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Das bringt der Tag bei Olympia
An Tag zehn gab es noch keine deutsche Medaille. Entsprechend mau sieht derzeit der Medaillenspiegel für das deutsche Team aus. Am Abend geht es aber wieder in den Eiskanal, diese Entscheidungen stehen heute noch aus:
- 18.00 Uhr: Skeleton, Team (Mixed)
- 18.45 Uhr: Skispringen, Großschanze (Frauen)
Statt vor dem Fernseher haben Sie das gute Wetter an diesem Sonntag im Café oder mit einem Spaziergang verbracht? Diese Entscheidungen haben Sie verpasst:
- In der Biathlon-Verfolgung der Männer über 12,5 Kilometer gewinnt Martin Ponsiluoma aus Schweden, Philipp Horn wird auf Platz elf bester Deutscher. Silber holt Sturla Holm Lægreid aus Norwegen, Emilien Jacquelin aus Frankreich wird Dritter.
- Mikaël Kingsbury holt Gold für Kanada im Ski Freestyle der Männer auf der Parallel-Buckelpiste. Silber geht an den Japaner Ikuma Horishima, die Bronzemedaille gewinnt Matt Graham aus Australien.
- Er hat es geschafft: Nach einer weiteren Goldmedaille in der Langlauf-Staffel der Männer ist der Norweger Johannes Høsflot Klæbo nun der erfolgreichste Winterolympionike der Geschichte – mit 29 Jahren. Silber geht an Frankreich, Italien holt Bronze.
- Die 35-jährige Federica Brignone holt Gold für Italien im Riesenslalom. In einem Rennen, in dem sich viele Favoritinnen schwertaten, teilen sich zeitgleich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund die Silbermedaille. Lena Dürr verpasst die Überraschung: Sie ging als zweitbeste Fahrerin ins Finale – und wird Neunte.
- Huw Nightingale und Charlotte Bankes holen Gold für Großbritannien auf dem Snowboard im Mixed Team Cross. Silber bleibt in Italien, Frankreich gewinnt Bronze.
- Lisa Vittozzi bleibt cool und holt Gold für Italien in der Biathlon-Verfolgung der Frauen über 10 Kilometer. Franziska Preuß hingegen vergibt beim letzten Schießen ihre letzte Chance auf eine Einzelmedaille bei Olympia. Silber holt Maren Kirkeeide aus Norwegen, die Finnin Suvi Minkkinen gewinnt Bronze.
- Im Eisschnelllauf über 500 Meter gewinnen die Niederländerinnen Femke Kok und Jutta Leerdam Gold und Silber. DIe Japanerin Miho Takagi zieht mit ihrer insgesamt neunten Medaille mit Claudia Pechstein gleich.
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Eisschnelllauf
Kok unterbietet Leerdam: Doppelsieg für Oranje
Die Bestzeit des Internet-Stars hält nicht bis zum Schluss! Leerdams Landsfrau Femke Kok stellt mit 36,49 Sekunden einen neuen Olympia-Rekord auf, 0,66 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei! Für die Niederlande ist es ein Wechselspiel. Über 1000 Meter hatte noch Leerdam Gold, dafür Kok Silber gewonnen, nun ist es andersherum.
Bronze geht an die Eisschnelllauf-Legende Miho Takagi, die mit 31 Jahren ihre neunte Olympia-Medaille gewinnt. Damit zieht die Japanerin mit der Deutschen Claudia Pechstein gleich: Mehr Medaillen im Eisschnelllauf holte nur die Niederländerin Ireen Wüst (13). Warmuth wird Achte im Endklassement, darauf kann sie stolz sein.
Bronze geht an die Eisschnelllauf-Legende Miho Takagi, die mit 31 Jahren ihre neunte Olympia-Medaille gewinnt. Damit zieht die Japanerin mit der Deutschen Claudia Pechstein gleich: Mehr Medaillen im Eisschnelllauf holte nur die Niederländerin Ireen Wüst (13). Warmuth wird Achte im Endklassement, darauf kann sie stolz sein.
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Eisschnelllauf
Bärenjäger, MAGA-Influencer und Athletinnenanhang. Auf den Glitzer von Jake Paul hätte ich bei diesen Winterspielen auch verzichten können.
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Eisschnelllauf
Warmuth (Foto, hinten) zeigt einen starken Lauf, kann lange sogar mithalten mit Superstar Leerdam. Dann aber, auf der Schlussgeraden, zieht die Niederländerin entscheidend davon. Mit 37,15 Sekunden geht Leerdam in Gesamtführung. Warmuth ist aber nur 0,60 Sekunden dahinter, immerhin Platz fünf. Auf der Tribüne natürlich mit dabei: Leerdams Verlobter Jake Paul. Laut ARD-Kommentar ist der kontroverse Social-Media-Star gerade erst von der Bärenjagd in Armenien (kein Witz) zurückgekommen.
Foto: Daniel Munoz / AFP
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Eisschnelllauf
Ostlender ist durch, von den Medaillenrängen ist die 23-Jährige sehr weit entfernt: 1,75 Sekunden fehlen auf Miho Takagi (Japan) an der Spitze. Ostlenders direkte Konkurrentin Samsonsen macht es besser und legt mit 38,37 Sekunden die aktuell drittbeste Zeit hin.
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Eisschnelllauf
Kommen wir zum Eisschnelllauf in Mailand. Dort steht jetzt die Entscheidung der Frauen über 500 Meter an. In 15 Paaren treten die Athletinnen gegeneinander an, am Ende zählt die schnellste Zeit. Für Deutschland am Start sind Anna Ostlender, die bereits an Startplatz sechs im Duell mit Julie Nistad Samsonsen (Norwegen) dran ist. Die zweite Deutsche ist Sophie Warmuth an Nummer zwölf, sie läuft gemeinsam mit Jutta Leerdam (Foto). Die Niederländerin gewann bereits Gold über 1000 Meter, mit mehr als sechs Millionen Instagram-Followern ist die Partnerin des Box-Influencers Jake Paul einer der größten Stars dieser Spiele.
Foto: Guglielmo Mangiapane / Reuters
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Snowboard
Morgan erreicht Slopestyle-Finale, Vicktor chancenlos
Weil das Wetter morgen nicht mitspielen soll, gingen die Snowboarderinnen in der Qualifikation für den Slopestyle-Wettbewerb bereits heute an den Start. Und die deutsche Athletin Annika Morgan hat es in das Finale am Dienstag geschafft. Für ihren zweiten Run erhielt sie von der Jury 69,53 von möglichen 100 Punkten.
Zur Einordnung: Die Gewinnerin der Qualifikation, die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott, kam auf 88,08 Punkte und flog – wenn man so will – in einer anderen Liga. Bis zu einer Medaille ist der Weg also noch (sehr) weit. Für Morgan ist die Qualifikation aber schon ein Erfolg. Im Big Air hatte sie das Weiterkommen noch verpasst.
Noah Vicktor war wie schon zuvor im Big-Air-Wettbewerb chancenlos und landete nach Stürzen auf dem 23. Platz. Er verpasst damit das Finale am Mittwoch, an dem jeweils die besten Zwölf der Qualifikation teilnehmen dürfen. »Man arbeitet so lange hin auf dieses Event«, sagte Vicktor hinterher, »wenn es dann nicht klappt, tut das einfach weh.«
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IOC rechtfertigt Merchandise mit Motiven von Olympia 1936
Nach der Kritik an T-Shirts mit offiziellen Olympia-Motiven von 1936 in Nazi-Deutschland verteidigt das Internationale Olympische Komittee (IOC) sein Angebot. »Wir produzieren nur eine geringe Anzahl dieser Artikel«, sagt IOC-Kommunikationsdirektor Mark Adams. »Der Hauptgrund dafür ist der Schutz unseres Urheberrechts, damit sie nicht missbraucht werden können«. Das sei die »technische Antwort«.
Es habe aber auch »einige positive Aspekte« der Spiele gegeben, sagt Adams. »Die Spiele von 1936 haben stattgefunden, und wir ehren Jesse Owens und viele andere Athleten als großartige Beispiele für die Verwirklichung des olympischen Geistes«. Man könne die Geschichte nicht umschreiben.
Es habe aber auch »einige positive Aspekte« der Spiele gegeben, sagt Adams. »Die Spiele von 1936 haben stattgefunden, und wir ehren Jesse Owens und viele andere Athleten als großartige Beispiele für die Verwirklichung des olympischen Geistes«. Man könne die Geschichte nicht umschreiben.
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Biathlon
Kimmich auf Augenhöhe mit Bö
Bei seinem Abstecher nach Antholz hat Joshua Kimmich ein Duell im stehenden Schießen mit Biathlon-Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö gewagt. »Ich gebe dir einen Vorsprung«, sagte der Norweger zum Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Tatsächlich konnte Kimmich aber gut mithalten. Beide schossen einmal daneben, Kimmich war dabei nur unwesentlich langsamer. Der Mittelfeldspieler habe offenbar auch im Biathlon »das Zeug zum Erfolg«, schrieb der Weltverband IBU zu dem Instagram-Video. Anders als in normalen Wettkämpfen waren die Mini-Zielscheiben keine 50 sondern nur wenige Meter entfernt.
Tatsächlich konnte Kimmich aber gut mithalten. Beide schossen einmal daneben, Kimmich war dabei nur unwesentlich langsamer. Der Mittelfeldspieler habe offenbar auch im Biathlon »das Zeug zum Erfolg«, schrieb der Weltverband IBU zu dem Instagram-Video. Anders als in normalen Wettkämpfen waren die Mini-Zielscheiben keine 50 sondern nur wenige Meter entfernt.
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Sportlich ist es jetzt erst mal ein bisschen ruhiger. Die nächste Entscheidung gibt es erst gegen 17.03 Uhr im Eissschnelllauf der Frauen über 500 Meter. Derweil laufen Curling-Matches, ein Eishockey-Gruppenspiel zwischen Kanada und Frankreich und Vorläufe im Slopestyle-Snowboard und Eisschnelllauf der Männer.
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Klingbeil will Olympia nach Deutschland holen
Das ZDF hat an der Biathlon-Strecke in Antholz gerade niemand Geringeres als Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) für ein kurzes Interview erwischt. Der Finanzminister wolle mit seinem Besuch ein Signal senden, »dass die Bundesregierung hinter der Idee der Olympischen Spiele steht«.
Prompt muss Klingbeil die Nachfrage beantworten, ob Deutschland sich die viel diskutierte Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 überhaupt leisten könne. »Ich finde, ja«, antwortet Klingbeil. Von ihm als Finanzminister gebe es die Garantie, dass die Bundesregierung eine Bewerbung und mögliche Ausrichtung unterstützen werde.
Prompt muss Klingbeil die Nachfrage beantworten, ob Deutschland sich die viel diskutierte Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 überhaupt leisten könne. »Ich finde, ja«, antwortet Klingbeil. Von ihm als Finanzminister gebe es die Garantie, dass die Bundesregierung eine Bewerbung und mögliche Ausrichtung unterstützen werde.
Foto: Pierre Teyssot / EPA
»Das ist auch etwas, das der Gesellschaft guttut«, sagt Klingbeil: »Sport ist der soziale Kitt, wir merken gerade in diesen Zeiten: Alle schauen auf den Sport. Das ist ganz wichtig auch zur Orientierung in der Gesellschaft.« Deshalb seien Ausgaben für Olympische Spiele in Deutschland kein verschwendetes Geld, »sondern wir investieren in die Zukunft unseres Landes«. Als weiteres Argument führt Klingbeil an, dass die sportliche Infrastruktur davon profitieren würde.
Wenn Sie mehr zu den Olympia-Kampagnen deutscher Großstädte erfahren möchten, lesen Sie diesen Text des Kollegen Benjamin Knaack. Einen Artikel von Jens Weinreich über die explodierenden Kosten für eine deutsche Olympiabewerbung finden Sie hier.
Wenn Sie mehr zu den Olympia-Kampagnen deutscher Großstädte erfahren möchten, lesen Sie diesen Text des Kollegen Benjamin Knaack. Einen Artikel von Jens Weinreich über die explodierenden Kosten für eine deutsche Olympiabewerbung finden Sie hier.
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Biathlon
Eben kam eine tieftraurige Franziska Preuß zu den Journalisten. Nach einem lange starken Rennen vergab sie im letzten Schießen mit zwei Fehlern eine mögliche Medaille. »Gerade ist es hart, sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden in einem echt guten Rennen irgendwie wieder alles zerstören. Gerade bin ich schon sehr enttäuscht, es wäre was möglich gewesen.«
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
Wie schon im Einzel vergab Preuß im letzten Schießen alle Chancen. Sie habe aber nicht an ihr Nervenflattern von vor ein paar Tagen gedacht, als sie heute am Schießstand war, sagte sie. »Bewusst habe ich mich nicht daran erinnert. Aber wer weiß, was im Unterbewusstsein ist?«
Zwei Rennen bleiben Preuß noch, die Staffel und der Massenstart. Eine Einzelmedaille bei Olympia fehlt ihr nach wie vor, und das wenige Wochen vor ihrem Karriereende. Mit den noch anstehenden Aufgaben wolle sie sich aber noch nicht beschäftigen: »Heute bin ich einfach down, und ich glaube, man darf das dann auch mal sein.«
Zwei Rennen bleiben Preuß noch, die Staffel und der Massenstart. Eine Einzelmedaille bei Olympia fehlt ihr nach wie vor, und das wenige Wochen vor ihrem Karriereende. Mit den noch anstehenden Aufgaben wolle sie sich aber noch nicht beschäftigen: »Heute bin ich einfach down, und ich glaube, man darf das dann auch mal sein.«
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Biathlon
Preuß versagen die Nerven, Dürr wird nur Neunte. Für sich sind das alles bittere Einzelschicksale der deutschen Athletinnen und Athleten bei diesen Winterspielen. Im Gesamtklassement ist das deutsche Team aber schon weit abgeschlagen. Zur Einordnung: Italien hat bereits jetzt so viele Medaillen gewonnen wie noch nie zuvor. Die bisherige Bestmarke lag bei 20 Medaillen, vor 30 Jahren im norwegischen Lillehammer.
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Polizei entschärft Handgranate
Auf einem Parkplatz nahe des Austragungsorts der Skisprungwettbewerbe ist am Morgen eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, teilt die Polizei mit. Sie sei von Experten entschärft worden, es habe keine Gefahr bestanden.
Der Olympia-Parkplatz liegt zwischen Preddazo und Moena und wird normalerweise zur Lagerung von Holz genutzt.
Der Olympia-Parkplatz liegt zwischen Preddazo und Moena und wird normalerweise zur Lagerung von Holz genutzt.
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Claudio Rizzello
Reporter in Bormio

Außerdem habe ich mich mal im offiziellen Olympia-Shop in Bormio umgeschaut. Dort sind die Maskottchen Tina und Milo immer noch ausverkauft. Dafür gibt es noch viele Schneekugeln mit Milo drin. Für 35 Euro. Eine. Klingt frech? Ist es auch.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Claudio Rizzello
Reporter in Bormio

Die Karnevalsfeier in Bormio klingt aus. Einige Alpini, italienische Gebirgsjäger, an dem Filzhut und der Feder gut zu erkennen, verteilen der Tradition nach noch kostenlos Polenta an »die Armen«. Das Wort »Polentone« sollte man in Italien ja sehr sorgsam nutzen. In Süditalien wird es als Schimpfwort für diejenigen verwendet, die im Norden leben. Ich mag Polenta nicht so.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Danke, Jan und Jonas, wir übernehmen. Zunächst geben wir erst mal kurz rüber nach Bormio zu Claudio, der den italienischen Karneval besucht hat.
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Ski Alpin
In Cortina hat Federica Brignone gerade ihre Goldmedaille im Riesenslalom bekommen. Die italienischen Fans auf der Tribüne jubeln ihr zu, die Nationalhymne wird geschmettert und eine riesige Fahne ausgepackt. Als »Fede«, wie sie von allen genannt wird, auf dem Podest hochspringt, sieht man, welch großen Einfluss Ihre Verletzung noch hat. Sie hüpft einbeinig, was für ein Moment.
Foto: Marcus Krämer/ DER SPIEGEL
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Für Jonas und mich ist jetzt Schluss, für den Olympiatag jedoch nicht. Damit Sie nichts verpassen, werden nun die geschätzten Kollegen Marvin Rishi Krishan und Henrik Bahlmann für die Rundumbetreuung mit allen wichtigen News sorgen. Unsere Reporter vor Ort bleiben ohnehin dabei, die haben nämlich nie Feierabend.
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Biathlon
Kurzanalyse: Franziska Preuß versagen erneut die Nerven
Die Olympischen Spiele und Franziska Preuß, eine Liebesbeziehung scheint das nicht mehr zu werden. Wie schon im Einzel verschoss sie im letzten Schießen zweimal, musste 300 Meter extra laufen und vergab so in der Verfolgung alle Chancen auf ihre erste Einzelmedaille bei Olympia.
Das ist bitter für die 31-Jährige, die ihre Karriere nach der Saison beendet und nun nur noch zwei olympische Wettbewerbe vor sich hat: die Staffel und den Massenstart.
Die deutschen Fans in Antholz schauen gerade etwas bedröppelt, die Italiener dagegen feiern. Lisa Vittozzi (Foto) hatten nicht alle auf dem Schirm als mögliche Olympiasiegerin. Aber wer vor dieser Kulisse so cool bleibt, hat Gold auf jeden Fall verdient.
Das ist bitter für die 31-Jährige, die ihre Karriere nach der Saison beendet und nun nur noch zwei olympische Wettbewerbe vor sich hat: die Staffel und den Massenstart.
Die deutschen Fans in Antholz schauen gerade etwas bedröppelt, die Italiener dagegen feiern. Lisa Vittozzi (Foto) hatten nicht alle auf dem Schirm als mögliche Olympiasiegerin. Aber wer vor dieser Kulisse so cool bleibt, hat Gold auf jeden Fall verdient.
Foto: Matthew Childs / Reuters
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Biathlon
Preuß wird Sechste
Heimsieg für Italien! Lisa Vittozzi zeigt ein fehlerfreies Rennen, lässt sich den Olympiasieg in der Verfolgung nicht mehr nehmen, es ist die erste Goldmedaille in der Karriere der 31-Jährigen. Franziska Preuß geht leer aus, wieder einmal, muss man sagen. Am Ende waren die beiden Fehler im letzten Schießen der Grund, warum sie heute nicht mit Bronze und ihrer ersten Olympia-Einzelmedaille nach Hause geht.
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Biathlon
Kirkeeide, die Führende, verschießt zweimal im letzten Schießen, während Vittozzi fehlerfrei bleibt. Das bedeutet Führungswechsel. Und was macht Preuß? Sie verschießt auch zweimal, zweimal Strafrunde. Damit ist wohl klar: Die erste olympische Einzelmedaille in der Karriere der Deutschen dürfte weg sein.
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Biathlon
Preuß bleibt fehlerfrei
Beim dritten Schießen trifft die Führende Kirkeeide diesmal fünfmal. Damit rückt der Olympiasieg der Norwegerin näher. Lisa Vittozzi aus Italien liegt sechs Sekunden dahinter auf dem zweiten Rang, dann ist schon etwas Platz im Feld. Franziska Preuß bleibt auch im dritten Schießen fehlerfrei und ist nun Fünfte. Geht da was mit Bronze?
Franziska Preuß beim Schießen im Liegen. Foto: Pawel Kopczynski/REUTERS
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Britisches Snowboard-Gold im Schnee
Im Skiort Livigno gibt es bei diesen Spielen ein Kuriosum: Kaum ein Land hat weniger Fans als Italien. Die Einheimischen in dem entlegenen Bergdorf arbeiten, die Olympiatouristen dominieren die Zielräume von Freestyle und Snowboard. Dennoch fahren Lorenzo Sommariva und Michela Moioli zu Silber. Gold geht an Großbritannien. Das kommt im Schnee auch nicht alle Tage vor. Die britischen Fans können es kaum fassen, sie jubeln wie nach einem WM-Finaltor gegen Deutschland. Das beendet den Wettbewerb nach Platz drei im B-Finale auf Platz sieben und bleibt in Livigno weiter ohne Medaille.
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Biathlon
Beim Biathlon sind wir inzwischen beim zweiten Schießen angelangt. Dort leisten sich die Führungsläuferinnen Maren Kirkeeide und Lou Jeanmonnot jeweils einen Schießfehler und müssen in die Strafrunde. Und Franziska Preuß? Sie trifft wie im ersten Schießen fünf Mal. Aktuell ist sie Siebte.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Aus für Team Deutschland im Snowboardcross-Halbfinale
Leon Ulbricht zeigt einen brillanten Lauf und übergibt als Erster an Jana Fischer. Doch sie muss gegen die beiden wohl stärksten Boardercrosserinen im Feld antreten, Olympiasiegerin Josie Baff aus Australien und Bronzemedaillengewinnerin Micaela Moioli aus Italien. Fischer kann deren Tempo besonders im oberen Teil nicht erwidern. Deutschland ist ausgeschieden.
Im Viertelfinale hatten die Deutschen ihre Stärke noch ausgespielt: Leon Ulbricht am Start und Jana Fischer im Finish. Wenige Kurven vor Schluss manövriert sie sich gekonnt an ihrer französischen Rivalin vorbei und bringt Deutschland als Zweite des vierten Viertelfinals hinter Australien ins Halbfinale.
Jana Fischer. Foto: Oliver Weiken / dpa
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Biathlon
Bekommt Preuß noch ihre Einzelmedaille?
Franziska Preuß hat fast alles gewonnen, was man gewinnen kann. Sie war Weltmeisterin und holte sich im Vorjahr den Gesamtweltcup. Zweimal holte sie zudem olympisches Bronze, jeweils in Teamwettbewerben.
Den Traum von einer Einzelmedaille bei Olympia konnte sie sich bislang nicht erfüllen, und viele Chancen hat sie nicht mehr. Denn Preuß beendet nach der Saison ihre Karriere.
Den Traum von einer Einzelmedaille bei Olympia konnte sie sich bislang nicht erfüllen, und viele Chancen hat sie nicht mehr. Denn Preuß beendet nach der Saison ihre Karriere.
Preuß. Foto: Jon Olav Nesvold / IMAGO
Heute in der Verfolgung ab 14.45 Uhr will sie nochmal angreifen, sie geht als Siebte ins Rennen, mit rund einer Minute Rückstand auf Sprint-Olympiasiegerin Maren Kirkeeide. Die anderen deutschen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer und Selina Grotian liegen weiter zurück.
Favoritin ist Preuß nicht, dafür verlief die Saison zu inkonstant. Gestern, nach dem Sprint, meinte sie, sie versuche das Medaillenthema so gut es geht auszublenden. Vielleicht hilft das ja.
Favoritin ist Preuß nicht, dafür verlief die Saison zu inkonstant. Gestern, nach dem Sprint, meinte sie, sie versuche das Medaillenthema so gut es geht auszublenden. Vielleicht hilft das ja.
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Dürr verpasst unerwartete Chance auf eine Medaille
Lena Dürr kann und will es nicht fassen. Sekundenlang steht sie im Ziel in gebückter Haltung, schaut auf ihre Skier, als wolle sie fragen: Warum? Warum wieder ich? Sie geht als zweitbeste Fahrerin ins Finale des Riesenslaloms, leistet sich aber zwei größere Patzer und wird Neunte. Das ist jetzt nicht Platz vier wie im Slalom von Peking, was es aus ihrer Sicht aber nicht weniger bitter macht.
Ski Alpin
Dürrs unerwartete Chance auf eine Medaille
Gleich startet hier auf der Tofane der zweite Lauf im Riesenslalom der Frauen, und Team Deutschland hat eine unerwartete Medaillenchance. Lena Dürr geht als vorletzte Starterin ins Rennen, wenn sie ihre Lockerheit des ersten Laufs hinüberretten kann, ist für Dürr alles möglich.
Aber Moment, Lena Dürr und eine gute Ausgangslage vor einem zweiten olympischen Lauf, da war doch was? Richtig, vor vier Jahren in Peking ging Dürr sogar als Führende ins Slalomrennen, am Ende reichte es aber nur für Platz vier. 0,07 Sekunden fehlten zu Bronze. Viele schrieben im Anschluss von einem Trauma, Dürr selbst sieht das nicht so. »Ich habe den Tag als richtig coolen Tag in Erinnerung, das war sportlich gesehen wohl der beste Tag meiner Karriere«, sagte Dürr im Vorfeld der Spiele in Italien. Wenn sie heute Gold, Silber oder Bronze gewinnt – wohlgemerkt als Slalomspezialistin –, wird der beste Tag ihrer Karriere wohl zum 15. Februar 2026 wandern.
Aber Moment, Lena Dürr und eine gute Ausgangslage vor einem zweiten olympischen Lauf, da war doch was? Richtig, vor vier Jahren in Peking ging Dürr sogar als Führende ins Slalomrennen, am Ende reichte es aber nur für Platz vier. 0,07 Sekunden fehlten zu Bronze. Viele schrieben im Anschluss von einem Trauma, Dürr selbst sieht das nicht so. »Ich habe den Tag als richtig coolen Tag in Erinnerung, das war sportlich gesehen wohl der beste Tag meiner Karriere«, sagte Dürr im Vorfeld der Spiele in Italien. Wenn sie heute Gold, Silber oder Bronze gewinnt – wohlgemerkt als Slalomspezialistin –, wird der beste Tag ihrer Karriere wohl zum 15. Februar 2026 wandern.
Skirennfahrerin Dürr. Foto: Michael Kappeler / dpa
Aber wir sollten nicht zu euphorisch werden, im Riesenslalom kann viel passieren, ein kleiner Fehler kann ausreichen und man scheidet aus. »Es hat so Spaß gemacht, oh Mann«, sagte Dürr vorhin im ZDF. »Da steh ich da oben, die Sonne scheint und es ist alles angerichtet. Dass es dann so gelingt, das war einfach eine Genussfahrt.«
Der zweite Lauf wird von Mikaela Shiffrins Trainerin gesteckt. Geht da noch was für die US-Amerikanerin? Shiffrin belegt nach dem ersten Lauf den siebten Rang und hat einen Rückstand von 1,02 Sekunden auf die führende Federica Brignone. Im Ziel werden alle Augen auf die Italienerin gerichtet sein. Wenn sie nach Gold im Super-G ihren zweiten Olympiasieg holt, wird Brignone endgültig zu einem der Topstars dieser Spiele aufsteigen.
Der zweite Lauf wird von Mikaela Shiffrins Trainerin gesteckt. Geht da noch was für die US-Amerikanerin? Shiffrin belegt nach dem ersten Lauf den siebten Rang und hat einen Rückstand von 1,02 Sekunden auf die führende Federica Brignone. Im Ziel werden alle Augen auf die Italienerin gerichtet sein. Wenn sie nach Gold im Super-G ihren zweiten Olympiasieg holt, wird Brignone endgültig zu einem der Topstars dieser Spiele aufsteigen.
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Ski Alpin
Die Olympiasiegerin im Super-G, Federica Brignone, kämpft nun um Gold. Und tatsächlich: Sie fährt souverän ins Ziel. Die 35-Jährige bringt ihre ganze Erfahrung ein. Das war ein Flug zur Goldmedaille – und die ist hochverdient. Platz zwei und damit Silber teilen sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund. Sie waren sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang exakt zeitgleich. Zunächst hatten wir geschrieben, dass die Bronzemedaille an die Italienerin Lara Della Mea geht. Wenn die Silbermedaille jedoch geteilt wird, gibt es keinen Bronzesieger.
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Ski Alpin
Keine Medaille für Dürr
Uff, Dürr steht im oberen Drittel beinahe schräg, das kostet Zeit. Danach kämpft die Deutsche, verliert zwischenzeitlich Zeit, schlägt dann wieder zurück, um schließlich doch wieder zu verlieren. Im Ziel ist sie nur Achte. Wow, das war ein spektakuläres Hin und Her, leider mit einem bitteren Ende für Dürr. Die Medaille ist weg.
Lena Dürr . Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Ski Alpin
Sofia Goggia eröffnet den Wettkampf des verbliebenen Führungstrios. Die Italienerin hat in ihrer Karriere bereits drei olympische Medaillen gewonnen, doch an diesem Tag wird keine weitere dazukommen. Nach ihrem Lauf reiht sie sich nur auf Platz acht ein. Jetzt kommt Dürr.
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Ski Alpin
Gleich kommt Dürr
Die Dramatik im Riesenslalom spitzt sich zu: Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund fahren mit gleicher Zeit ins Ziel und teilen sich vorerst Platz eins. Sie hatten verrückterweise bereits im ersten Durchgang die exakt gleiche Zeit. Nur noch vier.
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Ski Alpin
Jetzt ist Della Mea ihren ersten Platz aber doch los: Thea Louise Stjernesund aus Norwegen übernimmt vorerst die Führung im Riesenslalom. Fünf sind noch oben, darunter Deutschlands Hoffnung Lena Dürr.
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Ski Alpin
Nun folgt Mikaela Shiffrin, die als Superstar im Skisport gilt, jedoch nicht als die größte Favoritin im Riesenslalom. Am Ende bleibt die US-Amerikanerin ebenfalls hinter Lara Della Mea. Die Italienerin hat inzwischen acht Fahrerinnen im Vergleich zum ersten Durchgang hinter sich gelassen – das war eine beeindruckende zweite Fahrt von ihr.
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Ski Alpin
Julia Scheib aus Österreich gehörte zu den größten Favoritinnen im Riesenslalom. Sie war aber schon nach dem ersten Lauf total unzufrieden, beschwerte sich über den Rat ihres Trainerteams für die Schlüsselstelle kurz vor dem Ziel. Im Moment liegt sie auf Platz zwei, für eine Medaille wird das aber vermutlich nicht reichen. Scheib verlässt den Zielbereich sofort.
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Ski Alpin
Jetzt kommt Julia Scheib. Sie galt hier eigentlich als Favoritin auf den Sieg, denn sie hat in dieser Saison bereits vier Weltcup-Rennen im Riesenslalom gewonnen. Die Österreicherin ist nach ihrem elften Platz im ersten Durchgang mit viel Angriffslust in den zweiten Lauf gestartet, ist in den ersten Kurven verdammt viel Risiko eingegangen, hat dann aber zunehmend Fehler gemacht. Im Ziel bleibt sie 0,02 Sekunden hinter der aktuell führenden Lara Della Mea.
Julia Scheib. Foto: Aleksandra Szmigiel / REUTERS
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Im Zielbereich des Riesenslaloms wird viel diskutiert: Hat Lena Dürr die Nerven, ihre gute Position zu halten? Wer soll Federica Brignone noch stoppen? Die Experten sind sich uneins, aber bei »Fede« Brignone stehen die Zeichen klar auf Gold. Mein Tipp: Dürr gewinnt Bronze.
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Ski Alpin
Nein, so sieht es nicht aus. Aicher verliert direkt Zeit und bringt die Fahrt zwar sicher nach unten, kann aber in keinem Streckenabschnitt so richtig angreifen. Aktuell belegt sie Platz drei. Aber es kommen noch sehr viele.
Emma Aicher im Ziel. Foto: Jacquelyn Martin / AP
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Ski Alpin
Nun ist Emma Aicher an der Reihe, die bei diesen Spielen bereits zweimal Silber gewonnen hat. Der Riesenslalom ist nicht ihre stärkste Disziplin. Sie hatte den ersten Durchgang als 17. beendet. Mal schauen, ob sie sich noch verbessern kann.
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Ski Alpin
Bevor Dürr an der Reihe ist und der Kampf um die mögliche Medaille der Deutschen beginnt, werfen wir doch mal einen Blick auf die Starterinnen hinter ihr: Da wären der US-Star Shiffrin, die Italienerin Goggia und die vermeintliche Favoritin Scheib aus Österreich. Sie alle sind in Schlagdistanz zu Dürr, sind angriffslustig. Sollte Dürr es mit einer Medaille schaffen, wäre das eine große Überraschung. Möglich ist sie natürlich aber trotzdem.
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Ski Alpin
Die Zeiten der ersten fünf Läuferinnen im zweiten Durchgang des Riesenslaloms (zwei weitere haben es nicht ins Ziel geschafft) sind deutlich langsamer als am Vormittag. Es ist wärmer geworden, wodurch der Schnee weicher wird und die Gleitfähigkeit der Skier nachlässt.
Camille Cerutti. Foto: Andy Wong / AP
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Ski Alpin
In wenigen Augenblicken wird es beim Riesenslalom weitergehen. Lena Dürr, die aktuell auf dem Silberrang steht, wird mit der Startnummer 29 die Piste hinunterfahren. Wir dürfen sie also in gut 30 bis 45 Minuten erwarten.
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Biathlon
Nach Seitensprung-Geständnis – Schwedischer Supermarkt wirbt am Valentinstag mit Biathlet Lægreid
Seine Untreue-Beichte vor laufender Kamera hatte dem norwegischen Bronzegewinner Sturla Holm Lægreid viel Aufmerksamkeit und Kritik beschert. Einen Seitenhieb konnte sich auch ein schwedischer Supermarkt nicht verkneifen.
Am Valentinstag warb der »ICA Supermarket« mit einem Foto des Biathleten, um seine Rosen zu veräußern, wie auf dem Instagram-Account des Ladens zu sehen war. Auf einem Foto inmitten der Blumen sah man einen zwinkernden Lægreid. Dazu stand auf einem Schild geschrieben: »Haben Sie die Liebe ihres Lebens gefunden? Vermasseln Sie es nicht – kaufen Sie einen Blumenstrauß!« Der Beitrag wurde fast 20.000 Mal gelikt.
Am Valentinstag warb der »ICA Supermarket« mit einem Foto des Biathleten, um seine Rosen zu veräußern, wie auf dem Instagram-Account des Ladens zu sehen war. Auf einem Foto inmitten der Blumen sah man einen zwinkernden Lægreid. Dazu stand auf einem Schild geschrieben: »Haben Sie die Liebe ihres Lebens gefunden? Vermasseln Sie es nicht – kaufen Sie einen Blumenstrauß!« Der Beitrag wurde fast 20.000 Mal gelikt.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboardcross: Das »Perfect Match« ?
Um 13.45 beginnen die Viertelfinals im Mixed-Snowboardcross. Leon Ulbricht und Jana Fischer hatten ihren Einzeln jeweils im Viertelfinale viel Pech, er wurde von seinem Teamkollegen Martin Nörl von der Piste befördert, sie scheiterte im Fotofinish. Doch er ist ein guter Starter und sie baut hinten heraus immer viel Geschwindigkeit auf.
Könnte ein »Perfect Match« sein: Denn beim Mixed fahren jeweils zuerst die Männer in Vierergruppen den Parcours und übergeben dann ihren Vorsprung/Rückstand an die Frauen. Der Start ist bei ihnen also viel wichtiger, um das Feld von vorneweg zu kontrollieren. Jeweils die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die nächste Runde.
Könnte ein »Perfect Match« sein: Denn beim Mixed fahren jeweils zuerst die Männer in Vierergruppen den Parcours und übergeben dann ihren Vorsprung/Rückstand an die Frauen. Der Start ist bei ihnen also viel wichtiger, um das Feld von vorneweg zu kontrollieren. Jeweils die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die nächste Runde.
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Ski Langlauf
Auf der Langlauf-Tribüne verfolgte der norwegische Kronprinz Haakon von Norwegen das Rekordrennen von Johannes Høsflot Klæbo. Der Kronprinz wird später sicher ein paar Worte mit Klæbo wechseln. Positive Schlagzeilen in Zeiten, in denen Kronprinzessin Mette-Marit wegen ihrer Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck steht, und Mette-Marits ältester Sohn Marius Borg Høiby sich wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten muss.
Kronprinz Haakon von Norwegen. Foto: Javier Soriano / AFP
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Ski Alpin
Gleich startet hier auf der Tofane der zweite Lauf im Riesenslalom der Frauen, und Team Deutschland hat eine unerwartete Medaillenchance. Lena Dürr geht als vorletzte Starterin ins Rennen, wenn sie ihre Lockerheit des ersten Laufs hinüberretten kann, ist für Dürr alles möglich.
Aber Moment, Lena Dürr und eine gute Ausgangslage vor einem zweiten olympischen Lauf, da war doch was? Richtig, vor vier Jahren in Peking ging Dürr sogar als Führende ins Slalomrennen, am Ende reichte es aber nur für Platz vier. 0,07 Sekunden fehlten zu Bronze. Viele schrieben im Anschluss von einem Trauma, Dürr selbst sieht das nicht so. »Ich habe den Tag als richtig coolen Tag in Erinnerung, das war sportlich gesehen wohl der beste Tag meiner Karriere«, sagte Dürr im Vorfeld der Spiele in Italien. Wenn sie heute Gold, Silber oder Bronze gewinnt – wohlgemerkt als Slalomspezialistin –, wird der beste Tag ihrer Karriere wohl zum 15. Februar 2026 wandern.
Aber Moment, Lena Dürr und eine gute Ausgangslage vor einem zweiten olympischen Lauf, da war doch was? Richtig, vor vier Jahren in Peking ging Dürr sogar als Führende ins Slalomrennen, am Ende reichte es aber nur für Platz vier. 0,07 Sekunden fehlten zu Bronze. Viele schrieben im Anschluss von einem Trauma, Dürr selbst sieht das nicht so. »Ich habe den Tag als richtig coolen Tag in Erinnerung, das war sportlich gesehen wohl der beste Tag meiner Karriere«, sagte Dürr im Vorfeld der Spiele in Italien. Wenn sie heute Gold, Silber oder Bronze gewinnt – wohlgemerkt als Slalomspezialistin –, wird der beste Tag ihrer Karriere wohl zum 15. Februar 2026 wandern.
Skirennfahrerin Dürr. Foto: Michael Kappeler / dpa
Aber wir sollten nicht zu euphorisch werden, im Riesenslalom kann viel passieren, ein kleiner Fehler kann ausreichen und man scheidet aus. »Es hat so Spaß gemacht, oh Mann«, sagte Dürr vorhin im ZDF. »Da steh ich da oben, die Sonne scheint und es ist alles angerichtet. Dass es dann so gelingt, das war einfach eine Genussfahrt.«
Der zweite Lauf wird von Mikaela Shiffrins Trainerin gesteckt. Geht da noch was für die US-Amerikanerin? Shiffrin belegt nach dem ersten Lauf den siebten Rang und hat einen Rückstand von 1,02 Sekunden auf die führende Federica Brignone. Im Ziel werden alle Augen auf die Italienerin gerichtet sein. Wenn sie nach Gold im Super-G ihren zweiten Olympiasieg holt, wird Brignone endgültig zu einem der Topstars dieser Spiele aufsteigen.
Der zweite Lauf wird von Mikaela Shiffrins Trainerin gesteckt. Geht da noch was für die US-Amerikanerin? Shiffrin belegt nach dem ersten Lauf den siebten Rang und hat einen Rückstand von 1,02 Sekunden auf die führende Federica Brignone. Im Ziel werden alle Augen auf die Italienerin gerichtet sein. Wenn sie nach Gold im Super-G ihren zweiten Olympiasieg holt, wird Brignone endgültig zu einem der Topstars dieser Spiele aufsteigen.
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Bob
Nolte zur Halbzeit im Monobob auf Goldkurs
Laura Nolte liegt nach zwei von vier Läufen im Monobob auf Goldkurs. Im Gegensatz zu vielen patzenden Mitfavoritinnen fuhr die 27 Jahre alte Weltcup-Gesamtsiegerin im ersten Lauf Bahnrekord und leistete sich im zweiten Lauf nur kleine Fehler.
Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Montag hat Nolte als Führende 0,22 Sekunden Vorsprung vor der US-Pilotin Elana Meyers Taylor. Dahinter folgen Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries ebenfalls aus den USA und Europameisterin Melanie Hasler aus der Schweiz.
Laura Nolte. Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Ski Langlauf
Es ist die insgesamt neunte Goldmedaille für Klæbo, der sich heute mit 29 Jahren in der Olympia-Historie verewigt.
Johannes Høsflot Klæbo. Foto: Daniel Karmann / dpa
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Ski Langlauf
Klæbo holt Rekordgold
Johannes Høsflot Klæbo ist der erfolgreichste Winterolympionike der Geschichte. In der Langlauf-Staffel gewinnt Norwegen Gold, Silber geht an das französische Team. Italien holt vor heimischer Kulisse die Bronzemedaille.
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Ski Langlauf
Bei der Langlauf-Staffel holt der Franzose Deslodges holt etwas auf Hedegart auf, trotzdem übergibt Hedegart an Position eins, mit gut zwölf Sekunden Vorsprung. Und jetzt kommt Johannes Høsflot Klæbo. Der muss es eigentlich nur noch ins Ziel bringen, um erfolgreichster Winterolympionike der Geschichte zu werden.
Johannes Høsflot Klæbo. Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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DOSB meckert über Bahn-Werbeaktion – »das ist schofelig«
Wer schimpft eigentlich nicht über die Deutsche Bahn? Nun mischt sich das deutsche Olympia-Team ein – und fühlt sich von einer DB-Werbeaktion düpiert. Die »Probe Bahncard Gold« ab 19,90 Euro verspricht Freifahrten im Fernverkehr am Tag nach deutschen Goldmedaillen. DOSB-Chef Otto Fricke, einst FDP-Haushaltsexperte, sagte: »Nicht die feine Art.« Er wirft dem Staatskonzern »schofelige« Trittbrettfahrerei vor, da die Einnahmen nicht in den Sport fließen. »Dass das ein Staatsunternehmen macht, das ist schofelig«, polterte Fricke.
Der DOSB hat schriftlich protestiert, ohne Erfolg. Fricke fordert nun echte Hilfe, etwa für Breitensport: »Wo, das kann sich die Bahn ja überlegen.«
Die Bahn ließ auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wissen, das Unternehmen habe »größten Respekt vor allen sportlichen Spitzenleistungen bei den Winterspielen 2026«.
Der DOSB hat schriftlich protestiert, ohne Erfolg. Fricke fordert nun echte Hilfe, etwa für Breitensport: »Wo, das kann sich die Bahn ja überlegen.«
Die Bahn ließ auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wissen, das Unternehmen habe »größten Respekt vor allen sportlichen Spitzenleistungen bei den Winterspielen 2026«.
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Ski Langlauf
Beim Staffelrennen laufen die ersten zwei Athleten in der klassischen Technik, danach geht es im freien Stil weiter. Bei den Norwegern ist jetzt Einar Hedegart dran. Über zehn Kilometer hat Hedegart Bronze gewonnen, er soll den Vorsprung ausbauen. Bisher läuft für sein Team alles nach Plan.
Hedegart ist ein interessanter Läufer, eigentlich ist er Biathlet. Bisher konnte er sich im starken norwegischen Biathlonteam nicht durchsetzen, in dieser Saison konzentriert er sich auf Langlauf. Aber das eigentliche Ziel bleibt die Biathlon-WM 2028 in Oslo. Vielleicht nimmt er vorher noch einen Olympiasieg mit.
Hedegart ist ein interessanter Läufer, eigentlich ist er Biathlet. Bisher konnte er sich im starken norwegischen Biathlonteam nicht durchsetzen, in dieser Saison konzentriert er sich auf Langlauf. Aber das eigentliche Ziel bleibt die Biathlon-WM 2028 in Oslo. Vielleicht nimmt er vorher noch einen Olympiasieg mit.
Einar Hedegart (l.) und Martin Loewstroem Nyenget. Foto: Javier Soriano / AFP
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Biathlon
Deutschland bekommt Biathlon-Gold, zwölf Jahre später
Großartige Szenen in Antholz, wo die Medaillen für das Biathlon-Staffelrennen der Männer von 2014 neu vergeben werden. Russland hatte damals gewonnen, die Medaille wegen Dopings aber verloren.
Neuer Olympiasieger: Deutschland vor Österreich und Norwegen.
Jetzt gibt es die Medaillen, und es ist wie eine kleine Zeitreise. Arnd Peiffer, Simon Schempp, die Bø-Brüder, Ole Einar Bjørndalen, alle sind sie da.
Die deutsche Hymne wird gespielt, wahrscheinlich zum einzigen Mal bei diesen Olympischen Spielen in Antholz. Die deutschen Fans singen begeistert mit.
Neuer Olympiasieger: Deutschland vor Österreich und Norwegen.
Jetzt gibt es die Medaillen, und es ist wie eine kleine Zeitreise. Arnd Peiffer, Simon Schempp, die Bø-Brüder, Ole Einar Bjørndalen, alle sind sie da.
Die deutsche Hymne wird gespielt, wahrscheinlich zum einzigen Mal bei diesen Olympischen Spielen in Antholz. Die deutschen Fans singen begeistert mit.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Langlauf
In der Langlauf-Staffel der Männer kontrollieren die Norweger bisher das Rennen. Sie führen quasi seit dem Startschuss. Gerade zieht der zweite norwegische Läufer Nyenget zieht am Anstieg das Tempo an, das Feld zieht sich immer weiter auseinander. Ihm folgen noch die Finnen und die Kanadier, aber auch zu ihnen reißt Nyenget eine Lücke.
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Biathlon
Deutsche Biathleten enttäuschen – machen es die Frauen gleich besser?
Ein letztes Mal zum Biathlon der Männer. Die Deutschen waren bei der Verfolgung chancenlos. Philipp Horn wurde Elfter, Philipp Nawrath kam auf Rang 25. Justus Strelow (30.) und David Zobel (34.) rundeten ein katastrophales Abschneiden ab.
Das deutsche Team leistete sich 18 Fehler. »Wir müssen uns jetzt zusammenreißen, gerade was das Schießen angeht«, forderte eben Strelow. Sonst sei bei der Staffel auch gar nichts drin.
Um 14.45 Uhr sind dann die Frauen dran, es kann eigentlich nur besser werden.
Das deutsche Team leistete sich 18 Fehler. »Wir müssen uns jetzt zusammenreißen, gerade was das Schießen angeht«, forderte eben Strelow. Sonst sei bei der Staffel auch gar nichts drin.
Um 14.45 Uhr sind dann die Frauen dran, es kann eigentlich nur besser werden.
Philipp Horn. Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Finnischer Wachs-Protest abgelehnt
Frist verpasst: Der Weltverband Fis hat eine Beschwerde von Finnland gegen die Wertung des Lauflaufsprints der Männer abgelehnt, da der Protest zu spät eingelegt worden sei.
Die Finnen hatten zwei Vorfälle beim Sprint-Wettkampf am Dienstag moniert, bei denen es um die Ausrüstung der Teams aus Norwegen und den USA ging. Das Ergebnis: Der norwegische Supertar Johannes Høsflot Klæbo kam vor dem US-Amerikaner Ben Ogden ins Ziel.
Die Finnen hatten zwei Vorfälle beim Sprint-Wettkampf am Dienstag moniert, bei denen es um die Ausrüstung der Teams aus Norwegen und den USA ging. Das Ergebnis: Der norwegische Supertar Johannes Høsflot Klæbo kam vor dem US-Amerikaner Ben Ogden ins Ziel.
Was die Finnen stört: Die Fis hatte dem norwegischen Team eine Ausnahmegenehmigung erteilt, einen Wachskessel während des Vorlaufs im Servicebereich zu nutzen. Und: Das US-Team soll eine verbotene Flüssigkeit in den Servicebereich mitgebracht haben.
Wie der Weltverband nun mitteilt, hätte ein Protest gegen einen anderen Athleten oder dessen Ausrüstung spätestens 15 Minuten nach der Veröffentlichung der inoffiziellen Ergebnisse eingelegt werden müssen. Der finnische Protest erfolgte aber erst am Samstag.
Kritik am Weltverband kommt aus dem deutschen Team: Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder sagte: »Das ist meiner Meinung nach ein ganz klares Versagen der Fis-Verantwortlichen – zum wiederholten Male.«
Wie der Weltverband nun mitteilt, hätte ein Protest gegen einen anderen Athleten oder dessen Ausrüstung spätestens 15 Minuten nach der Veröffentlichung der inoffiziellen Ergebnisse eingelegt werden müssen. Der finnische Protest erfolgte aber erst am Samstag.
Kritik am Weltverband kommt aus dem deutschen Team: Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder sagte: »Das ist meiner Meinung nach ein ganz klares Versagen der Fis-Verantwortlichen – zum wiederholten Male.«
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Curling
Jetzt wird es schwer mit dem Curling-Halbfinale
Deutschlands Curler haben auch gegen Großbritannien verloren. Damit haben sich ihre Chancen auf den Halbfinal-Einzug weiter verringert. Das Team um Kapitän Marc Muskatewitz unterlag dem Medaillenfavoriten in Cortina d'Ampezzo 4:9. Die deutsche Auswahl steht nun bei zwei Siegen und drei Niederlagen.
Für die Mannschaft von Bundestrainer Uli Kapp steht am Montag (14.05 Uhr) das Duell mit Schweden an, danach folgen in der Vorrunde noch die Spiele gegen Tschechien, die Schweiz und China. Nachdem alle zehn Olympia-Teams gegeneinander gespielt haben, erreichen die besten Vier der Tabelle das Halbfinale.
Deutsche Curler. Foto: David J. Phillip / AP
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Erlösung für Kanada
Der Jubel der kanadischen Fans im Zielraum der Buckelpiste ist gigantisch. Nachdem er es am Donnerstag trotz Punktgleichheit maximal knapp verpasst hatte, hat ihr Star Mikaël Kingsbury endlich das zweite olympische Gold seiner legendären Karriere gewonnen. Und es ist nach etlichem Silber und Bronze das erste Gold überhaupt bei diesen Spielen für die Wintersportnation Kanada.
Mikaël Kingsbury. Foto: SERGEI ILNITSKY / EPA
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Ski Langlauf
Norwegischer Langläufer Johannes Høsflot Klæbo könnte seine neunte Goldmedaille gewinnen
Hallo vom Langlauf! Heute mag hier im sonnigen Tesero die Staffel der Männer stattfinden, aber eigentlich geht es nur um einen Sportler: Johannes Høsflot Klæbo. Gewinnt Klaebo das Rennen mit Norwegen, krönt er sich zum erfolgreichsten Winterolympioniken der Geschichte. Neunfacher Olympiasieger. Mit 29 Jahren.
Foto: Lise Aserud / IMAGO
Dafür musste er gleich aber erst mal siegen. Die Chancen stehen gut. Eigentlich kann die norwegische Staffel sich nur selbst schlagen. Weil genau das gestern den hochfavorisierten Schwedinnen mit zwei Stürzen von Ebba Andersson passiert ist, sollten die Sinne geschärft sein. Zu den Medaillenfavoriten gehören noch Schweden und Frankreich.
Deutschland geht mit Janoch Brugger, Friedrich Moch, Florian Notz und Jan Stölben ins Rennen, hat im Normalfall aber nichts mit den vordereren Plätzen zu tun.
Deutschland geht mit Janoch Brugger, Friedrich Moch, Florian Notz und Jan Stölben ins Rennen, hat im Normalfall aber nichts mit den vordereren Plätzen zu tun.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Traumfinale in den Buckeln
Im Einzel wurden Mikael Kingsbury und Ikuma Horishima überraschend vom Australier Cooper Woods besiegt. Im Parallelrennen haben sich die Legende aus Kanada und sein langjähriger Rivale aus Japan nicht düpieren lassen. Gleich starten sie bei der Olympiapremiere dieses Wettbewerbs gegeneinander ins Finale um Gold.
Cooper Woods (l.) und Charlie Mickel. Foto: Gregory Bull / AP
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Biathlon
Deutschland geht leer aus bei Biathlon-Verfolgung – Gold für Schweden
Der Schwede Ponsiluoma holt Gold, auf dem zweiten Platz folgt Sturla Holm Lægreid. Ihn kennen Sie vielleicht noch als Biathlet, der kürzlich mit einem Seitensprung-Geständnis für Aufsehen gesorgt hat. Platz drei geht an Emilien Jacquelin aus Frankreich. Die deutschen Biathleten gehen heute leer aus: Philipp Horn wird auf Platz elf bester Deutscher. Quentin Fillon Maillet ging als Erster ins Rennen, verpasst jedoch das Podium.
🥇
Martin Ponsiluoma (Schweden)
🥈
Sturla Holm Laegreid (Norwegen)
🥉
Emilien Jacquelin (Frankreich)
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In Antholz wird beim Biathlon schon das Siegerfoto der drei Gewinner geschossen – bevor der erste Deutsche im Ziel ist. Das sagt eigentlich alles über das deutsche Abschneiden.
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Biathlon
Martin Ponsiluoma war als Siebter in die Verfolgung gegangen. Auf den letzten Metern sieht man, wie sehr der Schwede kämpfen muss und wie sehr seine Oberschenkel brennen müssen. Doch er beherrscht seine schwinden Kräfte und sichert sich Gold im Biathlon. Es ist der erste Olympiasieg für den 30-Jährigen.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Also, dieser Parallelwettbewerb auf der Buckelpiste ist wirklich eine Show. Ich stand während der bisherigen Runden etwas weiter oben auf Höhe des letzten Sprungs. Man hört dort, mit welcher Kraft die Ski gegen die Buckel klatschen. Und man bekommt ein Gefühl für die unglaubliche Geschwindigkeit der Fahrer, die alles riskieren, um den Rivalen nebenan zu besiegen - und dabei bisweilen so die Kontrolle verlieren, dass sie dessen Bahn kreuzen. Was häufig zu Stürzen führt, jedenfalls aber zur Disqualifikation.
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Biathlon
Beim letzten Schießen zeigt Emilien Jacquelin Nerven: Der Franzose muss zweimal in die Strafrunde. Damit verliert er seine bis dahin komfortable Führung an Verfolger Martin Ponsiluoma aus Schweden. Die letzte Runde wird jetzt noch zu einem Krimi.
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Biathlon
Horn muss nach dem dritten Schießen zweimal in die Strafrunde. Damit sind die Medaillenränge für den deutschen Biathleten eigentlich weg.
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Biathlon
In diesem Moment fangen die TV-Kameras Joshua Kimmich vom FC Bayern ein, der das Verfolgungsrennen hier als Fan vor Ort verfolgt. Gestern Nachmittag hatte der Fußballer mit seinem Klub noch in Bremen gespielt (und 3:0 gewonnen).
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Biathlon
Auch beim zweiten Schießen bleibt Deutschlands Horn fehlerfrei, sein Vorsprung auf die Medaillenränge ist jedoch noch recht groß. Er liegt 1:08 Minuten hinter Platz eins und knapp 45 Sekunden hinter dem Bronzerang. Da muss Horn läuferisch zaubern und bei den beiden weiteren Schießen auf jeden Fall ohne Fehler bleiben.
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Biathlon
Nach dem zweiten Schießen gibt es den ersten Führungswechsel: Quentin Fillon Maillet leistet sich zwei Schießfehler und muss zweimal in die 150 Meter lange Strafrunde. Dadurch übernimmt sein französischer Teamkollege Emilien Jacquelin die Führung.
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Biathlon
Beim ersten Schießen bleibt Deutschlands aussichtsreichster Starter Philipp Horn ohne Fehler. Während er zum Start 1:10 Minuten Rückstand auf die Spitze hatte, waren es jetzt nur noch 50 Sekunden.
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Biathlon
Gold in der Biathlon-Staffel, Gold im Sprint, der bisher so starke Franzose Quentin Fillon Maillet eröffnet jetzt die Verfolgung der Männer. Er hat beim Beginn 14 Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger Vetle Sjåstad Christiansen.
Quentin Fillon Maillet. Foto: Andrew Medichini / AP
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Betreiben die Biathleten Wiedergutmachung?
Bislang gab es wenig zu jubeln für die deutschen Biathleten. Das soll sich gleich ändern, bei der 12,5 Kilometer langen Verfolgung mit vier Schießeinlagen, die um 11.15 Uhr beginnt.
Das schlechte aus deutscher Sicht: Bei der Verfolgung startet man mit so viel Rückstand, wie man sich beim Sprint eingehandelt hat. Und das ist eine Menge. Philipp Horn geht als bester Deutscher knapp 1:10 Minuten nach Olympiasieger Quentin Fillon Maillet auf die Strecke. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath haben alle zwischen 1:40 Minuten und 1:53 Minuten Rückstand, vielleicht können sie sich auf der Strecke zusammentun und gemeinsam angreifen.
Allzu große Hoffnungen auf eine Medaille kann ich aber nicht machen, die Biathleten sind nicht in Topform und wirken auch nicht so, als würde sich das sofort ändern. Zobel sprach nach dem Sprint von »Rückenschmerzen« und Problemen mit der dünnen Luft in Antholz, auch seine Teamkollegen haben ihre Problemchen.
Das schlechte aus deutscher Sicht: Bei der Verfolgung startet man mit so viel Rückstand, wie man sich beim Sprint eingehandelt hat. Und das ist eine Menge. Philipp Horn geht als bester Deutscher knapp 1:10 Minuten nach Olympiasieger Quentin Fillon Maillet auf die Strecke. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath haben alle zwischen 1:40 Minuten und 1:53 Minuten Rückstand, vielleicht können sie sich auf der Strecke zusammentun und gemeinsam angreifen.
Allzu große Hoffnungen auf eine Medaille kann ich aber nicht machen, die Biathleten sind nicht in Topform und wirken auch nicht so, als würde sich das sofort ändern. Zobel sprach nach dem Sprint von »Rückenschmerzen« und Problemen mit der dünnen Luft in Antholz, auch seine Teamkollegen haben ihre Problemchen.
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Claudio Rizzello

In Bormio finden heute keine Wettbewerbe statt, viele Athleten und Fans sind weitergezogen. Dafür ist es in der Bar an der Piazza gerade ziemlich voll, denn gleich beginnt hier der Karneval. Ein Narr, so die Tradition, wird für einen Tag symbolisch die Bürgermeisterin ablösen. Hier posieren drei Kandidaten mit leeren Cappuccinotassen am Tresen.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Ski Buckelpiste
Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Die deutsche Problemzone
Ciao tutti! In Livigno stehen heute wieder zwei spektakuläre Wettbewerbe an. Das Olympia-Debüt der Männer im Parallel-Buckelpistenfahren (ab 10.30 Uhr) und das Mixed im Snowboardcross (ab 13.45 Uhr). Nur: In Deutschland wird es wohl wie immer kaum einen interessieren.
Warum eigentlich nicht? Ist das alles zu lustig und spielerisch für uns?
Ah, es fehlen die Erfolge. 78 Medaillen werden in Freestyle-Ski und Snowboard bei diesen Spielen vergeben. Deutschland läuft traditionell Gefahr, keine einzige davon zu gewinnen.
Im Snowboardcross besteht heute allerdings eine der besten verbleibenden Chancen, den Trend zu ändern. Wieso? Erzählen wir Ihnen dann kurz bevor es losgeht.
Warum eigentlich nicht? Ist das alles zu lustig und spielerisch für uns?
Ah, es fehlen die Erfolge. 78 Medaillen werden in Freestyle-Ski und Snowboard bei diesen Spielen vergeben. Deutschland läuft traditionell Gefahr, keine einzige davon zu gewinnen.
Im Snowboardcross besteht heute allerdings eine der besten verbleibenden Chancen, den Trend zu ändern. Wieso? Erzählen wir Ihnen dann kurz bevor es losgeht.
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Wellinger und Raimund springen morgen Abend im Super-Team
Am Montag werden die beiden Olympiasieger Philipp Raimund und Andreas Wellinger im letzten Skisprung-Wettkampf der Winterspiele für Deutschland an den Start gehen. Das gab der DSV am Morgen bekannt.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt durch vier Athleten, wie im alten Mannschaftswettbewerb, wird jede Nation nur durch zwei Sportler vertreten. Im Verlauf des Wettbewerbs wird das Teilnehmerfeld reduziert. Die Springer der besten Nationen absolvieren jeweils drei Sprünge.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt durch vier Athleten, wie im alten Mannschaftswettbewerb, wird jede Nation nur durch zwei Sportler vertreten. Im Verlauf des Wettbewerbs wird das Teilnehmerfeld reduziert. Die Springer der besten Nationen absolvieren jeweils drei Sprünge.
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Ski Alpin
Dürr nach ihrem ersten Lauf auf dem zweiten Platz
Das ist der Zwischenstand im Riesenslalom:
1. Federica Brignone – 1:03,23
2. Lena Dürr – 1:03,57
3. Sofia Goggia – 1:03,69
Im ersten Durchgang sind noch einige Fahrerinnen unterwegs, jedoch keine, die als Topfavoritinnen gelten. Die endgültige Entscheidung fällt im zweiten Durchgang, der um 13.30 Uhr startet.
2. Lena Dürr – 1:03,57
3. Sofia Goggia – 1:03,69
Im ersten Durchgang sind noch einige Fahrerinnen unterwegs, jedoch keine, die als Topfavoritinnen gelten. Die endgültige Entscheidung fällt im zweiten Durchgang, der um 13.30 Uhr startet.
Lena Dürr. Foto: Jennifer Lorenzini / REUTERS
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Ski Alpin
Nun folgt der Auftritt von Emma Aicher, die bei diesen Spielen bereits zweimal Silber gewonnen hat. Sie soll den Riesenslalom sehr viel trainiert haben, schließlich ist er nicht ihre Paradedisziplin. Das wird sich auch bei diesen Winterspielen nicht ändern: Am Ende reicht ihre Zeit nur für Platz 15.
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Ski Alpin
Lena Dürr ist die erste von zwei deutschen Starterinnen, sie ist Silbergewinnerin im Teamwettbewerb der Spiele 2022. Und das war ein richtig starker Auftritt: Sie liegt nur 0,34 Sekunden hinter Brignone und ist damit aktuell starke Zweite.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Ski Alpin
Die italienischen Festspiele gehen damit also weiter. Federica Brignone fährt eine komfortable Führung raus, hier kommen kaum noch Fahrerinnen, die ihr gefährlich werden können. Auf der Tribüne bricht riesiger Jubel aus, schon vor dem Rennen wurde eine gewaltige Italien-Flagge ausgebreitet, das hatte was von einer Fußball-Choreo.
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Ski Alpin
Nun ist Federica Brignone aus Italien an der Reihe, die 35-Jährige hat bei diesen Spielen bereits Gold im Super-G gewonnen. Und, was soll man sagen? Ein fantastischer Auftritt von ihr! Im Ziel hat sie einen deutlichen Vorsprung auf das bislang so enge Feld. Ihre Zeit beträgt 1:03,23 Minuten, 0,74 Sekunden schneller als das bisherige Führungstrio.
Federica Brignone. Foto: Michael Kappeler / dpa
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Ski Alpin
Lara Colturi hat noch kein Weltcuprennen gewonnen, schon allein deshalb ist ihre zwischenzeitliche Führung überraschend. Andererseits gilt sie als riesiges Talent, Colturi ist erst 19 Jahre alt. Im Jugendalter wechselte sie in den albanischen Verband, weil ihre Mutter Daniela Ceccarelli, Ski-Olympiasiegerin von 2002, die albanische Nationalmannschaft trainierte.
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Ski Alpin
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der zweite Durchgang im Riesenslalom und der Kampf um Gold extrem spannend werden könnte. Denn nach zehn Fahrerinnen ist es an der Spitze sehr eng. Drei Fahrerinnen sind gerade vorn und exakt zeitgleich, Paula Moltzan auf Platz neun hat nur 0,42 Sekunden Rückstand auf Platz eins. Alles drin.
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Ski Alpin
Julia Scheib aus Österreich gilt heute als Favoritin auf Gold. Im Ziel muss man jedoch sagen, dass sie sich im zweiten Durchgang steigern muss, um die Erwartungen zu erfüllen. Mit einer Zeit von 1:04,36 Minuten liegt sie zwar nicht weit hinter der Spitze, aktuell reicht es aber nur für Platz fünf.
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Ski Alpin
Als Nächstes ist Alice Robinson aus Neuseeland an der Reihe. Ihr Trainer hat heute den Kurs gesteckt. Das müsste doch ein Vorteil sein. Oder? Nicht wirklich. Im unteren Teil kommt sie einmal mächtig aus der Balance, trotzdem ist ihre Zeit mit 1:04,32 Minuten ordentlich und sie liegt nur knapp hinter der Spitze.
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Ski Alpin
Marcus Krämer
Reporter in Cortina d’Ampezzo

Bei alpinen Wettbewerben sind traditionell immer viele us-amerikanische Fans, so auch heute an der Tofane. Mikaela Shiffrin wird bejubelt, sie winkt einmal kurz ins Publikum. So richtig enttäuscht wird Shiffrin aber nicht sein, seit ihrem schweren Sturz vor etwas mehr als einem Jahr tut sie sich schwer im Riesenslalom. Sie wird alles auf den Slalom am Mittwoch setzen.
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Ski Alpin
Nun ist Mikaela Shiffrin an der Reihe. Die überragende US-Amerikanerin war zuletzt im Team-Wettbewerb hinter den Erwartungen geblieben. 2018 gewann sie Gold im Riesenslalom, jetzt reiht sie sich mit 1:04:25 Minuten erst einmal hinter den Führenden ein.
Mikaela Shiffrin. Foto: Daniel Dal Zennaro / EPA
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Ski Alpin
Die technischen Probleme sind gelöst: Thea Louise Stjernesund ist die erste Starterin, die die Piste hinunterfährt. Sie wurde vor vier Jahren in Peking Sechste im Riesenslalom und hinterlässt auch dieses Mal einen guten Eindruck. Im Ziel freut sie sich: 1:03,97 Minuten stehen auf der Uhr. Mal schauen, was das heute wert ist.
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Ski Alpin
Riesenslalom der Frauen beginnt
Herzlich Willkommen aus Cortina von der Tofane, wo gerade der Riesenslalom der Frauen begonnen hat. Ich sage mal so, es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Oben am Starthaus werden minus fünf Grad gemessen, hier im Ziel sind es minus zwei. Es ist also deutlich kälter als in den Tagen zuvor, was natürlich Einfluss auf die Beschaffenheit der Strecke hat. Für die Favoritinnen macht das aber keinen Unterschied. Auf der Tribüne sind vor allem Fans von Federica Brignone. Kann sie heute ihre zwei Goldmedaille gewinnen?
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Beim Riesenslalom der Frauen müssen wir uns noch etwas gedulden, da es technische Probleme am Starttor gibt. Der Beginn verzögert sich deshalb.
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Ski Alpin
Um 10 Uhr beginnt der erste Durchgang im Riesenslalom bei den Skirennfahrerinnen. Für Deutschland starten Lena Dürr mit der Startnummer 16 und Emma Aicher mit der Startnummer 19. Aicher hat bei diesen Olympischen Spielen bereits zwei Silbermedaillen gewonnen, jeweils mit hauchdünnem Rückstand zur Goldmedaille. Der Riesenslalom gilt allerdings nicht als ihre Paradedisziplin.
Emma Aicher. Foto: Robert F. Bukaty / AP
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Biathlon
Biathlon-Gold für Deutschland
Guten Morgen aus Antholz. Gleich zu Beginn gibt's mal gute Nachrichten: Egal, wie die Verfolgungsrennen heute ausgehen, Deutschland holt Gold!
Gegen 12.20 Uhr gibt es die Medaillen, gewonnen haben Erik Lesser, Simon Schempp, Arnd Peiffer und Daniel Böhm.
Woher wir das jetzt schon so genau wissen? Weil die deutsche Biathlon-Staffel diese Medaille schon 2014 erkämpft hat, bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Damals landete das Team auf Rang zwei hinter Russland. Weil aber ein russischer Biathlet des Dopings überführt worden ist, wurde die Staffel aus der Wertung genommen.
Und deswegen nun: Gold für Deutschland. Das dürfte später stimmungsvoll werden im Biathlon-Mekka Antholz, wo immer viele deutsche Fans feiern.
Foto: Kay Nietfeld / dpa
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Curling
Der Tag beginnt mit Curling. Das junge Team aus Deutschland um den 30-jährigen Skip Marc Muskatewitz tritt gegen Großbritannien an. Die Briten gewannen vor vier Jahren in Peking die Silbermedaille.
Das deutsche Curling-Team. Foto: Issei Kato / REUTERS
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Es gibt wieder Kondome
Nun ja, an diesem Thema kommt man bei Olympischen Spielen wohl nicht vorbei. Jedenfalls: In den olympischen Dörfern von Cortina d’Ampezzo ist der Vorrat an Gratis-Kondomen vorübergehend knapp geworden. »Die Nachfrage war höher als erwartet«, teilte das Organisationskomitee mit. Nachschub sei bereits unterwegs und solle bis Montag verteilt werden.
Für Schmunzeln sorgte IOC-Sprecher Mark Adams, der den Engpass mit einem Augenzwinkern kommentierte: »Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist.« Und weiter: »10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.«
Kondome (und die Berichterstattung darüber) gehören bei Olympia längst zur Tradition: Seit 1988 liegen sie in den Athletendörfern aus – teils in sechsstelliger Zahl. Bei den Sommerspielen in Paris 2024 waren es rund 300.000 Stück. Beliebt sind sie vor allem auch als kurioses Souvenir.
Für Schmunzeln sorgte IOC-Sprecher Mark Adams, der den Engpass mit einem Augenzwinkern kommentierte: »Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist.« Und weiter: »10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.«
Kondome (und die Berichterstattung darüber) gehören bei Olympia längst zur Tradition: Seit 1988 liegen sie in den Athletendörfern aus – teils in sechsstelliger Zahl. Bei den Sommerspielen in Paris 2024 waren es rund 300.000 Stück. Beliebt sind sie vor allem auch als kurioses Souvenir.
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Eishockey
Fans zeigen Grönland-Flagge bei Eishockeymatch USA-Dänemark
Ein politisches Zeichen auf den Rängen: »Als Europäer war es für uns wichtig, dieses Symbol zu zeigen«, sagt Alexander Kalniņš, Curling-Fan der Letten aus Deutschland, der Nachrichtenagentur AP. »Als Symbol der europäischen Einheit, dass wir Grönland unterstützen«. Er und seine Ehefrau zeigten die Flagge mehrfach während des Matches.
Der Konflikt in Grönland ist auch bei Olympia präsent: Lesen Sie hier einen Text meiner Kollegin Annika Schultz über die grönländische Biathletin Ukaleq Slettemark, die Trump die Stirn bietet.
Der Konflikt in Grönland ist auch bei Olympia präsent: Lesen Sie hier einen Text meiner Kollegin Annika Schultz über die grönländische Biathletin Ukaleq Slettemark, die Trump die Stirn bietet.
Foto: Petr David Josek / AP / dpa
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Ski Alpin
Brasilien feiert die erste Winter-Medaille
Nach dem historischen Olympiasieg von Lucas Pinheiro Braathen und Brasiliens erster Wintermedaille haben Politiker und Sportstars aus dem Land dem Skirennfahrer gratuliert. »Dieses beispiellose Ergebnis zeigt, dass der brasilianische Sport keine Grenzen kennt«, schrieb Präsident Luiz Inácio Lula da Silva auf der Plattform X. Es sei das Ergebnis von »Talent, Hingabe und kontinuierlicher Arbeit zur Stärkung des Sports in all seinen Dimensionen.«
Braathen hatte mit seinem Sieg im Riesenslalom von Bormio die erste Medaille für Brasilien und zugleich für einen Südamerikaner bei Olympischen Winterspielen überhaupt gewonnen. Der 25-Jährige verwies den Schweizer Superstar Marco Odermatt um 0,58 Sekunden auf Rang zwei.
Mein Kollege Florian Haupt war beim Sieg des Brasilianers, der in Norwegen geboren ist, vor Ort. Lesen Sie hier seine Reportage.
Braathen hatte mit seinem Sieg im Riesenslalom von Bormio die erste Medaille für Brasilien und zugleich für einen Südamerikaner bei Olympischen Winterspielen überhaupt gewonnen. Der 25-Jährige verwies den Schweizer Superstar Marco Odermatt um 0,58 Sekunden auf Rang zwei.
Mein Kollege Florian Haupt war beim Sieg des Brasilianers, der in Norwegen geboren ist, vor Ort. Lesen Sie hier seine Reportage.
Foto: Michael Buholzer / EPA
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Ski Alpin
In München geboren, für Südafrika bei Olympia
Skifahrerin Lara Markthaler fällt auf. Wegen ihrer offensiven Vermarktung, aber auch weil sie für das nicht gerade wintersportbegeisterte Südafrika startet. In Eigenregie mit ihrem Vater. Ein Gespräch über das Familienprojekt lesen Sie hier: »Ich fühle mich wohl mit der Rolle als Paradiesvogel«
Foto: Johannes Simon / SZ Photo / picture alliance
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Es beginnt der zehnte Tag der Olympischen Winterspiele in Italien. Jan Göbel und ich begleiten Sie durch den ersten Teil dieses Sonntags, am Nachmittag übernehmen die Kollegen Marvin Rishi Krishan und Henrik Bahlmann.
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