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Das bringt der Tag bei Olympia:
- Bislang verliefen die Biathlon-Wettbewerbe aus deutscher Sicht enttäuschend. Und daran konnte auch der Massenstart der Männer nichts ändern. Zwar zeigte Philipp Horn ein starkes Rennen, verpasste als Vierter und bester Deutscher aber eine Bronzemedaille.
- Im Skicross bei den Frauen hat Daniela Maier die Goldmedaille gewonnen. Es war ein sensationeller Wettkampftag der Deutschen.
- Im Halbfinale des Eishockeyturniers der Männer trifft Kanada auf Finnland (16.40 Uhr), später bekommen es die USA mit der Slowakei zu tun (21.10 Uhr).
- Die Niederländerin Antoinette Rijpma-de Jong hat sich mit nur sechs Hundertstelsekunden Vorsprung die Goldmedaille vor der Norwegerin Ragne Wiklund im Eisschnelllauf über 1500 Meter gesichert. Es ist ihre erste olympische Goldmedaille ihrer Karriere.
Diese Medaillenentscheidungen stehen an:
20.28 Uhr: Ski Freestyle, Halfpipe (Männer)
21.29 Uhr: Shorttrack, Staffel (Männer)
22.03 Uhr: Shorttrack, 1500 m (Frauen)
21.29 Uhr: Shorttrack, Staffel (Männer)
22.03 Uhr: Shorttrack, 1500 m (Frauen)
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Ski Freestyle
Nächster Sturz in der Halfpipe – Südkoreaner Seunghun Lee abtransportiert
Unerfreuliche Nachrichten kommen dagegen aus einer anderen Disziplin: Ski-Freestyler Seunghun Lee verpasst das Finale des Halfpipe-Wettbewerbs (ab 20.28 Uhr). Der 20-jährige Südkoreaner verlor beim Aufwärmen in der Röhre die Kontrolle und musste anschließend behandelt werden. Beim Abtransport hielt er sich die Hände vors Gesicht. Details zum Gesundheitszustand gibt es bislang nicht.
Bereits in der Qualifikation war es zu einem heftigen Sturz gekommen. Der Neuseeländer Finley Melville Ives schlug bei der Landung nach einem Trick heftig mit dem Kopf auf. Sein Trainer gab später erste Entwarnung. »Ihm geht es okay. Er war k.-o., er ist jetzt bei Bewusstsein und spricht. Er wird komplett durchgecheckt«, sagte Tom Willmott.
Foto: Oliver Weiken / dpa
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Biathlon
Spontaner Schlusssprint um Platz 27
Diese schöne Szene vom Massenstart heute Mittag möchten wir Ihnen nicht vorenthalten: Die Biathleten Nicola Romanin (Italien), Campbell Wright (USA) und Fabien Claude (Frankreich) bildeten das Schlusslicht beim Massenstart der Männer. Sie nahmen es mit Humor. Kurz vor der Ziellinie stoppten die drei Sportler und setzten dann zu einem finalen Sprint an – um Platz 27. Den gewann der Franzose Claude. Romanin wurde 28. und Wright landete knapp auf dem letzten Platz. Einen 30. Platz gab es aufgrund des Abbruchs von Tommaso Giacomel nicht. Zum Zeitpunkt des Schlusssprints waren die Medaillen bereits vergeben.
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Die durchschnittliche Lesedauer von Annika Schultzes Text wird mit sechs Minuten angegeben. Damit müssten Sie nun durch sein. Die Zeit für einen Schluck Tee, Wasser oder Bier (es ist ja Wochenende) gebe ich Ihnen auch noch. Danach können Sie direkt mit dem Porträt über Skicross-Olympiasiegerin Daniela Maier weitermachen. Kollege Jonas Kraus hat herausgearbeitet, in welchem entscheidenden Punkt sich die Deutsche gesteigert hat. Den Text lesen Sie hier.
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Falls Sie nach diesem spannenden Eishockey-Halbfinale eine kurze Verschnaufpause benötigen, kann ich Ihnen diesen Text meiner Kollegin Annika Schultz empfehlen: Sie hat den Gastronomen Giorgio Ghedina getroffen. Der 67-Jährige führt eine Pizzeria in Cortina d’Ampezzo, aber seine wahre Leidenschaft ist das Sammeln von olympischen Fackeln. Dutzende hat er in seinem Restaurant ausgestellt. Seine Geschichte lesen Sie hier.
Foto: Daniel Kopatsch / VOIGT / DER SPIEGEL
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Biathlon
Biathlet Giacomel nach Massenstart im Krankenhaus
Der mit Gold-Ambitionen angetretene Biathlet Tommaso Giacomel ist nach dem Massenstart in der Klinik gelandet. Der 25-jährige Italiener postete bei Instagram wenige Stunden nach dem Rennen, das er vorzeitig abbrechen musste, ein Foto aus dem Krankenbett. »Gleich nach dem zweiten Schießen hörte mein Körper irgendwie auf, richtig zu arbeiten und ich hatte wirklich Schwierigkeiten, zu atmen und mich zu bewegen«, schrieb Giacomel. Daraufhin musste er in der dritten Runde aussteigen und blieb am Streckenrand im Schnee sitzen. Was genau der Grund für sein Aus war, ist noch unklar.
»Schlimmstes Gefühl, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe«, schrieb Giacomel weiter. Mittlerweile gehe es dem Gesamtweltcup-Zweiten zwar körperlich besser, doch die Enttäuschung ist groß. Nach Silber zum Auftakt mit der Mixed-Staffel wollte er bei seinem Heimspiel in Südtirol auch in den Einzelrennen Medaillen gewinnen.
»Schlimmstes Gefühl, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe«, schrieb Giacomel weiter. Mittlerweile gehe es dem Gesamtweltcup-Zweiten zwar körperlich besser, doch die Enttäuschung ist groß. Nach Silber zum Auftakt mit der Mixed-Staffel wollte er bei seinem Heimspiel in Südtirol auch in den Einzelrennen Medaillen gewinnen.
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Zweierbob
Nolte nach erstem Lauf fünf Hundertstelsekunden zurück
Diese spannende Eishockeyschlussphase wollte ich nicht unterbrechen, aber auch im Zweierbob entwickelt sich der erwartet enge Kampf um die Medaillen. Weltcup-Dominatorin Laura Nolte kämpft diesmal als Verfolgerin um Olympia-Gold. Mit Anschieberin Deborah Levi hat die Pilotin nach dem ersten von vier Läufen fünf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Führende Kaillie Armbruster Humphries, die mit Jasmine Jones fährt.
Die dreimalige Olympiasiegerin aus den USA wird nun von gleich drei deutschen Schlitten gejagt. Auf Rang drei liegen Lisa Buckwitz und Neele Schuten mit nur 0,13 Sekunden Rückstand. Das Duo schaffte wie Nolte/Levi mit 5,09 Sekunden einen Startrekord. Vierte ist Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki mit Talea Prepens.
Ab 19:50 Uhr findet der zweite Lauf statt, die Läufe drei und vier folgen morgen.
Ab 19:50 Uhr findet der zweite Lauf statt, die Läufe drei und vier folgen morgen.
Foto: Robert Michael / dpa
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Eishockey
Sekunden vor Schluss: Kanada rettet sich ins Eishockey-Finale
Wow. Die kanadische Party läuft! Team Kanada ist im Finale. Der Olympiasieger Finnland verliert durch ein Tor von Nathan MacKinnon 35 Sekunden vor Schluss. Schlimmer geht es kaum. Aber Kanada war die bessere, die aktivere Mannschaft im letzten Drittel. Jetzt feiern die Fans ihr Team. Und alle träumen von einem Finale gegen die USA.
Foto: Mike Segar / REUTERS
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Eishockey
Das Tor wird überprüft. Tor zählt.
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Eishockey
Tor für Kanada. Hier flippen alle aus. 35 Sekunden vor Ende der Partie.
Foto: Hassan Ammar / AP
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Eishockey
Jetzt ist die Chance für Kanada da. Powerplay!
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Eishockey
Endlich mal Stimmung hier. Jetzt will Kanada die Entscheidung. Aber Juuse Saros, die Wand im Tor der Finnen, hält, was er kann. Geht das hier in die Verlängerung?
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Straßer legt mit seiner Olympia-Kritik nach
Mit seinem Olympia-Frust im TV hat Linus Straßer für viel Wirbel gesorgt. Sie erinnern sich? »Wenn das der Genuss von Olympia sein soll, bin ich froh, dass das mein letztes Mal war. Sagen wir mal, wie es ist: Es ist für'n Arsch«, hatte der deutsche Skirennläufer nach dem Slalom (in dem er nur Neunter wurde) über die Olympia-Stimmung in Bormio gesagt.
Seine Kritik hat er nun nochmals bekräftigt. »Ich habe es gesagt, weil ich überzeugt bin, dass wir Athleten auch mal unseren Mund aufmachen müssen«, schrieb er bei Instagram. Er habe nach seinen offenen Worten im Fernsehen so viele Rückmeldungen wie selten zuvor auf Aussagen bekommen.
Seine Kritik hat er nun nochmals bekräftigt. »Ich habe es gesagt, weil ich überzeugt bin, dass wir Athleten auch mal unseren Mund aufmachen müssen«, schrieb er bei Instagram. Er habe nach seinen offenen Worten im Fernsehen so viele Rückmeldungen wie selten zuvor auf Aussagen bekommen.
Foto: Kenjiro Matsuo / action press
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Eishockey
2:2, neun Minuten vor Ende der regulären Spielzeit
Wahnsinn. Die Halle in Mailand bebt. Ausgleich für Kanada. Ein Schlagschuss von Shea Theodore schlägt unhaltbar ein.
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Eishockey
Puh. Die Finnen vergeben die Chance zum 3:1. Und kurz darauf Kanada die Gelegenheit zum Ausgleich. Wieso feuern die kanadischen Fans ihr Team nicht an? Hallo! Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Foto: Mike Segar / REUTERS
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Eishockey
Kann Kanada den Rückstand aufholen?
Jetzt wird es ernst beim Eishockey in Mailand. Das letzte Drittel beginnt. Schafft Eishockey-Olympiasieger Finnland auch bei den Winterspielen in Mailand den Einzug ins Finale? Noch 20 Minuten bleibt Kanada Zeit, den 1:2 Rückstand aufzuholen, oder die Partie sogar zu drehen. Kanada hat bislang 22 Mal auf das Tor geschossen, Finnland nur elf Mal. Hier liegt echt Spannung in der Luft. Die kanadischen Fans sind sehr angespannt. So richtig gute Laune mag bei ihnen nicht aufkommen.
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Curling
Im Curling kommt es zum europäischen Finale
Nicht vorenthalten wollen wir Ihnen die Finalpaarung bei den Curlerinnen: Schweden hat sich 6:3 gegen Kanada durchgesetzt. Im Finale am Sonntag (11 Uhr) treffen die Schwedinnen auf die Schweiz, die 7:4 gegen die USA gewannen. Die beiden nordamerikanischen Nationen spielen am Samstag (ab 14 Uhr) dann um Bronze.
Die Skandinavierinnen holten bislang dreimal Gold, zuletzt 2018 in Pyeongchang. Für Vizeweltmeister Schweiz ist es nach 2002 und 2006 die dritte Finalteilnahme, beide Male verloren die Eidgenossinnen.
Die Skandinavierinnen holten bislang dreimal Gold, zuletzt 2018 in Pyeongchang. Für Vizeweltmeister Schweiz ist es nach 2002 und 2006 die dritte Finalteilnahme, beide Male verloren die Eidgenossinnen.
Foto: Jonas Ekströmer / TT / IMAGO
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Eishockey
Zwischenfazit zweites Drittel
Pause in Mailand beim Eishockey. Von bislang 13 Spielen bei olympischen Winterspielen gegen Finnland hat Kanada sieben gewonnen. Aber in der 14 Partie führt jetzt nach zwei Dritteln der Außenseiter 2:1, weil die Profis aus Kanada ihre Chancen nicht nutzen. Allerdings war der Druck auf das finnische Tor am Ende doch sehr groß. Wenn Kanada im letzten Abschnitt weiter mit so viel Leidenschaft stürmt, sollte es eigentlich klappen mit dem Ausgleich. Eigentlich.
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Auch das gehört wohl zum Olympia der weiten Wege. Auf dem Weg von Predazzo nach Cortina habe ich mir einen Nagel in den Reifen gefahren, die Luft war sofort raus.
Glücklicherweise (?) 200 Meter entfernt von der Werkstatt von Gianni.
Der war am Anfang etwas enttäuscht von mir, weil ich das nicht selbst richten kann.
Dann verstanden wir uns aber sehr gut, er war »30 Jahre hintereinander« auf dem Oktoberfest, da ergeben sich natürlich Gesprächsthemen.
Irgendwann wurde er dann ein wenig sauer, weil er das Loch auch nach 30 Minuten nicht geflickt bekam, das sei ihm noch nie passiert, sagte er (gefolgt von einigen italienischen Flüchen).
Zehn Minuten später aber war der Reifen wieder dicht, Olympia geht für mich weiter. Und Gianni und ich wollen uns im Herbst auf der Wiesn wiedertreffen.
Glücklicherweise (?) 200 Meter entfernt von der Werkstatt von Gianni.
Der war am Anfang etwas enttäuscht von mir, weil ich das nicht selbst richten kann.
Dann verstanden wir uns aber sehr gut, er war »30 Jahre hintereinander« auf dem Oktoberfest, da ergeben sich natürlich Gesprächsthemen.
Irgendwann wurde er dann ein wenig sauer, weil er das Loch auch nach 30 Minuten nicht geflickt bekam, das sei ihm noch nie passiert, sagte er (gefolgt von einigen italienischen Flüchen).
Zehn Minuten später aber war der Reifen wieder dicht, Olympia geht für mich weiter. Und Gianni und ich wollen uns im Herbst auf der Wiesn wiedertreffen.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Eisschnelllauf
Gold im Eisschnelllauf geht an die Niederlande
Antoinette Rijpma-de Jong hat sich mit nur sechs Hundertstelsekunden Vorsprung die Goldmedaille vor der Norwegerin Ragne Wiklund über 1500 Meter gesichert. Dritte wurde die Kanadierin Valérie Maltais. Die einzige deutsche Teilnehmerin Lea Sophie Scholz wurde 18.
Für Rijpma-de Jong ist es die erste olympische Goldmedaille ihrer Karriere und der dritte Eisschnelllauftitel der Niederlande bei diesen Spielen.
Für Rijpma-de Jong ist es die erste olympische Goldmedaille ihrer Karriere und der dritte Eisschnelllauftitel der Niederlande bei diesen Spielen.
Foto: Piroschka Van De Wouw / REUTERS
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Eishockey
Aber jetzt ist der finnische Torwart machtlos: Treffer zum 1:2 für Kanada durch Sam Reinhart. Große Erleichterung bei den kanadischen Fans.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Eishockey
Der Mann heißt Juuse Saros, er ist Torwart der finnischen Eishockey-Nationalmannschaft, und er bringt Kanada zum Verzweifeln. Sarkos hält alles. Vorhin traf ihn ein Schuss am Kopf. Der Goalie nahm kurz seinen Helm ab, um nachzuschauen, ob mit dem Schutz noch alles in Ordnung ist, dann ging es weiter.
Foto: Petr David Josek / AP
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Eishockey
Die kanadischen Fans in Mailand sind in Schockstarre. Finnland spielt so unfassbar abgezockt. Bahnt sich hier eine Sensation an?
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Ski Alpin
Vonn erneut operiert
Derweil gibt es Neuigkeiten von Skistar Lindsey Vonn: Die 41-Jährige ist erneut erfolgreich an ihrem schwer verletzten linken Bein operiert worden. Der Eingriff habe »etwas mehr als sechs Stunden« gedauert, schrieb die Amerikanerin am Freitag bei Instagram, der behandelnde Arzt habe einen »unglaublichen Job« gemacht.
Das belegt Vonn mit Röntgenbildern, die zahlreiche Schrauben in ihrem Bein zeigen. Wegen der Schwere des Eingriffs müsse sie noch ein wenig in der Klinik bleiben, teilte Vonn mit. Was genau bei dem Eingriff passiert sei und was das bedeute, wolle sie »bald« erklären.
Die 41-Jährige war in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo schwer gestürzt und hatte sich bereits in Italien mehreren Operationen unterziehen müssen. Mittlerweile ist sie wieder in ihrer Heimat.
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Eishockey
Oha, Kanada dreht auf. Die Finnen kommen kaum aus der Defensive. Aber dann das: Überzahlspiel für Kanada – und Finnland macht das Tor. Erik Haula schnappt sich den Puck und dribbelt alleine durch, ein Haken – und drin ist die Scheibe.
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Eishockey
Und da ist das 2:0 für Finnland – und das in Unterzahl! Kanada kann dem Schuss defensiv nichts entgegensetzen.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Eishockey
Zweites Drittel beginnt im Eishockey-Halbfinale
In Mailand beim Eishockey beginnt das zweite Drittel im Halbfinale zwischen Kanada und Finnland. Kapitän im Team Kanada für den verletzten Sidney Crosby ist übrigens Conner McDavid. Auch so ein Superstar aus der NHL. Weil der Mann so talentiert ist, trägt er den Spitznamen McJesus. Manchmal wird er aber auch McNasty genannt, weil der Mann mit der Trikotnummer 97 ein ziemlicher Heißsporn sein kann. Im ersten Drittel war von McDavids Temperament allerdings wenig zu sehen. Wenn Kanada nicht langsam aufdreht, wird es schwer gegen die sehr cool spielenden Finnen.
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Biathlon
Preuß beendet nach den Winterspielen ihre Karriere
Die deutsche Biathletin Franziska Preuß wird ihre Karriere mit dem Abschluss der olympischen Wettbewerbe beenden. Das bestätigte Deutschlands Sportlerin des Jahres am Freitag. Damit wird der Massenstart in Antholz am Samstag (14.15 Uhr, TV: ARD und Eurosport) das letzte Rennen ihrer Laufbahn. »Nun ist es Zeit, dem Biathlon Servus zu sagen«, sagte Preuß. Bereits kurz vor Olympia hatte sie angekündigt, am Saisonende aufzuhören.
Foto: Grega Valancic / VOIGT / Getty Images
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Eishockey
Nach erstem Drittel: Finnland führt im Eishockey-Halbfinale
Die kanadischen Fans beim Eishockey in Mailand sind einigermaßen entsetzt. Finnland geht mit einer verdienten 1:0-Führung in die Drittelpause. Die Partie läuft, wie erwartet. Die Finnen sind Meister im Verteidigen. Kanadas Stürmer verzweifeln. Mal sehen, so der Favorit mit einem neuen Plan aus der Kabine kommt.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Eishockey
1:0 für Finnland
Der Torwart der Finnen hält einen Schuss – und wird danach von einem kanadischen Stürmer umgestoßen. Kurzes Handgemenge. Zeitstrafe für Kanada. Und nach wenigen Sekunden in Überzahl geht Finnland durch Mikko Rantanen in Führung.
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Eishockey
Das erste Drittel im Eishockey-Halbfinale zwischen Kanada und Finnland ist in drei Minuten vorbei. Noch steht es 0:0. Besonders offensiv macht sich das Fehlen vom kanadischen Kapitän Crosby bemerkbar.
Foto: Petr David Josek / AP
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Eishockey
Gerhard Pfeil
Reporter in Mailand

Beim Eishockey hier in Mailand sind tatsächlich noch einige wenige Plätze in der Halle frei. Ich habe vor dem Spiel mal am Ticketschalter gefragt, was Kurzentschlossene für eine Karte bezahlen müssten. Antwort: »Mindestens 400 Euro«.
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Eishockey
Kapitän Crosby fehlt: Kanada startet geschwächt ins Eishockey-Halbfinale
Hallo, hier aus dem sonnigen Mailand, wir haben frühlingshafte Temperaturen in der Stadt, 19 Grad. Deutlich kühler ist es in der Arena Santagiulia, wo jetzt das Eishockey Halbfinale Kanada gegen Finnland starten wird. Es sind viele Fans aus Kanada nach Italien gereist, um ihr Team zu unterstützen. Und die Anhänger wirken ziemlich angespannt. Denn Kapitän Sidney Crosby, Herz und Seele des kanadischen Teams, wird nicht spielen.
Er hat sich in der Viertelfinalpartie gegen Tschechien verletzt. Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, was genau Crosby fehlt. Fest steht: Der Topstürmer ist für sein Team kaum zu ersetzen. Einer der kanadischen Experten hier auf der Medientribüne sagt: »Kanada spielt heute ohne seinen Leader«.
Er hat sich in der Viertelfinalpartie gegen Tschechien verletzt. Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, was genau Crosby fehlt. Fest steht: Der Topstürmer ist für sein Team kaum zu ersetzen. Einer der kanadischen Experten hier auf der Medientribüne sagt: »Kanada spielt heute ohne seinen Leader«.
Sidney Crosby beim Spiel Kanada gegen Frankreich. Foto: Marc Niemeyer / HMB-Media / IMAGO
Connor McDavid springt als Kapitän ein. Nach internationalen Regeln muss für jedes Spiel ein Spieler zum Kapitän ernannt werden. Nathan MacKinnon und Cale Makar sind die Stellvertreter.
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Eisschnelllauf
Wer wird Olympiasiegerin im Eisschnelllauf auf 1500 Meter?
Im Milano Speed Skating Stadium steht die nächste Entscheidung im Eisschnelllauf an. Über die 1500 Meter wird ab 16.30 Uhr eine neue Olympiasiegerin gesucht. Als Favoritinnen gelten Miho Takagi aus Japan und die Niederländerin Antoinette Rijpma-de Jong. Für Deutschland ist Lea Sophie Scholz am Start, hat aber nur Außenseiterchancen.
Miho Takagi. Foto: Andre Weening / Orange Pictures / IMAGO
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Biathlon
Noch einmal kurz zurück zum Biathlon. Im Stadion von Antholz kam gerade ein sehr geknickter Philipp Horn zu den deutschen Medien. Enttäuscht sei er über Platz vier, sagte Horn. »Normalerweise ist die letzte Runde meine absolute Stärke. Heute sind Arme und Beine, alles verkrampft.«
Als er erfahren habe, dass Quentin Fillon Maillet hinter ihm laufe, habe er gedacht: »Warum nicht irgendjemand anders. Fillon Maillet ist momentan eine Macht. Es sah unfassbar leicht aus, wie er mich überholt hat, während ich um mein Leben gekämpft habe«, sagt Horn.
Als er erfahren habe, dass Quentin Fillon Maillet hinter ihm laufe, habe er gedacht: »Warum nicht irgendjemand anders. Fillon Maillet ist momentan eine Macht. Es sah unfassbar leicht aus, wie er mich überholt hat, während ich um mein Leben gekämpft habe«, sagt Horn.
Philipp Horn. Foto: Hendrik Schmidt / dpa
Philipp Nawrath landete auf Platz sieben, er verlässt die Spiele mit gemischten Gefühlen. »Insgesamt bin ich zufrieden mit einer Medaille«, sagte er. Er habe sehr gut angefangen, dann nachgelassen. »Zumindest habe ich mit zwei Top-Ten-Ergebnissen mal bei einem Großereignis solide Leistungen gebracht«. Das sei ihm nicht immer gelungen.
Bisher gab es nur in der Mixed-Staffel eine Medaille, Bronze. Noch nie hat ein deutsches Biathlon-Team nur einmal olympisches Edelmetall gewonnen. Mit dem Massenstart der Frauen bleibt zwar noch ein Rennen, um diese historisch schlechte Bilanz abzuwenden. Biathlon-Sportdirektor Felix Bitterling hielt trotzdem schon fest: »Wir sind nicht zufrieden mit unserem Abschneiden bei den Olympischen Spielen.«
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Ski Freestyle
Olympiasiegerin Maier: Mit verfärbter Zunge zur Goldmedaille
Mit einer auffällig roten Zunge hat Daniela Maier den Olympiasieg im Ski Cross geholt. Angesprochen auf die Verfärbung fragte die 29-Jährige Journalisten: »Oje, das sieht man auf den Bildern?« Augenblicke später nannte sie den Grund dafür: »Da gab es noch Lutschtabletten. Ich war ja ein bisschen krank und ich musste einfach schauen, dass ich den Hals geschmeidig halte.«
Auf der Piste waren ihr davon aber nicht anzumerken. Maier gewann jeden ihrer Läufe souverän und holte als erste deutsche Athletin Gold im Ski Cross.
Foto: Oliver Weiken / dpa
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Biathlon
17-mal Gold – Norwegen verbessert eigenen Rekord
Einen wunderschönen guten Nachmittag, liebe Leserinnen und Leser! Kim Staudt und ich sind jetzt am Regler und wir haben gleich »Rekord-News« für Sie. Mit dem Erfolg des Biathleten Johannes Dale-Skjevdal beim Massenstart über 15 Kilometer hat Norwegen am drittletzten Wettkampftag den eigenen Gold-Rekord bei Olympischen Winterspielen verbessert.
Johannes Dale-Skjevdal. Foto: Spada / LaPresse / IMAGO
Die Skandinavier haben bereits 17 Goldmedaillen bei den Wettbewerben von Mailand/Cortina errungen. Die vorherige Bestmarke von 16-mal Gold hatte Norwegen erst 2022 in Peking gesetzt. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Warum die Nation im Wintersport so erfolgreich ist, können Sie in dem Kommentar unseres Kollegen Marcus Krämer nachlesen.
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Wie die Zeit verfliegt! Für Elias Lübbe, Jonas Mielke und mich ist jetzt Feierabend. Damit Sie nichts verpassen, es warten unter anderem die Halbfinals im Eishockey, ist unsere Nachfolge aber geregelt: Unsere Kolleginnen Kim Staudt und Nina Golombek übernehmen den Liveblog und die Olympia-Grundversorgung. Viel Spaß!
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Biathlon
Norwegen und Frankreich untermauern damit ihre Ausnahmestellung im internationalen Biathlon. Elf von zwölf Medaillen gingen an die Nationen, auch in der Staffel lagen sie vorn.
Es ist keine neue Erkenntnis mehr, aber diese Spiele verdeutlichen: die deutschen Männer haben den Anschluss an die Weltspitze verloren. Früher waren sie Medaillengaranten, jetzt muss ein Platz unter den Top zehn als Erfolg gewertet werden.
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Biathlon
Horn verpasst Biathlon-Medaille knapp
Es ist der undankbare vierte Platz für Philipp Horn, der sich für ein starkes Rennen nicht mit einer Medaille belohnen kann.
Johannes Dale-Skjevdal fährt vornweg und holt Gold, auch Silber geht nach Norwegen an Sturla Holm Laegreid. Bronze holt der Franzose Quentin Fillon Maillet, der trotz insgesamt vier Strafrunden vor dem Finale an Horn vorbeizieht.
Philipp Nawrath beendet das Rennen mit fünf Fehlschüssen auf Platz sieben, David Zobel kommt auf Rang 23 ins Ziel mit sieben Strafrunden.
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Fillon Maillet hat drei Strafrunden mehr in den Beinen. Davon sah man bei diesem Anstieg nichts. Er zieht an Horn vorbei.
Foto: Franck Fife / AFP
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Der Franzose holt auf, läuft jetzt direkt hinter Horn!
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Puh, ob Horn diesen Vorsprung vor dem starken Fillon Maillet halten wird?! Das wird ganz eng.
Foto: David J. Phillip / AP
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Der Führende Dale-Skjevdal trifft alles und ist auf dem Weg zu Gold, ihm folgt mit Abstand Laegreid, der ohne Fehler schießt. Horn schießt einmal daneben – und liefert sich nun ein Duell mit Fillon-Maillet um Bronze.
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Horn kommt auf Rang zwei mit dem Norweger Sturla Holm Laegreid zum Schießstand. (Ja, das ist der mit der Seitensprung-Beichte.) Die Medaillenentscheidung naht!
Foto: Eloisa Lopez / REUTERS
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Biathlon
Elias Lübbe

Einer der Medaillenkandidaten, der Italiener Tommaso Giacomel, bricht das Rennen ab. Warum genau, ist zurzeit unklar – er war nach dem zweiten Schießen stark zurückgefallen. Bei diesen Olympischen Spielen holte Giacomel in der Mixed-Staffel bereits Silber. Heute kommt für ihn keine weitere Medaille hinzu.
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Biathlon
Dass jetzt »Völlig losgelöst« gespielt wird, das gehört wohl zum Biathlon dazu.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Horn greift ins Medaillenrennen ein
Philipp Horn kommt als Sechster zum ersten Schießen im Stehen – und trifft alles. Auf Rang zwei kommt er aus dem Schießstand. Der Franzose Jacquelin verballert seine Chancen mit vier Fehlern.
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Als Horn vom Schießstand kommt, wird es zum ersten Mal richtig laut im Stadion. Die Hoffnungen auf deutsches Edelmetall, sie sind auf einmal groß.
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Annika, du hast es letztlich vorhergesehen: Mehr Fehlschüsse beim zweiten Schießen. Nawrath verschießt einmal, Zobel trifft die Scheibe zwei Mal nicht. Horn hingegen bleibt fehlerfrei.
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Biathlon
Der Franzose Jacquelin stürmt gerade vorweg, reißt eine Lücke auf. Er ist für seine, ich sage mal, mutige Renneinteilung bekannt. Hinten raus geht ihm öfters die Luft aus. Mal schauen, wie es heute läuft.
Foto: Marco Bertorello / AFP
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Biathlon
Im Stadion wird es gerade deutlich windiger, immer wieder kommen leichte Böen rein. Im ersten Schießen blieben 19 von 30 Startern fehlerfrei, auch die deutschen Athleten. Ob das bei diesen Bedingungen so bleibt?
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Biathlon
Die Favoriten positionieren sich an der Spitze und führen das Feld zum ersten Schießen: Dem Franzosen Quentin Fillon Maillet folgen die drei Norweger Christiansen, Laegreid, Botn. Insgesamt müssen alle vier Mal an den Schießstand.
Foto: Eloisa Lopez / REUTERS
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Biathlon
Was geht für die Biathlon-Männer?
In Antholz startet gleich das letzte Rennen der Männer: der Massenstart. 15 Kilometer, viermal Schießen, pro Fehler eine Strafrunde. Jeder gegen jeden, vor gut 20.000 Menschen mitten in den Bergen. Ein Biathlon-Fest, aber wahrscheinlich weniger für die deutschen Läufer. Zu schwach schossen Philipp Nawrath, Philipp Horn und David Zobel, zu langsam waren sie in der Loipe. Ein Erfolg heute wäre eine große Überraschung. Die Medaillen werden wohl Frankreich und Norwegen unter sich ausmachen.
Foto: Franck Fife / AFP
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Ski Freestyle
Daniela Maier steht nun beim ZDF am Mikrofon: »Surreal«, fühle es sich an. »Ich werde noch ein bisschen brauchen, bis ich das realisiere«, sagt die 29 Jahre alte Olympiasiegerin im Skicross, die hier dominant herrschte – »immer vorneweg fahren«, lautete ihr Plan. Man muss sagen, diese Taktik ging voll auf.
Später kommen ihr Tränen im Gespräch, sie dankt Team, Familie, allen Unterstützern. Etwas ärgerlich: Eine Freundin sollte im Ziel mit Aperol warten, das habe aber nicht geklappt. Jetzt sollen am Abend »Liter-Aperol« fließen, sagt Maier. Prost.
Später kommen ihr Tränen im Gespräch, sie dankt Team, Familie, allen Unterstützern. Etwas ärgerlich: Eine Freundin sollte im Ziel mit Aperol warten, das habe aber nicht geklappt. Jetzt sollen am Abend »Liter-Aperol« fließen, sagt Maier. Prost.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Ski Freestyle
Neuseeländer stürzt schwer in der Halfpipe
Ski-Freestyler Finley Melville Ives ist bei seiner Landung in der Halfpipe hart auf die Eisröhre aufgeprallt. Der Neuseeländer musste mehrere Minuten behandelt werden und wurde mit einer Trage vom Kurs gebracht. Angaben zum Zustand des 19-Jährigen gibt es aktuell nicht.
Es ist bereits der zweite schwere Sturz in der Halfpipe: Gestern stürzte die Kanadierin Cassie Sharpe. Sie lag mehrere Minuten regungslos im Schnee, ist nun aber laut dem Kanadischen Olympischen Komitee in einem »stabilen Zustand«.
Es ist bereits der zweite schwere Sturz in der Halfpipe: Gestern stürzte die Kanadierin Cassie Sharpe. Sie lag mehrere Minuten regungslos im Schnee, ist nun aber laut dem Kanadischen Olympischen Komitee in einem »stabilen Zustand«.
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Ski Freestyle
Nun bekommt Maier auch schon ihre Goldmedaille überreicht. Wir können hier wirklich in ein sehr glückliches Gesicht blicken. Hoffentlich hören wir sie auch gleich zum ersten Mal am Mikrofon und erfahren dann, wie sie das alles erlebt hat.
Foto: Christian Hartmann / REUTERS
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Ski Freestyle
Auf das Drama folgt die Machtdemonstration
Maier hatte vor vier Jahren in Peking die Bronzemedaille gewonnen. Die Medaille war der heute 29-Jährigen zunächst aberkannt worden (wir haben hier im Liveblog bereits darüber geschrieben), doch zehn Monate später erhielt sie Bronze nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs Cas zurück. Das war ein wahres Gefühlschaos. Doch dieses Mal wird niemand an ihrer Medaille rütteln können. Das war heute die große Maier-Show. Und das, obwohl sie sogar in den vergangenen Tagen gesundheitlich leicht angeschlagen war.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Ski Freestyle
Was für ein fantastisches Rennen von Maier und was für ein großer Tag überhaupt! Sie hat in jedem Lauf – Viertelfinale, Halbfinale und nun im Finale – von Beginn an dominiert. Das ist wohl die verdienteste Goldmedaille, die wir heute sehen konnten.
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Ski Freestyle
GOLD FÜR MAIER!
Gold für Daniela Maier. Foto: Sergei Ilnitsky / EPA
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Ski Freestyle
Kampflinie, Kampflinie, in jeder Kurve. Boah ist das ein starkes Rennen von ihr.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Freestyle
Sehr guter Start, sie übernimmt die Führung.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Das Skicross-Finale läuft, jetzt geht es um alles! Kann sich Daniela Maier eine Medaille sichern?
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Ski Freestyle
Das kleine Finale im Skicross, der Lauf um die Plätze fünf bis acht, ist durch. Nun geht es in wenigen Augenblicken um Gold für Daniela Maier.
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Ski Freestyle
Ich bin von dieser Sportart angezündet. Da steckt so viel Tempo und Technik drin, wow! Also, ganz kurz durchatmen, bevor es gleich ins große Finale geht. Es treten gegeneinander an: Die Deutsche Daniela Maier, Sandra Naeslund aus Schweden, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich.
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Ski Freestyle
Maier rast vornweg ins Skicross-Finale
Und wir kommen fast eine Kopie des Viertelfinallaufs: Maier fährt vornweg, ihre Verfolgerinnen kommen gar nicht wirklich in die Nähe der Deutschen. Das ist fast eine eigene Liga, in der sie hier gerade fährt. Damit ist klar: Ab 13.15 Uhr geht es für Maier um die Medaillen, es geht um Gold.
Daniela Maier. Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Sie hat es geschafft! Daniela Maier steht im Skicross-Finale! Sie landet im Halbfinale souverän auf Platz eins.
Daniela Maier nach ihrem Halbfinallauf. Foto: Oliver Weiken / dpa
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Elias Lübbe

Daniela Maier ist im Halbfinale gestartet. Um es ins Finale zu schaffen, muss sie Erste oder Zweite werden.
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Ski Freestyle
Das ist Skicross-Fahrerin Daniela Maier
Falls Sie etwas später zum Skicross zuschalten, ist das kein Problem, wir erzählen die Geschichte von Daniela Maier einfach noch einmal. Wenn sie heute eine Medaille gewinnt – und die Chance ist da –, dann muss man ihr das fast doppelt gönnen. Ihre Winterspiele 2022 waren nämlich ein Drama: Zwar gewann sie damals Bronze im Skicross, doch der Weg dorthin war begleitet von einem Gefühlschaos. Im Finale fuhr Maier auf Platz vier. Kurz darauf wurde die Drittplatzierte Fanny Smith um einen Rang nach hinten versetzt, da sie Maier während der Fahrt behindert haben soll. Diese Jury-Entscheidung wurde jedoch später revidiert. Maier war wieder Vierte. Jubel, Enttäuschung, Jubel. Ein Hin und Her.
Am Ende folgte ein letzter deutscher Protest. Und Monate später, im Dezember 2022, wurde schließlich entschieden: Beide bekommen Bronze, Maier und Smith. Die beiden könnten hier in einem Finale übrigens erneut aufeinandertreffen.
Am Ende folgte ein letzter deutscher Protest. Und Monate später, im Dezember 2022, wurde schließlich entschieden: Beide bekommen Bronze, Maier und Smith. Die beiden könnten hier in einem Finale übrigens erneut aufeinandertreffen.
Foto: Rebecca Blackwell / AP
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Ski Freestyle
Maier hat ein sehr beeindruckendes Rennen abgeliefert. Sie hat praktisch schon nach dem ersten Meter hinter dem Starttor die Führung übernommen und dann auch nicht mehr hergegeben. Sie scheint in Topform zu sein, der Kurs liegt ihr. Ich glaube wirklich nicht zu übertreiben, wenn ich sage, dass es für Maier heute um Gold geht. Das Halbfinale steigt für sie um 12:54 Uhr.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Daniela Maier ist im Halbfinale! Sie landet im Viertelfinale auf Platz eins, hinter der Französin Marielle Berger Sabbatel. Die kanadische Olympiasiegerin von 2014, Marielle Thompson, beendet das Rennen auf dem dritten Platz und ist damit raus.
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Die Skicross-Fahrerin Daniela Maier ist die einzige Deutsche, die es ins Viertelfinale geschafft hat. Das Rennen läuft!
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Ski Freestyle
Diese direkten Duelle beim Skicross über Anstiege, Abhänge und durch scharfe Kurven, die von der Drohne eingefangen werden, das sind spektakuläre Bilder. Wenn Sie mehr über die TV-Berichterstattung bei den Winterspielen erfahren möchten: Mein Kollege Benjamin Knaack hat mit dem Sportchef des ZDF gesprochen. Lesen Sie hier das Gespräch mit Yorck Polus.
Foto: David Davies / PA Wire / dpa
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Und schon im Skicross-Viertelfinale wird's spannend für Daniela Maier: Sie trifft dort auf die Kanadierin Marielle Thompson, die 2014 bei den Olympischen Spielen Gold und 2022 Silber gewann.
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Ski Freestyle
Elias Lübbe

Das erste Skicross-Rennen des Tages ist zu Ende. Die Deutsche Daniela Maier landet souverän auf Platz eins, hinter ihr die Französin Marielle Berger Sabbatel. Beide qualifizieren sich damit für das Viertelfinale, das ab 12.35 Uhr beginnen wird. Luisa Klapprott, ebenfalls Deutschland, landet auf Platz drei und ist damit raus.
Daniela Maier. Foto: Rebecca Blackwell / AP
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Ski Freestyle
Maier war heute Morgen in der Qualifikation sogar die Schnellste. Nur zur Erklärung, was hier gleich passiert: Skicross ist eine Freestyle-Ski-Disziplin, bei der vier Fahrerinnen bzw. Fahrer gleichzeitig eine mit Sprüngen, Wellen und Steilkurven gespickte Strecke hinunterfahren und im direkten Duell gegeneinander antreten. In Maiers Achtelfinale treten allerdings nur drei Athletinnen an, die ersten beiden kommen direkt in die nächste Runde.
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Ski Freestyle
Endlich gibt es gleich echten Livesport! Ab 12 Uhr finden im Skicross bei den Frauen die ersten Achtelfinals statt. Mit dabei ist Daniela Maier. Vielleicht erinnern Sie sich: Bei den Olympischen Winterspielen 2022 stieß Maier bis ins Finale vor und belegte den vierten Platz. Kurz darauf wurde die Drittplatzierte Fanny Smith um einen Rang nach hinten versetzt, da sie Maier während der Fahrt behindert haben soll. Diese Jury-Entscheidung wurde jedoch später revidiert. Maier war wieder Vierte. Es folgte ein deutscher Protest Monate später. Im Dezember 2022 wurde dann entschieden: Beide bekommen Bronze, Maier und Smith.
Foto: VEGARD GroTT / Bildbyran / IMAGO
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Wie bibelfest sind Sie? Paolo Petrecca, umstrittener Ex-Rai-Sportchef, hat eine Instagram-Story mit Verweis auf das Matthäus-Evangelium geteilt, nachdem sein Rücktritt bekannt wurde. Das berichten auch »Corriere della Sera« und »Gazzetta dello Sport«.
Er verweist offenbar auf Matthäus 26, Verse 20 bis 29, das letzte Abendmahl, wo es heißt: »Und während sie aßen sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.«
Er verweist offenbar auf Matthäus 26, Verse 20 bis 29, das letzte Abendmahl, wo es heißt: »Und während sie aßen sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.«
Petrecca hatte sich bei der Olympiaeröffnungsfeier gleich mehrere Patzer erlaubt. Nach Protesten reichte er seinen Rücktritt ein, hieß es gestern vom öffentlich-rechtlichen Sender Rai.
Früher leitete Petrecca den Nachrichtenkanal Rai24. Politisch wird er im Lager von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verortet. Die Opposition wirft der rechten Regierung vor, Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Sender zu nehmen, und nennt die Rai deshalb »Telemeloni«.
Früher leitete Petrecca den Nachrichtenkanal Rai24. Politisch wird er im Lager von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verortet. Die Opposition wirft der rechten Regierung vor, Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Sender zu nehmen, und nennt die Rai deshalb »Telemeloni«.
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Das ist Eiskunst-Olympiasiegerin Alysa Liu
Die Wettbewerbe im Eiskunstlaufen sind mit dem gestrigen Abend zu Ende gegangen. Und ich persönlich muss sagen: Leider! Die Athletinnen und Athleten dieses Sports haben mich in den vergangenen zwei Wochen wirklich begeistert. Im Hinterkopf habe ich abgespeichert, dass bereits Ende März die WM in Prag stattfinden wird. Jetzt können Sie noch einen letzten Blick auf eine ganz besondere Hauptdarstellerin der Winterspiele werfen: Alysa Liu. Die US-Amerikanerin hat gestern Abend Gold bei den Frauen gewonnen. Mein Kollege Florian Haupt hat das gewürdigt. Er hat aber auch eine erstaunliche Athletin und ihr bisheriges Leben beschrieben. Hier finden Sie seinen Text.
Foto: Amanda Perobelli / REUTERS
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Tobias Wendl und Tobias Arlt tragen die Flagge bei der Abschlussfeier
Immerhin im Eiskanal konnte Team Deutschland feiern, folgerichtig werden die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt, beide 38, die deutsche Flagge zum Abschluss der Olympischen Winterspiele tragen. Das teilt der DOSB mit.
Mit ihrer Goldmedaille im Teamwettbewerb hat sich das Duo Wendl und Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlern bei Olympia gekrönt. Gemeinsam kommen sie auf sieben Gold- und eine Bronzemedaille. »Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen«, lassen die Athleten mitteilen. »Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg hier.«
Mit ihrer Goldmedaille im Teamwettbewerb hat sich das Duo Wendl und Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlern bei Olympia gekrönt. Gemeinsam kommen sie auf sieben Gold- und eine Bronzemedaille. »Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen«, lassen die Athleten mitteilen. »Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg hier.«
Rodler Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt. Foto: Michael Kappeler / dpa
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Deutschland, kein Wintermärchen
»Kann Deutschland nicht einmal mehr Wintersport? Für die Ernüchterung bei Olympia gibt es Gründe. Es braucht ein grundsätzliches Umdenken«, schreibt mein Kollege Marcus Krämer. Er ist vor Ort in Italien, hat die Winterspiele genau beobachtet und jetzt einen, nun ja, ernüchternden Leitartikel zur deutschen Olympia-Bilanz geschrieben (oder schreiben müssen?). Sein Urteil: Dieses Land bekommt, was es verdient. Lesen Sie hier das Meinungsstück.
Foto: Peter Kneffel / dpa
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Ukrainisches Team boykottiert die Eröffnungsfeier der Paralympics
Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet, jetzt gibt es eine offizielle Stellungnahme: Das ukrainische Team wird bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele fehlen aus Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge. »Das ukrainische Paralympics-Team und das Nationale Paralympische Komitee der Ukraine boykottieren die Eröffnungsfeier der 14. Paralympischen Winterspiele und fordern, dass die ukrainische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2026 nicht verwendet wird«, schrieb das Ukrainische Paralympische Komitee.
Zuvor hatten bereits ukrainische Regierungsvertreter ihr Fernbleiben von sämtlichen offiziellen Veranstaltungen der Paralympics (6. bis 15. März) angekündigt. Die Ukraine fühlt sich angesichts der Teilnahme von Russen und Belarussen unter eigener Flagge an den Winterspielen verraten. Für die Wettkämpfe werde man nach eigenen Angaben dennoch mit einer Delegation von 36 Sportlerinnen und Sportlern, 22 Trainern sowie weiteren Betreuern nach Norditalien reisen.
Russische Flagge bei den Paralympics 2014. Foto: Sergei Chirikov / epa / dpa
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Ski Freestyle
Nach ihrem heftigen Sturz in der Qualifikation für das olympische Halfpipe-Finale befindet sich Ski-Freestylerin Cassie Sharpe in einem »stabilen Zustand«. Dies teilte das Kanadische Olympische Komitee (COC) mit. Sie werde vom medizinischen Personal des COC und von Freestyle Canada untersucht, hieß es weiter. Weitere Informationen gebe es derzeit bisher nicht.
Die 33 Jahre alte Olympiasiegerin von 2018 fiel bei der Landung nach einem Trick hin und schlug dabei hart mit dem Kopf auf die Eisröhre. Sharpe wurde zunächst behandelt und nach rund zehn Minuten in einer Trage weggefahren. Als sie dabei mit beiden Armen winkte und den Kopf leicht hob, jubelten die Zuschauer erleichtert.
Sharpe winkt dem Publikum. Foto: Gregory Bull / AP
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Eisschnelllauf
Elias Lübbe

Vater von Eisschnellläufer zerstört Brille von Volunteer bei Jubelausbruch
Lassen Sie uns zu Beginn des Tages kurz auf eine kuriose Szene vom gestrigen Donnerstag blicken. Als der niederländische Eisschnellläufer Joep Wennemars mit olympischem Rekord ins Ziel lief, wusste sein Vater offenbar nicht, wohin mit seinem Stolz auf den Sohn. Er jubelte mit wilden Gesten, schnappte sich kurzerhand einen Volunteer, küsste ihn – und zerstörte dabei dessen Brille.
TV-Bilder zeigen, wie Erben Wennemars sich nach seinem Jubelmalheur mehrfach entschuldigte, als er registrierte, was da gerade vorgefallen war. Erben Wennemars war selbst erfolgreicher Eisschnellläufer, bei den Winterspielen 2006 gewann er zwei Bronzemedaillen.
TV-Bilder zeigen, wie Erben Wennemars sich nach seinem Jubelmalheur mehrfach entschuldigte, als er registrierte, was da gerade vorgefallen war. Erben Wennemars war selbst erfolgreicher Eisschnellläufer, bei den Winterspielen 2006 gewann er zwei Bronzemedaillen.
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Felix Neureuther kritisiert weite Wege zwischen Wettkampfstätten
Mailand, Bormio, Antholz: Mehrere Stunden Autofahrt liegen zwischen den Olympia-Austragungsorten in Norditalien. Nicht ideal, findet der frühere Skifahrer und ARD-Experte Felix Neureuther. »Es war sehr separiert, und da ist nicht die Olympia-Stimmung aufgekommen, die sich viele erhofft hatten«, sagt er der »Süddeutschen Zeitung«. »Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, wo sie nicht nur dezentral durchführbar sind.«
Schlechte Nachricht für Neureuther: Auch die Organisatoren der Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen wollen die Wettkampfstätten in der Region verteilen.
Schlechte Nachricht für Neureuther: Auch die Organisatoren der Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen wollen die Wettkampfstätten in der Region verteilen.
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Biathlon
Johannes Thingnes Bø ist »sehr enttäuscht« vom deutschen Biathlon
Um 14.15 Uhr haben die deutschen Männer eine letzte Chance im Biathlon, gibt es noch ein Happy End mit einer Medaille? Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bø glaubt nicht, er sieht die deutschen Biathleten von der Konkurrenz gar abgehängt. »Ich bin sehr enttäuscht von den Deutschen. Sowohl die Damen als auch die Herren waren nicht gut genug«, sagte der 32-Jährige im Interview mit Sport1: »Norwegen und Frankreich haben inzwischen einen großen Vorsprung auf die anderen Nationen, und es ist traurig zu sehen, dass Deutschland nur eine Bronzemedaille gewonnen hat, weil es ein wichtiges Land für den Biathlon-Sport ist.«
Für die Rückkehr oder zumindest den Anschluss an die Weltspitze brauche es »irgendeine Art von Veränderung«, führte der langjährige Dominator aus.
Foto: Marco Bertorello / AFP
Vor den abschließenden Massenstarts hatten die deutschen Biathleten und Biathletinnen in Antholz nur in der Mixed-Staffel eine Medaille gewonnen und steuern so auf ein historisches Negativergebnis zu.
Edelmetall traue Bø allerdings noch Franziska Preuß in ihrem letzten olympischen Karriererennen am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) zu. »Ich glaube an eine Medaille für Franzi im Massenstart, das tue ich wirklich«, sagte Bø. Preuß ist bisher die tragische Figur im deutschen Team mit bitteren Fehlern im Schießen.
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Jonas Mielke, Elias Lübbe und ich sitzen bereits in den Startlöchern und sind bereit für einen neuen Olympiatag. In den nächsten Stunden versorgen wir Sie wieder mit allen wichtigen (und vielleicht auch manchmal etwas weniger wichtigen) Nachrichten aus Italien. Wir freuen uns darauf.
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