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Das bringt der fünfte Olympia-Tag
Für Sie zählen nur Gold, Silber und Bronze? Dann ist diese Übersicht für Sie genau richtig. Hier finden Sie alle Medaillenentscheidungen des Tages im Überblick:
- Italien feiert Heim-Gold in Shorttrack Mixed-Staffel: Italiens Shorttrack-Ikone Arianna Fontana sichert ihrer Staffel auf den letzten Runden Gold, Kanada holt Silber, Belgien Bronze.
- Die Schwedinnen dominieren den Sprint der Ski Langläuferinnen: Linn Svahn holt Gold, dahinter folgen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
So geht es weiter:
13.25 Uhr: Skilanglauf Sprint klassisch (Männer)
13.28 Uhr: Ski Freestyle, Slopestyle (Männer)
13.30 Uhr: Biathlon, 20 km Einzel (Männer)
14.00 Uhr: Ski alpin, Team-Kombination, Slalom (Frauen)
17.00 Uhr: Rodeln, Einzel (Frauen)
18.05 Uhr: Curling, Mixed, Finale
20.00 Uhr: Skispringen, Mixed Team
13.28 Uhr: Ski Freestyle, Slopestyle (Männer)
13.30 Uhr: Biathlon, 20 km Einzel (Männer)
14.00 Uhr: Ski alpin, Team-Kombination, Slalom (Frauen)
17.00 Uhr: Rodeln, Einzel (Frauen)
18.05 Uhr: Curling, Mixed, Finale
20.00 Uhr: Skispringen, Mixed Team
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Emma Aicher greift nach ihrer nächsten Medaille
Ab 14 Uhr wird die zweite Medaille bei den Skiwettkämpfen der Frauen vergeben. Dann starten sie Slalomfahrerinnen in die Team-Kombination, nachdem am Vormittag die Abfahrerinnen vorgelegt haben.
Großer Favorit: Team USA, für das jetzt die beste Slalomfahrerin der Geschichte auf die Strecke geht: Mikaela Shiffrin.
Für Deutschland greift Emma Aicher an, nachdem Kira Weidle-Winkelmann das Team auf Zwischenrang sechs gefahren hat. Was gibt Weidle-Winkelmann Aicher mit? »Am besten gar nichts«, sagte die Abfahrerin nach ihrem Lauf: »Ich habe keine Ahnung vom Slalom.«
Aber sie sei zuversichtlich gestimmt: »Emma ist eine der besten Slalomfahrerinnen der Welt.« Da kann man ihr nicht widersprechen, in dieser Saison stand Aicher, die auch eine der besten Abfahrerinnen der Welt ist, im Slalom schon dreimal auf dem Podest.
Besonders gespannt bin ich auf Camille Rast aus der Schweiz. Sie muss nach einer durchwachsenen Fahrt von Abfahrtspartnerin Corinne Suter ordentlich aufholen, aktuell liegt das Duo nur auf Platz zwölf. Aber wenn das eine kann, dann Rast. Sie ist schließlich die Einzige, die Shiffrin bei einem Slalom in dieser Saison besiegen konnte.
Großer Favorit: Team USA, für das jetzt die beste Slalomfahrerin der Geschichte auf die Strecke geht: Mikaela Shiffrin.
Für Deutschland greift Emma Aicher an, nachdem Kira Weidle-Winkelmann das Team auf Zwischenrang sechs gefahren hat. Was gibt Weidle-Winkelmann Aicher mit? »Am besten gar nichts«, sagte die Abfahrerin nach ihrem Lauf: »Ich habe keine Ahnung vom Slalom.«
Aber sie sei zuversichtlich gestimmt: »Emma ist eine der besten Slalomfahrerinnen der Welt.« Da kann man ihr nicht widersprechen, in dieser Saison stand Aicher, die auch eine der besten Abfahrerinnen der Welt ist, im Slalom schon dreimal auf dem Podest.
Besonders gespannt bin ich auf Camille Rast aus der Schweiz. Sie muss nach einer durchwachsenen Fahrt von Abfahrtspartnerin Corinne Suter ordentlich aufholen, aktuell liegt das Duo nur auf Platz zwölf. Aber wenn das eine kann, dann Rast. Sie ist schließlich die Einzige, die Shiffrin bei einem Slalom in dieser Saison besiegen konnte.
Foto: Matic Klansek / IMAGO / GEPA Pictures
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Ski Langlauf
Dominator Klæbo holt Gold im Sprint
Auf den letzten Metern nimmt Johannes Høsflot Klæbo das Tempo raus und fängt schon an zu jubeln. Der Norweger gewinnt seine siebte Goldemdaille bei Olympischen spielen. Dahinter folgen der US-Amerikaner Ben Ogden und Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.
🥇
Johannes Høsflot Klæbo (Norwegen)
🥈
Ben Ogden (USA)
🥉
Oskar Opstad Vike (Norwegen)
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Ski Langlauf
Schwedische Ehrenrunde
Was für eine Machtdemonstration im Sprintfinale der Langläuferinnen. Und man kann sagen, die zahlreichen Fans in Gelb und Blau haben den richtigen Riecher bewiesen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist haben soeben eine Ehrenrunde gedreht. Ich schaue verwundert zu. Ist das im strengen olympischen Protokoll überhaupt erlaubt?
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Ski Langlauf
Medaillensatz für Schwedens Sprinterinnen
Die Schwedinnen dominieren den Sprint der Ski Langläuferinnen: Linn Svahn holt Gold, dahinter folgen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist. Im Zielbereich fallen sich die drei Athletinnen in die Arme und feiern gemeinsam.
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Linn Svahn (Schweden)
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Jonna Sundling (Schweden)
🥉
Maja Dahlqvist (Schweden)
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Biathlon
Biathlon-Einzelrennen über 20 Kilometer startet
Jetzt geht es gleich für die deutschen Biathleten los. In Antholz laufen die Männer im Einzelwettbewerb über 20 Kilometer. An den Start gehen Philipp Nawrath, Philipp Horn, Lucas Fratzscher und David Zobel. Die vier haben eher Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Kurz zu den Regeln, die meine Kollegin Annika Schultz, die an der Strecke steht, vorhin schon erklärt hat: Jeder Fehlschuss an einem der vier Schießstände bedeutet eine Strafminute. Die Athleten starten nicht alle gleichzeitig, sondern in einem Abstand von 30 Sekunden.
Kurz zu den Regeln, die meine Kollegin Annika Schultz, die an der Strecke steht, vorhin schon erklärt hat: Jeder Fehlschuss an einem der vier Schießstände bedeutet eine Strafminute. Die Athleten starten nicht alle gleichzeitig, sondern in einem Abstand von 30 Sekunden.
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Hinschauen lohnt sich
Das war wirklich wieder ein äußerst unterhaltsames Spektakel. Schade dass Deutschland im Shorttrack nie eine wichtige Rolle spielt – dieser Sport hätte mehr Zuschauer auch in der Bundesrepublik verdient.
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Shorttrack Mixed-Staffel: Heim-Gold für Italien
Italiens Shorttrack-Ikone Arianna Fontana übergibt nach ihrer ersten Runde als zweite hinter China. Dabei bleibt es – bis zu ihrem zweiten Einsatz, als sie mit einem genialen Überholmanöver vorbeizieht. Gigantischer Jubel in der Halle, Fontana mittendrin. Gold für Italien,
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Italien
🥈
Kanada
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Belgien
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Ski Langlauf
Rydzek und Gimmler verpassen Sprint-Finale
Jetzt geht es auf die Zielgerade: Rydzek ist abgeschlagen, Gimmler auf Platz drei wuchtet noch mal alles in den Stockschub. Aber es bleibt Platz drei für Gimmler, und die Zeit reicht nicht für das Finale. Rydzek und Gimmler scheiden im Halbfinale aus.
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Ski Langlauf
Gimmler und Rydzek auf Platz drei und vier, die letzten Meter brechen an.
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Ski Langlauf
Laura Gimmler und Coletta Rydzek starten nun ins Halbfinale des Langlauf-Sprints.
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Olympia-Organisatoren bieten Reparatur kaputter Medaillen an
Einige Medaillengewinnerinnen und -gewinner haben bei diesen Spielen über Materialfehler an Gold, Silber oder Bronze geklagt. Beim deutschen Biathleten Justus Strelow etwa gab es nach Bronze mit der Mixed-Staffel ebenso Probleme mit dem Steg, an dem das Medaillenband hängt, wie bei Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (USA). Auch die schwedische Langläuferin Ebba Andersson (Silber) oder US-Eiskunstläuferin Alysa Liu (Team-Gold) waren betroffen.
Olympioniken mit Mangel-Medaillen haben aber Anspruch auf eine Reklamation. Das Organisationskomitee hat betroffene Athletinnen und Athleten nun gebeten, ihre beschädigten Plaketten »über die entsprechenden Kanäle zurückzusenden, damit sie umgehend repariert und zurückgegeben werden können«. Mehr zu den Problemen lesen Sie hier.
Olympioniken mit Mangel-Medaillen haben aber Anspruch auf eine Reklamation. Das Organisationskomitee hat betroffene Athletinnen und Athleten nun gebeten, ihre beschädigten Plaketten »über die entsprechenden Kanäle zurückzusenden, damit sie umgehend repariert und zurückgegeben werden können«. Mehr zu den Problemen lesen Sie hier.
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Italiens Shorttrack-Hoffnung: Molto speciale
Als eine von vier Athleten im italienischen Team war Arianna Fontana schon vor 20 Jahren bei den Spielen in Turin am Start. Sie erlebt also ihre zweiten Heimspiele. 2006 gewann sie Bronze in der Frauenstaffel. In knapp zehn Minuten kann sie im Finale der Mixedstaffel 2026 ihre zwölfte Olympiamedaille gewinnen. Molto speciale.
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Er fühlt sich als Mann, aber startet bei den Frauen
Buckelpisten-Freestyler Elis Lundholm ist der erste offen auftretende trans Athlet bei den Winterspielen. In anderen Fällen bei Olympia gab es heftige Debatten. Wie die Lage diesmal ist, lesen Sie hier im Text unseres Kollegen Peter Ahrens.
Foto: Vegard Grøtt / Bildbyran / IMAGO
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Nächstes Drama im Shorttrack – auch Korea ausgeschieden
Im zweiten Halbfinale verkantet die Amerikanerin in einer Kurve, wird ausgehoben und reißt die Koreanerin mit aufs Eis. Kanada und Belgien laufen locker durch. Der Videobeweis überprüft, kommt den Koreanern aber nicht zu Hilfe. Sie sind draußen.
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Ski Langlauf
Seltener Moment der Ruhe
Als Olympia-Zuschauer muss man, zumindest auf den Tribünen der verschiedenen Wettkampfstätten in Tesero, Antholz, Predazzo oder Cortina, mit einer ständigen Beschallung leben. Laute Party-Musik, durchquatschende Kommentatoren, es kann anstrengend sein.
Hier in Tesero gibt es aber seltene Momente der Ruhe. Unmittelbar vor dem Start der Sprintläufe verstummen die Boxen, stattdessen hört man ein leises »get your Startposition« vom Rennkommissar, der neben dem Starthaus steht. Dann geht es los – und die Beschallung geht weiter.
Hier in Tesero gibt es aber seltene Momente der Ruhe. Unmittelbar vor dem Start der Sprintläufe verstummen die Boxen, stattdessen hört man ein leises »get your Startposition« vom Rennkommissar, der neben dem Starthaus steht. Dann geht es los – und die Beschallung geht weiter.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Aus für Oranje im Shorttrack
Das erste Drama in der Shorttrack-Halle: Zwischen Italien, den Niederlanden und China konnte es im ersten Halbfinale nur zwei Finalteams geben. Erst war es ein Dreikampf, dann zog Italien etwas davon und China sowie die Niederlande drehten mehrere Runden gleichauf. Ohs, Ahs und Kreischen im Publikum. Ein Sturz der Niederlande beendete das Duell. Italien und China stehen im Finale der besten Vier, die Niederlande bleiben ohne Medaille.
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Biathlon
Annika Schultz
Reporterin in Antholz

Biathlon: Sensationelle Schießleistung für deutsche Medaille nötig
Die Biathleten suchen heute in Antholz den Olympiasieger im Einzel. Das Rennen ist hart: 20 Kilometer Laufen, viermal Schießen, auf 1600 Meter Höhe. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafminute. Die Athleten starten nicht alle gleichzeitig, sondern in einem Abstand von 30 Sekunden. Es dauert also eine Weile, bis der Sieger feststeht.
Das deutsche Team schickt Philipp Nawrath, Philipp Horn, Lukas Fratzscher und David Zobel ins Rennen. Damit sie Chancen auf eine vordere Platzierung haben, wird ein ähnlich sensationelles Schießen wie in der Mixed-Staffel nötig sein. Das Einzel verzeiht keine Fehler. Und in der Staffel zeigten sich andere Nationen laufstärker.
Philipp Nawrath. Foto: Hendrik Schmidt / dpa
Nawrath erklärte sich das nach der Mixed-Staffel mit der Vorbereitung im österreichischen Obertilliach: »Wir waren nicht in der Superhöhe. Andere sind in Top-Verfassung, wir haben uns herangetastet«, sagte er. Für das Einzel zeigte Nawrath sich optimistisch: »Man sagt, dass man in der Höhe ein Rennen braucht, in dem es richtig wehtut und knallt. Das habe ich jetzt abgehakt.« Nawrath trat im Weltcup am konstantesten an, den einzigen Podestplatz für die deutschen Männer holte Philipp Horn. Aber Horn fiel lange aus. In welcher körperlichen Verfassung er startet, ist unklar.
Zu den Favoriten zählen ohnehin andere. Der Franzose Eric Perrot und Johan-Olav Botn aus Norwegen haben in dieser Saison schon Einzel gewonnen, Tommaso Giacomel kündigte nach Silber in der Mixed-Staffel an, bei seinen Heimspielen noch viele Medaillen gewinnen zu wollen.
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Biathlon
Deutsche Biathletin meidet Kontakt zu Tochter, um nicht krank zu werden
Dass die deutschen Biathletinnen und Biathleten in Antholz oftmals eine Infektionsschutzmaske tragen, haben wir vorhin schon thematisiert. Janina Hettich-Walz geht noch einen Schritt weiter, um sich nicht anzustecken. Hettich-Walz ist vor gut einem Jahr Mutter geworden, ihre Tochter ist in Antholz aber noch nicht dabei. »Es war mein Ziel, mich für Olympia zu qualifizieren. Da ist klar, dass ich auch mal eine Woche von meiner Tochter getrennt sein werde«, sagte sie in einer Medienrunde.
Zwar kämen ihr Mann und ihre Tochter am Donnerstag nach Italien. »Ich wohne weiterhin im Mannschaftshotel. Ich werde sie sehen, aber ich muss schon sehr aufpassen«, so Hettich-Walz. Das belaste sie nicht weiter. »Ich konnte mich darauf einstellen. Olympia ist nur einmal.«
Zwar kämen ihr Mann und ihre Tochter am Donnerstag nach Italien. »Ich wohne weiterhin im Mannschaftshotel. Ich werde sie sehen, aber ich muss schon sehr aufpassen«, so Hettich-Walz. Das belaste sie nicht weiter. »Ich konnte mich darauf einstellen. Olympia ist nur einmal.«
Biathlon
»Dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«
Die deutschen Biathleten haben bei den Winterspielen einen treuen Begleiter: die Maske. Ob bei einer Mannschaftsbesprechung vor dem Wettkampf oder den Feierlichkeiten im Hotel nach Bronze in der Mixed-Staffel, sie ist immer dabei. »Im Hygienekonzept bei uns im Team ist es oberste Priorität, dass jeder gesund durchkommt«, sagte Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß in der ARD:
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
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Rodeln
IOC verbietet Gedenk-Helm von ukrainischem Skeleton-Piloten
Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch darf einen Helm mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen nicht mehr tragen. Der Kopfschutz widerspreche den Regeln der Olympischen Charta, sagte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Heraskewytsch dürfe jedoch ausnahmsweise im Wettbewerb ein schwarzes Armband tragen und in Interviews danach seine Meinung frei äußern.
Vorausgegangen sei ein Treffen mit dem Trainer des Athleten und der ukrainischen Delegation. Heraskewytsch hatte den Helm im Training auf der Olympia-Bahn in Cortina d’Ampezzo getragen und später einen offiziellen Antrag beim IOC gestellt, um eine Erlaubnis für den Kopfschutz zu erhalten.
Der Helm sei »eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie«, sagte der 27-Jährige. Auf dem Helm sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.
Vorausgegangen sei ein Treffen mit dem Trainer des Athleten und der ukrainischen Delegation. Heraskewytsch hatte den Helm im Training auf der Olympia-Bahn in Cortina d’Ampezzo getragen und später einen offiziellen Antrag beim IOC gestellt, um eine Erlaubnis für den Kopfschutz zu erhalten.
Der Helm sei »eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie«, sagte der 27-Jährige. Auf dem Helm sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.
Foto: Athit Perawongmetha / Reuters
Das IOC verwies jedoch auf sein Regelwerk für politische Botschaften. Diese seien mit der Athletengemeinde abgestimmt. Es müsse allen Sportlerinnen und Sportlern möglich sein, sich in einem sicheren Umfeld auf ihre Leistung zu konzentrieren, unbeeinflusst von den zahlreichen Konflikten auf der Welt, heißt es.
Heraskewytsch habe den Helm bei ersten Trainingsfahrten tragen können und seine Trauer auch über seine Kanäle in sozialen Netzwerken geäußert. Dass er nun zumindest ein schwarzes Armband tragen dürfe, sei »ein guter Kompromiss«, sagte der IOC-Sprecher.
Nach Angaben des Skeleton-Piloten hatte ihm ein IOC-Vertreter bereits vor seiner offiziellen Anfrage die weitere Nutzung des Helms verboten. »Eine Entscheidung, die mir einfach das Herz bricht«, schrieb er zu einem Video bei Instagram.
Selbst der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich daraufhin zu Wort gemeldet. »Ich danke dem Fahnenträger unserer Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen, Wladislaw Heraskewytsch, dafür, dass er die Welt an den Preis unseres Kampfes erinnert hat«, schrieb er bei X.
Heraskewytsch habe den Helm bei ersten Trainingsfahrten tragen können und seine Trauer auch über seine Kanäle in sozialen Netzwerken geäußert. Dass er nun zumindest ein schwarzes Armband tragen dürfe, sei »ein guter Kompromiss«, sagte der IOC-Sprecher.
Nach Angaben des Skeleton-Piloten hatte ihm ein IOC-Vertreter bereits vor seiner offiziellen Anfrage die weitere Nutzung des Helms verboten. »Eine Entscheidung, die mir einfach das Herz bricht«, schrieb er zu einem Video bei Instagram.
Selbst der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich daraufhin zu Wort gemeldet. »Ich danke dem Fahnenträger unserer Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen, Wladislaw Heraskewytsch, dafür, dass er die Welt an den Preis unseres Kampfes erinnert hat«, schrieb er bei X.
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Eisschnelllauf
Vater von Eisschnellläufer Sonnekalb fährt mit dem Rad nach Mailand
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb tritt bei den Olympischen Winterspielen über die 1000 Meter und auf seiner Paradestrecke über 1500 Meter an. Der 18-Jährige gilt als große Hoffnung des deutschen Teams. Auch sein Vater fiebert mit Sonnekalb in Mailand mit – und dank einer Wette musste er ebenfalls eine sportliche Höchstleistung erbringen.
Finn Sonnekalb hatte mit seinem Vater Gerrit Schädler besprochen, dass dieser die Strecke von Erfurt nach Mailand über die Alpen mit dem Rad fahren müsse, sollte sich der Sohnemann für Olympia qualifizieren. Und Gerrit Schädler lieferte: 130 Kilometer pro Tag legte er zurück, knapp 1000 Kilometer insgesamt.
Nun hoffen Sonnekalb und der Vater natürlich auf eine Medaille. Am Mittwochabend findet der 1000-Meter-Lauf der Männer statt.
Finn Sonnekalb hatte mit seinem Vater Gerrit Schädler besprochen, dass dieser die Strecke von Erfurt nach Mailand über die Alpen mit dem Rad fahren müsse, sollte sich der Sohnemann für Olympia qualifizieren. Und Gerrit Schädler lieferte: 130 Kilometer pro Tag legte er zurück, knapp 1000 Kilometer insgesamt.
Nun hoffen Sonnekalb und der Vater natürlich auf eine Medaille. Am Mittwochabend findet der 1000-Meter-Lauf der Männer statt.
Foto: Karina Hessland-Wissel / IMAGO
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Ski Langlauf
Gimmler und Rydzek im Halbfinale
Im Langlauf-Stadion von Tesero stehen die zwölf Halbfinalistinnen fest und zwei deutsche Starterinnen sind dabei. Laura Gimmler lag 150 Meter vor dem Ziel noch leicht zurück, doch dann zeigte die Freundin von Alpin-Abfahrer Cyprien Sarrazin ihre Sprintqualität und fuhr auf den zweiten Rang.
Coletta Rydzek, im Vorfeld der Winterspiele als Medaillenkandidatin gehandelt, machte es noch spannender. Lange fuhr sie an fünfter Stelle, um dann auf der Zielgeraden alle anderen stehen zu lassen.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Es erwischt Japan
Die Amerikaner können aufatmen, sie stehen im Halbfinale. Der Videobeweis bestrafte allerdings die Japaner für ein unerlaubtes Manöver. Davon profitiert Frankreich.
Foto: Piroschka van de Wouw / Reuters
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Der VAR muss ran
Eine Amerikanerin ist gestürzt, der Kollege fuhr zur Übergabe daher auf sie zu und schlug sie im Fallen ab. Legitim? Es entscheidet nicht der Kölner Keller, aber der Videobeweis in der Shorttrack-Halle.
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Shorttrack beginnt friedlich
Beim Shorttrack sind soweit alle happy. Italiener und Niederländer sind in ihrem Staffel-Viertelfinale gleichzeitig über die Ziellinie gefahren und haben sich damit beide für das Halbfinale qualifiziert. Die Koreaner haben es in ihrem Lauf auch locker geschafft. Und damit sind auch die größten Fankontingente in der Halle genannt. Bald aber werden sich die Favoriten gegenseitig aus dem Weg räumen müssen. Und das kann beim Shorttrack schon auch mal im Wortsinn passieren.
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Ski Langlauf
Sverige-Rufe beim Langlauf
Der Langlauf gehört zu den traditionsreichsten Sportarten bei Winterspielen. Die Begeisterung ist vor allem in Skandinavien riesig – und das merkt man auch hier in Tesero. Die dominierenden Farben auf der Tribüne und an der Strecke sind gelb und blau, die Fans rufen immer wieder »Sverige«.
Ein Blick auf die Strecke zeigt, wie knackig diese knapp vier Minuten pro Sprint sind. Zwei Anstiege müssen die Läuferinnen absolvieren, die Schneeverhältnisse verlangen ihnen alles ab. Das muss gerade auch Sofie Krehl spüren, sie trudelt mit neun Sekunden Rückstand ins Ziel ein.
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Ski Langlauf
Marcus Krämer
Reporter in Tesero

Ski Langlauf: Gleich wird gesprintet
In Tesero steht der Tag ganz im Zeichen der Langlauf-Sprints. Jeweils 30 Frauen und Männer haben sich für das Viertelfinale qualifiziert, ab 11.45 Uhr geht es weiter.
Im Viertelfinale treffen in jeweils fünf Durchgängen sechs Läuferinnen oder Läufer aufeinander, die zwei Erstplatzierten plus die beiden schnellsten Dritten kommen ins Halbfinale.
Drei Deutsche sind fürs Viertelfinale qualifiziert. Im zweiten Lauf tritt Sofie Krehl an, sie wird es sehr schwer haben, weiterzukommen. Besser sieht es bei Laura Gimmler und Coletta Rydzek aus. Bei dem Duo, das am 18. Februar vermutlich auch im Teamsprint gemeinsam antreten wird, stimmt die Form. Gimmler ist im dritten Viertelfinale dran, Rydzek trifft im fünften Lauf auf die Mitfavoritin Johanna Hagström aus Schweden. Beiden wurden im Vorfeld gute Chancen auf das Halbfinale eingeräumt, in der Qualifikation lief es mit den Plätzen 17 und 24 jedoch mäßig.
Coletta Rydzek. Foto: Daniel Karmann / dpa
Für Bundestrainer Peter Schlickenrieder liegt das an den Verhältnissen, in Tesero friert es tagsüber nicht und der Schnee ist sulzig. Vor allem Rydzek mag es lieber eisiger. »Jetzt geht es darum, sich schnell zu erholen«, sagte Schlickenrieder nach der Qualifikation. »Im Viertelfinale sind andere Qualitäten gefragt, als nur die schnellste Einzelleistung zu zeigen.« Hier geht es um Taktik, um Positionierung in den direkten Duellen, um Konzentration auf der Abfahrt.
Bei den Männern hat es Jan Stölben ins Viertelfinale geschafft, für Janosch Brugger ist der Tag bereits beendet. Stölben wird aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Ansonsten sind die Augen wieder auf Johannes Klæbo gerichtet. Der norwegische Olympiasieger im Skiathlon vom Sonntag könnte im Sprint seine siebte Goldmedaille bei Winterspielen gewinnen. Seine Vielseitigkeit ist beeindruckend. Heute wird gesprintet, am letzten Wochenende geht es über 50 Kilometer und in jedem Rennen gehört er zu den Favoriten. Ich wage mal eine Prognose: Heute wird es nicht zu Gold reichen.
Bei den Männern hat es Jan Stölben ins Viertelfinale geschafft, für Janosch Brugger ist der Tag bereits beendet. Stölben wird aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Ansonsten sind die Augen wieder auf Johannes Klæbo gerichtet. Der norwegische Olympiasieger im Skiathlon vom Sonntag könnte im Sprint seine siebte Goldmedaille bei Winterspielen gewinnen. Seine Vielseitigkeit ist beeindruckend. Heute wird gesprintet, am letzten Wochenende geht es über 50 Kilometer und in jedem Rennen gehört er zu den Favoriten. Ich wage mal eine Prognose: Heute wird es nicht zu Gold reichen.
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Alpin-Duo mit Medaillenchancen: Mit Emma Aicher ist vieles möglich
Schwierig zu sagen, Benjamin. Klar, Emma Aicher hätte die Abfahrt auch gekonnt, aber dann hätte jemand anders den Slalom fahren müssen. Und das wäre Lena Dürr gewesen und der fehlt aktuell die Form. Es ist nicht möglich, dass Aicher Abfahrt und Slalom fährt. Aber nachgeschlagen haben die DSV-Verantwortlichen das natürlich, als das Format erfunden wurde.
Davon unabhängig: Auch mit nur einer Emma Aicher ist noch vieles möglich, die Fahrt von Weidle-Winkelmann war mehr als in Ordnung. Vorn wird sich Mikaela Shiffrin im Slalom den Sieg nicht nehmen lassen. Außer natürlich, sie patzt wieder wie in Peking und scheidet aus, aber das wünscht man ihr nicht. Dahinter ist alles möglich, Platz zwei ist drin, wenn Aicher einen guten Lauf erwischt.
Davon unabhängig: Auch mit nur einer Emma Aicher ist noch vieles möglich, die Fahrt von Weidle-Winkelmann war mehr als in Ordnung. Vorn wird sich Mikaela Shiffrin im Slalom den Sieg nicht nehmen lassen. Außer natürlich, sie patzt wieder wie in Peking und scheidet aus, aber das wünscht man ihr nicht. Dahinter ist alles möglich, Platz zwei ist drin, wenn Aicher einen guten Lauf erwischt.
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Ski Alpin
So, nun sind alle Fahrerinnen durch in der Team-Kombination. Wie fällt dein Zwischenfazit aus, Jonas? Ist die Goldmedaille den US-Amerikanerinnen überhaupt noch zu nehmen? Und wäre es vielleicht doch besser gewesen, wenn Emma Aicher schon die Abfahrt übernommen hätte?
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Eisschnelllauf
Sie ist die schillerndste Figur der Spiele
Gold, Glamour und ein umstrittener Partner: Eisschnelllaufstar Jutta Leerdam polarisiert. Typisch Süd-Holland, heißt es in ihrer Heimat. Ihr Rekordrennen und ihr Freund Jake Paul sorgen für einen kuriosen Abend. Unser Kollege Florian Haupt berichtet aus Mailand, seinen Text lesen Sie hier.
Foto: Goal Sports Images / IMAGO
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Pannen bei Olympia-Show: Italienische Redaktion reagiert mit Protest
Der Kommentator des italienischen TV-Senders Rai verwechselte bei der Eröffnungsfeier reihenweise Prominente oder erkannte sie nicht. Als Reaktion auf die Patzer von Paolo Petrecca, Sportchef der Rai, hat die Belegschaft der Sportredaktion des Senders nun angekündigt, nach den Olympischen Spielen drei Tage in einen Streik zu treten. Bis dahin wollen sie außerdem ihre Namen nicht mehr unter ihre Berichte und Beiträge setzen.
Petrecca hatte unter anderem die bekannte italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Star Mariah Carey verwechselt. Die neben Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella stehende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er für dessen Tochter.
Petrecca hatte unter anderem die bekannte italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Star Mariah Carey verwechselt. Die neben Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella stehende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er für dessen Tochter.
Bereits am Tag nach der Feier hatte die für Rai-Angestellte zuständige Gewerkschaft (Usigrai) von einer »Blamage« gesprochen. Laut Medienberichten kritisierten die Arbeitnehmervertreter Petrecca dafür, »sich den Job selbst gegeben und dann gezeigt zu haben, völlig ungeeignet dafür zu sein«.
In einer neuen Mitteilung erklärte die Gewerkschaft, Petrecca habe sowohl den Gebühren zahlenden Zuschauern als auch dem Sender selbst und allen Sportjournalisten des Senders Schaden zugefügt. Rai-Geschäftsführer Giampaolo Rossi forderte Petrecca unterdessen auf, Verantwortung für die Vorfälle zu übernehmen. Er mahnte aber zugleich an, interne Auseinandersetzungen während der reichweitenstarken Spiele nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.
In einer neuen Mitteilung erklärte die Gewerkschaft, Petrecca habe sowohl den Gebühren zahlenden Zuschauern als auch dem Sender selbst und allen Sportjournalisten des Senders Schaden zugefügt. Rai-Geschäftsführer Giampaolo Rossi forderte Petrecca unterdessen auf, Verantwortung für die Vorfälle zu übernehmen. Er mahnte aber zugleich an, interne Auseinandersetzungen während der reichweitenstarken Spiele nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.
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Ski Alpin
Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin sind in der Team-Kombination also auf Gold-Kurs, für ein anderes US-Team läuft es hingegen schlecht: Isabella Wright ist ausgeschieden. Bitter in diesem Wettbewerb: Wenn die Abfahrerin stürzt oder das Ziel nicht erreicht, geht die Slalomfahrerin (in diesem Fall Nina O'Brien) nicht mehr auf die Strecke. Der Olympia-Traum ist dann beendet, bevor er begonnen hat.
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Skispringen
Gold-Skispringer Raimund kritisiert Norweger Lindvik wegen Schummelei
Der Olympiasieg von Philipp Raimund gehört zu den großen Überraschungen dieser Winterspiele. »Hille«, wie er von seinen Skisprung-Kollegen genannt wird, bekam das Grinsen am späten Montagabend nicht mehr aus dem Gesicht – bis die Sprache auf den Anzugskandal kam. In der Pressekonferenz wurde er auf sein Verhältnis zu Marius Lindvik angesprochen, der bei der WM in Trondheim im vergangenen Jahr den Titel von der Normalschanze gewonnen, nach dem Bekanntwerden der Schummelei am Sprunganzug allerdings keine Reue gezeigt hatte. »Ich habe nie eine Entschuldigung der Norweger erhalten, das finde ich traurig«, sagte Raimund.
Bei Lindvik sei der Fall besonders schmerzlich. »Ich hätte ihn damals als Freund bezeichnet«, sagte Raimund weiter. »Wir haben zusammen Videospiele gespielt, ich habe Livestreams mit ihm gemacht.« Als der Skandal aufgedeckt wurde, habe die Freundschaft Risse bekommen. »Nach der Situation in Trondheim hat es sich wie Betrug angefühlt, wie ins Gesicht gespuckt.« Er hätte sich ein »tut mir leid« gewünscht, »dann hätte ich gesagt, ihr seid Menschen, lasst uns gemeinsam in die Zukunft blicken«.
Bei Lindvik sei der Fall besonders schmerzlich. »Ich hätte ihn damals als Freund bezeichnet«, sagte Raimund weiter. »Wir haben zusammen Videospiele gespielt, ich habe Livestreams mit ihm gemacht.« Als der Skandal aufgedeckt wurde, habe die Freundschaft Risse bekommen. »Nach der Situation in Trondheim hat es sich wie Betrug angefühlt, wie ins Gesicht gespuckt.« Er hätte sich ein »tut mir leid« gewünscht, »dann hätte ich gesagt, ihr seid Menschen, lasst uns gemeinsam in die Zukunft blicken«.
Foto: Laci Perenyi / IMAGO
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Ski Alpin
Johnson legt für Shiffrin vor – US-Team auf Goldkurs in der Team-Kombination
Die Olympiaabfahrt hat sie beim Drama um Lindsey Vonn gewonnen, nun hat Breezy Johnson auch in der Team-Kombination geliefert: Mit 1:36.59 Minuten setzt sich die US-Amerikanerin an die Spitze. Das sollte eine Mikaela Shiffrin in Normalform im Slalom heute Nachmittag zur Goldmedaille veredeln können.
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Ski Alpin
Einige Wackler waren drin, aber die Hoffnung auf eine Medaille lebt: Kira Weidle Winkelmann reiht sich mit 1:37.33 Minuten auf Platz fünf ein.
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Ski Alpin
Jetzt fährt die deutsche Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination. Kann sie trotz eingeschränkter Sicht eine gute Zeit für ihre Slalompartnerin Emma Aicher vorlegen?
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Ski Alpin
Die Sicht wird immer schlechter in Cortina, und genau jetzt kommen die besten Abfahrerinnen der Welt. Fraglich, ob Bestzeiten noch möglich sind.
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Ski Alpin
Puh, das gab eben einen Aufschrei im Zielstadion, als Goggia gestürzt ist. Glücklicherweise konnte sie einen schweren Sturz vermeiden, eben fuhr sie durchs Ziel, tief enttäuscht natürlich. Die italienischen Fans klatschten aufmunternd.
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Ski Alpin
Team-Kombination: Medaillenkandidatin Goggia stürzt
In der Abfahrt hatte sie Bronze geholt, in der Team-Kombination hat die Italienerin Sofia Goggia Pech: Sie lehnt sich zu weit in die Kurve und liegt dann auf der Piste. Aber verletzt hat sie sich nicht, sie fährt selbstständig langsam nach unten. Nun kommt auch bald die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann auf die Abfahrtsstrecke.
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Ski Alpin
Die Sicht bei der Team-Kombination ist jetzt sehr durchwachsen, der Himmel ist bedeckt und oben am Berg gibt es auch etwas Nebel. Die Italienerin Laura Pirovano lässt sich davon aber nicht beeindrucken und setzt sich mit 1:36.86 Minuten auf den zwischenzeitlichen zweiten Rang.
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Shorttrack
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Shorttrack in Mailand: Südkoreas ganzer Stolz
Guten Morgen aus dem Süden Mailands. In der Eishalle beginnen jetzt die olympischen Shorttrack-Wettbewerbe. Womöglich nichts, worauf Deutschland gewartet hat. Südkorea aber schon. Die spektakulären und oft sturzreichen Rennen im kleineren Rundkurs sind traditionell die Domäne des Gastgeberlands von 2018. »Dass Korea so stark im Shorttrack ist, bedeutet gleichzeitig ein Quell des Stolzes und Verantwortung«, sagt Choi Min-jeong, fünffache Medaillengewinnerin bei den vergangenen zwei Spielen.
Mit den Vorläufen über 500 Meter geht es los, dann greift auch gleich Lokalmatadorin Arianna Fontana ein, mit elf Medaillen zwischen 2006 und 2022 die erfolgreichste Winterolympionikin in Italiens Geschichte. Die erste Entscheidung fällt ab 13 Uhr in der Mixedstaffel. Von Korea wird natürlich Gold erwartet.
Foto: Yves Herman / Reuters
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Ski Alpin
Gibt es schönere Bilder, als die Abfahrerinnen, die vor einem Bergpanorama in Gedanken die Strecke durchgehen? Mit geschlossenen Augen wird gerade Sofia Goggia aus Italien im TV eingeblendet. Wie eine ganz in der Musik versunkene Dirigentin bewegt sie ihre Arme im Takt der Abfahrtsstrecke. Herrlich!
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Ski Alpin
In der Team-Kombination gibt es eine neue Führende: Die Österreicherin Ariane Raedler hat eine gute Abfahrt hingelegt und liegt mit 1:36.65 Minuten vorübergehend auf Rang eins. Da wird sie aber wohl nicht bleiben: Die Topstars kommen erst noch.
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Ski Alpin
Jetzt geht die Team-Kombination los! Als Erste geht die Französin Romane Miradoli auf die Abfahrtsstrecke. 1:37.37 Minuten braucht sie. Damit ist das französische Team eher kein Medaillenkandidat. Die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann geht an Position 13 ins Rennen. Zur Erinnerung: Bei der Team-Kombination treten zwei Fahrerinnen an, eine fährt die Abfahrt, die andere den Slalom.
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Ski Alpin
Olympische Premiere für die Team-Kombination der Alpinen
Die Team-Kombination der Alpinen ist übrigens zum ersten Mal Teil des olympischen Programms. Früher wurde noch anders gefahren, etwa in der Super-Kombination. Da absolvierte eine Fahrerin erst Abfahrt, dann Slalom. Maria Riesch gewann 2010 und 2014 olympisches Gold.
Doch der Wettbewerb wurde immer unattraktiver, weil es kaum noch Skifahrerinnen gibt, die beide Disziplinen beherrschen. Auch das Teilnehmerinnenfeld schrumpfte immer weiter. Gäbe es die Super-Kombination noch: Emma Aicher wäre DIE Favoritin auf Gold.
Doch der Wettbewerb wurde immer unattraktiver, weil es kaum noch Skifahrerinnen gibt, die beide Disziplinen beherrschen. Auch das Teilnehmerinnenfeld schrumpfte immer weiter. Gäbe es die Super-Kombination noch: Emma Aicher wäre DIE Favoritin auf Gold.
Getestet wurde das Format der Team-Kombination im Vorjahr bei der WM in Saalbach. Dort fuhr Aicher eine starke Abfahrt, doch Lena Dürr patzte im Slalom schwer, verspielte alle Hoffnungen. Dürr war danach untröstlich. Und Aicher? Nahm ihre Teamkollegin in Schutz. »Passiert«, sagte sie. Das haben ihr alle im deutschen Team hoch angerechnet.
Dieses Jahr ist Dürr, über Jahre die beste Slalomfahrerin der Deutschen, nicht Teil des Teams. Nach einem starken Saisonstart verlor sie in den vergangenen Wochen ihre Form, die Trainer trauen dem Duo Weidle-Winkelmann/Aicher offenbar mehr zu.
Dieses Jahr ist Dürr, über Jahre die beste Slalomfahrerin der Deutschen, nicht Teil des Teams. Nach einem starken Saisonstart verlor sie in den vergangenen Wochen ihre Form, die Trainer trauen dem Duo Weidle-Winkelmann/Aicher offenbar mehr zu.
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Skispringen
Zimmer zu klein: Skispringer Raimund feiert Gold auf dem Gang
Ein Bier auf dem Gang, mehr war nicht drin: Skispringer Philipp Raimund hat seine Goldmedaille in der vergangenen Nacht nur mit einer kurzen Party im Olympischen Dorf gefeiert. Weil dort nicht alle Teamkollegen in ein Zimmer passen, stießen die DSV-Adler kurzerhand auf dem Flur an.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte zuvor das Party-Motto »Ein Bier für die Athleten, zwei für die Trainer« ausgegeben. Weil Raimund nach der Dopingkontrolle aber erst um 23.30 Uhr von der Schanze wegkam, fiel die Feier noch kürzer aus als gedacht. Nach einem schnellen Bier war die nächtliche Party wieder beendet, schließlich springt Raimund heute Abend ab 18.45 Uhr im Mixed schon um die nächste Medaille.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte zuvor das Party-Motto »Ein Bier für die Athleten, zwei für die Trainer« ausgegeben. Weil Raimund nach der Dopingkontrolle aber erst um 23.30 Uhr von der Schanze wegkam, fiel die Feier noch kürzer aus als gedacht. Nach einem schnellen Bier war die nächtliche Party wieder beendet, schließlich springt Raimund heute Abend ab 18.45 Uhr im Mixed schon um die nächste Medaille.
Foto: IMAGO
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Ski Langlauf
Ski Langlauf: Gimmler und Rydzek erreichen Viertelfinale mit Mühe
Die Skilangläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek sind ins Viertelfinale des Klassiksprints eingezogen, konnten aber in der Qualifikation nicht mit den Besten mithalten. In Tesero kam Gimmler auf Platz 17 und hatte nach 1,6 Kilometern 9,60 Sekunden Rückstand auf Prolog-Siegerin Linn Svahn aus Schweden.
»Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau«, sagte Gimmler im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
»Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau«, sagte Gimmler im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
Ski Langläuferin Laura Gimmler. Foto: Daniel Karmann / dpa
Ihre Favoritenrolle unterstrichen die Schwedinnen. Hinter Svahn kam Peking-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Jonna Sundling auf Platz zwei, Dritte wurde Johanna Hagström.
Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
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Rodeln
Ski Langlauf
Skispringen
Nordische Kombination
Auch wenn es bis zu den ersten Entscheidungen noch ein wenig dauert, ist der Olympia-Tag schon in vollem Gange. Gerade läuft die Qualifikation für den Skilanglaufwettbewerb Sprint Classic der Frauen, auch drei Deutsche sind hier am Start. Die Rennrodler bestreiten ihr Training, ebenso wie die Nordischen Kombinierer.
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Ski Alpin
Deutsche Medaillenchancen bei der Team-Kombination der Frauen
Herzlich willkommen aus Cortina d’Ampezzo. Hier steht ab 10.30 Uhr die Team-Kombination der Frauen auf dem Programm. Das erste Rennen der Alpin-Skifahrerinnen nach dem Sturz von Lindsey Vonn, die so gern im Team mit Mikaela Shiffrin gestartet wäre. Vonn meldete sich inzwischen zu Wort, sie bereue nichts, sagte sie nach ihrem Sturz, bei dem sie sich einen Schienbeinbruch zuzog. Auch ohne Vonn sind die USA Topfavorit in der Kombination.
Olympiasiegerin Breezy Johnson fährt die Abfahrt, am Nachmittag startet dann Shiffrin im Slalom. Die beiden Zeiten werden anschließend addiert. Auch das deutsche Team habe ich auf dem Zettel, eine Medaille ist auf jeden Fall möglich. Zunächst geht Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt an den Start, später soll Emma Aicher dann im Slalom Edelmetall erfahren. Und das zwei Tage, nachdem die Silber in der Abfahrt geholt hat. Daneben können noch gut und gern acht, neun Teams um die vorderen Plätze mitkämpfen, es sollte also spannend werden.
Olympiasiegerin Breezy Johnson fährt die Abfahrt, am Nachmittag startet dann Shiffrin im Slalom. Die beiden Zeiten werden anschließend addiert. Auch das deutsche Team habe ich auf dem Zettel, eine Medaille ist auf jeden Fall möglich. Zunächst geht Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt an den Start, später soll Emma Aicher dann im Slalom Edelmetall erfahren. Und das zwei Tage, nachdem die Silber in der Abfahrt geholt hat. Daneben können noch gut und gern acht, neun Teams um die vorderen Plätze mitkämpfen, es sollte also spannend werden.
Emma Aicher in der Abfahrt. Foto: IMAGO / GEPA pictures
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Rodeln
Streit über Gedenk-Helm
Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch zeigt auf seinem Helm Bilder im Krieg getöteter Sportler. Darf er damit bei Olympia starten? Es sei ihm verboten worden, sagt der Athlet und hofft jetzt auf das IOC. Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe:
Foto: Alessandra Tarantino / AP / dpa
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Eishockey
Deutscher Eishockeystar kritisiert Eisqualität in Mailand
Einer der größten deutschen Eishockeystars hat sich nach dem ersten Training mit dem Nationalteam in Mailand über das Eis bei den Winterspielen gewundert. Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm war enttäuscht von der Qualität in der neu gebauten Santagiulia-Eishalle. »Das ist schon tough. Das ist brutal weich«, sagte der Stürmer. Zusammen mit acht anderen Nordamerika-Profis war der 30-Jährige erst am Sonntag in Mailand angekommen.
Laut Sturm dürfte das Problem während des Turniers sogar noch größer werden. »Wenn so viele Mannschaften auf dem Eis sind, kommt es nicht zur Ruhe. Und wenn mehr Menschen in der Halle sind, wird es ja sogar noch wärmer«, sagte Sturm. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichte über den Bau der neuen Halle gegeben, die nicht rechtzeitig fertig würde. Tatsächlich ist in der Halle noch nicht alles im Zuschauerbereich fertig verputzt. Eisprobleme sind dazu nicht untypisch für eine neue Halle.
Das deutsche Team startet am Donnerstag (21.10 Uhr; TV: ZDF und Eurosport) gegen Dänemark in das Turnier.
Spiel der deutschen Eishockey-Frauen in Mailand. Foto: Darko Bandic / Pool AP / AP / dpa
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Biathlon
»Dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«
Die deutschen Biathleten haben bei den Winterspielen einen treuen Begleiter: die Maske. Ob bei einer Mannschaftsbesprechung vor dem Wettkampf oder den Feierlichkeiten im Hotel nach Bronze in der Mixed-Staffel, sie ist immer dabei. »Im Hygienekonzept bei uns im Team ist es oberste Priorität, dass jeder gesund durchkommt«, sagte Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß in der ARD:
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
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Skispringen
Die Coolness des »Duracell-Häschens«
Falls Sie es verpasst haben sollten: Für das deutsche Olympia-Team gab es am gestrigen Abend wieder etwas zu feiern: Skispringer Philipp Raimund gewann überraschend die Goldmedaille im Skispringen von der Normalschanze! Mein Kollege Marcus Krämer war vor Ort und beschreibt die Entwicklung eines Sportlers, dem früher oft die Konzentration fehlte, wenn es drauf ankam – und der jetzt das Gegenteil bewies. Lesen Sie hier alles nach.
Foto: Kacper Pempel / Reuters
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Guten Morgen, liebe Olympia-Enthusiasten und Wintersportfans (und alle, die sich auf der Suche nach Zerstreuung von der Arbeit in diesen Blog verirrt haben). Herzlich willkommen zum fünften Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Mein Kollege Florian Pütz und ich führen Sie heute durch die ersten Entscheidungen des Tages. Später übernehmen dann Cedric Voigt und Elisa Schwarze.
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