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Das bringt der fünfte Olympia-Tag
Für Sie zählen nur Gold, Silber und Bronze? Dann ist diese Übersicht für Sie genau richtig. Hier finden Sie alle Medaillenentscheidungen des Tages im Überblick:
12.56 Uhr: Shorttrack, Mixed-Staffel
13.13 Uhr: Skilanglauf, Sprint klassisch (Frauen)
13.25 Uhr: Skilanglauf Sprint klassisch (Männer)
13.28 Uhr: Ski Freestyle, Slopestyle (Männer)
13.30 Uhr: Biathlon, 20 km Einzel (Männer)
14.00 Uhr: Ski alpin, Team-Kombination, Slalom (Frauen)
17.00 Uhr: Rodeln, Einzel (Frauen)
18.05 Uhr: Curling, Mixed, Finale
20.00 Uhr: Skispringen, Mixed Team
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In der Team-Kombination gibt es eine neue Führende: Die Österreicherin Ariane Raedler hat eine gute Abfahrt hingelegt und liegt mit 1:36.65 Minuten vorübergehend auf Rang eins. Da wird sie aber wohl nicht bleiben: Die Topstars kommen erst noch.
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Ski Alpin
Jetzt geht die Team-Kombination los! Als Erste geht die Französin Romane Miradoli auf die Abfahrtsstrecke. 1:37.37 Minuten braucht sie. Damit ist das französische Team eher kein Medaillenkandidat. Die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann geht an Position 13 ins Rennen. Zur Erinnerung: Bei der Team-Kombination treten zwei Fahrerinnen an, eine fährt die Abfahrt, die andere den Slalom.
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Ski Alpin
Olympische Premiere für die Team-Kombination der Alpinen
Die Team-Kombination der Alpinen ist übrigens zum ersten Mal Teil des olympischen Programms. Früher wurde noch anders gefahren, etwa in der Super-Kombination. Da absolvierte eine Fahrerin erst Abfahrt, dann Slalom. Maria Riesch gewann 2010 und 2014 olympisches Gold.
Doch der Wettbewerb wurde immer unattraktiver, weil es kaum noch Skifahrerinnen gibt, die beide Disziplinen beherrschen. Auch das Teilnehmerinnenfeld schrumpfte immer weiter. Gäbe es die Super-Kombination noch: Emma Aicher wäre DIE Favoritin auf Gold.
Doch der Wettbewerb wurde immer unattraktiver, weil es kaum noch Skifahrerinnen gibt, die beide Disziplinen beherrschen. Auch das Teilnehmerinnenfeld schrumpfte immer weiter. Gäbe es die Super-Kombination noch: Emma Aicher wäre DIE Favoritin auf Gold.
Getestet wurde das Format der Team-Kombination im Vorjahr bei der WM in Saalbach. Dort fuhr Aicher eine starke Abfahrt, doch Lena Dürr patzte im Slalom schwer, verspielte alle Hoffnungen. Dürr war danach untröstlich. Und Aicher? Nahm ihre Teamkollegin in Schutz. »Passiert«, sagte sie. Das haben ihr alle im deutschen Team hoch angerechnet.
Dieses Jahr ist Dürr, über Jahre die beste Slalomfahrerin der Deutschen, nicht Teil des Teams. Nach einem starken Saisonstart verlor sie in den vergangenen Wochen ihre Form, die Trainer trauen dem Duo Weidle-Winkelmann/Aicher offenbar mehr zu.
Dieses Jahr ist Dürr, über Jahre die beste Slalomfahrerin der Deutschen, nicht Teil des Teams. Nach einem starken Saisonstart verlor sie in den vergangenen Wochen ihre Form, die Trainer trauen dem Duo Weidle-Winkelmann/Aicher offenbar mehr zu.
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Skispringen
Zimmer zu klein: Skispringer Raimund feiert Gold auf dem Gang
Ein Bier auf dem Gang, mehr war nicht drin: Skispringer Philipp Raimund hat seine Goldmedaille in der vergangenen Nacht nur mit einer kurzen Party im Olympischen Dorf gefeiert. Weil dort nicht alle Teamkollegen in ein Zimmer passen, stießen die DSV-Adler kurzerhand auf dem Flur an.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte zuvor das Party-Motto »Ein Bier für die Athleten, zwei für die Trainer« ausgegeben. Weil Raimund nach der Dopingkontrolle aber erst um 23.30 Uhr von der Schanze wegkam, fiel die Feier noch kürzer aus als gedacht. Nach einem schnellen Bier war die nächtliche Party wieder beendet, schließlich springt Raimund heute Abend ab 18.45 Uhr im Mixed schon um die nächste Medaille.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte zuvor das Party-Motto »Ein Bier für die Athleten, zwei für die Trainer« ausgegeben. Weil Raimund nach der Dopingkontrolle aber erst um 23.30 Uhr von der Schanze wegkam, fiel die Feier noch kürzer aus als gedacht. Nach einem schnellen Bier war die nächtliche Party wieder beendet, schließlich springt Raimund heute Abend ab 18.45 Uhr im Mixed schon um die nächste Medaille.
Foto: IMAGO
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Ski Langlauf
Ski Langlauf: Gimmler und Rydzek erreichen Viertelfinale mit Mühe
Die Skilangläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek sind ins Viertelfinale des Klassiksprints eingezogen, konnten aber in der Qualifikation nicht mit den Besten mithalten. In Tesero kam Gimmler auf Platz 17 und hatte nach 1,6 Kilometern 9,60 Sekunden Rückstand auf Prolog-Siegerin Linn Svahn aus Schweden.
»Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau«, sagte Gimmler im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
»Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau«, sagte Gimmler im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
Ski Langläuferin Laura Gimmler. Foto: Daniel Karmann / dpa
Ihre Favoritenrolle unterstrichen die Schwedinnen. Hinter Svahn kam Peking-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Jonna Sundling auf Platz zwei, Dritte wurde Johanna Hagström.
Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
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Rodeln
Ski Langlauf
Skispringen
Nordische Kombination
Auch wenn es bis zu den ersten Entscheidungen noch ein wenig dauert, ist der Olympia-Tag schon in vollem Gange. Gerade läuft die Qualifikation für den Skilanglaufwettbewerb Sprint Classic der Frauen, auch drei Deutsche sind hier am Start. Die Rennrodler bestreiten ihr Training, ebenso wie die Nordischen Kombinierer.
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Ski Alpin
Deutsche Medaillenchancen bei der Team-Kombination der Frauen
Herzlich willkommen aus Cortina d’Ampezzo. Hier steht ab 10.30 Uhr die Team-Kombination der Frauen auf dem Programm. Das erste Rennen der Alpin-Skifahrerinnen nach dem Sturz von Lindsey Vonn, die so gern im Team mit Mikaela Shiffrin gestartet wäre. Vonn meldete sich inzwischen zu Wort, sie bereue nichts, sagte sie nach ihrem Sturz, bei dem sie sich einen Schienbeinbruch zuzog. Auch ohne Vonn sind die USA Topfavorit in der Kombination.
Olympiasiegerin Breezy Johnson fährt die Abfahrt, am Nachmittag startet dann Shiffrin im Slalom. Die beiden Zeiten werden anschließend addiert. Auch das deutsche Team habe ich auf dem Zettel, eine Medaille ist auf jeden Fall möglich. Zunächst geht Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt an den Start, später soll Emma Aicher dann im Slalom Edelmetall erfahren. Und das zwei Tage, nachdem die Silber in der Abfahrt geholt hat. Daneben können noch gut und gern acht, neun Teams um die vorderen Plätze mitkämpfen, es sollte also spannend werden.
Olympiasiegerin Breezy Johnson fährt die Abfahrt, am Nachmittag startet dann Shiffrin im Slalom. Die beiden Zeiten werden anschließend addiert. Auch das deutsche Team habe ich auf dem Zettel, eine Medaille ist auf jeden Fall möglich. Zunächst geht Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt an den Start, später soll Emma Aicher dann im Slalom Edelmetall erfahren. Und das zwei Tage, nachdem die Silber in der Abfahrt geholt hat. Daneben können noch gut und gern acht, neun Teams um die vorderen Plätze mitkämpfen, es sollte also spannend werden.
Emma Aicher in der Abfahrt. Foto: IMAGO / GEPA pictures
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Rodeln
Streit über Gedenk-Helm
Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch zeigt auf seinem Helm Bilder im Krieg getöteter Sportler. Darf er damit bei Olympia starten? Es sei ihm verboten worden, sagt der Athlet und hofft jetzt auf das IOC. Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe:
Foto: Alessandra Tarantino / AP / dpa
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Eishockey
Deutscher Eishockeystar kritisiert Eisqualität in Mailand
Einer der größten deutschen Eishockeystars hat sich nach dem ersten Training mit dem Nationalteam in Mailand über das Eis bei den Winterspielen gewundert. Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm war enttäuscht von der Qualität in der neu gebauten Santagiulia-Eishalle. »Das ist schon tough. Das ist brutal weich«, sagte der Stürmer. Zusammen mit acht anderen Nordamerika-Profis war der 30-Jährige erst am Sonntag in Mailand angekommen.
Laut Sturm dürfte das Problem während des Turniers sogar noch größer werden. »Wenn so viele Mannschaften auf dem Eis sind, kommt es nicht zur Ruhe. Und wenn mehr Menschen in der Halle sind, wird es ja sogar noch wärmer«, sagte Sturm. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichte über den Bau der neuen Halle gegeben, die nicht rechtzeitig fertig würde. Tatsächlich ist in der Halle noch nicht alles im Zuschauerbereich fertig verputzt. Eisprobleme sind dazu nicht untypisch für eine neue Halle.
Das deutsche Team startet am Donnerstag (21.10 Uhr; TV: ZDF und Eurosport) gegen Dänemark in das Turnier.
Spiel der deutschen Eishockey-Frauen in Mailand. Foto: Darko Bandic / Pool AP / AP / dpa
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Biathlon
»Dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«
Die deutschen Biathleten haben bei den Winterspielen einen treuen Begleiter: die Maske. Ob bei einer Mannschaftsbesprechung vor dem Wettkampf oder den Feierlichkeiten im Hotel nach Bronze in der Mixed-Staffel, sie ist immer dabei. »Im Hygienekonzept bei uns im Team ist es oberste Priorität, dass jeder gesund durchkommt«, sagte Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß in der ARD:
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
»Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm«, sagte Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden war. Bei ihren letzten Winterspielen will sie unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen.
»Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren«, sagte David Zobel: »Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben.« Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen, die von einer Durchfallerkrankung betroffen war. Angesichts dieser Erfahrung sagte Zobel: »Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise.«
Am Dienstag (Start: 13.30 Uhr) starten vier deutsche Biathleten, darunter auch Zobel, im Einzel über 20 Kilometer.
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Skispringen
Die Coolness des »Duracell-Häschens«
Falls Sie es verpasst haben sollten: Für das deutsche Olympia-Team gab es am gestrigen Abend wieder etwas zu feiern: Skispringer Philipp Raimund gewann überraschend die Goldmedaille im Skispringen von der Normalschanze! Mein Kollege Marcus Krämer war vor Ort und beschreibt die Entwicklung eines Sportlers, dem früher oft die Konzentration fehlte, wenn es drauf ankam – und der jetzt das Gegenteil bewies. Lesen Sie hier alles nach.
Foto: Kacper Pempel / Reuters
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Guten Morgen, liebe Olympia-Enthusiasten und Wintersportfans (und alle, die sich auf der Suche nach Zerstreuung von der Arbeit in diesen Blog verirrt haben). Herzlich willkommen zum fünften Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Mein Kollege Florian Pütz und ich führen Sie heute durch die ersten Entscheidungen des Tages. Später übernehmen dann Cedric Voigt und Elisa Schwarze.
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