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Das waren die Highlights an Tag Zwei
- Der Schweizer Franjo von Allmen hat die erste Goldmedaille dieser Spiele geholt: Er raste in der alpinen Abfahrt zum Sieg
- Die schwedische Langläuferin Frida Karlsson gewann im 10km + 10km Skiathlon ebenfalls Gold
- Deutschlands Eishockey-Frauen besiegten in ihrem Vorrundenspiel die Japanerinnen
- Francesca Lollobrigida hat an ihrem Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien geholt. Sie gewann im Eisschnelllauf der über 3000 Meter
- Nach den ersten beiden Läufen im Rennrodeln im Einsitzer der Männer ist Max Langenhan auf Goldkurs
- Anna Odine Strøm gewann Gold im Skisprung auf der Normalschanze
- Die Medaillen im Big Air der Männer gingen nach Japan (Gold und Silber) und China
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Das italienische Paar sorgt dafür, dass die Halle in Applaus ausbricht. Mich persönlich hat vor allem die Musikauswahl überzeugt, da hätte auch Mariah Carey einwandfrei die Lippen zu bewegen können. Das Italienische ist schon eine sehr angenehme Sprache.
Foto: Wang Zhao / AFP
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Es folgt das Eistanzpaar aus Georgien. Auch hier hat mein Laienauge keine Wackler oder ganz offensichtliche Patzer erkannt.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Es geht weiter im Teamwettbewerb des Eiskunstlaufs. Die Japaner kommen zuerst aufs Eis. Es sieht aus, als ob die beiden das mit dem Eislaufen schon länger machen. Mit mehr Expertise kann ich hier leider nicht dienen.
Foto: Wang Zhao / AFP
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Lindsey Vonn und ich haben uns wenig überraschend dasselbe Ziel der Vorfreude rausgesucht. Es scheint ihr dann aber doch noch ein bisschen mehr zu bedeuten als mir, wie sie auf Instagram deutlich macht: »Ich weiß, dass die Chancen aufgrund meines Alters, meines fehlenden Kreuzbandes und meines Titan-Knies gegen mich stehen – aber ich weiß auch, dass ich trotzdem daran glaube«, sagt sie über ihre Gold-Chancen. So zuversichtlich bin ich bestenfalls beim Schnürsenkelzubinden. Aber hey, die Trainingseindrücke waren vielversprechend.
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Fair. Ich selbst freue mich auf die Biathlon-Mixed-Staffel – ob nun mit oder ohne Medaille für Deutschland. Ich finde diese Kombination aus der körperlichen und mentalen Höchstleistung einfach immer wieder faszinierend.
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Ich glaube, die Abfahrt der Frauen (ab 11.30 Uhr) wird ein Fest. Nicht nur sind mit Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann gleich zwei Kandidatinnen für die erste deutsche Medaille unterwegs, wir werden auch die Antwort darauf erhalten, wie konkurrenzfähig Lindsey Vonn mit ihrem kaputten Kreuzband denn nun wirklich ist. Da sind die Geschichten schon ausgebreitet, ehe die erste Athletin den Hang hinunter ist.
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Cedric, es folgt gleich noch die Kür beim Eiskunstlaufen. Dennoch schon mal der Blick auf morgen. Auf welchen Wettbewerb freust du dich am Sonntag?
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Noch einmal zurück zur Skisprungschanze. Selina Freitag kann ihre Enttäuschung auch nicht verbergen, aber sie ist zufrieden mit ihrem zweiten Sprung. »Ich habe gemerkt, es bringt gar nichts, wenn man sich vorher so hohe Ziele steckt«, sagt die am Ende Siebtplatzierte von der Normalschanze. »Ich bin dann nur noch aufgeregter.« Der Blick geht nun zum Mixed am Dienstag.
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Allerdings scheinen die Juroren in ihrer Bewertung dem Überschwang nicht ganz zuzustimmen. Offenbar gelang der dreifache Axel nicht so, wie er sollte – entsprechend kommt der US-Amerikaner nach den entsprechenden Abzügen nicht an den Japaner Yuma Kagiyama heran, ist ganze zehn Punkte zurück. In der Mannschaftswertung liegen die USA weiterhin knapp vorne.
Eislauf-Star Ilia Malinin. Foto: Julien De Rosa / AFP
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Thomas Schulz
aus Mailand

Da ist der Rückwärts-Salto.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Hier in der Mailänder Eiskunstlauf-Arena wird es gerade sehr laut. Ilia Malinin legt los mit seinem Kurzprogramm. Eiskunstlaufen ist in den USA ein Einschaltquoten-Renner – und viele amerikanische Fans sind in der Halle.
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Bei Agnes Reisch fließen hier im Zielraum die Tränen. Sie hat sich mehr erhofft als Platz 9 im Springen von der Normalschanze. Sportdirektor Horst Hüttel tröstet Reisch, Katharina Schmid kommt auch dazu. Man kann es aber insgesamt spüren: Das deutsche Team ist nicht zufrieden.
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Entscheidung im Big Air
Die nächsten Medaillen sind verteilt – und zwar im Big Air. Auf dem Snowboard stürzte der Favorit Hiroto Ogiwara aus Japan beim Versuch, einen Switch-Backside-1980-Melon zu landen. Ogiwara geht leer aus, Gold geht aber ebenso wie Silber dennoch an Japan. Kira Kimura siegt vor Ryoma Kimata. Die Bronzemedaille sichert sich der Chinese Yiming Su.
🥇
Kira Kimura, Japan
🥈
Ryoma Kimata, Japan
🥉
Yiming Su, China
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Thomas Schulz
aus Mailand

Nun ist Malinin auf dem Eis, wenn auch nur zum Einlaufen. Man sieht sofort, mit welcher Dynamik er sich bewegt. Seine Eltern waren auch Olympia-Teilnehmer, traten im Eiskunstlauf für Usbekistan an. Das Talent liegt also in der Familie. Malinin hat seine Eltern aber bereits übertroffen. Seine Wettbewerbe gewinnt er oft mit 30, 40 Punkten Vorsprung – in einem Sport, wo sonst Bruchteile von Punkten über Medaillen entscheiden.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Strøm schafft es! 101 Meter! Und eine leicht verwackelte Landung, aber 1,1 Punkte bleiben an Vorsprung übrig. Prevc hat Silber gewonnen, aber schaut, als hätte sie Gold verloren.
Anna Odine Strøm, Olympiasiegerin von der Normalschanze. Foto: Daniel Karmann / dpa
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Skispringen, Normalschanze (F)
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Anna Odine Strøm, Norwegen
🥈
Nika Prevc, Slowenien
🥉
Nozomi Maruyama, Japan
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Ein unruhiger Sprung der Norwegerin Eirin Maria Kvandal lässt sie hinter Eder zurückfallen. Besser macht es die Japanerin Nozomi Maruyama (100 Meter), die Bronze sicher hat. Für Nika Prevc aus Slowenien reichen 99,5 Meter, um die Führung zu behaupten – doch Anna Odine Strøm aus Norwegen hat nun das letzte Wort.
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Jetzt geht es allmählich um Medaillen. Lisa Eder aus Österreich, Fünfte nach dem ersten Durchgang, übernimmt nach einem Satz auf 100 Meter vorerst den Spitzenplatz.
Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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Wirklich gelöst wirkt Selina Freitag nach ihrem zweiten Sprung nicht, doch auch sie springt 97,5 Meter weit und setzt sich vor den letzten Zehn an die Spitze des Feldes. Weit nach vorne wird es auch aufgrund ihrer schlechten Haltungsnoten allerdings nicht gehen.
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Katharina Schmid liefert einen starken zweiten Sprung ab! 97,5 Meter könnten durchaus eine Verbesserung um ein paar Plätze darstellen, vor allem aber geht es mit einem guten Gefühl in die nächsten Wettbewerbe.
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Der zweite Durchgang in Predazzo ist seit etwa zehn Minuten wieder in Gang, die Plätze 30 bis 21 aber werden mit der Medaillenvergabe aller Wahrscheinlichkeit nach nichts zu tun haben. Was sich allerdings jetzt schon bemerkbar macht: Wechselnde Winde an der Normalschanze. Nicht so sehr, dass es den Wettbewerb komplett verzerren würde – aber ein bisschen Glück dürfte in die Freiluftsportart Skispringen auch heute hineinspielen.
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Ist das noch Sport oder schon Artistik, was die Snowboarder hier beim Big Air Finale in Livigno zeigen? Drehungen, Schrauben, Überschläge – und alles in Mehrfachausführung. Wahnsinn. Es gibt jedes Mal einen lauten Knall, wenn die Athleten mit dem Board auf der harten Piste am Fuß der Schanze landen. Diese Show hätte mehr Zuschauer im Stadion verdient. Aber es ist den Leuten wohl einfach zu kalt.
Oliver Martin. Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Thomas Schulz
aus Mailand

In der Mailänder Eiskunstlauf-Arena hat Tag zwei des Team-Wettbewerbs mit Kurzprogramm der Männer begonnen. Die Zuschauer warten vor allem gespannt auf den ersten Olympiaauftritt des »Quad Gods«, des Vierfach-Gotts, wie ihn die Amerikaner nennen: Der gerade 21-jährige US-Skater Ilia Malinin wurde 2024 und 2025 Weltmeister. Und er ist der erste Athlet, dem es gelang in einem Programm alle sechs Eiskunstlaufsprünge – Salchow, Axel, Lutz, Flip, Loop und Toe Loop – mit einer Vierfachdrehung zu landen. Seither gilt Malinin als neuer Superstar des Sport. Gerne peppt er seine Vorstellungen auch noch mit dem einen oder anderen Salto auf. Mal sehen, wie viele Vierfach-Sprünge er hier heute aufs Eis bringt.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Ein letztes Mal in den Eiskanal, wo Felix Loch natürlich enttäuscht ist. »Es gibt so Tage, da läuft nichts«, sagte er. Der Favorit liegt nur auf Rang acht, der anvisierte Olympiasieg ist weg. Er habe von »oben bis unten Zeit verloren«.
Nun wolle er sich »ein Bierchen aufmachen« und sich dann auf Morgen konzentrieren. Loch hat ja schon zweimal Einzelgold bei Olympia, also Prost.
Nun wolle er sich »ein Bierchen aufmachen« und sich dann auf Morgen konzentrieren. Loch hat ja schon zweimal Einzelgold bei Olympia, also Prost.
Foto: Robert Michael / dpa
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Cedric, ich kann Dir aber sagen, dass im slowenischen Fanlager trotzdem Zuversicht herrscht. Zunächst war ein bisschen Geraune zu vernehmen, als Nika Prevc so zeitig gelandet ist. Aber Du hast es ja geschrieben, es ist extrem eng und die Prevc-Anhänger auf der Tribüne sind von Gold überzeugt. »Diesen einen Punkt holt sich locker auf«, sagt Filip, neben dem ich den Sprung verfolgt habe.
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Überraschung: Nika Prevc, die Goldfavoritin, springt lediglich 98 Meter weit. Das ist eine tolle Weite, sicher, gerade ob der vielen Windpunkte, die sie als Kompensation erhält – aber man hatte vermutet, dass Prevc der Konkurrenz davonspringt. So bleibt es vorne wahnsinnig eng: Anna Odine Stroem liegt vorne, dahinter folgt Prevc, den ersten Durchgang als Dritte schließt die Japanerin Nozomi Maruyama ab. Zwischen den Top drei liegen nur 1,2 Punkte, eine Winzigkeit. Was man jetzt schon sagen kann: Mit einer deutschen Skisprung-Medaille ist heute nicht zu rechnen. In einer Viertelstunde geht es in den entscheidenden, zweiten Durchgang.
Nika Prevc. Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Selina Freitag macht es ähnlich gut wie Reisch, 94,5 Meter gelingen Deutschlands größter Medaillenhoffnung. Das bedeutet zunächst den siebten Zwischenrang, das Edelmetall ist etwas weiter weg als erhofft. Eine neue Bestmarke setzt Anna Odine Stroem: 100 Meter! Und dazu gute Noten. Drei Norwegerinnen nun in Führung.
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Was die Leistung von Rodler Max Langenhan noch beeindruckender macht: Er hatte überlegt, seinen Start abzusagen. »Ich bin um vier Uhr aufgewacht und hatte irre Nackenschmerzen«, sagte er nach dem zweiten Lauf.
Die medizinische Abteilung habe das ganz gut in den Griff bekommen, schmerzfrei ist er aber nicht. Das sah man, als ihn in der Mixed Zone ein anderer Rodler auf die Schulter klopfte und Langenhan zusammenzuckte.
Der 26-Jährige liegt zur Halbzeit in Führung, zufrieden war er aber nicht. Er sprach von einem »schwachen Start« und »einigen Fehlern«. Morgen wolle er es besser machen. Gelingt das, ist er Olympiasieger.
Die medizinische Abteilung habe das ganz gut in den Griff bekommen, schmerzfrei ist er aber nicht. Das sah man, als ihn in der Mixed Zone ein anderer Rodler auf die Schulter klopfte und Langenhan zusammenzuckte.
Der 26-Jährige liegt zur Halbzeit in Führung, zufrieden war er aber nicht. Er sprach von einem »schwachen Start« und »einigen Fehlern«. Morgen wolle er es besser machen. Gelingt das, ist er Olympiasieger.
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Fahnenträgerin Katharina Schmid kommt auf 89 Meter und ist vorerst Elfte, Agnes Reisch landet nach 92 Metern und springt zunächst auf Rang fünf. Die Winde stehen nicht günstig, die großen Weiten sind aktuell nicht drin.
Katharina Schmid. Foto: Tobias Schwarz / AFP
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So weit kann's gehen: Eirin Maria Kvandal aus Norwegen landet bei beeindruckenden 99,5 Metern und übernimmt zunächst die Führung. Die Allerbesten werden noch einmal weiter fliegen, aber für den Moment hat die Skisprung-Konkurrenz eine neue Spitzenreiterin.
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Juliane Seyfarth eröffnet die olympischen Skisprung-Wettbewerbe aus deutscher Sicht! Aber man sieht: Die Normalschanze, das ist nicht die Umgebung, in der sich Seyfarth wohlfühlt. Sie landet bei 88 Metern – das wird ganz schwer mit dem zweiten Durchgang.
Juliane Seyfarth. Foto: Stephanie Lecocq / REUTERS
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Mariah Carey verwechselt, IOC-Präsidentin nicht erkannt
Die Olympia-Eröffnung ist einer der TV-Höhepunkte des Jahres in Italien. Der Sportchef des öffentlich-rechtlichen Senders Rai aber leistete sich zahlreiche Fehler. Die Reaktionen waren entsprechend. Hier lesen Sie mehr.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Brandneue, aufsehenerregende Stadien zu bauen, gehörte für die Olympia-Ausrichter lange zum Pflichtprogramm. Mailand hat sich da sehr zurückgehalten. Die Eiskunstlauf-Arena stammt aus den frühen Neunzigerjahren und hat schon bessere Zeiten gesehen. Heute Abend geht es hier weiter mit dem zweiten Tag des Team-Wettbewerbs im Eiskunstlauf. Die Halle ist schon seit Stunden knackevoll, vor allem mit US-Fans. Denn heute geht erstmals im Kurzprogramm der Männer Ilia Malinin aus Eis. Der 21-jährige Amerikaner gilt als Ausnahmetalent und könnte einer der Superstars der Spiele werden.
Foto: Thomas Schulz / Der SPIEGEL
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Langenhan auf Goldkurs
Beim Rennrodeln gibt es auch im zweiten Durchgang einen Bahnrekord. Und wieder kommt der von Max Langenhan! Der Deutsche ist damit weiterhin eindeutig auf Goldkurs. Wesentlich schlechter lief es für seinen Landsmann Felix Loch. Dieser war vor den Spielen für viele der Favorit auf Gold, bekam aber keiner seiner beiden ersten Läufe fehlerfrei ins Ziel. Er liegt nur auf Platz acht!
Vor den finalen beiden Läufen am Sonntag hat Langenhan 0,162 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Dritter ist Lokalmatador Dominik Fischnaller mit 0,298 Sekunden Rückstand. Der dritte Deutsche, Timon Grancagnolo, ist Neunter. Für ihn wird es ebenso wie für Loch schwer im Kampf um Edelmetall.
Vor den finalen beiden Läufen am Sonntag hat Langenhan 0,162 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Dritter ist Lokalmatador Dominik Fischnaller mit 0,298 Sekunden Rückstand. Der dritte Deutsche, Timon Grancagnolo, ist Neunter. Für ihn wird es ebenso wie für Loch schwer im Kampf um Edelmetall.
Foto: Robert Michael / dpa
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Wem Olympia in Mailand zu langweilig ist, der sollte übrigens nach Livigno reisen. Hier im Snow Park wummern die Bässe und das Partyvolk zieht in Scharen durch die Straßen des Ortes. Man sieht Snowboarder und Ski-Freestyler in ultraweiten Klamotten. Und für einige scheint es ein neuer Trend zu sein, trotz eisiger Temperaturen ohne Jacke im T-Shirt herumzulaufen. Vielleicht hat das aber auch etwas mit den Schnäpsen zu tun, die hier ausgeschenkt werden.
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Lange schien unsicher, ob der Eiskanal von Cortina rechtzeitig fertig wird. Aber letztlich bauten die Italiener schnell genug – und nun kann gerodelt werden.
Macht was her, dieses Bauwerk. Aber als Zuschauer muss man wachsam sein, wenn die Rodler vorbeirauschen. Einmal im falschen Moment blinzeln sollte man sich verkneifen.
Macht was her, dieses Bauwerk. Aber als Zuschauer muss man wachsam sein, wenn die Rodler vorbeirauschen. Einmal im falschen Moment blinzeln sollte man sich verkneifen.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Noch kurz ein paar Eindrücke vom Probedurchgang. Die vier deutschen Springerinnen taten sich alle schwer, Selina Freitag landete auf Platz 13 (93 Meter) und war damit die bestplatzierte DSV-Springerin. Nika Prevc hat mit einem Sprung auf 103 Meter direkt mal gezeigt, was der Maßstab ist. Es haben viele deutsche Fans den Weg hier nach Predazzo gefunden, das langgezogene »Zieh« darf nicht fehlen.
Selina Freitag. Foto: Daniel Karmann / dpa
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Erste Entscheidung im Skispringen
Der Regen hat sich verzogen, die Flutlichter sind schon lange an, es geht gleich zum ersten Mal bei den Winterspielen um Gold, Silber und Bronze im Skispringen. Die Frauen machen von der Normalschanze den Anfang.
Dabei gibt es leise, in manchen Wohnzimmern vielleicht sogar laute, Hoffnungen auf eine deutsche Medaille. Aber ich starte mal mit der Topfavoritin: Sie trägt wie bei den Männern den Nachnamen Prevc, heißt Nika mit Vornamen, kommt aus Slowenien und hat diesen Winter geprägt. Prevc hat 14 Weltcupspringen gewonnen. Zu Beginn der Saison konnte die Japanerin Nozomi Maruyama mithalten, doch hier im Training konnte sich die 27-Jährige nicht ganz vorne platzieren.
Das gilt für die deutschen Starterinnen genauso, wie schon in der gesamten Saison. Doch Selina Freitag hat sich Sprung für Sprung steigern können. Sie ist eine klare Kandidatin für das Podium. Fahnenträgerin Katharina Schmid tut sich dagegen schon die gesamte Saison schwer und hat nun das gestrige Ergebnis zu verarbeiten. Befreiung oder Belastung? Der erste Durchgang startet um 18:45 Uhr, das Finale dann um 19.57 Uhr.
Dabei gibt es leise, in manchen Wohnzimmern vielleicht sogar laute, Hoffnungen auf eine deutsche Medaille. Aber ich starte mal mit der Topfavoritin: Sie trägt wie bei den Männern den Nachnamen Prevc, heißt Nika mit Vornamen, kommt aus Slowenien und hat diesen Winter geprägt. Prevc hat 14 Weltcupspringen gewonnen. Zu Beginn der Saison konnte die Japanerin Nozomi Maruyama mithalten, doch hier im Training konnte sich die 27-Jährige nicht ganz vorne platzieren.
Das gilt für die deutschen Starterinnen genauso, wie schon in der gesamten Saison. Doch Selina Freitag hat sich Sprung für Sprung steigern können. Sie ist eine klare Kandidatin für das Podium. Fahnenträgerin Katharina Schmid tut sich dagegen schon die gesamte Saison schwer und hat nun das gestrige Ergebnis zu verarbeiten. Befreiung oder Belastung? Der erste Durchgang startet um 18:45 Uhr, das Finale dann um 19.57 Uhr.
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Der Olympia-Ort Livigno liegt malerisch und tief verschneit inmitten einer imposanten Bergwelt. Das Skiressort wurde für die Winterspiele leider verschandelt, mit Anlagen und Bauten für die Snowboard- und Freestyle-Wettbewerbe. Soll alles nach Olympia wieder abgebaut werden. Man wird sehen.
Wahrzeichen der Region ist jetzt jedenfalls die rund 50 Meter hohe Schanze für die Big-Air-Events, ein Stahlkoloss, der alles überragt. Heute starten die Männer mit ihrer Sprungshow. Die Favoriten kommen aus Japan und China. Jüngster Finalteilnehmer ist der 17 Jahre alte Martin Oliver aus den USA.
Wahrzeichen der Region ist jetzt jedenfalls die rund 50 Meter hohe Schanze für die Big-Air-Events, ein Stahlkoloss, der alles überragt. Heute starten die Männer mit ihrer Sprungshow. Die Favoriten kommen aus Japan und China. Jüngster Finalteilnehmer ist der 17 Jahre alte Martin Oliver aus den USA.
Foto: Christian Stadler / action press
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Noch ein kleiner Nachtrag zur Pressekonferenz von Mikaela Shiffrin. Zwar ging es überwiegend ums Skifahren, einmal wurde die 30-Jährige aber auch politisch. Auf die Frage, was es ihr bedeute, für das US-Team zu fahren, holte sie die Rede von Schauspielerin Charlize Theron hervor, die gestern bei der Eröffnungsfeier Nelson Mandela zitiert hatte.
»Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Konflikt, Frieden ist die Schaffung eines Umfelds, in dem wir alle gedeihen können – unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Glauben, Religion, Geschlecht, Klasse, Kaste oder anderen sozialen Unterscheidungsmerkmalen«, las Shiffrin vor.
Im Kontext von Olympia bedeute ihr das, Werte wie »Inklusivität, Vielfalt, Freundlichkeit« zu repräsentieren.
Die Eröffnungsfeier gestern schaute Shiffrin im Fernsehen, sie wird die Buhrufe gegen US-Vizepräsident JD Vance mitbekommen haben. Und positioniert sich nun mit Werten, die man nicht mit der Trump-Vance-ICE-Regierung in Verbindung bringt.
»Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Konflikt, Frieden ist die Schaffung eines Umfelds, in dem wir alle gedeihen können – unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Glauben, Religion, Geschlecht, Klasse, Kaste oder anderen sozialen Unterscheidungsmerkmalen«, las Shiffrin vor.
Im Kontext von Olympia bedeute ihr das, Werte wie »Inklusivität, Vielfalt, Freundlichkeit« zu repräsentieren.
Die Eröffnungsfeier gestern schaute Shiffrin im Fernsehen, sie wird die Buhrufe gegen US-Vizepräsident JD Vance mitbekommen haben. Und positioniert sich nun mit Werten, die man nicht mit der Trump-Vance-ICE-Regierung in Verbindung bringt.
Mikaela Shiffrin. Foto: Issei Kato / REUTERS
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Gut, dass du fragst, Cedric. Deine Vermutung ist leider nicht richtig.
Die am spätesten verliehene nachträgliche Medaille in der Geschichte der Olympischen Spiele erhielt der US-Skispringer Anders Haugen – und zwar erst 50 Jahre nach seinem Wettkampf. Der gebürtige Norweger, früh in die USA ausgewandert, wurde 1924 in Chamonix nur Vierter: Er hatte zwar in beiden Durchgängen Bestweiten erzielt, aber die Haltungsnoten warfen ihn zurück.
Die am spätesten verliehene nachträgliche Medaille in der Geschichte der Olympischen Spiele erhielt der US-Skispringer Anders Haugen – und zwar erst 50 Jahre nach seinem Wettkampf. Der gebürtige Norweger, früh in die USA ausgewandert, wurde 1924 in Chamonix nur Vierter: Er hatte zwar in beiden Durchgängen Bestweiten erzielt, aber die Haltungsnoten warfen ihn zurück.
Erst nach Jahrzehnten kontaktierte ein norwegischer Springer einen Sporthistoriker mit dem Hinweis auf einen Rechenfehler. 1974 erklärte das IOC Haugen doch noch zum Bronze-Gewinner. Die Medaille übergab dem inzwischen 85-Jährigen die Tochter des bis dahin offiziell drittplatzierten Norwegers Thorleif Haug, der bereits 1934 gestorben war.
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Nachträglicher Medaillengewinner? Klingt nach Dopingvergehen. Mein erster Gedanke ginge da an die deutsche Biathlon-Staffel, die erst im Nachhinein zu den Olympiasiegern von Sotschi erklärt wurde. Wobei die auch schon davor Medaillengewinner waren, nur eben silberner Natur.
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Cedric, es ist abermals Zeit für eine neue Runde »Olympiahistorie mit Sven«. Frag mich doch mal, wer der späteste nachträgliche Medaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen war.
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Währenddessen bemüht sich die italienische Biathletin Rebecca Passler nach ihrem Doping-Befunden darum, doch noch irgendwie bei ihren Heim-Spielen in Antholz an den Start gehen zu können. Schon am Dienstag soll ein entsprechender Antrag Passlers vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas angehört werden.
Passler war im Januar bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs laut Italiens Anti-Doping-Behörder positiv auf Letrozol getestet worden – ein Medikament, mit dem der Östrogenspiegel gesenkt werden kann. Laut Cas-Mitteilung argumentiert Passler, es habe sich um eine Verunreinigung gehandelt, sie treffe daher keine Schuld.
Passler war im Januar bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs laut Italiens Anti-Doping-Behörder positiv auf Letrozol getestet worden – ein Medikament, mit dem der Östrogenspiegel gesenkt werden kann. Laut Cas-Mitteilung argumentiert Passler, es habe sich um eine Verunreinigung gehandelt, sie treffe daher keine Schuld.
Rebecca Passler beim Weltcup in Ridnaun-Val Ridanna. Foto: Harald Deubert / IMAGO
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In Eisstadion von Cortina gab es im Gegensatz zum Mailänder Pendant für italienische Fans weniger zu feiern: Stefania Constantini und Amos Mosaner haben das Duell gegen Schweden 4:9 verloren. Heute Abend spielen sie aber schon wieder, dann gegen Norwegen. Und auch sonst curlen jeden Tag Sportler und Sportlerinnen, erst im Mixed, dann die Männer und schließlich die Frauen. So ist das im Curling: Es gibt immer etwas zu schauen.
Amos Mosaner und Stefania Constantini. Foto: Eric Bolte / Imagn Images / IMAGO
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Enttäuschend verlief der erste Durchgang beim Rodeln für Felix Loch. Der dreimalige Goldgewinner liegt nach vielen Fehlern bisher nur auf Platz 9, eine Position vor Landsmann Timon Grancagnolo. Hinter Langenhan, der einen neuen Bahnrekord fuhr, liegen auf den Edelmetallplätzen Jonas Müller aus Österreich vor dem Italiener Dominik Fischnaller.
Felix Loch. Foto: Robert Michael / dpa
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Seit einiger Zeit sind auch die männlichen Rennrodler schon im Wettkampf. Im ersten von vier Läufen führt – wenig überraschend – ein Deutscher. Max Langenhan hat im ersten Lauf die bisher beste Zeit in die Bahn gelegt.
Max Langenhan. Foto: Aijaz Rahi / AP
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Eisschnelllauf, 3000 Meter (F)
🥇
Francesca Lollobrigida, Italien
🥈
Ragne Wiklund, Norwegen
🥉
Valerie Maltais, Kanada
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Auswärtsgold
Italien holt seinen ersten Olympiasieg – und das Publikum in der Eisschnellauf-Arena nimmt's überwiegend regungslos zur Kenntnis. Es kommt ja aus den Niederlanden.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Überraschungs-Metall für Italien
Die Spitzenzeit von Francesca Lollobrigida ist schon eine große Überraschung. An sich gilt sie als einer der stärksten Läuferinnen auf den 3000 Metern, bei Olympia 2022 gewann sie Silber. Doch nach einer von Krankheiten geplagten Saison hatte sie für Mailand keiner so recht auf dem Zettel. Die italienischen Medien trauten ihr im Vorfeld nicht mehr zu als ein Top-Ten-Ergebnis. Jetzt hat sie schon eine Medaille sicher.
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Norwegens Ragne Wiklund beißt sich an Lollobrigidas Zeit die Zähne aus, es wird also mindestens Bronze für den italienischen Publikumsliebling. Aber noch haben Joy Beune (Niederlande) und Isabelle Weidemann (Kanada) die Chance, ein Wörtchen um die Medaillen mitzusprechen.
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In Cortina d'Ampezzo trudeln derweil immer mehr Athleten ein. Seit heute ist auch Mikaela Shiffrin vor Ort, die beste Skifahrerin der Geschichte.
Bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren erlebte sie ein Debakel, schied im Riesenslalom und Slalom früh aus, saß weinend im Schnee.
Dieses Jahr dominiert sie den Slalom nach Belieben und kommt auch im Riesenslalom nach einer schweren Bauchverletzung in der Vorsaison besser in Fahrt.
Wie definiert sie Erfolg bei diesen Spielen? »Darauf habe ich noch keine Antwort«, sagt sie. Der Druck ist auch ohne verkündetes Medaillenziel hoch genug.
Bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren erlebte sie ein Debakel, schied im Riesenslalom und Slalom früh aus, saß weinend im Schnee.
Dieses Jahr dominiert sie den Slalom nach Belieben und kommt auch im Riesenslalom nach einer schweren Bauchverletzung in der Vorsaison besser in Fahrt.
Wie definiert sie Erfolg bei diesen Spielen? »Darauf habe ich noch keine Antwort«, sagt sie. Der Druck ist auch ohne verkündetes Medaillenziel hoch genug.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Olympischer Rekord für Lollobrigida
Die italienischen Fans sind außer sich, denn Lollobrigida hat sich hier selbst übertroffen: Nicht nur Maltais abgehängt, nicht nur die Führung übernommen, sondern gar in olympischer Rekordzeit eingekommen! 3:54.28 Minuten, die Messlatte für die Konkurrenz liegt nun enorm hoch. Und das auch noch an Lollobrigidas Geburtstag.
Foto: Luca Bruno / AP
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Die Skisprung-Fans aus aller Welt benötigen starke Nerven. Am Eingang werden Banner und Fahnen einkassiert. Kurze Nachfrage beim Chief of Entrance: Erlaubt sind kleine Fahnen bis zu einer Größe, die man sich um die Schulter legen kann. Nunja, bei der Definition wünscht man sich fast eine Diskussion mit Fußball-Ultras. Hier wird bereitwillig abgegeben.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Im Namen der Tante
Lollobrigida, was für ein Name. Und tatsächlich, Eisschnellläuferin Francesca ist eine Großnichte der legendären Schauspielerin Gina. Jetzt löuft sie gerade die 3000 Meter, unter dem Jubel der (wenigen) einheimischen Fans.
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Jetzt könnte es um Medaillen gehen – und für die italienischen Tifosi um eine der Ihren: Kanadas Valerie Maltais fordert die Italienerin Francesca Lollobrigida heraus. Die beiden 35-Jährigen sind schon eine ganze Weile Weltklasse, möglich, dass diese Spiele eine letzte Chance auf olympisches Edelmetall bedeuten.
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Vorerst sortiert Josie Hofmann sich auf dem siebten Platz ein. Die Medaillen machen andere unter sich aus, das ist aber keine Überraschung.
Josie Hofmann beim Rennen über die 3000 Meter. Foto: Gabriel Bouys /AFP
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Nach 1000 Metern sind Horikawa und Hofmann etwa gleichauf, allerdings auch schon ein gutes Stück hinter den Spitzenzeiten zurück.
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Hofmann wird es mit Momoka Horikawa aus Japan zu tun bekommen, die immerhin Vize-Weltmeisterin in der Team-Verfolgung ist.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Olympia in Orange
Für die niederländischen Fans ist es egal, ob Winterspiele zentral oder dezentral ausgetragen werden, sie brauchen eh nur einen Ort: die Eisschnelllaufhalle. Auch in Mailand dominiert dort auf den Tribünen wieder Oranje. Während der Eispause vor den letzten fünf Paaren über 3000 Meter müssen die Anhänger aus Holland auf der Anzeigentafel jedoch sehen, dass eine Belgierin vor einer der ihren, Merel Conjin, führt. Nach der Pause kommt dann gleich die einzige deutsche Starterin, Josie Hofmann.
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Zur Eispause führt die Belgierin Sandrine Tas mit der Zeit von 4:01:26 Minuten. Die aussichtsreichsten Medaillenkandidatinnen kommen aber erst nach der Pause.
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Regen in Predazzo
Bisher waren es in Cortina, Bormio und Predazzo ja sehr winterliche Spiele, mit viel Schnee und malerischen Bildern in den Dolomiten. Doch jetzt regnet es in Predazzo. Hier findet ab 18.45 Uhr der erste Wettkampf im Skispringen statt. Die ersten Fans aus Polen, Kanada, China und auch Deutschland machen sich auf den Weg zum Stadion, halten aber im örtlichen Supermarkt an und erwerben Regenschirme. Wenn die Frauen nachher von der Normalschanze springen, soll es aber wieder trocken sein.
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Inzwischen hat im Milano Speed Skating Stadium die Entscheidung über die 3000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen begonnen. Zu den Favoritinnen gehören die Niederländerin Joy Beune, Isabelle Weidemann und Valeria Maltais aus Kanada sowie die Norwegerin Ragne Wiklund.
Kaitlyn McGregor und Merel Conijn auf der Bahn. Foto: Piroschka Van De Wouw / REUTERS
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Der alpine Skisport ist nur etwas für die besonders Wagemutigen, immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen. Österreichs Abfahrts-Spezialistin Nina Ortlieb hat im Laufe ihrer Karriere bereits mehr als 20 Operationen hinter sich, trotzdem machte sie immer weiter – und startet nun erstmals bei Olympia. Mit Jonas Kraus hat sie darüber gesprochen, wie sie mit Rückschlägen umgeht.
Foto: Matic Klansek / GEPA pictures / IMAGO
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Äh, ich habe Fragen ...
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

An der Piazza Medaglie d‘Oro südlich des Zentrums beginnt in diesen Minuten die Mailänder Anti-Olympia-Demonstration des Wochenendes. Die Themen sind vielfältig, von Mietwucher über ICE bis Gaza. Eine Frau hält ein Plakat mit dem Foto eines palästinensischen Mädchens hoch: »Auch sie liebte Sport« steht darauf.
Der Protestzug wird auch unweit des Olympischen Dorfes vorbeiführen. Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass die Anreise von Krawallmachern aus ganz Norditalien befürchtet werde. Noch läuft allerdings Bon Jovi: I was made for loving you baby.
Der Protestzug wird auch unweit des Olympischen Dorfes vorbeiführen. Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass die Anreise von Krawallmachern aus ganz Norditalien befürchtet werde. Noch läuft allerdings Bon Jovi: I was made for loving you baby.
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Ich fiebere ja schon ein wenig auf das Skispringen der Frauen von der Normalschanze hin, Sven. Katharina Schmid war als Fahnenträgerin gestern ja schon für die gute Laune verantwortlich, vielleicht setzt sich das ja mit einem überzeugenden ersten Wettkampf in Predazzo fort. Und Selina Freitag gehört zum erweiterten Kandidatenkreis für eine Medaille. Im Training habe sie bereits »eine Basis ist, mit der ich weiterarbeiten kann« gefunden, verriet sie gestern.
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Und auch in der zweiten Tageshälfte lohnt es sich, hier mitzulesen – nicht nur wegen Cedric und mir. Beim Eisschnelllauf, von der Schanze und im Big Air werden heute noch Medaillen verteilt. Cedric, worauf freust du dich am meisten?
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Mein Kollege Marco Fuchs und ich übergeben den Staffelstab an dieser Stelle an Sven Scharf und Cedric Voigt. Die beiden halten Sie zusammen mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort weiterhin über alles Wichtige auf dem Laufenden.
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Entgegen vorherrschender Vorurteile müssen Curler und Curlerinnen dafür körperlich fit sein. Constanini trainiert »sechs Mal pro Woche, zwei- bis dreimal täglich, mit zwei Eistrainingseinheiten und oft noch einem Training im Fitnessstudio, um an Armen, Beinen und dem Gleichgewicht zu arbeiten«, erzählte sie der italienischen Zeitung »Corriere della Sera«. Sie müsse körperlich und mental immer auf dem Eis sein. Nur so könnten die Bewegungen präzise und automatisch ablaufen.
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Zurück beim Curling in Cortina d'Ampezzo. Es ist faszinierend, wie die Athleten und Athletinnen hier miteinander kommunizieren, sich aufmuntern, wieder konzentrieren. Vor jedem Schub besprechen sie den nächsten Zug, danach, wie sie wischen, um die Richtung und Geschwindigkeit des Steins noch beeinflussen zu können. Im besten Fall kicken sie damit die Steine des Gegners raus und platzieren die eigenen möglichst nah am Mittelpunkt.
Pro End müssen fünf Steine platziert werden. Nach allen Würfen zählt der Stein, der dem Mittelpunkt des Hauses am nächsten liegt. Das Team erhält zusätzliche Punkte für jeden weiteren Stein, der sich näher am Button befindet als der beste Stein des gegnerischen Teams. Wer im Mixed Double nach acht Ends mehr Punkte hat, gewinnt. In Cortina brüllt das Publikum nun »Italia, Italia«, denn Constantini und Mosaner liegen derzeit hinten.
Pro End müssen fünf Steine platziert werden. Nach allen Würfen zählt der Stein, der dem Mittelpunkt des Hauses am nächsten liegt. Das Team erhält zusätzliche Punkte für jeden weiteren Stein, der sich näher am Button befindet als der beste Stein des gegnerischen Teams. Wer im Mixed Double nach acht Ends mehr Punkte hat, gewinnt. In Cortina brüllt das Publikum nun »Italia, Italia«, denn Constantini und Mosaner liegen derzeit hinten.
Foto: Jennifer Lorenzini / REUTERS
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Rodlerin Kirkby sucht bei Olympia die Liebe ihres Lebens
US-Rodlerin Sophia Kirkby macht nicht nur Jagd auf Medaillen. Die 24-Jährige sucht auch die Liebe ihres Lebens bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Sie selbst bezeichnet sich auf Instagram »als die begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf«.
Nach ihrem Start bei der olympischen Premiere der Doppelsitzerinnen am kommenden Mittwoch (19.40 Uhr) hat sie vor allem den Valentinstag drei Tage später im Visier. »Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympionikin während der Spiele mitzuerleben. Es passt perfekt, denn der Valentinstag fällt mitten in die Spiele«, sagte Kirkby, die sich nach ihrem Wettkampf noch »etwa anderthalb Wochen Zeit gibt, einfach mal als Erwachsene auf einem Spielplatz zu sein«. So werde sie auch auf Dating-Plattformen aktiv sein.
Kirkby weiß recht genau, was sie will. »Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor«, sagte die US-Rodlerin. »Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans», betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von »Olympia-Bachelorette« sieht.
Nach ihrem Start bei der olympischen Premiere der Doppelsitzerinnen am kommenden Mittwoch (19.40 Uhr) hat sie vor allem den Valentinstag drei Tage später im Visier. »Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympionikin während der Spiele mitzuerleben. Es passt perfekt, denn der Valentinstag fällt mitten in die Spiele«, sagte Kirkby, die sich nach ihrem Wettkampf noch »etwa anderthalb Wochen Zeit gibt, einfach mal als Erwachsene auf einem Spielplatz zu sein«. So werde sie auch auf Dating-Plattformen aktiv sein.
Kirkby weiß recht genau, was sie will. »Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor«, sagte die US-Rodlerin. »Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans», betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von »Olympia-Bachelorette« sieht.
Kirkby (l.) mit ihrer Teamkollegin Chevonne Chelsea Forgan. Foto: foto2press / IMAGO
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Essen, Getränke, Snacks: Im olympischen Dorf ist für alles gesorgt. Auch für Kondome, wie die spanische Eiskunstläuferin Olivia Smart nun in einem TikTok-Video erklärte:
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»Alles auf eine Karte gesetzt«
Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder hat seine Bewunderung für Olympiasiegerin Frida Karlsson zum Ausdruck gebracht. Die Schwedin hat sich bei schwierigen Bedingungen im nassen Schnee von Tesero in einem Ausscheidungsrennen auf höchstem Niveau durchgesetzt und dabei die Konkurrenz, die in dieser Weltcup-Saison deutlich mehr Punkte gewonnen hatte, deklassiert.
»Sie hat alles auf eine Karte gesetzt«, sagte Schlickenrieder im Zielraum. Karlsson, die vor vier Jahren Bronze mit der Staffel gewonnen hatte, wollte mit aller Macht zu ihrer ersten Einzelmedaille fahren. Dafür hat sie auf einige Weltcuprennen verzichtet und stattdessen Höhentrainingslager eingestreut. Mit Erfolg.
Dabei musste Karlsson auch die Belästigung durch einen Stalker verarbeiten. Ein heute 65-jähriger Mann hatte ihr über ein Jahr lang nachgestellt, sie mit Anrufen und Textnachrichten überhäuft und ist trotz eines Kontaktverbots beim Training aufgetaucht. Im April 2025 wurde der Mann verurteilt, ein halbes Jahr später sprach sie in der schwedischen Zeitung »Expressen« davon, wie sehr die Straftat ihr Grundvertrauen verändert hatte. »Ich fühlte mich zu Hause unsicher, habe draußen immer über meine Schulter geschaut«, sagte Karlsson.
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ZDF-Reporter verpasst ersten Olympia-Einsatz
Florian Zschiedrich hat seinen ersten Olympia-Einsatz verpasst. Der ZDF-Reporter scheiterte bei seiner Anreise am Wetterchaos, das eine geplante Abreise aus Deutschland verhinderte. Nach seinem Einsatz beim »Morgenmagazin« wollte der Journalist am Freitag vom Flughafen Berlin nach Italien fliegen, doch sein Flug wurde gestrichen. Zschiedrich machte sich »heute erst mit Verspätung auf dem Weg«, erklärte ZDF-Sportchef Yorck Polus.
Der 39 Jahre alte Zschiedrich wollte eigentlich am Samstag am Rande der ARD-Übertragungen vom Eiskanal in Cortina d’Ampezzo Interviews führen. Am Sonntag ist dann der erste volle Sendetag des ZDF ab 10.15 Uhr. »Da wir erst morgen übertragen, ist die Verspätung aber nicht ganz so schlimm«, sagte Polus über Zschiedrichs Anreise. »Für heute fällt er aus, und bei Bedarf werden andere einspringen.« Der ZDF-Reporter war zuletzt bei der Handball-Europameisterschaft als Moderator im Sport-Einsatz.
Der 39 Jahre alte Zschiedrich wollte eigentlich am Samstag am Rande der ARD-Übertragungen vom Eiskanal in Cortina d’Ampezzo Interviews führen. Am Sonntag ist dann der erste volle Sendetag des ZDF ab 10.15 Uhr. »Da wir erst morgen übertragen, ist die Verspätung aber nicht ganz so schlimm«, sagte Polus über Zschiedrichs Anreise. »Für heute fällt er aus, und bei Bedarf werden andere einspringen.« Der ZDF-Reporter war zuletzt bei der Handball-Europameisterschaft als Moderator im Sport-Einsatz.
Foto: Soeren Stache / dpa
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Heimspiel beim Curling
Hallo und guten Tag aus dem altehrwürdigen Olympischen Eisstadion von Cortina d´Ampezzo! 1956 Ort der Eröffnungsfeier, werden 70 Jahre später hier die Curling-Wettbewerbe ausgetragen. Curling, mag man denken, wer schaut schon Curling? Wenn man auch beobachten kann, wie sich Skifahrerinnen Berge hinabstürzen oder Skispringer durch die Luft fliegen?
Tatsächlich füllten sich die Tribünen schon gut 45 Minuten vor Beginn der ersten Spiele. Ein Grund dafür ist die Italienerin Stefania Constantini. Constantini und ihr Mixed-Partner Amos Mosaner gewannen vor vier Jahren in Peking olympisches Gold, seitdem ist das Duo landesweit bekannt. Und in Cortina könnten sie eine fast kitschige Geschichte schreiben: Denn im Kampf um ihr zweites Gold tritt Constantini in ihrer Heimatstadt an. Sie ist in dem Bergdorf aufgewachsen, ihre Mutter sitzt im Stadtrat. Als sie den Innenraum betritt, wird sie frenetisch mit Pfiffen gefeiert.
Tatsächlich füllten sich die Tribünen schon gut 45 Minuten vor Beginn der ersten Spiele. Ein Grund dafür ist die Italienerin Stefania Constantini. Constantini und ihr Mixed-Partner Amos Mosaner gewannen vor vier Jahren in Peking olympisches Gold, seitdem ist das Duo landesweit bekannt. Und in Cortina könnten sie eine fast kitschige Geschichte schreiben: Denn im Kampf um ihr zweites Gold tritt Constantini in ihrer Heimatstadt an. Sie ist in dem Bergdorf aufgewachsen, ihre Mutter sitzt im Stadtrat. Als sie den Innenraum betritt, wird sie frenetisch mit Pfiffen gefeiert.
Foto: Jennifer Lorenzini / REUTERS
Wie Constantini und Mosaner mit dieser ungewohnten Aufmerksamkeit während eines Wettkampfs umgehen, könnte entscheidend werden. Curling erfordert höchste Konzentration. Die Sportler und Sportlerinnen schweben über das Eis und müssen dem Stein genau die richtige Geschwindigkeit, irgendwo zwischen 3,7 und 4,2 Metern pro Sekunde, mitgeben. Das Feingefühl, mit dem dieser Impuls um ein oder zwei Zentimeter pro Sekunde variieren kann, entscheidet über Sieg oder Niederlage.
Das Curling-Turnier läuft seit Donnerstag, Constantini und Mosaner mussten am Donnerstag ihre erste Niederlage nach 23 Spielen hinnehmen. Die restlichen drei Partien gewannen sie, nun geht es gegen Schweden.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Die deutschen Eishockey-Frauen gewinnen 5:2 gegen Japan. Nach starkem Start und einer 5:0-Führung wackelte das deutsche Team im zweiten Drittel, gewinnt aber am Ende souverän. In der Gruppe B warten mit Frankreich und den Gastgeberinnen aus Italien noch zwei machbare Gegner auf Deutschland. Von den fünf Mannschaften in der Gruppe kommen die ersten drei weiter. Nach dem Sieg gegen Japan stehen die Chancen der deutschen Eishockey-Frauen für einen Einzug ins Viertelfinale nicht schlecht.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Thomas Schulz
aus Mailand

In Mailand verteidigen die deutschen Eishockey-Frauen im letzten Drittel weiter ihre 5:2-Führung gegen Japan.
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Häme für Mariah Carey: Das sagen die Olympia-Macher
Sie war der Superstar der Eröffnungsfeier: Mariah Carey sang bei der Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion den italienischen Klassiker »Nel blu, dipinto di blu«. Dabei las Carey den Text in Lautschrift von einem Teleprompter ab – was bei Zuschauenden im Netz für reichlich Spott und Häme sorgte. Zudem wurde gemutmaßt, die US-Popdiva habe gar nicht live gesungen. »Mariah Careys Auftritt war außergewöhnlich, sie hat einen magischen Moment erschaffen«, sagte dazu nun Maria Laura Iascone, Zeremonienmeisterin der italienischen Olympia-Organisatoren.
Iascone verwies darauf, dass Carey nicht für ihre Show bezahlt worden sei, dies sei Bedingung für die Künstler gewesen. Den Spekulationen um einen Playback-Einsatz entgegnete die Funktionärin: »Um auf der sicheren Seite zu sein, zeichnen wir bei solchen Events immer vorher auf, das ist Standard für solch wichtige Übertragungen. Aber der gestrige Auftritt war außergewöhnlich, wir waren sehr zufrieden, die Bilder beweisen das.«
Iascone verwies darauf, dass Carey nicht für ihre Show bezahlt worden sei, dies sei Bedingung für die Künstler gewesen. Den Spekulationen um einen Playback-Einsatz entgegnete die Funktionärin: »Um auf der sicheren Seite zu sein, zeichnen wir bei solchen Events immer vorher auf, das ist Standard für solch wichtige Übertragungen. Aber der gestrige Auftritt war außergewöhnlich, wir waren sehr zufrieden, die Bilder beweisen das.«
Foto: Marc Niemeyer / HMB Media / IMAGO
Carey selbst schrieb nach ihrem Auftritt auf Instagram, für sie sei ein »absoluter Traum wahr geworden: Ich durfte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina auf Italienisch auftreten! Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Nichts ist unmöglich!«
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Die ersten Medaillengewinner der 25. Olympischen Winterspiele: Giovanni Franzoni (Silber), Franjo von Allmen (Gold) und Dominik Paris (Bronze) (v.l.n.r.) fuhren bei der Abfahrt der Männer in Bormio auf die ersten drei Plätze.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Langläuferin Frida Karlsson auf den letzten Metern zur Goldmedaille.
Foto: Javier Soriano / AFP
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Langläuferin Karlsson holt erstes Gold
Beim Skiathlon der Langläuferinnen hat die Schwedin Frida Karlsson Gold gewonnen. Es ist die erste Einzelmedaille der 26-Jährigen bei Olympischen Spielen. Silber ging mit 51 Sekunden Rückstand an Teamkollegin Ebba Andersson. Bronze sicherte sich Heidi Weng aus Norwegen.
Jessica Diggings (USA), Führende des Gesamtweltcups, landete überraschend nur auf Platz acht. Beste Deutsche wurde Pia Fink auf Rang zwölf.
Jessica Diggings (USA), Führende des Gesamtweltcups, landete überraschend nur auf Platz acht. Beste Deutsche wurde Pia Fink auf Rang zwölf.
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Frida Karlsson (Schweden)
🥈
Ebba Andersson (Schweden)
🥉
Heidi Weng (Norwegen)
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Offenbar Angriffe auf italienisches Bahnnetz
Auf das italienische Bahnnetz hat es offenbar mehrere Attacken gegeben. Die italienische Polizei ermittelt wegen möglicher Sabotageakte unter anderem in der Nähe von Bologna. Dort wurden Medienberichten zufolge Stromkabel beschädigt. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) erklärte, ein technischer Defekt sei als Ursache ausgeschlossen. Betroffen war einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte des Landes auf den Verbindungen zwischen Bologna und Mailand sowie Bologna und Venedig. Im Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalverkehr kam es zu Verspätungen von bis zu 90 Minuten.
Außerdem wurde nach übereinstimmenden Meldungen ein selbstgebauter Sprengsatz nahe Castelmaggiore nördlich von Bologna gefunden und von den Gleisen entfernt. Dazu rückte der italienische Kampfmittelräumdienst an. In Pesaro geriet unterdessen ein Umspannwerk an der Bahnstrecke Bologna-Ancona in Brand.
Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schließen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Damals hatten Saboteure das französische TGV-Zugnetz mit einer Serie von Angriffen kurz vor der Eröffnungsfeier lahmgelegt und ein Verkehrschaos verursacht.
Außerdem wurde nach übereinstimmenden Meldungen ein selbstgebauter Sprengsatz nahe Castelmaggiore nördlich von Bologna gefunden und von den Gleisen entfernt. Dazu rückte der italienische Kampfmittelräumdienst an. In Pesaro geriet unterdessen ein Umspannwerk an der Bahnstrecke Bologna-Ancona in Brand.
Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schließen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Damals hatten Saboteure das französische TGV-Zugnetz mit einer Serie von Angriffen kurz vor der Eröffnungsfeier lahmgelegt und ein Verkehrschaos verursacht.
Hochgeschwindigkeitszug in Italien (Archivbild). Foto: Arnulf Hettrich / IMAGO
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In Tesero steigen die ersten Langlauf-Starterinnen aus. Als Frida Karlsson vor der letzten Runde zur Überrundung (insgesamt wurden schon 18 überrundet) ansetzt, biegen zwei Athletinnen ab. Kein Bock mehr, ich kann es verstehen.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Apropos deutsche Fans. Unter sie mischt sich hier in der Eishockey-Arena gerade auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der heute Vormittag schon im olympischen Dorf war. Steinmeier trägt eine deutsche Team-Jacke, der Poncho war dann wohl doch nicht präsidial genug.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Mittlerweile sind es nur noch zwei schwedische Langläuferinnen an der Spitze. Und jetzt attackiert Karlsson auch noch ihre Landsfrau Andersson. Die 26-Jährige will heute ihre erste olympische Einzelmedaille gewinnen.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Damit steht es nun 5:2 für für die deutschen Eishockey-Frauen kurz vor Ende des zweiten Drittels. Die deutschen Fans machen nun Stimmung. Die Halle mit knapp 5000 Plätzen scheint ausverkauft, darunter viele Zuschauer in deutschen Trikots.
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Pinkel-Protest: IOC bestraft Briten nach ICE-Kritik nicht
»Fuck ICE« pinkelte der britische Freestyler Gus Kenworthy eigenen Angaben nach kurz vor Beginn der Spiele in Italien in den Schnee. Ein Bild davon postete er anschließend auf Instagram. Eine Bestrafung wegen seiner Kritik an der US-Einwanderungsbehörde muss er vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) jedoch nicht fürchten.
»Während der Olympischen Spiele haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ansichten gemäß den Richtlinien für die Meinungsäußerung von Athleten zu äußern. Das IOC reguliert keine persönlichen Beiträge in sozialen Medien«, teilte ein IOC-Sprecher der Press Association mit. Sportlerinnen und Sportlern sind laut der Olympischen Charta Regel 50 politische Proteste oder Botschaften während der Spiele in großen Teilen verboten.
»Unschuldige Menschen wurden ermordet, und es reicht jetzt. Wir können nicht länger zusehen, wie ICE weiterhin mit ungehinderter Macht in unseren Gemeinden agiert«, schrieb Kenworthy (34), der bei den Spielen 2014 in Sotschi noch für die USA die Silbermedaille im Slopestyle gewann, zu seinem Beitrag.
Auch bei seinen Kollegen im US-Team wird das Vorgehen der ICE-Behörde in den USA kritisch gesehen. Es rufe »gemischte Gefühle« hervor, die USA im Moment zu vertreten, sagte Hunter Hess. «Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten. Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert.« Freestyler Chris Lillis ergänzte, er sei »untröstlich, wenn ich sehe, was in den USA passiert. Als Land müssen wir uns darauf konzentrieren, die Rechte aller zu respektieren und sicherzustellen, dass wir unsere Bürger sowie alle anderen mit Liebe und Respekt behandeln.«
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Die Langläuferinnen kommen jetzt zum Skiwechsel nach 10 Kilometern. Drei Frauen liegen schon recht deutlich in Front: die Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson und die Norwegerin Astrid Slind.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Zwei Treffer innerhalb weniger Sekunden für Japan im Power Play. Man darf gespannt sein, ob die deutschen Eishockey-Frauen sich jetzt geschockt zeigen.
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Dreimal Schweden, einmal Norwegen – so sieht die Spitzengruppe derzeit beim Skilanglauf + Skiathlon nach knapp einem Drittel der Distanz aus.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Die klare Führung des deutschen Teams war jetzt nicht unbedingt zu erwarten. Die Japanerinnen sind direkte Konkurrenz in der erweiterten Weltspitze. Ein Testspiel Ende Januar verlor Deutschland noch 2:3. Aber nachdem die deutschen Eishockey-Frauen die vergangenen beiden Olympia-Teilnahmen verpassten, will das Team unbedingt weiterkommen.
Foto: ActionPictures / IMAGO
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Steinmeier besucht olympisches Dorf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem deutschen Team bei den Olympischen Winterspielen in Italien viel Erfolg gewünscht. Bei einem Besuch im olympischen Dorf in Mailand äußerte das Staatsoberhaupt die Hoffnung, dass sich die lange Vorbereitung der Athletinnen und Athleten »auszahlt in guten Plätzen, möglichst auch Medaillen«. Steinmeier ergänzte: »Dafür drücken wir Ihnen von Herzen die Daumen.« Olympia solle auch ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzen.
Foto: Peter Kneffel / dpa
Steinmeier lobte die zentrale Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele in Mailand. Zu den Pfiffen im San-Siro-Stadion, als auf der Ehrentribüne US-Vizepräsident JD Vance zu sehen war, sagte er nur: »Die Zustimmung im Stadion war nicht bei jeder einmarschierenden Mannschaft die gleiche, aber insgesamt eine gute Stimmung.«
Steinmeier besuchte anschließend in Mailand das Spiel der deutschen Eishockeyfrauen gegen Japan. Weitere Stationen seines Abstechers zu Olympia sind Cortina d'Ampezzo und Antholz in Südtirol, wo die Biathlon-Wettbewerbe ausgetragen werden.
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Thomas Schulz

Schon wieder knallt der Puck in das Tor der Japanerinnen. 5:0 durch Laura Kluge. Jetzt wird es schwer für die Japanerinnen, vor allem wenn das deutsche Eishockey-Team weiter so Gas gibt.
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An der Langlauf-Strecke in Tesero ist das Feld nach der ersten Runde, also nach 3,3 Kilometern, schon erstaunlich weit auseinander gezogen. Während die Favoritinnen vorne das Tempo hochhalten, kommen Nachzüglerinben wie Yelizaveta Nopriienko aus der Ukraine schon mit zwei Minuten Rückstand im Stadion vorbei. Auch das ist Olympia und wird vom Publikum honoriert.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Und zack fällt das 4:0 für Deutschland. Genau zur rechten Zeit. Japan begann drückend, aber das deutsche Team nimmt die Luft raus aus dem Sturmlauf der Japanerinnen.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Thomas Schulz
aus Mailand

Buongiorno aus der Eishockey-Arena in Mailand. Hier kämpfen die deutschen Eishockeyfrauen gegen Japan um den Einzug ins Viertelfinale. Nach der Niederlage im ersten Spiel gegen Schweden ist der Druck schon groß. Und das deutsche Team kann damit offenbar gut umgehen: Nach einem überzeugenden ersten Drittel steht es 3:0 für Deutschland.
Foto: Darko Bandic / AP / dpa
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Marcus Krämer
Reporter in Tesero

Gold für Minnesota?
Wer im Skiathlon auf die Favoritinnen blickt, kommt nicht an Jessica Diggins vorbei. Die US-Amerikanerin ist als Führende des Gesamtweltcups nach Italien gekommen und hat im letzten Rennen über die 20 Kilometer klassisch mit Platz zwei ein Ausrufezeichen gesetzt. Denn eigentlich liegt ihr der Skating-Stil viel besser. Wenn Diggins, 34, also zur Mitte des Rennens noch ganz vorne dabei ist, dürfte sie schwer zu schlagen sein.
Diggins, schon mit einem kompletten olympischen Medaillensatz ausgestattet, beendet nach dieser Saison ihre Karriere. Daran verwendet sie derzeit aber noch keine Gedanken. Vielmehr denkt sie an ihre Heimat Minnesota, wo in den vergangenen Wochen zwei Menschen von Agenten des Grenzschutzes erschossen wurden. »Das war erschütternd«, sagte Diggins am vergangenen Donnerstag hier in Tesero. »Ich mache mir große Sorgen um die Leute.« Sie könne sich nur schwer auf Langlauf konzentrieren, wolle den Leuten daheim aber »eine Freude bereiten«.
Diggins, schon mit einem kompletten olympischen Medaillensatz ausgestattet, beendet nach dieser Saison ihre Karriere. Daran verwendet sie derzeit aber noch keine Gedanken. Vielmehr denkt sie an ihre Heimat Minnesota, wo in den vergangenen Wochen zwei Menschen von Agenten des Grenzschutzes erschossen wurden. »Das war erschütternd«, sagte Diggins am vergangenen Donnerstag hier in Tesero. »Ich mache mir große Sorgen um die Leute.« Sie könne sich nur schwer auf Langlauf konzentrieren, wolle den Leuten daheim aber »eine Freude bereiten«.
Foto: Maxim Thore / IMAGO
Die Konkurrentinnen von Diggins kommen überwiegend aus Skandinavien. Ebba Andersson (Schweden) hat die letzten beiden WM-Titel im Skiathlon gewonnen, hatte in dieser Saison aber mit ihrer Form zu kämpfen. Ihre Landsfrauen Moa Ilar und Jonna Sundling können auch vorne reinlaufen, wie auch Astrid Øyre Slind (Norwegen). An eine Medaille für die routinierten Frida Karlsson und Heidi Wenig glaube ich dagegen nicht.
Und die Deutschen? Vier Läuferinnen sind am Start, im Gesamtweltcup liegt Helen Hoffmann auf Platz 15 am besten. Aber es wird ein außergewöhnlicher Rennverlauf nötig sein, um Hoffmann oder Pia Fink, Katharina Hennig Dotzler und Katherine Sauerbrey weit vorne zu sehen.
Und die Deutschen? Vier Läuferinnen sind am Start, im Gesamtweltcup liegt Helen Hoffmann auf Platz 15 am besten. Aber es wird ein außergewöhnlicher Rennverlauf nötig sein, um Hoffmann oder Pia Fink, Katharina Hennig Dotzler und Katherine Sauerbrey weit vorne zu sehen.
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Langlauf-Frauen starten im Skiathlon
Von Bormio springen wir jetzt rüber nach Tesero im Val di Fiemme. Dort geht es nun für die Langlauf-Frauen im Skiathlon um Gold.
Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Abfahrer von Allmen gewinnt erstes Gold dieser Winterspiele
Jetzt ist es offiziell: Der erste Olympiasieger der Winterspiele 2026 heißt Franjo von Allmen. Der Schweizer Abfahrtsfahrer siegte auf der anspruchsvollen Strecke in Bormio mit 0,20 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Giovanni Franzoni. Bronze ging ebenfalls an die Gastgeber: Routinier Dominik Paris sicherte sich Rang drei.
Topfavorit Marco Odermatt (Schweiz) blieb ohne Edelmetall. Mit 0,70 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen von Allmen wurde der Führende im Abfahrts-Weltcup nur Vierter. Simon Jocher erreichte Platz 21. Der 29-Jährige war einziger deutscher Starter. Insgesamt 36 Fahrer gingen im Stelvio Ski Centre an den Start.
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Franjo von Allmen (Schweiz)
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Giovanni Franzoni (Italien)
🥉
Dominik Paris (Italien)
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So, jetzt kommt der letzte Starter der olympischen Abfahrt: Mit Nummer 36 jagt der Ire Cormac Comerford die Piste hinunter. Platz 34 für den Außenseiter. Das war's.
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Skiathlon – was ist das denn?
Im Langlauf-Stadion von Tesero wird in Kürze die zweite Goldmedaille dieser Winterspiele vergeben. Gelaufen wird über 20 Kilometer. Die Disziplin heißt Skiathlon und das bedeutet, dass zunächst 10 Kilometer im klassischen Stil absolviert werden, dann gibt es einen Skiwechsel und es geht 10 Kilometer im Skating- oder freien Stil weiter.
Foto: Memmler / Eibner / IMAGO
Der klassische Stil ist für Anfänger leichter zu erlernen und ist mit der normalen Geh- oder Laufbewegung vergleichbar. Die Athletinnen bleiben in der Regel in der präparierten Loipe, die Skier sind parallel und in der Mitte der Skier (unter den Schuhen) befindet sich eine sogenannte Steigzone, die mit Wachs präpariert wird, um ein rutschfreies Abstoßen zu garantieren. Die ideale Stocklänge ist vom Boden bis zur Achsel, das Material der Schuhe ist flexibel.
Der Skating-Stil heißt so, weil die Bewegung an Schlittschuhlaufen oder auch an Inline-Skating erinnert. Die Skier werden im V-Stil geführt, die Athletinnen drücken sich so nach außen ab und erreichen so höhere Geschwindigkeiten als im klassischen Stil. Durch die ständige Bewegung nach außen wird das Sprunggelenk durch einen festeren Schuh mehr geschützt. Die Stöcke sind etwas größer, die Skier haben keine Steigzone, weil sie mehr gleiten müssen.
Deshalb gibt es in der Mitte des Rennens eine Wechselzone. Hier heißt es, schnell zu sein, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Athletinnen, die im klassischen Stil Vorteile haben, versuchen, bis zur Mitte des Rennens einen Vorsprung rauszufahren.
Der Skating-Stil heißt so, weil die Bewegung an Schlittschuhlaufen oder auch an Inline-Skating erinnert. Die Skier werden im V-Stil geführt, die Athletinnen drücken sich so nach außen ab und erreichen so höhere Geschwindigkeiten als im klassischen Stil. Durch die ständige Bewegung nach außen wird das Sprunggelenk durch einen festeren Schuh mehr geschützt. Die Stöcke sind etwas größer, die Skier haben keine Steigzone, weil sie mehr gleiten müssen.
Deshalb gibt es in der Mitte des Rennens eine Wechselzone. Hier heißt es, schnell zu sein, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Athletinnen, die im klassischen Stil Vorteile haben, versuchen, bis zur Mitte des Rennens einen Vorsprung rauszufahren.
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Sechs Athleten stehen noch am Start in Bormio. Am Ergebnis ganz vorn dürfte keiner von ihnen etwas ändern.
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Nach seinem medaillenlosen Auftakt in Bormio sagt Marco Odermatt, er sei so gefahren, wie er wollte, er habe genau die Linie gefunden, die er sich vorgenommen hatte, »aber dann hat es doch nicht gereicht«. Er wirkt niedergeschlagen: »Wir müssen jetzt irgendwas ändern, so geht es nicht«. Olympia hat gerade erst angefangen, und der erste Hauptdarsteller kommt bereits ins Straucheln.
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In Bormio sehen wir jetzt mit Simon Jocher den ersten (und letzten) Deutschen bei der ersten Entscheidung dieser Spiele. Mit mehr als zwei Sekunden Rückstand sortiert er sich auf Rang 19 ein. Ein wenig mehr hätte man sich im deutschen Team sicherlich erhofft.
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Vonn schweigt, Aicher ist entspannt
In Cortina d'Ampezzo wollte Lindsey Vonn nach ihrer starken Trainingsfahrt nichts sagen. Abgeschirmt von zwei Betreuerinnen stapfte sie durch die Mixed Zone, man glaubte, ein leichtes Humpeln zu erkennen. Aber wer weiß das schon? Beim Skifahren ist ihr auf jeden Fall gar nichts anzumerken. Auf alle Fragen der Journalisten reagierte Vonn nicht, aber das war zu erwarten.
Gut gelaunt war dagegen die deutsche Hoffnung Emma Aicher. Die Piste ist über Nacht etwas härter geworden, gleichzeitig haben die Veranstalter die Sprünge etwas entschärft, gestern flogen die Athletinnen etwas zu weit. Wie Aicher das findet? »Ist mir eigentlich egal, ich fahre immer gern Ski.« Na dann. Auch Kira Weidle-Winkelmann macht Hoffnung auf ein starkes Ergebnis. »Die Sicht war nicht gut und ich habe noch Luft nach oben«, sagte sie. Und das nach der zweitbesten Zeit im Training.
Gut gelaunt war dagegen die deutsche Hoffnung Emma Aicher. Die Piste ist über Nacht etwas härter geworden, gleichzeitig haben die Veranstalter die Sprünge etwas entschärft, gestern flogen die Athletinnen etwas zu weit. Wie Aicher das findet? »Ist mir eigentlich egal, ich fahre immer gern Ski.« Na dann. Auch Kira Weidle-Winkelmann macht Hoffnung auf ein starkes Ergebnis. »Die Sicht war nicht gut und ich habe noch Luft nach oben«, sagte sie. Und das nach der zweitbesten Zeit im Training.
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»Man sieht, wie der Ski sich mehr und mehr reingräbt«, analysiert ARD-Kommentator Bernd Schmelzer den Zustand der Stelvio. Währenddessen muss Franjo von Allmen noch zehn Starter überstehen, bis der Olympiasieg fix ist.
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Die Veranstalter animieren das Publikum noch mal mit lauter Musik, auf der Tribüne gibt es La-Ola. Unten vor den Kameras steht Marco Odermatt, der große Verlierer. Er wirkt ratlos, zuckt mit den Schultern. Nach der Niederlage beim Rennen in Kitzbühel ist es die nächste Enttäuschung für den Star aus der Schweiz.
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Jetzt kommen ein Norweger, ein Österreicher, ein Kanadier und ein US-Amerikaner. Normalerweise wären jetzt alle nervös, aber die Ergebnisse der vergangenen Starter lassen vermuten, dass der Zustand der Strecke keine Topzeiten mehr zulässt.
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15 Fahrer stehen noch oben. Unter ihnen auch der einzige Deutsche Simon Jocher. Ihn sehen wir mit der Startnummer 28.
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Der Österreicher Raphael Haaser liegt zur Hälfte des Rennens noch gut, verliert dann aber brutal. Vincent Kriechmayr wird als Sechster bester Starter des »Team Austria« bleiben.
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Derweil gibt es aus deutscher Sicht gute Nachrichten vom Eishockey: In Mailand läuft das Vorrundenspiel der DEB-Frauen gegen Japan – und Deutschland führt im ersten Drittel derzeit 3:0.
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Drei Schweizer befinden sich derzeit unter den ersten fünf. Jetzt kommt der vierte Starter der Eidgenossen: Stefan Rogentin. Als Super-G-Experte kommt er mit der Strecke nicht gut zurecht. Bereits zur Hälfte der Strecke hat er mehr als eine Sekunde Rückstand.
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Die ersten Fahrer beginnen im Skistadion in Bormio ihre Tour durch die wartenden Journalisten. Es ist ein bisschen die Luft raus, könnte man meinen.
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Es kommen noch einige Fahrer, die bei idealem Rennverlauf womöglich noch in die Nähe der Führenden fahren können. Der Kanadier Cameron Alexander gehört in seiner Comebacksaison nach Kreuzbandriss nicht dazu. Knapp zwei Sekunden fehlen ihm im Ziel.
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Es ist jetzt ziemlich ruhig im Skistadion in Bormio. Die Leute verfolgen fast andächtig das Rennen. Weil die Entscheidung womöglich schon gefallen ist?
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Bitter für die nun startenden Italiener: Aktuell ist die Sicht schlecht. Casse fährt technisch sauber, reiht sich aber nur auf Rang zehn ein. Kaum ist er im Ziel, kommt am Start schon wieder die Sonne heraus. Da trainierst du vier Jahre für diesen Moment und dann scheint in den entscheidenden zwei Minuten die Sonne nicht.
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Zwei Italiener liegen derzeit auf den Medaillenrängen, zwei weitere Italiener gehen gleich auf die Piste: Mattia Casse und Florian Schieder.
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Paris rast auf Platz drei! Damit ist klar: Topfavorit Odermatt wird bei dieser olympischen Abfahrt ohne Medaille bleiben. Eine herbe Enttäuschung für den Schweizer.
Foto: Anna Szilagyi / EPA
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Der nächste Italiener: Dominik Paris kann auch um die Medaillen mitfahren. Kann der Routinier für eine Überraschung sorgen?
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Fanzoni verliert die Bestzeit am San-Pietro-Sprung. Die Fans im Stadion feiern ihn dennoch wie den Gewinner.
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Überragende Fahrt und Platz zwei für den Kitzbühel-Sieger Franzoni! 0,2 Sekunden fehlen ihm auf von Allmen, aber er bleibt gleich eine halbe Sekunde vor Odermatt.
Foto: Antonio Calanni / AP
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In Bormio nun die Goldhoffnung der Gastgeber: Giovanni Franzoni stürzt sich aus dem Starthaus.
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Vonn erneut stark
In Cortina d‘Ampezzo beim Abfahrtstraining der Frauen kam Lindsey Vonn eben ins Ziel. Sie fuhr erneut aggressiv und kam wirklich gut durch. Und das alles mit gerissenem Kreuzband. Kurz vor dem Ziel bekam sie einen Schlag ab, aber das machte ihr offenbar nichts aus, sie ballte die Faust. Zwischendurch ist sie Dritte, hinter Kira Weidle-Winkelmann, aber vor Emma Aicher.
Die beiden Deutschen waren heute engagierter unterwegs als gestern. Aber: Training ist Training und Rennen ist Rennen. Morgen ist mit Vonn zu rechnen, aber auch mit den zwei DSV-Starterinnen und Weltmeisterin Breezy Johnson, die aktuell führt.
Die beiden Deutschen waren heute engagierter unterwegs als gestern. Aber: Training ist Training und Rennen ist Rennen. Morgen ist mit Vonn zu rechnen, aber auch mit den zwei DSV-Starterinnen und Weltmeisterin Breezy Johnson, die aktuell führt.
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Aktuell liegen drei Schweizer vorn: von Allmen vor Odermatt und Monney. Aber es kommen ja noch die Italiener um Franzoni.
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Die Stelvio ist ein Biest. Kein Fahrer kommt hier ohne Fehler runter. Die Zuschauer halten manchmal regelrecht den Atem an, wenn einem der Athleten in einer Passage der Ski verschlägt.
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Franjo von Allmen pulverisiert die Bestzeit! 0,70 Sekunden bleibt der Weltmeister vor seinem Teamkollegen Odermatt. Eine fantastische Fahrt!
Foto: Michael Buholzer / EPA
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Odermatt geht in Führung! Bis zur Hälfte des Rennens lag er komfortabel vorn, doch dann konnte der Schweizer seine Ideallinie nicht mehr halten und nur 0,05 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Wird das für Gold reichen?
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Monney setzt sich an die Spitze! Im Ziel liegt er 0,22 Sekunden in Führung. Was macht jetzt Topfavorit Odermatt?
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Jetzt wird es mit dem Schweizer Dreierpack spannend: Alexis Monney, Marco Odermatt und Franjo von Allmen sind die nächsten Starter. Danach wissen wir, welche Zeiten für eine Medaille zu schlagen sind.
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Muzaton stürzt! Das sieht auf dieser Strecke sofort gefährlich aus, aber der Franzose kommt offenbar unverletzt aus der Sache heraus. Er fährt aufrecht Richtung Ziel und winkt dem Publikum. Auch sein Teamkollege Alphand muss sich kurz vor dem Ziel artistisch retten, um nicht zu Sturz zu kommen.
Foto: John Locher / AP
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Die beiden Nordamerikaner James Crawford (Kanada) und Bryce Bennett (USA) reihen sich hinter Hemetsberger ein. Jetzt kommen die beiden Franzosen Maxence Muzaton und Nils Alphand.
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Daniel Hemetsberger hat als Erster die spektakuläre Strecke absolviert. 1:52,58 ist die erste Richtmarke. Was seine Zeit wert ist, werden wir spätestens nach Startnummer sieben wissen. Dann kommt Marco Odermatt.
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Abfahrt der Männer: Erste Medaillenentscheidung der Spiele gestartet
Der Österreicher Daniel Hemetsberger eröffnet das Abfahrtsrennen in Bormio. Schwer zu sagen, ob das ein Vorteil für ihn ist. Die Fahrer aus der stolzen Skination Österreich sind diesmal ohnehin nur Außenseiter, was bei den Fans in der Heimat für großen Frust sorgt. Sogar für Ex-Champion Stephan Eberharter zählt keiner seiner Landmänner zu den Favoriten. Er sieht die Schweizer Franjo van Allmen und Marco Odermatt, sowie die Italiener Giovanni Franzoni, Dominik Paris und Mattia Casse vorn.
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Spezialeinheit aus Katar bei Olympia gesichtet
Um die Präsenz US-amerikanischer ICE-Einsatzkräfte bei den Spielen in Italien hat es bereits viele Diskussionen gegeben. Nun wurde bekannt: Auch Polizisten einer Spezialeinheit aus Katar sind offenbar vor Ort. In Mailand wurden Beamte der katarischen Lechwija-Einheit sowie Polizisten, auf deren blauen Jacken »Qatar Polizia« steht, gesehen. Sie patrouillierten rund um die Sportstätten des Großevents. Unter Touristen und Passanten in der Metropole sorgte der Anblick der Einsatzkräfte in Camouflage-Uniformen für Verwirrung.
Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.
Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.
Polizisten aus Katar in Mailand. Foto: Francesco Enriquez / IPA / ZUMA Press / dpa
Hintergrund der Präsenz der katarischen Beamten ist ein Kooperationsabkommen zwischen Italien und Katar, das die Innenminister der beiden Länder vergangenen September zur Vorbereitung der Winterspiele in Italien unterzeichnet hatten. Dieses regele den »Beitrag der katarischen Sicherheitskräfte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung«, hieß es in einer Mitteilung nach dem Besuch von Minister Matteo Piantedosi in Doha.
Die Polizisten aus Katar sind Teil der insgesamt 6000 Sicherheitskräfte, die bei den Winterspielen zum Einsatz kommen.
Die Polizisten aus Katar sind Teil der insgesamt 6000 Sicherheitskräfte, die bei den Winterspielen zum Einsatz kommen.
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Generalprobe für Vonn und Aicher
Buongiorno auch von mir aus Cortina d'Ampezzo. Hier wird heute ebenfalls Skigefahren, anders als in Bormio gibt es aber keine Medaillen. Spannend aber ist es allemal: Die Frauen bestreiten ihr zweites und letztes Abfahrtstraining vor dem Rennen am Sonntag um 11.30. Hält das kreuzbandlose Knie von Lindsey Vonn erneut? Und kommen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann heute besser zurecht als gestern?
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ARD erklärt Tonprobleme bei Eröffnungsfeier
Die ARD hatte bei der Übertragung der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele mit Tonproblemen zu kämpfen. Die ARD-Kommentatoren Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo waren teilweise schwer zu verstehen. Bartels entschuldigte sich noch während der Sendung, der Sender lieferte am Folgetag die Erklärung.
»Die Beschallungslautstärke des Show-Programms im Stadion war außergewöhnlich hoch. Darauf waren die Headset-Mikrofone unseres Kommentatoren-Duos zu Beginn nicht optimal eingestellt«, hieß es in einer Stellungnahme des Bayerischen Rundfunks, der federführend für die Olympia-Übertragungen der ARD ist.
»Wir haben das sofort wahrgenommen, nachjustiert und an den Headsets eine technische Komponente ausgetauscht«, hieß es weiter. «So konnten wir zügig wieder die Tonqualität bieten, die unserem Anspruch entspricht und die unser Publikum zu Recht erwartet. Die Unannehmlichkeiten am Anfang der Übertragung bedauern wir.«
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Jochen Leffers
Redakteur
Hermann Maiers legendärer Abflug (Nagano, 1998): »Habe die Ehre«
Es war Freitag, der 13., als Hermann Maier im Februar 1998 zum olympischen Abfahrtsrennen startete. Nach 18 Sekunden verlor der Favorit aus Österreich bei Tempo 120 in einer Kurve die Bodenhaftung. Er flog hoch, weit und kopfüber talwärts. Nachdem er zwei Fangnetze durchschlagen hatte, prallte er mit der linken Schulter auf und stoppte im Tiefschnee.
Die Bilder aus Nagano gingen um die Welt. Wer diesen kapitalen Crash sah, konnte nur denken: Herrschaftszeiten, hoffentlich überlebt er das. Maier aber rappelte sich auf, mit kleineren Blessuren an Knie und Schulter.
Die Bilder aus Nagano gingen um die Welt. Wer diesen kapitalen Crash sah, konnte nur denken: Herrschaftszeiten, hoffentlich überlebt er das. Maier aber rappelte sich auf, mit kleineren Blessuren an Knie und Schulter.
Nur drei Tage später holte er Gold im Super-G, dann auch im Riesenslalom. Und er kommentierte den Big Bang später so: »Habe die Ehre, war doch ein guter Flug.« Fortan nannte man ihn »Herminator«, weil er so unkaputtbar schien wie Arnold Schwarzenegger.
Drei Jahre später verlor Maier bei einem Motorradunfall beinahe ein Bein. 2003 kehrte er zurück auf die Piste, wurde gleich Vizeweltmeister und gewann 2004 nochmals den Gesamtweltcup. Heute lebt er in Flachau und veranstaltet Promi-Skirennen (»Hermann Maier Star Challenge«).
Maier mit Gold im Super-G von Nagano. Foto: Sven Simon / IMAGO
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Ein schier endloser Strom von Menschen zieht neben der Abfahrtsstrecke hinauf in den Zuschauerbereich. Die Tribüne im Skistadion ist auch bereits voll besetzt. Musik wummert aus den Lautsprechern. Die Fans aus der Schweiz hüpfen sich warm. Glauben alle offenbar fest an den Olympiasieg. Um 11.30 Uhr geht's los.
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Schrecksekunde in der Slopestyle-Qualifikation
Sarah Hoefflin, die Olympiasiegerin von 2018, hat in der Slopestyle-Qualifikation für Aufregung gesorgt: Am ersten Kicker löste sich die Bindung ihres linken Skis und sie konnte einen Sturz nicht mehr abwenden. Zuvor war bereits Superstar Eileen Gu gestürzt.
Foto: Sergei Ilnitsky / EPA
Hier gibt es den spektakulären Sturz von Hoefflin im Video:
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Pressestimmen zur Eröffnungsfeier: Mariah Carey »wie eine Baisertorte gekleidet«
Der Auftakt der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo sorgt größtenteils für positive Schlagzeilen, vor allem in Italien. In England sind die Buhrufe gegen den US-Vizepräsidenten JD Vance Thema. Hier können Sie die Pressestimmen zu dem Spektakel nachlesen.
Mariah Carey in Mailand: »Glanz und Glamour«
. Foto: Daniel Lea / Newscom World / IMAGO
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Das Wetter in Bormio ist besser als erwartet. Zum Start der Männer-Abfahrt um 11.30 Uhr sollen sich die Wolken sogar noch weiter verziehen.
Rennstrecke Stelvio. Foto: Gerhard Pfeil / DER SPIEGEL
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Ist Claudia Pechstein eine größere Olympiaheldin als Katarina Witt? Welchen Stellenwert haben Sportarten wie Snowboard? Geht es nur um Medaillen? Das große SPIEGEL-Ranking liefert Antworten und hat die Top 20 festgelegt.
[M] DER SPIEGEL; Fotos: Revierfoto / IMAGO, Clive Rose / Getty Images, George Rinhart / Corbis / Getty Images, Daniel Janin / AFP
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Im Skistadion in Bormio gibt es einen VIP-Bereich für die Olympic-Family. Klar. Es ist schön warm dort, man hat einen tollen Blick auf die Strecke, das Büfett ist üppig. Und tatsächlich bestellen die ersten Gäste auch schon Rotwein oder Sekt.
VIP-Bereich im Skistadion in Bormio. Foto: Gerhard Pfeil / DER SPIEGEL
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Biathlon: Preuß startet in der Mixed-Staffel
Mit Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß startet das deutsche Biathlon-Team in die olympische Medaillenjagd. Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Schlussläuferin Preuß bilden am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF und Eurosport) das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Mixed-Staffel. Es ist die erste von elf Biathlon-Entscheidungen während der Winterspiele in Antholz. Erwartet wird auch der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Wettkampf.
Bei den Winterspielen in Peking hatte das deutsche Team mit Voigt, den mittlerweile zurückgetretenen Denise Herrmann-Wick und Benedikt Doll sowie Nawrath im Mixed den fünften Platz belegt.
Bei den Winterspielen in Peking hatte das deutsche Team mit Voigt, den mittlerweile zurückgetretenen Denise Herrmann-Wick und Benedikt Doll sowie Nawrath im Mixed den fünften Platz belegt.
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Der olympische Tag wird eröffnet mit Curling: In Cortina d'Ampezzo laufen die Wettbewerbe der Vorrunden weiter.
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Trump überrascht über Buhrufe für Vance bei Olympia-Eröffnungsfeier
Als die Kamera am Freitagabend im Mailänder San Siro auf US-Vizepräsident JD Vance schwenkte und sein Konterfei auf die großen Leinwände übertrug, gellten laute Pfiffe durchs Stadion. US-Präsident Donald Trump wundert sich darüber: Angesprochen auf die kritischen Reaktionen verwies er im Regierungsflieger Air Force One vor Journalisten darauf, dass die Leute seinen republikanischen Parteifreund mögen würden. Fairerweise, so Trump weiter, müsse man aber sagen, dass der US-Vizepräsident zurzeit in einem anderen Land unterwegs sei – »in diesem Land (den USA) wird er nicht ausgebuht«, betonte der Präsident.
Diese Behauptung stimmt allerdings nicht. Allein in der US-Hauptstadt Washington wurde Vance im vergangenen Jahr mehrmals öffentlich ausgebuht, zum Beispiel beim Besuch eines Konzertes im Kennedy Center, einem renommierten Kulturhaus, das Trump kurz nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht hat.
Diese Behauptung stimmt allerdings nicht. Allein in der US-Hauptstadt Washington wurde Vance im vergangenen Jahr mehrmals öffentlich ausgebuht, zum Beispiel beim Besuch eines Konzertes im Kennedy Center, einem renommierten Kulturhaus, das Trump kurz nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht hat.
Im legendären Fußballstadion San Siro in Mailand verfolgten am Freitag Zehntausende Zuschauer die Eröffnungsshow mit der üblichen Parade der Athleten. Trumps Stellvertreter verfolgte die Zeremonie auf der Ehrentribüne. Als er beim Einzug des US-Teams groß auf den Videoleinwänden zu sehen war, pfiffen und buhten viele Anwesende. Vance war am Donnerstag in Mailand angekommen.
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Hier müssen die Medaillengewinner nach dem Rennen auf der Stelvio einmal zur Kontrolle.
Doping-Kontrollzentrum in Bormio. Foto: Gerhard Pfeil / DER SPIEGEL
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In Bormio sind heute alle früh auf den Beinen. Um 11.30 Uhr startet die Abfahrt der Männer. Polizisten auf Ski haben sich bereits entlang der Rennstrecke Stelvio postiert. Die Pistenarbeiter sind seit 5 Uhr morgens dabei, die letzten Vorbereitungen zu treffen. Und die ersten Fans bevölkern auch schon das Dorf. Sehr viele Schweizer sind angereist. Und sogar Skifans aus Australien laufen durch den Ort. Sie haben aufblasbare Kängurus dabei. Na ja, warum nicht.
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Uniformen sind bei Olympia nie nur Kleidung. In Mailand-Cortina 2026 treffen Shitstorm-Ästhetik und Traditionsstrick auf handbemalte Statements. Eine Auswahl sehenswerter Team-Outfits von unserem Kollegen Philipp Löwe.
Foto: Team Haiti
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Jetzt Medaillen angeln: Deutsches Team kontert Outfit-Spott
»Deutsche Säcke bei der Eröffnungsfeier«, schrieb der SPIEGEL über die Teamoutfits der deutschen Olympionikinnen und Olympioniken. Die nehmen ihre Kleidung und die damit verbundenen Assoziationen offenbar mit Humor: In Anspielung auf den übergroßen Poncho samt Fischerhut schrieb die deutsche Auswahl bei Instagram zu einem Bild der Nationenparade in Mailand: »Ab jetzt angeln wir uns die Medaillen!«
Zuvor hatte sich die Abordnung in Cortina beim Einlaufen einen im Live-TV übertragenen Scherz erlaubt: Bobfahrer Joshua Tasche warf sich plötzlich vor seinen Teamkollegen auf den Boden und wand sich wie ein zappelnder Fisch am Haken. Sein Kollege Adam Ammour schrieb zu einem Video der Szene: »Das deutsche Angelteam ist bereit für Olympia.«
Zuvor hatte sich die Abordnung in Cortina beim Einlaufen einen im Live-TV übertragenen Scherz erlaubt: Bobfahrer Joshua Tasche warf sich plötzlich vor seinen Teamkollegen auf den Boden und wand sich wie ein zappelnder Fisch am Haken. Sein Kollege Adam Ammour schrieb zu einem Video der Szene: »Das deutsche Angelteam ist bereit für Olympia.«
Im Fernsehbild war die Aktion allerdings nicht besonders gut zu erkennen, wie Skeletonpilot Axel Jungk einräumte: »Ist glaub ich ein bisschen in die Hose gegangen, weil wir davorstanden.«
Team-Ausrüster Adidas hatte sich das Outfit ausgedacht und damit schon vor der Auftakt-Zeremonie für Diskussionen gesorgt. »Die Farbe schwarz dominiert, geschwungene Linien in rot und gelb sollen die tanzende Bewegung von Flammen nachahmen, die das Feuer symbolisieren«, das in allen Athleten und Athletinnen brenne, teilte der Deutsche Olympische Sportbund mit.
Die deutsche Mannschaft mit Axel Jungk (v.l.n.r.), Jacqueline Pfeiffer und Laura Nolte läuft in Cortina ein. Foto: Robert Michael/dpa
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Die heute Mittag startende Abfahrt der Männer ist der erste Höhepunkt der Winterspiele. Die Strecke in Bormio lehrt selbst den Besten das Fürchten. Der Biomechaniker Kurt Schindelwig hat ein System entwickelt, um sie sicherer zu machen. Aus Bormio berichtet unser Kollege Gerhard Pfeil.
Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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Natalie Geisenberger will Felix Loch die Füße küssen
Sollte Felix Loch in Italien zu Gold rodeln, darf er sich im Ziel auf eine ganz besondere Gratulation nun ja... freuen: Seine frühere Teamkollegin Natalie Geisenberger hat angekündigt, ihm im Falle eines Olympiasiegs die Füße zu küssen. »Ich gebe mein Bestes«, sagte Loch dazu lachend.
2022 in Peking hatte Loch seinerseits die Füße von Geisenberger geküsst, als die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin damals Gold errodelt hatte. »Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte«, sagte Geisenberger nun in Cortina d'Ampezzo. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin. Sie wolle keinen »Druck« aufbauen, so Geisenberger weiter, aber: »Wenn nicht schon genug Motivation da war, dann doch jetzt.«
2022 in Peking hatte Loch seinerseits die Füße von Geisenberger geküsst, als die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin damals Gold errodelt hatte. »Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte«, sagte Geisenberger nun in Cortina d'Ampezzo. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin. Sie wolle keinen »Druck« aufbauen, so Geisenberger weiter, aber: »Wenn nicht schon genug Motivation da war, dann doch jetzt.«
Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi. Foto: GEPA pictures / IMAGO
Die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin und Loch kennen sich seit Kindheitstagen. Mit der Teamstaffel gewannen Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi gemeinsam Gold. Letzterer peilt nach seinen Triumphen in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 nun in Italien seinen dritten Olympiasieg im Einsitzer an.
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Olympiaeröffnung im TV mit schlechterer Einschaltquote als 2022
Durchschnittlich 5,234 Millionen Menschen haben gestern Abend die Übertragung der Eröffnungsfeier in Italien im TV gesehen. Das Spektakel bescherte der ARD einen Marktanteil von 22,3 Prozent. Damit war es zwar die erfolgreichste TV-Sendung des Tages, blieb aber, was die Quote anbelangt, deutlich hinter den vergangenen Winterspielen zurück.
Zum Vergleich: Bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Peking, die hierzulande aufgrund der Zeitverschiebung um die Mittagszeit übertragen wurde, hatten 2022 durchschnittlich 3,77 Millionen Menschen das ZDF eingeschaltet. Der Marktanteil lag in Deutschland bei 32,8 Prozent.
Zum Vergleich: Bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Peking, die hierzulande aufgrund der Zeitverschiebung um die Mittagszeit übertragen wurde, hatten 2022 durchschnittlich 3,77 Millionen Menschen das ZDF eingeschaltet. Der Marktanteil lag in Deutschland bei 32,8 Prozent.
Foto: Michael Kappeler / dpa
Mit Abstand noch erfolgreicher war die Eröffnung der Sommerspiele in Paris vor zwei Jahren: Damals hatten im Schnitt 10,44 Millionen Menschen im TV zugeschaut und für einen Marktanteil von 45,5 Prozent gesorgt. Laut ARD war dies die meistgesehene Übertragung bei Olympischen Spielen seit zwanzig Jahren.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen an Tag 2 der Olympischen Winterspiele in Norditalien. Auch heute verfolgen wir das Geschehen für Sie live – aus dem Hamburger Newsroom und vor Ort rund um die Wettkampfstätten. Wir wünschen gute Unterhaltung!
willkommen an Tag 2 der Olympischen Winterspiele in Norditalien. Auch heute verfolgen wir das Geschehen für Sie live – aus dem Hamburger Newsroom und vor Ort rund um die Wettkampfstätten. Wir wünschen gute Unterhaltung!
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