Wichtige Updates
Sortierung
Miriam Khan
Redakteurin
Das sind die Highlights an Tag Zwei
Am heutigen Samstag wird zum ersten Mal bei diesen Winterspielen um Gold gekämpft. Diese Entscheidungen und Vorrunden finden unter anderem statt:
- seit 10.05 Uhr geht das olympische Curling-Turnier weiter
- ab 11.30 fuhren die Männer in der alpinen Abfahrt um Gold
- um 12.10 Uhr war Bully beim Eishockey-Vorrundenspiel der deutschen Damen gegen Japan
- um 13 Uhr starteten die Skilanglauf-Frauen zum 10km + 10km Skiathlon
- ab 16 Uhr werden die Medaillen im Eisschnelllauf der Frauen über 3000 Meter vergeben
- ab 17 Uhr sind die Vorläufe der Männer beim Rennrodeln im Einsitzer eingeplant
- um 17.45 Uhr starten die Skisprung-Frauen auf der Normalschanze ins Turnier; die Endrunde beginnt gut zwei Stunden später
- ab 19.30 Uhr werden die Medaillenträger im Big Air der Snowboard-Männer ermittelt
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Apropos deutsche Fans. Unter sie mischt sich hier in der Eishockey-Arena gerade auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der heute Vormittag schon im olympischen Dorf war. Steinmeier trägt eine deutsche Team-Jacke, der Poncho war dann wohl doch nicht präsidial genug.
Thomas Schulz/Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mittlerweile sind es nur noch zwei schwedische Langläuferinnen an der Spitze. Und jetzt attackiert Karlsson auch noch ihre Landsfrau Andersson. Die 26-Jährige will heute ihre erste olympische Einzelmedaille gewinnen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Damit steht es nun 5:2 für für die deutschen Eishockey-Frauen kurz vor Ende des zweiten Drittels. Die deutschen Fans machen nun Stimmung. Die Halle mit knapp 5000 Plätzen scheint ausverkauft, darunter viele Zuschauer in deutschen Trikots.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Pinkel-Protest: IOC bestraft Briten nach ICE-Kritik nicht
»Fuck ICE« pinkelte der britische Freestyler Gus Kenworthy eigenen Angaben nach kurz vor Beginn der Spiele in Italien in den Schnee. Ein Bild davon postete er anschließend auf Instagram. Eine Bestrafung wegen seiner Kritik an der US-Einwanderungsbehörde muss er vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) jedoch nicht fürchten.
»Während der Olympischen Spiele haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ansichten gemäß den Richtlinien für die Meinungsäußerung von Athleten zu äußern. Das IOC reguliert keine persönlichen Beiträge in sozialen Medien«, teilte ein IOC-Sprecher der Press Association mit. Sportlerinnen und Sportlern sind laut der Olympischen Charta Regel 50 politische Proteste oder Botschaften während der Spiele in großen Teilen verboten.
»Unschuldige Menschen wurden ermordet, und es reicht jetzt. Wir können nicht länger zusehen, wie ICE weiterhin mit ungehinderter Macht in unseren Gemeinden agiert«, schrieb Kenworthy (34), der bei den Spielen 2014 in Sotschi noch für die USA die Silbermedaille im Slopestyle gewann, zu seinem Beitrag.
Auch bei seinen Kollegen im US-Team wird das Vorgehen der ICE-Behörde in den USA kritisch gesehen. Es rufe »gemischte Gefühle« hervor, die USA im Moment zu vertreten, sagte Hunter Hess. «Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten. Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert.« Freestyler Chris Lillis ergänzte, er sei »untröstlich, wenn ich sehe, was in den USA passiert. Als Land müssen wir uns darauf konzentrieren, die Rechte aller zu respektieren und sicherzustellen, dass wir unsere Bürger sowie alle anderen mit Liebe und Respekt behandeln.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die Langläuferinnen kommen jetzt zum Skiwechsel nach 10 Kilometern. Drei Frauen liegen schon recht deutlich in Front: die Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson und die Norwegerin Astrid Slind.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Zwei Treffer innerhalb weniger Sekunden für Japan im Power Play. Man darf gespannt sein, ob die deutschen Eishockey-Frauen sich jetzt geschockt zeigen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Dreimal Schweden, einmal Norwegen – so sieht die Spitzengruppe derzeit beim Skilanglauf + Skiathlon nach knapp einem Drittel der Distanz aus.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Die klare Führung des deutschen Teams war jetzt nicht unbedingt zu erwarten. Die Japanerinnen sind direkte Konkurrenz in der erweiterten Weltspitze. Ein Testspiel Ende Januar verlor Deutschland noch 2:3. Aber nachdem die deutschen Eishockey-Frauen die vergangenen beiden Olympia-Teilnahmen verpassten, will das Team unbedingt weiterkommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Steinmeier besucht olympisches Dorf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem deutschen Team bei den Olympischen Winterspielen in Italien viel Erfolg gewünscht. Bei einem Besuch im olympischen Dorf in Mailand äußerte das Staatsoberhaupt die Hoffnung, dass sich die lange Vorbereitung der Athletinnen und Athleten »auszahlt in guten Plätzen, möglichst auch Medaillen«. Steinmeier ergänzte: »Dafür drücken wir Ihnen von Herzen die Daumen.« Olympia solle auch ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzen.
Foto: Peter Kneffel/dpa
Steinmeier lobte die zentrale Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele in Mailand. Zu den Pfiffen im San-Siro-Stadion, als auf der Ehrentribüne US-Vizepräsident JD Vance zu sehen war, sagte er nur: »Die Zustimmung im Stadion war nicht bei jeder einmarschierenden Mannschaft die gleiche, aber insgesamt eine gute Stimmung.«
Steinmeier besuchte anschließend in Mailand das Spiel der deutschen Eishockeyfrauen gegen Japan. Weitere Stationen seines Abstechers zu Olympia sind Cortina d'Ampezzo und Antholz in Südtirol, wo die Biathlon-Wettbewerbe ausgetragen werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz

Schon wieder knallt der Puck in das Tor der Japanerinnen. 5:0 durch Laura Kluge. Jetzt wird es schwer für die Japanerinnen, vor allem wenn das deutsche Eishockey-Team weiter so Gas gibt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
An der Langlauf-Strecke in Tesero ist das Feld nach der ersten Runde, also nach 3,3 Kilometern, schon erstaunlich weit auseinander gezogen. Während die Favoritinnen vorne das Tempo hochhalten, kommen Nachzüglerinben wie Yelizaveta Nopriienko aus der Ukraine schon mit zwei Minuten Rückstand im Stadion vorbei. Auch das ist Olympia und wird vom Publikum honoriert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Und zack fällt das 4:0 für Deutschland. Genau zur rechten Zeit. Japan begann drückend, aber das deutsche Team nimmt die Luft raus aus dem Sturmlauf der Japanerinnen.
Foto: Thomas Schulz/Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Schulz
aus Mailand

Buongiorno aus der Eishockey-Arena in Mailand. Hier kämpfen die deutschen Eishockeyfrauen gegen Japan um den Einzug ins Viertelfinale. Nach der Niederlage im ersten Spiel gegen Schweden ist der Druck schon groß. Und das deutsche Team kann damit offenbar gut umgehen: Nach einem überzeugenden ersten Drittel steht es 3:0 für Deutschland.
Foto: Darko Bandic / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Marcus Krämer
Reporter in Tesero

Gold für Minnesota?
Wer im Skiathlon auf die Favoritinnen blickt, kommt nicht an Jessica Diggins vorbei. Die US-Amerikanerin ist als Führende des Gesamtweltcups nach Italien gekommen und hat im letzten Rennen über die 20 Kilometer klassisch mit Platz zwei ein Ausrufezeichen gesetzt. Denn eigentlich liegt ihr der Skating-Stil viel besser. Wenn Diggins, 34, also zur Mitte des Rennens noch ganz vorne dabei ist, dürfte sie schwer zu schlagen sein.
Diggins, schon mit einem kompletten olympischen Medaillensatz ausgestattet, beendet nach dieser Saison ihre Karriere. Daran verwendet sie derzeit aber noch keine Gedanken. Vielmehr denkt sie an ihre Heimat Minnesota, wo in den vergangenen Wochen zwei Menschen von Agenten des Grenzschutzes erschossen wurden. »Das war erschütternd«, sagte Diggins am vergangenen Donnerstag hier in Tesero. »Ich mache mir große Sorgen um die Leute.« Sie könne sich nur schwer auf Langlauf konzentrieren, wolle den Leuten daheim aber »eine Freude bereiten«.
Diggins, schon mit einem kompletten olympischen Medaillensatz ausgestattet, beendet nach dieser Saison ihre Karriere. Daran verwendet sie derzeit aber noch keine Gedanken. Vielmehr denkt sie an ihre Heimat Minnesota, wo in den vergangenen Wochen zwei Menschen von Agenten des Grenzschutzes erschossen wurden. »Das war erschütternd«, sagte Diggins am vergangenen Donnerstag hier in Tesero. »Ich mache mir große Sorgen um die Leute.« Sie könne sich nur schwer auf Langlauf konzentrieren, wolle den Leuten daheim aber »eine Freude bereiten«.
Foto: Maxim Thore/IMAGO
Die Konkurrentinnen von Diggins kommen überwiegend aus Skandinavien. Ebba Andersson (Schweden) hat die letzten beiden WM-Titel im Skiathlon gewonnen, hatte in dieser Saison aber mit ihrer Form zu kämpfen. Ihre Landsfrauen Moa Ilar und Jonna Sundling können auch vorne reinlaufen, wie auch Astrid Øyre Slind (Norwegen). An eine Medaille für die routinierten Frida Karlsson und Heidi Wenig glaube ich dagegen nicht.
Und die Deutschen? Vier Läuferinnen sind am Start, im Gesamtweltcup liegt Helen Hoffmann auf Platz 15 am besten. Aber es wird ein außergewöhnlicher Rennverlauf nötig sein, um Hoffmann oder Pia Fink, Katharina Hennig Dotzler und Katherine Sauerbrey weit vorne zu sehen.
Und die Deutschen? Vier Läuferinnen sind am Start, im Gesamtweltcup liegt Helen Hoffmann auf Platz 15 am besten. Aber es wird ein außergewöhnlicher Rennverlauf nötig sein, um Hoffmann oder Pia Fink, Katharina Hennig Dotzler und Katherine Sauerbrey weit vorne zu sehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Langlauf-Frauen starten im Skiathlon
Von Bormio springen wir jetzt rüber nach Tesero im Val di Fiemme. Dort geht es nun für die Langlauf-Frauen im Skiathlon um Gold.
Foto: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Abfahrer von Allmen gewinnt erstes Gold dieser Winterspiele
Jetzt ist es offiziell: Der erste Olympiasieger der Winterspiele 2026 heißt Franjo von Allmen. Der Schweizer Abfahrtsfahrer siegte auf der anspruchsvollen Strecke in Bormio mit 0,20 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Giovanni Franzoni. Bronze ging ebenfalls an die Gastgeber: Routinier Dominik Paris sicherte sich Rang drei.
Topfavorit Marco Odermatt (Schweiz) blieb ohne Edelmetall. Mit 0,70 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen von Allmen wurde der Führende im Abfahrts-Weltcup nur Vierter. Simon Jocher erreichte Platz 21. Der 29-Jährige war einziger deutscher Starter. Insgesamt 36 Fahrer gingen im Stelvio Ski Centre an den Start.
🥇
Franjo von Allmen (Schweiz)
🥈
Giovanni Franzoni (Italien)
🥉
Dominik Paris (Italien)
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
So, jetzt kommt der letzte Starter der olympischen Abfahrt: Mit Nummer 36 jagt der Ire Cormac Comerford die Piste hinunter. Platz 34 für den Außenseiter. Das war's.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Skiathlon – was ist das denn?
Im Langlauf-Stadion von Tesero wird in Kürze die zweite Goldmedaille dieser Winterspiele vergeben. Gelaufen wird über 20 Kilometer. Die Disziplin heißt Skiathlon und das bedeutet, dass zunächst 10 Kilometer im klassischen Stil absolviert werden, dann gibt es einen Skiwechsel und es geht 10 Kilometer im Skating- oder freien Stil weiter.
Foto: Memmler / Eibner / IMAGO
Der klassische Stil ist für Anfänger leichter zu erlernen und ist mit der normalen Geh- oder Laufbewegung vergleichbar. Die Athletinnen bleiben in der Regel in der präparierten Loipe, die Skier sind parallel und in der Mitte der Skier (unter den Schuhen) befindet sich eine sogenannte Steigzone, die mit Wachs präpariert wird, um ein rutschfreies Abstoßen zu garantieren. Die ideale Stocklänge ist vom Boden bis zur Achsel, das Material der Schuhe ist flexibel.
Der Skating-Stil heißt so, weil die Bewegung an Schlittschuhlaufen oder auch an Inline-Skating erinnert. Die Skier werden im V-Stil geführt, die Athletinnen drücken sich so nach außen ab und erreichen so höhere Geschwindigkeiten als im klassischen Stil. Durch die ständige Bewegung nach außen wird das Sprunggelenk durch einen festeren Schuh mehr geschützt. Die Stöcke sind etwas größer, die Skier haben keine Steigzone, weil sie mehr gleiten müssen.
Deshalb gibt es in der Mitte des Rennens eine Wechselzone. Hier heißt es, schnell zu sein, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Athletinnen, die im klassischen Stil Vorteile haben, versuchen, bis zur Mitte des Rennens einen Vorsprung rauszufahren.
Der Skating-Stil heißt so, weil die Bewegung an Schlittschuhlaufen oder auch an Inline-Skating erinnert. Die Skier werden im V-Stil geführt, die Athletinnen drücken sich so nach außen ab und erreichen so höhere Geschwindigkeiten als im klassischen Stil. Durch die ständige Bewegung nach außen wird das Sprunggelenk durch einen festeren Schuh mehr geschützt. Die Stöcke sind etwas größer, die Skier haben keine Steigzone, weil sie mehr gleiten müssen.
Deshalb gibt es in der Mitte des Rennens eine Wechselzone. Hier heißt es, schnell zu sein, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Athletinnen, die im klassischen Stil Vorteile haben, versuchen, bis zur Mitte des Rennens einen Vorsprung rauszufahren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Sechs Athleten stehen noch am Start in Bormio. Am Ergebnis ganz vorn dürfte keiner von ihnen etwas ändern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Nach seinem medaillenlosen Auftakt in Bormio sagt Marco Odermatt, er sei so gefahren, wie er wollte, er habe genau die Linie gefunden, die er sich vorgenommen hatte, »aber dann hat es doch nicht gereicht«. Er wirkt niedergeschlagen: »Wir müssen jetzt irgendwas ändern, so geht es nicht«. Olympia hat gerade erst angefangen, und der erste Hauptdarsteller kommt bereits ins Straucheln.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
In Bormio sehen wir jetzt mit Simon Jocher den ersten (und letzten) Deutschen bei der ersten Entscheidung dieser Spiele. Mit mehr als zwei Sekunden Rückstand sortiert er sich auf Rang 19 ein. Ein wenig mehr hätte man sich im deutschen Team sicherlich erhofft.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vonn schweigt, Aicher ist entspannt
In Cortina d'Ampezzo wollte Lindsey Vonn nach ihrer starken Trainingsfahrt in Cortina d'Ampezzo nichts. Abgeschirmt von zwei Betreuerinnen stapfte sie durch die Mixed Zone, man glaubte, ein leichtes Humpeln zu erkennen. Aber wer weiß das schon? Beim Skifahren ist ihr auf jeden Fall gar nichts anzumerken. Auf alle Fragen der Journalisten reagierte Vonn nicht, aber das war zu erwarten.
Gut gelaunt war dagegen die deutsche Hoffnung Emma Aicher. Die Piste ist über Nacht etwas härter geworden, gleichzeitig haben die Veranstalter die Sprünge etwas entschärft, gestern flogen die Athletinnen etwas zu weit. Wie Aicher das findet? »Ist mir eigentlich egal, ich fahre immer gern Ski.« Na dann. Auch Kira Weidle-Winkelmann macht Hoffnung auf ein starkes Ergebnis. »Die Sicht war nicht gut und ich habe noch Luft nach oben«, sagte sie. Und das nach der zweitbesten Zeit im Training.
Gut gelaunt war dagegen die deutsche Hoffnung Emma Aicher. Die Piste ist über Nacht etwas härter geworden, gleichzeitig haben die Veranstalter die Sprünge etwas entschärft, gestern flogen die Athletinnen etwas zu weit. Wie Aicher das findet? »Ist mir eigentlich egal, ich fahre immer gern Ski.« Na dann. Auch Kira Weidle-Winkelmann macht Hoffnung auf ein starkes Ergebnis. »Die Sicht war nicht gut und ich habe noch Luft nach oben«, sagte sie. Und das nach der zweitbesten Zeit im Training.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
»Man sieht, wie der Ski sich mehr und mehr reingräbt«, analysiert ARD-Kommentator Bernd Schmelzer den Zustand der Stelvio. Währenddessen muss Franjo von Allmen noch zehn Starter überstehen, bis der Olympiasieg fix ist.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die Veranstalter animieren das Publikum noch mal mit lauter Musik, auf der Tribüne gibt es La-Ola. Unten vor den Kameras steht Marco Odermatt, der große Verlierer. Er wirkt ratlos, zuckt mit den Schultern. Nach der Niederlage beim Rennen in Kitzbühel ist es die nächste Enttäuschung für den Star aus der Schweiz.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jetzt kommen ein Norweger, ein Österreicher, ein Kanadier und ein US-Amerikaner. Normalerweise wären jetzt alle nervös, aber die Ergebnisse der vergangenen Starter lassen vermuten, dass der Zustand der Strecke keine Topzeiten mehr zulässt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
15 Fahrer stehen noch oben. Unter ihnen auch der einzige Deutsche Simon Jocher. Ihn sehen wir mit der Startnummer 28.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Der Österreicher Raphael Haaser liegt zur Hälfte des Rennens noch gut, verliert dann aber brutal. Vincent Kriechmayr wird als Sechster bester Starter des »Team Austria« bleiben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Derweil gibt es aus deutscher Sicht gute Nachrichten vom Eishockey: In Mailand läuft das Vorrundenspiel der DEB-Frauen gegen Japan – und Deutschland führt im ersten Drittel derzeit 3:0.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Drei Schweizer befinden sich derzeit unter den ersten fünf. Jetzt kommt der vierte Starter der Eidgenossen: Stefan Rogentin. Als Super-G-Experte kommt er mit der Strecke nicht gut zurecht. Bereits zur Hälfte der Strecke hat er mehr als eine Sekunde Rückstand.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die ersten Fahrer beginnen im Skistadion in Bormio ihre Tour durch die wartenden Journalisten. Es ist ein bisschen die Luft raus, könnte man meinen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Es kommen noch einige Fahrer, die bei idealem Rennverlauf womöglich noch in die Nähe der Führenden fahren können. Der Kanadier Cameron Alexander gehört in seiner Comebacksaison nach Kreuzbandriss nicht dazu. Knapp zwei Sekunden fehlen ihm im Ziel.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Es ist jetzt ziemlich ruhig im Skistadion in Bormio. Die Leute verfolgen fast andächtig das Rennen. Weil die Entscheidung womöglich schon gefallen ist?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bitter für die nun startenden Italiener: Aktuell ist die Sicht schlecht. Casse fährt technisch sauber, reiht sich aber nur auf Rang zehn ein. Kaum ist er im Ziel, kommt am Start schon wieder die Sonne heraus. Da trainierst du vier Jahre für diesen Moment und dann scheint in den entscheidenden zwei Minuten die Sonne nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Zwei Italiener liegen derzeit auf den Medaillenrängen, zwei weitere Italiener gehen gleich auf die Piste: Mattia Casse und Florian Schieder.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Paris rast auf Platz drei! Damit ist klar: Topfavorit Odermatt wird bei dieser olympischen Abfahrt ohne Medaille bleiben. Eine herbe Enttäuschung für den Schweizer.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Der nächste Italiener: Dominik Paris kann auch um die Medaillen mitfahren. Kann der Routinier für eine Überraschung sorgen?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Fanzoni verliert die Bestzeit am San-Pietro-Sprung. Die Fans im Stadion feiern ihn dennoch wie den Gewinner.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Überragende Fahrt und Platz zwei für den Kitzbühel-Sieger Franzoni! 0,2 Sekunden fehlen ihm auf von Allmen, aber er bleibt gleich eine halbe Sekunde vor Odermatt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
In Bormio nun die Goldhoffnung der Gastgeber: Giovanni Franzoni stürzt sich aus dem Starthaus.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vonn erneut stark
In Cortina d‘Ampezzo beim Abfahrtstraining der Frauen kam Lindsey Vonn eben ins Ziel. Sie fuhr erneut aggressiv und kam wirklich gut durch. Und das alles mit gerissenem Kreuzband. Kurz vor dem Ziel bekam sie einen Schlag ab, aber das machte ihr offenbar nichts aus, sie ballte die Faust. Zwischendurch ist sie Dritte, hinter Kira Weidle-Winkelmann, aber vor Emma Aicher.
Die beiden Deutschen waren heute engagierter unterwegs als gestern. Aber: Training ist Training und Rennen ist Rennen. Morgen ist mit Vonn zu rechnen, aber auch mit den zwei DSV-Starterinnen und Weltmeisterin Breezy Johnson, die aktuell führt.
Die beiden Deutschen waren heute engagierter unterwegs als gestern. Aber: Training ist Training und Rennen ist Rennen. Morgen ist mit Vonn zu rechnen, aber auch mit den zwei DSV-Starterinnen und Weltmeisterin Breezy Johnson, die aktuell führt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Aktuell liegen drei Schweizer vorn: von Allmen vor Odermatt und Monney. Aber es kommen ja noch die Italiener um Franzoni.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die Stelvio ist ein Biest. Kein Fahrer kommt hier ohne Fehler runter. Die Zuschauer halten manchmal regelrecht den Atem an, wenn einem der Athleten in einer Passage der Ski verschlägt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Franjo von Allmen pulverisiert die Bestzeit! 0,70 Sekunden bleibt der Weltmeister vor seinem Teamkollegen Odermatt. Eine fantastische Fahrt!
Foto: Michael Buholzer/EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Odermatt geht in Führung! Bis zur Hälfte des Rennens lag er komfortabel vorn, doch dann konnte der Schweizer seine Ideallinie nicht mehr halten und nur 0,05 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Wird das für Gold reichen?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Monney setzt sich an die Spitze! Im Ziel liegt er 0,22 Sekunden in Führung. Was macht jetzt Topfavorit Odermatt?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jetzt wird es mit dem Schweizer Dreierpack spannend: Alexis Monney, Marco Odermatt und Franjo von Allmen sind die nächsten Starter. Danach wissen wir, welche Zeiten für eine Medaille zu schlagen sind.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Muzaton stürzt! Das sieht auf dieser Strecke sofort gefährlich aus, aber der Franzose kommt offenbar unverletzt aus der Sache heraus. Er fährt aufrecht Richtung Ziel und winkt dem Publikum. Auch sein Teamkollege Alphand muss sich kurz vor dem Ziel artistisch retten, um nicht zu Sturz zu kommen.
Foto: John Locher / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die beiden Nordamerikaner James Crawford (Kanada) und Bryce Bennett (USA) reihen sich hinter Hemetsberger ein. Jetzt kommen die beiden Franzosen Maxence Muzaton und Nils Alphand.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Hemetsberger hat als Erster die spektakuläre Strecke absolviert. 1:52,58 ist die erste Richtmarke. Was seine Zeit wert ist, werden wir spätestens nach Startnummer sieben wissen. Dann kommt Marco Odermatt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Abfahrt der Männer: Erste Medaillenentscheidung der Spiele gestartet
Der Österreicher Daniel Hemetsberger eröffnet das Abfahrtsrennen in Bormio. Schwer zu sagen, ob das ein Vorteil für ihn ist. Die Fahrer aus der stolzen Skination Österreich sind diesmal ohnehin nur Außenseiter, was bei den Fans in der Heimat für großen Frust sorgt. Sogar für Ex-Champion Stephan Eberharter zählt keiner seiner Landmänner zu den Favoriten. Er sieht die Schweizer Franjo van Allmen und Marco Odermatt, sowie die Italiener Giovanni Franzoni, Dominik Paris und Mattia Casse vorn.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Spezialeinheit aus Katar bei Olympia gesichtet
Um die Präsenz US-amerikanischer ICE-Einsatzkräfte bei den Spielen in Italien hat es bereits viele Diskussionen gegeben. Nun wurde bekannt: Auch Polizisten einer Spezialeinheit aus Katar sind offenbar vor Ort. In Mailand wurden Beamte der katarischen Lechwija-Einheit sowie Polizisten, auf deren blauen Jacken »Qatar Polizia« steht, gesehen. Sie patrouillierten rund um die Sportstätten des Großevents. Unter Touristen und Passanten in der Metropole sorgte der Anblick der Einsatzkräfte in Camouflage-Uniformen für Verwirrung.
Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.
Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.
Polizisten aus Katar in Mailand. Foto: Francesco Enriquez/IPA via ZUMA Press/dpa
Hintergrund der Präsenz der katarischen Beamten ist ein Kooperationsabkommen zwischen Italien und Katar, das die Innenminister der beiden Länder vergangenen September zur Vorbereitung der Winterspiele in Italien unterzeichnet hatten. Dieses regele den »Beitrag der katarischen Sicherheitskräfte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung«, hieß es in einer Mitteilung nach dem Besuch von Minister Matteo Piantedosi in Doha.
Die Polizisten aus Katar sind Teil der insgesamt 6000 Sicherheitskräfte, die bei den Winterspielen zum Einsatz kommen.
Die Polizisten aus Katar sind Teil der insgesamt 6000 Sicherheitskräfte, die bei den Winterspielen zum Einsatz kommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Generalprobe für Vonn und Aicher
Buongiorno auch von mir aus Cortina d'Ampezzo. Hier wird heute ebenfalls Skigefahren, anders als in Bormio gibt es aber keine Medaillen. Spannend aber ist es allemal: Die Frauen bestreiten ihr zweites und letztes Abfahrtstraining vor dem Rennen am Sonntag um 11.30. Hält das kreuzbandlose Knie von Lindsey Vonn erneut? Und kommen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann heute besser zurecht als gestern?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
ARD erklärt Tonprobleme bei Eröffnungsfeier
Die ARD hatte bei der Übertragung der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele mit Tonproblemen zu kämpfen. Die ARD-Kommentatoren Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo waren teilweise schwer zu verstehen. Bartels entschuldigte sich noch während der Sendung, der Sender lieferte am Folgetag die Erklärung.
»Die Beschallungslautstärke des Show-Programms im Stadion war außergewöhnlich hoch. Darauf waren die Headset-Mikrofone unseres Kommentatoren-Duos zu Beginn nicht optimal eingestellt«, hieß es in einer Stellungnahme des Bayerischen Rundfunks, der federführend für die Olympia-Übertragungen der ARD ist.
»Wir haben das sofort wahrgenommen, nachjustiert und an den Headsets eine technische Komponente ausgetauscht«, hieß es weiter. «So konnten wir zügig wieder die Tonqualität bieten, die unserem Anspruch entspricht und die unser Publikum zu Recht erwartet. Die Unannehmlichkeiten am Anfang der Übertragung bedauern wir.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jochen Leffers
Redakteur
Hermann Maiers legendärer Abflug (Nagano, 1998): »Habe die Ehre«
Es war Freitag, der 13., als Hermann Maier im Februar 1998 zum olympischen Abfahrtsrennen startete. Nach 18 Sekunden verlor der Favorit aus Österreich bei Tempo 120 in einer Kurve die Bodenhaftung. Er flog hoch, weit und kopfüber talwärts. Nachdem er zwei Fangnetze durchschlagen hatte, prallte er mit der linken Schulter auf und stoppte im Tiefschnee.
Die Bilder aus Nagano gingen um die Welt. Wer diesen kapitalen Crash sah, konnte nur denken: Herrschaftszeiten, hoffentlich überlebt er das. Maier aber rappelte sich auf, mit kleineren Blessuren an Knie und Schulter.
Die Bilder aus Nagano gingen um die Welt. Wer diesen kapitalen Crash sah, konnte nur denken: Herrschaftszeiten, hoffentlich überlebt er das. Maier aber rappelte sich auf, mit kleineren Blessuren an Knie und Schulter.
Nur drei Tage später holte er Gold im Super-G, dann auch im Riesenslalom. Und er kommentierte den Big Bang später so: »Habe die Ehre, war doch ein guter Flug.« Fortan nannte man ihn »Herminator«, weil er so unkaputtbar schien wie Arnold Schwarzenegger.
Drei Jahre später verlor Maier bei einem Motorradunfall beinahe ein Bein. 2003 kehrte er zurück auf die Piste, wurde gleich Vizeweltmeister und gewann 2004 nochmals den Gesamtweltcup. Heute lebt er in Flachau und veranstaltet Promi-Skirennen (»Hermann Maier Star Challenge«).
Maier mit Gold im Super-G von Nagano. Foto: Sven Simon / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ein schier endloser Strom von Menschen zieht neben der Abfahrtsstrecke hinauf in den Zuschauerbereich. Die Tribüne im Skistadion ist auch bereits voll besetzt. Musik wummert aus den Lautsprechern. Die Fans aus der Schweiz hüpfen sich warm. Glauben alle offenbar fest an den Olympiasieg. Um 11.30 Uhr geht's los.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Schrecksekunde in der Slopestyle-Qualifikation
Sarah Hoefflin, die Olympiasiegerin von 2018, hat in der Slopestyle-Qualifikation für Aufregung gesorgt: Am ersten Kicker löste sich die Bindung ihres linken Skis und sie konnte einen Sturz nicht mehr abwenden. Zuvor war bereits Superstar Eileen Gu gestürzt.
Foto: Sergei Ilnitsky / EPA
Hier gibt es den spektakulären Sturz von Hoefflin im Video:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Pressestimmen zur Eröffnungsfeier: Mariah Carey »wie eine Baisertorte gekleidet«
Der Auftakt der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo sorgt größtenteils für positive Schlagzeilen, vor allem in Italien. In England sind die Buhrufe gegen den US-Vizepräsidenten JD Vance Thema. Hier können Sie die Pressestimmen zu dem Spektakel nachlesen.
Mariah Carey in Mailand: »Glanz und Glamour«
. Foto: Daniel Lea / Newscom World / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Das Wetter in Bormio ist besser als erwartet. Zum Start der Männer-Abfahrt um 11.30 Uhr sollen sich die Wolken sogar noch weiter verziehen.
Rennstrecke Stelvio. Foto: Gerhard Pfeil / Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ist Claudia Pechstein eine größere Olympiaheldin als Katarina Witt? Welchen Stellenwert haben Sportarten wie Snowboard? Geht es nur um Medaillen? Das große SPIEGEL-Ranking liefert Antworten und hat die Top 20 festgelegt.
[M] DER SPIEGEL; Fotos: Revierfoto / IMAGO, Clive Rose / Getty Images, George Rinhart / Corbis / Getty Images, Daniel Janin / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Im Skistadion in Bormio gibt es einen VIP-Bereich für die Olympic-Family. Klar. Es ist schön warm dort, man hat einen tollen Blick auf die Strecke, das Büfett ist üppig. Und tatsächlich bestellen die ersten Gäste auch schon Rotwein oder Sekt.
VIP-Bereich im Skistadion in Bormio. Foto: Gerhard Pfeil / Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Biathlon: Preuß startet in der Mixed-Staffel
Mit Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß startet das deutsche Biathlon-Team in die olympische Medaillenjagd. Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Schlussläuferin Preuß bilden am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF und Eurosport) das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Mixed-Staffel. Es ist die erste von elf Biathlon-Entscheidungen während der Winterspiele in Antholz. Erwartet wird auch der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Wettkampf.
Bei den Winterspielen in Peking hatte das deutsche Team mit Voigt, den mittlerweile zurückgetretenen Denise Herrmann-Wick und Benedikt Doll sowie Nawrath im Mixed den fünften Platz belegt.
Bei den Winterspielen in Peking hatte das deutsche Team mit Voigt, den mittlerweile zurückgetretenen Denise Herrmann-Wick und Benedikt Doll sowie Nawrath im Mixed den fünften Platz belegt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Der olympische Tag wird eröffnet mit Curling: In Cortina d'Ampezzo laufen die Wettbewerbe der Vorrunden weiter.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump überrascht über Buhrufe für Vance bei Olympia-Eröffnungsfeier
Als die Kamera am Freitagabend im Mailänder San Siro auf US-Vizepräsident JD Vance schwenkte und sein Konterfei auf die großen Leinwände übertrug, gellten laute Pfiffe durchs Stadion. US-Präsident Donald Trump wundert sich darüber: Angesprochen auf die kritischen Reaktionen verwies er im Regierungsflieger Air Force One vor Journalisten darauf, dass die Leute seinen republikanischen Parteifreund mögen würden. Fairerweise, so Trump weiter, müsse man aber sagen, dass der US-Vizepräsident zurzeit in einem anderen Land unterwegs sei – »in diesem Land (den USA) wird er nicht ausgebuht«, betonte der Präsident.
Diese Behauptung stimmt allerdings nicht. Allein in der US-Hauptstadt Washington wurde Vance im vergangenen Jahr mehrmals öffentlich ausgebuht, zum Beispiel beim Besuch eines Konzertes im Kennedy Center, einem renommierten Kulturhaus, das Trump kurz nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht hat.
Diese Behauptung stimmt allerdings nicht. Allein in der US-Hauptstadt Washington wurde Vance im vergangenen Jahr mehrmals öffentlich ausgebuht, zum Beispiel beim Besuch eines Konzertes im Kennedy Center, einem renommierten Kulturhaus, das Trump kurz nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht hat.
Im legendären Fußballstadion San Siro in Mailand verfolgten am Freitag Zehntausende Zuschauer die Eröffnungsshow mit der üblichen Parade der Athleten. Trumps Stellvertreter verfolgte die Zeremonie auf der Ehrentribüne. Als er beim Einzug des US-Teams groß auf den Videoleinwänden zu sehen war, pfiffen und buhten viele Anwesende. Vance war am Donnerstag in Mailand angekommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hier müssen die Medaillengewinner nach dem Rennen auf der Stelvio einmal zur Kontrolle.
Doping-Kontrollzentrum in Bormio. Foto: Gerhard Pfeil / Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
In Bormio sind heute alle früh auf den Beinen. Um 11.30 Uhr startet die Abfahrt der Männer. Polizisten auf Ski haben sich bereits entlang der Rennstrecke Stelvio postiert. Die Pistenarbeiter sind seit 5 Uhr morgens dabei, die letzten Vorbereitungen zu treffen. Und die ersten Fans bevölkern auch schon das Dorf. Sehr viele Schweizer sind angereist. Und sogar Skifans aus Australien laufen durch den Ort. Sie haben aufblasbare Kängurus dabei. Na ja, warum nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Uniformen sind bei Olympia nie nur Kleidung. In Mailand-Cortina 2026 treffen Shitstorm-Ästhetik und Traditionsstrick auf handbemalte Statements. Eine Auswahl sehenswerter Team-Outfits von unserem Kollegen Philipp Löwe.
Foto: Team Haiti
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jetzt Medaillen angeln: Deutsches Team kontert Outfit-Spott
»Deutsche Säcke bei der Eröffnungsfeier«, schrieb der SPIEGEL über die Teamoutfits der deutschen Olympionikinnen und Olympioniken. Die nehmen ihre Kleidung und die damit verbundenen Assoziationen offenbar mit Humor: In Anspielung auf den übergroßen Poncho samt Fischerhut schrieb die deutsche Auswahl bei Instagram zu einem Bild der Nationenparade in Mailand: »Ab jetzt angeln wir uns die Medaillen!«
Zuvor hatte sich die Abordnung in Cortina beim Einlaufen einen im Live-TV übertragenen Scherz erlaubt: Bobfahrer Joshua Tasche warf sich plötzlich vor seinen Teamkollegen auf den Boden und wand sich wie ein zappelnder Fisch am Haken. Sein Kollege Adam Ammour schrieb zu einem Video der Szene: »Das deutsche Angelteam ist bereit für Olympia.«
Zuvor hatte sich die Abordnung in Cortina beim Einlaufen einen im Live-TV übertragenen Scherz erlaubt: Bobfahrer Joshua Tasche warf sich plötzlich vor seinen Teamkollegen auf den Boden und wand sich wie ein zappelnder Fisch am Haken. Sein Kollege Adam Ammour schrieb zu einem Video der Szene: »Das deutsche Angelteam ist bereit für Olympia.«
Im Fernsehbild war die Aktion allerdings nicht besonders gut zu erkennen, wie Skeletonpilot Axel Jungk einräumte: »Ist glaub ich ein bisschen in die Hose gegangen, weil wir davorstanden.«
Team-Ausrüster Adidas hatte sich das Outfit ausgedacht und damit schon vor der Auftakt-Zeremonie für Diskussionen gesorgt. »Die Farbe schwarz dominiert, geschwungene Linien in rot und gelb sollen die tanzende Bewegung von Flammen nachahmen, die das Feuer symbolisieren«, das in allen Athleten und Athletinnen brenne, teilte der Deutsche Olympische Sportbund mit.
Die deutsche Mannschaft mit Axel Jungk (v.l.n.r.), Jacqueline Pfeiffer und Laura Nolte läuft in Cortina ein. Foto: Robert Michael/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die heute Mittag startende Abfahrt der Männer ist der erste Höhepunkt der Winterspiele. Die Strecke in Bormio lehrt selbst den Besten das Fürchten. Der Biomechaniker Kurt Schindelwig hat ein System entwickelt, um sie sicherer zu machen. Aus Bormio berichtet unser Kollege Gerhard Pfeil.
Foto: Fabrice Coffrini / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Natalie Geisenberger will Felix Loch die Füße küssen
Sollte Felix Loch in Italien zu Gold rodeln, darf er sich im Ziel auf eine ganz besondere Gratulation nun ja... freuen: Seine frühere Teamkollegin Natalie Geisenberger hat angekündigt, ihm im Falle eines Olympiasiegs die Füße zu küssen. »Ich gebe mein Bestes«, sagte Loch dazu lachend.
2022 in Peking hatte Loch seinerseits die Füße von Geisenberger geküsst, als die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin damals Gold errodelt hatte. »Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte«, sagte Geisenberger nun in Cortina d'Ampezzo. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin. Sie wolle keinen »Druck« aufbauen, so Geisenberger weiter, aber: »Wenn nicht schon genug Motivation da war, dann doch jetzt.«
2022 in Peking hatte Loch seinerseits die Füße von Geisenberger geküsst, als die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin damals Gold errodelt hatte. »Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte«, sagte Geisenberger nun in Cortina d'Ampezzo. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin. Sie wolle keinen »Druck« aufbauen, so Geisenberger weiter, aber: »Wenn nicht schon genug Motivation da war, dann doch jetzt.«
Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi. Foto: IMAGO/GEPA pictures
Die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin und Loch kennen sich seit Kindheitstagen. Mit der Teamstaffel gewannen Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi gemeinsam Gold. Letzterer peilt nach seinen Triumphen in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 nun in Italien seinen dritten Olympiasieg im Einsitzer an.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Olympiaeröffnung im TV mit schlechterer Einschaltquote als 2022
Durchschnittlich 5,234 Millionen Menschen haben gestern Abend die Übertragung der Eröffnungsfeier in Italien im TV gesehen. Das Spektakel bescherte der ARD einen Marktanteil von 22,3 Prozent. Damit war es zwar die erfolgreichste TV-Sendung des Tages, blieb aber, was die Quote anbelangt, deutlich hinter den vergangenen Winterspielen zurück.
Zum Vergleich: Bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Peking, die hierzulande aufgrund der Zeitverschiebung um die Mittagszeit übertragen wurde, hatten 2022 durchschnittlich 3,77 Millionen Menschen das ZDF eingeschaltet. Der Marktanteil lag in Deutschland bei 32,8 Prozent.
Zum Vergleich: Bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Peking, die hierzulande aufgrund der Zeitverschiebung um die Mittagszeit übertragen wurde, hatten 2022 durchschnittlich 3,77 Millionen Menschen das ZDF eingeschaltet. Der Marktanteil lag in Deutschland bei 32,8 Prozent.
Foto: Michael Kappeler/dpa
Mit Abstand noch erfolgreicher war die Eröffnung der Sommerspiele in Paris vor zwei Jahren: Damals hatten im Schnitt 10,44 Millionen Menschen im TV zugeschaut und für einen Marktanteil von 45,5 Prozent gesorgt. Laut ARD war dies die meistgesehene Übertragung bei Olympischen Spielen seit zwanzig Jahren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
willkommen an Tag 2 der Olympischen Winterspiele in Norditalien. Auch heute verfolgen wir das Geschehen für Sie live – aus dem Hamburger Newsroom und vor Ort rund um die Wettkampfstätten. Wir wünschen gute Unterhaltung!
willkommen an Tag 2 der Olympischen Winterspiele in Norditalien. Auch heute verfolgen wir das Geschehen für Sie live – aus dem Hamburger Newsroom und vor Ort rund um die Wettkampfstätten. Wir wünschen gute Unterhaltung!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen

