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Das bringt Tag eins der Spiele in Mailand und Cortina
Heute werden die 25. Olympischen Winterspiele eröffnet. Knapp 3000 Athletinnen und Athleten kämpfen bis zum 22. Februar in 116 Wettbewerben um die Medaillen. Davon werden heute noch keine vergeben, aber dennoch tut sich auch sportlich schon einiges:
- Um 9.55 Uhr startete der Eiskunstlauf-Teamwettbewerb
- Im Curling gehen ab 10.05 Uhr die Duelle im Mixed Double weiter
- Ab 12.10 Uhr wurde das Eishockeyturnier der Frauen fortgesetzt
- Nicht zu vergessen: Die offizielle Eröffnungsfeier dieser Spiele beginnt um 20 Uhr
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Bei dem Eishockeyspiel zwischen Tschechien und der Schweiz sind die Athletinnen übrigens mittlerweile beim Penalty-Schießen angekommen. Die ersten beiden Schützinnen haben getroffen.
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»Mario Kart« im Olympischen Dorf: Raimund bestellt Beamer nach
Dass in seinem Zimmer im olympischen Dorf in Predazzo ein Fernseher fehlt, hat Philipp Raimund etwas gewundert. Deswegen hat der deutsche Skispringer nun Ersatz geordert. »Ich habe mir einen transportablen Beamer bestellt, der kommt von meinen Eltern am Montag«, sagte der 25-Jährige. »Dann brauche ich keinen Fernseher mehr.«
Die Ausstattung in dem kleineren Dorf im Val di Fiemme ist zwar laut Raimund akzeptabel, aber die anderen Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen möchte der Skispringer schon gerne verfolgen. »Die Tage sind lang, unsere Wettkämpfe sind am Abend. Da gibt es genügend Zeit, um vor der Glotze zu sitzen«, erklärte Raimund. Auch Videospiele wie der Klassiker Mario Kart sollen dann über den Beamer laufen.
Philipp Raimund beim Training von der Normalschanze. Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Muriel Mohr verpasst Slopestyle-Event
Das deutsche Olympiateam muss einen Ausfall verkraften. Die Freestyle-Athletin Muriel Mohr hat sich gestern im Slopestyle-Training nach der Landung eines Sprunges am linken Knie verletzt. Bei der in Italien durchgeführten MRT-Untersuchung diagnostizierten die DOSB-Mannschaftsärzte einen kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie bei der 19-Jährigen.
Mohr hat sich heute einem arthroskopischen Eingriff unterzogen, bei dem das eingeklemmte Meniskusstück entfernt wurde. Die Ärzte hoffen, dass das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein wird.
Auch Mohr selbst hofft noch auf einen Start bei den Spielen: »Sollte die Heilung positiv verlaufen, werde ich alles versuchen, um in meiner Paradedisziplin, dem Big Air, zu starten.«
Foto: Christian Stadler / action press
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Einige Eishockey-Fans lagen sich während des Songs gerade schunkelnd in den Armen. Ich würde nicht darauf wetten, dass die Stimmung nachher bei der Eröffnungsfeier noch wesentlich besser sein wird.
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Um Medaillen geht es erst ab morgen, aber schon heute findet Sport statt. Gerade treffen Tschechinnen und Schweizerinnen im Eishockey aufeinander, Zwischenstand in Mailand: 1:2. Auf dem Eis gab es genug Bodychecks für eine kleine Pausen-Compilation. Gleichzeitig geben die Fans in der abgedunkelten Halle einträchtig schunkelnd »Imagine« von John Lennon zum Besten. Wer das veranlasst hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist aber sicher nicht der schlechteste Song, um sich ein paar olympische Gedanken zu machen.
Foto: David W Cerny / REUTERS
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Aber unbedingt, Sven. Und damit auch von mir ein herzliches Moin aus dem Hamburger Newsroom. Wir fragen uns hier schon eine Weile, welche Klassiker uns heute Abend erwarten werden: Für »All I Want for Christmas Is You« wären wir zwei Monate zu spät dran, für »Time to Say Goodbye« zweieinhalb Wochen zu früh. Aber der musikalische Katalog der Beteiligten umfasst im Zweifel ja doch mehr als lediglich die bekanntesten Stücke.
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Und damit auch ein verspätetes Hallo von mir, liebe Leserinnen und Leser. Knapp vier Stunden sind es noch bis zur offiziellen Eröffnungsfeier, bei der wir unter anderem Mariah Carey und Andrea Bocelli erleben »dürfen«. Ich gebe gern zu, kein großer Freund dieser Eröffnungszeremonien zu sein. Wir werden aber unser Bestes geben, um die Show für Sie unterhaltsam zu begleiten, oder Cedric?
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Marcus Krämer
Sportressort, aus Predazzo

Ich bin gerade an der Anlage in Predazzo angekommen, die unmittelbar geöffnet hat. Zum täglichen Prozedere gehört das Scannen der Akkreditierung (damit das IOC auch immer weiß, wo wir sind) und eine Taschenkontrolle. Nun weiß ich, dass eigentlich keine Getränke reingebracht werden dürfen. Der nette Kontrolleur hat mich dann doch durchgewunken. »Prego.« Ich werte es mal als Kompliment.
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In Cortina hat das Fan Village dagegen schon offen. Dort kann man virtuell Skifahren oder ganz in echt Curlen (auf einer kleinen Plastikbahn). Sooo viel ist aber auch hier noch nicht los.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ein herzliches Willkommen auch von mir. Ich werde am Abend von der Eröffnungsfeier in Predazzo berichten und schlendere nun durch den Ort. Ich sehe viele Flaggen, viel Werbung für die Winterspiele. Aber das Fan Village, zwischen Rathaus und Kirche gelegen, ist bisher noch nicht bereit. Es wird gehämmert, geschraubt und die Buden sind: geschlossen.
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Für Marco und mich geht der heutige Olympiatag nun zu Ende. Durch den Nachmittag und Abend begleiten Sie meine Kollegen Sven Scharf und Cedric Voigt gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern in Italien.
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Eishockey: Nächster deutscher Gegner Japan siegt zum Auftakt
Gestern unterlagen die deutschen Eishockeyspielerinnen bei ihrem ersten Auftritt in Mailand den Schwedinnen 1:4. Morgen steht ab 12.10 Uhr gegen Japan bereits ein wegweisendes Duell für die Viertelfinalqualifikation auf dem Programm. Die Japanerinnen haben heute ihr erstes Match bestritten – und sich dabei im letzten Drittel einen 3:2-Sieg gegen Frankreich gesichert. In der deutschen Gruppe B qualifizieren sich nur drei der fünf Teams für die K.-o.-Runde, weitere Gegner des DEB-Teams sind Frankreich und Italien.
Foto: Carolyn Kaster / AP / dpa
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Um 20 Uhr beginnt heute die Eröffnungsfeier der Winterspiele. Werden Sie am Fernseher live dabei sein?
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Hunderte demonstrieren in Mailand gegen ICE
Aus Protest gegen die Anwesenheit von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen sind mehrere Hundert Studenten durch Mailand gezogen. Bei dem Demonstrationsmarsch durch die Innenstadt waren Plakate wie »ICE out« (»ICE raus«) zu sehen. An eine Wand sprühten mehrere Männer in Schwarz den Slogan »Fuck ICE«. Die Proteste verliefen bis zum frühen Nachmittag friedlich.
Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Zuwanderer in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Straßen nicht zum Einsatz kämen.
Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Zuwanderer in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Straßen nicht zum Einsatz kämen.
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Wie die Olympiateilnehmenden ausgestattet werden
Als Athlet oder Athletin bei Olympia erhält man naturgemäß vom jeweiligen Startland eine großzügige Ausstattung mehr oder weniger ansehnlicher Kleidung. Was noch zum Starterpaket gehört, variiert. Auf Tiktok zeigen Sportlerinnen und Sportler, was bei ihnen im Koffer oder der Tasche war:
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Mit Besen und Goldkette: Snoop Dogg übt sich als Curler
Rap-Ikone Snoop Dogg hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien seine Wischkünste unter Beweis gestellt. Stilvoll mit einer großen Goldkette um den Hals griff er im Curling-Stadion in Cortina d'Ampezzo selbst zum Besen und übte mit dem Mixed-Team der USA. Snoop Dogg ist bei den Spielen als erster »Ehrentrainer« in der Geschichte des US-Teams unterwegs. Das hatte das Olympische Komitee der USA im Dezember mitgeteilt.
Bereits im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Snoop Dogg zu den Winterspielen fahren wird. Der 54-Jährige ist somit auf der olympischen Bühne zurück, nachdem er 2024 schon in Paris war. Damals hatte er sich an vielen Wettkampfstätten als großer Sportfan gezeigt, fast immer für Aufsehen gesorgt und vor allem das US-Team unterstützt. Für sein Auftreten soll er rund 500.000 US-Dollar Gage am Tag erhalten haben.
Bereits im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Snoop Dogg zu den Winterspielen fahren wird. Der 54-Jährige ist somit auf der olympischen Bühne zurück, nachdem er 2024 schon in Paris war. Damals hatte er sich an vielen Wettkampfstätten als großer Sportfan gezeigt, fast immer für Aufsehen gesorgt und vor allem das US-Team unterstützt. Für sein Auftreten soll er rund 500.000 US-Dollar Gage am Tag erhalten haben.
Snoop Dogg. Foto: Andrew Milligan / PA Wire / dpa
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Für die Athletinnen und Athleten stehen erst morgen die ersten Medaillenentscheidungen an. Sie können allerdings schon heute zeigen, dass Sie bei unserem Olympiaquiz zum deutschen Team in Goldform sind.
Foto: Raniero Corbelletti / AFLOSPORT / IMAGO
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Alle vier Jahren stehen Randsportarten wie Curling im internationalen Scheinwerferlicht – und auch das Personal, das für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sorgt. So wie dieser engagierte Mitarbeiter in der Halle in Cortina d'Ampezzo, der mit seinem Auftritt auf Tiktok viral ging.
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»Typisch italienisch, wir sind hier spontan«
In Antholz, dem Austragungsort der Biathlonwettbewerbe, ist von Olympischen Spielen derzeit noch wenig zu merken. Die Biathletinnen und Biathleten absolvieren eine ihrer letzten Trainingseinheiten, TV-Teams positionieren ihre Kameras, Volunteers bauen Absperrungen auf und kleben Plakate. »Typisch italienisch, wir sind hier spontan«, sagt einer. Das Olympische Dorf unten im Tal besteht aus wenigen Häusern, jede Nation hat sich ihre eigene Unterkunft ausgesucht. Es ist ruhig im Ort. Große Plakate sucht man vergeblich. Nur die olympischen Ringe geben einen Hinweis darauf, dass kein alltäglicher Weltcup ansteht.
In den Nachbartälern drehen sich die Gespräche in den örtlichen Restaurants und Cafés eher um Neuschnee (kommt über Nacht) und die Fahrweise von Snowboardern (»rücksichtslos«). Gäbe es die Coladose und das Zuckertütchen mit Olympia-Logo nicht, man käme nicht darauf, dass nur wenige Kilometer weiter olympische Wettkämpfe stattfinden. Aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Der erste Wettbewerb ist am Sonntag.
In den Nachbartälern drehen sich die Gespräche in den örtlichen Restaurants und Cafés eher um Neuschnee (kommt über Nacht) und die Fahrweise von Snowboardern (»rücksichtslos«). Gäbe es die Coladose und das Zuckertütchen mit Olympia-Logo nicht, man käme nicht darauf, dass nur wenige Kilometer weiter olympische Wettkämpfe stattfinden. Aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Der erste Wettbewerb ist am Sonntag.
Blick ins Biathlon-Stadion in Antholz. Foto: Jiang Han / XinHua / dpa
Auch die Shuttle-Fahrer suchen noch ihre Olympia-Stimmung. Wegen der Schneefälle am Dienstag und Mittwoch war die Lage auf den Straßen rund um Cortina d’Ampezzo zumindest zeitweise kritisch. Und dann stellen auch noch lauter internationale Reporter Fragen auf Englisch, was keinen Fahrer hindert, lang und gestikulierend auf Italienisch zu antworten. Bei einem Umstieg in Predazzo wollte der Haltestellenvorsteher die Weiterfahrt in einem normalen Linienbus verweigern, doch der Fahrer rief »nessun problema« und schon durfte der Reporter doch einsteigen und mitfahren.
Bei den olympischen Ringen am Eiskanal von Cortina tauchte dann einer auf, ohne den die Olympischen Spiele kaum mehr vorstellbar sind: Snoop Dogg. Der US-amerikanische Rapper turnte schon in Paris überall herum, damals noch als »Sonderkorrespondent« für den Sender NBC. Mittlerweile ist er zum Ehrencoach des US-Teams aufgestiegen, was auch immer das sein mag. In Cortina posiert er vor den Ringen, er trägt einen Anzug in US-Farben und -Sternen, darauf ein Bild der Bobfahrerin Kaysha Love. Gern würde man ihn fragen: Was erwarten Sie vom US-Bobteam? Wird sich die deutsche Dominanz im Eiskanal wiederholen? Und wäre Skeleton nicht was für Sie? Aber noch bevor man ansetzen kann, baut sich einer von sechs Leibwächtern vor einem auf. »Attention, please«. Und schon ist Snoop Dogg wieder weg – aber Olympia da.
Bei den olympischen Ringen am Eiskanal von Cortina tauchte dann einer auf, ohne den die Olympischen Spiele kaum mehr vorstellbar sind: Snoop Dogg. Der US-amerikanische Rapper turnte schon in Paris überall herum, damals noch als »Sonderkorrespondent« für den Sender NBC. Mittlerweile ist er zum Ehrencoach des US-Teams aufgestiegen, was auch immer das sein mag. In Cortina posiert er vor den Ringen, er trägt einen Anzug in US-Farben und -Sternen, darauf ein Bild der Bobfahrerin Kaysha Love. Gern würde man ihn fragen: Was erwarten Sie vom US-Bobteam? Wird sich die deutsche Dominanz im Eiskanal wiederholen? Und wäre Skeleton nicht was für Sie? Aber noch bevor man ansetzen kann, baut sich einer von sechs Leibwächtern vor einem auf. »Attention, please«. Und schon ist Snoop Dogg wieder weg – aber Olympia da.
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Felix Loch verzichtet auf olympisches Dorf
Rodel-Mitfavorit Felix Loch verzichtet bewusst auf den Trubel im Olympischen Dorf. Er hat sich in Bahn-Nähe in Cortina d'Ampezzo im »BSD-Außenquartier« eingemietet. »Das habe ich aber bewusst so gewählt, weil ich das schon oft genug erlebt habe und ich weiß ja generell, wie es im Dorf ist. Dieses Mal habe ich mich dagegen entschieden, und ich denke, dass es ganz gut läuft. Wir haben eine nette WG, das passt«, sagte der dreimalige Olympiasieger aus Berchtesgaden, der an diesem Samstag (17 Uhr) in den ersten von insgesamt vier Läufen startet.
Teamkollege Max Langenhan vom BRC 05 Friedrichroda kostet das Wir-Gefühl im Athleten-Dorf gut 15 Busminuten von Cortina d'Ampezzo entfernt hingegen voll aus. »Das Olympische Dorf ist ein großer Campingplatz, aber es ist trotzdem ganz gemütlich«, sagte der Weltmeister.
Felix Loch. Foto: Robert Michael / dpa
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Aichers Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann übte Kritik an der Strecke. Die Wellen in Cortina d'Ampezzo seien »schärfer« als in den vergangenen Jahren. »Natürlich will jeder zu einem Großereignis etwas Besonderes machen und mehr Spannung reinbringen«, sagte sie. Viele Veranstalter passten die Pisten vor Weltmeisterschaften oder Spielen an. Aber der Sport sei gefährlich genug. »Ich weiß nicht, warum man immer noch mehr machen muss«. Sie müssten damit jetzt einfach umgehen: »Jetzt wissen wir es ja.« In der Videoanalyse wolle das Team die Stellen besprechen, um im nächsten Training fehlerfrei durchzukommen.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Anders als Vonn wollte Emma Aicher etwas über ihr Training erzählen. »Sehr weich«, sei die Strecke. Und sie sei »etwas abwartend gefahren, aber das ist ja bei mir im ersten Training nix Neues.« Es soll warm bleiben in Norditalien, Aicher nimmt es gelassen. »Ist mir eigentlich wurscht.«
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Sprechen wollte Vonn nicht, ohne zu den wartenden Reportern zu gehen, verließ sie den Zielraum. Schweigend, aber ohne zu humpeln. Morgen ist nochmal ein Training. Mal schauen, ob Vonn nochmal testet, oder ob sie ihre Kräfte für Sonntag schont.
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Und jetzt eben war Lindsey Vonn unterwegs. Und das sah sehr gut aus von ihr. Lange war sie sehr schnell unterwegs, am Ende ließ sie es austrudeln. Im Ziel wartete Teamkollegin Breezy Johnson auf sie, die gebannt auf den Bildschirm schaute. Schmerzen scheint Vonn keine zu haben. Mal schauen, was sie zu erzählen hat nach ihrem ersten Training mit gerissenem Kreuzband.
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Das Training läuft nach langer langer Unterbrechung wieder, nach Emma Aicher ist gerade Kira Weidle-Winkelmann ins Ziel gekommen. Zwar leuchtet die Bestzeit auf, aber die 29-Jährige hat zwei Tore ausgelassen. Auch Aicher verpasste ein Tor. Es ist also schwer, aus diesem Training Prognosen für das Rennen abzuleiten. Grundsätzlich mag vor allem Weidle-Winkelmann die Strecke, bei der WM 2021 gewann sie hier Silber in der Abfahrt. Das Wichtigste ist: Sie haben nun ein Training absolviert und dürfen am Sonntag beide starten.
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Das Training in Cortina ist weiter unterbrochen, die Stimmung aber ist bestens. Im Startbereich führt das Team der US-Amerikanerinnen gerade ein Tänzchen auf, mittendrin eine lachende Lindsey Vonn. Bislang hält das Knie.
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Lange Unterbrechung wegen Nebel in Cortina
Mein Kollege Jonas hat es offenbar wirklich verschrien: Nach Kaiserwetter zu Beginn des Abfahrtstrainings der Frauen in Cortina d'Ampezzo sorgt nun dichter Nebel für eine lange Unterbrechung.
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Olympia-Eis sorgt für Lacher beim deutschen Eishockeyteam
Deutschlands Eishockeyspieler müssen sich noch an das olympische Eis in Mailand gewöhnen. Obwohl die Eisflächen bei den Winterspielen laut Weltverband IIHF mit 60 mal 26 Metern genauso groß sind wie vor vier Jahren in Peking, wunderten sich die Nationalspieler nach der ersten Trainingseinheit in Mailand über die Maße.
»Wir wussten, dass die Eisfläche klein sein wird, aber die ist schon extrem klein. Das ist ein total anderes Eishockeyspiel, eine andere Sportart«, sagte der frühere NHL-Stürmer Dominik Kahun. In Nordamerika wird auf einer 61 mal 26 Meter großen Eisfläche gespielt, die somit nur etwas größer ist.
»Das war schon sehr klein heute. Da muss man sich jetzt schnell dran gewöhnen. Den Jungs aus Nordamerika wird es leichter fallen«, sagte Verteidiger Moritz Müller. Am Wochenende müssen noch neun Profis aus den nordamerikanischen Profiligen integriert werden.
Trotz seiner Zeit in Nordamerika bis 2021 ist Kahun längst wieder an die europäischen Maße von 60 mal 30 Metern gewöhnt.
»Es gab schon lustige Szenen heute, wo die Jungs die Bande gestriffen haben, weil sie natürlich ganz bestimmte Abläufe haben«, sagte Kahun, für den es die bereits dritte Olympia-Teilnahme ist.
»Es gab schon lustige Szenen heute, wo die Jungs die Bande gestriffen haben, weil sie natürlich ganz bestimmte Abläufe haben«, sagte Kahun, für den es die bereits dritte Olympia-Teilnahme ist.
Das erste deutsche Vorrundenspiel der Männer findet am kommenden Donnerstag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Dänemark statt.
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Italiens größte Sportzeitung wegen Olympia in Blau statt Rosa
Normalerweise erscheint die »Gazzetta dello Sport« auf rosafarbenem Papier, doch zu Beginn der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo weicht Italiens größte Sportzeitung von dieser Tradition ab. Am Tag der Eröffnungsfeier erschien das Blatt auf azurblauem Papier – angelehnt an die Azzurri, wie Italiens Nationalteams genannt werden. Die »blaue Gazzetta« titelte dazu heute: »Spielt unsere Spiele«.
Die auflagenstärkste Sportzeitung Italiens erscheint seit mehr als 100 Jahren täglich auf rosafarbenem Papier, um sich von anderen Zeitungen abzuheben. Sie wird daher oft als »Rosea» bezeichnet. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass die »Gazzetta» nun auf azurblauem Papier zu Ehren der Azzurri erscheint. Am Tag des Fußball-EM-Eröffnungsspiels 2021 erschien sie schon einmal in Blau.
Auch andere Sportzeitungen sind zu Beginn der Winterspiele, die heute mit einer großen Eröffnungsshow beginnen, im Olympia-Fieber. Der »Corriere dello Sport« titelte »Magische Ringe« und widmete den Spielen 24 Sonderseiten. Das Blatt schrieb: »Für 17 Tage ist Italien das Zentrum der Welt«. »Tuttosport» titelte »Spielen wir!« in den Farben der italienischen Nationalflagge: grün, weiß, rot.
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So heikel war die Olympia-Mission für US-Athleten noch nie
Bei Olympia in Italien steht das US-Team im Fokus. Viele Mitglieder wollen Amerika vertreten – aber nicht die Trump-Regierung mit ihren ICE-Schlagzeilen. Besonders Sportlerinnen aus Minnesota erheben ihre Stimme. Aus Mailand berichtet unser Reporter Florian Haupt.
US-Star Lindsey Vonn. Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Bundeskanzler Merz ist »vielleicht sportverrückt«
Vor Beginn der Olympischen Winterspiele hat die Bundesregierung den deutschen Sportlern ihre besten Wünsche übermittelt. Es sei für jeden Teilnehmer sicher ein sehr besonderes Erlebnis, sagte ein Regierungssprecher am Freitag. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) werde die Spiele mit großem Interesse begleiten. »Der Kanzler ist sehr sportbegeistert, vielleicht sogar sportverrückt«, so der Sprecher. Welche Disziplin seine liebste ist, blieb allerdings offen.
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Crawford Schnellster im letzten Abfahrtstraining
Skirennläufer James Crawford aus Kanada war der Schnellste beim allerdings nicht mehr aussagekräftigen Abschlusstraining für die Olympia-Abfahrt in Bormio. Der Weltmeister im Super-G von 2023 lag vor dem am Vortag gestürzten Daniel Hemetsberger aus Österreich (+1,68 Sekunden) und Adrian Smiseth Sejersted aus Norwegen (+2,47). Der einzige deutsche Starter Simon Jocher kam mit 5,08 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Nach bereits zwei absolvierten Trainingsläufen, in denen Ryan Cochran-Siegle (USA) und Mattia Casse (Italien) die Bestzeit erzielten, gingen im dritten Probelauf nur noch 23 der 44 gemeldeten Läufer an den Start. Sie fuhren meist nur abschnittsweise im Renntempo und ließen es im Schlussabschnitt austrudeln. Dazu gehörte auch Jocher, der bis zur vorletzten Zwischenzeit nur 0,24 Sekunden hinter Crawford lag.
Die Abfahrt auf der Stelvio findet am Samstag statt (11.30 Uhr/ARD und Eurosport).
James Crawford. Foto: Rebecca Blackwell / AP
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Olympiaaufruf des Papstes
Papst Leo sandte am Freitag seine besten Wünsche an die Athleten, die sich auf die Olympischen Winterspiele vorbereiten, und wiederholte seinen Aufruf an die Staats- und Regierungschefs der Welt, die Spiele zu nutzen, um Friedensbemühungen zu fördern und die gewalttätigen Konflikte in der Welt zu deeskalieren.
In einem Brief erinnerte Leo an die antike griechische Tradition des olympischen Friedens, bei der während der Spiele alle Kriege eingestellt wurden. »Ich ermutige alle Nationen von ganzem Herzen, dieses Instrument der Hoffnung wiederzuentdecken und zu respektieren«, sagte er.
Der Papst, der als begeisterter Tennisspieler bekannt ist, reflektierte auch über den Wert des Sports für die persönliche Entwicklung. Er warnte davor, dass kommerzielle Interessen während der Olympischen Spiele zu wichtig werden könnten, und beklagte den Einsatz leistungssteigernder Substanzen.
In einem Brief erinnerte Leo an die antike griechische Tradition des olympischen Friedens, bei der während der Spiele alle Kriege eingestellt wurden. »Ich ermutige alle Nationen von ganzem Herzen, dieses Instrument der Hoffnung wiederzuentdecken und zu respektieren«, sagte er.
Der Papst, der als begeisterter Tennisspieler bekannt ist, reflektierte auch über den Wert des Sports für die persönliche Entwicklung. Er warnte davor, dass kommerzielle Interessen während der Olympischen Spiele zu wichtig werden könnten, und beklagte den Einsatz leistungssteigernder Substanzen.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Ja, es heißt jetzt wirklich so: Das Winter House in Mailand, Begegnungsstätte für US-Eissportolympioniken und ihre Entouragen (formerly known as Ice House).
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Was essen die Athletinnen und Athleten bei den Spielen?
Olympia im Land von Pizza, Pasta, Gelato – was gibt es in kulinarischer Hinsicht Besseres? Vermutlich nicht viel, wie auch das Tiktok-Video der niederländischen Eisschnellläuferin Jutta Leerdam zeigt: Sie filmt ihren Gang in die Kantine im olympischen Dorf. Und der scheint lecker gewesen zu sein:
Ihre kanadische Kollegin Courtney Sarault lässt sich von einem Schokoküchlein mit flüssigem Kern begeistern:
Auch Südafrikas Langlauf-Quereinsteiger Matt C. Smith ist Fan der Verpflegung: Der angebotenen Pizza Margherita gibt er eine solide 8,5 von zehn Punkten.
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Panzer im Nebel
Sechs Reporter und Reporterinnen berichten für den SPIEGEL aus Italien, seit Mittwoch befinden wir uns im Land. Es sind die Spiele der weiten Wege, die Wettkämpfe finden an gleich acht Orten statt, verteilt auf Mailand und Regionen in den Bergen. Das oft bemühte olympische Gefühl, kann es wirklich aufkommen?
Sagen wir mal so. Es entwickelt sich. In Mailand zum Beispiel wirkte es so, dass die Stadt ihren Teil der Spiele in den vergangenen Tagen überwiegend hinnahm, wie Großstädte das meistens tun: genervt bis betont genervt.
Italienische Soldaten am Bahnhof Rogoredo in Mailand. Foto: Hassan Ammar / AP
Die Einschränkungen und Verkehrssperrungen, potenziert noch seit Ankunft des amerikanischen Vizepräsidenten Vance, schienen ein größeres Thema zu sein als jede Prognose zu den in Italien wenig populären Eissportarten, die in der Stadt ausgetragen werden. Es wird kaum auf das Event hingewiesen. In den Zeitungen ging es eher um ein Sicherheitspaket der Politik und, in der Sportpresse, um die Pokalspiele von Inter oder Juventus.
Trotzdem merkt man, dass die Olympischen Spiele in der Stadt sind. An den Zugängen zum Bahnhof sind Schützenpanzer aufgefahren. Schwer bewaffnete Soldaten in Tarnuniform halten Wache. »So was gibt es hier sonst nicht«, sagt ein Verkäufer an einem Imbissstand. Nicht mal beim Mailänder Fußballderby erlebe die Stadt solche Sicherheitsvorkehrungen.
Tony Estanguet, früherer französischer Kanute, trägt das olympische Feuer durch Mailand. Foto: IPA / ABACA / IMAGO
Und die olympischen Momente nehmen zu, seit die Flamme in der Stadt ist. Schon in den Außenvierteln bildeten sich bei prächtigem Sonnenschein am Donnerstagnachmittag kleine Menschengruppen, wenn der Fackellauf die Straßen passierte. Kinder sprinteten wie in der Via Giovanni Bellezza mit den Läufern um die Wette, diese posierten nach erledigter Etappe für Fotos. Entspannte Atmosphäre ohne übermäßig viel Polizei und Security – ganz anders als im Zentrum.
Dort kam die Flamme in der ersten großen Inszenierung der Spiele gegen neun Uhr am Donnerstagabend am Domplatz an. Inszenierungen weiß die Modemetropole Mailand bekanntlich zu schätzen. Es bleibt dennoch abzuwarten, wie sehr sie die Spiele ins Herz schließen wird.
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Ich hätte das mit dem Kaiserwetter nicht schreiben dürfen. Jetzt ist eine dicke Nebelschicht in den Kurs der Abfahrerinnen gezogen, das Training ist unterbrochen.
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Deutsche Rodler tun sich im Training schwer – dann kommt Langenhan
Sechs Trainingsläufe haben die Männer im Einer beim Rennrodeln absolviert. In den ersten fünf Durchgängen taten sich die deutschen Starter sehr schwer, ein dritter Platz für Felix Loch war das beste Ergebnis. Doch im sechsten und letzten Durchgang rückte Max Langenhan die Verhältnisse wieder zurecht. Der sechsmalige Weltmeister katapultierte sich mit der besten Zeit aller Trainingsläufe in die Favoritenposition für die Medaillenentscheidung am Sonntag.
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Für seinen Helden: Jacquelin trägt Ohrring von Pantani
Der französische Biathlet Émilien Jacquelin wird während der Spiele einen Ohrring von Italiens verstorbener Radsportlegende Marco Pantani tragen. »Seine Familie hat ihn mir geliehen, damit ich hier in Italien damit laufen kann«, schrieb der 30-Jährige bei Instagram über das besondere Accessoire seines großen Vorbilds: »Marco ist derjenige, der mich dazu gebracht hat, Sport zu treiben.«
Von diesen Winterspielen in Antholz, die für die Biathletinnen und Biathleten am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF und Eurosport) mit der Mixed-Staffel beginnen, habe er »jahrelang geträumt. Italien, das Land eines Teils meiner Vorfahren ... aber vor allem das Land von Marco Pantani«, so Jacquelin: »Als ich klein war, kaufte mein Vater uns die Kassette der Tour 1998. Seitdem habe ich nie aufgehört, diesen Piraten zu bewundern.«
Émilien Jacquelin. Foto: Radek Mica / AFP
Der 14. Februar sei für Jacquelin »nie Valentinstag« gewesen, »sondern ein tragisches Datum, das zu einem Symbol geworden ist«, schrieb der Biathlet. An jenem Tag vor 22 Jahren war Pantani, der während seiner aktiven Karriere unter anderem 1998 die Tour de France und den Giro d’Italia gewann und in seiner Heimat noch immer verehrt wird, tot in seinem Hotelzimmer in Rimini aufgefunden worden. Als offizielle Todesursache gilt eine Kokain-Überdosis.
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Hallo auch von mir! Der Busfahrer vom Shuttle wusste kurz nicht mehr, wo wir uns befinden, und sprach kein Wort Englisch, aber nun habe ich es auch zum Training für die Abfahrt der Damen geschafft. Dort stürzt gleich die erste Fahrerin, Ilka Štuhec aus Slowenien. Sie rutscht weg, landet im Fangnetz, kann aber selbstständig wieder aufstehen und runterfahren. Im Ziel schnallt sie ihre Skier ab, erst mal deutet nichts auf eine schwere Verletzung hin. Das Training ist unterbrochen.
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Ich würde es mit »tempo splendido« übersetzen, Jonas!
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Was heißt eigentlich Kaiserwetter auf Italienisch? Ich weiß es nicht, aber gleich geht das Training der Abfahrerinnen los.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Positiver Dopingtest: Italienisches Biathlonteam holt sich psychologischen Rat
Ein positives Ergebnis bei einem Dopingtest der Italienerin Rebecca Passler kurz vor Start der Olympischen Spiele sorgt weiter für Unruhe bei den Biathletinnen. »Wir stehen hinter Rebecca und sind überzeugt, dass sie unschuldig ist und sich alles aufklären wird«, sagte Sportdirektor Klaus Höllrigl nun im Interview von »Rai News«.
Die gesamte Mannschaft sei überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handle. »Was das Allerwichtigste ist: Wir haben alle ein reines Gewissen«, sagte Höllrigl. Die Nachricht sei am Montag aus heiterem Himmel gekommen und ein Schock gewesen. »Wir haben uns danach Rat von Psychologen geholt, wie wir jetzt am besten mit der Situation umgehen. Denn natürlich hat die Nachricht das ganze Team hart getroffen«, sagte Höllrigl.
Foto: Pierre Teyssot / MAXPPP / IMAGO
Passler, die aus Antholz stammt, wo ab Sonntag die olympischen Biathlonrennen stattfinden, wurde bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler sollte ursprünglich zu Italiens fünfköpfigem Frauenteam für die Winterspiele gehören, wurde aber vorläufig suspendiert und verpasst die Rennen in ihrer Heimat. Eine Nachnominierung soll es nicht geben.
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Kein Training nötig: Prevc sorgt für Verwunderung
Das Fehlen von Topfavorit Domen Prevc im ersten Olympia-Training hat bei den deutschen Skispringern für Verwunderung gesorgt. »Die kleine Schanze hier ist nicht einfach. Vielleicht rächt sich das«, sagte Philipp Raimund nach den ersten drei Sprüngen auf der Normalschanze in Predazzo am Donnerstagabend. Das slowenische Team um Weltmeister Prevc hatte sich entschieden, erst am Freitag nach Italien zu reisen.
Prevc bleiben somit nur die drei Trainingssprünge am Sonntag, um sich vor der Entscheidung am Montag (19 Uhr/ARD und Eurosport) an die umgebaute Normalschanze zu gewöhnen. Am Donnerstag blieb er ebenso wie seine Teamkollegen Anze Lanisek und Timi Zajc in Planica. Zur Eröffnungsfeier reiste Prevc dann an, schließlich ist er gemeinsam mit seiner Schwester Nika Fahnenträger.
Prevc kann in Italien seinen vierten großen Sieg innerhalb von nur zwölf Monaten holen: Bei WM, Vierschanzentournee und Flug-WM hat er bereits triumphiert.
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Deutsche Hoffnungen in der Frauen-Abfahrt
Aber wir sollten nicht nur auf Vonn schauen. Aus deutscher Sicht haben zwei Athletinnen Chancen auf eine Abfahrtsmedaille. Kira Weidle-Winkelmann, die in Cortina 2021 Vizeweltmeisterin wurde und in dieser Saison schon auf dem Podest stand.
Und natürlich Emma Aicher, der 22-jährige Shootingstar des Teams. Aicher konnte Vonn in dieser Saison schon besiegen, sie hat das Potenzial, gleich mehrere Olympiamedaillen zu gewinnen.
Und natürlich Emma Aicher, der 22-jährige Shootingstar des Teams. Aicher konnte Vonn in dieser Saison schon besiegen, sie hat das Potenzial, gleich mehrere Olympiamedaillen zu gewinnen.
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US-Vizepräsident reist offenbar mit 14 Flugzeugen zu Olympia
Als einer der ersten politischen Promizuschauer reiste US-Vizepräsident JD Vance am Donnerstag nach Italien – und das laut übereinstimmenden Medienberichten in einem Tross mit 14 Flugzeugen. Auch die zugehörige Wagenkolonne soll demnach riesig gewesen sein: Den Berichten zufolge umfasste sie bis zu 100 Autos.
Vance flog mit seiner Frau Usha und den gemeinsamen Kindern nach Mailand. Auch Außenminister Marco Rubio war Teil der Reisegruppe – genau wie eine größere Anzahl an ICE-Einsatzkräften.
Vance flog mit seiner Frau Usha und den gemeinsamen Kindern nach Mailand. Auch Außenminister Marco Rubio war Teil der Reisegruppe – genau wie eine größere Anzahl an ICE-Einsatzkräften.
Vance und Rubio besuchten am Donnerstagabend direkt ihren ersten Wettbewerb: Sie sahen in der Milano Rho Eishockey-Arena den 5:1-Sieg der US-Frauen im Eishockey-Vorrundenspiel gegen Tschechien. Größere Reaktionen aus dem Publikum auf die prominenten Gäste gab es keine.
Der Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Tribünenabschnitt, auf dem die beiden Politiker saßen, wurde von etlichen Sicherheitsbeamten bewacht.
Der Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Tribünenabschnitt, auf dem die beiden Politiker saßen, wurde von etlichen Sicherheitsbeamten bewacht.
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Reise in die Neunzigerjahre beim Eiskunstlauf
Mit großem Interesse verfolgen wir von Hamburg aus den ersten Livesport des Tages. Neben den technischen Darbietungen wie Sequential Twizzles und Rotational Lifts sorgt vor allem die Musikauswahl für ein großes Hallo: Madonna, Will Smith, The Offspring, Right Said Fred. Der ganz große Gemischtwarenladen von vor 30 Jahren. Jetzt wirbelt das italienische Paar Charlene Guignard und Marco Fabbri gerade zu den Backstreet Boys übers Eis. Aktuell führt das französische Paar, das zu »Vogue« performte.
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Alle blicken nach Cortina
Medaillen gibt es heute noch keine zu gewinnen, die Spiele werden erst am Abend offiziell eröffnet. Doch um 11.30 Uhr blickt die Wintersportwelt nach Cortina d'Ampezzo. Dann gehen die schnellsten Skifahrerinnen der Welt zum ersten Training auf die Abfahrtspiste.
Unter ihnen: Lindsey Vonn, eines der Gesichter des Sports. Die 41-jährige US-Amerikanerin riss sich am vergangenen Samstag bei einem Sturz das vordere Kreuzband im linken Knie. Dennoch will sie am Sonntag bei der Abfahrt starten und ihr Comeback mit Gold krönen. Mediziner und Experten rätseln seitdem, ob das gut gehen kann. Das Training heute wird Hinweise liefern, Vonn geht als Zehnte auf die Piste.
Unter ihnen: Lindsey Vonn, eines der Gesichter des Sports. Die 41-jährige US-Amerikanerin riss sich am vergangenen Samstag bei einem Sturz das vordere Kreuzband im linken Knie. Dennoch will sie am Sonntag bei der Abfahrt starten und ihr Comeback mit Gold krönen. Mediziner und Experten rätseln seitdem, ob das gut gehen kann. Das Training heute wird Hinweise liefern, Vonn geht als Zehnte auf die Piste.
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Ärger vor Eröffnungsfeier um Nationalhymne
Kurz vor Beginn der Spiele gibt es Ärger um einen der Auftritte bei der Eröffnungsfeier in Mailand: Rapper Ghali hat mitgeteilt, vom Singen der italienischen Nationalhymne ausgeschlossen worden zu sein. Der 32-Jährige gehört zu den Künstlern, die bei der Eröffnungsshow vor mehr als 70.000 Zuschauern im San-Siro-Stadion auftreten sollen.
Auf seinem Instagram-Account schrieb Ghali: »Ich weiß, warum ich die italienische Nationalhymne nicht mehr singen durfte. (...) Ich weiß auch, dass mein Schweigen Lärm macht. Ich weiß, dass alles ein großes Theater ist.«
Rapper Ghali. Foto: Yara Nardi / REUTERS
Aus der rechten Dreier-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die in Rom an der Regierung ist, hatte es zuvor schon Kritik an Ghalis Auftritt bei der Eröffnungsfeier gegeben. Sportminister Andrea Abodi kündigte an, der Rapper werde »auf der Bühne seine Meinung nicht äußern«. Die kleinere Regierungspartei Lega warf Ghali vorab bereits vor, Italien »demütigen» zu wollen. Der Rapper hatte 2024 beim Musikfestival von Sanremo mit Blick auf Israels Vorgehen im Gazastreifen von Völkermord gesprochen.
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Wilde Anreise
Herzlich willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Ich bin am Skizentrum angekommen, eine Genussfahrt war das aber nicht. Ein permanent fluchender Busfahrer aus Neapel hat ein übervolles Shuttle durch die Serpentinen gesteuert.
Wir waren nicht immer ganz sicher, ob er weiß, wo er hinfährt. Aber nun sind wir doch alle heile angekommen.
Wir waren nicht immer ganz sicher, ob er weiß, wo er hinfährt. Aber nun sind wir doch alle heile angekommen.
Foto: Jonas Kraus / Der SPIEGEL
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Eiskunstlauf: Teamwettbewerb beginnt
Nun startet dieser Tag auch sportlich: In Mailand laufen die Eiskunstläuferinnen und -läufer zum Teamwettbewerb auf. Die erste Disziplin ist der Rhythmustanz. Shiyue Wang und Xinyu Liu aus China eröffnen den Wettbewerb: Sie sind das erste Paar auf der Eisfläche. Deutsche Starterinnen und Starter gibt es im Teamwettbewerb nicht.
Die fünf besten Teams am Ende der Qualifikationsphase qualifizieren sich für das Finale.
Shiyue Wang und Xinyu Liu. Foto: Piroschka Van De Wouw / REUTERS
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Riesch warnt Vonn vor »Ritt auf Messers Schneide«
Olympiasiegerin Maria Riesch hat Lindsey Vonn nach deren Kreuzbandriss vor dem Risiko bei einem Olympia-Start gewarnt. »Es ist ein Ritt auf Messers Schneide, was sie sich da in Cortina zumutet«, sagte Riesch der »Rheinischen Post«. Zwar sei Vonn topfit, habe nach eigenen Angaben keine Schmerzen und verfüge über ein gutes Stabilitätsgefühl sowie eine gute Muskulatur. »Aber es ist in einer Extremsituation eben das Kreuzband des linken Knies gerissen. Das ist sehr riskant«, sagte Riesch.
Konkurrentinnen Vonn (l.), Riesch. Foto: Stephan Jansen / dpa
Die 41-jährige Vonn war am vergangenen Freitag in der letzten Weltcup-Abfahrt vor den Spielen im schweizerischen Crans-Montana heftig gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Dabei zog sie sich nach eigenen Angaben einen Riss des vorderen Kreuzbandes und Knochenprellungen zu. Mit Blick auf die Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr) sei sie dennoch zuversichtlich. Auch Starts im Super-G und in der Team-Kombination schloss sie nicht aus.
Dass Vonn trotzdem um die Medaillen kämpfen will, kann Riesch nachvollziehen: »Sie sieht diese Chance, sonst würde sie nicht starten« Bereits ein Podestplatz wäre nach der Verletzung aus Rieschs Sicht eine »absolute Sensation«. Die dreimalige Alpin-Olympiasiegerin verwies aber darauf, dass Vonn schon einmal mit einem Kreuzbandriss gestartet sei, dann aber wegen Schmerzen bereits nach dem ersten Sprung ausgestiegen sei.
Was ein Mediziner zu Vonns Plänen sagt, lesen Sie hier.
Dass Vonn trotzdem um die Medaillen kämpfen will, kann Riesch nachvollziehen: »Sie sieht diese Chance, sonst würde sie nicht starten« Bereits ein Podestplatz wäre nach der Verletzung aus Rieschs Sicht eine »absolute Sensation«. Die dreimalige Alpin-Olympiasiegerin verwies aber darauf, dass Vonn schon einmal mit einem Kreuzbandriss gestartet sei, dann aber wegen Schmerzen bereits nach dem ersten Sprung ausgestiegen sei.
Was ein Mediziner zu Vonns Plänen sagt, lesen Sie hier.
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Big Air: Vicktor scheidet in der Qualifikation aus
Der deutsche Snowboarder Noah Vicktor hat das Finale im Big-Air-Wettbewerb verpasst. Der 24-Jährige kam in der Qualifikation im Livigno Snow Park auf 73,50 Punkte, die nur für den 30. und somit letzten Rang reichten. Für das Finale hätte Vicktor unter die Top zwölf kommen müssen, jedoch stürzte er bei seinen ersten beiden Versuchen. Seinen letzten Sprung stand er. Bester der Vorentscheidung war der Japaner Hiroto Ogiwara (178,50), die Medaillengewinner werden am Samstag ab 19.30 Uhr (TV: ARD und Eurosport) gekürt.
Der Athlet vom WSV Bischofswiesen startet in Livigno auch im Slopestyle-Wettbewerb, ebenso wie Annika Morgan, die sich am Sonntag (19.30 Uhr, ZDF und Eurosport) für das Finale im Big Air bei den Frauen qualifizieren kann.
Noah Vicktor. Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Deutsche Fahnenträgerin Schmid nach Training unzufrieden
Den Tag vor ihrem großen Auftritt als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele würde Skispringerin Katharina Schmid am liebsten schnell vergessen. »Ich möchte mich jetzt wieder aufs Springen konzentrieren und dann den Abend genießen«, erklärte die 29-Jährige. Mit Platz 15, 18 und 19 konnte Schmid im Training auf der Normalschanze im italienischen Predazzo nicht überzeugen. »Ich habe mich überhaupt nicht gut gefühlt. Ich bin schlecht reingekommen«, sagte die mehrfache Weltmeisterin aus Oberstdorf. »Ich würde gerne am Freitag neu anfangen.«
Am Abend wird Schmid als Fahnenträgerin bei ihren letzten Olympischen Spielen die deutsche Mannschaft anführen und dann einen Tag später an gleicher Stelle sportlich für Furore sorgen. Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion wird Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die deutsche Fahne tragen.
Am Abend wird Schmid als Fahnenträgerin bei ihren letzten Olympischen Spielen die deutsche Mannschaft anführen und dann einen Tag später an gleicher Stelle sportlich für Furore sorgen. Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion wird Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die deutsche Fahne tragen.
Katharina Schmid. Foto: Daniel Karmann / dpa
»Ich hoffe, ich kann dann diesen Schwung mitnehmen. Diese Stimmung, dieses positive Gefühl«, sagte Schmid. Die ersten Medaillen im Skispringen der Frauen werden am Samstag ab 18.45 Uhr vergeben. In Peking sprang sie 2022 zu Silber. Edelmetall wäre in diesem Jahr eine große Überraschung.
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27 Medaillen holte das deutsche Olympiateam bei den letzten Winterspielen. Wie viele werden es dieses Mal? Klar ist: Auf die Kufensportler ist Verlass. Die SPIEGEL-Prognose zeigt, was sonst noch drin ist.
[M] DER SPIEGEL; Fotos: Sven Hoppe / dpa, Georg Hochmuth / AFP, Mike Egerton / PA Wire / dpa, Thomas Bachun / GEPA pictures / IMAGO, Oliver Kremer / IMAGO
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Offiziell sind es die Spiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo. Tatsächlich gibt es jedoch mehr als zwei Austragungsorte. Hier finden die Wettbewerbe und Feierlichkeiten statt:
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US-Skeletoni Uhlaender bittet Vance um Hilfe
Skeletoni Katie Uhlaender will im Kampf um ihre Olympia-Teilnahme nicht klein beigeben und hat US-Vizepräsident JD Vance um Hilfe gebeten. Die zweimalige Weltmeisterin aus den USA fühlt sich vom kanadischen Team um einen Platz bei den Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo betrogen.
Uhlaender hatte zuletzt vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eine Abfuhr kassiert. Diese erklärte sich für ihren Fall als nicht zuständig, weil er zu lange zurückliege.
Uhlaender hatte zuletzt vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eine Abfuhr kassiert. Diese erklärte sich für ihren Fall als nicht zuständig, weil er zu lange zurückliege.
Katie Uhlaender. Foto: Brendan McDermid / REUTERS
Die 41-Jährige beklagt »offensichtliche Wettbewerbsmanipulation« der Kanadier durch den Rückzug von vier Starterinnen bei einem Rennen in Lake Placid. Uhlaender hatte im Januar auf ihrer Heimstrecke gesiegt, durch das kurzfristige Fehlen der Konkurrenz aber nicht die nötigen Qualifikationspunkte für Olympia sammeln können.
Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.
Am vergangenen Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.
Am vergangenen Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen im SPIEGEL-Liveblog zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Wir begleiten das Geschehen in Cortina d'Ampezzo, Mailand, Antholz, Predazzo, Tesero, Livignio und Bormio für Sie live und berichten dabei von vor Ort und aus dem Hamburger Newsroom. Wir wünschen gute Unterhaltung!
herzlich willkommen im SPIEGEL-Liveblog zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Wir begleiten das Geschehen in Cortina d'Ampezzo, Mailand, Antholz, Predazzo, Tesero, Livignio und Bormio für Sie live und berichten dabei von vor Ort und aus dem Hamburger Newsroom. Wir wünschen gute Unterhaltung!
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Mit Material der Agenturen

