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Thomas Schulz
aus Mailand

Die Message hätte auch Bud Spencer überbringen könenn. War ja auch mal Olympiaschwimmer. Und Italiener. Ist aber leider schon tot.
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Weitere Friedensbotschafter tragen eine Fahne mit den Olympischen Ringen.
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Friede sei nur möglich, wenn Menschen sich mit Respekt begegnen, sagt sie. Da mag man ihr nicht widersprechen.
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Um eine Friedensbotschaft zu überbringen offenbar.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Warum eigentlich?
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Und jetzt ist auf einmal Charlize Theron da.
Foto: Alexander Nemenov / AFP
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Thomas Schulz
aus Mailand

Nicht ganz Gianna Nannini aber auch nicht schlecht. Am Ende bilden die Tänzerinnen und Tänzer eine Friedenstraube.
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Mindestens einer der Schlafanzugträger scheint ein Cyborg zu sein - auf jeden Fall gläntze da etwas silbern in seinem Gesicht.
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Nun betritt der italienische Rapper Ghali die Bühne, um ihn herum viele Tänzerinnen und Tänzer in etwas, das mich an transparente Schlafanzüge erinnert.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Die Fackel wurde gerade von drei italienischen Volleyballweltmeisterinnen an drei italienische Volleyballweltmeister übergeben.
Foto: Yara Nardi / REUTERS
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Warum nicht Gianna Nannini?
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

»Nessun dorma« kam schon bei der Fifa-WM-Auslosung im Dezember. Da würde man sich dann doch mal ein bisschen mehr Abwechslung wünschen.
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"Time to Say Goodbye" wäre aber auch unpassend gewesen.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Hier kommt das Feuer.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Er sing die berühmte Arie »Nessun Dorma«. Gänsehautmoment.
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Nun kommt aber erst der Auftritt von Andrea Bocelli!
Foto: Alexander Nemenov / AFP
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Das Ende der Feier ist das aber noch nicht. Das Olympische Feuer muss noch entzündet werden.
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In Cortina gab es stellenweise Applaus für Coventry. Wenn auch deutlich leiser als wenn ein Italiener das Wort hat.
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Coventry übergibt das Wort an den Präsidenten, Italiens: Sergio Mattarella. Dieser erklärt die Spiele für eröffnet!
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Sergio, Sergio-Sprechchöre im San Siro. Präsident Mattarella gehört zu den Personen, die in Italien allseits hoch respektiert werden.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Let the games be a celebration of what unites us. Das hat schon eine politische Botschaft.
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Thomas Schulz
aus Mailand

Es geht darum, was uns menschlich macht, sagt sie. Hört JD Vance noch zu?
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Coventry bedankt sich bei allen Zuschauern dafür, dass sie an die Magie der Olympischen Spiele glauben.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Es geht nicht nur ums Gewinnen, sondern um Mut und Herz, ruft sie den Sportlerinnen und Sportlern zu.
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Sie spricht nun darüber, dass sie weiß, wie es sich für die Sportlerinnen und Sportler hier anfühlt: am Ziel nach all den Entbehrungen. Coventry selbst hat immerhin zwei olympische Goldmedaillen im Schwimmen gewonnen.
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Erst mal heißt sie alle willkommen. Guter Start.
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Nun kommt aber Coventry. Halten Sie es gemeinsam mit mir durch.
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Er spricht über das Entfachen eines Feuers und der Gestaltung der Zukunft und seiner Liebe zum Sport. Dann bedankt er sich noch bei den diversen Helfern und den italienischen Gemeinden. Grazie sagt er auch dem italienischen Volk und allen Teilnehmern. Im Großen und Ganzen sagt er also in etwa das, was man bei solchen Reden nun mal von sich gibt.
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Italien ist bereit, erneut olympische Geschichte zu schreiben, sagt er. Das Ganze in Freundschaft und Respekt. Im Einklang mit der Umwelt natürlich. Okay.
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Vorher aber spricht Giovanni Malagò, der Präsident des italienischen Olympischen Kommitees.
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Nun kommt die Präsidentin des Internationalen Kommitees, Kirsty Coventry, die die offizielle Eröffnungsrede halten wird.
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Der Fisch im Video
Ein Nachtrag zum deutschen Fisch: Hier ist Bobfahrer Adam Ammour am Fantasie-Angelhaken seiner Mitstreiter. Das sah im Livebild ein wenig bedenklich aus, so eingeordnet dann aber doch nach 'nem spaßigen Auftritt. Petri Dank hierfür!
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Die erste Rede hat mir schon mal gefallen. Nach einer komödiantischen Einlage, die ein defektes Mikro und viele Gestiken beeinhaltete, wurde nur folgendes gesagt: Welcome to Italy!
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Diese Tanznummern lassen mich immer etwas ratlos zurück, muss ich zugeben. Zum Glück gibt es gleich noch mindestens eine Rede ...
Foto: Teresa Suarez / EPA
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Nun wird wieder getanzt. Alle Nationen haben es heil ins Ziel geschafft, mit Shownummern geht es weiter. Unter anderem performt ein Eishockeyteam in Wollpullovern und -mützen.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

O tempora, o mores ...
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Thomas Schulz
aus Mailand

Und das in der Modehauptstadt Mailand, lieber Florian.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Bei aller modischen Selbstkasteiung der Deutschen: Die Italiener waren auch schon mal besser gekleidet.
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In Cortina wird Italiens Fahnenträgerin Federica Brignone auf Schultern getragen. Die beste Skirennfahrerin des Landes kämpfte sich in dieser Saison nach schwerer Verletzung zurück und will eine Medaille.
Foto: Jennifer Lorenzini / REUTERS
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Gleich wird es laut ...
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Bei der Schalte nach Livigno hört man vornehmlich »USA«-Sprechchöre. Man mag tatsächlich schlussfolgern, dass die Buhrufe weniger den Athletinnen und Athleten gelten, mehr dem in San Siro anwesenden Vizepräsidenten JD Vance.
Foto: Yara Nardi / REUTERS
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Anders in Predazzo, keine Pfiffe, keine Buhrufe für das US-Team. Aber hier schwenkt auch kein Vance eine Flagge.
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In Cortina gibt es vereinzelte »Italia«-Rufe, als sich das US-Team aufstellt. Dann aber höflichen Applaus der Zuschauer beim Einzug.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Thomas Schulz
aus Mailand

Die amerikanischen Kollegen um uns herum schauen etwas bedröppelt.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Jetzt die Amerikaner. Oh, es wird gebuht, aber kräftig.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Tatsächlich wirkt Katharina Schmid sehr glücklich:
„Das war ein ganz besonderer Moment, der für immer bleiben wird. Es war so cool, nur leider etwas zu kurz“
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Neuer Dezibelrekord: die Ukraine
Foto: Hannah McKay / REUTERS
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Wir sind mittlerweile beim Buchstaben T angekommen. Gleich haben alle Athleten (und wir) es geschafft.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

In Mailand ist der Jubel generell am lautesten bei (west-)europäischen Ländern wie jetzt gerade Spanien und die Schweiz oder vorher auch Deutschland.
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Hier ist die Tribüne höchstens noch zur Hälfte besetzt. Die Kälte treibt die Menschen nach Hause. Aber ich bin auch gespannt, wie gleich die Reaktionen auf das US-Team ausfallen.
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Skeletoni Jaqueline Pfeiffer findet es »besonders, so nah an den Menschen gewesen zu sein«. Bei den vergangenen Spielen in Peking waren Zuschauer coronabedingt nur vereinzelt zugelassen. »Gerade nach Peking ist es total schön, mit den Fans in die Wettkämpfe zu starten«, sagte Pfeiffer weiter.
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Slowenien kommt mit zwei Skisprung-Dominatoren: Nika und Domen Prevc, Schwester und Bruder, dürfen sich beide berechtigte Hoffnungen auf Gold machen.
Foto: Matthias Schrader / AP
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Thomas Schulz
aus Mailand

Gleich kommen die Amerikaner. Buht das Stadion?
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Einer meiner Lieblingsmomente dieses Abends ist derjenige, an dem ich den italienischen Namen für die Niederlande gelernt habe: Paesi Bassi. Das könnte auch der Name eines Zeichentrick-Teddybären sein.
Foto: Hannah McKay / REUTERS
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Für Leon Draisaitl war es eine »einmalige Erfahrung«, als deutscher Flaggenträger und San Siro einlaufen zu dürfen, wie er dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sagt.
„Das ist auf jeden Fall ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Bisher wahrscheinlich der größte Moment in meinem Leben.“
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Noch dazu hat Mexiko eine Weltneuheit in petto: In Cortina geht Sarah Schleper, vormals US-Amerikanerin, in ihre siebten Olympischen Spiele. Angefangen hat Schlepers olympische Reise 1998 in Nagano. 2007 heiratete sie den Mexikaner Federico Gaxiola – und ist in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem 18 Jahre alten Sohn Lasse Gaxiola am Start. Erstmals nehmen Mutter und Sohn gemeinsam an denselben Olympischen Spielen teil.
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Bei Mexiko läuft in Cortina natürlich Hubertus von Hohenlohe mit ein. 2014 nahm er mit 55 Jahren noch an Olympia Teil, 2025 fuhr er bei der Ski-WM in Saalbach. Legende.
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Kleine Faustregel für den Einlauf: Hat ein verhältnismäßig kleines Land verhältnismäßig viele Athletinnen und Athleten am Start, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass Eishockeyteams gemeldet sind.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Mit Israel kommen wieder ein paar Sportler – und die ersten Pfiffe des Abends. Vereinzelt, aber deutlich hörbar.
Foto: Teresa Suarez / EPA
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

In Mailand »laufen« jetzt gerade mehrere Länder ohne Sportler ein, darunter Iran und Island. Nur ihr Schild wird über die runde Bühne getragen.
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Mit nach Hause darf Schmid die Fahne übrigens nicht nehmen. Wenn die Sportlerinnen und Sportler in den Katakomben des Skisprungstadions verschwinden, erwartet sie ein Holzkasten mit Löchern. Fahne bitte reinstecken, hat Schmid natürlich gemacht.
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Ein wenig Selbstironie kann nicht schaden bei dem Outfit.
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Katharina Schmid ist ein glücklicher Mensch, da bin ich mir sehr sicher. Sie ist gerade einen halben Meter neben mir vorbeigelaufen, grinsend und schwenkend.
Foto: Matthias Schrader / AP / dpa
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Impressionen von der Eröffnungszeremonie.
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Es wurde ein Fisch an Land gezogen. Glaube ich.
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Ahh, Angeln. Logisch.
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Aber kann jemand erklären, wer sich hingeschmissen hat und warum?
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Angel-Performance des deutschen Teams
Die Anglerhüte irritieren das modebewusste italienische Publikum spürbar. Als das deutsche Team in Cortina dann eine Angler-Performance hinlegt, jubeln auch die Italiener.
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Den längsten Applaus gibt es, naturgemäß, für das deutsche Team. Für jeden Ort neu. Die, sagen wir mal, besonderen Outfits der Deutschen interessieren hier niemanden.
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Deutschland läuft ein – im extravaganten Outfit
Team Deutschland macht sich auf! Im San Siro ist es NHL-Star Leon Draisaitl, der das Aufgebot der deutschen Ponchoträger anführt. In Predazzo übernimmt Katharina Schmid die Rolle der Fahnenträgerin, die so erfolgreiche Skispringerin, die nach dieser Saison ihre Karriere beenden wird.
Foto: Teresa Suarez / EPA
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Wir nähern uns dem Auftritt des deutschen Teams. Finnland und Georgien noch, dann ist »Germania« an der Reihe.
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Apropos Handys: In Cortina hat jemand aus dem dänischen Team sein Mobiltelefon fallen lassen, es aber nicht gemerkt. Jetzt sprintet ein Helfer dem Team hinterher. Wäre den Chinesen nicht passiert.
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Südkorea ist allenorts mit Delegationen vertreten. In Cortina gar mit einem Athleten, der sich zwei Fahnen an die Ohrenschützer gesteckt hat. Das kommt erfrischend ulkig daher.
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Sehr, sehr viele chinesische Sportlerinnen und Sportler haben ihre Handys gezückt und filmen den Moment ihrer Ankunft im Stadion gleich selbst mit. Man möchte ihnen zurufen, doch den Moment zu genießen.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Erster großer Jubel in Mailand: für Team Kanada
Foto: Javier Soriano / AFP
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Erst ein »jaaaa, da ist er« (Lucas Braathen), dann ein »neeeein« (als er sich offenbar die Jacke auszieht und die Regie wegschaltet) und schließlich ein »ohhhh«, »wuuuuh« (als die Brasilianer und Brasilianerinnen tanzen) schallt durch den Raum: Die brasilianischen Delegationen rufen hier bisher die größten Begeisterungsstürme hervor.
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Katharina Schmid steht bereit. Ich kann die deutsche Fahne schon sehen, sie kommt gleich mit ihren Kolleginnen und Kollegen ins Stadion. Auch wenn hier alles kleiner ist, für die Sportler ist das ein tolles Erlebnis.
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Brasilien, keine Wintersportnation? Ach was: Fahnenträger Lucas Pinheiro Braathen könnte dem Land seine erste Medaille bei Winterspielen bescheren. Aber Sie haben den Braathen wahrscheinlich gerochen: Wie der Nachname nahelegt, ist der Sohn einer brasilianischen Mutter auch der Sohn eines norwegischen Vaters und im nordeuropäischen Schnee aufgewachsen.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Ja, wenn selbst Österreich nur zehn Sportler bei einer Eröffnungsfeier von Winterspielen aufbieten kann, ist das schon etwas deprimierend. Aber in den Bergdörfern bei den Schneesportarten sind es vielleicht ein paar mehr. In Mailand (Eissportarten) wird wohl nur auf ein stattliches Kontingent kommen, wer Eishockeyteams an den Start bringt. Und vielleicht die Niederländer mit ihren Eisschnellläufern.
Foto: Franck Fife / AFP
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Die Show hat einiges für geneigte Zusehende geboten: von Erinnerungen an Opernlegenden wie Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini bis zu Pinocchio und Kostümen des verstorbenen Modemachers Giorgio Armani.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Im riesigen San Siro wirken die kleinen Gruppen von Sportlerinnen und Sportlern etwas verloren.
Foto: Gabriel Bouys / AFP
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Austria, Österreich, bietet uns die erste große Wintersportnation dar. Ob im Alpinen, beim Skispringen oder in der Nordischen Kombination: Italiens nördliche Nachbarn rechnen sich in vielen Wettbewerben Chancen aus.
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Nicht jede Nation hat eine Delegation in Predazzo. Aber als in Mailand Australien aufgerufen wird, bewegen sich die sechs australischen Athletinnen und Athleten auch hier. Sie tanzen sogar ein bisschen, das kommt gut an.
Foto: Franck Fife / AFP
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Es ist eine kuriose Prozession: An der Spitze trägt jemand, stets in einen grell silbernen Schneeanzug gekleidet, den auf einen Eiswürfel gemalten Namen eines jeden Landes in die Arena. Dahinter kommen die teils winzigen Kontingente der Nationen einmarschiert. Auf die zahlreichen Austragungsorte verteilt wirken die Athletinnen und Athleten reichlich zersplittert.
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Auch in Cortina kommen nun die Sportlerinnen und Sportler und schreiten auf die beleuchtete Basilika zu.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Erstmals brandet großer Jubel auf, als Bilder aus Predazzo auf der Leinwand gezeigt werden.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Da sind schon mal die Ringe!
Foto: Salvatore Di Nolfi / EPA
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Giovanni di Lorenzo hat bei der ARD-Übertragung gerade verraten, dass für die Show heute Abend 70 Friseurinnen und Friseure im Einsatz sind. Hoffentlich gibt es ein bisschen Trinkgeld.
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Achtung. Achtung, in Predazzo passiert etwas. Hier laufen soeben die ersten Sportlerinnen und Sportler ins Stadion ein. Wie immer angeführt von Griechenland. Aber nur häppchenweise, und da niemand etwas über die Lautsprecher sagt, rätseln alle. Es läuft weiterhin die Musik zu den Bildern aus Mailand.
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Falls Sie sich fragen, wann die Athleten kommen? Gleich!
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Es gibt auch Menschen, die keine Zeit haben, sich die TV-Übertragung der Eröffnungsfeier anzuschauen. Die Pistenraupenfahrer in Bormio zum Beispiel. Unermüdlich fahren sie mit ihren Maschinen die Abfahrtsstrecke rauf und runter, um der Stelvio den letzten Schliff zu geben. Beim Rennen morgen soll alles perfekt sein.
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Weiter geht es mit dem nächsten Videoeinspieler – einem Teufelsgeiger, der in Antholz die Stradivari sprechen lässt. Und zurück in San Siro, wo Schauspieler Pierfrancesco Favino ein Gedicht vorträgt. Wohl dem, der Italiener ist und so viel Kultur vor sich hertragen kann.
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Da brandet tatsächlich auch hier Applaus auf. Besonders der Chor unten im Tal von Cortina rief Lächeln hervor.
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San Siro erhebt sich
Es ist Zeit für die italienische Nationalhymne.
Foto: Teresa Suarez / EPA
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Thomas Schulz
aus Mailand

Mattarella betritt das Stadion und wird bejubelt, als würde Inter auflaufen. Ist glaube ich Frank-Walter Steinmeier noch nicht passiert, der auch an der Eröffnungsfeier teilnimmt.
Foto: Wang Zhao / AFP
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In einem kleinen Videoeinspieler hebt Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella einem kleinen Kind das Hermelin-Stofftier auf, wenige Momente später wird der 84-Jährige auch im Stadion begrüßt. Ähnlich wie in Deutschland ist das Präsidentenamt in Italien hauptsächlich von zeremonieller Bedeutung. Wohl deswegen sind viele Italiener Mattarella relativ wohlgesinnt.
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Der ehemalige Rennfahrer Jean Todt und Schauspielerin Michelle Yeoh haben auch Spaß. Seit 2023 sind die beiden verheiratet.
Foto: Andreas Rentz / Getty Images
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Thomas Schulz
aus Mailand

Das Stadion grölt mit bei »Volare«.
Foto: Thomas Schulz / Der SPIEGEL
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Übrigens: Die auf knapp drei Stunden angelegte Show unter dem Motto Armonia (Harmonie) sollte in ihrer Gestaltung den Charakter dieser dezentralen Spiele widerspiegeln.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Carey singt!
Nun ist es so weit: Mariah Carey hat ihren großen Auftritt. Und sie singt auf Italienisch! »Volare«, ein Klassiker. Nur Fliegen ist schöner.
Foto: Yara Nardi / Reuters
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Und in Cortina sind die Sportler da – und warten. Viele schauen die Mailand-Show im Stream auf ihren Handys.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Jetzt wird es farbenfroh in Mailand. Leider gab es vorab keine genauen Erläuterungen der Organisatoren, was da genau passiert. Sieht aber hübsch aus.
Foto: Thomas Schulz / Der SPIEGEL
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Public Viewing
Hier in Predazzo schauen die geschätzten 300 Olympiafans von der Tribüne aus auf zwei große Leinwände, die gegenüber dem Auslauf platziert sind. Dort läuft die Eröffnungssequenz aus Mailand, für eigene Showelemente ist noch nicht die Zeit.
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Hier in Bormio läuten jetzt die Glocken. Die Piste der Stelvio, wo morgen die Abfahrt der Männer ausgetragen wird, ist von Flutlicht hell erleuchtet. Auf einem zentralen Platz im Ort feiern Hunderte Menschen den Olympiastart. Und das alles vor tief verschneiter Bergkulisse. Sehr stimmungsvoll.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Der tanzende Engel erinnert direkt an den berühmten Renaissancemaler Sandro Botticelli, aber der stammt ausgerechnet aus Florenz, jahrhundertelang die Nemesis von Mailand.
Foto: Gabriel Bouys / AFP
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Tänzerinnen und Tänzer, aus dem weltberühmten Teatro alla Scala verfrachtet ins San Siro. Das funktioniert. Besser als umgekehrt, auch wenn ich mir gerade Niclas Füllkrug beim Ballett vorstelle.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Eine Stunde exakt
Kleiner Nachtrag zu den Schlangen an den Verkaufsständen im San Siro: Die Kollegin nebenan hat es geschafft, ein Wasser und ein Sandwich zu kaufen. Sie berichtet, tatsächlich eine volle Stunde angestanden zu haben.
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Nun sind wir im Stadion. Zuerst sehen wir einen als Engel verkleideten Mann, der über die Bühne hüpft.
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Wir sehen zuerst einen Einspieler mit Bildern aus Italien: Es wird Kaffee gemacht, Kühe werden gestreichelt, und Menschen fahren Ski.
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Thomas Schulz
aus Mailand

Gleich geht’s los. Hier geht schon mal die Welle durchs Stadion. Florian und ich sind erst mal sitzen geblieben.
Foto: Carolyn Kaster / dpa
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Beinahe Australien
Noch ein letztes Mal Fußball für heute: Wegen der Abbauten nach der Eröffnungsfeier kann im San Siro am Wochenende nicht das angesetzte Ligamatch zwischen Milan und Como ausgetragen werden. Die Serie A wollte daraufhin in Perth spielen lassen. Das liegt in Australien. Von der Uefa gab es wegen Rechtsunsicherheiten sogar eine Erlaubnis für das Projekt. Nach massivem Widerstand blies man den Plan dann aber doch noch ab, es gibt jetzt eine lokale Lösung. Milan empfängt Como am 18. Februar – im San Siro.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Anstehen ist angesagt
Warum dieses Juwel abreißen? Auf diesem Foto bekommt man eine Idee von den Gründen. Das ist die Schlange zum Getränkestand. Sie geht endlos, die Wartezeit geht gefühlt in Richtung eine Stunde. Wegen dieser und anderer Schrullen ermöglicht das alte Stadion den Vereinen keine Einnahmen auf dem Niveau der Konkurrenz im europäischen Hochadel.
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Arrivederci San Siro
Das San Siro feiert mit dieser Olympiaeröffnung das Jahr seines 100. Geburtstags – und auch so etwas wie sein letztes großes Hurra. Der 1926 erbaute Fußballtempel wird abgerissen, sobald die großen Mailänder Klubs Inter und Milan ihr neues Stadion fertiggestellt haben. Das soll bis 2031 geschehen – direkt nebenan. Für das Gelände und die bestehende Struktur haben die Vereine knapp 200 Millionen Euro an die Stadt bezahlt.
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Im Deutschen Haus deutet bisher wenig darauf hin, dass in wenigen Minuten die größte Wintersportveranstaltung der Welt beginnt. Noch haben keine Sportler und Sportlerinnen ihren Weg hoch gefunden, Platz ist genug. Jetzt läuft immerhin die ARD-Übertragung.
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Meinst du diese beiden Hermeline, Marcus? Ich gebe zu, ich dachte zuerst, es soll sich um Frettchen handeln. Bis vor zehn Minuten waren sie mir unbekannt, aber jetzt bin ich natürlich ganz verliebt ... An Goleo kommt aber kein anderes Maskottchen ran!
Foto: Ben Curtis / AP / dpa
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Lieber Sven, ich halte dich für einen Maskottchen-Experten. Hast du Tina und Milo schon gesehen? Hier sind die beiden gerade als Zwei-Meter-Gestalten durch den Auslauf der Schanze getanzt. Jetzt wollen alle wissen: Wie findest du die beiden, und hast du ein Lieblingsmaskottchen?
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Diese Promis sind heute dabei
So, mittlerweile sind auch einige prominente Gäste der gleich beginnenden Eröffnungsfeier bekannt geworden. Zu ihnen gehören unter anderem Jeff Goldblum, Zlatan Ibrahimović und Donatella Versace. Aber schauen Sie selbst.
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Thomas Schulz
Sportressort, aus Mailand

Kaum 20 Minuten bis es losgeht, aber noch ist reichlich Platz im Stadion. Lange Schlangen nur vor den Toiletten und Essensständen. Das Vorprogramm mit DJ hält die Leute auch nicht unbedingt auf den Plätzen.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Neues von Lindsey Vonn: Ihr Kreuzband sei »zu 100% gerissen«. Nicht angerissen, komplett durch. Die US-Skilegende ist offenbar nicht einverstanden mit Spekulationen im Netz, die sich darum bemühen, Vonns so unwahrscheinlich wirkenden Olympiastart mit kaputtem Knie in einen Kontext zu setzen, der Vonns Performance weniger übermenschlich wirken ließe.
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Coventrys erste große Bewährungsprobe
Kirsty Coventry ist mittlerweile seit fast acht Monaten Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ihren bisher größten Auftritt hat die Ex-Schwimmerin aus Simbabwe heute Abend. In Mailand wird sie bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele zur Welt sprechen.
Coventry wird diese Bühne nutzen wollen, um an Profil zu gewinnen, bislang blieb die erste Frau im obersten Amt des Sports eher blass. Sie gewann die Wahl in Griechenland im Vorjahr überraschenderweise schon im ersten Wahlgang, wurde aber davor und danach von Kritikern als »Bachs Mädchen« bezeichnet. Es ist kein Geheimnis, dass sie dem langjährigen IOC-Boss Thomas Bach nahesteht, dass sie seine Wunschkandidatin war. Ganz freimachen konnte sich Coventry von diesem Eindruck nicht. Sie will für mehr Transparenz sorgen, was die Vergabe von Olympischen Spielen angeht.
Coventry wird diese Bühne nutzen wollen, um an Profil zu gewinnen, bislang blieb die erste Frau im obersten Amt des Sports eher blass. Sie gewann die Wahl in Griechenland im Vorjahr überraschenderweise schon im ersten Wahlgang, wurde aber davor und danach von Kritikern als »Bachs Mädchen« bezeichnet. Es ist kein Geheimnis, dass sie dem langjährigen IOC-Boss Thomas Bach nahesteht, dass sie seine Wunschkandidatin war. Ganz freimachen konnte sich Coventry von diesem Eindruck nicht. Sie will für mehr Transparenz sorgen, was die Vergabe von Olympischen Spielen angeht.
Kirsty Coventry. Foto: Andreas Rentz / Getty Images
Aber sonst? Hebt sich Coventry nur geringfügig von ihrem Förderer ab. Der Rückkehr von russischen und belarussischen Sportlern steht sie immer offener gegenüber. Bei den Winterspielen sind nur 13 Athletinnen und Athleten aus den beiden Ländern dabei, sie starten unter neutraler Flagge.
Ansonsten hat sie noch viel Arbeit vor sich. Sie will den Frauensport schützen, offen ist: wie. Sie will mehr junge Menschen für Olympia begeistern. Auch hier gibt es noch keinen wirklichen Plan. Aber: Die 42-Jährige kündigte an, vieles auf den Prüfstand zu stellen. Womöglich fliegt unter ihrer Regie bald die eine oder andere arrivierte Sportart aus dem Programm.
Ansonsten hat sie noch viel Arbeit vor sich. Sie will den Frauensport schützen, offen ist: wie. Sie will mehr junge Menschen für Olympia begeistern. Auch hier gibt es noch keinen wirklichen Plan. Aber: Die 42-Jährige kündigte an, vieles auf den Prüfstand zu stellen. Womöglich fliegt unter ihrer Regie bald die eine oder andere arrivierte Sportart aus dem Programm.
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In Predazzo ist das Flutlicht ausgegangen und das Chaos ausgebrochen – zumindest unter den Journalisten. Drei verschiedene Volunteers mit drei verschiedenen Aussagen wollen uns unsere Plätze zeigen. Linke und rechte Hand, niemand weiß wirklich Bescheid. Und allzu viele Zuschauerinnen und Zuschauer sind auch noch nicht da. Aber jetzt bringt immerhin ein, sagen wir mal Animateur, etwas Stimmung rein mit »Let’s Get It Started« von den Black Eyed Peas.
Fotos: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Ich melde mich aus dem Deutschen Haus oben am Hang von Cortina d‘Ampezzo, wo ich die Eröffnungsfeier verfolgen werde. Noch ist die Fan-Zone recht verwaist, in den nächsten zwei Wochen sollen ein großer Bildschirm und verschiedene Sportarten zum Ausprobieren (Biathlon-Schießen oder Eisstock-Schießen etwa) zum Verweilen einladen. Das Deutsche Haus selbst ist ganz in Holz verkleidet, durch die Bäume kann man einen Blick ins Tal und auf die beleuchtete Skipiste erhaschen. Das ganze Ambiente ist sehr malerisch, man kann es nicht anders sagen.
Foto: Annika Schultz / DER SPIEGEL
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Thomas Schulz
Sportressort

Buena sera auch aus Mailand. Hier füllt sich das San Siro schnell. In diesem wunderbaren Meisterwerk des Brutalismus spielen sonst die beiden Mailänder Fußballklubs, heute singt Mariah Carey zur Eröffnungsfeier.
Foto: Thomas Schulz / DER SPIEGEL
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Leider falsch, Cedric. Die richtige Antwort, die ich definitiv nicht aus dem Dokument eines Kollegen geklaut habe, lautet: Charles Jetraw. Der US-Amerikaner gewann 1924 Gold im Eisschnelllauf über 500 Meter. Er startete als Außenseiter, hängte aber alle 26 anderen Athleten ab – sogar die starken Norweger und Finnen – und sicherte sich so einen Platz in den Olympiachroniken.
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Ich könnte nur raten, Sven. Angesichts dessen, dass die alpinen Wettbewerbe damals noch nicht existierten, würde ich auf einen Skandinavier tippen. Und wäre bereit, völlig falsch zu liegen, sollte das erste Gold etwa im Eiskanal gewonnen worden sein.
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Cedric, du weißt, wenig liegt mir ferner, als mit Funfacts anzugeben ... Aber weißt du eigentlich, wer das allererste olympische Gold bei Winterspielen gewann?
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Athleten sind noch keine da, dafür der Krampus. Und das mehrfach.
Ich hoffe, ihr wart alle schön brav?
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Über zu wenig Interesse an der Eröffnungsfeier kann ich in Cortina nicht klagen. Hier ist kaum ein Durchkommen, die Menschen haben ganz offensichtlich Lust auf Olympia.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Die Wurzeln der Winterspiele – und wie Biathlon tatsächlich entstand
Die ersten Olympischen Winterspiele der Geschichte fanden vor 102 Jahren im französischen Chamonix statt, mit 281 Sportlern und 13 Sportlerinnen aus 13 Ländern. Zur Eröffnungsfeier am 24. Januar 1924 kamen 287 Zuschauer, beim Olympischen Eid stellten sich einfach einige Sportler im Kreis auf. Athleten aus Deutschland waren nicht dabei, sie waren nach dem Ersten Weltkrieg gar nicht erst eingeladen worden.
Eigentlich sollten die Wettkämpfe nur für die Olympischen Spiele im gleichen Jahr in Paris werben. Erst zwei Jahre später erklärte das IOC diese Veranstaltung offiziell zu den ersten Winterspielen.
Das Programm war aus heutiger Sicht übersichtlich: 16 Entscheidungen in fünf Sportarten gab es: Eishockey, Bobfahren auf einer Naturbahn, Curling, Eislauf, Ski Nordisch mit Langlauf, Skispringen und der Kombination. In einem weiteren Wettbewerb absolvierten uniformierte Soldaten mit ihren Gewehren einen Langlauf und schossen anschließend auf Scheiben. Aus dieser Militärpatrouille ging Biathlon hervor. Alpine Rennen fehlten, Disziplinen wie Abfahrt oder Slalom entstanden gerade erst und wurden 1936 in Garmisch-Partenkirchen olympisch.
Eigentlich sollten die Wettkämpfe nur für die Olympischen Spiele im gleichen Jahr in Paris werben. Erst zwei Jahre später erklärte das IOC diese Veranstaltung offiziell zu den ersten Winterspielen.
Das Programm war aus heutiger Sicht übersichtlich: 16 Entscheidungen in fünf Sportarten gab es: Eishockey, Bobfahren auf einer Naturbahn, Curling, Eislauf, Ski Nordisch mit Langlauf, Skispringen und der Kombination. In einem weiteren Wettbewerb absolvierten uniformierte Soldaten mit ihren Gewehren einen Langlauf und schossen anschließend auf Scheiben. Aus dieser Militärpatrouille ging Biathlon hervor. Alpine Rennen fehlten, Disziplinen wie Abfahrt oder Slalom entstanden gerade erst und wurden 1936 in Garmisch-Partenkirchen olympisch.
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Ja, auf Biathlon freue ich mich tatsächlich auch am meisten. Auf Instagram habe ich übrigens ein Video gefunden, das erklärt, wie genau der Sport damals erfunden wurde. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es auch genau so abgelaufen ist.
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Ich bin ja durchaus als Fan des Schneesports aufgewachsen, Sven. Als Dreikäsehoch habe ich meine Eltern im Harz-Urlaub mal davon überzeugen wollen, von der inzwischen abgerissenen Wurmbergschanze in Braunlage springen zu dürfen. Dass ich dir heute hier gegenüber sitze, verdanke ich ihrem Nein. Ansonsten hatten es mir damals auch die Biathlon-Wettkämpfe immer sehr angetan.
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Cedric, mein Lieber, ich kenne dich vorwiegend für und beneide dich um deine Fußballexpertise. Aber in welchem Wintersport fühlst du dich am ehesten zu Hause?
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In zwei Stunden startet die Eröffnungsfeier an verschiedenen Orten, das ist eine Olympia-Premiere. Hier in Predazzo wird Katharina Schmid die deutsche Fahne tragen. Noch sind kaum Zuschauer da, warum auch, bei 4 Grad möchte man nicht so lange herumstehen. Aber das Flutlicht ist an, die beiden Schanzen bieten ein imposantes Bild.
Skisprungschanzen in Predazzo . Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Die Schweizerinnen haben das Penaltyschießen übrigens für sich entschieden.
Foto: Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE / picture alliance
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Medien berichten von mehreren Hackerangriffen
Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier hat es italienischen Medienberichten zufolge eine Welle von Cyberangriffen auf mit den Spielen verbundenen Internetseiten gegeben. Laut der Zeitung »La Repubblica« gingen die Attacken von einer prorussischen Hackergruppe aus. Offizielle Angaben der Behörden zu den Cyberangriffen gab es zunächst nicht.
Die Seite des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) war am Freitagvormittag angegriffen worden und danach rund eine Stunde offline, sagte ein ÖOC-Sprecher der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Man habe die Vorgänge frühzeitig erkannt und entsprechend reagiert.
Zwei Internetauftritte des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) waren am Eröffnungstag der Spiele zeitweilig ebenfalls nicht erreichbar. Stattdessen erhielten Nutzer eine Fehlermeldung beim Aufruf der Seite der Dachorganisation sowie der Seite des deutschen Olympia-Teams. Einen konkreten Zusammenhang mit den angeblichen Cyberangriffen bestätigte der DOSB zunächst nicht.
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Bei dem Eishockeyspiel zwischen Tschechien und der Schweiz sind die Athletinnen übrigens mittlerweile beim Penalty-Schießen angekommen. Die ersten beiden Schützinnen haben getroffen.
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»Mario Kart« im Olympischen Dorf: Raimund bestellt Beamer nach
Dass in seinem Zimmer im olympischen Dorf in Predazzo ein Fernseher fehlt, hat Philipp Raimund etwas gewundert. Deswegen hat der deutsche Skispringer nun Ersatz geordert. »Ich habe mir einen transportablen Beamer bestellt, der kommt von meinen Eltern am Montag«, sagte der 25-Jährige. »Dann brauche ich keinen Fernseher mehr.«
Die Ausstattung in dem kleineren Dorf im Val di Fiemme ist zwar laut Raimund akzeptabel, aber die anderen Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen möchte der Skispringer schon gerne verfolgen. »Die Tage sind lang, unsere Wettkämpfe sind am Abend. Da gibt es genügend Zeit, um vor der Glotze zu sitzen«, erklärte Raimund. Auch Videospiele wie der Klassiker Mario Kart sollen dann über den Beamer laufen.
Philipp Raimund beim Training von der Normalschanze. Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Tag eins der Spiele in Mailand und Cortina
Heute werden die 25. Olympischen Winterspiele eröffnet. Knapp 3000 Athletinnen und Athleten kämpfen bis zum 22. Februar in 116 Wettbewerben um die Medaillen. Davon werden heute noch keine vergeben, aber dennoch tut sich auch sportlich schon einiges:
- Um 9.55 Uhr startete der Eiskunstlauf-Teamwettbewerb
- Im Curling gehen ab 10.05 Uhr die Duelle im Mixed Double weiter
- Ab 12.10 Uhr wurde das Eishockeyturnier der Frauen fortgesetzt
- Nicht zu vergessen: Die offizielle Eröffnungsfeier dieser Spiele beginnt um 20 Uhr
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Muriel Mohr verpasst Slopestyle-Event
Das deutsche Olympiateam muss einen Ausfall verkraften. Die Freestyle-Athletin Muriel Mohr hat sich gestern im Slopestyle-Training nach der Landung eines Sprunges am linken Knie verletzt. Bei der in Italien durchgeführten MRT-Untersuchung diagnostizierten die DOSB-Mannschaftsärzte einen kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie bei der 19-Jährigen.
Mohr hat sich heute einem arthroskopischen Eingriff unterzogen, bei dem das eingeklemmte Meniskusstück entfernt wurde. Die Ärzte hoffen, dass das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein wird.
Auch Mohr selbst hofft noch auf einen Start bei den Spielen: »Sollte die Heilung positiv verlaufen, werde ich alles versuchen, um in meiner Paradedisziplin, dem Big Air, zu starten.«
Foto: Christian Stadler / action press
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Einige Eishockey-Fans lagen sich während des Songs gerade schunkelnd in den Armen. Ich würde nicht darauf wetten, dass die Stimmung nachher bei der Eröffnungsfeier noch wesentlich besser sein wird.
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Um Medaillen geht es erst ab morgen, aber schon heute findet Sport statt. Gerade treffen Tschechinnen und Schweizerinnen im Eishockey aufeinander, Zwischenstand in Mailand: 1:2. Auf dem Eis gab es genug Bodychecks für eine kleine Pausen-Compilation. Gleichzeitig geben die Fans in der abgedunkelten Halle einträchtig schunkelnd »Imagine« von John Lennon zum Besten. Wer das veranlasst hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist aber sicher nicht der schlechteste Song, um sich ein paar olympische Gedanken zu machen.
Foto: David W Cerny / REUTERS
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Aber unbedingt, Sven. Und damit auch von mir ein herzliches Moin aus dem Hamburger Newsroom. Wir fragen uns hier schon eine Weile, welche Klassiker uns heute Abend erwarten werden: Für »All I Want for Christmas Is You« wären wir zwei Monate zu spät dran, für »Time to Say Goodbye« zweieinhalb Wochen zu früh. Aber der musikalische Katalog der Beteiligten umfasst im Zweifel ja doch mehr als lediglich die bekanntesten Stücke.
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Und damit auch ein verspätetes Hallo von mir, liebe Leserinnen und Leser. Knapp vier Stunden sind es noch bis zur offiziellen Eröffnungsfeier, bei der wir unter anderem Mariah Carey und Andrea Bocelli erleben »dürfen«. Ich gebe gern zu, kein großer Freund dieser Eröffnungszeremonien zu sein. Wir werden aber unser Bestes geben, um die Show für Sie unterhaltsam zu begleiten, oder Cedric?
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Marcus Krämer
Sportressort, aus Predazzo

Ich bin gerade an der Anlage in Predazzo angekommen, die unmittelbar geöffnet hat. Zum täglichen Prozedere gehört das Scannen der Akkreditierung (damit das IOC auch immer weiß, wo wir sind) und eine Taschenkontrolle. Nun weiß ich, dass eigentlich keine Getränke reingebracht werden dürfen. Der nette Kontrolleur hat mich dann doch durchgewunken. »Prego.« Ich werte es mal als Kompliment.
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In Cortina hat das Fan Village dagegen schon offen. Dort kann man virtuell Skifahren oder ganz in echt Curlen (auf einer kleinen Plastikbahn). Sooo viel ist aber auch hier noch nicht los.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ein herzliches Willkommen auch von mir. Ich werde am Abend von der Eröffnungsfeier in Predazzo berichten und schlendere nun durch den Ort. Ich sehe viele Flaggen, viel Werbung für die Winterspiele. Aber das Fan Village, zwischen Rathaus und Kirche gelegen, ist bisher noch nicht bereit. Es wird gehämmert, geschraubt und die Buden sind: geschlossen.
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Für Marco und mich geht der heutige Olympiatag nun zu Ende. Durch den Nachmittag und Abend begleiten Sie meine Kollegen Sven Scharf und Cedric Voigt gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern in Italien.
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Eishockey: Nächster deutscher Gegner Japan siegt zum Auftakt
Gestern unterlagen die deutschen Eishockeyspielerinnen bei ihrem ersten Auftritt in Mailand den Schwedinnen 1:4. Morgen steht ab 12.10 Uhr gegen Japan bereits ein wegweisendes Duell für die Viertelfinalqualifikation auf dem Programm. Die Japanerinnen haben heute ihr erstes Match bestritten – und sich dabei im letzten Drittel einen 3:2-Sieg gegen Frankreich gesichert. In der deutschen Gruppe B qualifizieren sich nur drei der fünf Teams für die K.-o.-Runde, weitere Gegner des DEB-Teams sind Frankreich und Italien.
Foto: Carolyn Kaster / AP / dpa
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Um 20 Uhr beginnt heute die Eröffnungsfeier der Winterspiele. Werden Sie am Fernseher live dabei sein?
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Hunderte demonstrieren in Mailand gegen ICE
Aus Protest gegen die Anwesenheit von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen sind mehrere Hundert Studenten durch Mailand gezogen. Bei dem Demonstrationsmarsch durch die Innenstadt waren Plakate wie »ICE out« (»ICE raus«) zu sehen. An eine Wand sprühten mehrere Männer in Schwarz den Slogan »Fuck ICE«. Die Proteste verliefen bis zum frühen Nachmittag friedlich.
Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Zuwanderer in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Straßen nicht zum Einsatz kämen.
Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Zuwanderer in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Straßen nicht zum Einsatz kämen.
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Wie die Olympiateilnehmenden ausgestattet werden
Als Athlet oder Athletin bei Olympia erhält man naturgemäß vom jeweiligen Startland eine großzügige Ausstattung mehr oder weniger ansehnlicher Kleidung. Was noch zum Starterpaket gehört, variiert. Auf Tiktok zeigen Sportlerinnen und Sportler, was bei ihnen im Koffer oder der Tasche war:
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Mit Besen und Goldkette: Snoop Dogg übt sich als Curler
Rap-Ikone Snoop Dogg hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien seine Wischkünste unter Beweis gestellt. Stilvoll mit einer großen Goldkette um den Hals griff er im Curling-Stadion in Cortina d'Ampezzo selbst zum Besen und übte mit dem Mixed-Team der USA. Snoop Dogg ist bei den Spielen als erster »Ehrentrainer« in der Geschichte des US-Teams unterwegs. Das hatte das Olympische Komitee der USA im Dezember mitgeteilt.
Bereits im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Snoop Dogg zu den Winterspielen fahren wird. Der 54-Jährige ist somit auf der olympischen Bühne zurück, nachdem er 2024 schon in Paris war. Damals hatte er sich an vielen Wettkampfstätten als großer Sportfan gezeigt, fast immer für Aufsehen gesorgt und vor allem das US-Team unterstützt. Für sein Auftreten soll er rund 500.000 US-Dollar Gage am Tag erhalten haben.
Bereits im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Snoop Dogg zu den Winterspielen fahren wird. Der 54-Jährige ist somit auf der olympischen Bühne zurück, nachdem er 2024 schon in Paris war. Damals hatte er sich an vielen Wettkampfstätten als großer Sportfan gezeigt, fast immer für Aufsehen gesorgt und vor allem das US-Team unterstützt. Für sein Auftreten soll er rund 500.000 US-Dollar Gage am Tag erhalten haben.
Snoop Dogg. Foto: Andrew Milligan / PA Wire / dpa
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Für die Athletinnen und Athleten stehen erst morgen die ersten Medaillenentscheidungen an. Sie können allerdings schon heute zeigen, dass Sie bei unserem Olympiaquiz zum deutschen Team in Goldform sind.
Foto: Raniero Corbelletti / AFLOSPORT / IMAGO
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Alle vier Jahren stehen Randsportarten wie Curling im internationalen Scheinwerferlicht – und auch das Personal, das für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sorgt. So wie dieser engagierte Mitarbeiter in der Halle in Cortina d'Ampezzo, der mit seinem Auftritt auf Tiktok viral ging.
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»Typisch italienisch, wir sind hier spontan«
In Antholz, dem Austragungsort der Biathlonwettbewerbe, ist von Olympischen Spielen derzeit noch wenig zu merken. Die Biathletinnen und Biathleten absolvieren eine ihrer letzten Trainingseinheiten, TV-Teams positionieren ihre Kameras, Volunteers bauen Absperrungen auf und kleben Plakate. »Typisch italienisch, wir sind hier spontan«, sagt einer. Das Olympische Dorf unten im Tal besteht aus wenigen Häusern, jede Nation hat sich ihre eigene Unterkunft ausgesucht. Es ist ruhig im Ort. Große Plakate sucht man vergeblich. Nur die olympischen Ringe geben einen Hinweis darauf, dass kein alltäglicher Weltcup ansteht.
In den Nachbartälern drehen sich die Gespräche in den örtlichen Restaurants und Cafés eher um Neuschnee (kommt über Nacht) und die Fahrweise von Snowboardern (»rücksichtslos«). Gäbe es die Coladose und das Zuckertütchen mit Olympia-Logo nicht, man käme nicht darauf, dass nur wenige Kilometer weiter olympische Wettkämpfe stattfinden. Aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Der erste Wettbewerb ist am Sonntag.
In den Nachbartälern drehen sich die Gespräche in den örtlichen Restaurants und Cafés eher um Neuschnee (kommt über Nacht) und die Fahrweise von Snowboardern (»rücksichtslos«). Gäbe es die Coladose und das Zuckertütchen mit Olympia-Logo nicht, man käme nicht darauf, dass nur wenige Kilometer weiter olympische Wettkämpfe stattfinden. Aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor dem Sturm. Der erste Wettbewerb ist am Sonntag.
Blick ins Biathlon-Stadion in Antholz. Foto: Jiang Han / XinHua / dpa
Auch die Shuttle-Fahrer suchen noch ihre Olympia-Stimmung. Wegen der Schneefälle am Dienstag und Mittwoch war die Lage auf den Straßen rund um Cortina d’Ampezzo zumindest zeitweise kritisch. Und dann stellen auch noch lauter internationale Reporter Fragen auf Englisch, was keinen Fahrer hindert, lang und gestikulierend auf Italienisch zu antworten. Bei einem Umstieg in Predazzo wollte der Haltestellenvorsteher die Weiterfahrt in einem normalen Linienbus verweigern, doch der Fahrer rief »nessun problema« und schon durfte der Reporter doch einsteigen und mitfahren.
Bei den olympischen Ringen am Eiskanal von Cortina tauchte dann einer auf, ohne den die Olympischen Spiele kaum mehr vorstellbar sind: Snoop Dogg. Der US-amerikanische Rapper turnte schon in Paris überall herum, damals noch als »Sonderkorrespondent« für den Sender NBC. Mittlerweile ist er zum Ehrencoach des US-Teams aufgestiegen, was auch immer das sein mag. In Cortina posiert er vor den Ringen, er trägt einen Anzug in US-Farben und -Sternen, darauf ein Bild der Bobfahrerin Kaysha Love. Gern würde man ihn fragen: Was erwarten Sie vom US-Bobteam? Wird sich die deutsche Dominanz im Eiskanal wiederholen? Und wäre Skeleton nicht was für Sie? Aber noch bevor man ansetzen kann, baut sich einer von sechs Leibwächtern vor einem auf. »Attention, please«. Und schon ist Snoop Dogg wieder weg – aber Olympia da.
Bei den olympischen Ringen am Eiskanal von Cortina tauchte dann einer auf, ohne den die Olympischen Spiele kaum mehr vorstellbar sind: Snoop Dogg. Der US-amerikanische Rapper turnte schon in Paris überall herum, damals noch als »Sonderkorrespondent« für den Sender NBC. Mittlerweile ist er zum Ehrencoach des US-Teams aufgestiegen, was auch immer das sein mag. In Cortina posiert er vor den Ringen, er trägt einen Anzug in US-Farben und -Sternen, darauf ein Bild der Bobfahrerin Kaysha Love. Gern würde man ihn fragen: Was erwarten Sie vom US-Bobteam? Wird sich die deutsche Dominanz im Eiskanal wiederholen? Und wäre Skeleton nicht was für Sie? Aber noch bevor man ansetzen kann, baut sich einer von sechs Leibwächtern vor einem auf. »Attention, please«. Und schon ist Snoop Dogg wieder weg – aber Olympia da.
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Felix Loch verzichtet auf olympisches Dorf
Rodel-Mitfavorit Felix Loch verzichtet bewusst auf den Trubel im Olympischen Dorf. Er hat sich in Bahn-Nähe in Cortina d'Ampezzo im »BSD-Außenquartier« eingemietet. »Das habe ich aber bewusst so gewählt, weil ich das schon oft genug erlebt habe und ich weiß ja generell, wie es im Dorf ist. Dieses Mal habe ich mich dagegen entschieden, und ich denke, dass es ganz gut läuft. Wir haben eine nette WG, das passt«, sagte der dreimalige Olympiasieger aus Berchtesgaden, der an diesem Samstag (17 Uhr) in den ersten von insgesamt vier Läufen startet.
Teamkollege Max Langenhan vom BRC 05 Friedrichroda kostet das Wir-Gefühl im Athleten-Dorf gut 15 Busminuten von Cortina d'Ampezzo entfernt hingegen voll aus. »Das Olympische Dorf ist ein großer Campingplatz, aber es ist trotzdem ganz gemütlich«, sagte der Weltmeister.
Felix Loch. Foto: Robert Michael / dpa
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Aichers Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann übte Kritik an der Strecke. Die Wellen in Cortina d'Ampezzo seien »schärfer« als in den vergangenen Jahren. »Natürlich will jeder zu einem Großereignis etwas Besonderes machen und mehr Spannung reinbringen«, sagte sie. Viele Veranstalter passten die Pisten vor Weltmeisterschaften oder Spielen an. Aber der Sport sei gefährlich genug. »Ich weiß nicht, warum man immer noch mehr machen muss«. Sie müssten damit jetzt einfach umgehen: »Jetzt wissen wir es ja.« In der Videoanalyse wolle das Team die Stellen besprechen, um im nächsten Training fehlerfrei durchzukommen.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Anders als Vonn wollte Emma Aicher etwas über ihr Training erzählen. »Sehr weich«, sei die Strecke. Und sie sei »etwas abwartend gefahren, aber das ist ja bei mir im ersten Training nix Neues.« Es soll warm bleiben in Norditalien, Aicher nimmt es gelassen. »Ist mir eigentlich wurscht.«
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Sprechen wollte Vonn nicht, ohne zu den wartenden Reportern zu gehen, verließ sie den Zielraum. Schweigend, aber ohne zu humpeln. Morgen ist nochmal ein Training. Mal schauen, ob Vonn nochmal testet, oder ob sie ihre Kräfte für Sonntag schont.
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Und jetzt eben war Lindsey Vonn unterwegs. Und das sah sehr gut aus von ihr. Lange war sie sehr schnell unterwegs, am Ende ließ sie es austrudeln. Im Ziel wartete Teamkollegin Breezy Johnson auf sie, die gebannt auf den Bildschirm schaute. Schmerzen scheint Vonn keine zu haben. Mal schauen, was sie zu erzählen hat nach ihrem ersten Training mit gerissenem Kreuzband.
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Das Training läuft nach langer langer Unterbrechung wieder, nach Emma Aicher ist gerade Kira Weidle-Winkelmann ins Ziel gekommen. Zwar leuchtet die Bestzeit auf, aber die 29-Jährige hat zwei Tore ausgelassen. Auch Aicher verpasste ein Tor. Es ist also schwer, aus diesem Training Prognosen für das Rennen abzuleiten. Grundsätzlich mag vor allem Weidle-Winkelmann die Strecke, bei der WM 2021 gewann sie hier Silber in der Abfahrt. Das Wichtigste ist: Sie haben nun ein Training absolviert und dürfen am Sonntag beide starten.
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Das Training in Cortina ist weiter unterbrochen, die Stimmung aber ist bestens. Im Startbereich führt das Team der US-Amerikanerinnen gerade ein Tänzchen auf, mittendrin eine lachende Lindsey Vonn. Bislang hält das Knie.
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Lange Unterbrechung wegen Nebel in Cortina
Mein Kollege Jonas hat es offenbar wirklich verschrien: Nach Kaiserwetter zu Beginn des Abfahrtstrainings der Frauen in Cortina d'Ampezzo sorgt nun dichter Nebel für eine lange Unterbrechung.
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Olympia-Eis sorgt für Lacher beim deutschen Eishockeyteam
Deutschlands Eishockeyspieler müssen sich noch an das olympische Eis in Mailand gewöhnen. Obwohl die Eisflächen bei den Winterspielen laut Weltverband IIHF mit 60 mal 26 Metern genauso groß sind wie vor vier Jahren in Peking, wunderten sich die Nationalspieler nach der ersten Trainingseinheit in Mailand über die Maße.
»Wir wussten, dass die Eisfläche klein sein wird, aber die ist schon extrem klein. Das ist ein total anderes Eishockeyspiel, eine andere Sportart«, sagte der frühere NHL-Stürmer Dominik Kahun. In Nordamerika wird auf einer 61 mal 26 Meter großen Eisfläche gespielt, die somit nur etwas größer ist.
»Das war schon sehr klein heute. Da muss man sich jetzt schnell dran gewöhnen. Den Jungs aus Nordamerika wird es leichter fallen«, sagte Verteidiger Moritz Müller. Am Wochenende müssen noch neun Profis aus den nordamerikanischen Profiligen integriert werden.
Trotz seiner Zeit in Nordamerika bis 2021 ist Kahun längst wieder an die europäischen Maße von 60 mal 30 Metern gewöhnt.
»Es gab schon lustige Szenen heute, wo die Jungs die Bande gestriffen haben, weil sie natürlich ganz bestimmte Abläufe haben«, sagte Kahun, für den es die bereits dritte Olympia-Teilnahme ist.
»Es gab schon lustige Szenen heute, wo die Jungs die Bande gestriffen haben, weil sie natürlich ganz bestimmte Abläufe haben«, sagte Kahun, für den es die bereits dritte Olympia-Teilnahme ist.
Das erste deutsche Vorrundenspiel der Männer findet am kommenden Donnerstag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Dänemark statt.
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Italiens größte Sportzeitung wegen Olympia in Blau statt Rosa
Normalerweise erscheint die »Gazzetta dello Sport« auf rosafarbenem Papier, doch zu Beginn der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo weicht Italiens größte Sportzeitung von dieser Tradition ab. Am Tag der Eröffnungsfeier erschien das Blatt auf azurblauem Papier – angelehnt an die Azzurri, wie Italiens Nationalteams genannt werden. Die »blaue Gazzetta« titelte dazu heute: »Spielt unsere Spiele«.
Die auflagenstärkste Sportzeitung Italiens erscheint seit mehr als 100 Jahren täglich auf rosafarbenem Papier, um sich von anderen Zeitungen abzuheben. Sie wird daher oft als »Rosea» bezeichnet. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass die »Gazzetta» nun auf azurblauem Papier zu Ehren der Azzurri erscheint. Am Tag des Fußball-EM-Eröffnungsspiels 2021 erschien sie schon einmal in Blau.
Auch andere Sportzeitungen sind zu Beginn der Winterspiele, die heute mit einer großen Eröffnungsshow beginnen, im Olympia-Fieber. Der »Corriere dello Sport« titelte »Magische Ringe« und widmete den Spielen 24 Sonderseiten. Das Blatt schrieb: »Für 17 Tage ist Italien das Zentrum der Welt«. »Tuttosport» titelte »Spielen wir!« in den Farben der italienischen Nationalflagge: grün, weiß, rot.
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So heikel war die Olympia-Mission für US-Athleten noch nie
Bei Olympia in Italien steht das US-Team im Fokus. Viele Mitglieder wollen Amerika vertreten – aber nicht die Trump-Regierung mit ihren ICE-Schlagzeilen. Besonders Sportlerinnen aus Minnesota erheben ihre Stimme. Aus Mailand berichtet unser Reporter Florian Haupt.
US-Star Lindsey Vonn. Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Bundeskanzler Merz ist »vielleicht sportverrückt«
Vor Beginn der Olympischen Winterspiele hat die Bundesregierung den deutschen Sportlern ihre besten Wünsche übermittelt. Es sei für jeden Teilnehmer sicher ein sehr besonderes Erlebnis, sagte ein Regierungssprecher am Freitag. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) werde die Spiele mit großem Interesse begleiten. »Der Kanzler ist sehr sportbegeistert, vielleicht sogar sportverrückt«, so der Sprecher. Welche Disziplin seine liebste ist, blieb allerdings offen.
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Crawford Schnellster im letzten Abfahrtstraining
Skirennläufer James Crawford aus Kanada war der Schnellste beim allerdings nicht mehr aussagekräftigen Abschlusstraining für die Olympia-Abfahrt in Bormio. Der Weltmeister im Super-G von 2023 lag vor dem am Vortag gestürzten Daniel Hemetsberger aus Österreich (+1,68 Sekunden) und Adrian Smiseth Sejersted aus Norwegen (+2,47). Der einzige deutsche Starter Simon Jocher kam mit 5,08 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Nach bereits zwei absolvierten Trainingsläufen, in denen Ryan Cochran-Siegle (USA) und Mattia Casse (Italien) die Bestzeit erzielten, gingen im dritten Probelauf nur noch 23 der 44 gemeldeten Läufer an den Start. Sie fuhren meist nur abschnittsweise im Renntempo und ließen es im Schlussabschnitt austrudeln. Dazu gehörte auch Jocher, der bis zur vorletzten Zwischenzeit nur 0,24 Sekunden hinter Crawford lag.
Die Abfahrt auf der Stelvio findet am Samstag statt (11.30 Uhr/ARD und Eurosport).
James Crawford. Foto: Rebecca Blackwell / AP
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Olympiaaufruf des Papstes
Papst Leo sandte am Freitag seine besten Wünsche an die Athleten, die sich auf die Olympischen Winterspiele vorbereiten, und wiederholte seinen Aufruf an die Staats- und Regierungschefs der Welt, die Spiele zu nutzen, um Friedensbemühungen zu fördern und die gewalttätigen Konflikte in der Welt zu deeskalieren.
In einem Brief erinnerte Leo an die antike griechische Tradition des olympischen Friedens, bei der während der Spiele alle Kriege eingestellt wurden. »Ich ermutige alle Nationen von ganzem Herzen, dieses Instrument der Hoffnung wiederzuentdecken und zu respektieren«, sagte er.
Der Papst, der als begeisterter Tennisspieler bekannt ist, reflektierte auch über den Wert des Sports für die persönliche Entwicklung. Er warnte davor, dass kommerzielle Interessen während der Olympischen Spiele zu wichtig werden könnten, und beklagte den Einsatz leistungssteigernder Substanzen.
In einem Brief erinnerte Leo an die antike griechische Tradition des olympischen Friedens, bei der während der Spiele alle Kriege eingestellt wurden. »Ich ermutige alle Nationen von ganzem Herzen, dieses Instrument der Hoffnung wiederzuentdecken und zu respektieren«, sagte er.
Der Papst, der als begeisterter Tennisspieler bekannt ist, reflektierte auch über den Wert des Sports für die persönliche Entwicklung. Er warnte davor, dass kommerzielle Interessen während der Olympischen Spiele zu wichtig werden könnten, und beklagte den Einsatz leistungssteigernder Substanzen.
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Florian Haupt
Reporter in Mailand

Ja, es heißt jetzt wirklich so: Das Winter House in Mailand, Begegnungsstätte für US-Eissportolympioniken und ihre Entouragen (formerly known as Ice House).
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Was essen die Athletinnen und Athleten bei den Spielen?
Olympia im Land von Pizza, Pasta, Gelato – was gibt es in kulinarischer Hinsicht Besseres? Vermutlich nicht viel, wie auch das Tiktok-Video der niederländischen Eisschnellläuferin Jutta Leerdam zeigt: Sie filmt ihren Gang in die Kantine im olympischen Dorf. Und der scheint lecker gewesen zu sein:
Ihre kanadische Kollegin Courtney Sarault lässt sich von einem Schokoküchlein mit flüssigem Kern begeistern:
Auch Südafrikas Langlauf-Quereinsteiger Matt C. Smith ist Fan der Verpflegung: Der angebotenen Pizza Margherita gibt er eine solide 8,5 von zehn Punkten.
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Panzer im Nebel
Sechs Reporter und Reporterinnen berichten für den SPIEGEL aus Italien, seit Mittwoch befinden wir uns im Land. Es sind die Spiele der weiten Wege, die Wettkämpfe finden an gleich acht Orten statt, verteilt auf Mailand und Regionen in den Bergen. Das oft bemühte olympische Gefühl, kann es wirklich aufkommen?
Sagen wir mal so. Es entwickelt sich. In Mailand zum Beispiel wirkte es so, dass die Stadt ihren Teil der Spiele in den vergangenen Tagen überwiegend hinnahm, wie Großstädte das meistens tun: genervt bis betont genervt.
Italienische Soldaten am Bahnhof Rogoredo in Mailand. Foto: Hassan Ammar / AP
Die Einschränkungen und Verkehrssperrungen, potenziert noch seit Ankunft des amerikanischen Vizepräsidenten Vance, schienen ein größeres Thema zu sein als jede Prognose zu den in Italien wenig populären Eissportarten, die in der Stadt ausgetragen werden. Es wird kaum auf das Event hingewiesen. In den Zeitungen ging es eher um ein Sicherheitspaket der Politik und, in der Sportpresse, um die Pokalspiele von Inter oder Juventus.
Trotzdem merkt man, dass die Olympischen Spiele in der Stadt sind. An den Zugängen zum Bahnhof sind Schützenpanzer aufgefahren. Schwer bewaffnete Soldaten in Tarnuniform halten Wache. »So was gibt es hier sonst nicht«, sagt ein Verkäufer an einem Imbissstand. Nicht mal beim Mailänder Fußballderby erlebe die Stadt solche Sicherheitsvorkehrungen.
Tony Estanguet, früherer französischer Kanute, trägt das olympische Feuer durch Mailand. Foto: IPA / ABACA / IMAGO
Und die olympischen Momente nehmen zu, seit die Flamme in der Stadt ist. Schon in den Außenvierteln bildeten sich bei prächtigem Sonnenschein am Donnerstagnachmittag kleine Menschengruppen, wenn der Fackellauf die Straßen passierte. Kinder sprinteten wie in der Via Giovanni Bellezza mit den Läufern um die Wette, diese posierten nach erledigter Etappe für Fotos. Entspannte Atmosphäre ohne übermäßig viel Polizei und Security – ganz anders als im Zentrum.
Dort kam die Flamme in der ersten großen Inszenierung der Spiele gegen neun Uhr am Donnerstagabend am Domplatz an. Inszenierungen weiß die Modemetropole Mailand bekanntlich zu schätzen. Es bleibt dennoch abzuwarten, wie sehr sie die Spiele ins Herz schließen wird.
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Ich hätte das mit dem Kaiserwetter nicht schreiben dürfen. Jetzt ist eine dicke Nebelschicht in den Kurs der Abfahrerinnen gezogen, das Training ist unterbrochen.
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Deutsche Rodler tun sich im Training schwer – dann kommt Langenhan
Sechs Trainingsläufe haben die Männer im Einer beim Rennrodeln absolviert. In den ersten fünf Durchgängen taten sich die deutschen Starter sehr schwer, ein dritter Platz für Felix Loch war das beste Ergebnis. Doch im sechsten und letzten Durchgang rückte Max Langenhan die Verhältnisse wieder zurecht. Der sechsmalige Weltmeister katapultierte sich mit der besten Zeit aller Trainingsläufe in die Favoritenposition für die Medaillenentscheidung am Sonntag.
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Für seinen Helden: Jacquelin trägt Ohrring von Pantani
Der französische Biathlet Émilien Jacquelin wird während der Spiele einen Ohrring von Italiens verstorbener Radsportlegende Marco Pantani tragen. »Seine Familie hat ihn mir geliehen, damit ich hier in Italien damit laufen kann«, schrieb der 30-Jährige bei Instagram über das besondere Accessoire seines großen Vorbilds: »Marco ist derjenige, der mich dazu gebracht hat, Sport zu treiben.«
Von diesen Winterspielen in Antholz, die für die Biathletinnen und Biathleten am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF und Eurosport) mit der Mixed-Staffel beginnen, habe er »jahrelang geträumt. Italien, das Land eines Teils meiner Vorfahren ... aber vor allem das Land von Marco Pantani«, so Jacquelin: »Als ich klein war, kaufte mein Vater uns die Kassette der Tour 1998. Seitdem habe ich nie aufgehört, diesen Piraten zu bewundern.«
Émilien Jacquelin. Foto: Radek Mica / AFP
Der 14. Februar sei für Jacquelin »nie Valentinstag« gewesen, »sondern ein tragisches Datum, das zu einem Symbol geworden ist«, schrieb der Biathlet. An jenem Tag vor 22 Jahren war Pantani, der während seiner aktiven Karriere unter anderem 1998 die Tour de France und den Giro d’Italia gewann und in seiner Heimat noch immer verehrt wird, tot in seinem Hotelzimmer in Rimini aufgefunden worden. Als offizielle Todesursache gilt eine Kokain-Überdosis.
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Hallo auch von mir! Der Busfahrer vom Shuttle wusste kurz nicht mehr, wo wir uns befinden, und sprach kein Wort Englisch, aber nun habe ich es auch zum Training für die Abfahrt der Damen geschafft. Dort stürzt gleich die erste Fahrerin, Ilka Štuhec aus Slowenien. Sie rutscht weg, landet im Fangnetz, kann aber selbstständig wieder aufstehen und runterfahren. Im Ziel schnallt sie ihre Skier ab, erst mal deutet nichts auf eine schwere Verletzung hin. Das Training ist unterbrochen.
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Ich würde es mit »tempo splendido« übersetzen, Jonas!
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Was heißt eigentlich Kaiserwetter auf Italienisch? Ich weiß es nicht, aber gleich geht das Training der Abfahrerinnen los.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Positiver Dopingtest: Italienisches Biathlonteam holt sich psychologischen Rat
Ein positives Ergebnis bei einem Dopingtest der Italienerin Rebecca Passler kurz vor Start der Olympischen Spiele sorgt weiter für Unruhe bei den Biathletinnen. »Wir stehen hinter Rebecca und sind überzeugt, dass sie unschuldig ist und sich alles aufklären wird«, sagte Sportdirektor Klaus Höllrigl nun im Interview von »Rai News«.
Die gesamte Mannschaft sei überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handle. »Was das Allerwichtigste ist: Wir haben alle ein reines Gewissen«, sagte Höllrigl. Die Nachricht sei am Montag aus heiterem Himmel gekommen und ein Schock gewesen. »Wir haben uns danach Rat von Psychologen geholt, wie wir jetzt am besten mit der Situation umgehen. Denn natürlich hat die Nachricht das ganze Team hart getroffen«, sagte Höllrigl.
Foto: Pierre Teyssot / MAXPPP / IMAGO
Passler, die aus Antholz stammt, wo ab Sonntag die olympischen Biathlonrennen stattfinden, wurde bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler sollte ursprünglich zu Italiens fünfköpfigem Frauenteam für die Winterspiele gehören, wurde aber vorläufig suspendiert und verpasst die Rennen in ihrer Heimat. Eine Nachnominierung soll es nicht geben.
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Kein Training nötig: Prevc sorgt für Verwunderung
Das Fehlen von Topfavorit Domen Prevc im ersten Olympia-Training hat bei den deutschen Skispringern für Verwunderung gesorgt. »Die kleine Schanze hier ist nicht einfach. Vielleicht rächt sich das«, sagte Philipp Raimund nach den ersten drei Sprüngen auf der Normalschanze in Predazzo am Donnerstagabend. Das slowenische Team um Weltmeister Prevc hatte sich entschieden, erst am Freitag nach Italien zu reisen.
Prevc bleiben somit nur die drei Trainingssprünge am Sonntag, um sich vor der Entscheidung am Montag (19 Uhr/ARD und Eurosport) an die umgebaute Normalschanze zu gewöhnen. Am Donnerstag blieb er ebenso wie seine Teamkollegen Anze Lanisek und Timi Zajc in Planica. Zur Eröffnungsfeier reiste Prevc dann an, schließlich ist er gemeinsam mit seiner Schwester Nika Fahnenträger.
Prevc kann in Italien seinen vierten großen Sieg innerhalb von nur zwölf Monaten holen: Bei WM, Vierschanzentournee und Flug-WM hat er bereits triumphiert.
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Deutsche Hoffnungen in der Frauen-Abfahrt
Aber wir sollten nicht nur auf Vonn schauen. Aus deutscher Sicht haben zwei Athletinnen Chancen auf eine Abfahrtsmedaille. Kira Weidle-Winkelmann, die in Cortina 2021 Vizeweltmeisterin wurde und in dieser Saison schon auf dem Podest stand.
Und natürlich Emma Aicher, der 22-jährige Shootingstar des Teams. Aicher konnte Vonn in dieser Saison schon besiegen, sie hat das Potenzial, gleich mehrere Olympiamedaillen zu gewinnen.
Und natürlich Emma Aicher, der 22-jährige Shootingstar des Teams. Aicher konnte Vonn in dieser Saison schon besiegen, sie hat das Potenzial, gleich mehrere Olympiamedaillen zu gewinnen.
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US-Vizepräsident reist offenbar mit 14 Flugzeugen zu Olympia
Als einer der ersten politischen Promizuschauer reiste US-Vizepräsident JD Vance am Donnerstag nach Italien – und das laut übereinstimmenden Medienberichten in einem Tross mit 14 Flugzeugen. Auch die zugehörige Wagenkolonne soll demnach riesig gewesen sein: Den Berichten zufolge umfasste sie bis zu 100 Autos.
Vance flog mit seiner Frau Usha und den gemeinsamen Kindern nach Mailand. Auch Außenminister Marco Rubio war Teil der Reisegruppe – genau wie eine größere Anzahl an ICE-Einsatzkräften.
Vance flog mit seiner Frau Usha und den gemeinsamen Kindern nach Mailand. Auch Außenminister Marco Rubio war Teil der Reisegruppe – genau wie eine größere Anzahl an ICE-Einsatzkräften.
Vance und Rubio besuchten am Donnerstagabend direkt ihren ersten Wettbewerb: Sie sahen in der Milano Rho Eishockey-Arena den 5:1-Sieg der US-Frauen im Eishockey-Vorrundenspiel gegen Tschechien. Größere Reaktionen aus dem Publikum auf die prominenten Gäste gab es keine.
Der Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Tribünenabschnitt, auf dem die beiden Politiker saßen, wurde von etlichen Sicherheitsbeamten bewacht.
Der Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Tribünenabschnitt, auf dem die beiden Politiker saßen, wurde von etlichen Sicherheitsbeamten bewacht.
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Reise in die Neunzigerjahre beim Eiskunstlauf
Mit großem Interesse verfolgen wir von Hamburg aus den ersten Livesport des Tages. Neben den technischen Darbietungen wie Sequential Twizzles und Rotational Lifts sorgt vor allem die Musikauswahl für ein großes Hallo: Madonna, Will Smith, The Offspring, Right Said Fred. Der ganz große Gemischtwarenladen von vor 30 Jahren. Jetzt wirbelt das italienische Paar Charlene Guignard und Marco Fabbri gerade zu den Backstreet Boys übers Eis. Aktuell führt das französische Paar, das zu »Vogue« performte.
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Alle blicken nach Cortina
Medaillen gibt es heute noch keine zu gewinnen, die Spiele werden erst am Abend offiziell eröffnet. Doch um 11.30 Uhr blickt die Wintersportwelt nach Cortina d'Ampezzo. Dann gehen die schnellsten Skifahrerinnen der Welt zum ersten Training auf die Abfahrtspiste.
Unter ihnen: Lindsey Vonn, eines der Gesichter des Sports. Die 41-jährige US-Amerikanerin riss sich am vergangenen Samstag bei einem Sturz das vordere Kreuzband im linken Knie. Dennoch will sie am Sonntag bei der Abfahrt starten und ihr Comeback mit Gold krönen. Mediziner und Experten rätseln seitdem, ob das gut gehen kann. Das Training heute wird Hinweise liefern, Vonn geht als Zehnte auf die Piste.
Unter ihnen: Lindsey Vonn, eines der Gesichter des Sports. Die 41-jährige US-Amerikanerin riss sich am vergangenen Samstag bei einem Sturz das vordere Kreuzband im linken Knie. Dennoch will sie am Sonntag bei der Abfahrt starten und ihr Comeback mit Gold krönen. Mediziner und Experten rätseln seitdem, ob das gut gehen kann. Das Training heute wird Hinweise liefern, Vonn geht als Zehnte auf die Piste.
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Ärger vor Eröffnungsfeier um Nationalhymne
Kurz vor Beginn der Spiele gibt es Ärger um einen der Auftritte bei der Eröffnungsfeier in Mailand: Rapper Ghali hat mitgeteilt, vom Singen der italienischen Nationalhymne ausgeschlossen worden zu sein. Der 32-Jährige gehört zu den Künstlern, die bei der Eröffnungsshow vor mehr als 70.000 Zuschauern im San-Siro-Stadion auftreten sollen.
Auf seinem Instagram-Account schrieb Ghali: »Ich weiß, warum ich die italienische Nationalhymne nicht mehr singen durfte. (...) Ich weiß auch, dass mein Schweigen Lärm macht. Ich weiß, dass alles ein großes Theater ist.«
Rapper Ghali. Foto: Yara Nardi / REUTERS
Aus der rechten Dreier-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die in Rom an der Regierung ist, hatte es zuvor schon Kritik an Ghalis Auftritt bei der Eröffnungsfeier gegeben. Sportminister Andrea Abodi kündigte an, der Rapper werde »auf der Bühne seine Meinung nicht äußern«. Die kleinere Regierungspartei Lega warf Ghali vorab bereits vor, Italien »demütigen» zu wollen. Der Rapper hatte 2024 beim Musikfestival von Sanremo mit Blick auf Israels Vorgehen im Gazastreifen von Völkermord gesprochen.
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Wilde Anreise
Herzlich willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Ich bin am Skizentrum angekommen, eine Genussfahrt war das aber nicht. Ein permanent fluchender Busfahrer aus Neapel hat ein übervolles Shuttle durch die Serpentinen gesteuert.
Wir waren nicht immer ganz sicher, ob er weiß, wo er hinfährt. Aber nun sind wir doch alle heile angekommen.
Wir waren nicht immer ganz sicher, ob er weiß, wo er hinfährt. Aber nun sind wir doch alle heile angekommen.
Foto: Jonas Kraus / Der SPIEGEL
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Eiskunstlauf: Teamwettbewerb beginnt
Nun startet dieser Tag auch sportlich: In Mailand laufen die Eiskunstläuferinnen und -läufer zum Teamwettbewerb auf. Die erste Disziplin ist der Rhythmustanz. Shiyue Wang und Xinyu Liu aus China eröffnen den Wettbewerb: Sie sind das erste Paar auf der Eisfläche. Deutsche Starterinnen und Starter gibt es im Teamwettbewerb nicht.
Die fünf besten Teams am Ende der Qualifikationsphase qualifizieren sich für das Finale.
Shiyue Wang und Xinyu Liu. Foto: Piroschka Van De Wouw / REUTERS
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Riesch warnt Vonn vor »Ritt auf Messers Schneide«
Olympiasiegerin Maria Riesch hat Lindsey Vonn nach deren Kreuzbandriss vor dem Risiko bei einem Olympia-Start gewarnt. »Es ist ein Ritt auf Messers Schneide, was sie sich da in Cortina zumutet«, sagte Riesch der »Rheinischen Post«. Zwar sei Vonn topfit, habe nach eigenen Angaben keine Schmerzen und verfüge über ein gutes Stabilitätsgefühl sowie eine gute Muskulatur. »Aber es ist in einer Extremsituation eben das Kreuzband des linken Knies gerissen. Das ist sehr riskant«, sagte Riesch.
Konkurrentinnen Vonn (l.), Riesch. Foto: Stephan Jansen / dpa
Die 41-jährige Vonn war am vergangenen Freitag in der letzten Weltcup-Abfahrt vor den Spielen im schweizerischen Crans-Montana heftig gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Dabei zog sie sich nach eigenen Angaben einen Riss des vorderen Kreuzbandes und Knochenprellungen zu. Mit Blick auf die Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr) sei sie dennoch zuversichtlich. Auch Starts im Super-G und in der Team-Kombination schloss sie nicht aus.
Dass Vonn trotzdem um die Medaillen kämpfen will, kann Riesch nachvollziehen: »Sie sieht diese Chance, sonst würde sie nicht starten« Bereits ein Podestplatz wäre nach der Verletzung aus Rieschs Sicht eine »absolute Sensation«. Die dreimalige Alpin-Olympiasiegerin verwies aber darauf, dass Vonn schon einmal mit einem Kreuzbandriss gestartet sei, dann aber wegen Schmerzen bereits nach dem ersten Sprung ausgestiegen sei.
Was ein Mediziner zu Vonns Plänen sagt, lesen Sie hier.
Dass Vonn trotzdem um die Medaillen kämpfen will, kann Riesch nachvollziehen: »Sie sieht diese Chance, sonst würde sie nicht starten« Bereits ein Podestplatz wäre nach der Verletzung aus Rieschs Sicht eine »absolute Sensation«. Die dreimalige Alpin-Olympiasiegerin verwies aber darauf, dass Vonn schon einmal mit einem Kreuzbandriss gestartet sei, dann aber wegen Schmerzen bereits nach dem ersten Sprung ausgestiegen sei.
Was ein Mediziner zu Vonns Plänen sagt, lesen Sie hier.
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Big Air: Vicktor scheidet in der Qualifikation aus
Der deutsche Snowboarder Noah Vicktor hat das Finale im Big-Air-Wettbewerb verpasst. Der 24-Jährige kam in der Qualifikation im Livigno Snow Park auf 73,50 Punkte, die nur für den 30. und somit letzten Rang reichten. Für das Finale hätte Vicktor unter die Top zwölf kommen müssen, jedoch stürzte er bei seinen ersten beiden Versuchen. Seinen letzten Sprung stand er. Bester der Vorentscheidung war der Japaner Hiroto Ogiwara (178,50), die Medaillengewinner werden am Samstag ab 19.30 Uhr (TV: ARD und Eurosport) gekürt.
Der Athlet vom WSV Bischofswiesen startet in Livigno auch im Slopestyle-Wettbewerb, ebenso wie Annika Morgan, die sich am Sonntag (19.30 Uhr, ZDF und Eurosport) für das Finale im Big Air bei den Frauen qualifizieren kann.
Noah Vicktor. Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Deutsche Fahnenträgerin Schmid nach Training unzufrieden
Den Tag vor ihrem großen Auftritt als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele würde Skispringerin Katharina Schmid am liebsten schnell vergessen. »Ich möchte mich jetzt wieder aufs Springen konzentrieren und dann den Abend genießen«, erklärte die 29-Jährige. Mit Platz 15, 18 und 19 konnte Schmid im Training auf der Normalschanze im italienischen Predazzo nicht überzeugen. »Ich habe mich überhaupt nicht gut gefühlt. Ich bin schlecht reingekommen«, sagte die mehrfache Weltmeisterin aus Oberstdorf. »Ich würde gerne am Freitag neu anfangen.«
Am Abend wird Schmid als Fahnenträgerin bei ihren letzten Olympischen Spielen die deutsche Mannschaft anführen und dann einen Tag später an gleicher Stelle sportlich für Furore sorgen. Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion wird Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die deutsche Fahne tragen.
Am Abend wird Schmid als Fahnenträgerin bei ihren letzten Olympischen Spielen die deutsche Mannschaft anführen und dann einen Tag später an gleicher Stelle sportlich für Furore sorgen. Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion wird Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die deutsche Fahne tragen.
Katharina Schmid. Foto: Daniel Karmann / dpa
»Ich hoffe, ich kann dann diesen Schwung mitnehmen. Diese Stimmung, dieses positive Gefühl«, sagte Schmid. Die ersten Medaillen im Skispringen der Frauen werden am Samstag ab 18.45 Uhr vergeben. In Peking sprang sie 2022 zu Silber. Edelmetall wäre in diesem Jahr eine große Überraschung.
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27 Medaillen holte das deutsche Olympiateam bei den letzten Winterspielen. Wie viele werden es dieses Mal? Klar ist: Auf die Kufensportler ist Verlass. Die SPIEGEL-Prognose zeigt, was sonst noch drin ist.
[M] DER SPIEGEL; Fotos: Sven Hoppe / dpa, Georg Hochmuth / AFP, Mike Egerton / PA Wire / dpa, Thomas Bachun / GEPA pictures / IMAGO, Oliver Kremer / IMAGO
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Offiziell sind es die Spiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo. Tatsächlich gibt es jedoch mehr als zwei Austragungsorte. Hier finden die Wettbewerbe und Feierlichkeiten statt:
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US-Skeletoni Uhlaender bittet Vance um Hilfe
Skeletoni Katie Uhlaender will im Kampf um ihre Olympia-Teilnahme nicht klein beigeben und hat US-Vizepräsident JD Vance um Hilfe gebeten. Die zweimalige Weltmeisterin aus den USA fühlt sich vom kanadischen Team um einen Platz bei den Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo betrogen.
Uhlaender hatte zuletzt vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eine Abfuhr kassiert. Diese erklärte sich für ihren Fall als nicht zuständig, weil er zu lange zurückliege.
Uhlaender hatte zuletzt vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eine Abfuhr kassiert. Diese erklärte sich für ihren Fall als nicht zuständig, weil er zu lange zurückliege.
Katie Uhlaender. Foto: Brendan McDermid / REUTERS
Die 41-Jährige beklagt »offensichtliche Wettbewerbsmanipulation« der Kanadier durch den Rückzug von vier Starterinnen bei einem Rennen in Lake Placid. Uhlaender hatte im Januar auf ihrer Heimstrecke gesiegt, durch das kurzfristige Fehlen der Konkurrenz aber nicht die nötigen Qualifikationspunkte für Olympia sammeln können.
Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.
Am vergangenen Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.
Am vergangenen Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen im SPIEGEL-Liveblog zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Wir begleiten das Geschehen in Cortina d'Ampezzo, Mailand, Antholz, Predazzo, Tesero, Livignio und Bormio für Sie live und berichten dabei von vor Ort und aus dem Hamburger Newsroom. Wir wünschen gute Unterhaltung!
herzlich willkommen im SPIEGEL-Liveblog zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Wir begleiten das Geschehen in Cortina d'Ampezzo, Mailand, Antholz, Predazzo, Tesero, Livignio und Bormio für Sie live und berichten dabei von vor Ort und aus dem Hamburger Newsroom. Wir wünschen gute Unterhaltung!
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