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Das war der sechste Wettkampftag der Winterspiele
Deutschland, Rodelland: Im Eiskanal fühlen sich die deutschen Athletinnen und Athleten bekanntlich am wohlsten, die Teamstaffel hat dann auch wenig überraschend gewonnen. Julia Taubitz, Tobias Wendl und Tobias Arlt, Max Langenhan sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sorgten für das vierte deutsche Olympia-Gold dieser Spiele. Die Reaktionen dazu waren entsprechend: »Heute nur Bier«, sagte Langenhan und erhielt Widerspruch von Taubitz: »Heute nur Aperol.«
»Nicht so gut gefahren«: Neben den Rodlerinnen und Rodlern war bei diesen Spielen aus deutscher Sicht auch auf Skirennläuferin Emma Aicher Verlass, zweimal schon gewann sie Silber. Im Super-G kam keine Medaille hinzu. Nach einem Fehler schied Aicher aus, nachher sagte sie: »Ich bin nicht so gut gefahren.« Bei einer Welle habe sie ihre Ski nicht genug in Richtung des nächsten Tors bewegt. »Und das reicht dann nicht.«
Die Entscheidung des Tages wurde abseits der Pisten und Plätze gefällt. Sie sorgte für Tränen bei der IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, Unverständnis und Wut bei Kritikern. Sie betraf: Wladyslaw Heraskewytsch. Der Skeletoni aus der Ukraine wurde von den Spielen ausgeschlossen, weil er darauf bestand, seinen Helm in Gedenken an Opfer des russischen Angriffskriegs zu tragen. Heraskewytsch legte dagegen beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch ein. Er verlangt, dass die Entscheidung aufgehoben wird und er wieder starten darf. Die abschließenden beiden Durchgänge stehen am Freitag an.
Ein besonderes Comeback: Sie stürzte schwer, musste lange behandelt werden – der Auftritt der 17 Jahre alten Snowboarderin Choi Ga-on hätte kaum schlechter beginnen können. Ob die Südkoreanerin überhaupt wieder aufs Board steigen würde? Es schien ungewiss. Choi konnte, und dann zeigte sie in der Halfpipe, was in ihr steckt. Mit einer bemerkenswerten Leistung setzte sie sich an die Spitze, brach danach in Tränen aus. Und musste dann warten. Sie verfolgte, wie der Star der Szene, Chloe Kim, in ihrem Lauf ebenfalls zu Fall kam und die Goldmedaille überraschend verpasste. Dieses Gold gehörte Choi Ga-on.
Die Entscheidung des Tages wurde abseits der Pisten und Plätze gefällt. Sie sorgte für Tränen bei der IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, Unverständnis und Wut bei Kritikern. Sie betraf: Wladyslaw Heraskewytsch. Der Skeletoni aus der Ukraine wurde von den Spielen ausgeschlossen, weil er darauf bestand, seinen Helm in Gedenken an Opfer des russischen Angriffskriegs zu tragen. Heraskewytsch legte dagegen beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch ein. Er verlangt, dass die Entscheidung aufgehoben wird und er wieder starten darf. Die abschließenden beiden Durchgänge stehen am Freitag an.
Ein besonderes Comeback: Sie stürzte schwer, musste lange behandelt werden – der Auftritt der 17 Jahre alten Snowboarderin Choi Ga-on hätte kaum schlechter beginnen können. Ob die Südkoreanerin überhaupt wieder aufs Board steigen würde? Es schien ungewiss. Choi konnte, und dann zeigte sie in der Halfpipe, was in ihr steckt. Mit einer bemerkenswerten Leistung setzte sie sich an die Spitze, brach danach in Tränen aus. Und musste dann warten. Sie verfolgte, wie der Star der Szene, Chloe Kim, in ihrem Lauf ebenfalls zu Fall kam und die Goldmedaille überraschend verpasste. Dieses Gold gehörte Choi Ga-on.
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Damit endet auch unser Liveblog. Morgen begrüßen Sie an dieser Stelle Nina Golombek und Florian Pütz: unter anderem mit dem Langlauf der Männer über 10 Kilometer Freistil (11.45 Uhr) und der Sprintdistanz der Biathleten (14.00 Uhr). Später kommen dann noch die Skeletonis (21.05 Uhr).
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Eishockey
Deutsche Eishockeymänner gewinnen erstes Vorrundenspiel
Vorbei. Deutschland gewinnt 3:1. Großer Respekt für die dänische Mannschaft, die hier ein starkes Spiel abgeliefert hat.
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Eishockey
Wieder Pfostenschuss Dänemark. Wieder hält der deutsche Torwart. Aber gleich ist Schluss.
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Eishockey
Wenn Dänemark jetzt ein Tor macht, ist hier alles noch möglich.
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Eishockey
Puh, das kostet Nerven hier. Deutschland kaum noch mit Entlastung. Sehr starke Dänen im letzten Drittel.
Foto: Marton Monus / Reuters
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Eishockey
Der Stürmer Joshua Samanski ärgert sich, er vergibt nach schönem Anspiel von Draisaitl. Für die letzten Minuten kommt nochmal Moritz Seider aufs Eis, der bislang alles wegverteidigt hat. Großer Druck von Dänemark jetzt.
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Eishockey
Dänemark am Drücker. Der deutsche Torwart Philipp Grubauer hält Schuss um Schuss. Und dann ist plötzlich Draisaitl durch, aber er vergibt die Chance zur Entscheidung.
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Eishockey
Jetzt kommt Dänemark mit Wucht. Der deutsche Torwart rettet die Führung. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Lukas Kalble vergibt die Chance zum vierten Tor für Deutschland. Das Spiel wird ruppiger. Aber bislang immer noch keine Strafzeit für die deutsche Mannschaft.
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Eishockey
Zweimal geniales Passspiel von Draisaitl, zweimal bringt der deutsche Kapitän Mitspieler in eine gute Schussposition, aber der dänische Torwart Frederik Andersen hält stark.
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Eishockey
In Mailand beginnt das letzte Drittel. Wenn die deutsche Mannschaft nochmal so eine Leistung hinlegt wie im zweiten Abschnitt, sollte es für den Sieg reichen.
Foto: Marton Monus / Reuters
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Eishockey
Nach zwei Dritteln führt Deutschland 3:1. Die NHL-Profis Stützle und Draisaitl haben den Unterschied gemacht. Zudem bislang ein sehr diszipliniertes Spiel der deutschen Mannschaft, noch keine Strafzeit.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Eishockey
Ein dänischer Verteidiger rammt Tim Stützle fast durch die Bande, aber der deutsche Zweifach-Torschütze spielt einfach weiter, als sei nichts gewesen. Eishockeyspieler sind einfach anders.
Foto: Piero Cruciatti / AFP
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Eishockey
Starkes Powerplay der deutschen Mannschaft. Blitzschnelles Kombinationsspiel. 3:1, wieder durch NHL-Profi Tim Stützle.
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Eishockey
Im Team Dänemark spielen 12 Profis mit NHL-Erfahrung – und das wirkt sich aus. Die Mannschaft ist gut organisiert. Das erste größere Gerangel gab es auch schon. Der imposante Verteidiger Oliver Lauridsen packte Leon Draisaitl am Kragen. Der deutsche Kapitän blieb aber cool.
Foto: Amber Searls / REUTERS
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Eishockey
Wie im ersten Drittel startet Deutschland mit einem Tor. 2:1-Führung durch Tim Stützle. Davor hatten aber die Dänen die besseren Chancen.
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Shorttrack
Shorttracker van 't Wout gewinnt Gold über 1000 Meter
Die nächste Medaille im Shorttrack geht an die Eislaufnation schlechthin: die Niederlande. Jens van 't Wout setzt sich gegen die Konkurrenz aus China und Südkorea durch. Es ist seine erste olympische Medaille.
🥇
Jens van 't Wout (Niederlande)
🥈
Sun Long (China)
🥉
Rim Jongun (Südkorea)
Foto: Amanda Perobelli / REUTERS
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Eishockey
Weiter geht es beim Eishockey: Dänemark hatte im ersten Drittel mehr Torschüsse und gewann mehr Bullys als Deutschland. Coach Harold Kreis muss sich etwas einfallen lassen, damit sein Team besser ins Spiel kommt. Die deutschen Fans auf der Tribüne wirken etwas ernüchtert.
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Shorttrack
Shorttrackerin Velzeboer siegt über 500 Meter
Für diese Entscheidung braucht es zwei Anläufe, weil Selma Poutsma (Niederlande) nach dem ersten Start stürzt. Weltranglistenerste Xandra Velzeboer, die im Halbfinale einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte, bringt das nicht aus der Ruhe: Sie läuft in 41,62 Sekunden zu Gold. Die Zweitplatzierte Arianna Fontana darf sich nach mehr als 20 Jahren auf der internationalen Shorttrack-Bühne über ihre 13. Olympiamedaille freuen.
🥇
Xandra Velzeboer (Niederlande)
🥈
Arianna Fontana (Italien)
🥉
Courtney Sarault (Kanada)
Foto: Claudia Greco / REUTERS
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Eishockey
Das erste Drittel ist vorbei. Nach einem Traumstart verliert die deutsche Mannschaft den Faden und kann am Ende froh sein, dass es mit einem 1:1 in die Pause geht.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Eishockey
Ein Überzahlspiel der deutschen Mannschaft bleibt ohne echte Torchance. Der Abend scheint schwieriger zu werden, als erwartet. Und kaum sind die Dänen wieder komplett, die nächste Großchance für den Außenseiter.
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Ski Alpin
Taylor Swift gratuliert Breezy Johnson zur Verlobung
Olympiasiegerin Breezy Johnson musste nach ihrem Ausscheiden beim Super-G nicht lange traurig sein: Im Ziel wartete ihr Freund Connor Watkins mit einem Heiratsantrag. Dazu gab es ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus Taylor Swifts Song »The Alchemy« eingraviert war.
Jetzt hat sich die Sängerin selbst zu Wort gemeldet: »Herzlichen Glückwunsch«, schrieb sie unter einem Instagram-Post von Johnson. Dazu Lyrics aus »The Alchemy«: »Where’s the trophy? He just comes running over to me« (Wo ist die Trophäe? Er kommt einfach zu mir gerannt).
Jetzt hat sich die Sängerin selbst zu Wort gemeldet: »Herzlichen Glückwunsch«, schrieb sie unter einem Instagram-Post von Johnson. Dazu Lyrics aus »The Alchemy«: »Where’s the trophy? He just comes running over to me« (Wo ist die Trophäe? Er kommt einfach zu mir gerannt).
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Eishockey
Jetzt ist es passiert. 1:1 durch Oscar Moelgaard. Der Treffer hatte sich angedeutet.
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Eishockey
Peng. Pfostenschuss der Dänen. Die deutsche Mannschaft im Glück. Der Puck läuft noch nicht so gut wie geplant. Bei der Auszeit gab es einiges zu besprechen im deutschen Team.
Foto: Marton Monus / REUTERS
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Eishockey
Der deutsche Torwart Philipp Grubauer verhindert zweimal den Ausgleich. Die Dänen sind jetzt bissiger und gut im Spiel.
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Eishockey
Besser kann es kaum laufen. Führung für Deutschland durch Kapitän Leon Draisaitl nach 23 Sekunden.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Shorttrack
Neuer Weltrekord im Shorttrack
Neuigkeiten aus dem Eisschnelllaufstadion in Mailand: Die Niederländerin Xandra Velzeboer ist dort gerade einen Weltrekord gefahren. 41,399 Sekunden brauchte sie im Shorttrack-Halbfinale über 500 Meter. Kann sie das im Finale womöglich noch mal überbieten?
Foto: Wang Zhao / AFP
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Eishockey
Harold Kreis, der Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, hat gesagt: »Wir wollen unser Spiel durchziehen, die Scheibe gut bewegen und die Dänen zu Fehlern zwingen.« Mal sehen, ob der Gegner das zulässt. Jetzt geht hier das Licht aus und die Mannschaften kommen aufs Eis.
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Eishockey
Gerhard Pfeil
Reporter in Mailand

Weiter geht es mit Eishockey. Die provisorische Arena im Messezentrum in Mailand fasst rund 5700 Zuschauer. Leon Draisaitl ist da anderes gewöhnt. In den Rogers Place, das Stadion der Edmonton Oilers, wo Draisaitl sein Geld verdient, passen bei Eishockeyspielen über 18 000 Zuschauer. Aber so schlecht ist es gar nicht, dass die Arena in Mailand eher klein gehalten wurde. So sind die Tribünen wenigstens gut gefüllt.
Foto: Marton Monus / REUTERS
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Das ist ein Wunder: Choi Ga-on kann nach ihrem schweren Sturz kaum laufen – und ist zu Gold gefahren. Denn Chloe Kim stürzt. Sie schreibt zwar keine Geschichte, gratuliert aber sofort und herzlich. Die beiden sind gut befreundet, Kim ist so etwas wie eine Ziehmutter für Choi.
Foto: Kirill Kudryavtsev / AFP
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Snowboard
Südkoreanerin Choi Ga-on gewinnt nach Sturz Gold in der Halfpipe
Chloe Kim war angetreten, um ihr drittes Olympiagold in Folge zu holen. Daraus wurde nichts: Choi Gaon überholte die US-Amerikanerin mit einem tollen Lauf. Besonders schön für die 17-Jährige, weil sie in ihrem ersten Run schwer gestürzt war.
🥇
Choi Ga-on (Südkorea)
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Chloe Kim (USA)
🥉
Mitsuki Ono (Japan)
Foto: Kirill Kudryavtsev / AFP
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Showdown in Livigno: Choi führt weiter und hat die Silbermedaille schon sicher. Nur Chloe Kim kann sie noch verdrängen. Sie kommt jetzt als letzte Fahrerin – und muss ihr Resultat aus dem ersten Lauf um 2,5 Punkte verbessern.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Das ist großer Sport: Die Koreanerin Choi Ga-on, die im ersten Durchgang so schwer gestürzt ist – sie übernimmt die Führung. Sie weinte schon vor Glück darüber, dass sie sich wieder getraut und den Lauf nach unten gebracht hatte. Als ihr Ergebnis aufleuchtet, brechen alle Dämme. Jetzt steht sie kurz vor einer Medaille!
Foto: Christian Stadler / action press
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Jetzt schneit es wieder leicht. Keine idealen Voraussetzungen für die Konkurrentinnen von Chloe Kim. Die Kanadierin Elizabeth Hosking ist gerade wieder gestürzt. Drei Läufe, drei Stürze beim selben Trick – und diesmal bleibt sie in der Röhre liegen. Aber sie kann zum Glück wieder aufstehen.
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Eishockey
Guten Abend aus Mailand, wo heute die deutsche Eishockeynationalmannschaft der Männer um 21.10 Uhr gegen Dänemark in das olympische Turnier startet. Auf dem Weg in die Milano Rho Eishockey-Arena waren alle Bierstände mit deutschen Fans bevölkert. Eine Gruppe aus der traditionsreichen Eishockeyhochburg Landshut war sich einig, dass die Mannschaft um Kapitän Leon Draisaitl die Partie sicher gewinnen würde. 4:2 lautete der Tipp der Anhänger aus Niederbayern.
Die Arena, in der gespielt wird, wurde in einer der riesigen Hallen des Messegelände Fiera Milano provisorisch aufgebaut. Nach Olympia kommt alles wieder weg, die Sitzschalen, die Eisfläche, die ganze Lichttechnik.
Die Arena, in der gespielt wird, wurde in einer der riesigen Hallen des Messegelände Fiera Milano provisorisch aufgebaut. Nach Olympia kommt alles wieder weg, die Sitzschalen, die Eisfläche, die ganze Lichttechnik.
Angeblich soll das Eis, auf dem hier gleich um den Sieg gekämpft wird, etwas weich sein. Außerdem ist das Spielfeld kleiner, als es die neun Profis aus der NHL im deutschen Team gewohnt sind. Aber es müssen ja alle mit den Bedingungen zurechtkommen. Deshalb gibt es da kein großes Gemecker.
Die deutsche Mannschaft, einer der Medaillenanwärter im olympischen Turner, ist klarer Favorit gegen Dänemark. Im zweiten Gruppenspiel trifft die Auswahl auf Lettland, danach wartet das Team aus den USA – und spätestens dann wird sich zeigen, ob die Profis um Chefcoach Harold Kreis wirklich so gut sind, wie viele Experten behaupten.
Die deutsche Mannschaft, einer der Medaillenanwärter im olympischen Turner, ist klarer Favorit gegen Dänemark. Im zweiten Gruppenspiel trifft die Auswahl auf Lettland, danach wartet das Team aus den USA – und spätestens dann wird sich zeigen, ob die Profis um Chefcoach Harold Kreis wirklich so gut sind, wie viele Experten behaupten.
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Shorttrack
Gegen 21.30 Uhr werden im Shorttrack Medaillen vergeben: Die Frauen fahren 500, die Männer 1000 Meter. Wer dabei ist, ist noch offen. Gerade laufen die Viertelfinals. Deutsche Athleten sind aber nicht unter den Startern.
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Biathlon
Biathlet Lægreid bittet Teamkollegen um Entschuldigung
Der norwegische Biathlet Sturla Holm Lægreid hat etwas Bemerkenswertes vollbracht: Olympia-Bronze gewonnen und zugleich mit seinem öffentlichen Seitensprung-Geständnis sichergestellt, dass dies zur Randnotiz wird. Weil das auch für die Auftritte der anderen Biathleten gilt, darunter der seines norwegischen Teamkollegen und Olympiasiegers Johan-Olav Botn, hat Lægreid nun um Verzeihung gebeten. Das sagte er der norwegischen Zeitung »Verdens Gang«.
Demnach habe er bei einem gemeinsamen Essen am Mittwochabend das Wort ergriffen. »Ich wollte vor allen sprechen und mich bei allen entschuldigen«, sagte der 28-Jährige. »Ich habe gesagt, dass es eine harte Woche war und ich nicht ich selbst gewesen bin.«
Demnach habe er bei einem gemeinsamen Essen am Mittwochabend das Wort ergriffen. »Ich wollte vor allen sprechen und mich bei allen entschuldigen«, sagte der 28-Jährige. »Ich habe gesagt, dass es eine harte Woche war und ich nicht ich selbst gewesen bin.«
Lægreid hatte nach Bronze im Einzel am Dienstag vor einer Fernsehkamera öffentlich gemacht, dass er seine damalige Freundin betrogen hat. Für diesen Auftritt gab es viel Kritik, auch deshalb, weil Botns Olympiasieg dabei unterging. »Man könnte sagen, ich habe die Party ruiniert«, sagte Lægreid. Das sei nicht seine Absicht gewesen, deswegen ging die Entschuldigung speziell auch an Botn. »Ich glaube, er hat im Nachhinein verstanden, dass es nicht der richtige Ort dafür war«, sagte Norwegens Schießtrainer Siegfried Mazet: »Es war wichtig für Sturla, es vor allen auszusprechen.«
Am Freitag (14 Uhr) kämpft Lægreid um die nächste Olympiamedaille. Genau wie Botn tritt er in Südtirol im Sprint über zehn Kilometer an und gehört nach dem starken Auftritt im Einzel zu den Mitfavoriten.
Am Freitag (14 Uhr) kämpft Lægreid um die nächste Olympiamedaille. Genau wie Botn tritt er in Südtirol im Sprint über zehn Kilometer an und gehört nach dem starken Auftritt im Einzel zu den Mitfavoriten.
Foto: Andrew Medichini / AP
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Es hat aufgehört zu schneien in Livigno, und in das Feld ist Bewegung gekommen – hinter Platz eins. Den hält weiter Chloe Kim mit ihren 88.0 Punkten aus dem ersten Lauf. Zur Erinnerung vor dem dritten und letzten Durchgang: Nur der beste Lauf zählt, es kann also noch alles passieren.
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Rodeln
Sie würden gern erfahren, wie die deutsche Rodel-Teamstaffel ihren Olympiasieg zu feiern gedenkt? Die Zitate, die uns soeben über die Nachrichtenagenturen erreichen, liefern einen dezenten Anhaltspunkt. Sie lauten:
»Richtig geil. Jetzt geht es ans Feiern. Heute nur Bier.« (Max Langenhan)
»Heute nur Aperol.« (Julia Taubitz)
»Unvorstellbar, einfach geil.« (Tobias Wendl)
Klingt nach einem netten Abend.
»Richtig geil. Jetzt geht es ans Feiern. Heute nur Bier.« (Max Langenhan)
»Heute nur Aperol.« (Julia Taubitz)
»Unvorstellbar, einfach geil.« (Tobias Wendl)
Klingt nach einem netten Abend.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Zur Freude des Publikums ist auch Rapper Snoop Dogg unter den Zuschauern. Die Kameras brauchten allerdings einen Durchgang, um ihn aufzuspüren – er ist tief vermummt in Winterkleidung.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Die Läuferinnen haben sichtlich Probleme, womöglich weil die Pipe durch den Schneefall langsamer und die Sprunghöhe dadurch schwerer herzustellen ist. Nicht mal die Hälfte kam sturzfrei ins Ziel. Chloe Kim? Nickt einmal vor dem Start und legt dann einen fehlerlosen Lauf hin. Die Führung nach dem ersten von drei Durchgängen – und noch hat sie nicht alles riskiert.
Foto: Marko Djurica / REUTERS
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Schreckensmoment in Livigno: Die Koreanerin Choi Ga-on knallt nach einem Sprung mit dem Kopf an die Kante der Röhre. Der Akia kommt zum Abtransport, doch nach einigen Minuten kann sie aufstehen und selbst ins Ziel fahren. Erleichterter Applaus im Publikum.
Foto: Hannah McKay / REUTERS
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Skeleton
Ukrainer Heraskewytsch legt Einspruch gegen Ausschluss ein
Der Fall des ausgeschlossenen Skeletoni Wladislaw Heraskewytsch überlagerte an diesem Tag oftmals das Sportliche. Nun hat er seine Ankündigung wahrgemacht und beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch gegen den Beschluss eingelegt. Der Protest richte sich gegen die Entscheidung der Jury des zuständigen Weltverbands IBSF, ihn wegen seines Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu disqualifizieren, teilte die Ad-hoc-Kommission des Cas mit.
Der Ukrainer Heraskewytsch wollte trotz eines Verbots des IOC nicht auf das Tragen des besonderen Helms verzichten. Daraufhin war er kurz vor Beginn des ersten Durchgangs in Cortina d'Ampezzo ausgeschlossen worden.
Heraskewytsch verlange die Aufhebung der Entscheidung und seine sofortige Wiederzulassung zu den Winterspielen, teilte der Cas mit. Alternativ müsse ihm ein vorläufiger Start unter Überwachung des Cas ermöglicht werden, bis ein Urteil vorliegt. Im olympischen Skeleton-Wettbewerb sind ohne Heraskewytsch bereits zwei von vier Läufen absolviert worden. Die abschließenden beiden Durchgänge stehen am Freitag an.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Leichter Schneefall im Flutlicht: Es ist hübsch an der Halfpipe. Im Vergleich zu manch früheren Spielen sind die Tribünen bei dieser populären Disziplin diesmal relativ klein. Aber das macht es nur noch gemütlicher.
Foto: Nathan Ray Seebeck / IMAGO
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Rodeln
Die beiden deutschen Rodler im Doppelsitzer mit dem poetischen Spitznamen haben mit diesem Erfolg etwas Besonderes vollbracht. Gut, das gilt für jeden Olympiasieg. Aber dieses Gold ist für Tobias Wendl und Tobias Arlt bereits das insgesamt siebte. Damit sind sie Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympioniken.
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Curling
Auch bei den Frauen läuft die Curling-Vorrunde. Und so steht es derzeit in den Duellen:
- China gegen Großbritannien: 0:0
- Italien gegen Südkorea: 0:1
- Dänemark gegen Japan: 0:1
- Schweden gegen USA: 1:0
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Röhre frei für Chloe Kim
Gleich beginnt hier in Livigno das Finale in der Halfpipe. Bühne frei für den Königswettbewerb der Snowboarderinnen. Bühne frei für Chloe Kim.
Die Amerikanerin mit koreanischen Wurzeln ist bereits jetzt, mit 25 Jahren, zweifache Olympiasiegerin. Wie der legendäre Shaun White könnte sie heute ihr drittes Gold in der Röhre einfahren. Anders als White – 2006, 2010, 2018 – könnte sie sogar zum dritten Mal nacheinander reüssieren. Das hat es nicht nur in der Halfpipe noch nicht gegeben, sondern im gesamten Snowboardsport noch nicht.
Die Amerikanerin mit koreanischen Wurzeln ist bereits jetzt, mit 25 Jahren, zweifache Olympiasiegerin. Wie der legendäre Shaun White könnte sie heute ihr drittes Gold in der Röhre einfahren. Anders als White – 2006, 2010, 2018 – könnte sie sogar zum dritten Mal nacheinander reüssieren. Das hat es nicht nur in der Halfpipe noch nicht gegeben, sondern im gesamten Snowboardsport noch nicht.
Foto: Marko Djurica / REUTERS
Eine Schulterverletzung vorigen Monat rückte zwischenzeitlich ihre Teilnahme in Zweifel – die Qualifikation am Mittwoch hat sie trotzdem gewonnen. En passant sprang sie diese Woche auch ihrem Teamkollegen Hunter Hess zur Seite, der von Präsident Donald Trump attackiert worden war. Hunt hatte erklärt, die USA angesichts des brutalen Vorgehens der Einwanderungspolizei ICE »mit gemischten Gefühlen« zu vertreten.
»Als Kind von Eltern, die aus Korea eingewandert sind, geht mir dieses Thema ziemlich nahe«, sagte Kim. Sie sei stolz, die USA zu repräsentieren – ein Land, das ihrer Familie und ihr viel gegeben habe. Aber Athleten müssten das Recht haben, ihre Meinung und Kritik zu äußern. »Wir sollten mit Liebe und Mitgefühl vorangehen.«
»Als Kind von Eltern, die aus Korea eingewandert sind, geht mir dieses Thema ziemlich nahe«, sagte Kim. Sie sei stolz, die USA zu repräsentieren – ein Land, das ihrer Familie und ihr viel gegeben habe. Aber Athleten müssten das Recht haben, ihre Meinung und Kritik zu äußern. »Wir sollten mit Liebe und Mitgefühl vorangehen.«
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Rodeln
Als eine der Ersten gratulieren Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann. Ein schönes Bild.
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Rodeln
Deutschland holt Gold in der Teamstaffel
Sie haben es wieder geschafft: Die deutschen Rodlerinnen und Rodler krönen ihr persönliches Olympia-Erlebnis mit einer weiteren Medaille. Auch diese ist Gold.
🥇
Deutschland
🥈
Österreich
🥉
Italien
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Rodeln
Gold für Deutschland! Und was für ein Auftritt war das; das deutsche Team rast mit einem Bahnrekord zum Olympiasieg.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Max Langenhan kommt unfallfrei durch, jetzt Dajana Eitberger und Magdalena Matschina, Gold ist nah.
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Rodeln
Tobias Wendl und Tobias Arlt (ich weigere mich, sie »die Tobis« zu nennen), sind sehr schnell unterwegs, das sieht ziemlich gut aus für Deutschland.
Foto: Erich Schlegel / ZUMA Press / IMAGO
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Rodeln
Taubitz rast durch den Kanal, sie fährt einen Vorsprung raus und sorgt dann für einen Schreckmoment, als sie nur gerade so an die Scheibe klatscht, die die Staffelübergabe auslöst.
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Rodeln
Jetzt kommt das Rodelland. Also: das deutsche Team. Muss man ja eigentlich nicht ausschreiben. Die vierte Goldmedaille bei diesen Spielen ist jedenfalls realistisch; den Anfang macht Olympiasiegerin Julia Taubitz.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Wie bei den Österreichern ist auch im italienischen Team nur ein Mitglied bislang ohne Medaille. Diesen Traum erfüllt sich Verena Hofer aber jetzt: Sie legt einen guten Lauf vor, die Olympiasieger Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner ziehen nach. Bei Dominik Fischnaller wird es langsamer, das können auch die starken Doppelsitzer-Damen nicht mehr rausholen. Aber: das ist Platz drei und damit mindestens Bronze! Jetzt Deutschland.
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Rodeln
Lisa Schulte kam nicht ideal durch den Eiskanal, aber ihren kleinen Rückstand auf Lettland verwandeln ihre Teamkolleginnen und -kollegen danach in einen Vorsprung. 3:42.214 Minuten hat Österreich gebraucht, das ist Bahnrekord und auf jeden Fall mindestens Bronze. Es folgen: Italien und Deutschland.
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Rodeln
Zweimal Silber hatten die Österreicher bislang bei den Rodel-Wettbewerben geholt. Wahrscheinlich folgt nun also die Zeit, die es danach auch für Deutschland zu schlagen gilt.
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Rodeln
Für Team USA läuft es ebenfalls rund, Lettland muss einen Fehler hinnehmen. Aber in den letzten Kurven holen sie einiges raus und schaffen es vor den USA vorerst auf Platz eins. Jetzt kommen die Favoriten, Österreich macht mit Lisa Schulte den Anfang.
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Rodeln
Nach ihrem Lauf halten die sechs Rodlerinnen und Rodler aus der Ukraine ihre Helme in die Luft, eine Geste der Solidarität mit ihrem disqualifizierten Landsmann Wladyslaw Heraskewytsch, so wirkt das. Der Skeletoni war wegen seines Helmes vom IOC nicht zum Wettbewerb zugelassen.
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Rodeln
Die Ukraine zieht an China vorbei, 0,668 Sekunden groß ist der Vorsprung. Polen sortiert sich an dritter Stelle ein. Einzelstarter Mateusz Sochowicz hatte mit seinem Schlitten die Bande berührt und Tempo verloren.
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Rodeln
So richtig euphorisch wirkte das rumänische Team nicht nach diesen Läufen, und warum das so war, zeigt das Resultat des nächstens Teams: Die Chinesinnen und Chinesen rasen längst nicht fehlerfrei durch den Eiskanal und sind dennoch 3,089 Sekunden schneller durch. Für eine Medaille wird es weder bei der noch anderen Auswahl reichen, aber Sie kennen ja das olympische Motto.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Rumänien startet zuerst. Und hat direkt Pech: Der Doppelsitzer der Männer kollidiert mehrmals mit der Bande. Das kostet viel Geschwindigkeit. Insgesamt kommt das Team auf knapp 3:50 Minuten, das ist die Richtzeit für die nächsten Starter.
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Rodeln
Rodel-Teamstaffel greift nach Gold
Bisher hielt der Tag keine deutschen Medaillen bereit. Das könnte sich gleich ändern, wenn die Rodler und Rodlerinnen in der Teamstaffel an den Start gehen: Dort gilt Deutschland – wie schon bei den letzten Olympischen Spielen – als klarer Favorit.
Jedes Teammitglied stand in den vergangenen Tagen schon auf dem Treppchen. Julia Taubitz und Max Langenhan gewannen Gold, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina Silber, Tobias Wendl und Tobias Arlt Bronze. Sollten die »Tobis« heute noch mal gewinnen, wären sie die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten.
Jedes Teammitglied stand in den vergangenen Tagen schon auf dem Treppchen. Julia Taubitz und Max Langenhan gewannen Gold, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina Silber, Tobias Wendl und Tobias Arlt Bronze. Sollten die »Tobis« heute noch mal gewinnen, wären sie die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten.
Max Langenhan bei seinem Goldlauf am Montag. Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Eisschnelllauf
Francesca Lollobrigida holt Gold im Eisschnelllauf
Francesca Lollobrigida, die »Mamma d’Oro«, »Goldmamma«, hat es schon wieder geschafft: Die italienische Eisschnellläuferin hat zum zweiten Mal bei diesen Spielen Gold gewonnen! Nach ihrem Triumph über die 3000 Meter siegte die 35-Jährige nun auch über 5000 Meter, und das mit ganz knappem Vorsprung, eine Zehntelsekunde fehlte der zweitplatzierten Niederländerin Merel Conijn. Mehr über die »Goldmamma« und ihre Botschaft lesen Sie in diesem Porträt, das nach ihrem 3000-Meter-Sieg entstanden ist.
🥇
Francesca Lollobrigida (Italien)
🥈
Merel Conijn (Niederlande)
🥉
Ragne Wiklund (Norwegen)
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Eisschnelllauf
Bei den Eisschnellläuferinnen fällt gleich die Entscheidung, gerade ist es denkbar knapp: Nur 0,07 Sekunden trennen Ragne Wiklund aus Norwegen von der führenden Niederländerin Merel Conijn. Das sorgt für Tränen der Enttäuschung bei der Norwegerin. Jetzt kommen »Goldmamma« Lollobrigida und die Tschechin Martina Sablikova, die nach den Olympischen Spielen ihre Karriere beenden wird.
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Rodeln
Georg Hackl will zum Olympia-Abschied Deutschland ärgern
Wer in Deutschland an Rodeln denkt, denkt an Georg Hackl. Der »Hackl Schorsch« war über Jahre das Synonym für den Sport. 1988 nahm er zum ersten Mal als aktiver Rodler an den Olympischen Spielen teil, 2006 zum letzten Mal. Dreimal holte er Gold, zweimal Silber.
Danach wurde der Tüftler Trainer, werkelte mit einer ganzen Generation deutscher Spitzenrodler am Material, verbesserte, was zu verbessern war. Und sorgte so dafür, dass Deutschland im Eiskanal kaum zu besiegen war.
Danach wurde der Tüftler Trainer, werkelte mit einer ganzen Generation deutscher Spitzenrodler am Material, verbesserte, was zu verbessern war. Und sorgte so dafür, dass Deutschland im Eiskanal kaum zu besiegen war.
Foto: Rolf Kosecki / picture-alliance
Dann wechselte er 2022 plötzlich zum österreichischen Verband, der Ärger im deutschen Lager war ebenso groß wie die Enttäuschung. Nicht mal seinen Topfahrer Felix Loch hatte er eingeweiht. Er wolle einfach noch mal was anderes machen, sagte Hackl. Zudem habe sich das Angebot auch finanziell gelohnt.
Er stieß in Österreich vieles an, Gold im Einsitzer der Frauen und Männer ging aber wieder an Deutschland. Eine Schrecksekunde erlebte er nun auch noch, als er bei den Olympischen Spielen in Cortina am Rande der Bahn ausrutschte und sich die Schulter auskugelte.
Die Verletzung bremste ihn nur kurz, er kehrte schnell wieder an den Eiskanal zurück. Doch nach der Saison ist Schluss. Die Team-Staffel heute ab 18.30 Uhr ist somit Hackls letztes Olympiarennen vor seinem Ruhestand.
Er möchte das deutsche Team, das ihm so viel verdankt, noch mal ärgern. Ob das gelingt? Offen. Favorit ist definitiv Deutschland. Und danach kann man nur hoffen, dass Hackl dem Sport zumindest im TV erhalten bleibt, um weiter in breitem Bairisch über diesen Sport zu berichten, den er so gut versteht wie sonst kaum jemand auf der Welt.
Er stieß in Österreich vieles an, Gold im Einsitzer der Frauen und Männer ging aber wieder an Deutschland. Eine Schrecksekunde erlebte er nun auch noch, als er bei den Olympischen Spielen in Cortina am Rande der Bahn ausrutschte und sich die Schulter auskugelte.
Die Verletzung bremste ihn nur kurz, er kehrte schnell wieder an den Eiskanal zurück. Doch nach der Saison ist Schluss. Die Team-Staffel heute ab 18.30 Uhr ist somit Hackls letztes Olympiarennen vor seinem Ruhestand.
Er möchte das deutsche Team, das ihm so viel verdankt, noch mal ärgern. Ob das gelingt? Offen. Favorit ist definitiv Deutschland. Und danach kann man nur hoffen, dass Hackl dem Sport zumindest im TV erhalten bleibt, um weiter in breitem Bairisch über diesen Sport zu berichten, den er so gut versteht wie sonst kaum jemand auf der Welt.
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Eishockey
Kanadas Eishockey-Frauen haben gegen Finnland 5:0 gewonnen, das war also eine gelungene Reaktion auf die heftige Pleite gegen die USA. Nun steht fest: Kanada wird im Viertelfinale Gegner der deutschen Auswahl. Das Duell findet am Samstag statt; für die deutschen Frauen ist es das erste olympische Viertelfinale überhaupt.
Und jetzt steigen die kanadischen Männer ins olympische Turnier ein. In ihrem Auftaktspiel gegen Tschechien fällt weniger als sechs Sekunden vor Ende des ersten Drittels das 1:0 für die kanadischen Favoriten.
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Skeleton
Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat für den Umgang des IOC mit Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch kein Verständnis. »Es ist Wahnsinn«, sagte Loch im ZDF. »Er möchte nichts Politisches bewirken, er möchte an seine Freunde erinnern. Das machen viele andere Sportler auch, da ist es kein Problem. Ich finde das nicht richtig, es ist eine sehr, sehr schlechte Entscheidung.«
Für Heraskewytsch tue es ihm »unheimlich leid, ich weiß, was er für diese Spiele investiert hat«. Loch verbindet eine private Freundschaft mit Heraskewytsch. Mit seiner Hilfsorganisation »Athletes for Ukraine« setzt er sich seit Jahren für die Opfer des russischen Angriffskrieges ein.
Für Heraskewytsch tue es ihm »unheimlich leid, ich weiß, was er für diese Spiele investiert hat«. Loch verbindet eine private Freundschaft mit Heraskewytsch. Mit seiner Hilfsorganisation »Athletes for Ukraine« setzt er sich seit Jahren für die Opfer des russischen Angriffskrieges ein.
Foto: Revierfoto / ddp
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Eisschnelllauf
Es reicht nicht ganz für Maira Jasch. Mit etwas über sieben Minuten landet sie vorerst auf dem dritten Platz. Damit kann sie aber mehr als zufrieden sein, immerhin haben die meisten Starterinnen im Feld deutlich mehr Erfahrung.
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Curling
Deutsche Curler schlagen Norwegen
»Time-out«, zeigen die deutschen Curler an, ihr nächster Schritt gegen Norwegen will gut überlegt sein. Nach kurzer Strategiebesprechung schieben sie den einzigen norwegischen Stein aus dem Haus. Einige Momente später stellen sie den Norwegern eine Aufgabe: ein deutscher Stein liegt mittig im Haus, ein zweiter blockiert den Weg dorthin. Norwegens Skip Magnus Ramsfjell muss kreativ werden.
Und das wird er: Mit viel Wucht schiebt er den Stein gegen einen abseits gelegenen, von dort prallt er ins Haus gegen den deutschen, doch: Dieser deutsche Stein gleitet nicht weit genug! 5:4 heißt es nach diesem zehnten End, Deutschland gewinnt!
Und das wird er: Mit viel Wucht schiebt er den Stein gegen einen abseits gelegenen, von dort prallt er ins Haus gegen den deutschen, doch: Dieser deutsche Stein gleitet nicht weit genug! 5:4 heißt es nach diesem zehnten End, Deutschland gewinnt!
Foto: David J. Phillip / AP
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Eisschnelllauf
Marina Zueva, die unter neutraler Flagge startet, setzt sich nach dem zweiten Lauf an die Spitze. Jetzt kommt Maira Jasch, sie tritt gegen die erfahrene Nadezhda Morozova an.
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Eisschnelllauf
Das erste Duell entscheidet die Niederländerin Marijke Groenewoud für sich. Mehr als 17 Sekunden beträgt der Abstand auf die Chinesin Tai Zhien.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Curling
Es fehlte wenig, aber doch zu viel: Ein Stein von Marc Muskatewitz gleitet nicht weit genug, trotz der Anstrengungen seiner wischenden Teamkollegen. Ihr Keuchen ist über die TV-Mikrofone zu hören. Einen Punkt machen die Deutschen Curler in diesem neunten End, nur einen muss man nach diesem Versuch sagen. Mit 5:3 geht es ins zehnte End.
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Eisschnelllauf
Im Eisschnelllauf-Stadion von Mailand starten jetzt die Frauen über 5000 Meter. Eine klassische Strecke bei Olympia, seit 1988 im Programm. Gute Chancen haben die Niederländerin Merel Conijin, die Tschechin Martina Sablikova und die Italienerin Francesca Lollobrigida, die als »Goldmamma« bereits über 3000 Meter gewonnen hat. Für Deutschland geht Maira Jasch an den Start.
Foto: Gabriel Bouys / AFP
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Curling
Das war ein großer Auftritt der deutschen Curler im achten End: Kunstvoll schiebt sich der Stein nacheinander gegen zwei der norwegischen Steine, beide gleiten davon, Jubel brandet im deutschen Lager auf. So toll das aussah, Norwegens Antwortet folgt, und dann steht es nur noch 4:3 aus deutscher Sicht. Mit diesem Stand geht es in den neunten Durchgang.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Eishockey
Als Olympiasiegerinnen von 2022 gingen Kanadas Eishockeyspielerinnen in dieses Turnier, und es begann auch erwartungsgemäß gut: ein 4:0 gegen die Schweiz, ein 5:1 über Tschechien, Kanada war auf Kurs. Und dann folgte eine krachende Niederlage: 0:5 gegen die USA.
In ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Finnland droht den Kanadierinnen sogar das Abrutschen auf den dritten Platz der Gruppe A. Danach sieht es aktuell nicht aus, nach zwei Dritteln führt Kanada 3:0.
In ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Finnland droht den Kanadierinnen sogar das Abrutschen auf den dritten Platz der Gruppe A. Danach sieht es aktuell nicht aus, nach zwei Dritteln führt Kanada 3:0.
Foto: Marton Monus / REUTERS
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Curling
Im siebten End schaffen die Deutschen eine Nullrunde, kein Team sammelt Punkte. Mit dem letzten Stein will sich Marc Muskatewitz eigentlich hinter zwei norwegischen Steinen platzieren, um vielleicht doch einen Punkt zu holen. »Das wäre geil«, sagt Muskatewitz zu seinem Plan, doch er gelingt nicht ganz. Somit kann Norwegen den deutschen Stein rausspielen, platziert sich selbst aber nicht. Es steht weiter 4:2 für Deutschland.
Kurzer Blick auf die anderen Bahnen. Die Schweiz führt deutlich 8:2 gegen die USA, Mitfavorit Schweden tut sich beim 2:6 gegen Großbritannien weiterhin schwer. Es wäre schon die zweite Niederlage für Skip Niklas Edin, Olympiasieger 2022.
Kurzer Blick auf die anderen Bahnen. Die Schweiz führt deutlich 8:2 gegen die USA, Mitfavorit Schweden tut sich beim 2:6 gegen Großbritannien weiterhin schwer. Es wäre schon die zweite Niederlage für Skip Niklas Edin, Olympiasieger 2022.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

»Das ist Racing«
Zum unglücklichen Snowboard-Crash der beiden Deutschen Leon Ulbricht und Martin Nörl haben sich in der Mixed Zone von Livigno nun auch Ulbricht und Bundestrainer Bernard Loer geäußert. »Eine sehr unglückliche Situation unter Teamkollegen, aber gleichzeitig sehr schwer zu vermeiden«, sagt Ulbricht.
Athlet und Trainer zeigen sich sehr fair. Nachdem sie die Szene auf Video gesehen haben, wollen sie dem zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Rang fahrenden Amerikaner Baumgartner keine Schuld geben. »Er ist eng in die Kurve reingefahren und hat uns dadurch vielleicht ein bisschen geschnitten, aber ich hätte genauso an seiner Stelle sein können und dann hätte ich es genauso gemacht. Das ist einfach unser Sport.«
Athlet und Trainer zeigen sich sehr fair. Nachdem sie die Szene auf Video gesehen haben, wollen sie dem zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Rang fahrenden Amerikaner Baumgartner keine Schuld geben. »Er ist eng in die Kurve reingefahren und hat uns dadurch vielleicht ein bisschen geschnitten, aber ich hätte genauso an seiner Stelle sein können und dann hätte ich es genauso gemacht. Das ist einfach unser Sport.«
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
Absprachen unter Teamkollegen oder taktisches Vorgehen seien im Snowboardcross weder üblich noch möglich, erklärt der Bundestrainer. Er habe natürlich »die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen«, als beide Medaillenhoffnungen seines Teams gleichzeitig von der Piste gingen. Über das Manöver von Baumgartner sagt Loer: »Ein richtiges Foul habe ich nicht erkennen können. Bei Olympia geht es eben hart zur Sache: Das ist Racing.«
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Nordische Kombination
Leseempfehlung: »Es geht um die olympische Zukunft des Skispringens«
Die Nordische Kombination könnte aus dem olympischen Programm fliegen. Es wäre ein massiver Einschnitt – und womöglich gar der Anfang eines großen Umbaus. Lesen Sie hier einen Text des Kollegen Marcus Krämer.
Foto: Stephanie Lecocq / Reuters
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Curling
Im sechsten Curling-End haben wieder die Deutschen den Hammer. Diesen Vorteil nutzen sie und bauen die Führung auf 4:2 aus. Großen Anteil daran an Benjamin Kapp, nächster Spross einer wahren Curling-Familie (Vater Andreas und Onkel Ulrich gewannen gemeinsam fünf WM-Medaillen).
Ihm gelingt mit dem drittletzten Stein ein Meisterwerk, er schießt mit der richtigen Drehung und Geschwindigkeit einen norwegischen Stein aus dem Haus, platziert sich selber gut und somit gibt es einen Punkt für das deutsche Team. »Steht auf, wenn ihr Deutsche seid«, hallt es von den Tribünen.
Ihm gelingt mit dem drittletzten Stein ein Meisterwerk, er schießt mit der richtigen Drehung und Geschwindigkeit einen norwegischen Stein aus dem Haus, platziert sich selber gut und somit gibt es einen Punkt für das deutsche Team. »Steht auf, wenn ihr Deutsche seid«, hallt es von den Tribünen.
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Skeleton
Selenskyj kritisiert IOC
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Foto) hat sich jetzt ebenfalls zur Disqualifikation von Heraskewytsch eingeschaltet. »Die olympische Bewegung sollte dazu beitragen, Kriege zu beenden, anstatt den Aggressoren in die Hände zu spielen«, schrieb Selenskyj in einem Statement bei X. Die Entscheidung des IOC, Heraskewytsch aufgrund seines Gedenk-Helmes auszuschließen, spreche eine andere Sprache, die nicht den olympischen Grundsätzen entspräche, heißt es weiter.
Auch Wladimir Klitschko kritisierte das IOC für diesen Ausschluss. »Dabeisein ist alles. Für russische und belarussische Athleten, aber für die getöteten ukrainischen Sportler ist nicht einmal Gedenken erlaubt«, sagte der 49-Jährige bei »Bild«. Bei den Gedanken an sein Olympia-Gold von 1996 im Superschwergewicht in Atlanta verspüre der Ex-Boxweltmeister daher derzeit eher »keinen Stolz mehr, sondern Scham«.
Auch Wladimir Klitschko kritisierte das IOC für diesen Ausschluss. »Dabeisein ist alles. Für russische und belarussische Athleten, aber für die getöteten ukrainischen Sportler ist nicht einmal Gedenken erlaubt«, sagte der 49-Jährige bei »Bild«. Bei den Gedanken an sein Olympia-Gold von 1996 im Superschwergewicht in Atlanta verspüre der Ex-Boxweltmeister daher derzeit eher »keinen Stolz mehr, sondern Scham«.
Foto: Press Service Of The President Of Ukraine / AP
Selenskyj dankte Heraskewytsch für dessen klare Haltung und kritisierte Russland für seine Kriegsführung während der Olympischen Spiele. »Im Jahr 2008 war es der Krieg gegen Georgien, 2014 die Besetzung der Krim und 2022 die vollständige Invasion der Ukraine. Und jetzt, im Jahr 2026, zeigt Russland trotz wiederholter Aufrufe zu einem Waffenstillstand während der Olympischen Winterspiele völlige Missachtung und verstärkt die Raketen- und Drohnenangriffe auf unsere Energieinfrastruktur und unsere Bevölkerung«, schrieb Selenskyj.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine seien 660 ukrainische Sportler und Trainer getötet worden. »Hunderte unserer Sportler werden nie wieder an den Olympischen Spielen oder anderen internationalen Wettbewerben teilnehmen können. Und dennoch nehmen derzeit 13 Russen in Italien an den Olympischen Spielen teil«, schrieb Selenskyj: »Sie treten bei den Spielen unter ›neutraler‹ Flagge an, während sie im wirklichen Leben öffentlich die russische Aggression gegen die Ukraine und die Besetzung unserer Gebiete unterstützen. Und sie sind es, die eine Disqualifikation verdienen.«
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine seien 660 ukrainische Sportler und Trainer getötet worden. »Hunderte unserer Sportler werden nie wieder an den Olympischen Spielen oder anderen internationalen Wettbewerben teilnehmen können. Und dennoch nehmen derzeit 13 Russen in Italien an den Olympischen Spielen teil«, schrieb Selenskyj: »Sie treten bei den Spielen unter ›neutraler‹ Flagge an, während sie im wirklichen Leben öffentlich die russische Aggression gegen die Ukraine und die Besetzung unserer Gebiete unterstützen. Und sie sind es, die eine Disqualifikation verdienen.«
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Ski Alpin
Vorhin kam Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone zur Pressekonferenz. Sie ist überglücklich, natürlich.
Und sie erzählt, wie sehr dieser Sieg einer des Willens war. »Ich bin noch nicht ganz gesund«, sagt sie über ihre schwere Knie- und Beinverletzung, die sie sich im April zugezogen hatte. »Ich kann schmerzfrei gehen, wenn ich nicht zu viel gehe.« Aber ja, sie habe noch Schmerzen im Alltag.
»Ist das nicht verrückt?«, will ein Reporter wissen. »Ist es. Aber ich wollte das Unmögliche möglich machen.«
Und sie erzählt, wie sehr dieser Sieg einer des Willens war. »Ich bin noch nicht ganz gesund«, sagt sie über ihre schwere Knie- und Beinverletzung, die sie sich im April zugezogen hatte. »Ich kann schmerzfrei gehen, wenn ich nicht zu viel gehe.« Aber ja, sie habe noch Schmerzen im Alltag.
»Ist das nicht verrückt?«, will ein Reporter wissen. »Ist es. Aber ich wollte das Unmögliche möglich machen.«
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Curling
Es ist Pause in Cortina. Im fünften End hat Norwegen den Hammer, also das Recht des letzten Steins, kann dies aber nicht wie erhofft nutzen. Das deutsche Team mit Marc Muskatewitz, Benjamin Kapp, Felix Messenzehl und Johannes Scheuerl stellen ihre Steine so gut, dass die Norweger am Ende nur einen Stein nach Hause bringen. Deutschland führt weiter 3:2.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Curling
Gestern habe ich mich in Predazzo mit deutschen Olympia-Fans unterhalten, und einige von ihnen waren noch auf der Suche nach weiteren Tickets. Da habe ich natürlich eine Curling-Empfehlung ausgesprochen. Ich habe also einen Anteil an dieser tollen Stimmung hier in Cortina d'Ampezzo.
Dieser Wechsel zwischen leisen Phasen, in denen man die Ansagen der Spieler verstehen kann, und lauten Gesängen, wenn das fachkundige Publikum einen gelungenen Stein bejubelt, ist einfach herrlich.
Auf den anderen Bahnen spielen die USA gegen die Schweiz (Zwischenstand 1:3) und Großbritannien gegen Schweden (3:1).
Dieser Wechsel zwischen leisen Phasen, in denen man die Ansagen der Spieler verstehen kann, und lauten Gesängen, wenn das fachkundige Publikum einen gelungenen Stein bejubelt, ist einfach herrlich.
Auf den anderen Bahnen spielen die USA gegen die Schweiz (Zwischenstand 1:3) und Großbritannien gegen Schweden (3:1).
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Snowboard
Österreich gewinnt Gold im Snowboardcross
Lange lagen die vier Finalisten fast gleichauf, am Ende schafft es Alessandro Hämmerle als erster über die Ziellinie. Schon 2022 gewann er Gold in Peking.
🥇
Alessandro Hämmerle (Österreich)
🥈
Éliot Grondin (Kanada)
🥉
Jakob Dusek (Österreich)
v.l.n.r. Jakob Dusek, Alessandro Haemmerle & Eliot Grondin . Alex Plavevski / EPA
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Ein Kontakt – aber war er legal? Das ist schon sehr unglücklich gelaufen vorhin im Snowboardcross zwischen Martin Nörl und Leon Ulbricht. Wenn sich zwei Landsleute gegenseitig aus dem Rennen schiessen, fragt man sich natürlich nach der Erklärung. Lag es an einer Berührung, die Nörl vom Amerikaner Baumgartner abbekam?
»Ich spüre in der Kurve einen Kontakt und rutsche weg« erklärt Nörl in der Mixed Zone. In der Kettenreaktion erwischte er dann Ulbricht. Die Jury sah allerdings kein Motiv für eine der im Snowboardcross häufigen Videoüberprüfungen. »Sie hätten es sich wenigstens anschauen müssen«, sagt Hörl, der weiß, dass Stürze und Missgeschicke beim Snowboardcross dazugehören: »So ist unser Sport.«
»Ich spüre in der Kurve einen Kontakt und rutsche weg« erklärt Nörl in der Mixed Zone. In der Kettenreaktion erwischte er dann Ulbricht. Die Jury sah allerdings kein Motiv für eine der im Snowboardcross häufigen Videoüberprüfungen. »Sie hätten es sich wenigstens anschauen müssen«, sagt Hörl, der weiß, dass Stürze und Missgeschicke beim Snowboardcross dazugehören: »So ist unser Sport.«
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Skeleton
Deutsche Athleten kritisieren Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
Die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonis Heraskewytsch kommt auch bei deutschen Athleten nicht gut an. Athleten Deutschland, der Interessenverband der deutschen Sportlerinnen und Sportler, teilt mit, man halte die Entscheidung für »falsch und unverhältnismäßig«. Heraskewytsch' Gedenk-Helm für im Krieg getötete ukainische Sportler halte man für einen »Akt der friedlichen Erinnerung und des Respekts«.
Von Athletinnen und Athleten werde erwartet, dass sie Vorbilder sind und Werte vermitteln. »Eine zu restriktive Auslegung der Regel 50 der IOC Charta, darf nicht dazu führen, dass ihre persönliche Meinungsfreiheit pauschal eingeschränkt und damit verhindert wird, dass sie ihre Vorbildwirkung insbesondere auf der größtmöglichen Bühne voll entfalten können«, sagte Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland.
Von Athletinnen und Athleten werde erwartet, dass sie Vorbilder sind und Werte vermitteln. »Eine zu restriktive Auslegung der Regel 50 der IOC Charta, darf nicht dazu führen, dass ihre persönliche Meinungsfreiheit pauschal eingeschränkt und damit verhindert wird, dass sie ihre Vorbildwirkung insbesondere auf der größtmöglichen Bühne voll entfalten können«, sagte Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland.
Foto: Kyodo News / action press
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Curling
Marcus Krämer
Reporter in Cortina d'Ampezzo

Die deutschen Curler sind am Mittwoch in das Turnier eingestiegen und haben gleich gegen eine der favorisierten Teams gespielt. Das Team um Skip Marc Muskatewitz zeigte gegen Kanada eine starke Leistung, die knappe 6:7-Niederlage kam erst im Extra-End, quasi die Verlängerung, zustande.
Heute geht es gegen Norwegen und hier rechnet sich der Europameister von 2024 einiges aus. Nach dem zweiten End führten die Norweger um Skip Magnus Ramsfjell 1:0, doch jetzt brandet riesiger Jubel auf. Deutschland bringt im dritten End drei Steine nach Hause – 3:1 für das deutsche Team.
Heute geht es gegen Norwegen und hier rechnet sich der Europameister von 2024 einiges aus. Nach dem zweiten End führten die Norweger um Skip Magnus Ramsfjell 1:0, doch jetzt brandet riesiger Jubel auf. Deutschland bringt im dritten End drei Steine nach Hause – 3:1 für das deutsche Team.
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Snowboard
Das große Finale im Snowboardcross ist besetzt: Nach zwei Fotofinishes in den Halbfinals schaffen es zwei Österreicher, ein Kanadier und ein Franzose unter die Top 4. Die restlichen vier Sportler starten gleich im kleinen Finale.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Nix geht im Snowboard-Funpark
Hörl und Ulbricht (auf dem Foto noch vorn) fahren ineinander und scheiden in ihrem Lauf beide aus. Sie hatten sich in einer Kurve um den zweiten Platz duelliert, der zum Einzug ins Halbfinale hinter dem Italiener Lorenzo Sommariva gereicht hätte. Nick Baumgartner aus den USA sagt »Thank you« und fährt von Platz vier noch vorbei.
Foto: Gonzalo Fuentes / Reuters
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Curling
Deutschland-Schlachtrufe in der Curling-Halle
Ein herzliches Willkommen aus der Curling-Halle in Cortina. Wir sind erst im zweiten End, aber die zahlreichen Fans aus Deutschland verbreiten Fußball-Atmosphäre. Ich sehe schwarz-rot-goldene Perücken, ich höre Deutschland-Schlachtrufe und soeben wurde Benjamin Kapp, einer der vier deutschen Spieler, lautstark gefeiert. Noch steht es im zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen 0:0, zwei Steine müssen noch gespielt werden.
Foto: David J. Philip / AP
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Ski Langlauf
Karlsson auch über 10 Kilometer unantastbar
Nach ihrem Olympiasieg im Skiathlon (20 km) hat die Schwedin Frida Karlsson die Konkurrenz im Rennen über die halbe Distanz dominiert. Zwischen ihrer Landsfrau Ebba Andersson und Bronze-Gewinnerin Jessie Diggins lagen nur 3,1 Sekunden – der Abstand zwischen Silber und Gold betrug 46,6 Sekunden. Beste Deutsche wurde Pia Fink auf Platz 19.
🥇
Frida Karlsson (Schweden)
🥈
Ebba Andersson (Schweden)
🥉
Jessie Diggins (USA)
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Was geht im Snowboard-Funpark?
Der Himmel über Livigno hat sich zugezogen, und im Snowboardcross wird‘s allmählich ernst. Es ist eine der wenigen Disziplinen im Funpark, in der die Deutschen echte Medaillenchancen haben. Martin Nörl und Leon Ulbricht fahren jetzt gleich im dritten Viertelfinale. Die anderen beiden Deutschen scheiterten im Achtelfinale.
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Ski Alpin
Breezy Johnson scheidet im Super-G aus, bekommt aber trotzdem Edelmetall
Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson war nach ihrem Ausscheiden beim Super-G in Cortina d’Ampezzo enttäuscht. Das änderte sich im Zielbereich: Dort ging ihr Freund Connor Watkins vor ihr auf die Knie und machte Johnson einen Heiratsantrag.
Johnson schossen die Tränen in die Augen, den Antrag nahm sie ebenso gerührt an wie den dargebotenen Silberring mit blauem Edelstein. Watkins stand auf, das Paar küsste sich und Jubel brandete auf. Neben dem Ring überreichte Watkins seiner Verlobten ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus dem Song »The Alchemy« von Pop-Queen Taylor Swift eingraviert war.
Johnson schossen die Tränen in die Augen, den Antrag nahm sie ebenso gerührt an wie den dargebotenen Silberring mit blauem Edelstein. Watkins stand auf, das Paar küsste sich und Jubel brandete auf. Neben dem Ring überreichte Watkins seiner Verlobten ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus dem Song »The Alchemy« von Pop-Queen Taylor Swift eingraviert war.
Foto: Andy Wong / AP
Hatte Johnson damit gerechnet? »Das war meine Hoffnung«, sagte sie bei NBC, »aber es ist definitiv viel verrückter, weil alles gleichzeitig passiert, und die Realität so anders ist, als man es sich vorgestellt hat – und so viel besser.«
Johnson ist auch Weltmeisterin in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die Hoffnung auf eine weitere Olympiamedaille erfüllte sich in Cortina aber nicht: In der Team-Kombination wurde sie trotz Bestzeit in der Abfahrt an der Seite von Ski-Königin Mikaela Shiffrin Vierte, im Super-G kam das frühe Aus.
Johnson ist auch Weltmeisterin in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die Hoffnung auf eine weitere Olympiamedaille erfüllte sich in Cortina aber nicht: In der Team-Kombination wurde sie trotz Bestzeit in der Abfahrt an der Seite von Ski-Königin Mikaela Shiffrin Vierte, im Super-G kam das frühe Aus.
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Skispringen
Finnlands Skisprung-Trainer wegen Alkoholvorfalls nach Hause geschickt
Der slowenische Cheftrainer der finnischen Skispringer muss nach einem Alkoholvorfall die Heimreise antreten. Igor Medved habe »gegen die Regeln und Werte des Teams« verstoßen, teilt Finnlands Olympisches Komitee mit. Über weitere Sanktionen werde der nationale Skiverband nach den Winterspielen in Italien entscheiden.
»Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen«, wurde der 44-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, sprach beim TV-Sender Yle von einem »bedauerlichen Vorfall, bei dem Alkohol entgegen den Teamregeln konsumiert wurde.« Valtasola äußerte sich nicht dazu, wo und wann Alkohol konsumiert wurde.
Der Leiter des finnischen Olympia-Teams, Janne Hänninen, äußerte sich am Donnerstag nur vage zu der Angelegenheit. Das finnische Olympische Komitee schreibe nicht vor, vollständig auf Alkohol zu verzichten, sagte Hänninen der Nachrichtenagentur AFP. Auf der Sprungschanze und während des Trainings sei Alkohol aber »selbstverständlich« verboten. Der Vorfall, der Medved zur Last gelegt werde, habe sich nicht in »Trainingssituationen« ereignet.
»Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen«, wurde der 44-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, sprach beim TV-Sender Yle von einem »bedauerlichen Vorfall, bei dem Alkohol entgegen den Teamregeln konsumiert wurde.« Valtasola äußerte sich nicht dazu, wo und wann Alkohol konsumiert wurde.
Der Leiter des finnischen Olympia-Teams, Janne Hänninen, äußerte sich am Donnerstag nur vage zu der Angelegenheit. Das finnische Olympische Komitee schreibe nicht vor, vollständig auf Alkohol zu verzichten, sagte Hänninen der Nachrichtenagentur AFP. Auf der Sprungschanze und während des Trainings sei Alkohol aber »selbstverständlich« verboten. Der Vorfall, der Medved zur Last gelegt werde, habe sich nicht in »Trainingssituationen« ereignet.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Ski Freestyle: Eine knappere Gold-Entscheidung gibt es nicht
Okay, das ist mal wirklich historisch: Auf der Buckelpiste haben im Finale der Australier Cooper Woods und Michael Kingsbury den exakt gleichen Score erzielt: 83.71 Punkte. Wegen seines besseren ersten Laufes geht Gold an Woods. Silber für Kingsbury, dessen Fans schon gefeiert hatten, weil sie zunächst von einem Sieg ausgingen. Für Horishima bleibt mit 83.44 Punkten die Bronzemedaille. Die Fans dieses Sports werden noch lange von diesem Rennen sprechen.
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Cooper Woods (Australien)
🥈
Michael Kingsbury (Kanada)
🥉
Ikuma Horishima (Japan)
Foto: Marko Djurica / REUTERS
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Skeleton
Die Kollegen Matthias Fiedler und Jonas Kraus haben sich noch mal in aller Ausführlichkeit mit der Causa Heraskewytsch beschäftigt.
Hier geht es zu dem Artikel über den disqualifizierten Skeletoni aus der Ukraine.
Hier geht es zu dem Artikel über den disqualifizierten Skeletoni aus der Ukraine.
Foto: Robert Michael / DPA
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Ski Alpin
Skilanglauf: Schwedinnen wollen nächstes Gold
Parallel beginnt die nächste Medaillenentscheidung beim Skilanglauf, die Frauen laufen jetzt 10 Kilometer Freistil. Die Favoritinnen kommen aus Schweden: Frida Karlsson, Ebba Andersson bekommen aber Konkurrenz von Jessie Diggins aus den USA. Mit Pia Fink, Theresa Fürstenberg, Helen Hoffmann und Sofie Krehl sind vier deutsche Läuferinnen dabei.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Das große Duell – oder doch nicht?
Auf der Buckelpiste wird ein Duell zwischen der größten Legende dieses Sports, Ex-Olympiasieger Michael Kingsbury aus Kanada, und dem Japaner Ikuma Horishima erwartet. Horishima hatte die Szene zuletzt dominiert und auch den Vorkampf gewonnen. Im ersten Durchgang belegte er nun jedoch überraschend nur Platz fünf. Kingsbury wurde Zweiter. Jetzt läuft das Finale der Besten Acht.
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Ski Alpin
In Cortina donnerte eben zum zweiten Mal eine Fliegerstaffel über den Skihang und versprühte die italienischen Nationalfarben.
Die Freude über den Sieg von Brignone ist nicht gerade klein.
Die Freude über den Sieg von Brignone ist nicht gerade klein.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Florian Haupt
Reporter in Livigno

Salve aus Livigno. Hier werden heute drei Goldmedaillen vergeben: Gleich auf der Buckelpiste der Männer, später beim Snowboardcross der Männer und heute Abend in der Halfpipe der Frauen. Bei keinem Wettbewerb heute am Start, aber in manchen Herzen immer präsent ist Eileen Gu, die Freestyle-Starathletin aus den USA mit chinesischen Wurzeln.
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Ski Alpin
Zur Siegerehrung kommt ein besonderer Gast: Italiens Präsident Sergio Mattarella. Der 84-Jährige wird mit Applaus empfangen. Große Ehre also für Brignone.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Im Oktober trug Brignone noch eine Schiene
Das ist wirklich ein kleines Märchen, das Brignone da schreibt. Sie verletzte sich nach der Weltcup-Saison bei den italienischen Meisterschaften, Rennen, die sportlich wenig Bedeutung haben. Olympia schien danach außer Reichweite, doch die beste Skifahrerin der Vorsaison, die Gesamtweltcupsiegerin, schuftete unermüdlich.
Trotzdem sah es lange nicht gut aus. Ich habe sie im Oktober beim Weltcup-Auftakt in Sölden gesehen. Da trug Brignone noch eine Schiene, an einer Treppe kam sie ins Straucheln und musste gestützt werden. Und das, während sich ihre Konkurrentinnen schon in Olympia-Form fuhren.
Trotzdem sah es lange nicht gut aus. Ich habe sie im Oktober beim Weltcup-Auftakt in Sölden gesehen. Da trug Brignone noch eine Schiene, an einer Treppe kam sie ins Straucheln und musste gestützt werden. Und das, während sich ihre Konkurrentinnen schon in Olympia-Form fuhren.
Foto: Andy Wong / AP
Sie war nicht mit dem Team im Sommer in Südamerika, um das Material zu testen und an ihrem Schwung zu üben. Sie verpasste das so wichtige Gletscher-Training im Herbst, in dem die Fahrerinnen die Grundlage legen für einen langen Winter.
Und doch ist Brignone nun Olympiasiegerin. Weil sie einfach eine herausragende Skifahrerin ist und wirklich alles tat, um wieder in Form zu kommen. Als sie wieder skifahren durfte, machte sie rasch Fortschritte, kehrte vor Olympia auch in den Weltcup zurück, aber war noch ein Stück weg von ihrer Topform. Dass sie nun diesen so schwierigen Super-G meisterte, kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Brignone trug in Cortina übrigens die italienische Flagge bei der Eröffnungsfeier, sie wurde dabei auf Schultern getragen. Es war einer der emotionalen Momente dieser Zeremonie. Einen nächsten schaffte sie heute.
Und doch ist Brignone nun Olympiasiegerin. Weil sie einfach eine herausragende Skifahrerin ist und wirklich alles tat, um wieder in Form zu kommen. Als sie wieder skifahren durfte, machte sie rasch Fortschritte, kehrte vor Olympia auch in den Weltcup zurück, aber war noch ein Stück weg von ihrer Topform. Dass sie nun diesen so schwierigen Super-G meisterte, kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Brignone trug in Cortina übrigens die italienische Flagge bei der Eröffnungsfeier, sie wurde dabei auf Schultern getragen. Es war einer der emotionalen Momente dieser Zeremonie. Einen nächsten schaffte sie heute.
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Ski Alpin
Brignone holt Gold im Super-G
Von den ersten neun Fahrerinnen scheiden fünf aus, darunter die großen Favoritinnen Emma Aicher (Deutschland) und Sofia Goggia (Italien). Am Ende feiert das Heimpublikum eine 35 Jahre alte Olympiasiegerin.
🥇
Federica Brignone (Italien)
🥈
Romane Miradoli (Frankreich)
🥉
Cornelia Hütter (Österreich)
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Ski Alpin
Zu Brignones Sieg gehört zur Einordnung, dass sie einen langen Leidensweg hinter sich hat. Im April 2025, stürzte sie im Riesenslalom im italienischen Monea so schwer, dass sie eine mehrfache Fraktur des Waden- und Schienbeinkopfes erlitt, außerdem einen Riss des vorderen Kreuzbandes. Nicht mal ein Jahr später darf die Italienerin im Alter von 35 Jahren die erste olympische Goldmedaille ihrer Karriere küssen.
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Skeleton
Heraskewytsch behält seine Akkreditierung
Der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch darf nach der Disqualifikation aufgrund seines Gedenk-Helmes zwar nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen, abreisen muss er aber nun doch nicht. Anders als ursprünglich mitgeteilt, wird Heraskewytsch die Akkreditierung nicht entzogen. Das gab der Nachrichtenagentur Reuters zufolge das IOC bekannt.
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Ski Alpin
Die Hälfte der Starterinnen ist mittlerweile im Ziel. 18 Fahrerinnen stehen noch oben.
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Ski Alpin
Jetzt erwischt es Mary Bocock. Die US-Amerikanerin stürzt, weil sie bei einem Sprung die Kontrolle verliert. Im Schnee verliert sie einen Ski. Aber auch Bocock steht wieder auf und lässt sich nach unten gleiten.
Foto: Robert F. Bukaty / AP
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Ski Alpin
Emma Aicher sagt: »Ich bin nicht so gut gefahren.« Bei einer Welle habe sie dann zu wenig Richtung gemacht, die Ski also in Richtung des nächsten Tors bewegt. »Und das reicht dann nicht.«
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Ski Alpin
Das sieht übel aus: Breezy Johnson kracht in ein Tor, verliert die Kontrolle und landet im Fangzaun. Kurzer Schockmoment im Publikum. Aber die US-Amerikanerin steht wieder auf, sie scheint in Ordnung zu sein.
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Skeleton
Deutsche Skeleton-Piloten auf Medaillenkurs
Die deutschen Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer (Foto) liegen beim vom Ausschluss des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch überschatteten Skeleton-Wettbewerb in Cortina d’Ampezzo zur Halbzeit auf Medaillenkurs. Jungk, Olympiazweiter in Peking vor vier Jahren, hat als Zweiter 0,30 Sekunden Rückstand auf den britischen Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Matt Weston. Peking-Olympiasieger Grotheer ist Dritter (+0,46). Auch Olympiadebütant Felix Keisinger hat als Sechster (+0,88) noch Chancen auf Edelmetall.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Ski Alpin
Jetzt kommen die Fahrerinnen besser zurecht. Sie haben die Fehler der ersten Läuferinnen oben am Start im Fernsehen gesehen und offenbar die richtigen Schlüsse gezogen.
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Ski Alpin
Die Französin Romane Miradoli jagt die Bestzeit. Federica Brignone schaut gespannt zu. Aber für Platz eins reicht es nicht. Miradoli fährt die zweitbeste Zeit.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Ariana Rädler aus Österreich macht das italienische Doppel-Podium kaputt. Sie ist 0,23 Sekunden schneller als Pirovano und steht nun auf Platz drei.
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Ski Alpin
Weidle-Winkelmann spricht darüber, dass sie ein »Linienproblem« gehabt habe. Der Schnee sei »warm und feucht«, wer die Ideallinie verlasse, bekomme Probleme. So sei es ihr ergangen. Auch die Sicht habe eine Rolle gespielt. Aber: »Wir dachten nicht, dass es so ein schwerer Super-G wird.« Leider falsch gedacht.
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Die Österreicherin Cornelia Hütter macht es schlauer. Sie kommt ins Ziel, ihre Zeit reicht aktuell für den zweiten Platz hinter Federica Brignone und vor Laura Pirovano.
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Die Italienerin Sofia Goggia ereilt das gleiche Schicksal, sie startet enorm schnell, verliert aber dann die Kontrolle, damit ist ihr Rennen beendet. Wenn Emma Aicher es mit einem sicheren Lauf ins Ziel geschafft hätte, wäre damit vielleicht schon etwas möglich gewesen.
Foto: Andy Wong / AP
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Ski Alpin
Fünf von neun sind raus! Die besten Athletinnen der Welt. Puh.
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Auch die Tschechien Ester Ledecká schafft es nicht ins Ziel. Nach einem Sprung geht sie in die Knie und stürzt. Sie steht wieder auf und lässt sich nach unten gleiten, wirkt aber völlig enttäuscht.
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Aicher kam von Anfang an nicht richtig rein, fuhr oben schon sehr vorsichtig. Und dann übersah sie dieses Tor völlig, war zu spät dran. Da haben beide deutschen Starterinnen den wirklich schweren Kurs offenbar nicht perfekt besichtigt.
Foto: Leonhard Foeger / REUTERS
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Im Zielbereich schlägt Kira Weidle-Winkelmann die Hände vors Gesicht, als sie Aichers Fehler sieht. Das tut beim Zuschauen weh.
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Ski Alpin
Emma Aicher wuchtet sich in die Piste: Früh kommt sie aus dem Tritt, vielleicht war sie zu schnell. Tatsache: Oben unterbietet sie die Topzeit. Aber eine Kurve nimmt sie nicht optimal. Was ist noch möglich? Im zweiten Abschnitt verliert sie Zeit – und dann ein Fehler! Aicher ist raus. Keine Medaille.
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Ski Alpin
Jetzt kommt Emma Aicher!
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Ski Alpin
Corinne Suter (Schweiz) ist am Start rasant unterwegs, ab der Mitte verbremst sie sich aber, verliert an Tempo, so reicht es nicht für eine Medaille. Danach ist Federica Brignone (Italien) dran, sie muss einen Fehler korrigieren, fährt aber weiter – und das schnell. Sie setzt die neue Bestzeit, das ist der virtuelle erste Platz!
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Auch die Sicht ist heute ein Faktor, wenn die Sonne weg ist, sehen die Athletinnen die Wellen und Sprünge kaum. Wer sich nicht alles perfekt einprägt, wird böse überrascht.
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Beim Super-G ist die Besichtigung der Strecke entscheidend, es gibt anders als in der Abfahrt keine Trainings.
Hoffentlich hat Emma Aicher gut aufgepasst.
Hoffentlich hat Emma Aicher gut aufgepasst.
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Ski Alpin
Auch die Österreicherin Mirjam Puchner kommt von der Strecke ab. Zwei Starterinnen sind noch vor Emma Aichner an der Reihe.
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Ski Alpin
Kira Weidle-Winkelmann startet schnell, ist besser als ihre Vorläuferinnen, das sieht gut aus. Aber dann unterläuft ihr ein früher Fehler, sie kommt von der Strecke ab, damit sind alle Chancen dahin. Sie nimmt das Tempo raus, das war's.
Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Ski Alpin
Laura Pirovano (Foto) als Zweite holt auf der zweiten Hälfte der Strecke ihren Rückstand aus der ersten Hälfte auf und ist schneller als Blanc. Jetzt kommt Kira Weidle-Winkelmann.
Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Ski Alpin
Malorie Blanc aus der Schweiz stürzt sich als erste Fahrerin hinab. Die Fernsehbilder zeigen dichte Wolken am Berg.
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Ski Alpin
Medaillenchancen für Emma Aicher
In wenigen Minuten hat die deutsche Skirennläuferin Emma Aicher wieder Medaillenchancen, um 11.30 Uhr beginnt der Super-G, Abkürzung für Super Giant Slalom. Aicher hat bei diesen Spielen bereits zwei Medaillen gewonnen, Silber in der Abfahrt und Silber in der Team-Kombination. Was ist heute möglich? Das werden wir wohl schon relativ früh einschätzen können. Aicher startet bereits als siebte Fahrerin. Vorher ist Kira Weidle-Winkelmann bereits als dritte Läuferin am Start, sie hatte mit Aicher zusammen Silber in der Team-Kombination geholt.
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Skeleton
Gesichter, die das IOC nicht sehen will
Das IOC verbietet Wladyslaw Heraskewytsch, im Rahmen eines olympischen Wettkampfes eine politische Aussage zu äußern. Die Handhabung der Helm-Causa ist aber nicht konsequent, schreibt Kollege Matthias Fiedler. Andere Fälle zeigten bereits: Politik lässt sich nicht aus Olympia heraushalten. Lesen Sie hier einen Meinungsbeitrag zu dem Fall Heraskewytsch.
Foto: Alessandra Tarantino / AP / dpa
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Deutsche Rennrodlerin bedauert Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
Die deutsche Rennrodlerin Dajana Eitberger hat die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch mit Bedauern aufgenommen. »Ich kenne den Wladi und die ganze Situation. Das geht an keinem spurlos vorbei«, sagte die Rennrodel-Silbermedaillengewinnerin. »Schlussendlich gibt es leider Regeln. Wobei ich immer sage: Politik und Sport lässt sich heutzutage gar nicht mehr trennen. An die Regeln muss man sich in diesem Fall halten.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
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Skeleton
Ukrainischer Außenminister über Disqualifikation: »Moment der Schande«
Auch der ukrainische Außenminister hat sich nun zur Disqualifikation des ukrainischen Skeletoni Heraskewytsch geäußert. »Das IOC hat nicht den ukrainischen Athleten gesperrt, sondern seinen eigenen Ruf. Zukünftige Generationen werden sich an dies als einen Moment der Schande erinnern«, schreibt Andrij Sybiha auf X. Das IOC habe den Athleten eingeschüchtert und respektlos behandelt. Er sei stolz auf Heraskewytsch, er habe Mut bewiesen.
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Skeleton
Eben kam Heraskewytsch zu den wartenden Journalisten, begleitet von Trainern und Mitgliedern des ukrainischen Teams. Eine Betreuerin hat sich in eine ukrainische Fahne umgehängt. Man merkt, es ist emotional für alle.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni protestierte 2022 für Frieden
Auf diese Regel 50.2 hat sich das IOC auch schon in anderen Fällen berufen, auch bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, als es sogar um den gleichen Athleten ging. Damals kam Wladyslaw Heraskewytsch auf den 18. Platz. Nach dem dritten von insgesamt vier Läufen zeigte er ein Schild, auf dem stand: »No War in Ukraine«. Damals versammelte Russland gerade Truppen an der ukrainischen Grenze, etwa einen Monat später sollte der Überfall erfolgen.
Seine Aktion erklärte Heraskewytsch damals so: »Das ist meine Haltung. Wie alle normalen Menschen möchte ich keinen Krieg. Ich möchte Frieden in meinem Land und ich möchte Frieden in der Welt. Das ist meine Haltung, also kämpfe ich dafür. Ich kämpfe für den Frieden.«
Anders als jetzt aber seinen Gedenk-Helm mit Fotos von Toten, die Heraskewytsch teils sogar persönlich kannte, bewertete das IOC sein Schild 2022 damals nicht als politische Meinungsäußerung und damit als Verstoß gegen Artikel 50 der Olympischen Charta – sondern als »allgemeinen Aufruf zum Frieden«.
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Skeleton
Streit über Gedenk-Helm: Darum geht es in Regel 50.2 der Olympischen Charta
Einmal kurz zur Einordnung: Das IOC begründet seine Entscheidung mit der Regel 50.2 der Olympischen Charta. Sie ist Teil des Grundsatzes, dass der Fokus der Spiele auf sportlichen Leistungen, internationaler Einheit und der Vielfalt der teilnehmenden Athletinnen und Athleten liegen soll. Der Wortlaut der Regel hält fest: »Keine Art von Demonstration oder politischer, religiöser oder rassistischer Propaganda ist an olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen Bereichen erlaubt.«
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Athletinnen und Athleten dürfen ihre Ansichten während der Olympischen Spiele äußern: in Interviews, der Mixed Zone, Pressekonferenzen, in Medien, Teammeetings oder über Social Media. Zudem sind Gesten oder Äußerungen vor Beginn des Wettkampfs erlaubt, sofern sie mit den olympischen Werten vereinbar, nicht gegen Personen oder Länder gerichtet, nicht störend und nicht durch Verbandsregeln untersagt sind.
Ausdrücklich untersagt sind Demonstrationen oder propagandistische Äußerungen während offizieller Zeremonien (zum Beispiel Siegerehrungen, Eröffnungs- und Schlussfeier), während des Wettkampfs auf dem »field of play« sowie im Olympischen Dorf.
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Skeleton
IOC-Chefin Coventry weint wegen Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
IOC-Chefin Kirsty Coventry (Foto) hat die Entscheidung, den ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch wegen seines Helms zu disqualifizieren, am Morgen vor Journalisten verteidigt. Ihr sei sehr daran gelegen gewesen, dass Heraskewytsch starten könne, sagte Coventry. Dafür habe sie sich am Morgen mit ihm getroffen, es sei ein sehr emotionales Gespräch gewesen.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni verteidigt seine Entscheidung
Wladyslaw Heraskewytsch erklärt im ZDF-Interview, das IOC habe ihm mitgeteilt, wegen Regel 50 der IOC-Charta, die politische Äußerungen verbietet, dürfe er seinen Gedenk-Helm nicht tragen. Seiner Meinung nach sei der Helm, der im Ukrainekrieg gestorbene Sportler zeigt, keine politische Meinungsäußerung. Er habe nie erwogen, nicht mit dem Helm zu starten. Er werde jetzt vor den Sportgerichtshof CAS ziehen und für seine Rechte kämpfen.
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
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Skeleton
Unter den Journalisten der unterschiedlichen Länder wird hier vor Ort gemunkelt, dass auch andere Länder sich dem Protest anschließen wollen. Was das bedeutet, ist aber unklar.
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Skeleton
Skeleton im Schatten der Disqualifikation
Derweil stürzen sich die ersten Skeletoni in den Eiskanal. Die Athleten wollen sich von der Diskussion über Heraskewytschs Disqualifikation wohl nicht ablenken lassen. Lettlands Trainer allerdings setzt sich der Nachrichtenagentur Reuters zufolge für den Ukrainer ein. Man habe beim Weltverband IBSF Protest gegen dessen Disqualifikation eingelegt.
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Biathlon
Voigt legt Social-Media-Pause ein
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt hat nach dem Einzelrennen am Mittwoch vorerst genug von Social Media. »Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig – mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen«, schrieb die 28-Jährige am späten Mittwochabend bei Instagram.
Zuvor war Voigt im Einzel über 15 Kilometer mit fehlerfreiem Schießen Vierte geworden. Zur Bronzemedaille fehlten ihr 12,9 Sekunden, online erhielt sie offenbar Kritik an ihren Lauf- und Schießzeiten. Vor allem beim letzten Mal am Schießstand ließ sich Voigt viel Zeit, um nicht danebenzuschießen. Am Ende lag sie in der Schießzeit auf Platz 74 von 90 Starterinnen. Auf der Loipe war Voigt derweil gemessen am Saisonverlauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben und unter anderem lediglich 20 Sekunden langsamer als Teamkollegin Franziska Preuß unterwegs gewesen.
»Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz«, schrieb die Thüringerin: »Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcup-Saison wegbricht.« Voigt hatte die Saison 2024/25 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen müssen und deshalb auch die WM in Lenzerheide verpasst.
»Natürlich zählen bei Großereignissen wie Olympia am Ende nur Medaillen«, führte sie aus: »Aber ich weiß, was es gebraucht hat, um überhaupt hier zu stehen. Ich habe es geschafft, genau am Saison-Höhepunkt meine beste Leistung zu zeigen. Genau dann, wenn es zählt. Und es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance.«
Weiter geht es für Voigt am Samstag um 14.45 Uhr mit dem Sprint.
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Skeleton
Jetzt haben es auch alle Zuschauer an der Bahn mitbekommen. Heraskewytsch ist nicht am Start, hinter seinem Namen leutet ein DNS für »Did Not Start«.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Emma Aicher will dritte Medaille
Die Deutsche Emma Aicher (Foto) ist derzeit einer der prägenden Skifahrerinnen der Spiele. Sie gewann Silber in der Abfahrt und zwei Tage später Silber in der Team-Kombination, dort fuhr sie den Slalom in Bestzeit. Beide Male fehlte nur ein Wimpernschlag zu Gold.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Foto: Revierfoto / IMAGO
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Skeleton
Helm-Streit: Skeletoni Heraskewytsch will gegen Disqualifikation vorgehen
Nun bestätigen auch die Verbände die Disqualifikation von Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch. Der Ukrainer werde von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, geben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt. Die Entscheidung habe eine IBSF-Jury getroffen. Zudem habe man dem Athleten die Akkreditierung für die Winterspiele entzogen, teilte das Internationale Olympische Komitee mit.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Das IOC sei »sehr daran interessiert« gewesen, dass Heraskewytsch an den Wettkämpfen teilnimmt. Aus diesem Grund habe sich das IOC mit ihm zusammengesetzt, um nach einer »möglichst respektvollen Möglichkeit zu suchen, seinem Wunsch nachzukommen, seiner im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine ums Leben gekommenen Sportlerkollegen zu gedenken«. Der Kern seines Falls sei »nicht die Botschaft selbst, sondern der Ort, an dem er sie zum Ausdruck bringen wollte«. Das IOC hatte ihm als Kompromiss angeboten, mit einer schwarzen Armbinde als Zeichen der Trauer zu starten.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
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Skeleton
Skeletoni Heraskewytsch nach eigenen Angaben disqualifiziert
Herzlich Willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Hier gehen ab 9.30 Uhr die besten Skeletonis der Welt in den Eiskanal.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Der siebte Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo bricht an. Florian Pütz und ich begleiten für Sie das Geschehen der ersten Tageshälfte, am Nachmittag kommen Elisa Schwarze und Danial Montazeri zur Ablösung. Wir wünschen viel Spaß!
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