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Das war der fünfte Wettkampftag der Winterspiele
Medaillenserie der deutschen Rodler hält an: Erst feierten Dajana Eitberger und Magdalena Matschina ihre Silbermedaille im Doppelsitzer, kurz darauf freuten sich ihre Teamkollegen Tobias Wendl und Tobias Arlt über Bronze. Die italienischen Duos holten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Gold. Obwohl es nicht für den Traum vom siebten Olympia-Gold reichte, zeigten sich Wendl und Arlt nach ihrem dritten Platz im Doppelsitzer überglücklich. »Das ist nicht in Worte zu fassen«, sagte Wendl, »diese Bronzemedaille bedeutet alles. Fast noch mehr als die anderen!«
Gold-König aus der Schweiz: Was hat Franjo von Allmen mit den Legenden Toni Seiler und Jean-Claude Killy gemeinsam? Sie sind die einzigen männlichen Alpin-Athleten, die dreimal Gold bei denselben Spielen holen konnten. Nach seinen Siegen in der Abfahrt und in der Team-Kombination hatte von Allmen im Super-G 0,13 Sekunden Vorsprung auf Ryan Cochran-Siegle aus den USA. Das deutsche Duo hatte erwartungsgemäß nichts zu tun mit der Medaillenentscheidung. Simon Jocher belegte Rang 17, Olympia-Debütant Anton Grammel kam nicht unter die Top 25.
Shootingstar verpasst die Top 10: Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb hat eine Medaille bei seinem Olympiadebüt deutlich verpasst. Der in den vergangenen Tagen von einem Infekt geplagte 18-Jährige musste sich über die 1000 Meter in 1:08,80 Minuten mit einem enttäuschenden zwölften Platz begnügen. Bis zum 19. Februar sollte sich der jüngste deutsche Athlet dieser Spiele auskurieren – dann geht er über seine Paradestrecke 1500 Meter an den Start. Gold holte dank eines fulminanten Schlussspurts US-Star Jordan Stolz mit einer olympischen Rekordzeit von 1:06,28 Minuten. Stolz ist auch über die weiteren Strecken der Topfavorit.
Vonn meldet sich aus dem Krankenbett: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt hat sich Skistar Lindsey Vonn via Instagram gemeldet. »Heute hatte ich meine dritte Operation, und sie war erfolgreich«, schrieb Vonn und postete ein Bild von sich, ihr schwer verletztes linkes Bein von einem externen Fixateur unterstützt. »Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam vorangeht, weiß ich, dass alles gut werden wird.« Sie sei dankbar für das Krankenhauspersonal, Freunde, Familie und Teamkollegen. »Erfolg hat heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor ein paar Tagen.«
Gold-König aus der Schweiz: Was hat Franjo von Allmen mit den Legenden Toni Seiler und Jean-Claude Killy gemeinsam? Sie sind die einzigen männlichen Alpin-Athleten, die dreimal Gold bei denselben Spielen holen konnten. Nach seinen Siegen in der Abfahrt und in der Team-Kombination hatte von Allmen im Super-G 0,13 Sekunden Vorsprung auf Ryan Cochran-Siegle aus den USA. Das deutsche Duo hatte erwartungsgemäß nichts zu tun mit der Medaillenentscheidung. Simon Jocher belegte Rang 17, Olympia-Debütant Anton Grammel kam nicht unter die Top 25.
Shootingstar verpasst die Top 10: Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb hat eine Medaille bei seinem Olympiadebüt deutlich verpasst. Der in den vergangenen Tagen von einem Infekt geplagte 18-Jährige musste sich über die 1000 Meter in 1:08,80 Minuten mit einem enttäuschenden zwölften Platz begnügen. Bis zum 19. Februar sollte sich der jüngste deutsche Athlet dieser Spiele auskurieren – dann geht er über seine Paradestrecke 1500 Meter an den Start. Gold holte dank eines fulminanten Schlussspurts US-Star Jordan Stolz mit einer olympischen Rekordzeit von 1:06,28 Minuten. Stolz ist auch über die weiteren Strecken der Topfavorit.
Vonn meldet sich aus dem Krankenbett: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt hat sich Skistar Lindsey Vonn via Instagram gemeldet. »Heute hatte ich meine dritte Operation, und sie war erfolgreich«, schrieb Vonn und postete ein Bild von sich, ihr schwer verletztes linkes Bein von einem externen Fixateur unterstützt. »Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam vorangeht, weiß ich, dass alles gut werden wird.« Sie sei dankbar für das Krankenhauspersonal, Freunde, Familie und Teamkollegen. »Erfolg hat heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor ein paar Tagen.«
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Das war es für diesen Olympia-Tag. Morgen früh begrüßen Sie Nina Golombek und Florian Pütz, unter anderem mit dem Super‑G der Frauen (11.30 Uhr) und dem 10-Kilometer Freistil der Langläuferinnen (13.00 Uhr). Bis dahin wünschen Elisa und ich Ihnen eine gute Nacht!
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Eiskunstlauf
Frankreich gewinnt Gold im Eistanzen
Sie tanzen erst seit einem Jahr zusammen, jetzt sind Laurence Fournier Beaufry und Guillaume Cizeron Olympiasieger. Am Ende trennen sie rund anderthalb Punkte von den Zweitplatzierten aus den USA.
🥇
Laurence Fournier Beaufry / Guillaume Cizeron (Frankreich)
🥈
Madison Chock / Evan Bates (USA)
🥉
Piper Gilles / Paul Poirier (Kanada)
Foto: Gabriel Bouys / AFP
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Eiskunstlauf
Chock und Bates schieben sich mit 134,67 Punkten an Gilles und Poirier vorbei. Damit haben sie Silber sicher. Als letztes kommen die Franzosen Fournier und Cizeron.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Eiskunstlauf
131,56 Punkte! Das sind über sechs Punkte mehr als die bisherigen Führenden Guignard und Fabbri. Zusammen mit dem Rhythmustanz wächst der Vorsprung sogar auf mehr als acht Punkte. Jetzt geht es weiter mit den US-Superstars Chock und Bates, den zweitletzten Startern.
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Eiskunstlauf
Piper Gilles und Paul Poirier aus Kanada haben hier gerade eine wirklich berührende Kür geliefert. Athleten, Trainer und Zuschauer weinen. Eine Medaille ist ihnen so gut wie sicher. Aber reicht es für Gold?
Foto: Yara Nardi / REUTERS
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Eiskunstlauf
Gerade sind die Italiener Charlene Guignard und Marco Fabbri auf dem Eis. Sie zählen schon zum erweiterten Favoritenkreis, den letzten fünf Startern. An der Spitze stehen derzeit Emilea Zingas und Vadym Kolesnik (USA) vor Allison Reed und Saulius Ambrulevicius (Litauen).
Wenn alles glatt läuft, bleibt es aber nicht dabei: Die Franzosen Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron sowie die US-Amerikaner Madison Chock und Evan Bates dürften den Kampf um Gold unter sich ausmachen. Beide haben im Rhythmustanz schon stark vorgelegt.
Wenn alles glatt läuft, bleibt es aber nicht dabei: Die Franzosen Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron sowie die US-Amerikaner Madison Chock und Evan Bates dürften den Kampf um Gold unter sich ausmachen. Beide haben im Rhythmustanz schon stark vorgelegt.
Emilea Zingas und Vadym Kolesnik (USA). Foto: Gabriel Bouys / AFP
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Eiskunstlauf
Eine Medaillenentscheidung des Tages fehlt uns noch und die fällt in der Milano Ice Skating Arena. Elisa, wie ist der Stand bei der Kür im Eistanz?
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Ski Alpin
Leseempfehlung: Der schnellste Zimmermann der Welt
Als Teenager verlor er seinen Vater, seine Karriere stand wegen finanzieller Probleme auf der Kippe. Jetzt ist Franjo von Allmen mit 24 Jahren Dreifacher-Olympiasieger. Lesen Sie hier einen Text meines Kollegen Gerhard Pfeil über den Schweizer Skifahrer.
Foto: Gintare Karpaviciute / REUTERS
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Curling
Deutschland verliert Curling-Auftakt knapp
Schade aus deutscher Sicht: Das deutsche Team hielt gegen Kanada mehr als nur gut mit, erzwang sogar ein Entscheidungs-End. Und dann reichte es knapp nicht. Die deutschen Männer verlieren ihr erstes Spiel bei Olympia seit 2014 6:7.
Aber: Darauf kann man aufbauen. Kanada ist ein Topteam, Curling ist dort ein riesiger Sport. Anders als in Deutschland, wo es weniger als 1000 aktive Spieler gibt.
Die deutschen Spieler klatschen ab, sie schauen nicht total unzufrieden aus. Morgen geht es weiter, spielt Deutschland erneut so, werden Siege folgen.
Aber: Darauf kann man aufbauen. Kanada ist ein Topteam, Curling ist dort ein riesiger Sport. Anders als in Deutschland, wo es weniger als 1000 aktive Spieler gibt.
Die deutschen Spieler klatschen ab, sie schauen nicht total unzufrieden aus. Morgen geht es weiter, spielt Deutschland erneut so, werden Siege folgen.
Foto: Issei Kato / REUTERS
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Curling
»Das war super, das war elegant« singen die deutschen Curling-Fans. Die sind jetzt gut zu hören in der zunehmend leeren Halle.
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Curling
Beim Curling macht Kanada einen großen Fehler, nimmt alle eigenen Steine aus dem Haus. Jetzt ist plötzlich tatsächlich was möglich für Deutschland, und das gegen den Topfavoriten. Aber die deutschen Spieler wirken ein wenig überrumpelt, damit haben sie nicht gerechnet. Jetzt beraten sie sich ausgiebig. Das deutsche Team hat nun einige Optionen. Vier Steine sind noch übrig.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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IOC verteidigt Verkauf von Shirts zu Olympia 1936 in Berlin
Das Internationale Olympische Komitee verteidigt den Verkauf eines T-Shirts mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin gegen Kritik. Das IOC betonte, dass man »selbstverständlich die historische Problematik der ›NS-Propaganda‹ im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin« anerkenne. »Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass in Berlin 4483 Athleten aus 49 Ländern in 149 Wettbewerben um Medaillen kämpften.« Der historische Zusammenhang dieser Spiele werde weiter im olympischen Museum in Lausanne erklärt. Die Anzahl der vom IOC produzierten T-Shirts zur Ausgabe von 1936 sei limitiert, weshalb sie derzeit ausverkauft seien.
Im Onlineshop wird das Shirt im Rahmen der sogenannten »Heritage Collection« mit Artikeln, die Plakate früherer Olympischer Spiele zeigen, angeboten und ist derzeit ausverkauft. Auf dem Shirt ist unter den olympischen Ringen eine männliche Figur mit Lorbeerkranz über der Quadriga des Brandenburger Tors sowie unter anderem der Aufdruck »Germany Berlin 1936 Olympic Games« zu sehen.
Das IOC betonte, dass es damit auch sein geistiges Eigentum schütze. Dass diese Markenrechte weiterhin gültig seien, hänge davon ab, dass diese weiter genutzt werden. Ansonsten könnten diese von anderen genutzt werden.
Klara Schedlich, Sprecherin für Sportpolitik der Grünenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, wirft dem IOC vor, »dass es seine eigene Geschichte offenbar nicht ausreichend reflektiert«. Sie forderte, den Verkauf zu stoppen. »Die Olympischen Spiele 1936 waren ein zentrales Propagandainstrument des NS-Regimes. Das T-Shirt erweckt optisch den Eindruck, an diese Ästhetik anzuknüpfen.« Ohne kritische Einordnung sei »diese Bildwahl problematisch und für ein T-Shirt ungeeignet.«
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Curling
Die anderen Spiele sind durch. Die USA schlagen Tschechien, Gastgeber Italien die starken Schweden.
Und viele Zuschauer machen sich auf den Heimweg. Und ich frage mich: Warum?! Schließlich könnte es kaum spannender sein als gerade zwischen Deutschland und Kanada.
Und viele Zuschauer machen sich auf den Heimweg. Und ich frage mich: Warum?! Schließlich könnte es kaum spannender sein als gerade zwischen Deutschland und Kanada.
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Curling
Es gibt ein Extra End, Deutschland gleicht tatsächlich im zehnten End aus. Und das war eine Millimeter-Entscheidung. Starke Leistung auf jeden Fall.
Womöglich ist das Momentum jetzt auf der deutschen Seite. Aber den letzten Stein im Entscheidungs-End haben die Kanadier.
Womöglich ist das Momentum jetzt auf der deutschen Seite. Aber den letzten Stein im Entscheidungs-End haben die Kanadier.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Curling
Spannung pur beim Curling. Deutschland braucht zwei Steine. Einer liegt nahe am Haus, der andere ungefähr so weit weg wie der nächste Stein der Kanadier. Jetzt kommt das Messgerät.
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Biathlon
Leseempfehlung: Lægreids zweite Grenzüberschreitung
Abseits von Pisten und Stadien war es der norwegische Biathlet Sturla Holm Lægreid, der die Olympiazuschauer zuletzt in Aufruhr versetzte: Er beichtete live im TV seine Untreue und brachte seine Freundin damit in Bedrängnis. So öffentlich Reue zu zeigen, ist nicht zwingend mutig, schreibt mein Kollege Philipp Löwe. Lesen Sie hier seinen Kommentar.
Foto: Heiko Junge / IMAGO
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Curling
Das erste Curling-Spiel ist derweil vorbei. Großbritannien (mit den starken Schotten) lässt China keine Chance und gewinnt 9:4. Deutschland gegen Kanada ist derweil immer noch im zehnten End, weiter ist alles drin.
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Curling
Das neunte End beim Curling-Duell zwischen Deutschland und Kanada ist gerade zu Ende gegangen. Favorit Kanada führt 6:4. Aber jetzt, im letzten Durchgang, hat Deutschland den letzten Stein. Mit einem präzisen Spiel ist der Ausgleich (dann gäbe es ein Entscheidungs-End) oder sogar der Sieg möglich.
Foto: Issei Kato / REUTERS
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Eiskunstlauf
In der Kür der Eistanz-Paare ist die Hälfte des Wettbewerbs um. Große Überraschungen gab es bislang nicht, ein US-Duo steht an der Spitze. Die Medaillenkandidaten – darunter auch Madison Chock und Evan Bates, ebenfalls aus den USA – kommen aber erst jetzt.
Das deutsche Paar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan hatte die Qualifikation verpasst. Nach einem folgenschweren Fehler blieb den fünfmaligen deutschen Meistern beim Rhythmustanz mit einer Wertung von 63,67 nur der letzte Platz in der Qualifikation.
Das deutsche Paar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan hatte die Qualifikation verpasst. Nach einem folgenschweren Fehler blieb den fünfmaligen deutschen Meistern beim Rhythmustanz mit einer Wertung von 63,67 nur der letzte Platz in der Qualifikation.
Christina Carreira und Anthony Ponomarenko. Foto: Wang Zhao / AFP
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Eishockey
Im Eishockey der Männer hat das nächste Duell zwischen Italien und Schweden begonnen. Nach wenigen Minuten liegen die Italiener schon 1:0 vorn.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, Italien trete gegen Spanien an. Wir haben das korrigiert.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, Italien trete gegen Spanien an. Wir haben das korrigiert.
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Rodeln
Wendl: »Diese Bronzemedaille bedeutet alles«
Obwohl es nicht für den Traum vom siebten Olympia-Gold reichte, zeigten sich Tobias Wendl und Tobias Arlt nach ihrem dritten Platz im Doppelsitzer überglücklich. »Das ist nicht in Worte zu fassen«, sagte Wendl, »diese Bronzemedaille bedeutet alles. Fast noch mehr als die anderen!«
Der Goldlauf endete damit zwar, ihre Rekordjagd setzen Wendl und Arlt in Cortina aber fort. Durch Bronze zogen beide mit Rodlerin Natalie Geisenberger (6x Gold, 1x Bronze) in der Liste der erfolgreichsten deutschen Wintersportler gleich – und sie können am Donnerstag mit einer weiteren Medaille in der Teamstaffel die alleinige Bestmarke setzen.
Der Goldlauf endete damit zwar, ihre Rekordjagd setzen Wendl und Arlt in Cortina aber fort. Durch Bronze zogen beide mit Rodlerin Natalie Geisenberger (6x Gold, 1x Bronze) in der Liste der erfolgreichsten deutschen Wintersportler gleich – und sie können am Donnerstag mit einer weiteren Medaille in der Teamstaffel die alleinige Bestmarke setzen.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Snowboard
Christoph Lechner versucht es jetzt noch mal in der Halfpipe. Kann der WM-Vierte von 2025 seinen schwachen ersten Lauf verbessern? Nein, leider nicht, er stürzt wieder. Das war es mit dem Finale.
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Curling
Nach sieben Ends steht es im Curling-Match zwischen Deutschland und Kanada 4:4. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, der kanadische Curling-Journalist (ja, Curling ist so groß in Kanada, dass Journalisten nur über Curling berichten), rechnete vorab damit, dass Kanada sich früh absetzt. Drei Ends sind noch zu spielen.
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Ski Alpin
Leseempfehlung: Die Schmerzen der Größten
Lindsey Vonn wagte den Abfahrtslauf mit gerissenem Kreuzband und verletzte sich. Mit der Rücksichtslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper ist sie aber nicht allein: Immer wieder quälen sich die Besten über menschliche Grenzen hinaus.
Lesen Sie hier einen Text der Kollegen Jonas Kraus und Thomas Schulz.
Lesen Sie hier einen Text der Kollegen Jonas Kraus und Thomas Schulz.
Foto: Jacquelyn Martin / AP / dpa
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Eiskunstlauf
Jochen Leffers
Redakteur
Eistanzpaar Torvill & Dean (Sarajevo, 1984): Perfektion zum Boléro
Eiskunstlauf gehörte schon 1924 zum olympischen Programm der ersten Winterspiele in Chamonix, Eistanz kam erst 1976 dazu. Anfang der Achtzigerjahre brillierte ein britisches Paar: Die Versicherungssekretärin Jayne Torvill und der Polizist Christopher Dean liefen derart überragend, dass 24 Millionen Briten bei den Spielen in Sarajevo am Bildschirm klebten, eine enorme TV-Quote.
Für ihren Auftritt zu einer verkürzten Version von Maurice Ravels Boléro erhielten sie neunmal die Höchstnote 6,0 für die Präsentation, dreimal auch in der A-Note – eine goldene Jahrhundertkür, bis heute ein Monument im Eistanz (hier im Video). Kurz vor Sarajevo wurden Torvill und Dean auch Europameister, gleich danach Weltmeister. Dabei erhielten sie sogar 13 Mal die Traumnote 6,0.
Für ihren Auftritt zu einer verkürzten Version von Maurice Ravels Boléro erhielten sie neunmal die Höchstnote 6,0 für die Präsentation, dreimal auch in der A-Note – eine goldene Jahrhundertkür, bis heute ein Monument im Eistanz (hier im Video). Kurz vor Sarajevo wurden Torvill und Dean auch Europameister, gleich danach Weltmeister. Dabei erhielten sie sogar 13 Mal die Traumnote 6,0.
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Curling
Aber auch wenn Deutschland hinten liegt: Live Curling schauen ist ein Erlebnis. Auf vier Bahnen wird gleichzeitig gespielt, es ist immer was los. Und es wird auch immer wieder richtig laut, vor allem eben, als die Italiener gegen Schweden 4:1 in Führung gingen.
Curling ist in Norditalien wirklich groß, nicht vergleichbar mit der kleinen Szene, die es nur in Deutschland gibt.
Curling ist in Norditalien wirklich groß, nicht vergleichbar mit der kleinen Szene, die es nur in Deutschland gibt.
Foto: Issei Kato / REUTERS
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Curling
Beim Curling dreht sich das Spiel. Deutschland hatte die Chance auf einen Punkt, doch nun patzte Skip Marc Muskatewitz mit dem letzten Stein im fünften End. Er hätte zwei kanadische Steine rausspielen können, doch sein Versuch geriet zu weit.
Kanada führt nun 4:2. Verloren ist noch lange nichts, es kommen noch fünf Ends. Aber solche Fehler darf man gegen ein Topteam wie Kanada eigentlich nicht machen.
Kanada führt nun 4:2. Verloren ist noch lange nichts, es kommen noch fünf Ends. Aber solche Fehler darf man gegen ein Topteam wie Kanada eigentlich nicht machen.
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Snowboard
In der Halfpipe-Qualifikation der Snowboarder läuft es für Deutschland nicht ganz so gut. Christoph Lechner liegt nach einem Sturz im ersten Lauf derzeit auf dem letzten Platz. Aber es kommt noch ein Durchgang, und die Top 12 sind nicht außer Reichweite.
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Rodeln
Deutsche Doppelsitz-Männer rodeln zu Bronze
Die US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa starten stark, rutschen am Ende aber bis auf Platz sechs ab. Das belohnt die Tobis, die sich zur Abwechslung mal über eine Medaille in Bronze freuen dürfen.
🥇
Emanuel Rieder / Simon Kainzwaldner (Italien)
🥈
Thomas Steu / Wolfgang Kindl (Österreich)
🥉
Tobias Wendl / Tobias Arlt (Deutschland)
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Rodeln
Bronze für Deutschland!
Foto: Aijaz Rahi / AP
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Rodeln
Gold für Deutschland ist dahin. Aber wird es überhaupt ein Edelmetall? Die Österreicher Thomas Steu und Wolfgang Kindl wollen das verhindern und fahren auf Rang zwei hinter den Italienern und vor den Deutschen. Jetzt kommen noch die US-Amerikaner.
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Rodeln
Emanuel Rieder und Simon Kainzwalder sind die nächsten. Schubsen sie Wendl und Arlt aus der Leaders' Box? Es ist knapp, aber es reicht für die Italiener. Das ist die nächste Medaille für die Gastgeber!
Foto: Michael Kristen / IMAGO
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Rodeln
Doch die Machtverhältnisse im deutschen Team sind wieder hergestellt. Müller und Eggert reihen sich hinter den »Tobis« auf Rang zwei ein.
Foto: Robert Michael / dpa
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Rodeln
Vielleicht verhindert jetzt sogar der zweite deutsche Doppelsitzer mit Florian Müller und Toni Eggert die nächste Medaille für Wendl und Artl.
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Rodeln
Die »Turbo-Tobis« mit einem guten Start, dann kommen ein paar kleinere Schwierigkeiten. Sie sind minimal langsamer als im ersten Lauf. Aber es reicht vorerst für Platz eins!
Foto: Robert Michael / dpa
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Rodeln
Jetzt kommen Tobias Wendl und Tobias Arlt. Können sie ihre Zeit aus dem ersten Lauf verbessern?
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Rodeln
Bisher keine großen Überraschungen im zweiten Lauf der Doppelsitzer. Die Kanadier Devin Wardrope und Cole Zajanski liegen in Führung, vor den Duos aus Österreich und der Slowakei. Der erste Lauf war dafür auch ereignisreich genug. Jetzt kommt die zweite Hälfte der Starter.
Devin Wardrope und Cole Zajanski. Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Eisschnelllauf
Eisschnelllauf: Jordan Stolz ist Olympiasieger über 1000 Meter
Joep Wennemars darf erneut auf der Innenbahn starten. Frenetisch angefeuert vom orangefarbenen Fanklub in der Arena kann er aber dem Podium nicht mehr gefährlich werden. Der Niederländer bleibt auf Rang fünf. Jordan Stolz ist Olympiasieger und dreht mit der US-Flagge eine Ehrenrunde auf dem Eis. Der deutsche Shootingstar Finn Sonnekalb muss sich mit einem enttäuschenden zwölften Platz begnügen.
🥇
Jordan Stolz (USA)
🥈
Jenning de Boo (Niederlande)
🥉
Zhongyan Ning (China)
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Curling
Beim Curling führt Deutschland nach dem dritten End 2:0 gegen Kanada. Damit wurde zum ersten Mal in einem Durchgang gepunktet. Aber jetzt dürfen die Kanadier dann zum ersten Mal ein End beschließen, das ist ein großer Vorteil.
Dennoch: ein schöner Start. Von den Rängen gibt es vereinzelte »Super Deutschland«-Rufe.
Dennoch: ein schöner Start. Von den Rängen gibt es vereinzelte »Super Deutschland«-Rufe.
Foto: David J. Phillip / AP
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Rodeln
Die deutschen Rodlerinnen Eitberger und Matschina sind nach ihrem zweiten Platz im Doppelsitzer sichtlich berührt. Sie sei den ganzen Tag über emotional gewesen, sagt Eitberger, habe immer wieder an ihren Sohn Levi gedacht. »Ich war sau nervös oben am Start«, sagt auch Matschina. »Mir war es im Endeffekt scheißegal, was heute rauskommt. Ich wollte einfach nur Spaß haben.«
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Vorher geht es aber zurück nach Cortina. Da wollen Tobias Wendl und Tobias Arlt nach einem eher durchwachsenen ersten Lauf doch noch eine Medaille erringen. Auch ihre Teamkollegen Toni Eggert und Florian Müller haben – derzeit auf Rang vier – gute Chancen.
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Eisschnelllauf
Stand jetzt hat Jordan Stolz (USA) Gold, Jenning de Boo (Niederlande) Silber und Zhongyan Ning (China) Bronze. Joep Wennemars, der noch auf Rang fünf liegt, kann das Treppchen aber noch ordentlich durcheinanderwirbeln. Der Niederländer zieht sich seine Schlittschuhe zum Reskate wieder an.
Jenning de Boo. Foto: Teresa Suarez / EPA
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Eisschnelllauf
Der Pole Damian Zurek schafft es im letzten Duell nur auf Rang vier.
Aber: Das ist noch nicht die Entscheidung. Denn Joep Wennemars, der gerade von seinem Konkurrenten auf der Bahn geschnitten wurde, darf in einer halben Stunde erneut um eine Medaille laufen.
Aber: Das ist noch nicht die Entscheidung. Denn Joep Wennemars, der gerade von seinem Konkurrenten auf der Bahn geschnitten wurde, darf in einer halben Stunde erneut um eine Medaille laufen.
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Eisschnelllauf
Nun ist der Topfavorit Jordan Stolz dran. Der US-Amerikaner wird seinem Status gerecht und düst durch die Kurven auf Platz eins – und wie! Olympischer Rekord!
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Curling
In der Curling-Halle von Cortina ging im deutschen Spiel eben das zweite End zu Ende. Es steht 0:0, das ist für Außenseiter Deutschland zu diesem Zeitpunkt ein kleiner Erfolg.
Es ist übrigens ziemlich kalt hier, die Arena wurde für die Olympischen Spiele 1956 erbaut. Danach bekam sie zwar eine neue Fassade, innen wurden aber nur die dringendsten Renovierungsarbeiten erledigt. Aber das verleiht der Halle Charme.
Es ist übrigens ziemlich kalt hier, die Arena wurde für die Olympischen Spiele 1956 erbaut. Danach bekam sie zwar eine neue Fassade, innen wurden aber nur die dringendsten Renovierungsarbeiten erledigt. Aber das verleiht der Halle Charme.
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Snowboard
Im Snowboard beginnt jetzt die Qualifikation der Männer auf der Halfpipe. Der Deutsche Christoph Lechner tritt als 17. an. Er ist nicht der einzige Lechner im Startfeld: Sein jüngerer Bruder Florian startet für Österreich. Anders als Christoph hat er wegen eines Familienumzugs beide Staatsbürgerschaften.
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Eisschnelllauf
Auf der Innenbahn gegen den US-Amerikaner Cooper McLeod kommt Sonnekalb nur schlecht von der Startlinie weg. Er beißt sich noch einmal ran, landet am Ende allerdings auf Rang neun. Der 18-Jährige pumpt sichtlich.
Foto: Yves Herman / REUTERS
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Eisschnelllauf
Zhongyan Ning aus China lässt beide Niederländer hinter sich. Noch drei Paare. Jetzt kommt Finn Sonnekalb.
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Eisschnelllauf
Josep Wennemars, ebenfalls aus den Niederlanden, toppt diese Zeit noch einmal. Dabei stürzt er fast über die Kufen seines chinesischen Kontrahenten Ziwen Lian. Sonst wäre vielleicht sogar ein neuer olympischer Rekord drin gewesen.
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Eisschnelllauf
Zurück in die Eisschnelllaufhalle in Mailand. Dort hat sich der Niederländer Kjeld Nuis gerade mit einer Zeit von 1:07.65 auf Platz eins gesetzt. Das ist schneller als die Olympiasieg-Zeit über diese Distanz von 2022.
Foto: Piroschka Van De Wouw / REUTERS
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Rodeln
Silber für Deutschland im Rodel-Doppelsitzer
Die Italienerinnen schießen durch den Eiskanal und holen Gold. Deutschland gewinnt Silber.
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Andrea Vötter / Marion Oberhofer (Italien)
🥈
Dajana Eitberger / Magdalena Matschina (Deutschland)
🥉
Selina Egle / Lara Michaela Kipp (Österreich)
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Rodeln
Das nächste deutsche Rodel-Gold hängt nun an den Kufen von Andrea Vötter und Marion Oberhofer aus Italien.
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Rodeln
Jetzt stürzen sich Dajana Eitberger und Magdalena Matschina in den Eiskanal. Guter Start! Aber es wird knapp, der Vorsprung auf die Österreicher wächst. Und es ist Platz eins! Mindestens Silber!
Foto: Jure Makovec / EPA
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Rodeln
Die Österreicherinnen fahren nach einem schwachen Start an die Spitze. Sie haben eine Medaille sicher.
Foto: Aijaz Rahi / AP
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Rodeln
Es geht in Richtung der Medaillenkandidatinnen. Bei den Lettinnen läuft es gut, sie setzen sich mit deutlichem Vorsprung an die Spitze. Jetzt kommen Selina Egle und Lara Kipp, die sich im ersten Lauf einen Fehler geleistet haben.
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Curling
Gleich startet im Curling-Stadion von Cortina, in Sichtweite zum Eiskanal, das olympische Turnier der Männer. Einige deutsche Fans sind da, auch Kanada hat eine Fan-Abordnung vor Ort. Die meisten Anhänger haben aber Team USA, das gegen Tschechien spielt und natürlich die italienische Mannschaft dabei. Italien spielt gegen Schweden.
Foto: David J. Phillip / AP
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Rodeln
Bei den Rodlerinnen sind fünf von elf Teams im Ziel. Die Polinnen Nikola Domowicz und Dominika Piwkowska liegen derzeit auf Platz eins, vor den Chinesinnen und den Rumäninnen. Sie sind sichtlich berührt davon, dass es bei ihren ersten Olympischen Spielen so gut läuft.
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Eisschnelllauf
Direkt zwischen Klein und Voste reiht sich Hendrik Dombek auf Platz sechs ein. Nach der Eispause folgen drei Paare bis zum Olympiadebüt von Finn Sonnekalb.
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Ski Alpin
Lindsey Vonn meldet sich aus dem Krankenhaus
»Heute hatte ich meine dritte Operation, und sie war erfolgreich«, schreibt Ski-Superstar Lindsey Vonn. »Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam vorangeht, weiß ich, dass alles gut werden wird.« Sie sei dankbar für das Krankenhauspersonal, Freunde, Familie und Teamkollegen. »Erfolg hat heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor ein paar Tagen.«
Vonn war in der Abfahrt schwer gestürzt und hatte sich das Bein gebrochen. Wie es mit ihrer Karriere weitergeht, ist ungewiss.
Vonn war in der Abfahrt schwer gestürzt und hatte sich das Bein gebrochen. Wie es mit ihrer Karriere weitergeht, ist ungewiss.
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Eisschnelllauf
Zunächst sorgt Klein für einen Fehlstart. Im zweiten Anlauf liefert er sich ein enges Duell mit Mathias Voste aus Belgien. Das Fotofinish kürt Klein zum Sieger. Vorerst liegt er auf Rang fünf.
Foto: Guglielmo Mangiapane / REUTERS
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Rodeln
In Cortina wird es ernst: Die Doppelsitzer-Rodlerinnen kämpfen jetzt um die Medaillen. Für Dajana Eitberger und Magdalena Matschina ist noch alles drin. Als Zweite des ersten Vorlaufs starten sie an vorletzter Stelle.
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Eisschnelllauf
Sonnekalb ist im 13. Paar dabei. Nun kommen zunächst Moritz Klein (7. Paar) und Hendrik Dombek (8. Paar), die weiteren deutschen Eisschnellläufer.
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Eisschnelllauf
Sonnekalb ist ein Glücksfall für das seit Jahren arg gebeutelte deutsche Eisschnelllaufen. Bei den vergangenen drei Winterspielen in Sotschi, Pyeongchang und Peking blieb der einst erfolgsverwöhnte Verband ohne Medaille.
Finn Sonnekalb (am 23. Januar 2026). Foto: Andre Weening / Orange Pictures / IMAGO
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Eisschnelllauf
In der Arena ist auch Sonnekalbs Vater Gerrit Schädler. Er ist von Erfurt bis nach Mailand mit dem Rad gefahren – ein eingelöstes Versprechen an seinen Sohn. Sieben Tage benötigte Sonnekalbs Vater für die Strecke. Es ist davon auszugehen, dass es der Eisschnellläufer heute einen Tick schneller ins Ziel schafft.
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Eisschnelllauf
Das Stadion ist auf jeden Fall gut besucht, die dominante Farbe mal wieder: Oranje. Unter den 30 Startern sind auch drei aus den Niederlanden, der Eislaufnation schlechthin.
Foto: Robert Ghement / EPA
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Eisschnelllauf
Jetzt geht der Blick in das Milano Speed Skating Stadium. Dort wird nun der Eisschnelllauf über 1000 Meter ausgetragen. Der große Favorit auf Gold ist der US-Amerikaner Jordan Stolz. Doch alle Augen aus deutscher Sicht sind auf den 18-jährigen Shootingstar Finn Sonnekalb gerichtet. Seine Paradedisziplin sind die 1500 Meter, aber geht vielleicht auch etwas auf der kürzeren Strecke?
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Curling
Jugend forscht
Deutschland geht übrigens mit der jüngsten Mannschaft des Turniers ins Medaillenrennen. Aber das müsse kein Nachteil sei, heißt es aus dem Team.
Zumindest in Sachen Zusammenhalt sollte nichts anbrennen, drei der fünf Spieler wohnen zusammen in einer WG in Kempten. Und mit Third Benjamin Kapp ist einer dabei, der aus einer echten Curling-Dynastie stammt. Opa Charlie wurde 1991 Europameister, sein Vater Andy und Onkel Uli waren bei den Olympischen Spielen 1998 und 2006 für das deutsche Team am Start. Uli ist heute Bundestrainer.
Und nun führt also Benjamin Kapp die Familien-Tradition fort. Auch er hält eine Medaille für möglich. In einem Podcast erzählte er, dass er pro Training ungefähr 50 Steine spiele, und das jeden Tag. Da kommt also einiges zusammen auf so ein Sportlerleben.
Zumindest in Sachen Zusammenhalt sollte nichts anbrennen, drei der fünf Spieler wohnen zusammen in einer WG in Kempten. Und mit Third Benjamin Kapp ist einer dabei, der aus einer echten Curling-Dynastie stammt. Opa Charlie wurde 1991 Europameister, sein Vater Andy und Onkel Uli waren bei den Olympischen Spielen 1998 und 2006 für das deutsche Team am Start. Uli ist heute Bundestrainer.
Und nun führt also Benjamin Kapp die Familien-Tradition fort. Auch er hält eine Medaille für möglich. In einem Podcast erzählte er, dass er pro Training ungefähr 50 Steine spiele, und das jeden Tag. Da kommt also einiges zusammen auf so ein Sportlerleben.
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Curling
Deutschland, eine Curling-Nation?
Zwölf lange Jahre mussten die deutschen Curler warten, bis sie wieder an einem olympischen Curling-Turnier teilnehmen durften. Nun ist es so weit, um 19.05 Uhr startet das deutsche Team ins Turnier – und hat es gleich mit einem Goldfavoriten zu tun: Kanada.
Das schreckt das deutsche Team aber nicht ab, schließlich haben die fünf deutschen Curler viel vor. »Irgendwo in den Top 4 platzieren«, sagte Skip Marc Muskatewitz. Was bedeuten würde, dass Deutschland um die Medaillen spielt. Bis es so weit ist, steht dem Team aber ein wahrer Marathon voran: Zehn Teams sind dabei, jeder spielt gegen jeden, macht neun Spiele pro Team. Die besten vier kommen weiter.
Und wenn Sie sich jetzt fragen: Was ist ein Skip? So heißt eine der vier Positionen beim Curling. Der Skip spielt die letzten beiden Steine und bestimmt die Wischtechnik. Daneben gibt es noch den Lead (spielt die ersten beiden Steine und wischt dann), den Second (spielt die Steine drei und vier) und den Third (der den fünfen und sechsten Stein spielt und den Skip in Sachen Taktik unterstützt).
Das Ziel beim Curling ist es, am Ende mehr Steine näher am Mittelpunkt zu haben, als die gegnerische Mannschaft. Beim olympischen Turnier gibt es zehn Durchgänge, sogenannte Ends.
Das schreckt das deutsche Team aber nicht ab, schließlich haben die fünf deutschen Curler viel vor. »Irgendwo in den Top 4 platzieren«, sagte Skip Marc Muskatewitz. Was bedeuten würde, dass Deutschland um die Medaillen spielt. Bis es so weit ist, steht dem Team aber ein wahrer Marathon voran: Zehn Teams sind dabei, jeder spielt gegen jeden, macht neun Spiele pro Team. Die besten vier kommen weiter.
Und wenn Sie sich jetzt fragen: Was ist ein Skip? So heißt eine der vier Positionen beim Curling. Der Skip spielt die letzten beiden Steine und bestimmt die Wischtechnik. Daneben gibt es noch den Lead (spielt die ersten beiden Steine und wischt dann), den Second (spielt die Steine drei und vier) und den Third (der den fünfen und sechsten Stein spielt und den Skip in Sachen Taktik unterstützt).
Das Ziel beim Curling ist es, am Ende mehr Steine näher am Mittelpunkt zu haben, als die gegnerische Mannschaft. Beim olympischen Turnier gibt es zehn Durchgänge, sogenannte Ends.
Marc Muskatewitz (am 29. März 2025). Foto: Chris Young / ZUMA Press / picture alliance
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Rodeln
Doppelsitzer: Wendl und Arlt mit schwachem Start
Der erste Lauf ist beendet und lief anders als erwartet. Die deutsche Goldhoffnung mit Tobias Wendl und Tobias Arlt rangiert zunächst nur auf Rang fünf. Sogar der zweite deutsche Doppelsitzer mit Toni Eggert und Florian Müller setzt sich einen Platz vor die Dauer-Olympiasieger. Die US-Amerikaner Marcus Müller und Ansel Haugsjaa sind mit einem Bahnrekord auf Goldkurs. Der zweite Lauf startet um 19.44 Uhr.
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Rodeln
Der nächste Bahnrekord! Und er kommt aus den USA. Marcus Müller und Ansel Haugsjaa kommen mit 52,482 Sekunden ins Ziel und platzieren sich am Anfang des Tableaus. Damit sind die Deutschen vorerst raus aus den Top 3.
Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Rodeln
Das hielt nur kurz. Das zweite italienische Team mit Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner schnappt den Deutschen den zweiten Platz wieder weg.
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Rodeln
Das zweite deutsche Gespann jagt durch den Eiskanal. Florian Müller und Toni Eggert schieben sich am Ende sogar vor Wendl und Arlt auf den zweiten Platz. Damit war nicht zu rechnen.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Rodeln
Auch das zweite österreichische Team könnte den Deutschen gefährlich werden. Aber für Juri Gatt und Riccardo Schöpf läuft es nicht rund: Kurz vor der Ziellinie kollidieren sie mit der Bande. Das reicht nur für den derzeit letzten Platz.
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Rodeln
»Das ist okay, Boys«, heißt es in der ARD. Dieser Einschätzung schließen wir uns an.
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Rodeln
Das läuft nicht optimal: Schon nach der Hälfte der Zeit haben Wendl und Arlt Rückstand auf die Österreicher. Knapp ein Zehntel ist es am Ende. Noch ist nichts verloren.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Der italienische Doppelsitzer kann mit den Österreichern nicht mithalten. Jetzt kommen schon Arlt und Wendl – auch bekannt als »die Tobis«.
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Rodeln
Als Erstes gehen die wohl größten Konkurrenten an den Start: Die Österreicher Thomas Steu und Wolfgang Kindl. Das ist ein sehr guter Lauf, 52,485 Sekunden. Bahnrekord.
Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Rodeln
Nun geht es weiter mit dem ersten Lauf der Männer-Doppelsitzer. Und hier könnte es historisch werden: Gewinnen Tobias Wendl und Tobias Arlt den Wettbewerb, krönen sie sich mit ihren jeweils siebten Goldmedaillen zu den beiden erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken.
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Eishockey
Im Eishockey-Duell zwischen der Slowakei und Finnland steht es übrigens 1:1. Gerade läuft das zweite Drittel.
Foto: Mike Segar / REUTERS
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Biathlon
Die Tribünen im Biathlon-Stadion sind leer. Das heißt aber nicht, dass die Party vorbei ist. Neben der Strecke steht ein großes weißes Zelt, drinnen Bierbänke- und Tische aus Holz. Das »spectator tent«, vielleicht die Partyhochburg der Spiele, auf jeden Fall von Antholz. Menschen mit allen möglichen Flaggen auf dem Rücken und auf den Wangen, in jedem möglichen Alter, tanzen auf den Bänken zu Musik einer Coverband. »Sweet Caroline«, »Wackelkontakt«, in diese Richtung geht es.
Foto: Annika Schultz / DER SPIEGEL
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Snowboard
Halfpipe-Qualifikation von heftigem Sturz überschattet
Die Halfpipe-Qualifikation ist von einem weiteren heftigen Sturz überschattet worden. Die chinesische Snowboarderin Liu Jiayu überschlug sich gegen Ende ihres zweiten Versuchs und blieb regungslos im Schnee liegen. Rettungskräfte eilten herbei und kümmerten sich für mehrere Minuten um die Athletin. Es herrschte Stille, ehe die 33 Jahre alte Ex-Weltmeisterin unter Applaus mit einem Schlitten abtransportiert wurde.
Über Jiayus Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt. Es ist nicht der erste folgenschwere Sturz, auch Cameron Bolton aus Australien war in der Halfpipe zu Fall gekommen. Bei ihm waren zwei Wirbelbrüche diagnostiziert worden.
Das deutsche Trio verpasste den Einzug ins Finale. Nach zwei Versuchen in der Qualifikation fehlten Leilani Ettel auf dem 13. Platz 7,75 Punkte zum Weiterkommen. Als Favoritin geht die zweimalige Halfpipe-Olympiasiegerin Chloe Kim in das Finale am Donnerstag (19.30 Uhr).
Über Jiayus Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt. Es ist nicht der erste folgenschwere Sturz, auch Cameron Bolton aus Australien war in der Halfpipe zu Fall gekommen. Bei ihm waren zwei Wirbelbrüche diagnostiziert worden.
Das deutsche Trio verpasste den Einzug ins Finale. Nach zwei Versuchen in der Qualifikation fehlten Leilani Ettel auf dem 13. Platz 7,75 Punkte zum Weiterkommen. Als Favoritin geht die zweimalige Halfpipe-Olympiasiegerin Chloe Kim in das Finale am Donnerstag (19.30 Uhr).
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Rodeln
Die restlichen Starterinnen – Polen, China, die Slowakei, Rumänien und Kanada – sortieren sich am Ende des Felds ein. Die Slowakinnen kollidierten in ihrem Lauf mit der Bande und müssen mehr als drei Sekunden Rückstand auf die Führenden hinnehmen.
Eitberger und Matschina haben mit Platz zwei nach dem ersten Lauf also weiter gute Chancen auf eine Medaille. Der zweite und finale Lauf startet dann um 18.53 Uhr.
Eitberger und Matschina haben mit Platz zwei nach dem ersten Lauf also weiter gute Chancen auf eine Medaille. Der zweite und finale Lauf startet dann um 18.53 Uhr.
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Rodeln
Über diese Beschränkung sind die Deutschen übrigens sehr enttäuscht, sie hätten nämlich zwei starke Schlitten an den Start schicken können. »Unverständlich«, sei die Entscheidung des IOC, sagte gestern Bundestrainer Patric Leitner.
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Rodeln
Falls Sie sich fragen: »Wie? Nur ein deutsches Team im Teilnehmerinnenfeld?! Was ist aus der Rodel-Nation Deutschland geworden?!«, kann ich beruhigen. Bei den Frauen ist im Gegensatz zu den Männern nur ein Doppelsitzer-Schlitten pro Land erlaubt.
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Rodeln
Doppelsitzer: Deutsche Rodlerinnen vorerst auf Platz zwei
Kein guter Start für Matschina und Eitberger. Nach einem Fehler zu Beginn finden sie aber ihre Linie und können den Rückstand auf die führenden Italienerinnen noch auf 22 Tausendstel minimieren. Platz zwei.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Rodeln
Jetzt geht es los für den deutschen Doppelsitzer.
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Rodeln
Die Duos aus Lettland und der Ukraine kommen soweit gut durch, werden den Spitzenreitern aber nicht gefährlich.
Duo aus der Ukraine. Foto: Jure Makovec / EPA
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Rodeln
Fehler von Selina Egle! Die Österreicherin kommt mit dem Fuß auf. Trotzdem schaffen sie es hinter den Italienerinnen vorerst auf Platz zwei.
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Rodeln
Jetzt kommen die Italienerinnen, ebenfalls Kandidatinnen für eine Medaille. Andrea Vötter und Marion Oberhofer rodeln mit 53,102 Sekunden vorläufig auf Platz eins.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Rodeln
Als erstes stürzen sich die US-Amerikanerinnen Chevonne Forgan und Sophia Kirkby in den Eiskanal. Ihre 53,570 Sekunden sind der erste Richtwert.
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Rodeln
Für Eitberger wird es das letzte Olympia-Rennen. Die 35-Jährige gewann 2018 in Pyeongchang bereits Silber – damals noch im Einsitzer.
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Rodeln
Eine Medaille ist drin, aber Gold könnte schwierig werden: Die Favoriten sind Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich. Sie sind amtierende Weltmeisterinnen, führen im Weltcup und halten den Bahnrekord in Cortina. Österreich hat es bei diesen Spielen im Rodeln allerdings erst einmal aufs Treppchen geschafft.
Selina Egle und Lara Kipp (9. Februar). Foto: Spada / LaPresse / IMAGO
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Rodeln
In Cortina d’Ampezzo steht gleich eine Olympia-Premiere an: Erstmals wird im Rodeln ein Wettbewerb im Frauen-Doppelsitzer ausgetragen. Und die Chancen stehen gut, dass Deutschland sich damit die dritte Rodel-Medaille dieser Spiele sichern kann. Dajana Eitberger und Magdalena Matschina starten ab 17 Uhr in ihren ersten von zwei Läufen im Eiskanal.
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Eishockey
Bis das deutsche Eishockeyteam ran muss, dauert es aber noch etwas: Sie starten erst morgen (21.10 Uhr) ins Turnier. Den Auftakt machen Finnland und die Slowakei, die jetzt in der Gruppe B aufeinandertreffen. Die Finnen müssen zwar auf Top-Center Aleksander Barkov verzichten, sind mit viel NHL-Power aber trotzdem die Favoriten. Bei den Spielen in Peking 2022 gewannen sie Gold.
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Eishockey
Leseempfehlung: Draisaitl über das deutsche Eishockeyteam
Leon Draisaitl ist der beste Eishockeyspieler, den Deutschland je hatte. Mit dem Kollegen Florian Haupt hat er über sein spätes Olympiadebüt und das einmalige Talent eines Vereinskollegen gesprochen. Das Interview lesen Sie hier.
Foto: Darryl Dyck / IMAGO
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Biathlon
Über ihre eigene Leistung zeigte sich Preuß gefasst. Vor dem letzten Schießen lag sie auf Goldkurs, mit zwei Fehlern landete sie nur noch auf Platz zehn. Wieder keine olympische Einzelmedaille, das große Ziel vor dem Karriereende. Sie fühlte den Druck, nah am Podium dran zu sein, ein letztes gutes Schießen zu brauchen. Auf einer Drei-Kilometer-Runde habe man viel Zeit zum Nachdenken, die Gedanken an einen möglichen Sieg könne man nicht ausschalten. »Ich habe versucht, immer wieder in meinen mentalen Plan zu kommen«, sagt sie. Mit dem ersten Fehler sei »das Kartenhaus in sich zusammengefallen«.
Drei Chancen auf die ersehnte olympische Einzelmedaille hat sie noch. »Im Sprint kann man mehr Risiko gehen, weil die Strecke einfach kürzer ist«, glaubt sie. Sie vertraue ihrer Form.
Insgesamt ist Platz vier für Voigt, Rang acht für Janina Hettich-Walz und der zehnte Platz von Preuß ein starkes Teamergebnis für Deutschland. Nur Selina Grotian fiel mit Platz 55 deutlich ab.
Drei Chancen auf die ersehnte olympische Einzelmedaille hat sie noch. »Im Sprint kann man mehr Risiko gehen, weil die Strecke einfach kürzer ist«, glaubt sie. Sie vertraue ihrer Form.
Insgesamt ist Platz vier für Voigt, Rang acht für Janina Hettich-Walz und der zehnte Platz von Preuß ein starkes Teamergebnis für Deutschland. Nur Selina Grotian fiel mit Platz 55 deutlich ab.
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Biathlon
»Wer ist eigentlich diese Bulgarin«, fragte Biathletin Franziska Preuß, als sie sich nach dem Einzelrennen in der Umkleide umzog. »Ich«, soll Lora Hristova daraufhin gerufen haben. So erzählte es Preuß gerade in einer Medienrunde, leicht unangenehm berührt. Aber man kann es ihr nicht verübeln: Hristovas beste Platzierung im Weltcup war bis dato ein 23. Platz gewesen, sie war völlig unbekannt. Nun wurde Hristova beim Favoritensieg der Französin Julia Simon völlig überraschend Dritte. Sie schoss null Fehler und lief etwas schneller als die Deutsche Vanessa Voigt.
Die landete auf dem undankbaren vierten Platz, wie schon bei den Spielen in Peking 2022. »Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich habe alles gegeben, habe keinen Fehler geschossen«, sagte Voigt. »Ich weiß jetzt schon, dass lauter Kommentare kommen werden, zu meiner Laufzeit, zu meiner Schießzeit.« Aber gerade in einem Einzelrennen sei ihr das Schießergebnis wichtiger gewesen. Voigt rang um Fassung, kämpfte gegen die Tränen.
Die landete auf dem undankbaren vierten Platz, wie schon bei den Spielen in Peking 2022. »Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich habe alles gegeben, habe keinen Fehler geschossen«, sagte Voigt. »Ich weiß jetzt schon, dass lauter Kommentare kommen werden, zu meiner Laufzeit, zu meiner Schießzeit.« Aber gerade in einem Einzelrennen sei ihr das Schießergebnis wichtiger gewesen. Voigt rang um Fassung, kämpfte gegen die Tränen.
Sie sei stolz, in einem olympischen Rennen ihr bestes Rennen gezeigt zu haben. Das ist vor allem bemerkenswert, weil sie einen langen Weg voller mentaler und körperliche Herausforderungen hinter sich hat. Lesen Sie hier mehr dazu.
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Sportrichter weisen Dopingfall Passler zurück
Ein Start der Biathletin Rebecca Passler bei den Winterspielen in Italien wird unwahrscheinlicher. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat einen Antrag der positiv getesteten Italienerin abgewiesen. Zuständig sei weiterhin die italienische Anti-Doping-Behörde, teilte der Cas mit. Dort könne die vorläufige Suspendierung weiterhin angefochten werden. Die Frist endet am Donnerstag.
Passler war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar positiv auf Letrozol getestet worden. Noch vor den Winterspielen wurde sie vorläufig suspendiert. Passler hatte verlangt, die Suspendierung wegen fehlender Absicht aufzuheben – und ihr eine Teilnahme in ihrer Heimat Antholz zu ermöglichen. In der Hoffnung auf eine schnelle Entscheidung stellte sie einen Antrag bei der Ad-hoc-Abteilung des Cas für die Winterspiele.
Mit dem Medikament Letrozol kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, vor allem wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt. Sie treffe keine Schuld.
Passler war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar positiv auf Letrozol getestet worden. Noch vor den Winterspielen wurde sie vorläufig suspendiert. Passler hatte verlangt, die Suspendierung wegen fehlender Absicht aufzuheben – und ihr eine Teilnahme in ihrer Heimat Antholz zu ermöglichen. In der Hoffnung auf eine schnelle Entscheidung stellte sie einen Antrag bei der Ad-hoc-Abteilung des Cas für die Winterspiele.
Mit dem Medikament Letrozol kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, vor allem wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt. Sie treffe keine Schuld.
Foto: Pierre Teyssot / DPPI media / picture alliance
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Florian und ich gleiten so langsam Richtung Feierabend. Elisa und Luca rücken nach, viel Spaß weiterhin!
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Biathlon
Biathlon: Doppelsieg für Frankreich im Einzel
Franziska Preuß hätte sich eine Einzel-Medaille zum Karriereende gewünscht und drei Schießeinlagen lang sah es gut aus, beim vierten Schießen unterliefen ihr dann zu viele Fehler. Und so gewinnt die Französin Julia Simon nach einer starken Laufleistung und nur einem Schießfehler Gold vor ihrer Landsfrau Lou Jeanmonnot, die eigentlich als Favoritin gegolten hatte, sich aber zwei Fehler geleistet hatte. Auf dem dritten Platz landet die Bulgarin Lora Hristova. Vanessa Voigt verpasst Bronze um 13 Sekunden, sie wird Vierte.
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Julia Simon (Frankreich)
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Lou Jeanmonnot (Frakreich)
🥉
Lora Hristova (Bulgarien)
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Biathlon
Die besten Athletinnen sind im Ziel, auf dem Podium wird sich wohl nicht mehr viel ändern.
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Biathlon
Franziska Preuß wird sich über das vierte Schießen ärgern. Sie kommt nun ins Ziel, allerdings nur mit der aktuell neuntbesten Zeit. Aber eine Chance auf eine Einzel-Olympiamedaille hat sie noch im Sprint.
Foto: Matthew Childs / REUTERS
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Biathlon
Favoritin Lou Jeanmonnot eilt über die Ziellinie und lässt sich fallen. Simon geht gleich zu ihr und klopft ihr auf die Schulter. Simon jetzt auf Platz eins, Jeanmonnot auf Platz zwei, Hristova (Bulgarien) auf Platz drei. Es sieht nach einem französischen Doppelsieg aus. Vanessa Voigt rutscht vom virtuellen Podium
Foto: Franck Fife / AFP
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Biathlon
Wir haben eine neue Führende: Die Französin Julia Simon setzt sich an die Spitze und freut sich im Ziel. Ist das der Goldlauf gewesen? Sie hatte sich nur einen Fehler beim Schießen erlaubt. Hinter ihr stehen Lora Hristova (Bulgarien) und Vanessa Voigt (Deutschland) auf dem virtuellen Treppchen.
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Biathlon
Franziska Preuß lässt im vierten Schießen zwei Scheiben stehen, das ist bitter. Damit sind die Gold-Chancen dahin.
Foto: Mathias Bergeld / WITTERS
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Ski Freestyle
Elizabeth Lemley aus den USA gewinnt Gold im Ski Freestyle auf der Buckelpiste
Während die Biathletinnen noch um die Medaillen schießen und laufen, ist in Livigno die Entscheidung im Ski Freestyle auf der Buckelpiste gefallen. Weil die Olympiasiegerin von 2022, die Australierin Jakara Anthony, in ihrem zweiten Finallauf patzt, gewinnt Elizabeth Lemley aus den USA Gold.
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Elizabeth Lemley (USA)
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Jaelin Kauf (USA)
🥉
Perrine Laffont (Frankreich)
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Biathlon
Dorothea Wierer sprintet ins Ziel. Das sind ihre letzten Olympischen Spiele, da hätte sie sich natürlich noch mal eine Medaille gewünscht. Jetzt schafft sie es zumindest kurzzeitig auf Platz drei, wird aber sicher noch verdrängt werden.
Foto: Matthew Childs/REUTERS
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Biathlon
Die Französin Julia Simon ist gut unterwegs, sie hat aber eine Strafminute eingesammelt. Das sieht auch nach dem Podium aus.
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Biathlon
Favoritin Jeanmonnot ist zum vierten Mal am Schießstand, dieses Mal trifft sie alle Scheiben. Aber: Sie hat bereits zwei Strafminuten eingesammelt. Schafft sie es trotzdem aufs Podium?
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Biathlon
Franziska Preuß ist zum dritten Mal am Schießstand. Und sie legt wieder ein ordentliches Tempo vor, das hält sie durch, ohne einen Fehler zu machen. Beim vierten Schießen geht es um Gold.
Foto: Martin Metelko / EPA
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Biathlon
Und nun kommt Vanessa Voigt, sie hat sich keinen einzigen Fehler erlaubt. Was ist jetzt drin? Auf den letzten Metern gibt sie noch mal Gas. Vor ihr kommt Lora Hristova aus Bulgarien ins Ziel, sie übernimmt den ersten Platz. Voigt ist knapp 13 Sekunden langsamer, das reicht vorerst für Platz zwei.
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Biathlon
Janina Hettich-Walz kommt als erste Deutsche ins Ziel. Wo landet sie? 25 Sekunden hinter der aktuell Führenden Lea Meier, das reicht – Stand jetzt – für den zweiten Platz. Aber da kommen noch viele, viele Läuferinnen.
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Biathlon
Lou Jeanmonnot erlaubt sich im dritten Schießen einen Fehler, dasselbe war ihr schon im zweiten Schießen passiert. Die Favoritin wackelt.
Foto: Franck Fife / AFP
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Biathlon
Selina Grotian unterlaufen derweil beim dritten Schießen drei Fehler. Das schmerzt. Damit dürften ihre Chancen dahin sein. Franziska Preuß aber räumt im zweiten Schießen wieder alle Scheiben ab.
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Biathlon
Vanessa Voigt schafft auch das vierte Schießen ohne Fehler, das sieht gut aus.
Foto: Mathias Bergeld / WITTERS
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Biathlon
Die erste Läuferin ist im Ziel, die Schweizerin Lea Meier legt eine Zeit von 42:53 vor. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Das wird noch unterboten.
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Biathlon
Franziska Preuß gibt richtig Gas und schießt die fünf Scheiben rasant weg. Scheint, als hätte die 31-Jährige heute noch was vor.
Foto: Hendrik Schmidt / DPA
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Biathlon
Vanessa Voigt übersteht auch das dritte Schießen ohne Fehler, sie hat einen Lauf. Und auch Selina Grotian startet gut, kein Fehler bei zwei Schießen.
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Ski Freestyle
Während die Biathletinnen eine nach der anderen ins Rennen starten, werfe ich einen Blick ins Freestyle-Ski auf der Buckelpiste, auch »Moguls« genannt. Dort hat zeitgleich zum Biathlon der erste Lauf im Finale begonnen. Und was ich da sehe, ist spektakulär. Erst fahren die Fahrerinnen mit zuckenden Schwüngen eine extrem buckelige Piste herunter, dann führen sie im Sprung über eine kleine Schanze einen kleinen Trick vor (gerade etwa einen Rückwärtssalto mit gekreuzten Skiern), um dann noch einen Abschnitt mit Buckeln zu meistern. Die Entscheidung gibt es ab 14.55 im zweiten Lauf.
Unsere Kollegin Nina Krug hat sich mit dem ähnlichen Wettkampf »Dual Moguls« beschäftigt, hier finden Sie das Ergebnis.
Unsere Kollegin Nina Krug hat sich mit dem ähnlichen Wettkampf »Dual Moguls« beschäftigt, hier finden Sie das Ergebnis.
Foto: Gonzalo Fuentes / REUTERS
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Biathlon
Die Favoritinnen sind unterwegs, Lou Jeanmonnot aus Frankreich ist mittlerweile auch gestartet. Und auch Franziska Preuß läuft jetzt los.
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Biathlon
Hettich-Walz (Foto) unterläuft auch beim zweiten Schießen ein Fehler. Und Vanessa Voigt? Sie bleibt sicher, wieder trifft sie alle Scheiben.
Foto: Hendrik Schmidt / DPA
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Biathlon
Jetzt startet Lisa Vittozzi, das Publikum jubelt bei der Italienerin extralaut. Bei den Heimspielen hat sie sich eine Medaille als Ziel gesetzt.
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Biathlon
Hettich-Walz handelt sich beim ersten Schießen eine Strafminute ein. Mittlerweile ist mit Vanessa Voigt auch die zweite deutsche Athletin auf der Strecke. Sie trifft alle Scheiben, keine Strafminute.
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Biathlon
Seitensprung-Beichte bei Olympia: »Schwer zu ertragen«
Ein Seitensprung-Geständnis vor laufender Kamera beschert Biathlet Sturla Holm Lægreid mehr Aufmerksamkeit als seinen erfolgreichen Teamkollegen. In seiner Heimat hagelt es Kritik, auch von seiner Ex-Freundin. Aus Antholz berichtet unsere Kollegin Annika Schultz, ihren Text lesen Sie hier.
Foto: Mathias Bergeld / Bildbyran / IMAGO
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Biathlon
Janina Hettich-Walz, die erste deutsche Starterin, geht nun auf die Strecke.
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Biathlon
Kurz zum Modus: Die Frauen laufen 15 Kilometer, viermal müssen sie an den Schießstand, zweimal liegend, zweimal stehend.
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Biathlon
Schauen wir zum Biathlon: 15 Kilometer Einzel. Die ersten Frauen sind schon auf der Strecke in Antholz. Franziska Preuß, die beste Deutsche, startet um 14:46 Uhr. Favoritin Lou Jeanmonnot aus Frankreich ist kurz zuvor um 14.42 Uhr dran.
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Nordische Kombination
Gold für Norwegen: Jens Oftebro gewinnt Nordische Kombination
Das Rennen ist vorüber, als Erster kommt Jens Oftebro ins Ziel. Dahinter folgt Lamparter, den Hirvonen doch nicht mehr einholen kann. Der erste Deutsche ist am Ende nicht einmal Geiger, sondern Rydzek auf Platz acht. Geiger ist die Luft ausgegangen, am Ende wird er Zehnter, Schmid folgt mit großem Abstand auf Rang 14.
Mein persönliches Highlight war dieser Kraftakt von Hirvonen in der letzten Runde. Zwar reichte es nicht mehr, um die ersten beiden einzuholen, aber wie der Finne sich am Berg vom Rest absetzte, war eine unglaubliche Leistung.
Mein persönliches Highlight war dieser Kraftakt von Hirvonen in der letzten Runde. Zwar reichte es nicht mehr, um die ersten beiden einzuholen, aber wie der Finne sich am Berg vom Rest absetzte, war eine unglaubliche Leistung.
🥇
Jens Oftebro (Norwegen)
🥈
Johannes Lamparter (Österreich)
🥉
Eero Hirvonen (Finnland)
Foto: Javier Soriano / AFP
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Nordische Kombination
Es wird ein Zweikampf um Gold: Oftebro gegen Lamparter – oder doch nicht? Gerade kommt Eero Hirvonen (Finnland) von hinten den Berg hochgeklettert, er ist nur ein paar Meter hinter den ersten beiden!
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Nordische Kombination
Geiger muss abreißen lassen! Einer nach dem anderen kommen die Spitzenläufer einen Hang hoch und man fragt sich: »Wo bleibt Geiger?«, der an diesem Hügel den Anschluss verloren hat. Das war es wohl, ganz vorn laufen jetzt Jens Oftebro (Norwegen), Johannes Lamparter (Österreich) und Ilkka Herola (Finnland).
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Nordische Kombination
Die Glocke läutet die letzte Runde ein. Zweieinhalb Kilometer noch. Rydzek hat sich mittlerweile herangearbeitet, ist von der Zwölf auf die Neun gelaufen. Um vorn anzugreifen, wird es aber wohl nicht mehr reichen, da hat Geiger (Foto) viel bessere Chancen.
Foto: Daniel Karmann / DPA
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Biathlon
Biathlon: Franziska Preuß mit Außenseiter-Chancen
Hallo aus dem Biathlon-Stadion! Viele Gespräche drehen sich noch um das Betrugsgeständnis von Sturla Holm Lægreid, wird Zeit, dass der Sport wieder losgeht. Um 14:15 Uhr startet der Einzelwettbewerb der Frauen. 15 Kilometer laufen, viermal schießen, für jeden Fehler gibt es eine Strafminute. Für Deutschland laufen und schießen Franziska Preuß (Foto), Vanessa Voigt, Selina Grotian und Janina Hettich-Walz.
Ich wage mich nicht besonders weit vor, wenn ich sage: Favoritinnen sind andere. Die Französin Lou Jeanmonnot, natürlich, Lisa Vittozzi aus Italien, die schwedischen Schwestern Hanna und Elvira Öberg. Vor allem Elvira Öberg dürfte hochmotiviert sein. Sie wurde überraschend nicht für die Mixed-Staffel nominiert, nannte das eine »Enttäuschung«.
Was sonst noch wichtig werden könnte: Es ist recht warm in Antholz, für schwächere Läuferinnen könnte die 15 Kilometer noch anstrengender werden als ohnehin schon.
Ich wage mich nicht besonders weit vor, wenn ich sage: Favoritinnen sind andere. Die Französin Lou Jeanmonnot, natürlich, Lisa Vittozzi aus Italien, die schwedischen Schwestern Hanna und Elvira Öberg. Vor allem Elvira Öberg dürfte hochmotiviert sein. Sie wurde überraschend nicht für die Mixed-Staffel nominiert, nannte das eine »Enttäuschung«.
Was sonst noch wichtig werden könnte: Es ist recht warm in Antholz, für schwächere Läuferinnen könnte die 15 Kilometer noch anstrengender werden als ohnehin schon.
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Nordische Kombination
Langsam wird es kratzig: Eero Hirvonen (Finnland) und Jens Oftebro (Norwegen) kommen sich bei einem Anstieg mit Ski und Stock ins Gehege, es bleibt aber bei einem leichten Stolpern ohne Sturz. Die Spitzengruppe bleibt eng beieinander, Geiger bildet aktuell das Schlusslicht auf Platz acht. Das könnte ein dramatisches Finale werden!
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Nordische Kombination
Die spannende Phase kommt ja noch, Marcus. Ich jedenfalls bin jetzt schon ganz zittrig. Die Hälfte des Rennens ist rum, die Verfolgergruppe schluckt im Start-Ziel-Bereich gerade Ilves. Geiger ist immer noch mit dabei.
Foto: Kirsty Wigglesworth / AP
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Nordische Kombination
Marvin, ich kann dem Rennen kaum folgen, zwei Reihen vor mir sitzt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry. Kurz vor dem Start kam sie gemeinsam mit Fis-Präsident Johan Eliasch an. Die beiden plaudern angeregt. Geht es dabei um die Zukunft der Nordischen Kombination? Ich weiß es (noch) nicht, ich muss mich beim Lippenlesen nachschulen lassen. Aber es ist ein wichtiges Zeichen für diese gefährdete Sportart.
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Nordische Kombination
Ilves scheint sein Pulver schon verschossen haben. Sein Vorsprung ist auf etwa zehn Sekunden geschrumpft. Innerhalb der sechsköpfigen Verfolgergruppe hat Geiger zwei Plätze verloren, aber das ist gerade noch egal, so eng ist da alles beisammen.
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Nordische Kombination
Die erste Runde auf dieser brutalen Loipe mit den ständigen Anstiegen, aber ohne echte Abfahrten zum Erholen, ist geschafft. Kristjan Ilves (Estland) hat seinen Vorsprung an der Spitze tatsächlich ausgebaut, 22,6 Sekunden hat er jetzt auf Jens Oftebro, der knapp vor Stefan Rettenegger (Österreich) und Geiger läuft. Rydzek und Schmid haben noch nichts gewonnen, sie sind weiterhin auf den Plätzen zwölf und 13.
Foto: Kirsty Wigglesworth / AP
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Nordische Kombination
Geiger legt gut los. Schon jetzt hat er zwei Plätze eingeholt. Bislang macht er es so, wie Marcus empfohlen hat, und hängt sich an die Hacken von Jens Oftebro, dem stärksten Langläufer im Feld.
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Nordische Kombination
Das Rennen hat begonnen, auch die Deutschen sind schon auf der Strecke. Erst jetzt, wo ich es selbst mal probiert habe, begreife ich, welch unglaubliche Kraft die Athleten benötigen, um so schnell beschleunigen.
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Rodeln
Ukrainischer Skeletoni trainiert trotz Verbot mit Gedenk-Helm
Eben hat der ukrainische Skeletoni Wladislaw Heraskewytsch sein letztes Training absolviert. Erneut mit einem Helm, der Bilder getöteter ukrainische Nachwuchsathleten und Erwachsenensportler zeigt. Das IOC verbietet den Helm, es interpretiert die Bilder als politische Botschaft, und solche sind verboten. Der Ukrainer bleibt aber bei seiner Linie: »Ich werde den Helm tragen.« Selbst, wenn er dann morgen vom Rennen ausgeschlossen werde.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Nordische Kombination
Wie ich Geiger und Rydzek durch die Loipe verfolgte – oder es zumindest kurz versuchte
Wie schnell Geiger auf der Loipe ist, durfte ich vor einer Woche übrigens am eigenen Leib erleben. Ich befand mich im österreichischen Leutasch, in der Nähe von Seefeld, gemeinsam mit meiner Verlobten, unserem kleinen Sohn und den Schwiegereltern in spe machte ich gerade meinen ersten richtigen Skiurlaub. Auf dem Programm stand Langlauf im Skating-Stil und als blutiger Anfänger wuchtete ich mich über die Loipe, als plötzlich zwei Jungs an mir vorbeischossen. Etwas weiter vorn jubelte ein Paar den beiden zu und wünschte Glück, also blieb ich stehen und fragte, wer das gerade war. Völlig außer sich erklärten sie mir: »Das waren Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek! Die starten nächste Woche bei Olympia!«
Ich nahm die Verfolgung auf. Vergebens.
Foto: Marvin Rishi Krishan / DER SPIEGEL
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Nordische Kombination
Deutsche Medaillenchancen in der Nordischen Kombination
Weiter geht es um 13.45 Uhr in einem Wettbewerb mit weitaus größeren Medaillenchancen für Deutschland als im Super-G. Vinzenz Geiger (29 Sekunden Rückstand), Julian Schmid (42 Sekunden) und Johannes Rydzek (43 Sekunden) starten in Tesero ins Langlaufrennen über 10 Kilometer – Hälfte zwei der Nordischen Kombination.
Wie uns Marcus nach dem Springen erklärte, hat vor allem Geiger noch gute Chancen auf einen Podiumsplatz. Der Olympiasieger von 2022 gehört zu den besten Läufern im Feld, was insbesondere auf der extrem anspruchsvollen Strecke zur Geltung kommen wird. Schmid ist auf der Loipe ebenfalls stark, vielleicht ist für ihn auch etwas drin.
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Marvin Rishi Krishan
Redakteur
Das bringt der sechste Olympia-Tag
Zunächst einmal eine schnelle Übersicht, in welchen Disziplinen es heute zur Sache geht:
- Die Medaillenserie für die deutschen Rodler hält an. Erst gewinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina im Doppelsitzer die Silbermedaille, später rasen Tobias Wendl und Tobias Arlt ebenfalls im Doppelsitzer zu Bronze. Die italienischen Duos holen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Gold, Österreich komplettiert jeweils das Treppchen.
- Der Schweizer Franjo von Allmen siegt im Super-G, sein dritter Triumph bei diesen Spielen. Von Allmen ist nach dem Österreicher Toni Sailer (1956) und Jean-Claude Killy aus Frankreich (1968) erst der dritte männliche Skirennfahrer, der dreimal Gold bei denselben Winterspielen gewonnen hat.
- Jens Oftebro aus Norwegen holt Gold in der Nordischen Kombination. Silber geht an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze sichert sich Eero Hirvonen (Finnland). Bester Deutscher wird Johannes Rydzek auf Platz acht.
- Elizabeth Lemley (USA) siegt im Ski Freestyle auf der Buckelpiste vor ihrer Landsfrau Jaelin Kauf und Perinne Laffont aus Frankreich.
- Im Biathlon geht die Goldmedaille an die Französin Julia Simon, Silber an Lou Jeanmonnot, ebenfalls aus Frankreich. Die Bulgarin Lora Hristova gewinnt Bronze, beste Deutsche wird Vanessa Voigt auf Platz vier.
- Im Eisschnelllauf über die 1000 Meter gewinnt wie erwartet das US-Wunderkind Jordan Stolz. Silber geht an Jenning de Boo (Niederlande) und Bronze an Zhongyan Ning (China). Der deutsche Shootingstar Finn Sonnekalb erreichte nur Platz 12.
19.30 Uhr: Eiskunstlauf, Eistanz Kür
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Ski Alpin
Drittes Gold: Von Allmen gewinnt auch Super-G
Alle Athleten sind im Ziel und damit ist es jetzt fix: Der Schweizer Franjo von Allmen hat auch den Super-G gewonnen und damit bereits seine dritte Goldmedaille geholt. Der 24-Jährige setzte sich mit 0,13 Sekunden Vorsprung auf den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch. Dritter wurde von Allmens Teamkollege Marco Odermatt, der zwar seine zweite Medaille in Bormio holte, aber wie schon in der Abfahrt seiner Favoritenrolle nicht gerecht wurde.
Von Allmen ist nach dem Österreicher Toni Sailer (1956) und Jean-Claude Killy aus Frankreich (1968) erst der dritte männliche Skirennfahrer, der dreimal Gold bei denselben Winterspielen gewonnen hat. Bei den Frauen ist dies nur der Kroatin Janica Kostelić (2002) gelungen. In Bormio stand von Allmen auch in der Abfahrt und in der Team-Kombination, die es bei den bisherigen Rekorden noch nicht gab, ganz oben auf dem Podium.
🥇
Franjo von Allmen (Schweiz)
🥈
Ryan Cochran-Siegle (USA)
🥉
Marco Odermatt (Schweiz)
Foto: Christian Hartmann / REUTERS
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Hier und da hört und liest man schon, dass Medien Franjo von Allmen zum Olympiasieger im Super-G erklären. So wird es wohl auch kommen, aber noch stehen elf Athleten, die Außenseiter, auf der Startliste.
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Snowboard
Deutsches Snowboard-Trio scheitert in Halfpipe-Quali
Leilani Ettel, die deutsche Hoffnung in der Halfpipe, hat das Finale in Livigno verpasst. Platz 13 reichte nicht, nur die besten zwölf dürfen am Donnerstag um die Medaillen kämpfen.
Die ältere der Münchner Ettel-Schwestern konnte sich damit trösten, dass es so knapp nicht war: Immerhin 7,75 Punkte fehlten der 24-Jährigen, die nach dem ersten von zwei Läufen noch auf Rang zwölf gelegen hatte, um wie vor vier Jahren in das Finale um Edelmetall eingreifen zu können. Zwar verbesserte sich Ettel im zweiten Run noch einmal um 13 Zähler auf 67,50 Punkte, doch das reichte nicht. Ihre Schwester Kona wurde 18., Anne Hedrich kam auf Platz 19.
Die ältere der Münchner Ettel-Schwestern konnte sich damit trösten, dass es so knapp nicht war: Immerhin 7,75 Punkte fehlten der 24-Jährigen, die nach dem ersten von zwei Läufen noch auf Rang zwölf gelegen hatte, um wie vor vier Jahren in das Finale um Edelmetall eingreifen zu können. Zwar verbesserte sich Ettel im zweiten Run noch einmal um 13 Zähler auf 67,50 Punkte, doch das reichte nicht. Ihre Schwester Kona wurde 18., Anne Hedrich kam auf Platz 19.
Topfavoritin Chloe Kim (USA) zeigte schon in der Quali ihre ganze Klasse. Die Olympiasiegerin von 2018 und 2022 und dreimalige Weltmeisterin setzte sich mit den 90,25 Punkten aus ihrem ersten Lauf an die Spitze. Die WM-Zweite Sara Shimizu aus Japan (87,50) kam aber recht nahe an sie heran. Dritte wurde Maddie Mastro aus den USA (86,00), die WM-Zweite von 2021.
Die Quali wurde überschattet von einem schweren Sturz der Chinesin Jiayu Liu. Die Olympia-Zweite von 2018 und Weltmeisterin von 2019 kam am Ende ihres zweiten Runs zu Fall und blieb am Fuße der Pipe benommen liegen. Sie wurde im Rettungsschlitten abtransportiert.
Die Quali wurde überschattet von einem schweren Sturz der Chinesin Jiayu Liu. Die Olympia-Zweite von 2018 und Weltmeisterin von 2019 kam am Ende ihres zweiten Runs zu Fall und blieb am Fuße der Pipe benommen liegen. Sie wurde im Rettungsschlitten abtransportiert.
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Kanadas Olympia-Team äußert sich erschüttert zum Amoklauf in der Heimat
Das Kanadische Olympische Komitee hat sich zu dem tödlichen Amoklauf an einer Schule in British Columbia geäußert. Man sei »zutiefst erschüttert« über die Schießerei, bei der neun Menschen getötet und mehr als 20 verletzt wurden: »Unsere Gedanken sind bei den Familien, die Angehörige verloren haben, bei den Verletzten und der gesamten Gemeinde von Tumbler Ridge«, heißt es in dem Statement. Das kanadische Olympia-Team stehe allen Betroffenen zur Seite.
Am Dienstag hatten kanadische Behörden von dem Angriff im Westen Kanadas berichtet. Demnach gab es sieben Tote an einer Schule in der Ortschaft Tumbler Ridge. An einem zweiten Ort, der den Angaben zufolge mit der Tat in Verbindung stehen könnte, seien zwei weitere Tote entdeckt worden.
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte. Ihre Leiche sei in der Schule gefunden worden. Zum Hintergrund der Tat war zunächst nichts bekannt. Auch ob es sich bei den Getöteten um Kinder oder Lehrkräfte handelt, teilten die Behörden nicht mit.
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Ski Alpin
Simon Jocher macht sich jetzt bereit, klopft sich noch mal auf die Brust. Dann geht's los: Im ersten Drittel stellt er tatsächlich mit 108 km/h einen neuen Topspeed-Rekord der bisherigen Fahrer auf. Aber das reicht nicht, um am Ende auch vorn zu landen, Jocher kommt ins Ziel, mit der Zeit steht er erstmal auf Platz 17.
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Ski Alpin
Ein Starter nach dem anderen rauscht die Strecke in Bormio hinab, aber niemand schafft es bislang, die Treppchen-Zeiten zu knacken. Vier Athleten sind noch an der Reihe, dann kommt der Deutsche Simon Jocher.
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Ski Alpin
Es ist kurios. Franjo von Allmen schien nach seinem Lauf im Super-G nicht wirklich zufrieden zu sein. Und jetzt sieht es so aus, als würde er zum dritten Mal eine Goldmedaille gewinnen. Wer soll ihn noch schlagen?
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Vanessa Voigt und der Kampf gegen sich selbst
Vanessa Voigt musste lernen, ihre Zweifel und Grenzen zu überwinden. Erschöpfung, Krankheit und ihr unbändiger Ehrgeiz prägen ihren Weg. Als sie am Schießstand an sich selbst scheitert, greift ihr Trainer ein. Aus Antholz berichtet unsere Kollegin Annika Schultz, ihren Text lesen Sie hier.
Foto: Zhang Tao / Xinhua / IMAGO
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Ski Alpin
Bitter für Dominik Paris: der 36 Jahre Italiener verliert ohne Not seinen rechten Ski, daraufhin stürzt er. Paris steht wieder auf und grantelt über das Ausscheiden. Verletzt hat er sich offensichtlich nicht.
Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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Ski Alpin
Odermatt enttäuscht
Marco Odermatt galt als Topfavorit. Ist er schneller als Landsmann von Allmen? Odermatt stürzt sich in die Abfahrt, erlaubt sich aber zu viele Ungenauigkeiten. Im Ziel verzieht er das Gesicht, als er seine Zeit sieht. Er ist 0,28 Sekunden langsamer als von Allmen und landet aktuell nur auf Platz drei. Auf Platz zwei steht der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Odermatt geht trotzdem zu von Allmen und klatscht mit ihm ab.
Foto: Angelika Warmuth / REUTERS
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Ski Alpin
Giovanni Franzoni galt vor dem Super-G als ein Goldkandidat. Doch dem italienischen Shootingstar unterlaufen zu viele Fehler. Nach neun Läufern landet er jetzt nur auf Platz fünf. Aktuell führt der Schweizer Superstar Franjo von Allmen.
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Ski Alpin
Die ersten Eindrücke vom Super-G überzeugen. So stellt man sich eine Wintersportkulisse doch vor, oder?
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IOC verkauft T-Shirt mit Erinnerung an Nazi-Spiele
Ein eigenartiges Erinnerungsstück im Shop des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sorgt für Irritationen. Auf der Website steht das Herren-T-Shirt »Olympisches Erbe der Olympischen Spiele 1936 in Berlin« zum Verkauf. Auf dem Shirt ist das Motiv eines Plakats der Spiele von 1936 zu sehen, darauf ein Mann mit einem Lorbeerkranz, dazu die Quadriga auf dem Berliner Brandenburger Tor. An welches Olympische Erbe von 1936 das IOC damit genau erinnern will, wird nicht erklärt.
Die Nazis unter Diktator Adolf Hitler hatten die Spiele 1936 für Propagandazwecke genutzt und versucht, das Ausland über den Nationalsozialismus zu täuschen. Die Machthaber wollten sich als friedliebend präsentieren. 1939 begann Deutschland den Zweiten Weltkrieg.
Erfolgreichster Athlet der Spiele 1936 war der schwarze US-Leichtathlet Jesse Owens mit vier Goldmedaillen. Er war dem IOC als Ikone der Spiele kein Shirt wert.
Es ist nicht das erste Mal, dass das IOC mit Inhalten der Nazi-Spiele irritiert. 2020 hatte das IOC positiv über die Nazi-Spiele getwittert – und dafür massive Kritik geerntet.
Die Nazis unter Diktator Adolf Hitler hatten die Spiele 1936 für Propagandazwecke genutzt und versucht, das Ausland über den Nationalsozialismus zu täuschen. Die Machthaber wollten sich als friedliebend präsentieren. 1939 begann Deutschland den Zweiten Weltkrieg.
Erfolgreichster Athlet der Spiele 1936 war der schwarze US-Leichtathlet Jesse Owens mit vier Goldmedaillen. Er war dem IOC als Ikone der Spiele kein Shirt wert.
Es ist nicht das erste Mal, dass das IOC mit Inhalten der Nazi-Spiele irritiert. 2020 hatte das IOC positiv über die Nazi-Spiele getwittert – und dafür massive Kritik geerntet.
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Ski Alpin
Entscheidung im Super-G
In Bormio geht gleich der erste Vorläufer auf die Strecke. Es kann also losgehen mit der Entscheidung im Super-G. Holt der Schweizer Franjo von Allmen (Foto) die nächste Goldmedaille? Oder schlägt Landsmann Marco Odermatt zurück? Viele Experten tippen hier auf den Italiener Giovanni Franzoni. Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders. Simon Jocher vom DSV geht erst mit Startnummer 28 auf die Strecke, Anton Grammel an Position 34.
Foto: Michael Buholzer / Keystone / DPA
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Nordische Kombination
Danke für die Einschätzung, Marcus! Wir sind gespannt, um 13.45 Uhr beginnt in Tesero (Val di Fiemme) das Rennen über 10 Kilometer, die zweite Hälfte der Kombination. Beim Showdown auf der Loipe ist Marcus natürlich auch dabei.
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Nordische Kombination
Ja, Marvin, es hätte besser laufen können. Aber vor allem Geiger (Foto) darf man bei Großereignissen nie abschreiben. Für ihn wird wichtig sein, sich an den direkt vor ihm liegenden Jens Oftebro zu hängen, er gilt als stärkster Langläufer im Feld. Und besonders wichtig: Die Verhältnisse in Tesero sind extrem herausfordernd. Mein Tipp: Geiger wird um die Medaillen mitlaufen, Rydzek ist chancenlos. Schmid wiederum ist in der Loipe auch viel zuzutrauen. Für ganz vorn wird es aber nicht reichen.
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Nordische Kombination
Nordische Kombination: Geiger schafft es im Springen in die Top-10
Das Springen in der Nordischen Kombination ist durch. Der große Goldfavorit Johannes Lamparter (Österreich) springt als Letzter auf Platz sechs. Platz eins geht an Kristjan Ilves (Estland), dahinter folgen Thomas Rettenegger (Österreich) und Ryota Yamamoto (Japan).
Geiger startet nachher als Achter in den Langlauf, mit 29 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Rydzek (12) und Schmid (13) folgen noch weiter hinten, der Rückstand beträgt jeweils 42 und 43 Sekunden. Marcus, was bedeutet der Zwischenstand für die Medaillenchancen der drei Deutschen?
Geiger startet nachher als Achter in den Langlauf, mit 29 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Rydzek (12) und Schmid (13) folgen noch weiter hinten, der Rückstand beträgt jeweils 42 und 43 Sekunden. Marcus, was bedeutet der Zwischenstand für die Medaillenchancen der drei Deutschen?
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Nordische Kombination
Schmid auf die Elf
In der Zwischenzeit sind Geiger und Rydzek auf die Plätze sechs und zehn abgerutscht. Schmid reiht sich sogar noch dahinter als Elfter ein. Zwei Sprünge kommen noch.
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Nordische Kombination
Die ersten beiden Deutschen sind durch: Geiger springt für 125,3 Punkte bei einer Weite von 98 Metern, das reicht zunächst für Platz drei. Sein Kollege Rydzek (Foto) springt gleich hinterher: Ein Meter weniger, 122 Punkte, Rang sechs. Nach aktuellem Stand hätte Geiger im 10 Kilometer Langlauf (ab 13.45 Uhr) einen Rückstand von 29 und Rydzek von 42 Sekunden.
Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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Ski Alpin
In Bormio kommt jetzt ein wenig die Sonne raus. Sollte klappen mit dem Start des Super-G, meinen hier die Experten. Leider ist bislang nicht viel los. Die Tribüne im Skistadion ist noch ziemlich leer.
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Skispringen
Wegen Olympia-Aus: 19 Jahre alte Skispringerin berichtet von Hasswelle
Die polnische Skispringerin Pola Beltowska hat nach dem Aus ihres Teams im Mixed-Wettbewerb von massiven Anfeindungen berichtet. Die 19 Jahre alte Olympia-Debütantin war als erste Springerin ihres Teams mit 82 Metern die Schwächste in ihrer Gruppe gewesen, Polen verpasste den Einzug in den zweiten Durchgang.
»Ich lese keine Kommentare im Netz, aber ich bekomme solche Privatnachrichten, dass es einfach ungeheuerlich ist. Das ist so ein Hass, ich hätte nicht erwartet, dass Menschen so viel Hass gegen mich hegen können. Ich mache das nicht mit Absicht, aber ich werde von oben bis unten fertiggemacht«, sagte Beltowska zu polnischen Medien.
Die junge Springerin nahm die Schuld für das Ausscheiden der Polen auf sich. »Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Platz im zweiten Durchgang gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte nicht enttäuschen, aber es hat nicht geklappt«, sagte sie.
»Ich lese keine Kommentare im Netz, aber ich bekomme solche Privatnachrichten, dass es einfach ungeheuerlich ist. Das ist so ein Hass, ich hätte nicht erwartet, dass Menschen so viel Hass gegen mich hegen können. Ich mache das nicht mit Absicht, aber ich werde von oben bis unten fertiggemacht«, sagte Beltowska zu polnischen Medien.
Die junge Springerin nahm die Schuld für das Ausscheiden der Polen auf sich. »Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Platz im zweiten Durchgang gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte nicht enttäuschen, aber es hat nicht geklappt«, sagte sie.
Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
Die Beschimpfungen waren wohl so massiv, dass sich der polnische Skiverband am Dienstagabend zu einer Stellungnahme genötigt sah. »Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Beltowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik. Es handelt sich um einen persönlichen Angriff, der nicht nur der Sportlerin, sondern auch ihren Angehörigen Leid zufügt«, heißt es in dem Statement.
Der Verband stehe hinter all seinen Athleten: »Wir unterstützen sie nicht nur im Triumph, sondern insbesondere dann, wenn sie Zielscheibe rücksichtsloser Angriffe werden.«
Der Verband stehe hinter all seinen Athleten: »Wir unterstützen sie nicht nur im Triumph, sondern insbesondere dann, wenn sie Zielscheibe rücksichtsloser Angriffe werden.«
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Nordische Kombination
Guten Morgen aus Predazzo von der Skisprungschanze. Die Nordischen Kombinierer springen hier auch um die olympische Zukunft ihrer Sportart. Eine IOC-Delegation will sich heute hier und in Tesero umschauen. Womöglich fliegt die Nordische Kombination schon 2030 aus dem Programm. Ein Blick ins weite Rund sagt mir: Es ist nicht so voll wie beim Skispringen an den vergangenen Tagen, aber von mangelndem Interesse zu sprechen, trifft es nicht.
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Nordische Kombination
Gerade hat schon der erste Wettkampf des Tages begonnen: Die Kombinierer springen auf der Normalschanze in Predazzo, ein gutes Dutzend Sprünge haben wir schon gesehen. Insgesamt sind es 36 Athleten, für Deutschland sind Vinzenz Geiger als 28., Johannes Rydzek gleich danach und an Nummer 34 Julian Schmid (Foto) am Start.
Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Ski Alpin
Eine so komplette Fahrerin hat der Skisport lange nicht gesehen
Zum zweiten Mal hat Emma Aicher Silber gewonnen, diesmal im Team mit Kira Weidle-Winkelmann. Der Schlüssel: starke Nerven und ein besonderes Profil. So vielseitig wie die 22-Jährige ist sonst kaum jemand. Aus Cortina d’Ampezzo berichtet unser Kollege Jonas Kraus, seinen Text lesen Sie hier.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Biathlon
Seitensprung-Geständnis: Jetzt äußert sich die Ex-Partnerin des Biathleten
Das wohl größte Thema des gestrigen Einzel-Biathlons der Männer war nicht etwa der sportliche Ausgang, sondern ein persönliches Drama. Der Norweger Sturla Holm Lægreid gestand nach seiner Bronzemedaille live im TV-Interview unter Tränen einen Seitensprung.
»Vor einem halben Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen«, sagte der 28-Jährige und weinte, »die schönste, tollste Person der Welt. Aber vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen und war ihr untreu.« Vor einer Woche habe Lægreid es ihr gestanden, seine Partnerin habe sich daraufhin von ihm getrennt: »Es war die schlimmste Woche meines Lebens«. Lægreid sagte, er wolle mit dem Thema offen umgehen, weil er hoffe, die Beziehung zu seiner Ex-Partnerin doch noch reparieren zu können.
Jetzt hat sich die Ex-Freundin zu Wort gemeldet. »Es ist schwer zu vergeben. Selbst nach einer Liebeserklärung vor der ganzen Welt«, schrieb die Frau, die anonym bleiben will, an die norwegische Zeitung »Verdens Gang«. Sie habe sich diese Situation nicht ausgesucht, teilte die Ex-Partnerin des 28-Jährigen weiter mit. »Es tut weh, das aushalten zu müssen. Wir hatten Kontakt, und er kennt meine Meinung dazu.«
Foto: Andrew Medichini / AP
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Snowboard
Australischer Snowboarder bricht sich beim Training das Genick
Das australische Olympia-Team ist dem britischen »Guardian« und weiteren Medienberichten zufolge von einer schweren Verletzung erschüttert worden. Der Cross-Snowboarder Cam Bolton stürzte im Training schwer, am Folgetag erwachte er demnach mit Nackenschmerzen, die immer schlimmer wurden. Untersuchungen ergaben zwei Genickbrüche, woraufhin Bolton mit Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde. Boltons vierte Winterspiele sind damit vorbei, dem australischen Team zufolge geht es dem 35-Jährigen aber verhältnismäßig gut.
Ein australischer Snowboarder im Training. Foto: Gregory Bull / AP
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Nordische Kombination
Keine Nordische Kombination der Frauen bei Olympia – wie reagieren die Athletinnen?
Sie wehren sich, die Frauen der Nordischen Kombination.
In Deutschland protestiert vor allem Nathalie Armbruster. Sie sprach mit Journalisten und Journalistinnen, kommentierte bei Eurosport, schrieb emotionale Posts in den sozialen Medien. »Ich mache das für unseren Sport«, sagte sie in einer Medienrunde vor den Spielen. Die Zukunft der Nordischen Kombination steht auf dem Spiel. Fragen und Antworten.
Warum sind die Kombinierinnen nicht bei Olympia dabei?
Zu schwaches Niveau, zu wenige Wettbewerbe, zu wenige Athletinnen, die auf das Podium laufen können, weltweit kaum beachtet: Mit diesen Argumenten verwehrte das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Frauen vor vier Jahren die Aufnahme in das Programm für 2026. Die Sportart ist noch relativ jung, die ersten Weltcups wurden 2020 ausgetragen.
Foto: Oliver Lerch / WITTERS / GEPA pictures
Und was ist mit den Männern?
Sie sind seit 1924 fest im Olympia-Programm dabei, protestieren aber ebenfalls. »Die Frauen hätten es mehr als verdient, dabei zu sein«, sagt etwa der deutsche Olympiasieger Johannes Rydzek (Foto). Die Athleten hielten vor manchen Starts ihre Stöcke zu einem x hoch, als Zeichen für das weibliche Chromosom.
Um die Frauen zu unterstützen. Möglicherweise aber auch, um sich selbst zu schützen.
Denn das IOC möchte, dass 2030 in allen Sportarten Frauen und Männer antreten. Sonst wird der Sport aus dem Programm gestrichen. Und das IOC könnte Kombinierer und Kombiniererinnen gewissermaßen gleichstellen, indem es neben den Frauen auch die Männer ausschließt.
Das IOC sieht schließlich im Grunde bei den männlichen Kombinierern ähnliche Probleme wie bei den Frauen. Fast immer gewinnen Sportler aus denselben Nationen: Österreich, Deutschland und Norwegen. Vorhersehbar seien die Wettkämpfe, nur in wenigen Ländern verbreitet. Damit erreicht die Nordische Kombination weltweit zu wenige Menschen, so die Argumentation des IOC.
Was halten die Sportler und Sportlerinnen dagegen?
Tatsächlich siegte in zehn von zwölf Frauen-Rennen in diesem Winter die Norwegerin Ida-Marie Hagen. Dahinter laufen aber mehr Athletinnen in die Spitze. Beim Weltcup in Oberhof waren etwa acht Nationen unter den Top 10 vertreten. 38 Kombiniererinnen aus zwölf Ländern starteten bei der Weltmeisterschaft 2025. »Dem stehen 30 Starterinnen aus 14 Nationen bei der WM-Abfahrt der Frauen in Saalbach-Hinterglemm 2025 gegenüber«, so Horst Hüttel. Hüttel ist Sportdirektor für Nordische Kombination und Skispringen im Deutschen Skiverband (DSV). Es sei nicht ungewöhnlich, dass ein Land eine Sportart dominiert. Im Bob oder Rodeln gewinnen fast immer die Deutschen, im Eisschnelllauf sind die Niederlande traditionell stark. Über diese Sportarten werde nicht diskutiert.
Zudem entwickle sich der Sport weiter. »Wir haben neue Formate etabliert, um den Sport für Zuschauer schmackhafter zu machen« , sagt Armbruster. Es gibt nun Gundersen-Rennen (erst springen, dann langlaufen), einen Massenstart (erst langlaufen, dann springen) und ein Compact Race (erst springen, dann langlaufen, die Zeitabstände werden über Sprungplatzierung statt Sprungweite berechnet). Die fehlende Aufmerksamkeit liege eher daran, dass die Wettkämpfe zu publikumsunfreundlichen Uhrzeiten früh am Morgen übertragen werden, glaubt Armbruster. Der österreichische Gesamtweltcupführende Johannes Lamparter will aus den Wettkämpfen ein größeres Event machen. »Am Weltcuport könnte man das Ganze mehr wie ein Festival aufziehen«, sagte er der österreichischen Zeitung »Der Standard«.
Was passiert, wenn die Nordische Kombination aus dem Olympia-Programm fliegt?
In jedem Fall würde eine Menge Geld wegbrechen. Sportdirektor Hüttel spricht von einem drohenden »Voll-Fiasko«. Aus seiner Sicht könnte das Skispringen ebenfalls bedroht sein. Die Schanzen seien von Erfolgen der Kombinierer mitfinanziert.
Für die Sportler und Sportlerinnen selbst steht die nahe Zukunft auf dem Spiel. »Wir können nicht einschätzen, wie weitreichend die Konsequenzen sind«, sagt Kombiniererin Armbruster. »Wird es weiterhin einen Weltcup geben? Werden wir vom Verband unterstützt?« Es beunruhige sie, wie unklar alles ist. »Ich würde sehr ungern nur Spezialsprung oder Langlauf machen. Aber wenn es die Kombination nicht mehr gibt, denke ich vielleicht anders.«
Und jetzt?
Das IOC beobachtet offenbar die Wettkämpfe in Predazzo und Tesero, eine Delegstion soll heute vor Ort sein. Es schaut auf TV-Quoten, Zuschauerzahlen und Social-Media-Reichweite. Das Programmkomitee und das Executive Board des IOC beraten sich im Mai, die Entscheidung soll im Juni verkündet werden. »Es wird nur in eine Richtung gehen. Entweder die Frauen kommen für 2030 rein, oder die Herren gehen raus«, erwartet Sportdirektor Hüttel.
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Nordische Kombination
Bei einem Blick auf das Programm wundern Sie sich vielleicht, wann denn die Frauen in der Nordischen Kombination starten. Nun, gar nicht. Es ist die einzige Sportart bei den Winterspielen, in der ausschließlich Männer antreten dürfen. Die Sportlerinnen müssen zuschauen. Annika, wie reagieren die Frauen darauf – und wie kann das überhaupt sein?
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Skispringen
Lindvik schießt nach Kritik gegen Goldspringer Raimund zurück
Einen wunderschönen guten Morgen aus Predazzo. Heute steht hier an der Skisprungschanze der erste Wettbewerb in der Nordischen Kombination auf den Programm, ich berichte später live von Schanze und Loipe. Doch das beherrschende Thema ist weiterhin der Anzugskandal der Skispringer, oder besser gesagt der Streit zwischen Olympiasieger Philipp Raimund und dem Norweger Marius Lindvik.
Raimund hatte sich nach dem Sieg von der Normalschanze über die fehlende Reue der Norweger nach dem Bekanntwerden der manipulierten Sprunganzüge beschwert und dabei vor allem Lindvik ins Visier genommen. Er, Raimund, habe das Verhältnis der beiden als Freundschaft bezeichnet und wäre deshalb besonders enttäuscht von Lindvik. Es habe sich angefühlt, als habe ihm jemand »ins Gesicht gespuckt«.
Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Mixed-Team hat Lindvik nun geantwortet: »Wir waren befreundet, das ist richtig«, sagte Lindvik. »Aber er hat im vergangenen Jahr den Mund etwas zu voll genommen und ich wollte nicht mehr mit ihm befreundet sein.« Indirekt behauptet der Weltmeister von 2025 damit weiterhin, von der Manipulation nicht gewusst zu haben. Genau das werfen ihm andere Springer, Raimund und Andreas Wellinger in vorderster Front, vor.
»Klar ist das traurig«, sagte Lindvik weiter. »Es ist hart, wenn ein guter Freund solche Dinge über dich in der Öffentlichkeit sagt.« Aber: Es sei noch nicht zu spät. Vielleicht gibt es ja auf der Großschanze am kommenden Samstag die große Versöhnung.
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Eiskunstlauf
Eiskunstläufer gedenkt tödlich verunglückter Eltern mit Foto
Der US-Amerikaner Maxim Naumov hat mit einem Familienfoto an seine vor einem Jahr tödlich verunglückten Eltern erinnert. Nach seinem Auftritt im Kurzprogramm in Mailand hielt der 24-Jährige ein Bild in die Kamera, das ihn als dreijährigen Jungen bei seinem ersten Gang aufs Eis mit seinen Eltern zeigt.
Die ehemaligen Paarlauf-Weltmeister Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow, die ihren Sohn auch trainiert und auf eine Teilnahme bei Olympischen Winterspielen vorbereitet hatten, waren im Januar 2025 bei einem Absturz eines Passagierflugzeugs in Washington gestorben.
»Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben«, sagte Naumov. »Ich konnte ihre Unterstützung förmlich spüren, fast wie eine Schachfigur auf einem Schachbrett, von einem Element zum nächsten.«
Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms schaute Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. »Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: »Schaut, was wir gerade geschafft haben«.
Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich somit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr), deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.
Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms schaute Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. »Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: »Schaut, was wir gerade geschafft haben«.
Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich somit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr), deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.
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Ski Alpin
Guten Morgen aus Bormio, hier sind Wolken aufgezogen, mal sehen, ob der Super-G der Männer wie geplant um 11.30 Uhr gestartet werden kann. Die Sicht auf der Stelvio ist jedenfalls nicht optimal. Bislang gibt es aber keine Anzeichen für eine Absage.
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Guten Morgen, liebe Wintersportgemeinde! Herzlich willkommen zu Tag sechs der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Zusammen mit Florian Pütz führe ich Sie heute durch die erste Tageshälfte, ehe am Nachmittag Elisa Schwarze und Luca Wolpers übernehmen. Viel Spaß beim Lesen!
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