SpOn 25.01.2026
17:11 Uhr

Olivia Wilde: Schauspielerin kritisiert ICE nach tödlichen Schüssen


»Entsetzt und angewidert«: Hollywoodstar Olivia Wilde wendet sich nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann in Minneapolis mit klaren Worten in Richtung Donald Trump. Eine berühmte Kollegin pflichtet ihr bei.

Olivia Wilde: Schauspielerin kritisiert ICE nach tödlichen Schüssen

Die Hollywoodschauspielerinnen Olivia Wilde und Natalie Portman haben die Abschiebepolitik der US-amerikanischen Regierung unter Präsident Donald Trump scharf kritisiert.

Sie sei »entsetzt und angewidert«, sagte Wilde dem Magazin »Variety«  am Rand des Sundance Film Festivals. Die 41-jährige Schauspielerin, die in diesem Jahr in der Komödie »The Invite« an der Seite von Penélope Cruz und Seth Rogen zu sehen ist, trug dabei einen Button, auf dem »ICE OUT« stand.

»Dieses Land leidet«, so Wilde. Menschen würden ermordet. Sie wolle nicht, dass dies zur Normalität werde. »Es ist abscheulich.« Die Bewegung, welche die Migrationsbehörde ICE abschaffen will, müsse unterstützt werden, sagte sie. ICE bezeichnete sie im Interview als »kriminelle Organisation«.

Hollywoodstar Portman: »Es ist unmöglich, nicht darüber zu sprechen«

Hollywoodstar Portman: »Es ist unmöglich, nicht darüber zu sprechen«

Foto: Chris Pizzello / Invision / AP

Auch ihre Schauspielkollegin Portman trug einen derartigen Button. Die 44-Jährige, die im neuen Film »The Gallerist« mitspielt, der beim Sundance Film Festival Premiere feierte, forderte in einem weiteren Gespräch mit »Variety« , dass die »Brutalität« von ICE sofort aufhören müsse. »Wir befinden uns in einem Moment der Geschichte unseres Landes, der ziemlich verheerend ist«, sagte Portman. »Es ist wirklich unmöglich, nicht darüber zu sprechen, was gerade passiert.«

Am Samstag hatten amerikanische Bundesbeamte einen Mann in Minneapolis erschossen. Die genauen Hintergründe sind nicht ermittelt: Die Eltern des Getöteten werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne legitimen Grund getötet zu haben. Das Heimatschutzministerium teilte hingegen mit, der getötete Mann sei bewaffnet gewesen. Die Behörde veröffentlichte das Foto einer Pistole.

skr/dpa