SpOn 20.02.2026
10:54 Uhr

Nord-Italien: Deutscher stirbt bei Lawinenabgang im Aostatal


Die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen ist derzeit hoch. Im Norden Italiens sind zwei Deutsche bei einer Skitour verschüttet worden.

Nord-Italien: Deutscher stirbt bei Lawinenabgang im Aostatal

Bei einem Lawinenabgang in Norditalien ist ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 54-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstagnachmittag mit einer Gruppe weiterer Deutscher auf einer Skitour auf 2550 Meter Höhe in der Nähe der Gemeinde Saint-Nicolas im Aostatal an der Grenze zu Frankreich unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

Die Lawine erfasste demnach die Gruppe, woraufhin zwei der Skifahrer verschüttet wurden. Die Gruppe habe sofort die Bergwacht alarmiert und begonnen, die beiden Verschütteten auszugraben. Wie Ansa weiter meldete, wurde der eine der beiden nur leicht verletzt, der andere befand sich wegen Unterkühlung in einem kritischen Zustand. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden und dort später gestorben.

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Angesichts intensiver Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch. In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge in Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie im Norden Italiens. Bei dem jüngsten Unglück im Aostatal soll die Lawinenwarnstufe vier von fünf bestanden haben.

wit/dpa