SpOn 04.12.2025
16:59 Uhr

Niedersachsen: Bei Familie Jeromin leuchten 621 Weihnachtsbäume – ein Rekord


Im Haus von Thomas und Susanne Jeromin sieht man die Wand vor lauter Weihnachtsbäumen nicht mehr. Zum siebten Mal in Folge haben sie die »meisten geschmückten Weihnachtsbäume an einem Ort« errichtet.

Niedersachsen: Bei Familie Jeromin leuchten 621 Weihnachtsbäume – ein Rekord

Im Sommer beginnt die Weihnachtszeit für Thomas und Susanne Jeromin im Weserbergland: 621 geschmückte Weihnachtsbäume haben sie in ihrem Haus im niedersächsischen Rinteln aufgestellt. Es werden jedes Jahr mehr. Vor fast 15 Jahren fing die Freude am Weihnachtsbaumaufbau für Thomas Jeromin an, erst waren es 20, bald 110. »Für das Geld hätten wir uns auch einen Mercedes kaufen können«, sagt er.

Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) zeichnet die Jeromins nun zum siebten Mal aus, es sind schon wieder die »meisten geschmückten Weihnachtsbäume an einem Ort«.

Susanne und Thomas Jeromin in ihrem Wohnzimmer

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Insgesamt hängen 125.000 Kugeln an den Bäumen

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Das Schlafzimmer der Jeronims

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Blick in das festlich geschmückte Bad

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Bis zum 6. Januar bleiben die Bäume nun stehen.

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Bereits im Sommer beginnt der Aufbau wieder.

Foto: Jana Rodenbusch / REUTERS

Im Haus der Jeromins stehen die bunten Plastikbäume überall. Im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, in der Gästetoilette. Der Koch und seine Frau haben die Bäume mit 125.000 Kugeln behangen, 50.000 Lichter leuchten. Es gibt einen Baum in »Star Wars«-Optik, einen Baum zur Fußball-Bundesliga und einen hinter einem Vorhang versteckten Baum, den nur Erwachsene sehen dürfen. Für ihren Weihnachtsbaumbedarf reisen die Jeromins aus dem Landkreis Schaumburg in ein niederländisches Gartencenter. Voraussetzung: »ordentlich Rabatte«.

Thomas Jeromin scheint zuversichtlich zu sein, den Rekord im nächsten Jahr auszubauen. »Es geht immer noch mehr«, sagt der 59-jährige. »Es kommen immer noch schönere Sachen dazu.« Seine Frau Susanne Jeromin konnte er offenbar auch wieder überzeugen. Sie sagt: »Ich bin nicht mehr dagegen, sondern wurde vom Sammelfieber infiziert.« Auch von seiner Wohnfläche will sich Thomas Jeromin nicht bei der Rekordjagd bremsen lassen. Sollten die 180 Quadratmeter mal nicht mehr reichen, »dann bauen wir halt an«, sagt er.

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Bis zum Dreikönigstag am 6. Januar bleiben die Bäume nun stehen, ehe die Rekordinstallation in sechs Wochen abgebaut und verstaut wird. Der Neuaufbau beginnt dann wieder im Sommer – am 1. Juni.

jml/dpa