SpOn 04.02.2026
13:44 Uhr

News in Echtzeit: Zugbegleiter stirbt nach Fahrgast-Attacke, Maskierte töten Gaddafis Sohn, Höcke will regieren


Die wichtigsten Nachrichten im Kurzüberblick.

News in Echtzeit: Zugbegleiter stirbt nach Fahrgast-Attacke, Maskierte töten Gaddafis Sohn, Höcke will regieren

Zugbegleiter nach Angriff durch Passagier gestorben

Bahnhof Kaiserslautern

Bahnhof Kaiserslautern

Foto: Werner Schmitt / IMAGO

Nach dem Angriff auf einen Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz ist der Mann an seinen Verletzungen gestorben. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 26-Jähriger den 36 Jahre alten Bahn-Mitarbeiter am Montagabend in einem Regionalexpress angegriffen. Er soll den Schaffner mit bloßen Händen erschlagen haben. Gegen den Mann erging Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags (hier mehr).

Hintergrund: Messerangriffe, Raubüberfälle, Prügelattacken. Die Zahl der Gewalttaten steigt, viele Menschen fühlen sich nicht mehr sicher. Was ist los in diesem Land? (hier der große Überblick ).


Gaddafis Sohn getötet

Saif al-Islam al-Gaddafi (2011)

Saif al-Islam al-Gaddafi (2011)

Foto: Ben Curtis / AP / dpa

In Libyen töteten vier maskierte Männer einen der prominenten Söhne des früheren Langzeitmachthabers Muammar al-Gaddafi. Die Residenz von Saif al-Islam al-Gaddafi in der westlibyschen Stadt Sintan sei gestürmt und er dann umgebracht worden. 2021 tauchte Gaddafi junior nach langer Haftzeit wieder auf und wollte Präsident Libyens werden (hier mehr).

Hintergrund: Libyen ist politisch tief gespalten zwischen einer international anerkannten Regierung in Tripolis und dem rivalisierenden Machtzentrum im Osten um General Haftar. Im Land herrscht ein fragiler Waffenstillstand. Geplante Wahlen wurden seit 2021 immer wieder verschoben, sodass das Land in einer dauerhaften Übergangsphase mit starker Milizenmacht, ausländischer Einflussnahme und gravierenden Menschenrechtsproblemen verharrt (hier mehr ).


Höcke will regieren

AfD-Politiker Höcke

AfD-Politiker Höcke

Foto: Martin Schutt / dpa

Nachdem Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) der Doktortitel aberkannt wurde, muss er sich im Landtag in Erfurt einem Misstrauensantrag der AfD-Fraktion mit ihrem Chef Björn Höcke stellen. Höcke tritt dabei selbst als Kandidat für den Posten des Regierungschefs an. Er benötigt 13 Stimmen anderer Parteien (hier mehr).

Das große Ganze: Björn Höcke ist in Thüringen der langjährige Landeschef der AfD sowie Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag. Er ist zentraler Oppositionsführer und wichtigster Kopf des dortigen AfD-Landesverbands. Zugleich gilt er als bundesweit einflussreicher rechtsextremer Vordenker seiner Partei, der den als rechtsextrem eingestuften Thüringer Landesverband strategisch prägt und von dort aus maßgeblich nach rechts ausgerichtet hat. Seine Chancen sind gering, Ministerpräsident zu werden (hier die Analyse ).


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Im August 2013 kaufte Amazon-Gründer Jeff Bezos die US-Traditionszeitung »Washington Post«. Er begründete das damit, das Blatt erhalten und erfolgreich ins digitale Zeitalter führen zu wollen. Unter ihm hat die Zeitung massiv in Digitalisierung und Technologie investiert. Gleichzeitig wuchs die Redaktion zeitweise deutlich. Doch seit einigen Jahren werden aufgrund der Branchenkrise wieder Stellen gestrichen, und Bezos nimmt immer stärker inhaltlich Einfluss.


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