Im New Yorker Stadtteil Queens haben Unbekannte Hakenkreuze und andere antisemitische Graffiti an eine Synagoge und andere Häuserwände gesprüht. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani äußerte sich in Onlinenetzwerken "entsetzt und wütend" über den Vorfall. Die Polizei suche noch nach den Tätern, wie die Nachrichtenagentur AFP mitteilt.
I am horrified and angered by the swastikas painted on homes and synagogues in Queens, including on a plaque honoring survivors of Kristallnacht. This is not just vandalism — it is a deliberate act of antisemitic hatred meant to instill fear.⁰⁰There is no place for antisemitism…
— Mayor Zohran Kwame Mamdani (@NYCMayor) May 4, 2026
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Mamdani sprach von einer "gezielten antisemitischen Hasstat, die Angst verbreiten soll". Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani äußerte sich in Onlinenetzwerken "entsetzt und wütend" über den Vorfall.
Nach Angaben des Bürgermeisters wurde auch eine Gedenkplakette für Überlebende der Reichspogromnacht mit Hakenkreuzen beschmiert. Sie erinnert an den 9. November 1938, als die Nazis in ganz Deutschland tausende Synagogen, Geschäfte und andere Einrichtungen verwüsten ließen.
Antisemitische Schmierereien sind zunehmend ein Problem in der Stadt an der US-amerikanischen Ostküste: Zuletzt wurden sie auch auf Spielplätzen, Gotteshäusern und in der U-Bahn gesichtet. Im vergangenen Jahr war die Zahl antisemitischer Vorfälle in der Stadt nach Polizeiangaben um mehr als 180 Prozent gestiegen. Erst im Januar war ein Mann mit einem Auto in eine jüdische Einrichtung gefahren, während in dem Gebäude ein Gebet abgehalten wurde.
In der Ostküsten-Metropole leben schätzungsweise rund 1,3 Millionen jüdische Bürgerinnen und Bürger, das ist die größte städtische Gemeinde außerhalb Israels.
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Der 34-jährige Zohran Mamdani ist seit Januar Bürgermeister der Millionenstadt, er ist der erste Muslim in dem Amt. Einige Juden werfen dem Politiker vor, er habe den Antisemitismus mit Kritik an Israel im Gazakrieg noch befeuert. Mamdani bekannte sich daraufhin zum Existenzrecht Israels und sagte, es gebe "keinen Platz für Antisemitismus".
Wie Mamdani nach hundert Tagen im Amt außerdem versucht, die Stadt New York zu verändern, lesen Sie hier.
