SpOn 24.01.2026
20:06 Uhr

New York: Mindestens ein Toter bei Feuer in Hochhaus


Hunderte Menschen mussten in der Nacht auf Samstag aus einem Hochhaus in New York evakuiert werden. Ein Feuer brach in den oberen Geschossen aus, eine Person starb. Unter den Verletzten ist auch ein Feuerwehrmann.

New York: Mindestens ein Toter bei Feuer in Hochhaus

Rund vier Stunden lang hat die Feuerwehr im New Yorker Bezirk Bronx einen Brand in einem Hochhaus gelöscht. Grund für das Feuer soll eine Gasexplosion sein. Dabei kam Medienberichten zufolge ein Mensch ums Leben, 14 weitere wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Alle wurden demnach in örtliche Krankenhäuser gebracht. Auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt, allerdings nicht lebensgefährlich. Rund 150 Wohnungen mussten evakuiert werden.

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Die Feuerwehr war in der Nacht zum Samstag zu dem 17-geschossigen Komplex gerufen worden, weil dort Gasgeruch gemeldet worden war, wie die »New York Times« unter Berufung auf Behörden berichtete. Die Explosion ereignete sich demnach, während sich die Feuerwehrleute im Gebäude aufhielten. Daraufhin hätte sich das Feuer auf mehrere Wohnungen im 16. und 17. Stockwerk ausgebreitet.

Feuerwehr: »Sehr, sehr gefährlicher Einsatz«

Fotos und Videos, die im Internet kursierten, zeigten Flammen im oberen Bereich des Gebäudes und aufsteigenden schwarzen Rauch. John Esposito, der Chef der Feuerwehr, beschrieb den Vorfall der Zeitung als »sehr, sehr gefährlichen Einsatz«. Bis das Feuer gelöscht worden sei, habe es rund vier Stunden gedauert. Die Behörden teilten dem »New York Times«-Bericht zufolge mit, die Ursache des Gaslecks werde untersucht.

»Mein Herz ist bei allen Betroffenen und ich bin unseren Ersthelfern zutiefst dankbar«, erklärte der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani in einem Social-Media-Beitrag.

Erst Mitte Januar war in der New Yorker Bronx ein Wohngebäude teilweise eingestürzt. Der Kaminschacht des 20-stöckigen Hauses sei dem Anschein nach in sich zusammengekracht, wie die Feuerwehr damals mitgeteilt hatte. Zuvor habe es Berichte über eine Explosion gegeben, hieß es weiter.

jah/dpa