SpOn 23.02.2026
18:42 Uhr

New York: Blizzard legt US-Metropole weitgehend lahm


»Es schneit weiter«: New York erlebt derzeit den heftigsten Schneesturm seit Jahren. Auch andere Teile der US-Ostküste sind vom Blizzard betroffen, bei Hunderttausenden kam es zu Stromausfällen.

New York: Blizzard legt US-Metropole weitgehend lahm

Ein heftiger Wintersturm hat die US-Ostküste der USA erreicht und speziell in der Metropole New York das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Insel Long Island lag am Montagmorgen schon unter einer 38 Zentimeter hohen Schneedecke und »es schneit weiter«, warnte der New Yorker Wetterdienst. Die Stadt habe seit zehn Jahren keinen so heftigen Schneesturm erlebt, sagte Bürgermeister Zohran Mamdani, der vorsorglich schon am Sonntag weitreichende Fahrverbote verhängt hatte.

In den Stadtbezirken Manhattan und Brooklyn lag der Schnee nach Angaben der New Yorker Behörden am Morgen 23 bis 28 Zentimeter hoch. Straßen, Autobahnen und Brücken in der Stadt waren für den gesamten Verkehr gesperrt. Nur systemrelevante Beschäftigte und Rettungsfahrten waren von dem Verbot ausgenommen.

Heftiger Schneefall schränkte die Sicht zeitweise so stark ein, dass die Wolkenkratzer der Wall Street von Brooklyn aus kaum zu erkennen waren. Das Hauptquartier der Uno in Manhattan blieb geschlossen, alle geplanten Treffen wurden verschoben.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor »extrem gefährlichen« Straßenverhältnissen. »Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie im Warmen«, riet der New Yorker Rettungsdienst.

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Ein sogenannter Blizzard ist ein starker Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 55 Kilometern pro Stunde und stark eingeschränkter Sicht, der das öffentliche Leben zeitweise lahmlegen kann. Im gesamten Nordosten der USA waren am Montagmorgen rund 400.000 Kunden von Stromausfällen betroffen, wie Daten des Portals Poweroutage.us zeigten. Mehr als 40 Millionen Menschen standen unter Blizzardwarnungen, berichtete der US-Sender CNN.

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Der Flugverkehr wurde ebenfalls beeinträchtigt. Tausende Verbindungen in die und aus den USA sowie innerhalb des Landes wurden nach Daten des Flugportals »Flightaware« gestrichen. Bereits am Sonntag waren fast 4000 Flüge gestrichen worden.

Der aktuelle Sturm ist Teil einer Serie extremer Winterwetterlagen in den Vereinigten Staaten. Bereits Ende Januar und Anfang Februar hatten schwere Schneestürme und ungewöhnlich niedrige Temperaturen große Teile des Landes getroffen.

sol/AFP/dpa