Durch einen Vorfall mit Chemikalien bei einem Wohnmobilhersteller in Neustadt in Sachsen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind 23 Beschäftigte verletzt worden. Am Mittwochnachmittag waren ein Großaufgebot an Rettungskräften und der Katastrophenschutz im Einsatz, wie die Polizei mitteilte.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge trat Kältemittel aus einem Kühlschrank aus. Durch die reizende Wirkung des Stoffes klagten zahlreiche Mitarbeiter über gesundheitliche Beschwerden. 19 Menschen kamen vorsorglich in Krankenhäuser. Vier weitere Betroffene verzichteten auf eine Behandlung in einer Klinik. Wegen der hohen Zahl an Betroffenen riefen die Rettungsdienste einen sogenannten Massenanfall von Verletzten aus.
Wie es zu dem Austreten des Kältemittels kommen konnte, ist noch unklar. Nach einem Bericht der »Sächsischen Zeitung « geht die Polizei nach ersten Erkenntnissen von einem Arbeitsunfall. Ermittelt wird demnach wegen Fahrlässigkeit.
