Marcus Krämer
Spanien gewinnt gegen Deutschland das Nations-League-Finale – drei Erkenntnisse zum Spiel
- Spanien gibt Nachhilfe in Sachen Effizienz: Es war das Thema des Hinspiels. Deutschland hatte viele gute Torchancen und hätte das erste Finale in Kaiserslautern gewinnen MÜSSEN. Doch das Spiel ging 0:0 aus und so waren die Spanierinnen noch in diesem Finale. Im Metropolitano von Atlético Madrid zeigten die Weltmeisterinnen nun, wie das mit der Effizienz geht. Claudia Pina vom FC Barcelona trifft zweimal, Vicky Lopez schlenzt einen Ball in den Winkel. Es waren allesamt keine Großchancen, mit besserer Abwehrarbeit wären die Treffer alle zu verhindern gewesen. Aber die Spanierinnen waren effizient, das wollen die DFB-Frauen in der Zukunft auch werden.
- Deutschlands größte Baustelle ist der Sturm: Was hatten die DFB-Frauen einst für großartige Stürmerinnen? Birgit Prinz, Heidi Mohr, Alexandra Popp, Celia Sasic – die Liste könnte problemlos erweitert werden. Im Moment heißt die Nummer eins im Angriff Nicole Anyomi. Und die Frankfurterin leistet große Dienste in der Arbeit gegen den Ball, sie ackert und ab und zu schießt sie auch Tore, wie im Nations-League-Halbfinale gegen Frankreich. Aber an diesem Abend wurde deutlich, dass Anyomi eine gutes Stück zur internationalen Spitze fehlt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hat sie die Großchance zur Führung und in der zweiten Hälfte nimmt sie im Strafraum der Spanierinnen einen Querpass an, statt direkt draufzuschießen. Das ist dieses Quäntchen, was ihr fehlt, um eine Mannschaft auch mal im Alleingang zum Sieg zu führen.
- Der Fußball ist weiter auf dem Vormarsch: Nach der glanzvollen Europameisterschaft in der Schweiz zeigt sich der Fußball auch in den Monaten danach von seiner besten Seite. In der Champions League gibt es tolle Spiele, in der Bundesliga ist der Zuschauerschnitt dank einiger Spiele in großen Stadien in die Höhe geschnellt und wer die beiden Partien im Nations-League-Finale verfolgt hat, wurde von der großartigen Stimmung angesteckt. In Kaiserslautern kamen über 40.000 Fans ins Stadion und machten eine tolle Stimmung, in Madrid wurde sogar ein spanischer Rekord für Länderspiele der Frauen aufgestellt. 55.843 Zuschauerinnen und Zuschauer machten im Metropolitano einen erstaunlichen Lärm. In Deutschland könnte die Euphorie weiter angefacht werden, wenn die Uefa morgen die EM 2029 an den DFB vergibt. Der SPIEGEL wird natürlich berichten.
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Anna Ehlebracht

¡Adiós!
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Marcus Krämer
Ach, Anna, Du hast Dich ja immerhin zu einem echten Ergebnistipp hinreißen lassen. Ich würde aber sagen, damit verabschieden wir uns für heute von Ihnen. Einen schönen Abend noch.
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Anna Ehlebracht

Marcus, ich räume ein, ich lag falsch und du lagst richtig mit deinem Tipp. Auch das gehört zum Leben! Drum sind deine Kernerkenntnisse auch von Interesse. Wie lauten sie?
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Anna Ehlebracht

Was ein Spiel! Spanien löst als Nations-League-Sieger also Titelverteidiger Spanien ab.
Foto: Manu Fernandez / AP
In der Partie um Platz drei steht es eine Viertelstunde vor Ende übrigens 1:0 für Frankreich. Die Französinnen dürften sich die Platzierung also voraussichtlich klarmachen können.
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Marcus Krämer
Für den deutschen Fußball der Frauen ist diese Woche damit aber noch nicht beendet. Am morgigen Mittwoch wird entschieden, wer die Europameisterschaft 2029 austragen wird. Der DFB ist aussichtsreicher Bewerber, aber das Turnier könnte auch nach Polen oder Dänemark und Schweden gehen. Wir dürfen gespannt sein.
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Marcus Krämer
Es ist ein verdienter Sieg, da gibt es keine Zweifel. Die Tore fallen alle in der zweiten Hälfte.
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
Das Spiel ist aus, die deutsche Nationalmannschaft der Frauen verliert 0:3 in Madrid. Spanien gewinnt die Nations League.
Foto: Bernat Armangue / AP / dpa
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Marcus Krämer
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Marcus Krämer
Chance Deutschland: Da wäre fast noch der Anschlusstreffer gefallen, doch die eingerückte Gwinn legt den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei.
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Anna Ehlebracht

Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit. Genug für drei Tore? Wohl nicht.
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Anna Ehlebracht

Spanien hat nun Zeit, Schützin Pina verlässt den Platz, ebenso Ona Batlle. Für die letzten Minuten kommen Edna Imade und Fiamma ins Spiel.
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Marcus Krämer
Großchance Spanien: Die eingewechselte Athenea dringt von der rechten Seite in den Strafraum ein und steht frei vor Berger, diesmal ist die deutsche Torhüterin zur Stelle und klärt, der Nachschuss ist zu harmlos.
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Marcus Krämer
Wie heißt es so schön? Das Spiel plätschert dem Ende entgegen. Im Wissen, dieses Finale für sich entschieden zu haben, machen die Spanierinnen nur noch das Nötigste. Und die deutsche Mannschaft ist geschlagen.
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Anna Ehlebracht

Auch Kathrin Hendrich und Linda Dallmann dürfen noch mal ihr Glück versuchen, Brand und Nüsken gehen raus.
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Anna Ehlebracht

Jennifer Hermoso kommt für Esther Gonzalez.
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Anna Ehlebracht

Also schon sehr weit weg, sehr schlecht zu sehen ist dieser mögliche Titel. Den Deutschen bleiben zehn Minuten in der regulären Spielzeit.
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Marcus Krämer
In der zweiten Hälfte war das eine Machtdemonstration, das muss man festhalten.
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Marcus Krämer
In ganz weite Ferne? Du meinst wohl, er (der Titel) ist unmöglich zu schaffen.
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Anna Ehlebracht

Das ging jetzt wirklich viel zu schnell und viel zu einfach. Die Spanierinnen haben das Spiel der Deutschen komplett zerlegt, sind kompromisslos in ihrer Verwertung und führen nun 3:0. Ein so hoher Rückstand ist angesichts dieser Partie nicht ganz unverdient, mit Blick auf das Hinspiel aus deutscher Sicht aber mindestens bitter. Der erste Titel nach Olympia-Gold 2016 rückt gerade in ganz weite Ferne.
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
Hier kann man ruhig von Traumtor sprechen. Es ist wieder Claudia Pina, diesmal nimmt sich die Angreiferin des FC Barcelona aus 22 Metern ein Herz, der Ball schlägt direkt unter der Latte ein, Berger ist erneut chancenlos.
Foto: Violeta Santos Moura / REUTERS
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Marcus Krämer
Die deutsche Mannschaft ist beeindruckt. Nach vorn geht im Moment fast gar nichts.
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Anna Ehlebracht

Die Spanierinnen haben nun zwei bequeme Treffer auf dem Konto, da genehmigen sie sich auch einen Wechsel. Athenea ersetzt Lopez.
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Anna Ehlebracht

Und auch Cerci verlässt den Platz, für sie bekommt Cora Zicai die Chance.
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Marcus Krämer
Das könnte schon die Entscheidung sein. Vicky Lopez wird auf der rechten Seite freigespielt und wieder sind die deutschen Abwehrspielerinnen zu weit weg. Lopez zieht in die Mitte und schlenzt den Ball mit links in den Winkel. Berger streckt sich vergeblich, der ist unhaltbar.
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Anna Ehlebracht

Du Hellseher! Anyomi geht raus, Shekiera Martinez kommt für sie rein.
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Marcus Krämer
Damit verändert sich das Spiel. Das deutsche Team wird nun mehr wagen müssen, das könnte den Spanierinnen Räume bieten. Und die schon angesprochenen Wechsel dürften näher rücken.
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Marcus Krämer
Ann-Katrin Berger muss das erste Mal hinter sich greifen. Caldentey wird im Strafraum von Pina angespielt. Da sind die deutschen Abwehrspielerinnen nicht nah genug dran, Caldentey legt ab und Claudia Pina zieht ab. Berger ist noch dran, aber ihr rutscht der Ball über die Handschuhe und landet im Netz.
Foto: Juan Barbosa / REUTERS
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Anna Ehlebracht

Nach einer Stunde sieht nun Cerci die Gelbe Karte. Zuvor war sie gegen Leon zu spät dran.
Foto: Manu Fernandez / AP
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Anna Ehlebracht

Gerade findet übrigens auch das zweite Spiel um Platz drei zwischen Schweden und Frankreich leicht zeitversetzt in Stockholm statt. Auch diese Partie ist bisher eine Nullnummer. Die Französinnen sind aber im Vorteil: Das Hinspiel entschieden sie mit 2:1 für sich.
Foto: Jonas Ekstromer / AFP
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Marcus Krämer
Chance Anyomi: Nach einem Querpass könnte die Frankfurterin sofort abziehen, doch sie nimmt den Ball einmal an und schon ist die Chance dahin. Wenn man im deutschen Kader nach Schwächen suchen möchte, lautet die Antwort wohl Sturmspitze. Anyomi benötigt im DFB-Team zuviele Chancen für ihre Tore.
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Marcus Krämer
Jule Brand und Selina Cerci sind jedenfalls nicht so richtig im Spiel. Ich bin eigentlich ein großer Fan davon, Brand ins Zentrum zu ziehen. Heute geht diese Idee jedoch nicht so richtig auf.
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Marcus Krämer
Vermutlich wird er noch ein bisschen warten, er ist eher als vorsichtiger Wechsler bekannt. Aber wenn er offensiv etwas verändern möchte, hat er zwei Optionen. Shekiera Martinez könnte für Anyomi in die Spitze rücken, Cora Zicai dürfte für die offensiven Außenpositionen infrage kommen. Keine echte Option ist Laura Freigang, die Frankfurterin hat es bei Wück derzeit recht schwer.
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Anna Ehlebracht

Was wären denn Wücks Optionen, Marcus?
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Marcus Krämer
Die Spanierinnen setzen sich zu Beginn der zweiten Hälfte am deutschen Sechzehner fest. Das DFB-Team benötigt ein bisschen Entlastung.
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Marcus Krämer
Knaak ist zur Stelle und klärt mit dem Kopf.
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Marcus Krämer
Senß spielt einen Fehlpass am eigenen Sechzehner, daraus entsteht die nächste Chance für Spanien. Caldentey flankt, aber Esthers Kopfball wird geblockt. Es gibt Eckball.
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Marcus Krämer
Oder haben schon Gedanken Richtung Verlängerung im Kopf.
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Anna Ehlebracht

Und zwar ohne Wechsel. Weder Wück noch Bermudez sahen hier offenbar Not.
Foto: Sebastian Christoph Gollnow / dpa
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Marcus Krämer
Es geht weiter.
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Anna Ehlebracht

Gerade leider buchstäblich komplett leer. Es wird nun eben nachgeschenkt.
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Marcus Krämer
Ich sehe schon, dein Glas ist weiterhin halb voll.
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Anna Ehlebracht

Im EM-Halbfinale gelang der nun verletzten Bonmatí in der 113. Minute der erlösende Treffer für die Spanierinnen. Das DFB-Team flog damit aus dem Turnier. Vielleicht revanchieren sich die Deutschen ja heute ähnlich spät?
Foto: Bernat Armangue / AP
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Marcus Krämer
Wenn man ganz ehrlich ist, müsste Spanien hier führen. Esther (5. Minute), und zweimal Caldentey (38./45.+1) haben riesige Gelegenheiten. Die Weltmeisterinnen sind viel besser im Spiel als am Freitag in Kaiserslautern, die Kulisse in Madrid tut ihr Übriges. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass Nicole Anyomi das Metropolitano mit der letzten Aktion der ersten Hälfte hätte verstummen lassen können. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit für Wücks Mannschaft. Aber seit der EM wissen wir, dass diese Spielerinnen bereit sind, 120 Minuten zu leiden.
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Anna Ehlebracht

Ohne Tore geht es in die Pause! Das war doch eine durchaus unterhaltsame erste Hälfte. Wie lautet dein Zwischenfazit, Marcus?
Foto: Juanjo Martín / EPA
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Marcus Krämer
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Marcus Krämer
Großchance für Deutschland: Da hätte es fast geklingelt, aber auf der anderen Seite. Anyomi wird im Strafraum freigespielt, die Frankfurterin steht frei vor Cata Coll, doch ihr flacher Schuss geht ganz knapp am rechten Pfosten vorbei.
Foto: Juan Barbosa / REUTERS
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Anna Ehlebracht

Eine Minute gibt es obendrauf – die nun abgelaufen ist. Die Halbzeit ist aber noch nicht abgepfiffen.
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Marcus Krämer
Nächste Torchancen für Spanien: Erst schießt Vicky Lopez, die Ersatzspielerin für Bonmatí, aus der Distanz knapp über das Tor. Da wäre Berger aber vermutlich zur Stelle gewesen. Eben jene Berger spielt dann aber einen Fehlpass im Aufbau und schon rollt die nächste Welle. Spanien spielt das toll, bis zum Abschluss. Lopez bedient Caldentey, doch der Schuss ist zu ungenau, Berger greift zu.
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Marcus Krämer
Wück wird froh sein, wenn er seine Spielerinnen in der Pause ohne Gegentor beruhigen kann.
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Anna Ehlebracht

0:0 steht es aber weiterhin. Mal gucken, wie lange noch.
Foto: Sebastian Christoph Gollnow / dpa
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Marcus Krämer
Mittlerweile sind wir bei 7:2-Abschlüssen für Spanien.
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Marcus Krämer
Aber der Freistoß geht dann doch zwei Meter am linken Pfosten vorbei.
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Anna Ehlebracht

... und es gibt wieder Freistoß. Die Spanierinnen sind dem Treffer gerade deutlich näher als die Deutschen.
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Marcus Krämer
Puh, jetzt muss die DFB-Elf aufpassen. Der Druck wird größer, nun rettet Gwinn in höchster Not gegen Pina.
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Marcus Krämer
Großchance für Spanien: Claudia Pina wird auf der linken Seite freigespielt, ihre Flanke segelt über alle deutschen Verteidigerinnen hinweg und am zweiten Pfosten steht Mariona Caldentey ganz frei. Sie trifft die Direktabnahme aber nicht richtig, der Ball geht deutlich vorbei.
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Marcus Krämer
Deutschland versucht es gegen den Ball ähnlich wie am Freitag in Kaiserslautern. Angeführt von Nicole Anyomi lauert das DFB-Team an der Mittellinie und stößt dann wespenartig nach vorn.
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Marcus Krämer
Doch die Freistoßflanke kommt etwas zu weit, Paredes kommt nicht richtig an den Ball. Chance verpufft.
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Marcus Krämer
Die deutsche Kapitänin sieht nach einem Foul an Olga die zweite Gelbe Karte der Partie. Daraus resultiert eine gute Freistoßsituation für Spanien.
Foto: Sebastian Christoph Gollnow / dpa
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Anna Ehlebracht

Das Glas ist also nicht ganz so leer! Mal sehen, wie es sich mit deiner »Sie werden leiden müssen«-Prophezeiung noch verhält.
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Marcus Krämer
Ich sehe es tatsächlich nicht so negativ. Klar, es ist insgesamt ein anderes Spiel und die Spanierinnen hätten durchaus schon in Führung gehen können. Aber das war genau so zu erwarten. Und die deutschen Frauen verstecken sich in Madrid nicht. Wück kann zufrieden sein, meine Meinung. Aber wie ARD-Kommentator Bernd Schmelzer gerade gesagt hat: Heute muss eine Entscheidung her und es könnte sein, dass schon ein Tor reicht.
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Anna Ehlebracht

Eine halbe Stunde ist rum an diesem zweiten (und letzten) Finaltag. Die Deutschen haben ihre Dominanz vom Hinspiel eingebüßt. Oder wie bewertest du die bisherige Partie, Marcus?
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Anna Ehlebracht

Nach einem Fehlpass von Irene Paredes kann sich das deutsche Team kurzzeitig in der spanischen Hälfte festsetzen. Sjoeke Nüsken wird gefoult, Giulia Gwinn führt den Freistoß aus. Doch die Fahne geht ohnehin nach oben.
Foto: Juan Barbosa / REUTERS
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Marcus Krämer
Tolle Aktion von Esther: Die Spanierinnen spielen sich auf der linken Seite durch, die Flanke kommt und findet Angreiferin Esther. Die Teamkollegin von Berger bei NWSL-Champion Gotham FC setzt einen Scherenschlag an, der Schuss kommt aber genau auf Berger und die deutsche Torhüterin packt sicher zu.
Foto: Juanjo Martin / EPA
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Marcus Krämer
Bühl geht auf der linken Seite ins Dribbling – und bleibt hängen. Das ist klar zu erkennen. Bühl ist die Schlüsselspielerin und die Spanierinnen wollen sie nicht noch mal so ins Spiel kommen lassen, wie am Freitag. Sie wird regelmäßig gedoppelt.
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Anna Ehlebracht

Im Stadion ist es unterdessen sehr, sehr laut, wie auch in der TV-Übertragung unschwer zu hören ist. Etwa 60.000 Fans sollen es sein, die dem Spiel hier einpeitschen.
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Marcus Krämer
Die deutsche Mannschaft hält die Weltmeisterinnen nun besser vom eigenen Tor fern. Die Ballbesitzphasen werden länger, das sieht jetzt viel besser aus. Vor allem die Zweikampfführung ist wieder so, wie es die Spanierinnen nicht mögen.
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Anna Ehlebracht

Ich fand es auch unangenehm! Und von außen nicht wirklich nachvollziehbar. Unser Kollege Cedric Voigt bezeichnete Wücks Handshake danach als »zackig, fast schon antagonistisch«.
Foto: Violeta Santos Moura / REUTERS
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Marcus Krämer
Trainerin Sonia Bermudez regt sich über die Gelbe Karte auf. Das bringt mich zu einem Thema des Hinspiels. Da lag die Aufregung eher auf deutscher Seite, Bundestrainer Wück geriet nach dem Schlusspfiff deshalb mit Bermundez aneinander. Ich fand das ja eher unangenehm, wie hast Du das empfunden, Anna?
Foto: Javier Soriano / AFP
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Anna Ehlebracht

Spaniens Mapi Léon sieht nun Gelb. Die Spielerin des FC Barcelona war Nicole Anyomi auf den Fuß gestiegen, als der Ball bereits weg war. Der darauffolgende Freistoß für die DFB-Elf versandet aber.
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
Die deutsche Mannschaft ist nun darum bemüht, das Spiel ein bisschen zu beruhigen.
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Marcus Krämer
Es ist auch nicht so, als wenn die Deutschen gar nicht im Spiel wären. Jetzt geht Bühl auf der linken Seite los, aber sie wird einfach viel besser verteidigt als in Kaiserslautern.
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Marcus Krämer
Die Spanierinnen machen es deutlich besser als am Freitag – das ist der Unterschied. Fußball hat ja auch immer was mit den Gegnerinnen zu tun. Ich befürchte, die DFB-Frauen werden heute leiden müssen.
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Anna Ehlebracht

Bleibst du bei deiner Aussage, dass sich die Deutschen hier bisher nicht beeindrucken ließen, Marcus? Ich finde schon, dass sie in diesen ersten Minuten nervöser wirken und die Spanierinnen besser zum Zug kommen als noch am Freitag.
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Marcus Krämer
Und direkt die nächste Chance hinterher, Ann-Katrin Berger streckt sich und verhindert das frühe Gegentor.
Foto: Violeta Santos Moura / REUTERS
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Anna Ehlebracht

Die Schiedsrichterin kommt übrigens aus Italien: Silvia Gasperotti. Sie hatte bereits die EM-Partie Schweden gegen Deutschland in Zürich gepfiffen (die 4:1 ausging, ein aus deutscher Sicht schmerzhafter Fußballabend, glauben Sie mir, ich war damals selbst im Stadion).
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
Großchance für Spanien: Pina spielt einen tollen Steckpass in den Strafraum, Stürmerin Esther schließt sofort ab, der Ball geht knapp am rechten Pfosten vorbei.
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
Die Atmosphäre im Metropolitano ist beeindruckend. Da darf sich die deutsche Mannschaft nicht beeindrucken lassen. Und die ersten Eindrücke sagen: Sie tun es nicht. Wieder sind sie gut in den Zweikämpfen.
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Marcus Krämer
Anpfiff, das Spiel läuft.
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Anna Ehlebracht

Die Hymnen wurden soeben durch das Stadion geschmettert. Das alles übrigens auch unter den Augen von Spaniens König Felipe VI.
Foto: Javier Soriano / AFP
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Anna Ehlebracht

Amen.
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Marcus Krämer
Die Spielerinnen betreten den Rasen, gleich erklingen die Hymnen. Auf einen großartigen Fußballabend.
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Marcus Krämer
Mein Glas ist halbleer. Ich war am Freitag in Kaiserslautern und es war wirklich eine starke Leistung der deutschen Frauen. Aber die nicht geschossenen Tore werden Wück und seinem Team heute auf die Füße fallen. Spanien macht es in 90 Minuten.
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Anna Ehlebracht

Das deutsche Team wird sich für sein starkes Hinspiel belohnen und endlich zu der viel geforderten Tor-Effizienz finden! Ich sage, sie schießen drei Tore – und die Spanierinnen nur eins. Think big! Was tippst du, Marcus?
Foto: Manu Fernandez / AP
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Marcus Krämer
In Madrid beginnt die heiße Phase, das Licht im Metropolitano geht an und aus, es wird laut. Es könnte zu einer Rekordkulisse kommen. Was ist denn Dein Tipp für heute, Anna?
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Anna Ehlebracht

DFB-Trainer Christian Wück hatte nach der Topleistung am Freitag bereits durchklingen lassen: das Spiel der deutschen Fußballerinnen werde sich nicht ändern. Wenig überraschend ist die Aufstellung nun auch dieselbe, neue Ausfälle sind nicht zu beklagen. Ann-Katrin Berger steht unverändert im Tor – sie will nach dem heutigen Finale übrigens entscheiden, ob sie bis zur WM 2027 weiterspielen möchte.
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Marcus Krämer
Trainerin Sonia Bermudez vertraut ihrer Mannschaft – trotz der über weite Strecken schwachen Leistung im Hinspiel. Der Verlust von Bonmatí wiegt natürlich schwer, aber mehr Wechsel nimmt Bermudez nicht vor. Für die Weltfußballerin spielt Vicky Lopez, das ist zunächst mal eine Schwächung. Aber Lopez darf nicht unterschätzt werden, sie ist DER Jungstar im spanischen Team und bringt viel Offensivdrang mit. Ich erwarte ganz allgemein eine andere spanische Mannschaft, so eine Leistung wie in Kaiserslautern wird es nicht nochmal geben. Wie sieht denn die deutsche Aufstellung aus, Anna?
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Anna Ehlebracht

Bereit! Wer leider nicht bereit ist, ist die aktuelle Weltfußballerin Aitana Bonmatí. Die Spanierin hatte sich im Training vor dem Spiel einen Wadenbeinbruch zugezogen und fällt nun monatelang aus. Was sagt die spanische Aufstellung, wie versucht La Furia Roja den herben Verlust ihrer Spielmacherin zu ersetzen?
Foto: Thomas Kienzle / AFP
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Marcus Krämer
Ich denke, es hat eher den Grund, die Sichtbarkeit des Fußballs der Frauen zu erhöhen. Sportliche Gründe sind mir jedenfalls nicht bekannt. Bundestrainer Christian Wück hat nach dem Hinspiel in Kaiserslautern erzählt, die Uefa probiere ein bisschen was aus und er habe es zunächst auch komisch gefunden. Aber wenn wir schon beim Modus sind: Heute kann es zu einer Verlängerung oder sogar zu einem Elfmeterschießen kommen. Bist Du bereit für 120 Minuten und mehr?
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Anna Ehlebracht

Guten Abend! Nach dem Finalhinspiel in Kaiserslautern treffen die beiden Teams heute in der anderen großen westeuropäischen Weltstadt Madrid aufeinander. Und zwar im Metropolitano – das Stadion, in dem Atlético sonst seine Heimspiele austrägt. 70.000 Menschen passen hier rein, was eine absolute Rekordkulisse für die spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen wäre. Marcus, gibt es denn einen sportlichen Grund für zwei Finals?
Foto: Javier Lizon / EPA
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Marcus Krämer
Herzlich willkommen zum zweiten Nations-League-Finale. Ja, die Fußballerinnen spielen in diesem Wettbewerb zwei Finalspiele, ob das für das deutsche Team eine gute Nachricht ist, werden wir im Laufe des Abends feststellen. Die deutschen Spielerinnen können nach dem 0:0 im Hinspiel aber selbstbewusst in diese Partie in Madrid gehen, sie haben gegen die Favoritinnen ein starkes Spiel gezeigt. Meine Kollegin Anna Ehlebracht und ich werden Sie durch den Abend begleiten.
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