SpOn 14.08.2026
19:40 Uhr

Nathalie Pohl: Extremschwimmerin erreicht nach vier Tagen und 200 Kilometern Köln


Am Dienstag ist Nathalie Pohl in den Main gesprungen, an diesem Freitag ist die 31-Jährige nun in Köln aus dem Rhein gestiegen. Mit der Aktion will Pohl für die Sicherheit junger Schwimmer werben.

Nathalie Pohl: Extremschwimmerin erreicht nach vier Tagen und 200 Kilometern Köln

Nathalie Pohl hat mit einer viertägigen Aktion Spenden für Kinder gesammelt. Dafür schwamm die Extremsportlerin insgesamt 200 Kilometer: Sie war am Dienstagmorgen in Frankfurt in den Main gesprungen, am Freitag erreichte sie das Rheinufer in Köln.

Mit ihrer Aktion will die 31-Jährige auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Über Spenden und Aktionen entlang der Strecke wurde Geld für Schwimmprojekte und Schwimmausbildung gesammelt. Bis zum Ende der Aktion kamen 616.000 Euro zusammen, wie ihr Team am Abend mitteilte.

»Jedes Kind verdient es, sich sicher im Wasser zu fühlen«, sagte Pohl nach ihrer Ankunft laut Mitteilung. Sie sei froh, mit ihrer Aktion Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken zu können. Pohl schwamm dabei nicht durchgehend. Sie wechselte sich etwa alle zwei Stunden mit anderen Schwimmerinnen und Schwimmern ab, und nachts wurde eine Pause gemacht.

Mehr zum Thema

Das Schwimmen in den großen Flüssen war dabei nicht ohne Risiko. »Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann«, betonte Pohl. »Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden.« Für ihr Projekt hatte die Schwimmerin eine Sondergenehmigung erhalten.

jah/dpa