Nancy Sinatra, 85, hatte als Sängerin große Hits, oft geschrieben von Lee Hazlewood: »These Boots Are Made For Walkin'« oder »Summer Wine«, um nur zwei zu nennen.
Einen Nummer-eins-Hit, »Somethin' Stupid«, hat sie im Duett mit ihrem Vater gesungen: Frank Sinatra, dem dann doch noch ein ganzes Stückchen berühmteren Sänger.
Nancy und Frank Sinatra (1960 mit Elvis Presley): »Nicht das Amerika meines Vaters«
Foto:via www.imago-images.de / imago images/Everett Collection
Nancy Sinatra ist seine älteste Tochter. Auch im hohen Alter ist sie noch auf Social Media aktiv, wenn nötig auch im Sinne ihres Vaters. Auf ein Video von Arbeitern, die auf einer Baustelle von ICE-Leuten aufgegriffen wurden, reagierte Sanatra auf X mit den Worten: »Das ist nicht das Amerika meines Vaters. Er wäre erschüttert.« Es sei sehr vieles sehr falsch an Donald Trump.
Als auf diesen Post ein Nutzer antwortete: »Dein Dad hätte Trump geliebt«, antwortete Nancy Sinatra in aller Deutlichkeit: »Mach' deine Hausaufgaben, bevor du dich zum Narren machst: Mein Dad VERABSCHEUTE Trump.«
Do some homework before you make a fool of yourself.
— Nancy Sinatra (@NancySinatra) December 6, 2025
My dad LOATHED trump. https://t.co/q4itQAO0fJ
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Der Post wurde in etwas mehr als einem halben Tag 3,9 Millionen Mal angesehen und von mehr als 150.000 X-Accounts geliket. Dem US-Präsidenten dürfte er mutmaßlich nicht gefallen. Denn Donald Trump schätzt zumindest die Musik von Frank Sinatra.
Diashow mit Trump-Bildern, vertont mit Sinatras »New York, New York«
Wer in den Achtzigerjahren den Trump Tower in New York City betrat, wurde auf einem Bildschirm von einer Diashow mit Trump-Bildern begrüßt, vertont mit Sinatras »New York, New York«. Den ersten Tanz auf dem Ball zu seiner ersten Amtseinführung tanzte der US-Präsident mit seiner Frau Melania zu »My Way«, einem anderen Klassiker von Frank Sinatra.
Ehepaar Trump: Tanz zu Sinatra
Foto: Brian Snyder / REUTERS»Ol' Blue Eyes«, so Frank Sinatras Spitzname, erlebte Donald Trump nicht mehr als Politiker. Er starb 1998 im Alter von 82 Jahren. Doch mit dem Geschäftsmann Trump hatte Sinatra noch zu tun – eine recht plastische Anekdote ist dazu überliefert.
Sie stammt aus den Erinnerungen von Sinatras ehemaligem Manager Eliot Weisman. Demnach wollte Donald Trump Frank Sinatra für die Eröffnung des Casinos Trump Taj Mahal in Atlantic City buchen. Eigentlich gab es schon eine Abmachung, aber dann versuchte Trump persönlich, Sinatras Gagenforderung noch herunterzuhandeln. Zudem wollte er nichts vom Vorprogramm wissen, Sinatras altem Rat-Pack-Kollegen Sammy Davis Jr. und dem Duo Steve and Eydie.
Eliot Weisman erinnert sich daran, dass er schon nach Trumps Krawatte gegriffen habe, sein Sohn habe ihn zurückgezogen. Als er seinem Klienten von den Verhandlungen berichtete, soll Frank Sinatra gesagt haben : »Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du sagst ihm, er kann mich mal. Oder du gibst mir seine Nummer, und ich sage es ihm selbst.« Weisman wählte die erste Option.
