Quarterback Matthew Stafford von den Los Angeles Rams ist zum ersten Mal in seiner Karriere zum wertvollsten Spieler der NFL-Saison gewählt worden. Der 37-Jährige wurde drei Tage vor dem Super Bowl als MVP geehrt. Stafford war mit den Rams in den Playoffs an den Seattle Seahawks gescheitert.
Der erst 23 Jahre alte Quarterback der New England Patriots, Drake Maye, belegte bei der Wahl knapp Rang zwei. Stafford hatte mit 4707 Yards Raumgewinn nach Pässen und 46 Touchdowns die Bestwerte der National Football League in beiden Kategorien vorzuweisen.
Auch seine Quote von Touchdowns zu Interceptions war besser als die aller anderen Quarterbacks in der Liga. Stafford hatte in der Saison eine Phase von acht Partien mit insgesamt 28 Touchdown-Pässen und keiner Interception.
Super Bowl LX in der Nacht auf Montag
Im 60. Super Bowl treffen die New England Patriots auf die Seattle Seahawks. Für die Patriots ist es die erste Finalteilnahme seit Tom Bradys Abschied vor sieben Jahren. Durch einen weiteren Erfolg würde der Klub mit sieben Titeln zum alleinigen Rekordchampion aufsteigen. Derzeit teilen sie sich den Status noch mit den Pittsburgh Steelers.
Ein klarer Favorit ist vor dem Super Bowl LX nicht auszumachen. Die Buchmacher sehen die Seahawks knapp vorn, ein Erfolg der Patriots beim Kampf um die 3,5 Kilogramm schwere »Vince Lombardi Trophy« wäre aber auch keine große Überraschung. Die Stärken der Teams liegen jeweils in der Defensive. Im Fokus stehen diesmal besonders die Trainer.
Austragungsort ist das Levi’s Stadium in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Heimat der San Francisco 49ers bietet Platz für 68.500 Zuschauer. Die günstigsten verbleibenden Tickets sollen auf dem Zweitmarkt rund 6000 US-Dollar kosten, VIP-Tickets deutlich mehr.
Der Kick-off ist in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 9. Februar, um 0.30 Uhr MEZ. Auf SPIEGEL.de finden Sie einen Liveticker zum NFL-Finale.
Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version des Artikels war Drake Maye den Seattle Seahawks zugeordnet, er spielt aber für die New England Patriots.
