SpOn 04.12.2025
15:17 Uhr

N26: Smartphone-Bank unterstützt Bezahldienst Wero


Mit Wero wollen die europäischen Banken eine eigene Alternative zu PayPal etablieren. Nun wächst die Unterstützung. Künftig wird die gemeinsame Plattform auch von einer bekannten Smartphone-Bank unterstützt.

N26: Smartphone-Bank unterstützt Bezahldienst Wero

Die Smartphone-Bank N26 schließt sich der neuen europäischen Bezahllösung Wero an. Das teilte das Berliner Start-up mit und bestätigte damit einen Bericht des Fachportals »Finanz-Szene«. Ab Mitte 2026 sollen N26-Kunden in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden zunächst die »Peer to Peer«-Funktionen der Payment-Wallet nutzen können, um sich mühelos untereinander Geld überweisen zu können, ohne die komplizierte IBAN verwenden zu müssen. Danach will N26 dann auch die E-Commerce-Funktion von Wero integrieren.

Wero ist bisher in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien verfügbar und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten PayPal hauptsächlich direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

Zunehmende Verbreitung bei Banken

In Deutschland sind auf der Bankenseite die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken mit an Bord. In den kommenden Wochen und Monaten sollen weitere folgen: zunächst Postbank und Deutsche Bank, anschließend ING Deutschland, die britische Neobank Revolut und nun auch N26.

N26-Co-Chef Marcus W. Mosen sagte, für sein Unternehmen sei es ein logischer Schritt, die Initiative zu unterstützen, während N26 die Bankgeschäfte und Zahlungen für die Kunden in ganz Europa weiter vereinfache. »Die Entwicklung europäischer Zahlungslösungen wie Wero ist entscheidend für die digitale Wettbewerbsfähigkeit und eine attraktive Auswahl an Zahlungsmethoden.«

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N26 ist in 24 europäischen Ländern aktiv und verfügte mit Stand Ende des Jahres 2024 über 4,8 Millionen ertragsrelevante Kunden. Das sind vollständig legitimierte und aktive Kontoinhaber, mit denen Umsatz generiert wird.

jpe/dpa