SpOn 26.01.2026
19:22 Uhr

Minnesota: Friedrich Merz kritisiert Gewaltanwendung in den USA als besorgniserregend


Nach dem Tod eines Demonstranten in Minneapolis äußert Bundeskanzler Friedrich Merz Kritik. Er gehe davon aus, dass die US-Behörden nun aufklären, ob es wirklich eine Bedrohung der Beamten gegeben habe.

Minnesota: Friedrich Merz kritisiert Gewaltanwendung in den USA als besorgniserregend

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich nach den tödlichen Schüssen von US-Bundesbeamten auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis besorgt gezeigt. »Ich muss jedenfalls sagen, dieses Ausmaß an Gewaltanwendung in den USA finde ich besorgniserregend«, sagte er bei einer Pressekonferenz nach dem Nordsee-Gipfel in Hamburg .

Merz gehe davon aus, »dass die amerikanischen Behörden jetzt wirklich aufklären, ob es notwendig war, hier zu schießen, ob es wirklich eine Bedrohung der beteiligten Beamten gegeben hat«. Zuvor hatte auch ein Sprecher der Bundesregierung zur Aufklärung gemahnt.

Am Samstagmorgen war der 37 Jahre alte US-Bürger Alex Pretti durch Schüsse von Bundesbeamten in Minneapolis ums Leben gekommen. Die US-Regierung stellt die tödlichen Schüsse als Selbstverteidigung dar. Videoaufnahmen lassen stark an dieser Darstellung zweifeln. (Lesen Sie hier mehr dazu.)

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Bereits Anfang Januar war die 37-jährige Renée Good ebenfalls in Minneapolis von ICE-Beamten erschossen worden .

atr/dpa/AFP/Reuters