SpOn 21.11.2025
15:59 Uhr

Mick Schumacher verkündet Abschied von seinem Rennstall


Die Tage im Langstreckenteam Alpine sind für Mick Schumacher gezählt. Während eine Zukunft in der Formel 1 als unrealistisch gilt, könnte es den Rennfahrer in die USA ziehen.

Mick Schumacher verkündet Abschied von seinem Rennstall

Rennfahrer Mick Schumacher beendet nach zwei Jahren sein Engagement beim französischen Langstreckenteam Alpine. »Ich bin sehr dankbar für die letzten beiden Jahre. Ich habe so viel auf und neben der Strecke gelernt und bin jedem dankbar, der ein Teil davon war«, schrieb der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Instagram.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Schumacher und seine französischen Teamkollegen Jules Gounon und Frédéric Makowiecki waren in der WEC in acht Saisonrennen viermal in die Punkte gefahren. Höhepunkte des Jahres waren die beiden dritten Plätze im Frühsommer in Imola und Spa. Alpine hätte Schumacher auch für die Saison 2026 die Chance gegeben, in der WEC wird in geschlossenen Prototypen gefahren.

»Seid gespannt auf 2026«

Noch ist offen, wo der 26-Jährige seine Karriere fortsetzt. Es wird aber damit gerechnet, dass Schumacher 2026 in die USA wechselt und dort erstmals in der IndyCar-Serie an den Start geht. »Seid gespannt auf 2026«, schrieb er selbst zu mehreren Fotos aus seiner Alpine-Zeit bei Instagram.

Schumacher hatte zuletzt in Indianapolis im Wagen des Teams Rahal Letterman Lanigan erste IndyCar-Runden gedreht und danach offen darüber gesprochen, dass er sich eine langfristige sportliche Zukunft in Amerika vorstellen kann. »Ich habe verschiedene Optionen, IndyCar ist eine davon«, hatte Schumacher gesagt. »Ich kann noch nicht sagen, wie hoch die Chancen genau sind, dass ich hier fahre. Ich muss die Eindrücke verarbeiten und sehen, was ich wirklich will.«

Mehr zum Thema

Schumacher hatte zunächst Hoffnung, im kommenden Jahr wieder in die Formel 1 zurückzukehren, in der er schon 2021 und 2022 für das US-Team Haas gefahren war. Doch er bekommt erneut keinen Fahrersitz, auch nicht beim neuen Cadillac-Team. Seit diesem Jahr hatte er sich nach einer Station als Ersatz- und Testfahrer bei Mercedes ganz auf sein Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) für Alpine konzentriert. Schumachers Chancen auf eine Formel-1-Rückkehr bleiben aktuell verschwindend gering.

luc/dpa/sid