SpOn 19.02.2026
22:18 Uhr

Mexiko: Marine fängt U-Boot mit vier Tonnen Kokain ab


Mexiko ist bemüht, Erfolge im Kampf gegen Drogenschmuggler zu präsentieren. Nun ging der Marine ein besonderer Fang ins Netz.

Mexiko: Marine fängt U-Boot mit vier Tonnen Kokain ab

Mexikanischen Sicherheitskräften ist ein Schlag gegen Drogenschmuggler gelungen. Die Marine des Landes habe ein U-Boot abgefangen, das mit etwa vier Tonnen Kokain beladen gewesen sei. So teilt es Mexikos Sicherheitsminister Omar García Harfuch auf X mit. Die Einsatzkräfte hätten drei Personen festgenommen.

Den Angaben zufolge gelang der Marine der Drogenfund bei der Hafenstadt Manzanillo an der Pazifikküste. Woher das mit den Drogen beladene Halbtauchboot kam und wohin es unterwegs war, teilt der Minister nicht mit. In seinem Beitrag zeigte er ein Video und Fotos des Einsatzes.

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Die Behörden hätten damit allein ‌in der vergangenen ​Woche ‌fast zehn Tonnen Kokain bei maritimen Einsätzen sichergestellt, so García Harfuch. »Dies stellt einen direkten Schlag ‌in mehrfacher Millionenhöhe gegen die Finanzen des organisierten Verbrechens ‌dar«, schrieb der ​Minister. Man habe millionenfache Drogengeschäfte auf der Straße verhindert.

Womöglich ist Mexiko derzeit besonders darum bemüht, Erfolge im Kampf gegen Drogenschmuggler zu melden. Die USA sind zuletzt vehement gegen viele Drogenkartelle auf dem amerikanischen Kontinent vorgegangen und haben einige zu Terrorgruppen erklärt. US-Präsident Donald Trumps Drohung, dass er militärisch intervenieren werde, um Drogenkartelle in Mexiko zu bekämpfen, hing Anfang des Jahres wie ein Schatten über der linken Präsidentin Claudia Sheinbaum . Sie hat mehrmals erklärt, dass einseitige Militäraktionen der Amerikaner auf mexikanischem Staatsgebiet eine Verletzung der Souveränität darstellten und nicht geduldet würden.

Der US-Angriff auf Venezuela mit der Gefangennahme von Machthaber Nicolás Maduro  hat aber Eindruck hinterlassen. Die Aktion habe »Schockwellen« durch Mexikos Establishment gesendet, schrieb der Kolumnist Luis Rubio in der Zeitschrift »Americas Quarterly«.

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ptz/Reuters