SpOn 25.02.2026
14:49 Uhr

Meister Proper: Ruhestand von US-Werbefigur Mr. Clean sorgt für Spekulationen


Eine der bekanntesten US-Werbefiguren wird in den Ruhestand geschickt: Via Social-Media wird der Abschied von Mr Clean zelebriert – in Deutschland bekannt als Meister Proper. Oder ist es am Ende nur geschicktes Marketing?

Meister Proper: Ruhestand von US-Werbefigur Mr. Clean sorgt für Spekulationen

Mehr als 68 Jahre soll er bereits im Einsatz sein und hat es zu einer weltweiten Markenfigur gebracht: Mr Clean, der Mann mit dem blütenweißen Shirt, weißen Augenbrauen, Glatze und Ring im Ohr.

Verbraucher in den USA verbinden mit ihm Putzmittel, auch in Deutschland machte die Figur als Meister Proper Karriere in der TV-Werbung.

Doch zumindest in den USA soll nun angeblich mit der Werbefigur Schluss sein: »Eilmeldung: Mr Clean gibt seinen Rückzug bekannt«, hieß es via Social Media.

Im Hawaii-Hemd steht Mr Clean in einer fiktiven Pressekonferenz vor Journalisten. »Nach einer Karriere ohne Flecken in seiner Akte ist er bereit für neue Abenteuer«, heißt es. Die Produkte seien weiter erhältlich. »Bleiben Sie dran. Und bleiben Sie sauber«, so die Botschaft.

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Wie zu erwarten, gab es zahlreiche Reaktionen nostalgisch angehauchter Fans. Auch das mediale Echo in den USA war groß. Zumal die Strategen hinter Mr Clean auf dessen Social-Media-Accounts die Fans bei Laune halten.

Ein paar Tage nach der Rückzugsankündigung wurde die Werbefigur am DJ-Pult präsentiert, als Koch oder als Läufer. Auch sein Vorname wurde enthüllt: »Ihr könnt mich jetzt Veritably nennen.« Zu Deutsch: nachweisbar.

Der »Ruhestand« von Mr Clean steht laut dem Markenkonzern Procter & Gamble im Zusammenhang mit einer Ankündigung, die am 4. März erfolgen soll. Auf Instagram heißt es passend dazu #NewBeginnings.

Zumindest hat die Marke es geschafft, Aufmerksamkeit zu schaffen. Laut »New York Times« hieß es vor einigen Jahren schon einmal, dass die Figur eine Auszeit nehme.

Ob von Mr Cleans angekündigtem Rückzug in den USA auch Meister Proper in Deutschland betroffen ist, bleibt abzuwarten. Eine Anfrage an Procter & Gamble blieb zunächst unbeantwortet.

mmq