Machado hatte bereits zuvor mitgeteilt, in der Zukunft wieder in ihre Heimat kommen zu wollen, dabei aber noch keinen Zeitrahmen genannt. In Venezuela laufen Ermittlungen gegen die Politikerin. Interimspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte, Machado müsse sich wegen ihrer angeblichen Unterstützung der US-Militäraktion, bei der auch Präsident Nicolás Maduro festgenommen wurde, verantworten.
Machado gilt als einende Kraft der Opposition in Venezuela und entschiedene Widersacherin des von 2013 bis 2026 autoritär regierenden Maduro. Sie hatte sich 2023 um die Präsidentschaftskandidatur in ihrem Land bemüht, wurde jedoch wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten von der Wahl im darauffolgenden Jahr ausgeschlossen. Vor ihrer Flucht war sie aus Sorge um ihre Sicherheit innerhalb ihres Landes abgetaucht.
Maduro war am 3. Januar bei einem US-Militäreinsatz gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll.
Lesen Sie hier , warum sich in der venezolanischen Opposition aktuell Enttäuschung breit macht.
