SpOn 27.01.2026
08:12 Uhr

Marc-André ter Stegen beim FC Girona: Nationaltorhüter sichert Remis mit Parade


Lange hatte er nichts zu tun, dann konnte sich DFB-Keeper Marc-André ter Stegen doch noch auszeichnen. Beim Debüt für seinen neuen Klub Girona gelang ihm eine starke Rettungstat.

Marc-André ter Stegen beim FC Girona: Nationaltorhüter sichert Remis mit Parade

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen ist für sein La-Liga-Comeback gelobt worden. »Marc hat ein fantastisches Debüt hingelegt«, sagte Girona-Trainer Míchel, der den deutschen Nationaltorhüter rund 96 Stunden nach dessen Wechsel vom FC Barcelona in die Startelf gestellt hatte.

»Er ist beidfüßig, hat ein hervorragendes Spielverständnis, es gibt nur wenige wie ihn, und er ist eine große Bereicherung für uns«, sagte der Coach. Viele Chancen, sich auszuzeichnen, hatte Ter Stegen jedoch nicht. Der 33-Jährige blieb beim 1:1 (0:0) gegen Abstiegskandidat FC Getafe weitgehend beschäftigungslos. Beim Gegentor durch Getafes Luis Vazquez aus kurzer Distanz war er chancenlos (59.).

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Seinen großen Auftritt hatte ter Stegen in der sechsten Minute der Nachspielzeit: Mit dem Knie hielt er das Remis fest. »Eine unglaubliche Parade«, titelte die Zeitung »Marca«. Dass sich Girona über ein Unentschieden freuen konnte, hatte das Team auch dem Last-minute-Treffer von Vitor Reis (90.+4) zu verdanken.

Ter Stegen war vom FC Barcelona zu Girona gewechselt, um mehr Spielzeit zu bekommen und seine Chancen für die WM im Sommer zu erhöhen. Sein letztes Ligaspiel für Barça hatte er am 18. Mai 2025 bestritten. Nach seinem Patellasehnenriss war er unter Trainer Hansi Flick aussortiert worden und lediglich am 16. Dezember im spanischen Pokal zum Einsatz gekommen.

»Dass er in der Startelf stand, war meine Entscheidung als Trainer, denn er ist ein großartiger Spieler, der uns sehr weiterhelfen wird, und er hat diese Woche im Training gezeigt, dass er bereit ist, sich zu beweisen«, sagte Míchel: »Marc-André ist seit zehn oder fünfzehn Jahren eine sehr wichtige Persönlichkeit im Fußball, und ich denke, es ist das Beste für die Mannschaft.«

bka/dpa