SpOn 02.12.2025
11:16 Uhr

Madonna attackiert Donald Trump am und wegen Welt-Aids-Tags: »Lächerlich, absurd, undenkbar«


»Ich wette, er hat nie zugesehen, wie sein bester Freund an Aids stirbt«: Die Queen of Pop hat Donald Trump am Aids-Gedenktag hart kritisiert – und an persönliche Verluste erinnert.

Madonna attackiert Donald Trump am und wegen Welt-Aids-Tags: »Lächerlich, absurd, undenkbar«

Der Kampf gegen Aids hat zuletzt einen Rückschlag erlitten: Hauptgrund dafür ist der deutliche Rückgang bei internationalen Hilfsgeldern, besonders ins Gewicht fallen die Kürzungen der USA.

Die Sängerin Madonna, 67, hat US-Präsident Donald Trump nun am Welt-Aids-Tag scharf kritisiert. Dessen Entscheidung, den Gedenktag nicht mehr anzuerkennen, sei »lächerlich«.

»Heute ist Welt-Aids-Tag. Seit vier Jahrzehnten wird dieser Tag international auf der ganzen Welt von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten anerkannt, weil das Leben von Millionen Menschen von der HIV-Krise berührt wurde«, schrieb Madonna am Montag auf Instagram.

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Und weiter: »Donald Trump hat verkündet, dass der Welt-Aids-Tag nicht länger anerkannt werden sollte.« Es sei eine Sache, »Bundesbeamten zu befehlen, davon abzusehen, diesen Tag zu begehen, aber die Allgemeinheit zu bitten, so zu tun, als hätte er nie stattgefunden, ist lächerlich, absurd, undenkbar«.

Laut einem Bericht der »New York Times«  hat das US-Außenministerium seine Mitarbeitenden und Organisationen, die Bundesmittel erhalten, angewiesen, keine Mittel der US-Regierung für den Welt-Aids-Tag zu verwenden. Die Anordnung sei Teil einer umfassenderen Richtlinie, »sämtliche Kommunikation zu Gedenktagen zu unterlassen, einschließlich des Welt-Aids-Tags«, zitiert der Bericht aus einer internen E-Mail.

Madonna schrieb auf Instagram von persönlichen Verlusten durch die Krankheit. In Bezug auf Trump schrieb sie: »Ich wette, er hat nie zugesehen, wie sein bester Freund an AIDS stirbt, seine Hand gehalten und das Blut aus seinem Gesicht weichen sehen, als er im Alter von 23 Jahren seinen letzten Atemzug nahm.«

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Bereits nach Trumps erster Amtsübernahme hatte Madonna gesagt, dass sie darüber nachdenke, das Weiße Haus in die Luft zu jagen« – und zog damit viel Kritik auf sich, wie das Magazin »Rolling Stone« berichtete . Trump bezeichnete sie daraufhin als »ekelhaft«.

Im Januar hatte die Entertainerin die Regierung des US-Präsidenten für die Verabschiedung ihrer umstrittenen »Executive Orders« scharf kritisiert. »Es ist so traurig, zu sehen, wie unsere neue Regierung all die Freiheiten, für die wir jahrelang gekämpft und die wir gewonnen haben, langsam abbaut«, schrieb die damals 66-Jährige auf der Onlineplattform X (ehemals Twitter).

svs