Die Sichtung eines Wolfs hat den Karnevalsumzug in Leverkusen kurzzeitig unterbrochen. Gegen Mittag seien die ersten Hinweise von Bürgern über einen Wolf im Stadtgebiet eingegangen, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Die Meldungen erreichten auch den Karnevalsumzug. Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet , habe die Sichtung Unsicherheit bei den Karnevalisten ausgelöst, der Leiter unterbrach den Umzug daraufhin.
Eine Augenzeugin sagte dem WDR, sie habe das Tier durch die Fußgängerzone der Stadt laufen sehen, es habe aufgescheucht und angespannt gewirkt. In sozialen Medien sind ebenfalls Videos von dem Tier zu sehen. Die Polizei geht davon aus, dass es tatsächlich ein Wolf war.
Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, gingen auf die Suche nach dem Tier. »Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden«, so der Polizeisprecher. Der Wolf sei weitergelaufen und nach etwa einer Stunde letztmalig gesehen worden.
Die Polizei habe sich beim zuständigen Jäger und dem Veterinäramt erkundigt, was zu tun sei. »Es wurde uns gesagt, von dem Wolf gehe keinerlei Gefahr aus.« Wölfe seien für Menschen grundsätzlich ungefährlich, außer wenn sie krank seien oder dergleichen, hieß es. Das sei nicht der Fall gewesen. Der Karnevalszug habe demnach auch nur kurz angehalten.
