Das Team um Donald Trump versucht, Gerüchte über den Gesundheitszustand des Präsidenten zu zerstreuen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wies Spekulationen zurück.
Sie verlas eine Erklärung von Trumps Leibarzt Sean Barbabella, der dem 79-Jährigen eine »ausgezeichnete Gesundheit« seines Herz-Kreislauf-Systems bescheinigt. Auch in Bauch und Unterleib seien »alle wichtigen Organe sehr gesund und gut durchblutet«, erklärte Barbabella demnach.
Reaktion auf Zeitungsbericht
Trump hatte vergangene Woche wütend auf einen Bericht der »New York Times« über Altersmüdigkeit bei dem 79-Jährigen reagiert und von einem »Hetzartikel« gesprochen. Leavitt warf der Zeitung die Verbreitung von »Fake News« vor. Die Zeitung hatte über deutlich reduzierte Termine des Präsidenten berichtet und dies mit einem Video illustriert, auf dem Trump bei einem Termin im Weißen Haus mit dem Schlaf kämpft.
Ende Oktober war bekannt geworden, dass Trump sich einem MRT, auch Kernspintomografie genannt, unterzogen hatte. Leibarzt Barbabella betonte nun, die Untersuchung sei rein vorsorglich gewesen, um sicherzustellen, dass Trump »langfristig vital bleibt«.
Schminke auf der Hand bei einem Auftritt im November
Foto:Graeme Sloan / EPA
Im Juli hatte das Weiße Haus mitgeteilt, Trump leide unter einer chronischen Venenschwäche. Auf Fotos und Videoaufnahmen waren wiederholt große blaue Flecken auf Trumps Händen zu sehen, die teils mit Schminke überdeckt wurden. Zudem waren seine Fußgelenke deutlich geschwollen.
Schon im April hatte das Weiße Haus einen Gesundheitstest veröffentlicht, der Trump eine tadellose Verfassung bescheinigte. Dort waren unter anderem ein Sonnenschaden und Folgen des Attentats auf Trump dokumentiert worden.
