SpOn 04.02.2026
11:35 Uhr

Kristen Stewart outete sich im TV auch für andere


Schauspielerin und Regisseurin Kristen Stewart hat vor neun Jahren im Fernsehen öffentlich erklärt, dass sie lesbisch ist. Nun sagt sie, dass dies viel mehr als nur ein persönlicher Schritt gewesen sei.

Kristen Stewart outete sich im TV auch für andere

Mit ihrem öffentlichen Coming-out wollte Kristen Stewart, 35, auch ein gesellschaftliches Zeichen setzen. Das sagte sie in einem auf dem US-Sender ABC News  ausgestrahlten Gespräch mit der Moderatorin Linsey Davis.

»Es ging mir weniger darum, Details meiner Beziehung zu teilen«, sagte Stewart, »sondern darum, anzuerkennen, dass es Menschen gibt, die nicht in vollem Umfang am Leben teilhaben können, weil sie sich verstecken müssen.«

Die Schauspielerin, die einst durch die Vampir-Reihe »Twilight« berühmt wurde, hatte sich 2017 in der Fernsehshow »Saturday Night Live« geoutet. Sie sei »total lesbisch«, verkündete sie damals.

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Neun Jahre später spricht sie nun über die Warnungen, die sie vor ihrem Coming-out erhalten hatte. »Deiner Karriere würde es besser tun, wenn du nicht mit deiner Freundin Händchen haltend nach draußen gehen würdest«, hätten ihr nahestehende Menschen geraten.

Wie sie sagt, wären ihre Beziehungen früher oder später ohnehin an die Öffentlichkeit gekommen. Stewart habe nicht ein System unterstützen wollen, in dem sie sich wegen ihrer Sexualität verstecken muss. »Ich dachte mir: Ihr wollt also, dass ich ein unvollständiges Leben führe? Und ihr wollt, dass ich ein System aufrechterhalte, das Menschen ausschließt? Das kann ich einfach nicht.«

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Stewarts Karriere führte von Anfängen als Teeniestar in der »Twilight«-Saga über anspruchsvollere Schauspielrollen hin zu ihrer Arbeit als Regisseurin. Erst vor wenigen Tagen fand Kristen Stewart deutliche Worte über das Business in Hollywood. In einem Interview mit »The Sunday Times«  sagte sie, dass Schauspielerinnen »wie Dreck« behandelt würden. Die Leute in der Branche hätten erst angefangen, »mit mir zu reden, als hätte ich ein Gehirn«, nachdem sie als Regisseurin wahrgenommen worden sei, sagte sie.

elu