North West, 12, ist Aufmerksamkeit gewohnt. Jetzt verfolgt die Tochter von Kim Kardashian und Kanye West offenbar nicht nur eigene Projekte im Showbusiness, sie steigt ins Familienunternehmen ein. Und das, nachdem ihre Mutter vor einigen Tagen noch angegeben hatte, »hin- und hergerissen zu sein«, was die Karriere der Zwölfjährigen anging.
Jetzt hat sich Kardashian, 45, offenbar entschieden und eine Marke mit dem Firmennamen »NOR11« angemeldet, das meldet das »People Magazine« . Unter »NOR11«, das verdächtig kongruent mit dem Namen ihrer ältesten Tochter ist, sollen Kleidung und Accessoires, darunter Schuhe, Hüte, Uhren, Schmuck, Handtaschen und Kosmetiktaschen, vertrieben werden.
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Der Kardashian-Clan hätte damit ein weiteres Mitglied, das den Umsatz der Familie am Laufen hält. An der Spitze der Familie steht Kris Jenner, 70, Mutter von Kim. Sie förderte die Karrieren ihrer Töchter mit teils kontroversen Aktionen und baute damit ein Familienimperium auf . Zusammengezählt sind die Kardashian-Töchter milliardenschwer. Mit North folgt nun die nächste Generation.
Kris Jenner, North West und Kim Kardashian im Juli 2022
Foto:Tiziano Da Silva - Pierre Perusseau / Bestimage / IMAGO
Auf Instagram sammeln Norths Posts Millionen Likes. Der Account, so steht es in der Bio, ist »managed by parents« (deutsch: elterngemanaged).
Eigentlich sei sie »noch nicht wirklich bereit, Momager zu sein«, sagte Kardashian kürzlich in einem Podcast. Das Kofferwort aus »Mom« und »Manager« ist ein Spitzname für ihre Mutter Kris Jenner.
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Fälle von Kindern, die von ihren Eltern zu Marken aufgebaut werden, gibt es häufiger. Und nicht alle laufen gut. Die Schauspieler Lindsay Lohan, 38, und Macaulay Culkin, 44, haderten mit ihrem frühen Ruhm, rutschten ab in die Drogensucht. Offenbar sorgt sich auch Kardashian, dass sich ihre Tochter überfordern könnte. Sie wolle »sicherstellen, dass alles wirklich gut ausbalanciert ist«. Die Arbeitserfahrungen, die North sammle, sollten durch »genügend lustige Lebenserfahrungen« ausgeglichen werden.
Der Grund für ihre kritische Haltung gegenüber der Karriere ihrer zwölfjährigen Tochter liegt allerdings offenbar nicht nur in der Befürchtung, das Rampenlicht könne ihre Tochter belasten, sondern auch in der Sorge, die eigene Karriere könne darunter leiden. Zumindest sagte die 45-Jährige dazu in einem Interview: »Ich dachte, ich hätte schon vorher viel zu tun gehabt«, sagte Kardashian. »Wenn sie ein Shooting hat, muss ich den ganzen Tag da sein.« Immer häufiger stehe sie vor der Entscheidung: »sie oder ich«.
