Für seine Talkshow »Jimmy Kimmel Live!« ist der gleichnamige Moderator am Sonntag in Kalifornien mit dem Critics‘ Choice Award für die beste Talkshow ausgezeichnet worden (die Liste der Gewinner in allen anderen Kategorien finden Sie unter anderem hier ).
Nach der Preisverleihung blickte Kimmel auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück – darunter die sechstägige Aussetzung seiner Show aufgrund seiner Kommentare zum Tod des Trump-Vertrauten und evangelikalen Hardliners Charlie Kirk.
»Es war fast schon eine Nahtoderfahrung für mich«, sagte Kimmel den anwesenden Journalistinnen und Journalisten. »Natürlich nicht im wörtlichen Sinne, aber ich fühlte mich ein bisschen wie Tom Sawyer und Huck Finn, die ihre eigene Beerdigung beobachten, als all diese Dinge passierten.«
Nach heftigen Protesten gegen die Absetzung war der 58-jährige Starmoderator am 23. September auf den Bildschirm zurückgekehrt. Er sah sich jedoch weiterhin der Kritik von Präsident Donald Trump ausgesetzt, der wiederholt ein Ende der Show gefordert hatte.
In seiner Dankesrede ging Kimmel direkt darauf ein und dankte Trump, ohne den er und sein Team »heute Abend mit leeren Händen nach Hause gehen« würden. »Vielen Dank, Herr Präsident, für all die vielen lächerlichen Dinge, die Sie jeden Tag tun«, fuhr der Late-Night-Moderator fort. »Es waren ein paar ereignisreiche Wochen, und wir können es kaum erwarten, morgen Abend wieder auf Sendung zu gehen, um darüber zu sprechen.«
Jimmy Kimmel roasts Donald Trump after winning the #CriticsChoiceAward for Best Talk Show:
— Variety (@Variety) January 5, 2026
"And most of all, I want to thank our president, Donald Jennifer Trump, without whom, we would be going home empty handed tonight. So thank you, Mr. President, for all the many ridiculous… pic.twitter.com/kpEc8JZTa9
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Kimmel dankte ausdrücklich seinen Unterstützern: »Vielen Dank an alle Autoren, Schauspieler, Produzenten und Gewerkschaftsmitglieder, von denen viele hier im Saal sind, die uns unterstützt haben, die sich wirklich für uns eingesetzt und uns daran erinnert haben, dass wir die Meinungsfreiheit in dieser Stadt und in diesem Land nicht als selbstverständlich betrachten dürfen.«
