SpOn 20.11.2025
15:28 Uhr

Jessie J und Herzogin Kate tauschen sich über Krebserkrankung aus


Sängerin Jessie J und Herzogin Kate haben beide offen über ihre Krebsdiagnosen gesprochen. Es sei besonders schwierig, so etwas durchzustehen, wenn man im Rampenlicht stehe, sagte Jessie J. Bei einem Treffen umarmten sie sich spontan.

Jessie J und Herzogin Kate tauschen sich über Krebserkrankung aus

Herzogin Kate, 43, und Sängerin Jessie J, 37, haben sich bei der Royal Variety Performance in der Londoner Royal Albert Hall innig umarmt. »Von Mutter zu Mutter, die beide gerade eine Krebserkrankung durchgemacht haben, wollte ich sie einfach nur umarmen«, sagte Jessie J dem britischen »Independent« . »Wir haben darüber gesprochen, dass es nicht leicht ist, so etwas durchzustehen, insbesondere wenn man im Rampenlicht steht«, fügte sie hinzu.

Die Princess of Wales hatte ihre Krebserkrankung 2024 öffentlich gemacht. In einer persönlichen Videobotschaft sagte sie damals, dass sie sich einer Chemotherapie unterziehe. Die Nachricht kam nach wochenlangen Spekulationen über Kates Gesundheitszustand. Im September 2024 teilte die Frau des britischen Thronfolgers Prinz William dann mit, dass sie die Chemotherapie abgeschlossen habe.

Sängerin Jessie J, mit bürgerlichem Namen Jessica Cornish, wandte sich im Juni dieses Jahres an ihre Fans, um ihre Brustkrebsdiagnose zu teilen. Über soziale Medien berichtete sie auch über die Details ihrer Brustamputation. Sie verschob später ihre geplante Herbsttournee, weil sie sich einer zweiten Operation unterziehen müsse.

Erster roter Teppich für William und Kate

Jessie J trat bei der Veranstaltung in der Royal Albert Hall neben anderen Künstlern auf. Kate und Prinz William saßen im Publikum. Für das royale Ehepaar war es der erste rote Teppich, den sie seit Kates Erkrankung zusammen beschritten.

Erst kürzlich hatten William und Kate in einem Interview erzählt, dass sie sich dazu entschieden hatten, ehrlich mit ihren Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis über Kates Krebserkrankung zu sprechen. »Das hat seine guten und seine schlechten Seiten. Manchmal hat man das Gefühl, dass man zu viel mit den Kindern teilt, was man vielleicht nicht tun sollte«, so der Thronfolger. »Aber die meiste Zeit über funktioniert es nicht, Dinge vor ihnen zu verbergen.«