SpOn 01.02.2026
11:55 Uhr

Jeffrey Epstein: Olympia-2028-Boss Casey Wasserman bereut Mails an Ghislaine Maxwell


Neu veröffentlichte Epstein-Files brachten auch seine E-Mails ans Licht: Nun hat sich der Chef des Olympia-Organisationskomitees von Los Angeles, Casey Wasserman, zu den anzüglichen Nachrichten an Ghislaine Maxwell geäußert.

Jeffrey Epstein: Olympia-2028-Boss Casey Wasserman bereut Mails an Ghislaine Maxwell

Der Chef der Olympischen Spiele Los Angeles 2028, Casey Wasserman, hat um Entschuldigung dafür gebeten, vor mehr als 20 Jahren mit der wegen Sexhandels verurteilten Ghislaine Maxwell kommuniziert zu haben. Zuvor waren eine Reihe persönlicher E-Mails zwischen den beiden veröffentlicht worden.

Neue Akten im Zusammenhang mit dem verstorbenen Finanzier und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, die das US-Justizministerium am Freitag veröffentlichte, enthielten einen E-Mail-Austausch zwischen Wasserman, der damals verheiratet war, und Maxwell aus dem Jahr 2003.

Wasserman, der das LA28-Olympiaprojekt seit der Bewerbungsphase führt und derzeit Vorsitzender des Organisationskomitees ist, schrieb laut »Guardian«  in einer Mail an Maxwell: »Ich denke ständig an dich. Also, was muss ich tun, damit ich dich in einem engen Lederoutfit sehe?« In einer anderen Mail bietet Maxwell Wasserman an, ihm eine Massage zu geben, die »einen Mann wild machen« könne.

»Ich bedauere meine Korrespondenz mit Ghislaine Maxwell zutiefst«

Nun erklärte Wasserman in einer Stellungnahme: »Ich hatte nie eine persönliche oder geschäftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein.« Zwar sei er 2002 mit dem Epstein-Flugzeug geflogen, dies aber nur im Rahmen einer humanitären Reise als Teil einer Delegation der Clinton Foundation. »Es tut mir furchtbar leid, in irgendeiner Weise mit einem von beiden in Verbindung gebracht zu werden.«

Maxwell, Epsteins frühere Freundin, wurde 2020 verhaftet, nachdem Bundesankläger ihr vorgeworfen hatten, zwischen 1994 und 2004 Mädchen für sexuelle Begegnungen mit Epstein angeworben und manipuliert zu haben. Sie wurde 2021 unter anderem wegen Sexhandels mit einer Minderjährigen schuldig gesprochen und zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Epstein starb 2019 im Gefängnis, während er auf seinen Prozess wartete.

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»Ich bedauere meine Korrespondenz mit Ghislaine Maxwell zutiefst«, sagte Wasserman und fügte hinzu, sie habe stattgefunden, bevor die Verbrechen von ihr und Epstein »bekannt wurden«.

bka/Reuters