Ein fünfjähriger Junge ist in Japan auf einem Ski-Travelator, einer Art Förderband für Skifahrer, tödlich verunglückt. Das Kind sei in einem Skigebiet in der Präfektur Hokkaido gestürzt, als es versuchte, das Band zu verlassen. Dabei sei sein Arm in dem Gerät eingeklemmt worden, berichten mehrere Medien, darunter die BBC , der »Guardian« und »Asahi Shimbun« .
Den örtlichen Einsatzkräften zufolge habe die Mutter des Jungen am Sonntagmorgen einen Notruf abgesetzt, schreibt »Asahi Shimbun«. Da die Rettungskräfte Teile des Förderbands zerlegen mussten, habe es etwa 40 Minuten gedauert, bis er befreit war. Schon zu diesem Zeitpunkt war er bewusstlos, er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde der Tod des Kindes festgestellt.
Der Ski-Travelator ist laut den Berichten nur ungefähr 60 Zentimeter breit und hat keine Handläufe. Er verfügt über einen Sicherheitsmechanismus. Dieser soll laut BBC dafür sorgen, dass das Band sofort anhält, wenn etwas eingeklemmt wird. Im Fall des Kindes sei es jedoch erst gestoppt, als die Mutter den Notausknopf drückte. Mitarbeiter des betroffenen Resorts sagten demnach, der Mechanismus habe früher an dem Tag funktioniert. Die Polizei untersucht den Vorfall nun.
