Die US-Regierung schickt Beamte der Einwanderungsbehörde ICE zu den Olympischen Winterspielen nach Italien. Wie ein Sprecher der Behörde der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, soll die ICE-Abteilung für Heimatschutz (Homeland Security Investigations) den Sicherheitsdienst des US-Außenministeriums unterstützen und zudem dem »Gastgeberland bei der Überprüfung und Minderung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen« helfen.
BREAKING ICE agents to help with security at Winter Olympics in Italy.
— AFP News Agency (@AFP) January 27, 2026
"At the Olympics, ICE's Homeland Security Investigations is supporting the US Department of State's Diplomatic Security Service and host nation to vet and mitigate risks from transnational criminal… pic.twitter.com/GIdPdtpnr6
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Für die Eröffnungsfeier der Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. Februar) haben sich US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio angekündigt. Präsident Donald Trump wird voraussichtlich nicht nach Italien reisen.
ICE teilte mit: »Alle Sicherheitsmaßnahmen unterliegen weiterhin der italienischen Autorität.« Weiter hieß es: »Selbstverständlich führt ICE keine Einwanderungskontrollmaßnahmen im Ausland durch.«
Die mögliche ICE-Präsenz in Italien hatte im Gastgeberland der Spiele Debatten ausgelöst. Die Behörde steht auch in Europa nach den Todesschüssen auf die Zivilisten Renée Good und Alex Pretti in der Stadt Minneapolis in der Kritik. In den USA setzt Präsident Trump Tausende ICE-Beamte ein, um gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Deren Vorgehen löste landesweite Proteste aus.
