SpOn 22.01.2026
11:44 Uhr

Istanbul: Vermisster russischer Schwimmer tot im Bosporus gefunden


Beim herausfordernden Schwimmwettkampf durch den Bosporus, bei dem sich die Teilnehmer von Asien nach Europa kämpfen, verschwand Nikolai Swetschnikow vor fünf Monaten. Jetzt hat seine Familie Gewissheit.

Istanbul: Vermisster russischer Schwimmer tot im Bosporus gefunden

Fünf Monate nach einem Schwimmwettbewerb durch den Bosporus in Istanbul ist ein vermisster russischer Schwimmer tot aufgefunden worden. Vor zwei Tagen sei eine Leiche in der türkischen Meerenge gefunden worden, dabei handele es sich um den Schwimmer Nikolai Swetschnikow, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zu dem Schluss seien die Behörden nach einem DNA-Abgleich mit dessen Eltern gekommen.

Freunde und Verwandte suchten nach ihm

Im August hatte der damals 30-jährige Setschnikow am jährlichen Wettbewerb Bosphorus Cross Continental Swim teilgenommen, war aber nicht angekommen. Tagelang hatten die Küstenwache sowie Freunde und Verwandte das Ufer nach dem Vermissten abgesucht.

Bei dem Wettkampf schwimmen die Teilnehmer von Asien nach Europa, das Rennen ist 6,5 Kilometer lang. Der Bosporus wird in der Zeit für den Schiffsverkehr gesperrt.

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Ein anderer Teilnehmer aus Russland sagte, er habe Swetschnikow bereits auf der ersten Hälfte der Strecke überholt. Er sei langsam im Bruststil geschwommen und habe immer wieder angehalten.

Nach Angaben des Gouverneursamtes nahmen im vergangenen Jahr 2800 Athletinnen und Athleten aus 81 Ländern teil. Der Wettbewerb gilt als herausfordernd – in der Meerenge, die das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet, müssen die Schwimmer mit starker Strömung und Wellengang rechnen.

mfu/dpa