Die US-Regierung hat potenzielle Militärverkäufe an Israel im Wert von mehr als 6,5 Milliarden Dollar genehmigt. Dies teilte das Pentagon am Freitag (Ortszeit) mit.
Die Genehmigung durch das US-Außenministerium umfasse drei separate Verträge. Darunter sei ein möglicher Verkauf von leichten taktischen Fahrzeugen samt Ausrüstung für schätzungsweise 1,98 Milliarden Dollar sowie der Verkauf von Apache-Kampfhubschraubern des Typs AH-64E für 3,8 Milliarden Dollar. Ein dritter Rüstungsauftrag habe ein Volumen von 740 Millionen Dollar. Hauptauftragnehmer für die Fahrzeuge sei AM General LLC, während die Apache-Hubschrauber von Boeing und Lockheed Martin geliefert werden sollen.
»Die Vereinigten Staaten sind der Sicherheit Israels verpflichtet. Für die nationalen US-Interessen ist es von größter Bedeutung, Israel bei der Bewahrung einer starken und schlagfertigen Selbstverteidigungsfähigkeit zu unterstützen«, erklärte das Außenministerium am Freitag.
Jährliche Waffenlieferungen
Die USA unterstützen Israel jährlich mit Waffenlieferungen im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar – oft sind dies Hilfsleistungen und keine Verkäufe. Washington ist der engste Verbündete Israels. Die USA traten im Krieg zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel neben Ägypten, Katar und der Türkei als Vermittler auf.
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US-Präsident Donald Trump verkündete vor rund zwei Wochen den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe für den Gazastreifen. Am Donnerstag sagte er, die Hamas sei gemäß der Waffenruhe-Vereinbarung bereit, die Waffen abzugeben. Die Hamas lehnt dies bisher jedoch ab.
