Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen.
- Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, etwa in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo sich Militärstützpunkte der USA befinden. In der US-Botschaft im saudi-arabischen Riad schlagen zwei Drohnen ein. In Dubai steigt nach einem »Drohnenvorfall« Rauch aus dem US-Konsulat auf.
- Die proiranische Hisbollah-Miliz greift in die Kämpfe ein und attackiert Israel. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen im Libanon, Tausende Libanesen suchen Schutz in Notunterkünften.
- Bundeskanzler Friedrich Merz findet im Oval Office lobende Worte für Donald Trump nach dem Angriff auf Iran.
- Der US-Präsident droht Spanien, das den USA die Nutzung seiner Militärbasen für den Irankrieg untersagt, mit der Einstellung des Handels. Frankreich schickt derweil einen Flugzeugträger ins Mittelmeer.
- In Frankfurt landet am Mittag der erste Flieger mit deutschen Urlaubsrückkehrern aus Nahost – organisiert von privaten Reiseanbietern. Die Bundesregierung plant für Mittwoch einen ersten Rückholflug für in Nahost gestrandete Deutsche.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Seit Jahren leben deutsche Influencer in Dubai und preisen die angeblich so sichere Golfmonarchie. Nun gehen dort Raketen nieder. Wie verkauft man seinen Followern einen Krieg?
- Iran hat die Straße von Hormus weitgehend blockiert: Der Ölpreis schießt in die Höhe, Gas verteuert sich kurzzeitig um fast 50 Prozent. Die Folgen für die Weltwirtschaft und Verbraucher könnten gravierend sein.
- Die Hisbollah tappt in Israels Falle: Die libanesische Schiitenmiliz schießt Raketen und Drohnen auf Israel. Dessen Armee scheint nur darauf gewartet zu haben.
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Anschlagsrisiko, neue Gefahren für die Bundeswehr, Futter für Populisten: Das sind die größten Risiken für Deutschland in der Irankrise
- Er soll retten, was vom Regime in Teheran übrig ist: Ali Larijani hat die Führung in Iran übernommen.
- Russland könnte zum Gewinner des Irankriegs werden: Wenn das Regime in Teheran fällt, verliert Russland einen wichtigen Verbündeten. Trotzdem machen in Moskau auch Jubelmeldungen die Runde.
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USA signalisieren Schutz für Tanker – Ölpreise steigen weniger schnell
US-Präsident Donald Trump will den von Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern – auch mit der eigenen Marine. »Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren«, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die Maßnahmen sollen eine mögliche Energiekrise wegen des Irankriegs verhindern.
Trumps Ankündigung dämpfte den Anstieg der Ölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent hatte am Dienstag zwischenzeitlich 85,54 US-Dollar gekostet – der höchste Stand seit Juli 2024. Später sank der Preis für diese Sorte auf 80,26 Dollar. Das waren 2,52 Dollar mehr als am Vortag und gut 7 Dollar mehr als zu Beginn des Irankriegs.
Tanker in der Straße von Hormus (Dezember 2018). Foto: Hamad I Mohammed / REUTERS
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Langstrecken-WM in Katar wird verschoben
Vom 26. bis zum 28. März hätte in Katar eigentlich die Langstrecken-Weltmeisterschaft starten sollen. Der Termin wurde jetzt allerdings verschoben: Die »Sicherheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Fans« habe »oberste Priorität«, hieß es zur Begründung von dem Motorsport-Weltverband Fia nach Rücksprache mit dem Katarischen Automobil- und Motorradverband (QMMF). Man beobachte weiter »die Entwicklungen in der Region, und unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen betroffen sind. Wir hoffen auf Ruhe, Sicherheit und eine Rückkehr zur Stabilität.«
Zu gegebener Zeit soll mitgeteilt werden, wann genau die Veranstaltung über 1812 Kilometer auf dem Lusail International Circuit nördlich der Hauptstadt Doha in der zweiten Saisonhälfte nachgeholt werden könne.
Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.
Zu gegebener Zeit soll mitgeteilt werden, wann genau die Veranstaltung über 1812 Kilometer auf dem Lusail International Circuit nördlich der Hauptstadt Doha in der zweiten Saisonhälfte nachgeholt werden könne.
Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.
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Angebliche Spione der Revolutionswächter in Katar gefasst
Sicherheitsbehörden in Katar haben zehn angebliche Spione der iranischen Revolutionswächter festgenommen. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur QNA. Drei weitere sollten demnach Sabotageakte verüben und waren im Umgang mit Drohnen geschult. Sie hätten ihre Verbindung zu der iranischen Elitestreitmacht eingeräumt.
Im Zuge der US-israelischen Angriffe auf Iran sind auch Golfstaaten wie Katar ins Visier des iranischen Militärs geraten. Seit Samstag feuerte Iran nach Angaben der Regierung in Doha mehr als hundert ballistische Raketen sowie zahlreiche Drohnen auf Katar ab. Auch der internationale Flughafen in Doha, eines der wichtigsten Drehkreuze in der Region, war demnach Ziel der Angriffe. Die Regierung Katars warf der iranischen Führung vor, nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige zivile Infrastruktur zu attackieren.
Im Zuge der US-israelischen Angriffe auf Iran sind auch Golfstaaten wie Katar ins Visier des iranischen Militärs geraten. Seit Samstag feuerte Iran nach Angaben der Regierung in Doha mehr als hundert ballistische Raketen sowie zahlreiche Drohnen auf Katar ab. Auch der internationale Flughafen in Doha, eines der wichtigsten Drehkreuze in der Region, war demnach Ziel der Angriffe. Die Regierung Katars warf der iranischen Führung vor, nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige zivile Infrastruktur zu attackieren.
- Mehr Hintergründe hier: Die Golfstaaten standen für Luxus. Jetzt sind sie ein Angriffsziel
Raketen über Doha (am Dienstag). Foto: Mahmud Hams / AFP
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Leseempfehlung: Den USA und den Golfstaaten gehen die Abfangraketen aus
Besonders den Golfstaaten mangelt es an Abfangraketen, auch bei Amerikanern und Israelis werden sie knapp – und das vier Tage nach Kriegsbeginn. Offenbar wurden die Golfstaaten von der Vehemenz der iranischen Reaktion auf den Angriff der USA und Israels überrascht. Laut einem Bericht von »Bloomberg« hat Katar noch Patriot-Raketen für vier Tage übrig, in Bahrain dürfte die Lage in Anbetracht der ohnehin kleinen Luftverteidigung ähnlich schlecht stehen. Hilfe könnte ausgerechnet aus Europa kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Eine schwarze Rauchwolke steigt am 1. März 2026 aus einem Lagerhaus im Industriegebiet von Sharjah City in Dubai auf. Foto: Altaf Qadri / AP / dpa
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Israelische Armee: Unterirdische Atomanlage in Iran angegriffen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine unterirdische Atomanlage in Iran attackiert. Der israelische Militärgeheimdienst habe die Aktivitäten der Wissenschaftler weiter verfolgt und ihren neuen Standort lokalisiert, »sodass ein präziser Angriff auf die geheime unterirdische Anlage möglich war«, erklärte die israelische Armee am Dienstag. Sie veröffentlichte eine Karte, auf der die Anlage am östlichen Stadtrand von Teheran zu sehen ist.
An dem Standort habe »eine Gruppe von Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung einer Schlüsselkomponente für Atomwaffen« gearbeitet, hieß es weiter. Die Wissenschaftler hätten an dem unterirdischen Standort gearbeitet, nachdem Israel im Juni vergangenen Jahres im Zwölftagekrieg mehrere iranische Atomanlagen angegriffen hatte.
Damals hatten Israel mit den USA drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. US-Präsident Donald Trump zufolge wurden die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan in dem zwölf Tage dauernden Krieg vollständig zerstört, der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar. Die Angriffe im Juni erfolgten mit dem erklärten Ziel, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.
Damals hatten Israel mit den USA drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. US-Präsident Donald Trump zufolge wurden die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan in dem zwölf Tage dauernden Krieg vollständig zerstört, der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar. Die Angriffe im Juni erfolgten mit dem erklärten Ziel, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.
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Israel meldet massive iranische Angriffe – Explosionen in Jerusalem
Iran hat Israel binnen 30 Minuten erneut mit zwei massiven Angriffswellen überzogen. Wie die israelische Polizei erklärte, gingen am späten Dienstagabend Meldungen über herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv ein. Polizisten und Experten für Bombenentschärfung seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren. Nach Angaben von Rettungskräften wurde eine Frau von den Trümmerteilen leicht verletzt.
Wenige Minuten später meldete die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulten die Luftalarm-Sirenen. Reporter berichteten von anschließenden Explosionen in Jerusalem. Ein Journalist in Netanja nördlich von Tel Aviv sah Raketen am Nachthimmel.
Rakete des israelischen Iron Dome zur Luftabwehr (3. März). Foto: Atef Safadi / EPA
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Khamenei wird in schiitischem Heiligtum beigesetzt
Der getötete ehemalige Oberste Führer Irans, Ali Khamenei, soll nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars in einem schiitischen Heiligtum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Laut der Agentur, die den Revolutionswächtern nahesteht, soll Khameneis Beisetzung voraussichtlich hinter dem Schrein des achten schiitischen Imams Resa stattfinden. Das Mausoleum gilt als wichtigstes Heiligtum der Schiiten in Iran.
Zuvor ist laut Fars eine öffentliche Abschiedszeremonie in Teheran geplant. Details zum Ablauf und Zeitplan sollen später bekannt gegeben werden.
Maschhad, eine Millionenmetropole im Nordosten des Landes, ist die zweitgrößte Stadt in Iran. Khamenei war dort am 19. April 1939 geboren worden. Er starb bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar in Teheran. Einen Nachruf lesen Sie hier.
Maschhad, eine Millionenmetropole im Nordosten des Landes, ist die zweitgrößte Stadt in Iran. Khamenei war dort am 19. April 1939 geboren worden. Er starb bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar in Teheran. Einen Nachruf lesen Sie hier.
Ein Plakat in Teheran zeigt Khamenei. Foto: IMAGO/Fatemeh Bahrami
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Feuer nach »Drohnenvorfall« an US-Konsulat in Dubai
Das US-Konsulat in Dubai wurde von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen. Der US-Sender CNN konnte Videos verifizieren, die eine schwarze Rauchwolke zeigen, die über dem Konsulatsgebäude aufsteigt und aus großer Entfernung sichtbar ist. In einem Beitrag auf X gab das Medienbüro von Dubai später bekannt, dass das durch einen »Drohnenvorfall« verursachte Feuer gelöscht und niemand verletzt worden sei.
Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen. Die iranischen Angriffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauern auch am vierten Tag des Kriegs an. Insgesamt habe sich die Lage aber beruhigt, sagten Augenzeugen der Nachrichtenagentur dpa. Seit zwei Tagen habe es kaum Explosionen gegeben.
Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen. Die iranischen Angriffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauern auch am vierten Tag des Kriegs an. Insgesamt habe sich die Lage aber beruhigt, sagten Augenzeugen der Nachrichtenagentur dpa. Seit zwei Tagen habe es kaum Explosionen gegeben.
Bei den verschiedenen Explosionen in Dubai handle es sich um Einsätze zur Flugabwehr, teilte das Medienbüro mit. Die Behörden verfolgten die Lage genau und würden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die öffentliche Ordnung sicherzustellen.
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Frankreich schickt Flugzeugträger ins Mittelmeer
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Flugzeugträger Charles de Gaulle, dessen Luftstreitkräfte und Marine-Eskorte damit beauftragt, aus der Ostsee ins Mittelmeer aufzubrechen, um die Verbündeten zu schützen. Eine entsprechende Verkündung veröffentlichte er unter anderem auf X.
»Angesichts dieser instabilen Lage und der Unsicherheiten der kommenden Tage habe ich angewiesen, dass der Flugzeugträger Charles de Gaulle in Richtung Mittelmeer in See stechen soll«, sagte er.
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Keine Rückendeckung von Merz für Sánchez
In Spanien dürfte es nicht unbemerkt bleiben, dass Kanzler Merz das Land, immerhin ein EU-Partner, mit keinem Wort gegen Trumps Vorwürfe verteidigt hat. In Bezug auf die Ausgaben für Verteidigung gab er Trump sogar recht. Spanien sei das einzige Nato-Land, das das gemeinsam vereinbarte 5-Prozent-Ziel nicht akzeptiere, sagte er. »Spanien muss sich daran halten.«
Immerhin ist Sánchez in guter Gesellschaft. Auch zu Trumps Vorwürfen gegen Großbritanniens Premier Keir Starmer (»kein Winston Churchill«) schwieg Merz.
Immerhin ist Sánchez in guter Gesellschaft. Auch zu Trumps Vorwürfen gegen Großbritanniens Premier Keir Starmer (»kein Winston Churchill«) schwieg Merz.
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Israel will Luftraum teilweise öffnen
Israel will seinen Luftraum teilweise öffnen, um im Ausland gestrandete Staatsbürger zurück ins Land kommen zu lassen. »Nach Lagebewertungen der Sicherheitsbehörden wird der Luftraum bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geöffnet«, sagte die israelische Verkehrsministerin Miri Regev laut dem Sender N12. Der Betrieb am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv soll dann schrittweise aufgenommen werden. Nach dem derzeitigen Plan wird es jedoch nur Ankünfte von Passagieren geben: In den Flugzeugen, die den Flughafen Ben Gurion verlassen, um Israelis aus dem Ausland zu holen, werden keine Passagiere zugelassen.
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Spanische Regierung reagiert auf Trump: »Bürger verdienen mehr Wohlstand – nicht mehr Probleme«
Trumps Embargo-Drohung gegen Spanien ist auch deswegen bemerkenswert, weil er sich dadurch mit der gesamten EU anlegen würde. In Handelsfragen entscheidet die EU-Kommission. In der Vergangenheit hatte sie Spanien bereits gegen Drohungen aus den USA verteidigt.
In einer ersten Reaktion drängt die spanische Regierung deshalb auf die Einhaltung entsprechender Abkommen mit der EU. Spanien setze sich für freien Handel ein, heißt es in Regierungskreisen weiter – wohlgemerkt »auf der Grundlage gegenseitigen Respekts«. Zudem erlaubt man sich eine weitere Spitze: Die Bürger forderten und verdienten »mehr Wohlstand – nicht mehr Probleme«.
In einer ersten Reaktion drängt die spanische Regierung deshalb auf die Einhaltung entsprechender Abkommen mit der EU. Spanien setze sich für freien Handel ein, heißt es in Regierungskreisen weiter – wohlgemerkt »auf der Grundlage gegenseitigen Respekts«. Zudem erlaubt man sich eine weitere Spitze: Die Bürger forderten und verdienten »mehr Wohlstand – nicht mehr Probleme«.
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Leseempfehlung: Warum Kriege im Namen der Freiheit meist scheiterten
Die »Stunde der Freiheit« habe für Iran geschlagen, sagt Donald Trump. Immer wieder gaben die USA vor, mit Militäreinsätzen andere Länder von Tyrannei zu befreien. Nur in vier Fällen entstanden so stabile Demokratien. Mehr dazu lesen Sie hier.
Foto: Christophe Calais / Corbis via Getty Images
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Kurzanalyse: Spaniens Regierungschef pokert hoch
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sucht seit Wochen den Konflikt mit den USA – nicht nur, aber auch aus innenpolitischen Gründen. Sánchez inszeniert sich als eine Art Anti-Trump. Der Sozialist legte sich mit Elon Musk an, zuletzt kritisierte er den aus seiner Sicht völkerrechtswidrigen Irankrieg so deutlich wie kein anderer europäischer Regierungschef. Zudem verbot er den Amerikanern, ihre Militärbasen im Land für die Operation zu nutzen (lesen Sie hier mehr).
Die Frage war, wie wütend die US-Regierung auf die Entscheidung reagieren würde. Trumps Wortwahl eben im Oval Office (»schrecklich«, »wir wollen mit Spanien nichts zu tun haben«) ist hart. Mit einer ausschließlich verbalen Konfrontation könnte Sánchez aber gut leben. Seinen Kernwählern spricht er schließlich aus der Seele, wenn er betont, wie schnell der Krieg außer Kontrolle geraten könnte – und dass das Völkerrecht im Nahen Osten genauso gelte wie in der Ukraine.
Die Frage war, wie wütend die US-Regierung auf die Entscheidung reagieren würde. Trumps Wortwahl eben im Oval Office (»schrecklich«, »wir wollen mit Spanien nichts zu tun haben«) ist hart. Mit einer ausschließlich verbalen Konfrontation könnte Sánchez aber gut leben. Seinen Kernwählern spricht er schließlich aus der Seele, wenn er betont, wie schnell der Krieg außer Kontrolle geraten könnte – und dass das Völkerrecht im Nahen Osten genauso gelte wie in der Ukraine.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. Foto: Fernando Sanchez/Getty Images
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Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Der Bundeskanzler ist zu Besuch in Washington, und in Deutschland kehren die ersten Urlauber aus Nahost zurück. Was am Dienstag noch geschah, lesen Sie hier im Newsblog.
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Mit Material der Agenturen


