SpOn 24.01.2026
03:30 Uhr

Iran vs. USA: Teheran droht mit »Krieg mit allen Mitteln« bei US-Angriff


Angesichts der Verlegung einer US-Flugzeugträgergruppe droht Iran mit Vergeltung bei einem Angriff. Das Militär sei in Alarmbereitschaft – während US-Präsident Trump Teheran vor Hinrichtungen und neuem Atomprogramm warnt.

Iran vs. USA: Teheran droht mit »Krieg mit allen Mitteln« bei US-Angriff

Iran hat angesichts der Verlegung  einer US-Flugzeugträgergruppe in die Region für den Fall eines Angriffs mit ‌einem »Krieg mit allen Mitteln« gedroht. »Sollten die Amerikaner die Souveränität und territoriale Integrität Irans verletzen, werden wir antworten«, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Wie eine iranische Antwort aussehen könnte, ließ er offen. Das Militär sei auf das schlimmste Szenario vorbereitet, weshalb in Iran alles in höchster ‌Alarmbereitschaft sei. Iran stehe unter ständiger militärischer Bedrohung durch die USA und ⁠habe ‍keine andere Wahl, als zurückzuschlagen, sagte der iranische Regierungsvertreter weiter.

In den kommenden Tagen wird in der Region die Eingreiftruppe eines US-Flugzeugträgers erwartet. US-Präsident Donald ​Trump hatte am Donnerstag gesagt, die USA hätten ‌eine »Armada« auf den Weg ⁠geschickt. Er hoffe jedoch, sie nicht einsetzen zu müssen.

USA erneuern Warnung an Teheran

Trump erneuerte seine Warnung an Teheran, weder Demonstranten hinzurichten noch das Atomprogramm des Landes wieder aufzunehmen. Bei den Protesten in Iran ⁠sind nach Angaben eines Insiders aus der Regierung mindestens 5000 Menschen getötet worden.

Noch vor zwei Wochen hatten die Golfstaaten und Israel Donald Trump davon überzeugt, dass ein Angriff während der anhaltenden Proteste gegen das Regime in Teheran unkalkulierbare Risiken bergen würde. Ihr wichtigstes Argument: Inmitten von Demonstrationen und US-Luftschlägen könnte eine noch radikalere Führung an die Macht gelangen.

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Auslöser der Proteste in Iran, die Ende Dezember begannen, war ‌der Wertverfall der iranischen ‍Währung Rial. Sie weiteten sich jedoch schnell zu landesweiten Demonstrationen mit Forderungen nach einem ‍Sturz der klerikalen Führung aus. Die Unruhen stellen die größte innenpolitische Herausforderung für die Führung in Teheran ‍seit mindestens drei Jahren dar. Die iranische Regierung macht ausländische ⁠Akteure für ​die Gewalt verantwortlich.

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jon/AFP