Wichtige Updates
Sortierung
Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Die israelischen Streitkräfte melden eine Attacke mit 80 Kampfflugzeugen. Iran spricht von acht Toten.
- Fotos zeigen einen großen Brand in Teheran. Israel hat außerdem die Hisbollah attackiert, der Libanon spricht von 41 Toten.
- Donald Trump verlangt die »bedingungslose Kapitulation«. Irans Präsident Masoud Pezeshkian weist die Forderung als »absurd« zurück. Pezeshkian bat Nachbarländer Irans für Angriffe um Entschuldigung und sagte, Iran werde von weiteren Angriffen absehen, nur Gegenschläge ausführen. Angriffe durch Iran auf Nachbarländer gingen trotzdem weiter.
- Die Entschuldigung Pezeshkians löst Kritik aus: Iranische Hardliner werfen ihm vor, Schwäche zu zeigen, den nationalen Stolz zu verletzen und dem Land zu schaden.
- Der Flughafen von Dubai hat kurzzeitig den Betrieb eingestellt. Ein Augenzeuge berichtet von einer Explosion. Die Regierung teilt mit, die Flugabwehr habe ein Geschoss abgefangen und dementierte Gerüchte über einen Drohnenangriff, der auf Videos in den sozialen Medien zu sehen sein soll. Laut den Behörden starb ein Mann in der emiratischen Metropole durch Trümmer eines abgefangenen Geschosses.
- Erstmals meldet sich nun der Präsident der Emirate zu Wort. In einem Video warnt Mohammed bin Zayed die »Feinde der VAE«: Die Emirate hätten »eine dicke Haut und bitteres Fleisch« und seien »keine leichte Beute«.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Folgen des Irankriegs: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa?
- Der Wutkrieger: Donald Trump versprach erst Frieden und »America First«, doch dann packte ihn die Lust an der Zerstörung. Seine Anhänger kommen da nicht hinterher. Die SPIEGEL-Titelstory.
- Warum die Golfstaaten ausgerechnet Selenskyj um Hilfe bitten: Gegen Schwärme aus Raketen und Drohnen setzen die reichen Golfstaaten fast ausschließlich auf teure Abwehrsysteme. Die könnten ihnen aber bald ausgehen – eine Lösung könnte das kriegserfahrene Kyjiw bieten.
- Warum sich Merz jetzt von Trump absetzt: Im Oval Office erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz noch seine Unterstützung für den Krieg der USA und Israels gegen Iran. In einem neuen Statement geht er auf einmal auf Distanz. Was ist passiert?
- »Im Libanon breitet sich Panik aus«: Israel attackiert den Libanon nach dem Kriegseintritt der Hisbollah massiv. Im Land herrscht Angst. Viele Menschen fragen sich, wie die eigene Regierung nun gegen die Miliz vorgehen kann.
- Netanyahus Triumph könnte Israel schwer schaden: Eine gemeinsame Iran-Operation mit den USA ist für den israelischen Premier wie ein Traum, der wahr geworden ist. Ihn selbst könnte das zur Wiederwahl tragen, doch für sein Land sind die Konsequenzen möglicherweise verheerend.
- So bedroht der Irankrieg die Ukraine: In der Golfregion werden jeden Tag Hunderte Patriot-Flugabwehrraketen verschossen. Sie fehlen an anderer Stelle.
- Der Beschuss der Schule von Minab: Dutzende Kinder sollen getötet worden sein. Was wir wissen und was nicht
- An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff: Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: Benzin- und Dieselpreise in Deutschland steigen weiter
Das Tanken wird auch hierzulande während des Irankriegs immer teurer. Laut dem Portal clever-tanken.de kostet Diesel an diesem Samstag an den Tankstellen der 100 größten deutsche Städte durchschnittlich 2,102 Euro je Liter. Das sind gut 35 Cent mehr als am Samstag vor einer Woche zu Beginn der Angriffe der USA und Israel auf Iran. Für Super E10 wurden im Mittel 1,971 Euro je Liter verlangt: 19 Cent mehr als vor Wochenfrist.
»Die Mineralölwirtschaft nutzt diese Lage, um ihre Gewinnspanne auszuweiten«, sagt der Ökonomie-Professor Johannes Schwanitz von der FH Münster im Gespräch mit dem SPIEGEL. Seine Berechnungen zeigen: Die Preiserhöhungen an den Zapfsäulen in Deutschland gehen weit über den Anstieg der Kurse an den internationalen Rohölmärkten hinaus. Wie die Ölmultis die Verbraucherinnen und Verbraucher abzocken, lesen Sie hier.
»Die Mineralölwirtschaft nutzt diese Lage, um ihre Gewinnspanne auszuweiten«, sagt der Ökonomie-Professor Johannes Schwanitz von der FH Münster im Gespräch mit dem SPIEGEL. Seine Berechnungen zeigen: Die Preiserhöhungen an den Zapfsäulen in Deutschland gehen weit über den Anstieg der Kurse an den internationalen Rohölmärkten hinaus. Wie die Ölmultis die Verbraucherinnen und Verbraucher abzocken, lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israelisches Militär bestätigt Angriff auf iranische Ölreserven
Erstmals hat Israel die nationalen Ölreserven in Iran angegriffen, das teilt ein Militärsprecher mit. Es seien etwa 30 Öltanks attackiert worden.
Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten laut dem iranischen Staatssender IRIB das Bombardement einer Ölraffinerie im Süden der Hauptstadt Teheran.
Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten laut dem iranischen Staatssender IRIB das Bombardement einer Ölraffinerie im Süden der Hauptstadt Teheran.
Heftige Explosionen in Teheran
Die iranische Hauptstadt wird erneut von heftigen Explosionen erschüttert. Bei Luftangriffen sei auch eine Ölanlage in Teheran getroffen worden, meldet die iranische staatliche Nachrichtenagentur.
Die iranischen Revolutionsgarden kündigten als Reaktion einen Angriff auf eine Öl-Raffinerie in der israelischen Stadt Haifa an.
Die iranischen Revolutionsgarden kündigten als Reaktion einen Angriff auf eine Öl-Raffinerie in der israelischen Stadt Haifa an.
Flammen in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Netanjahu kündigt weitere Militärschläge an
Die israelische Armee werde den Krieg »mit all unserer Kraft« fortsetzen, sagt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Der Feind werde die Fähigkeiten Israels »noch viel stärker« zu spüren bekommen.
Details zu den nächsten Schritten nennt Netanjahu nicht. Die Angriffe der israelischen Armee richten sich gegen Ziele in Iran und dem Libanon.
Details zu den nächsten Schritten nennt Netanjahu nicht. Die Angriffe der israelischen Armee richten sich gegen Ziele in Iran und dem Libanon.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Heftige Explosionen in Teheran
Die iranische Hauptstadt wird erneut von heftigen Explosionen erschüttert. Bei Luftangriffen sei auch eine Ölanlage in Teheran getroffen worden, meldet die iranische staatliche Nachrichtenagentur.
Die iranischen Revolutionsgarden kündigten als Reaktion einen Angriff auf eine Öl-Raffinerie in der israelischen Stadt Haifa an.
Die iranischen Revolutionsgarden kündigten als Reaktion einen Angriff auf eine Öl-Raffinerie in der israelischen Stadt Haifa an.
Flammen in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tanken wird in den USA immer teurer
Der Irankrieg treibt die Preise für Kraftstoff an den Tankstellen der Vereinigten Staaten immer weiter nach oben.
Laut dem Automobilverein AAA, dem US-Pendant zum ADAC, werden an diesem Samstag im Landesdurchschnitt 3,41 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter) des Standard-Benzins Regular verlangt. Das sind 45 Cent mehr als zu Beginn der Angriffe der USA und Israels am Samstag vor einer Woche.
So teuer war dieser Kraftstoff seit September 2024 nicht mehr. In Kalifornien kostet die Gallone Regular im Mittel nun sogar schon mehr als fünf Dollar.
Auch Diesel verteuert sich weiter und kostet nun 4,51 Dollar je Gallone: 75 Cent mehr als vor Kriegsausbruch. Das ist der höchste nationale Durchschnittspreis seit Ende 2023; in Kalifornien liegt er bereits bei 5,81 Dollar. Die Preise für Kraftstoff sind in den USA traditionell niedriger als in Deutschland oder anderen EU-Staaten.
Die hochschnellenden Spritpreise lassen Donald Trumps Wahlkampfversprechen immer unrealistischer erscheinen. Trump hatte angekündigt, er werde die Energiekosten binnen 12 bis 18 Monaten nach seinem Amtsantritt halbieren. Tatsächlich haben sich Strom und Gas, Benzin und Diesel unter Trumps Herrschaft sogar verteuert.
Hat sich der Präsident verkalkuliert? Hier lesen Sie unseren SPIEGEL-Report.
Laut dem Automobilverein AAA, dem US-Pendant zum ADAC, werden an diesem Samstag im Landesdurchschnitt 3,41 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter) des Standard-Benzins Regular verlangt. Das sind 45 Cent mehr als zu Beginn der Angriffe der USA und Israels am Samstag vor einer Woche.
So teuer war dieser Kraftstoff seit September 2024 nicht mehr. In Kalifornien kostet die Gallone Regular im Mittel nun sogar schon mehr als fünf Dollar.
Auch Diesel verteuert sich weiter und kostet nun 4,51 Dollar je Gallone: 75 Cent mehr als vor Kriegsausbruch. Das ist der höchste nationale Durchschnittspreis seit Ende 2023; in Kalifornien liegt er bereits bei 5,81 Dollar. Die Preise für Kraftstoff sind in den USA traditionell niedriger als in Deutschland oder anderen EU-Staaten.
Die hochschnellenden Spritpreise lassen Donald Trumps Wahlkampfversprechen immer unrealistischer erscheinen. Trump hatte angekündigt, er werde die Energiekosten binnen 12 bis 18 Monaten nach seinem Amtsantritt halbieren. Tatsächlich haben sich Strom und Gas, Benzin und Diesel unter Trumps Herrschaft sogar verteuert.
Hat sich der Präsident verkalkuliert? Hier lesen Sie unseren SPIEGEL-Report.
Tankstelle im US-Bundesstaat Indiana. Foto: Jeremy Hogan / Sipa USA / picture alliance
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mann in Dubai stirbt offenbar durch abgefangenenes Geschoss
Die Trümmer eines Geschosses haben einen Mann in Dubai getötet, meldet das Medienbüro der Stadt. Nachdem die Luftabwehr das Geschoss abgefangen habe, seien die Trümmer auf ein Fahrzeug gefallen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen, teilen die Behörden mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Fotos vom neunten Tag des Krieges im Nahen Osten
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Türkischer Außenminister warnt vor Flüchtlingswelle durch möglichen Bürgerkrieg in Iran
Die Türkei lehnt alle Szenarien ab, die auf einen Bürgerkrieg in Iran abzielten. Das sagt Außenminister Hakan Fidan. Er warnt vor einer Flüchtlingswelle, die ein ethnisch motivierter Konflikt in Iran auslösen könnte.
Über die möglicherweise katastrophalen Folgen, falls US-Präsident Donald Trump kurdische Separatisten gegen das iranische Regime in Stellung bringen sollte, sprechen meine Kollegen Maximilian Popp und Juan Moreno im Auslands-Podcast »Acht Milliarden«. Hier hören Sie die aktuelle Folge.
Zugleich warnt Fidan den Iran davor, weitere Raketen auf die Türkei abzufeuern. Die Luftabwehr der Nato hatte vor einigen Tagen eine Rakete zerstört, die auf dem Weg in den türkischen Luftraum war.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jakob Müller
Nachrichtenressort

Offenbar Trümmerteile auf Hochhaus in Dubai gestürzt
Über der emiratischen Metropole Dubai wurde offenbar eine Rakete abgefangen. Daraufhin seien Trümmerteile auf die Fassade eines Gebäudes an der Marina, einem Stadtteil Dubais, gestürzt, wie das Medienbüro der Stadt mitteilte.
Opfer habe es demnach nicht gegeben. Die Behörden äußerten sich nicht dazu, welches Gebäude genau betroffen ist.
Der saudische Fernsehsender Al Arabiya teilt auf der Plattform X Aufnahmen, die den Vorfall zeigen sollen. Auf diesen soll zu sehen sein, wie Rauch aus einem Wolkenkratzer aufsteigt. Dabei handelt es sich offenbar um »23 Marina«. Der bekannte, fast 400 Meter hohe Wohnturm zählt zu den höchsten Gebäuden der Stadt.
Die Aufnahmen lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
Opfer habe es demnach nicht gegeben. Die Behörden äußerten sich nicht dazu, welches Gebäude genau betroffen ist.
Der saudische Fernsehsender Al Arabiya teilt auf der Plattform X Aufnahmen, die den Vorfall zeigen sollen. Auf diesen soll zu sehen sein, wie Rauch aus einem Wolkenkratzer aufsteigt. Dabei handelt es sich offenbar um »23 Marina«. Der bekannte, fast 400 Meter hohe Wohnturm zählt zu den höchsten Gebäuden der Stadt.
Die Aufnahmen lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Präsident der Emirate meldet sich erstmals zu Wort
Mohammed bin Zayed, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), meldet sich erstmals seit Beginn des Irankriegs zu Wort und betont auf X, die Emirate legten größten Wert auf die Sicherheit aller Bürger, Einwohner und Besucher.
Er erklärt, sein Land sei »bestens auf diese Bedrohungen vorbereitet« und dankt Streitkräften und Sicherheitsdiensten für ihren Einsatz. Zugleich würdigt er den gesellschaftlichen Zusammenhalt (»In den VAE ist jeder ein Emirati«) und kündigt an, die Souveränität des Landes entschlossen zu verteidigen.
Zuvor besuchte Mohammed bin Zayed ein Krankenhaus und traf dort fünf Verletzte, darunter zwei Emiratis und drei ausländische Arbeitskräfte. In einem dort aufgenommenen Video richtete Mohammed bin Zayed seine Worte ausdrücklich an die »Feinde der VAE« und warnte: Die Emirate seien »attraktiv«, »wunderschön« und »ein Vorbild«, hätten aber »eine dicke Haut und bitteres Fleisch« und seien »keine leichte Beute«. Er verspricht, die VAE würden aus der aktuellen Krise »stärker als zuvor« hervorgehen.
Die Emirate stehen seit Tagen unter besonders massiven iranischen Angriffen. Der Flughafen Dubai musste nach einem iranischen Drohnenangriff nahe den Terminals den Betrieb vorübergehend aussetzen. Die Frage bleibt, ob Abu Dhabi und die anderen Golfstaaten Irans Angriffswelle eher auszuhalten versuchen und auf Abschreckung, Diplomatie und das Sicherheitsnetz ihrer Alliierten setzen, statt selbst deutlich zu eskalieren.
Er erklärt, sein Land sei »bestens auf diese Bedrohungen vorbereitet« und dankt Streitkräften und Sicherheitsdiensten für ihren Einsatz. Zugleich würdigt er den gesellschaftlichen Zusammenhalt (»In den VAE ist jeder ein Emirati«) und kündigt an, die Souveränität des Landes entschlossen zu verteidigen.
Zuvor besuchte Mohammed bin Zayed ein Krankenhaus und traf dort fünf Verletzte, darunter zwei Emiratis und drei ausländische Arbeitskräfte. In einem dort aufgenommenen Video richtete Mohammed bin Zayed seine Worte ausdrücklich an die »Feinde der VAE« und warnte: Die Emirate seien »attraktiv«, »wunderschön« und »ein Vorbild«, hätten aber »eine dicke Haut und bitteres Fleisch« und seien »keine leichte Beute«. Er verspricht, die VAE würden aus der aktuellen Krise »stärker als zuvor« hervorgehen.
Die Emirate stehen seit Tagen unter besonders massiven iranischen Angriffen. Der Flughafen Dubai musste nach einem iranischen Drohnenangriff nahe den Terminals den Betrieb vorübergehend aussetzen. Die Frage bleibt, ob Abu Dhabi und die anderen Golfstaaten Irans Angriffswelle eher auszuhalten versuchen und auf Abschreckung, Diplomatie und das Sicherheitsnetz ihrer Alliierten setzen, statt selbst deutlich zu eskalieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wahl des Khamenei-Nachfolgers in den kommenden 24 Stunden?
Schon bald könnte eine Entscheidung über den Nachfolger des getöteten Religionsführers Ali Khamenei fallen, zumindest kündigt das ein einflussreicher Kleriker laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars an. Man sei zuversichtlich, dass die Ernennung eines neuen Führers in den kommenden 24 Stunden erfolgen werde, heißt es demnach von Ajatollah Hassan Mosafari.
Mojtaba Khamenei (M.). Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Als möglicher Nachfolger gilt auch Mojtaba Khamenei, der 56-jährige Sohn des getöteten Religionsführers. Er rückt überraschend ins Zentrum der Machtkämpfe um die Führung in Iran: Zwar fehlt ihm die Qualifikation, doch für Militär und Business-Elite ist er die beste Wahl, schreibt meine Kollegin Susanne Koelbl.
Zuvor war in religiösen Kreisen der schiitischen Hochburg Ghom kritisiert worden, warum der zuständige Expertenrat noch keinen Nachfolger bestimmt hat. Laut iranischer Verfassung ist der Expertenrat, dem 88 Kleriker angehören, für die Ernennung des neuen Obersten Führers verantwortlich.
US-Präsident Donald Trump hat bereits gedroht, dass auch ein Nachfolger Khameneis getötet werden könnte. Laut Kennern der iranischen Innenpolitik wird in der Führungsebene ein Attentat auf den Nachfolger Khameneis – insbesondere bei öffentlichen Auftritten – für möglich gehalten.
Der iranische Religionsführer Ali Khamenei war vor einer Woche bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.
US-Präsident Donald Trump hat bereits gedroht, dass auch ein Nachfolger Khameneis getötet werden könnte. Laut Kennern der iranischen Innenpolitik wird in der Führungsebene ein Attentat auf den Nachfolger Khameneis – insbesondere bei öffentlichen Auftritten – für möglich gehalten.
Der iranische Religionsführer Ali Khamenei war vor einer Woche bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Militär verlegt weitere Bomber nach Großbritannien
Drei US-Langstreckenbomber des Typs B1-Lancer haben den englischen Luftwaffenstützpunkt Fairford erreicht. Das berichtet unter anderem die BBC. Das Verteidigungsministerium in London bestätigt, dass die USA britische Stützpunkte für »spezifische Verteidigungsoperationen« im Irankrieg nutzen. Gestern waren bereits US-Militärflieger ins englische Gloucestershire verlegt worden.
US-Bomber im englischen Fairford. Foto: Justin Tallis / AFP
Zuvor hatte es zwischen den USA und Großbritannien eine hitzige Debatte darüber gegeben, ob die US-Armee britische Stützpunkte für Angriffe in Iran nutzen darf. Neben dem Stützpunkt in Fairford erlaubt der britische Premierminister Keir Starmer nun den US-Streitkräften, auch die Basis Diego García im Indischen Ozean zu nutzen.
Das britische Militär bereitet zudem den Flugzeugträger »HMS Prince of Wales« für einen Einsatz vor. Das Schiff solle bereit sein, innerhalb von fünf Tagen das südenglische Portsmouth zu verlassen, berichtet die BBC. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden, ob der Flugzeugträger in die Kriegsregion verlegt wird. Der britische Zerstörer »HMS Dragon« soll hingegen in der kommenden Woche auslaufen.
Die britische Luftwaffe setzt in dem Konflikt bereits Kampfjets ein, um Drohnen und Raketen abzufangen. Zuvor war einer der britischen Stützpunkte auf Zypern von einem Angriff getroffen worden.
Die britische Luftwaffe setzt in dem Konflikt bereits Kampfjets ein, um Drohnen und Raketen abzufangen. Zuvor war einer der britischen Stützpunkte auf Zypern von einem Angriff getroffen worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israelisches Militär: Mehr als 470 zerstörte Ziele in den vergangenen 48 Stunden
Die israelischen Streitkräfte haben eine Bilanz ihrer Angriffe in Iran und im Libanon gestern und heute gezogen. Demnach habe man etwa 300 Ziele des iranischen Regimes getroffen sowie etwa 170 Ziele im Libanon.
Unter den Angriffszielen seien Rakentenlager gewesen sowie 16 Flugzeuge der Quds-Brigaden, eine Eliteeinheit der islamischen Revolutionswächter für Auslandseinsätze. Mit den Fliegern seien Waffen an die Hisbollah geliefert worden, heißt es von der israelischen Armee.
Foto: Wael Hamzeh / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lesetipp: Wie Verbraucher jetzt auf den Irankrieg reagieren sollten
Die Eskalation des Konflikts in Nahost hat wirtschaftliche Folgen, auch für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.
SPIEGEL-Kolumnist Hermann-Josef Tenhagen erklärt die besten Strategien, um durch die Krise zu kommen. Hier lesen Sie seine Tipps zu Themen wie Geldanlage, Heizen und Reisen.
SPIEGEL-Kolumnist Hermann-Josef Tenhagen erklärt die besten Strategien, um durch die Krise zu kommen. Hier lesen Sie seine Tipps zu Themen wie Geldanlage, Heizen und Reisen.
Börsenmakler an der Wall Street. Foto: Charly Triballeau / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kurden melden Drohnenangriff im Irak
In Erbil ist gestern Abend nach kurdischen Angaben eine Drohne abgefangen worden. Das sagt ein Kurdenvertreter der Nachrichtenagentur dpa. Trümmerteile hätten demnach ein Hotel getroffen, Opfer habe es keine gegeben.
Kurz zuvor hatte die US-Botschaft im Irak gewarnt, dass Iran-treue Milizen im Land Hotels in der autonomen Kurdenregion im Nordosten des Iraks angreifen könnten.
Kurz zuvor hatte die US-Botschaft im Irak gewarnt, dass Iran-treue Milizen im Land Hotels in der autonomen Kurdenregion im Nordosten des Iraks angreifen könnten.
US-Botschaft: Iranische Milizen könnten Hotels im Irak angreifen
Die US-Botschaft im Irak warnt davor, dass iranische Terrormilizen bei Ausländern beliebte Hotels in der irakischen Region Kurdistan angreifen könnten. Amerikanische Bürger wurden dazu aufgerufen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der US-Botschaft im Irak hervorgeht. US-Bürger, die das Land nicht verlassen können, sollten sich »für längere Zeit an einem sicheren Ort aufhalten«.
Derzeit gibt es den Angaben nach keine kommerziellen Flüge aus dem Land. Der Irak könne über den Landweg nach Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und in Richtung Türkei verlassen werden. »Die meisten Landgrenzen sind geöffnet, können aber kurzfristig geschlossen werden«, hieß es weiter.
Die Kurden in Iran stehen derzeit unter besonderer Beobachtung. Spekuliert wird, dass die USA kurdische Milizen bewaffnen und diese als lokale Söldner nach Iran entsenden könnten. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es bislang nicht.
Nach irakischen Angaben kam es auch im Laufe des Tages wieder zu mehreren Drohnenangriffen auf verschiedene Ziele im Land. Zunächst war nicht klar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Es soll zu Angriffen in der Provinz Basra und auch auf einen Militärstützpunkt gekommen sein. Proiranische Milizen im Land haben zuletzt immer wieder Angriffe vor allem auf US-Interessen im Land für sich reklamiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hunderte Menschen demonstrieren in Berlin gegen iranisches Regime
Bei einer Kundgebung am Brandenburger Tor sind Demonstranten für Freiheit in Iran auf die Straße gegangen. Unter ihnen waren viele Anhänger des iranischen Oppositionspolitikers Reza Pahlavi. Er ist der Sohn des 1979 gestürzten Schahs.
In den vergangenen Wochen waren in Deutschland Tausende Menschen auf der Straße, um gegen das iranische Regime zu protestieren. Der Protest heute in Berlin sei friedlich und störungsfrei verlaufen, heißt es von der Polizei.
In den vergangenen Wochen waren in Deutschland Tausende Menschen auf der Straße, um gegen das iranische Regime zu protestieren. Der Protest heute in Berlin sei friedlich und störungsfrei verlaufen, heißt es von der Polizei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump: USA haben 42 iranische Marineschiffe in drei Tagen zerstört
US-Präsident Donald Trump zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Kriegs. Man habe in drei Tagen insgesamt 42 Schiffe der iranischen Marine zerstört, sagt Trump bei einer Rede in seinem Golfresort in Miami vor Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika.
Er lobt die Arbeit von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der einen großartigen Job mache.
Er lobt die Arbeit von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der einen großartigen Job mache.
US-Präsident Trump (r.) und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in Miami . Foto: Saul Loeb / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kuwait drosselt Öl-Förderung
Der Golfstaat Kuwait schränkt wegen der Bedrohung aus Iran vorsorglich seine Ölproduktion ein. Auch der Durchsatz der Raffinerien werde reduziert, teilt der staatliche Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation (KPC) mit.
Man sei bereit, die Förderung wieder hochzufahren, sobald die Lage dies zulasse.
Man sei bereit, die Förderung wieder hochzufahren, sobald die Lage dies zulasse.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: Iranische Landeswährung stabilisiert sich auf Schwarzmarkt
Auf Irans Devisen-Schwarzmärkten wertet die Landeswährung Rial seit einigen Tagen offenbar auf – ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Nach Angaben der Plattform Bonbast mussten am Samstagabend gegen 18 Uhr Ortszeit für einen US-Dollar noch 1,51 Millionen Rial bezahlt werden. Nach dem Beginn des Krieges am Samstag vor einer Woche hatten Händler laut Bonbast zwischenzeitlich fast 1,75 Millionen Rial pro Dollar verlangt.
Im Laufe dieser Woche ist der Kurs des Rial nach und nach gestiegen. Mittlerweile müssen für einen Dollar sogar weniger Rial gezahlt werden als in den Tagen vor dem Beginn des Krieges. Dies deutet darauf hin, dass sich die anfängliche Panik vor Ort trotz der fortlaufenden Angriffe der USA und Israels etwas gelegt hat.
Iran hat seit Langem gravierende wirtschaftliche Probleme und infolge der internationalen Sanktionen keinen Zugang zum internationalen Finanzsystem. Der Rial ist in Iran nicht frei umtauschbar; daher haben sich schon vor langem Schwarzmärkte gebildet. Die Währung fällt seit Jahren von einem Tief zum nächsten. Doch ausgerechnet jetzt hat sie sich wieder etwas stabilisiert.
Im Laufe dieser Woche ist der Kurs des Rial nach und nach gestiegen. Mittlerweile müssen für einen Dollar sogar weniger Rial gezahlt werden als in den Tagen vor dem Beginn des Krieges. Dies deutet darauf hin, dass sich die anfängliche Panik vor Ort trotz der fortlaufenden Angriffe der USA und Israels etwas gelegt hat.
Iran hat seit Langem gravierende wirtschaftliche Probleme und infolge der internationalen Sanktionen keinen Zugang zum internationalen Finanzsystem. Der Rial ist in Iran nicht frei umtauschbar; daher haben sich schon vor langem Schwarzmärkte gebildet. Die Währung fällt seit Jahren von einem Tief zum nächsten. Doch ausgerechnet jetzt hat sie sich wieder etwas stabilisiert.
Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu / picture alliance
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Britisches Schifffahrtsamt meldet Vorfall vor der Küste Saudi-Arabiens
Das britische Amt für Seeschifffahrt (UKMTO) hat nach eigenen Angaben einen Bericht über einen Vorfall zehn Seemeilen nördlich der Stadt Jubail in Saudi-Arabien erhalten. Der Bericht werde derzeit untersucht, heißt es.
Kurz zuvor meldeten staatliche Medien aus Iran, dass die iranischen Revolutionswächter einen Tanker in der Straße von Hormus getroffen haben wollen. Das Schiff fahre unter der Flagge der Marshallinseln, heißt es unter Berufung auf die Eliteeinheit, und sei mit einer Drohne angegriffen worden. Es soll sich um den Tanker »Louis P« handeln.
Unklar ist noch, ob es sich bei den Meldungen von UKMTO und iranischen Revolutionswächtern um denselben Vorfall handelt.
Kurz zuvor meldeten staatliche Medien aus Iran, dass die iranischen Revolutionswächter einen Tanker in der Straße von Hormus getroffen haben wollen. Das Schiff fahre unter der Flagge der Marshallinseln, heißt es unter Berufung auf die Eliteeinheit, und sei mit einer Drohne angegriffen worden. Es soll sich um den Tanker »Louis P« handeln.
Unklar ist noch, ob es sich bei den Meldungen von UKMTO und iranischen Revolutionswächtern um denselben Vorfall handelt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: In diesem Krieg werden die Entscheidungen nicht vom iranischen Präsidenten getroffen
Als Masoud Pezeshkian im Juli 2024 in Iran als Präsident vereidigt wurde, da war das eine Überraschung: Pezeshkian, ein ehemaliger Herzchirurg, von seinen Anhängern »Doktor« genannt, war kein politisches Schwergewicht. Zugleich war es für manche in Iran ein Hoffnungsschimmer: Zwar war Pezeshkian ein Mann des Systems, anders als sein Vorgänger, Ebrahim Raisi, der bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war, war er jedoch kein Hardliner.
Pezeshkian stellte begrenzte Reformen in Aussicht, etwa eine Lockerung des Kopftuchzwangs für Frauen. In einem Gastbeitrag in der staatstreuen »Tehran Times« wandte er sich direkt an den Westen. Seine Außenpolitik sei »chancengetrieben«, schrieb er auf Englisch. Er rief insbesondere die Europäer zur Zusammenarbeit auf. »Wir werden guten Glauben mit gutem Glauben vergelten.«
Irans Präsident Masoud Pezeshkian im vergangenen Januar. . Foto: Iranian Presidency / Anadolu / picture alliance
Tatsächlich aber ist Pezeshkians Amtszeit geprägt von einigen der schwersten Krisen in der Geschichte der Islamischen Republik: dem Zwölftagekrieg gegen Israel im Juni 2025, den Massenprotesten zu Jahresbeginn 2026 und nun dem Krieg gegen Israel und die USA. In all diesen Krisen war Pezeshkian bestenfalls eine Randfigur. Die Politik wurde und wird von anderen bestimmt, bis vor einer Woche von dem getöteten Staatsoberhaupt Ali Khamenei, seither von einem Übergangsgremium.
Nun ließ Pezeshkian aufhorchen, indem er sich in einer Videobotschaft für Angriffe auf Nachbarländer entschuldigte. »Diese Vorfälle waren das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte führungslos waren und eigenständig handeln mussten«, sagt er.
Es ist eine bemerkenswerte Stellungnahme, eine, die man jedoch nicht zu ernst nehmen sollte. Denn zum einen gehen die Attacken Irans auf andere Staaten weiter. Zum anderen wurde Pezeshkian umgehend von Hardlinern im Herrschaftssystem zurechtgewiesen. »Ihre befremdliche Entschuldigung bei den Nachbarländern hat allgemeines Bedauern ausgelöst (…) Die Angriffe unserer Streitkräfte geben keinerlei Anlass für eine derart erniedrigende Entschuldigung Ihrerseits«, schreibt etwa der Parlamentarier Mohammad Manan-Raisi auf der Plattform X.
Pezeshkians Videobotschaft sagt deshalb weniger über die Strategie der iranischen Führung aus, als vielmehr über das Machtgefüge. In Iran werden die Entscheidungen in diesem Krieg nicht vom Präsidenten getroffen, sondern stattdessen von Revolutionswächtern und Funktionären wie Ali Larijani, dem nationalen Sicherheitsberater.
Es ist eine bemerkenswerte Stellungnahme, eine, die man jedoch nicht zu ernst nehmen sollte. Denn zum einen gehen die Attacken Irans auf andere Staaten weiter. Zum anderen wurde Pezeshkian umgehend von Hardlinern im Herrschaftssystem zurechtgewiesen. »Ihre befremdliche Entschuldigung bei den Nachbarländern hat allgemeines Bedauern ausgelöst (…) Die Angriffe unserer Streitkräfte geben keinerlei Anlass für eine derart erniedrigende Entschuldigung Ihrerseits«, schreibt etwa der Parlamentarier Mohammad Manan-Raisi auf der Plattform X.
Pezeshkians Videobotschaft sagt deshalb weniger über die Strategie der iranischen Führung aus, als vielmehr über das Machtgefüge. In Iran werden die Entscheidungen in diesem Krieg nicht vom Präsidenten getroffen, sondern stattdessen von Revolutionswächtern und Funktionären wie Ali Larijani, dem nationalen Sicherheitsberater.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Libanon meldet 41 Tote nach israelischem Militäreinsatz
41 Menschen sollen bei dem Einsatz der israelischen Streitkräfte ums Leben gekommen sein, meldet das libanesische Gesundheitsministerium. 40 Menschen sind bei der Militäroperation demnach verletzt worden. Die israelische Armee habe die Stadt Nabi Schit und umliegende Orte östlich von Beirut angegriffen.
Israel suchte im Libanon nach verschollenem Soldaten
Der Einsatz der israelischen Streitkräfte im Libanon stand offenbar auch im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Luftwaffen-Navigators Ron Arad. Er war 1986 von der schiitischen Amal-Miliz im Südlibanon gefangen genommen worden, nachdem sein Flugzeug explodiert war. Was genau danach mit ihm geschah, ist bis heute ungeklärt. Israel geht davon aus, dass er nicht mehr lebt.
Nach Angaben des israelischen Militärs hätten Spezialeinheiten eine Operation durchgeführt, »um Hinweise auf den vermissten Navigator Ron Arad zu finden.« Sie hätten jedoch keinen Erfolg gehabt. Man werde weiter »Tag und Nacht im Einsatz sein«, um »all unsere Söhne« nach Israel zurückzubringen, heißt es weiter. Unter den israelischen Streitkräften habe es keine Opfer gegeben.
Nach Angaben des israelischen Militärs hätten Spezialeinheiten eine Operation durchgeführt, »um Hinweise auf den vermissten Navigator Ron Arad zu finden.« Sie hätten jedoch keinen Erfolg gehabt. Man werde weiter »Tag und Nacht im Einsatz sein«, um »all unsere Söhne« nach Israel zurückzubringen, heißt es weiter. Unter den israelischen Streitkräften habe es keine Opfer gegeben.
Wo genau der Einsatz der Israelis stattfand, ist unklar. Medienberichten zufolge seien im Osten des Libanon bewaffnete Kämpfer auf israelische Soldaten getroffen. Die libanesische Zeitung »An-Nahar« schreibt unter Berufung auf das Umfeld der Hisbollah, es gehe um den Ort Nabi Sheet in der Bekaa-Ebene – wo nach Angaben des Libanon 26 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Libanesische Medien veröffentlichten Aufnahmen, die ein Loch auf dem Friedhof des Ortes zeigen sollen.
Arads Witwe ist mit dem Einsatz offenbar nicht einverstanden. Die »Times of Israel« zitiert einen Facebook-Post, in dem sie schreibt: »Unser Wunsch, zu erfahren, was mit Ron geschehen ist, endet, sobald eine Gefahr für Soldaten der israelischen Streitkräfte besteht.« Diese Worte hätten die Entscheidungsträger bisher nicht ernst genommen.
Arads Witwe ist mit dem Einsatz offenbar nicht einverstanden. Die »Times of Israel« zitiert einen Facebook-Post, in dem sie schreibt: »Unser Wunsch, zu erfahren, was mit Ron geschehen ist, endet, sobald eine Gefahr für Soldaten der israelischen Streitkräfte besteht.« Diese Worte hätten die Entscheidungsträger bisher nicht ernst genommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hardliner attackieren Irans Präsident nach Entschuldigung
Irans Präsident Masoud Pezeshkian löst mit seiner Entschuldigung bei Nachbarstaaten für Angriffe durch Iran Kritik aus. Hardliner werfen ihm vor, Schwäche zu zeigen, den nationalen Stolz zu verletzen und dem Land zu schaden.
Der Abgeordnete Dschalah Raschidi-Kutschi schreibt auf der Plattform X: »Mit allem Respekt, Herr Präsident, eine Entschuldigung wird ausgesprochen, wenn ein Fehler gemacht wurde (…) Aber wir haben keinen Fehler gemacht.« Raschidi-Kutschi wirft dem Präsidenten vor, seine Botschaft habe keinerlei Zeichen von Autorität gehabt und sei nur schwach gewesen – was Text, Ausdruck und Körpersprache betreffe.
Der Abgeordnete Dschalah Raschidi-Kutschi schreibt auf der Plattform X: »Mit allem Respekt, Herr Präsident, eine Entschuldigung wird ausgesprochen, wenn ein Fehler gemacht wurde (…) Aber wir haben keinen Fehler gemacht.« Raschidi-Kutschi wirft dem Präsidenten vor, seine Botschaft habe keinerlei Zeichen von Autorität gehabt und sei nur schwach gewesen – was Text, Ausdruck und Körpersprache betreffe.
Der den Hardlinern zugerechnete Parlamentarier Mohammad Manan-Raisi schreibt auf X: »Ihre befremdliche Entschuldigung bei den Nachbarländern hat allgemeines Bedauern ausgelöst (…) Die Angriffe unserer Streitkräfte geben keinerlei Anlass für eine derart erniedrigende Entschuldigung Ihrerseits.« Manan-Raisi fordert Präsident Pezeshkian auf, »sich umgehend beim Volk für diese erniedrigende Haltung« zu entschuldigen.
Das zu den islamistischen Medien gehörende Nachrichtenportal Raja News schreibt: »Die jüngste Fernsehansprache des Präsidenten zeigt, dass der Beraterkreis der Regierung immer noch eine Bettel-Diplomatie führt.« Eine Rede, die eigentlich ein Symbol des nationalen Widerstands sein sollte, sei leider zu einer Aussendung von Schwächesignalen geworden. »Nehmt ihm einfach das Mikrofon weg«, heißt es weiter.
Aus Sicht des israelischen Iranexperten Raz Zimmt könnten die Attacken von radikalen Kreisen auf eine Verschärfung der Machtkämpfe an der Spitze in der Zeit nach dem getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei hindeuten.
Das zu den islamistischen Medien gehörende Nachrichtenportal Raja News schreibt: »Die jüngste Fernsehansprache des Präsidenten zeigt, dass der Beraterkreis der Regierung immer noch eine Bettel-Diplomatie führt.« Eine Rede, die eigentlich ein Symbol des nationalen Widerstands sein sollte, sei leider zu einer Aussendung von Schwächesignalen geworden. »Nehmt ihm einfach das Mikrofon weg«, heißt es weiter.
Aus Sicht des israelischen Iranexperten Raz Zimmt könnten die Attacken von radikalen Kreisen auf eine Verschärfung der Machtkämpfe an der Spitze in der Zeit nach dem getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei hindeuten.
Pezeshkian hatte sich in einer Videobotschaft für frühere Angriffe auf Nachbarländer entschuldigt. »Diese Vorfälle waren das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte führungslos waren und eigenständig handeln mussten«, hatte er gesagt. Die Entschuldigung ist aber mehr als zweifelhaft. Schon kurz nach dem Statement meldeten Nachbarländer Angriffe durch Iran. Pezeshkians Einfluss auf politische Entscheidungen in Iran ist begrenzt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Viele Touristen warten noch auf Rückflug aus Nahost
Immer mehr gestrandete Touristen sind aus der Nahostregion zurück in Deutschland – viele warten aber noch auf einen Flug nach Hause. »Flugzeuge stehen in ausreichender Zahl bereit, entscheidend sind sichere Flughäfen und Luftkorridore, die die Behörden freigeben«, teilt Tui-Chef Sebastian Ebel mit. »Noch konnten leider nicht alle Gäste zurück nach Deutschland reisen, da Luft- und Seewege gesperrt sind.«
Eine genaue Zahl, wie viele Deutsche festsitzen, gibt es bislang nicht. Seit Dienstag landeten aber mehrere Linienflüge mit Urlaubern und Urlauberinnen auf deutschen Flughäfen. Auch von der Bundesregierung organisierte Sonderflüge brachten Menschen zurück aus der Krisenregion.
Eine genaue Zahl, wie viele Deutsche festsitzen, gibt es bislang nicht. Seit Dienstag landeten aber mehrere Linienflüge mit Urlaubern und Urlauberinnen auf deutschen Flughäfen. Auch von der Bundesregierung organisierte Sonderflüge brachten Menschen zurück aus der Krisenregion.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hunderte Kreuzfahrtgäste in Frankfurt gelandet
Weitere im Nahen Osten gestrandete Urlauber sind zurück in Deutschland. 640 Gäste des Kreuzfahrtschiffes »Mein Schiff 4« seien am Flughafen Frankfurt am Main gelandet, teilt ein Sprecher von TUI Cruises am Vormittag mit. Das Unternehmen habe zwei Maschinen gechartert, die die Urlauber aus Omans Hauptstadt Maskat ausgeflogen haben.
»Mittlerweile sind über 2000 Gäste der ›Mein Schiff 4‹ zurück in der Heimat«, sagte der Sprecher. Ihm zufolge waren rund 2500 Menschen an Bord. Es würden auch Rückflüge für die Passagiere von »Mein Schiff 5« organisiert, das ebenfalls in der Region feststeckt. Wann diese genau stattfinden, stehe noch nicht fest.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa?
Die EU-Kommission warnt, der Irankrieg könne zu »Migrationsbewegungen wie 2015« führen. Bundeskanzler Friedrich Merz will das unbedingt verhindern. Nun komme es auch auf die Türkei an, sagen Forscher. Mehr dazu lesen Sie hier.
Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trotz Irans Entschuldigung: Weiter Angriffe in Golfregion
Obwohl sich Irans Präsident Masoud Pezeshkian für Angriffe auf Nachbarländer durch Iran entschuldigt hat, dauern die Attacken dort an. Mehrere Golfstaaten teilen mit, sie hätten Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt. Unter anderem standen die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar unter Beschuss.
Katars Verteidigungsministerium teilt mit, die Flugabwehr habe eine Rakete abgefangen. Gestern hatte Katar Angriffe durch zehn iranische Drohnen gemeldet. In Katar liegt der wichtige US-Militärstützpunkt Udeid.
Das emiratische Verteidigungsministerium erklärte am Samstagmorgen, man reagiere auf Beschuss mit iranischen Drohnen und Raketen. Unter den Golfländern sind sie bislang am stärksten betroffen, nach eigenen Angaben fingen sie bisher rund 200 Raketen, 1100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab. Das Medienbüro der Metropole Dubai meldete zudem einen »kleinen Vorfall« durch herabfallende Trümmerteile.
Das emiratische Verteidigungsministerium erklärte am Samstagmorgen, man reagiere auf Beschuss mit iranischen Drohnen und Raketen. Unter den Golfländern sind sie bislang am stärksten betroffen, nach eigenen Angaben fingen sie bisher rund 200 Raketen, 1100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab. Das Medienbüro der Metropole Dubai meldete zudem einen »kleinen Vorfall« durch herabfallende Trümmerteile.
Irans Marineeinheiten teilten der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge mit, diese hätten mit Drohnen US-Stützpunkte in Abu Dhabi und in Kuwait angegriffen. Irans Revolutionswächter erklärten, sie hätten an der US-Basis in den Emiraten unter anderem ein Kommunikationszentrum und Radarsysteme getroffen.
Saudi-Arabien teilt mit, die Luftwaffe habe unter anderem mehrere Drohnen am Ölfeld Schaiba im Südosten abgefangen sowie zwei Raketen nahe der US-Luftwaffenbasis südöstlich von Riad.
Auch in Bahrain heulten heute die Warnsirenen wegen drohender Luftangriffe. Das Generalkommando teilt mit, das Land habe seit Beginn der Angriffe vor einer Woche mehr als 80 Raketen und etwa 150 Drohnen abgefangen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iranische Geistliche drängen auf schnelle Khamenei-Nachfolge
Mehrere einflussreiche Großajatollahs wollen die Suche nach einem neuen Obersten Führer für Iran offenbar beschleunigen. Das berichten iranische Medien. Der Ajatollah Naser Makarem Shirazi sagte demnach, es brauche eine zeitnahe Ernennung, um »die Angelegenheiten des Landes besser zu organisieren«. Die Ajatollahs Hossein Nouri Hamedani und Abdolkarim Abedini äußerten sich ähnlich.
Das deutet darauf hin, dass sie – und womöglich auch andere Geistliche – mit der Arbeit des dreiköpfigen Übergangsrats unzufrieden sind. Zum Rat gehören der als Reformer geltende Staatspräsident Masoud Pezeshkian, der ultrakonservative oberste Jurist Gholamhossein Mohseni Ejei und Ajatollah Alireza Arafi.
Das deutet darauf hin, dass sie – und womöglich auch andere Geistliche – mit der Arbeit des dreiköpfigen Übergangsrats unzufrieden sind. Zum Rat gehören der als Reformer geltende Staatspräsident Masoud Pezeshkian, der ultrakonservative oberste Jurist Gholamhossein Mohseni Ejei und Ajatollah Alireza Arafi.
Ajatollah Naser Makarem Shirazi (am 8. Februar 2024). Foto: Morteza Nikoubazl / NurPhoto / picture alliance
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump droht Iran heute mit schweren Schlägen
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit schweren Angriffen gedroht. »Heute wird Iran sehr hart getroffen werden«, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social: »Aufgrund des schlechten Verhaltens Irans werden Gebiete und Bevölkerungsgruppen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Ziele in Betracht kamen, ernsthaft für eine vollständige Zerstörung und den sicheren Tod in Betracht gezogen.« Welche Ziele und Menschen Trump damit genau meint, schreibt er nicht.
Dafür reagierte Trump auf das Statement des iranischen Präsidenten. Masoud Pezeshkian hatte sich kurz zuvor bei Nachbarländern für iranische Angriffe entschuldigt und erklärt, Iran wolle diese nicht mehr angreifen, nur noch Gegenschläge ausführen. Pezeshkians Einfluss in Iran ist jedoch fraglich. Auch nach der Erklärung führt Iran noch Luftschläge in den Golfstaaten durch. Trump interpretiert das Statement trotzdem ganz in seinem Sinn: als Zeichen, dass Iran aufgibt, obwohl diese Sichtweise mehr als fragwürdig ist.
Iran habe sich seinen Nachbarländern ergeben und ihnen versprochen, nicht mehr auf sie zu schießen, meinte Trump. »Dieses Versprechen wurde nur aufgrund der unerbittlichen Angriffe der USA und Israels abgegeben.« Iran habe gegen die Länder des Nahen Ostens verloren. Es bleibe der Verlierer, bis das Land kapituliere oder vollständig zusammenbreche, so Trump.
Dafür reagierte Trump auf das Statement des iranischen Präsidenten. Masoud Pezeshkian hatte sich kurz zuvor bei Nachbarländern für iranische Angriffe entschuldigt und erklärt, Iran wolle diese nicht mehr angreifen, nur noch Gegenschläge ausführen. Pezeshkians Einfluss in Iran ist jedoch fraglich. Auch nach der Erklärung führt Iran noch Luftschläge in den Golfstaaten durch. Trump interpretiert das Statement trotzdem ganz in seinem Sinn: als Zeichen, dass Iran aufgibt, obwohl diese Sichtweise mehr als fragwürdig ist.
Iran habe sich seinen Nachbarländern ergeben und ihnen versprochen, nicht mehr auf sie zu schießen, meinte Trump. »Dieses Versprechen wurde nur aufgrund der unerbittlichen Angriffe der USA und Israels abgegeben.« Iran habe gegen die Länder des Nahen Ostens verloren. Es bleibe der Verlierer, bis das Land kapituliere oder vollständig zusammenbreche, so Trump.
Rauchwolke über Teheran. Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel suchte im Libanon nach verschollenem Soldaten
Der Einsatz der israelischen Streitkräfte im Libanon stand offenbar auch im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Luftwaffen-Navigators Ron Arad. Er war 1986 von der schiitischen Amal-Miliz im Südlibanon gefangen genommen worden, nachdem sein Flugzeug explodiert war. Was genau danach mit ihm geschah, ist bis heute ungeklärt. Israel geht davon aus, dass er nicht mehr lebt.
Nach Angaben des israelischen Militärs hätten Spezialeinheiten eine Operation durchgeführt, »um Hinweise auf den vermissten Navigator Ron Arad zu finden.« Sie hätten jedoch keinen Erfolg gehabt. Man werde weiter »Tag und Nacht im Einsatz sein«, um »all unsere Söhne« nach Israel zurückzubringen, heißt es weiter. Unter den israelischen Streitkräften habe es keine Opfer gegeben.
Nach Angaben des israelischen Militärs hätten Spezialeinheiten eine Operation durchgeführt, »um Hinweise auf den vermissten Navigator Ron Arad zu finden.« Sie hätten jedoch keinen Erfolg gehabt. Man werde weiter »Tag und Nacht im Einsatz sein«, um »all unsere Söhne« nach Israel zurückzubringen, heißt es weiter. Unter den israelischen Streitkräften habe es keine Opfer gegeben.
Wo genau der Einsatz der Israelis stattfand, ist unklar. Medienberichten zufolge seien im Osten des Libanon bewaffnete Kämpfer auf israelische Soldaten getroffen. Die libanesische Zeitung »An-Nahar« schreibt unter Berufung auf das Umfeld der Hisbollah, es gehe um den Ort Nabi Sheet in der Bekaa-Ebene – wo nach Angaben des Libanon 26 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Libanesische Medien veröffentlichten Aufnahmen, die ein Loch auf dem Friedhof des Ortes zeigen sollen.
Arads Witwe ist mit dem Einsatz offenbar nicht einverstanden. Die »Times of Israel« zitiert einen Facebook-Post, in dem sie schreibt: »Unser Wunsch, zu erfahren, was mit Ron geschehen ist, endet, sobald eine Gefahr für Soldaten der israelischen Streitkräfte besteht.« Diese Worte hätten die Entscheidungsträger bisher nicht ernst genommen.
Arads Witwe ist mit dem Einsatz offenbar nicht einverstanden. Die »Times of Israel« zitiert einen Facebook-Post, in dem sie schreibt: »Unser Wunsch, zu erfahren, was mit Ron geschehen ist, endet, sobald eine Gefahr für Soldaten der israelischen Streitkräfte besteht.« Diese Worte hätten die Entscheidungsträger bisher nicht ernst genommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: Saudi-Arabien erinnert an Bündnis mit Pakistan
Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Prinz Khalid bin Salman hat sich in Riad mit Pakistans Armeechef und Chef der Streitkräfte, Feldmarschall Asim Munir, getroffen. Man habe die »iranischen Angriffe auf das Königreich und die notwendigen Maßnahmen, um sie zu stoppen« erörtert, heißt es in einem Post auf X. Er warnte Teheran, solche Aktionen unterminierten die regionale Sicherheit, und äußerte die Hoffnung, Iran werde »Weisheit walten lassen und eine Fehlkalkulation vermeiden«.
Saudi-Arabien möchte Iran offenbar an seinen Verteidigungspakt mit Pakistan erinnern, den Riad und Islamabad im September 2025 unterzeichnet haben. Die Vereinbarung verpflichtet beide Seiten, einen Angriff auf einen der Partner als Angriff auf beide zu verstehen. Im Ernstfall könnte dies bedeuten, dass Pakistan Saudi-Arabien einen nuklear gestützten Schutz im Falle eines Angriffs zusichert. Indem Riad die Vereinbarung jetzt offen ins Spiel bringt, signalisiert es Teheran ein höheres Eskalationsrisiko und erhöht zugleich den Druck auf Islamabad, sich im Ernstfall klar auf die saudi-arabische Seite zu stellen.
Saudi-Arabien möchte Iran offenbar an seinen Verteidigungspakt mit Pakistan erinnern, den Riad und Islamabad im September 2025 unterzeichnet haben. Die Vereinbarung verpflichtet beide Seiten, einen Angriff auf einen der Partner als Angriff auf beide zu verstehen. Im Ernstfall könnte dies bedeuten, dass Pakistan Saudi-Arabien einen nuklear gestützten Schutz im Falle eines Angriffs zusichert. Indem Riad die Vereinbarung jetzt offen ins Spiel bringt, signalisiert es Teheran ein höheres Eskalationsrisiko und erhöht zugleich den Druck auf Islamabad, sich im Ernstfall klar auf die saudi-arabische Seite zu stellen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Uno-Sonderkoordinatorin warnt vor Eskalation
Die Sonderkoordinatorin der Vereinten Nationen für den Libanon will Israel und den Libanon zu Verhandlungen bewegen. »So schlimm die Lage heute auch ist, sie wird sich noch weiter verschlechtern«, sagte Jeanine Hennis-Plasschaert. Die Menschen in beiden Staaten würden »immer wieder denselben Albtraum durchleben müssen«. Gespräche könnten sie in Zukunft davor bewahren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel greift Hisbollah an – Libanon spricht von 26 Toten
Die israelischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht nicht nur Iran attackiert, sondern nach eigenen Angaben auch die prorianische Terrororganisation Hisbollah im Libanon. Man habe »eine Reihe von Angriffen auf Raketenwerfer, Waffenlager und weitere militärische Einrichtungen der Terrororganisation Hisbollah in verschiedenen Gebieten im Südlibanon und im Bekaa-Tal« durchgeführt, schreibt Israels Militär auf Telegram.
Die staatliche libanesische Agentur National News Agency berichtet, in der Stadt Nabi Sheet sei es zu Zusammenstößen zwischen libanesischen Kämpfern und einer israelischen Kommandoeinheit gekommen. Dabei seien insgesamt 26 Menschen ums Leben gekommen, darunter Soldaten, aber auch Zivilisten. Die israelischen Streitkräfte äußern sich in ihrer Mitteilung nicht zu Kämpfen in Nabi Sheet.
Die staatliche libanesische Agentur National News Agency berichtet, in der Stadt Nabi Sheet sei es zu Zusammenstößen zwischen libanesischen Kämpfern und einer israelischen Kommandoeinheit gekommen. Dabei seien insgesamt 26 Menschen ums Leben gekommen, darunter Soldaten, aber auch Zivilisten. Die israelischen Streitkräfte äußern sich in ihrer Mitteilung nicht zu Kämpfen in Nabi Sheet.
Zerstörung im libanesischen Haret Hreik nach einem israelischen Luftschlag. Foto: AFP
Die israelischen Steitkräfte betonen nur, im Gebiet von Majdal Sel im Südlibanon auch Kommandeure und Kommandozentralen der »Radwan-Einheit« angegriffen zu haben, einer Spezialeinheit der Hisbollah. Die angegriffenen Kommandeure seien zuvor damit beschäftigt gewesen, verschiedene Terroranschläge gegen Israels Armee und israelische Zivilisten vorzubereiten, heißt es.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Huthis erwägen offenbar, in Krieg einzusteigen
Die Iran nahestehende Huthi-Miliz hat sich bislang nicht am Krieg beteiligt. Das könnte sich aber ändern, berichtet eine »New York Times«-Reporterin im Jemen. Ein hochrangiger Vertreter der Gruppe erklärte demnach, man habe »den Finger am Abzug«: »Die Ausweitung des Konflikts auf andere Länder, darunter auch den Jemen, ist nur eine Frage der Zeit.« Die USA würden am Ende »der größte Verlierer« sein, drohte er.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran meldet Schäden an Kliniken und Flughafen durch Israels Angriffe
Die iranischen Staatsmedien berichten nach den israelischen Luftangriffen von schweren Schäden im ganzen Land. Betroffen seien unter anderem zwei Krankenhäuser in der Provinz Chusestan im Südwesten des Landes. Laut Staatsfernsehen wurden das medizinische Zentrum Rasi in der Stadt Ahvas und das Imam-Ali-Krankenhaus in Andimeschk durch Druckwellen nach Explosionen erheblich beschädigt. Unabhängige Bestätigungen dafür gibt es bislang nicht.
Medienberichte zeigen Brände und große Schäden am Inlandsflughafen Mehrabad im Westen Teherans. Die Autobahn dorthin ist demnach blockiert. Auch Militäranlagen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.
Medienberichte zeigen Brände und große Schäden am Inlandsflughafen Mehrabad im Westen Teherans. Die Autobahn dorthin ist demnach blockiert. Auch Militäranlagen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.
Dass der Inlandsflughafen wegen des Kriegs nicht genutzt werden kann, zählt zu den Gründen, warum die Beisetzung des vor einer Woche getöteten Ali Khamenei verschoben wurde. Khamenei soll im Imam-Resa-Mausoleum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Der Schrein im Nordosten des Landes ist für Schiiten ein Heiligtum. Eine Autofahrt in das rund 900 Kilometer entfernte Maschhad dauert rund zehn Stunden. Allerdings sind die Routen bekannt, und Fahrzeuge könnten gezielt angegriffen werden.
Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tourismus in Dubai und Demos in New York: Die Bilder
Im Libanon müssen zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen, sie übernachten im Freien. Touristen machen in den Golfstaaten trotz der Angriffe Urlaub. Und: Protest gegen eine Mahnwache für den getöteten Ali Khamenei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Qatar Airways will erste Maschinen nach Doha schicken
Am Sonntag sollen bestimmte Flugverbindungen in die katarische Hauptstadt Doha wiederaufgenommen werden. Maschinen von London, Paris, Madrid, Rom, Frankfurt und Bangkok können laut Qatar Airways am Flughafen landen. Die Luftfahrtbehörde habe für sie einen sicheren Flugkorridor bestätigt.
Zum Umstieg dürften die Verbindungen nicht genutzt werden: Sie seien nur für Passagiere mit Endziel Doha verfügbar, heißt es. Der reguläre Linienflugbetrieb bleibe vorerst weiter ausgesetzt. Am Sonntag um 9 Uhr (Ortszeit) wolle die Luftfahrtbehörde über den aktuellen Stand informieren.
Zum Umstieg dürften die Verbindungen nicht genutzt werden: Sie seien nur für Passagiere mit Endziel Doha verfügbar, heißt es. Der reguläre Linienflugbetrieb bleibe vorerst weiter ausgesetzt. Am Sonntag um 9 Uhr (Ortszeit) wolle die Luftfahrtbehörde über den aktuellen Stand informieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wie die Mineralölkonzerne mit dem Irankrieg Kasse machen
Die Preise an der Zapfsäule sind weit stärker gestiegen als die Ölpreise. Das zeigen Berechnungen, die dem SPIEGEL vorliegen. Experten werfen der Mineralölwirtschaft Abzocke vor. Mehr dazu lesen Sie hier.
Foto: Andy Bünning / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran: Mindestens acht Tote bei erneuten israelischen Angriffen
Bei den israelischen Angriffen auf Iran in der vergangenen Nacht sollen nach iranischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden sein. Das erklärte ein Mitarbeiter der Provinzregierung im zentraliranischen Isfahan.
Neben der Stadt Isfahan seien in der Provinz sieben weitere Städte angegriffen worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Mindestens 80 Gebäude seien schwer beschädigt worden. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Neben der Stadt Isfahan seien in der Provinz sieben weitere Städte angegriffen worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Mindestens 80 Gebäude seien schwer beschädigt worden. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran will Öltanker unter Flagge Maltas angegriffen haben
Iran hat offenbar einen Tanker nahe der Straße von Hormus attackiert. Das berichten der Sender Al Jazeera und die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Revolutionswächter. Das Schiff mit dem Namen »Prima« sei mit einer Drohne angegriffen worden, weil es »wiederholte Warnungen (...) bezüglich des Verkehrsverbots und der Unsicherheit in der Straße von Hormus ignoriert hatte«, heißt es.
Laut der Tracking-Website MarineTraffic fährt die »Prima« unter maltesischer Flagge. Unklar ist, ob der Angriff das Schiff tatsächlich getroffen hat. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.
Laut der Tracking-Website MarineTraffic fährt die »Prima« unter maltesischer Flagge. Unklar ist, ob der Angriff das Schiff tatsächlich getroffen hat. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran nennt Forderung nach Kapitulation »absurd«
Irans Präsident Masoud Pezeshkian nennt die Aufrufe des US-Präsidenten zur Kapitulation »absurd«. In einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft sagte er, »die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen.«
Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mit Iran mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine »bedingungslose Kapitulation« hinauslaufen.
Irans Präsident Masoud Pezeshkian am 21. Februar. Foto: Iran's Presidential Website / WANA / REUTERS
Pezeshkian rief außerdem seine Landsleute auf, alle internen Differenzen beiseitezulassen und geschlossen gegen äußere Bedrohungen aufzutreten. »Wenn wir Differenzen haben, ist es besser, sie untereinander zu lösen«, sagte er. Die iranische Bevölkerung ist gespalten: Ein Teil der Iraner unterstützt einen Sturz der politischen Führung und hofft, dass der Krieg diesen beschleunigt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel startet nächste Angriffswelle gegen Iran
Israel hat nach Angaben der Streitkräfte die nächste Attacke auf Iran begonnen. »Die IDF hat eine groß angelegte Angriffswelle auf die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran und Isfahan gestartet«, teilte das Militär bei Telegram mit.
Bereits in der Nacht hatte Israel die Hauptstadt Teheran erneut mit Angriffen überzogen. In Isfahan, rund 350 Kilometer südlich von Teheran, befinden sich ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt des iranischen Militärs sowie Anlagen, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung stehen.
Bereits in der Nacht hatte Israel die Hauptstadt Teheran erneut mit Angriffen überzogen. In Isfahan, rund 350 Kilometer südlich von Teheran, befinden sich ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt des iranischen Militärs sowie Anlagen, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung stehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Offenbar Geschoss über Flughafen von Dubai abgefangen, Regierung dementiert Gerüchte über Drohnenangriff
Über dem Flughafen von Dubai hat die Flugabwehr offenbar ein Geschoss abgefangen. Ein Augenzeuge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer heftigen Explosion und einer Rauchwolke am Himmel. Dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zufolge attackierte Iran erneut den Golfstaat. Das war auch der Grund für den kurzzeitigen Flugstopp der Airline Emirates. Der Flughafen Dubai stellte derweil vorübergehend den Betrieb ein: »Alle Abläufe werden gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen durchgeführt.«
Auf dem Flugüberwachungsportal Flightradar24 war zu sehen, dass mehrere Flugzeuge sich über dem Flughafen von Dubai im Kreis bewegten und offenbar Warteschleifen flogen.
Die emiratische Regierung schreibt bei X von einem »geringfügigen Zwischenfall infolge herabfallender Trümmer nach einer Abfangaktion«, niemand sei verletzt worden. Videos in den sozialen Medien jedoch sollen zeigen, wie eine Drohne am Flughafen explodiert. Die Regierung teilt dazu mit, sie dementiere »in Onlinenetzwerken kursierende Informationen über Zwischenfälle am internationalen Flughafen von Dubai«.
Auf dem Flugüberwachungsportal Flightradar24 war zu sehen, dass mehrere Flugzeuge sich über dem Flughafen von Dubai im Kreis bewegten und offenbar Warteschleifen flogen.
Die emiratische Regierung schreibt bei X von einem »geringfügigen Zwischenfall infolge herabfallender Trümmer nach einer Abfangaktion«, niemand sei verletzt worden. Videos in den sozialen Medien jedoch sollen zeigen, wie eine Drohne am Flughafen explodiert. Die Regierung teilt dazu mit, sie dementiere »in Onlinenetzwerken kursierende Informationen über Zwischenfälle am internationalen Flughafen von Dubai«.
Foto: Raghed Waked / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Emirates nimmt Flugbetrieb wieder auf
Der Flugstopp von und nach Dubai bei Emirates dauerte nur etwa eine halbe Stunde. »Emirates nimmt den Flugbetrieb wieder auf«, teilt die Airline jetzt mit. »Passagiere mit bestätigten Buchungen für die heutigen Nachmittagsflüge können sich zum Flughafen begeben. Dies gilt auch für Transitpassagiere in Dubai, sofern ihr Anschlussflug ebenfalls stattfindet.«
Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai ein
Am Freitag verkündete Dubais Fluggesellschaft Emirates noch, sie gehe davon aus, in den kommenden Tagen wieder 100 Prozent ihrer geplanten Flüge durchführen zu können. Ein Bruchteil der Flüge war zu diesem Zeitpunkt durch sichere Luftkorridore wieder aufgenommen worden. Nun klingt die Airline ganz anders: »Alle Flüge von und nach Dubai wurden bis auf Weiteres eingestellt«, teilt Emirates auf X mit: »Bitte gehen Sie nicht zum Flughafen.« Die genauen Gründe für die Entscheidung blieben zunächst unklar.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Präsident: Künftig weniger Angriffe auf Nachbarländer
Der iranische Interimsrat hat offenbar beschlossen, Irans Nachbarländer nicht mehr von sich aus anzugreifen. Das sagte Präsident Masoud Pezeshkian laut iranischen Medien. Man werde nur noch zurückschlagen, wenn zuvor Angriffe von den entsprechenden Staaten ausgingen. Pezeshkian entschuldigte sich demnach auch für die Attacken der vergangenen Tage.
Wie glaubwürdig das ist, ist fraglich. Unklar ist bislang auch, ob Pezeshkian damit nur direkt an Iran grenzende Länder wie Aserbaidschan und die Türkei meint, oder auch Länder wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten auf der anderen Seite des Persischen Golfs.
Wie glaubwürdig das ist, ist fraglich. Unklar ist bislang auch, ob Pezeshkian damit nur direkt an Iran grenzende Länder wie Aserbaidschan und die Türkei meint, oder auch Länder wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten auf der anderen Seite des Persischen Golfs.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Einwohnerin von Teheran: »Himmel komplett von Kampfjets übernommen«
Fatemeh (Name geändert), eine Einwohnerin Teherans, hat mir berichtet, wie sie die iranische Hauptstadt derzeit erlebt. Das Protokoll:
»Wenn man in Teheran ist, hat man das Gefühl, dass der Himmel komplett von Kampfjets übernommen wurde. Es scheint, als gäbe es keinerlei Einschränkungen für sie – sie kommen einfach, greifen an und verschwinden wieder. Man hört ständig Flugzeuggeräusche.
Gestern gab es viele Angriffe. Am Morgen waren sie sehr heftig. Die Angriffe fanden hauptsächlich im Süden und in der Innenstadt statt. Auch nachts gab es viele Angriffe, vorwiegend in der Umgebung von Mehrabad und angrenzenden Gebieten. Auch der Flughafen wurde angegriffen.
Im Moment ist es ruhig in der Stadt, obwohl es Samstagmorgen ist – normalerweise ein Arbeitstag. Aber hier und da sieht man doch Menschen, die unterwegs sind. Denn wir befinden uns am Ende des Jahres und Nowrus, das Neujahrsfest, steht vor der Tür. Viele Unternehmen müssen jetzt tatsächlich wieder den Betrieb aufnehmen, ihre Jahresabschlüsse erstellen und ihre Aufgaben zum Jahresende erledigen.
»Wenn man in Teheran ist, hat man das Gefühl, dass der Himmel komplett von Kampfjets übernommen wurde. Es scheint, als gäbe es keinerlei Einschränkungen für sie – sie kommen einfach, greifen an und verschwinden wieder. Man hört ständig Flugzeuggeräusche.
Gestern gab es viele Angriffe. Am Morgen waren sie sehr heftig. Die Angriffe fanden hauptsächlich im Süden und in der Innenstadt statt. Auch nachts gab es viele Angriffe, vorwiegend in der Umgebung von Mehrabad und angrenzenden Gebieten. Auch der Flughafen wurde angegriffen.
Im Moment ist es ruhig in der Stadt, obwohl es Samstagmorgen ist – normalerweise ein Arbeitstag. Aber hier und da sieht man doch Menschen, die unterwegs sind. Denn wir befinden uns am Ende des Jahres und Nowrus, das Neujahrsfest, steht vor der Tür. Viele Unternehmen müssen jetzt tatsächlich wieder den Betrieb aufnehmen, ihre Jahresabschlüsse erstellen und ihre Aufgaben zum Jahresende erledigen.
Feuer am Flughafen von Teheran. Foto: Atta Kenare / AFP
Außerdem habe ich von vielen meiner Freunde gehört, dass gestern – es war Freitag, unser freier Tag – viele Menschen nach Teheran zurückgekehrt sind. Sie waren müde, wussten nicht, wie lange sie noch fernbleiben sollten, und viele von ihnen hatten zu Hause und in ihrem Alltag Dinge zu erledigen.
Wenn ich mich heute in der Stadt bewege, habe ich das Gefühl, dass es etwas belebter ist als gestern und vorgestern.
Einige Menschen sind tatsächlich glücklich und glauben immer noch, dass die Angriffe nur militärische Ziele treffen und keine Zivilisten betreffen. Aber das sind in der Regel Menschen, die nicht in die Stadt gehen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie viel Zerstörung ein Angriff auf ein militärisches Ziel in der Umgebung anrichten kann – wie viele Wohngebäude dabei beschädigt werden.
Gestern Abend habe ich zum Beispiel jemanden sagen hören, dass Zivilisten nicht betroffen seien. Diese Bemerkung hat mich wirklich wütend gemacht, denn ich sehe, wie groß die Schäden tatsächlich sind.
Gleichzeitig gibt es auch Menschen, die zutiefst besorgt sind, weil sie nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Sie wissen nicht, ob das, was jetzt geschieht, gut oder schlecht ist. Gegenwärtig sind alle verwirrt.
Wenn ich mich heute in der Stadt bewege, habe ich das Gefühl, dass es etwas belebter ist als gestern und vorgestern.
Einige Menschen sind tatsächlich glücklich und glauben immer noch, dass die Angriffe nur militärische Ziele treffen und keine Zivilisten betreffen. Aber das sind in der Regel Menschen, die nicht in die Stadt gehen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie viel Zerstörung ein Angriff auf ein militärisches Ziel in der Umgebung anrichten kann – wie viele Wohngebäude dabei beschädigt werden.
Gestern Abend habe ich zum Beispiel jemanden sagen hören, dass Zivilisten nicht betroffen seien. Diese Bemerkung hat mich wirklich wütend gemacht, denn ich sehe, wie groß die Schäden tatsächlich sind.
Gleichzeitig gibt es auch Menschen, die zutiefst besorgt sind, weil sie nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Sie wissen nicht, ob das, was jetzt geschieht, gut oder schlecht ist. Gegenwärtig sind alle verwirrt.
Rauch steigt nach einer Explosion in Teheran auf. Foto: Wana News Agency
Die Darstellung, dass die USA Iran spalten wollen, war von Anfang an sehr präsent. Aber früher dachten die Menschen, dass die Islamische Republik das sagte, um die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. Jetzt jedoch werden die Nachrichten über einen möglichen Kriegseintritt bewaffneter kurdischer Gruppen immer zahlreicher. Deshalb sagen manche Menschen, dass sie Angst haben: »Was wird am Ende dieses Krieges passieren? Wird Iran geteilt werden?«
Ich weiß nicht, ob sich die Menschen wieder mehr hinter die Regierung stellen werden, je länger die Angriffe andauern. Ich denke, es ist noch zu früh, um diese Frage zu beantworten. Das hängt zum Beispiel davon ab, wer als Nachfolger an die Macht kommt. Und auch davon, wie müde die Menschen werden und wie lange sie diese Situation aushalten können.
Kürzlich ging ich zur Enghelab-Straße. Dort gab es eine Polizeistation, die während des jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffs angegriffen worden war. Eine meiner Freundinnen war während der »Woman, Life, Freedom«-Proteste in derselben Station inhaftiert worden, daher verband ich Erinnerungen mit diesem Ort.
Als ich das Gebäude sah, verspürte ich für einen Moment fast ein kleines Gefühl der Befriedigung und dachte: »Endlich ist dieses Gebäude verschwunden.« Aber als ich mich umdrehte, sah ich, wie viele Geschäfte und Häuser von ganz normalen Menschen direkt neben dieser Polizeistation standen – alle zerstört.
Ich hörte auch, dass in der Nacht des Angriffs dort Zivilisten ums Leben gekommen waren. Ich konnte mich nicht einmal für einen Moment darüber freuen, dass die Polizeistation verschwunden war, denn mein Herz schmerzte angesichts des Ausmaßes der Zerstörung um mich herum.«
Ich weiß nicht, ob sich die Menschen wieder mehr hinter die Regierung stellen werden, je länger die Angriffe andauern. Ich denke, es ist noch zu früh, um diese Frage zu beantworten. Das hängt zum Beispiel davon ab, wer als Nachfolger an die Macht kommt. Und auch davon, wie müde die Menschen werden und wie lange sie diese Situation aushalten können.
Kürzlich ging ich zur Enghelab-Straße. Dort gab es eine Polizeistation, die während des jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffs angegriffen worden war. Eine meiner Freundinnen war während der »Woman, Life, Freedom«-Proteste in derselben Station inhaftiert worden, daher verband ich Erinnerungen mit diesem Ort.
Als ich das Gebäude sah, verspürte ich für einen Moment fast ein kleines Gefühl der Befriedigung und dachte: »Endlich ist dieses Gebäude verschwunden.« Aber als ich mich umdrehte, sah ich, wie viele Geschäfte und Häuser von ganz normalen Menschen direkt neben dieser Polizeistation standen – alle zerstört.
Ich hörte auch, dass in der Nacht des Angriffs dort Zivilisten ums Leben gekommen waren. Ich konnte mich nicht einmal für einen Moment darüber freuen, dass die Polizeistation verschwunden war, denn mein Herz schmerzte angesichts des Ausmaßes der Zerstörung um mich herum.«
Rauch über Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
NBC-Bericht: So stellt sich Trump die Zukunft Irans vor
Der US-Sender NBC berichtet, Donald Trump würde insgeheim doch über Bodentruppen in Iran nachdenken. Allerdings gehe es nicht um eine »groß angelegte Bodeninvasion«, sondern um ein »kleines Kontingent von US-Truppen, das für bestimmte strategische Zwecke eingesetzt werden soll«. Das sagten vier Insider dem Sender.
Demnach habe Trump mit Beratern und anderen Republikanern darüber gesprochen, wie es in Iran seiner Ansicht nach weitergehen soll: Das iranische Uran solle gesichert werden, zudem sollten die USA und das neue Regime bei der Ölförderung zusammenarbeiten. Es wäre ein ähnliches Szenario, wie Trump es auch in Venezuela durchgesetzt hat.
Demnach habe Trump mit Beratern und anderen Republikanern darüber gesprochen, wie es in Iran seiner Ansicht nach weitergehen soll: Das iranische Uran solle gesichert werden, zudem sollten die USA und das neue Regime bei der Ölförderung zusammenarbeiten. Es wäre ein ähnliches Szenario, wie Trump es auch in Venezuela durchgesetzt hat.
Das Weiße Haus kritisiert die Recherche scharf. Sie basiere »auf Annahmen aus anonymen Quellen, die nicht zum nationalen Sicherheitsteam des Präsidenten gehören und offensichtlich nicht in diese Diskussionen eingeweiht sind«, teilt Pressesprecherin Karoline Leavitt mit. Trump würde sich »klugerweise« alle Optionen offenhalten. »Jeder, der zu unterstellen versucht, er bevorzuge die eine oder andere Option, beweist damit, dass er keinen wirklichen Platz am Verhandlungstisch hat.«
Zuletzt hatte Trump den Einsatz von Bodentruppen als »Zeitverschwendung« bezeichnet. »Sie haben alles verloren«, sagte er mit Blick auf Iran. »Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.«
Zuletzt hatte Trump den Einsatz von Bodentruppen als »Zeitverschwendung« bezeichnet. »Sie haben alles verloren«, sagte er mit Blick auf Iran. »Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai ein
Am Freitag verkündete Dubais Fluggesellschaft Emirates noch, sie gehe davon aus, in den kommenden Tagen wieder 100 Prozent ihrer geplanten Flüge durchführen zu können. Ein Bruchteil der Flüge war zu diesem Zeitpunkt durch sichere Luftkorridore wieder aufgenommen worden. Nun klingt die Airline ganz anders: »Alle Flüge von und nach Dubai wurden bis auf Weiteres eingestellt«, teilt Emirates auf X mit: »Bitte gehen Sie nicht zum Flughafen.« Die genauen Gründe für die Entscheidung blieben zunächst unklar.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Arabische Liga trifft sich am Sonntag
Die Liga der Arabischen Staaten will am Sonntag zusammenkommen, um über »iranische Angriffe auf das Territorium mehrerer arabischer Länder« zu beraten. Medienberichten zufolge haben Kuwait, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Jordanien und Ägypten eine Dringlichkeitssitzung beantragt. Sie soll per Videocall stattfinden.
Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder aus Afrika und Asien. Sie soll die Beziehungen zwischen den Staaten stärken und deren Souveränität sichern.
Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder aus Afrika und Asien. Sie soll die Beziehungen zwischen den Staaten stärken und deren Souveränität sichern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran: Marine greift Israel und US-Stützpunkte in Emiraten und Kuwait an
Irans Marine hat nach Armeeangaben Israel und US-Militärstützpunkte in zwei Golfstaaten mit massiven Drohnenangriffen ins Visier genommen. Die Armee schreibt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einer Mitteilung von einer »massiven Welle von Drohnenangriffen«.
Unter den Zielen seien die US-Basis Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weiterer US-Stützpunkt in Kuwait gewesen. Zudem hätten sich die Drohnenangriffe gegen eine »strategische Einrichtung« in Israel gerichtet. Ob die Drohnen ihre Ziele getroffen haben oder abgefangen wurden, ist nicht bekannt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Medien: Kein Ersatz für fragliche Formel-1-Rennen
Im Fall einer Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien wird es von der Formel 1 laut einem Bericht des TV-Senders Sky Sports keinen Ersatz geben. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten sind die für den 12. und 19. April angesetzten Veranstaltungen fraglich.
»An erster Stelle steht für uns die Sicherheit aller Beteiligten, der Menschen und des Veranstalters selbst«, sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali dem TV-Sender Sky Sports F1 vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Australien. Man wolle noch keine Stellungnahme abgeben, »da sich die Lage entwickelt und wir noch Zeit haben, die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung wird gemeinsam getroffen«, sagte Domenicali.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Pentagon »nicht besorgt« über mögliche Hilfe Russlands für Iran
Das Pentagon hat sich angesichts eines Medienberichts, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert, unbesorgt gezeigt. Die USA seien »nicht besorgt« über den Bericht in der »Washington Post«, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) dem Sender CBS. Hegseth bestätigte den Bericht zwar nicht, sagte im Nachrichtenmagazin »60 Minutes« jedoch: »Wir verfolgen alles.«
»Unsere Kommandeure sind über alles informiert. Wir verfügen über die besten Geheimdienstinformationen der Welt. Wir wissen, wer mit wem spricht. Wir sind darüber nicht besorgt«, erklärte der Pentagonchef, der sich selbst »Kriegsminister« nennt.
Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Zuvor hatte bereits das Weiße Haus die Berichte heruntergespielt. Das mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Freitag. »Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu.
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Hilfe für Iran herunter
Liefert Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten? Das Weiße Haus hat nun einen entsprechenden Bericht der »Washington Post« heruntergespielt. Eine solche Informationsweitergabe mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Freitag in Washington.
»Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu. Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.
Trump steht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. Er hatte den Kremlchef im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.
US-Flugzeugträger. Foto: Will Tyndall / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Indien und Sri Lanka gewähren iranischen Kriegsschiffen Zuflucht
Indien hat einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens Medienberichten zufolge das Anlegen erlaubt. Die »IRIS Lavan« und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Beamte in Neu-Delhi. Die iranische Seite habe am 28. Februar, dem ersten Tag der israelisch-amerikanischen Angriffe in Iran, wegen technischer Probleme um Aufnahme gebeten. Einen Tag später habe Indien der Aufnahme zugestimmt.
Für die USA ist es im Irankrieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.
Einen Tag nach dem Angriff auf die Fregatte gestattete die sri-lankische Regierung einem anderen iranischen Kriegsschiff aus humanitären Gründen das Anlegen. Das Schiff »IRIS Bushehr« bat nach Angaben der Regierung um die Erlaubnis, in einem sri-lankischen Hafen ankern zu dürfen. Die 208 Besatzungsmitglieder wurden demnach in die Hauptstadt Colombo gebracht. Das Schiff hatte Medienberichten zufolge einen technischen Schaden.
Für die USA ist es im Irankrieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.
Einen Tag nach dem Angriff auf die Fregatte gestattete die sri-lankische Regierung einem anderen iranischen Kriegsschiff aus humanitären Gründen das Anlegen. Das Schiff »IRIS Bushehr« bat nach Angaben der Regierung um die Erlaubnis, in einem sri-lankischen Hafen ankern zu dürfen. Die 208 Besatzungsmitglieder wurden demnach in die Hauptstadt Colombo gebracht. Das Schiff hatte Medienberichten zufolge einen technischen Schaden.
Iranisches Kriegsschiff »IRIS Bushehr«. Foto: AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ischinger »negativ überrascht« von fehlendem US-Plan für Iran
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, vermisst eine Strategie der US-Regierung für den Irankrieg. »Negativ überrascht hat mich, dass die amerikanische Regierung weiterhin keinen halbwegs verlässlichen Plan kommunizieren kann, was das Ziel der Intervention in Iran ist«, sagte Ischinger dem Magazin »Stern«. »Das Schlimmste, was passieren kann, ist, wenn man ohne klaren Plan, der auch mit den Verbündeten geteilt wird, in solche Operationen hineinstolpert.«
Am ersten Tag der Operation habe US-Präsident Donald Trump den Begriff »Regime Change« in den Mund genommen. »Inzwischen hat Washington die Begründung für den Einsatz jedoch gewechselt, so wie manche das Hemd wechseln«, sagte Ischinger. Von »Regime Change« sei jetzt nicht mehr die Rede, »oder nur noch am Rande«.
Am ersten Tag der Operation habe US-Präsident Donald Trump den Begriff »Regime Change« in den Mund genommen. »Inzwischen hat Washington die Begründung für den Einsatz jedoch gewechselt, so wie manche das Hemd wechseln«, sagte Ischinger. Von »Regime Change« sei jetzt nicht mehr die Rede, »oder nur noch am Rande«.
Wolfgang Ischinger. Foto: Kay Nietfeld / dpa
Ischinger sieht durch den Irankrieg auch die westliche Unterstützung für die Ukraine in Gefahr. Deutschland müsse als europäische Führungsnation den USA sagen: »Wir müssen uns auf die Ukraine konzentrieren, und nicht auch noch Munitionsknappheiten für die Ukraine verstärken durch eine längere militärische Auseinandersetzung mit Iran«, betonte Ischinger.
Die Ukraine müsse für Europa die absolute Priorität haben. »Wir dürfen es unter keinen Umständen zulassen, dass die Ukraine in ihrem Freiheitskampf in Vergessenheit gerät, weil sich der Fokus verlagert.« Der Irankrieg lenke schon jetzt ab und reduziere die Fähigkeiten, Russland unter Druck zu setzen. »Er droht, die Friktionen im transatlantischen Verhältnis noch zu verstärken.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Saudi-Arabien: Eine Rakete und sechs Drohnen zerstört
Saudi-Arabien hat eigenen Angaben zufolge eine Rakete abgefangen, die auf einen Luftwaffenstützpunkt zielte, auf dem US-Soldaten stationiert sind. »Eine ballistische Rakete, die in Richtung des Luftwaffenstützpunkts Prince Sultan« südöstlich der Hauptstadt Riad abgefeuert worden war, sei »abgefangen und zerstört« worden, teilte das saudi-arabische Verteidigungsministerium am Samstag im Onlinedienst X mit.
Die amtliche Nachrichtenagentur des Landes berichtete von einem weiteren Vorfall, bei dem ein Drohnenangriff auf ein großes Ölfeld nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vereitelt worden sei. Sechs Drohnen seien bei einem versuchten Angriff auf das Schaiba-Ölfeld zerstört worden.
Der weltweit größte Ölexporteur Saudi-Arabien hatte bereits Anfang der Woche mindestens zwei Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes gemeldet. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen. Aramco betreibt auch das Ölfeld Schaiba.
Die amtliche Nachrichtenagentur des Landes berichtete von einem weiteren Vorfall, bei dem ein Drohnenangriff auf ein großes Ölfeld nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vereitelt worden sei. Sechs Drohnen seien bei einem versuchten Angriff auf das Schaiba-Ölfeld zerstört worden.
Der weltweit größte Ölexporteur Saudi-Arabien hatte bereits Anfang der Woche mindestens zwei Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes gemeldet. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen. Aramco betreibt auch das Ölfeld Schaiba.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest
Wegen des Irankriegs müssen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen ausharren. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die »erhebliche psychische Belastung« hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.
Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden. Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Dominguez wies auf den Angriff auf den Schlepper »Mussafah 2« in der Straße von Hormus am Freitag hin, bei dem Berichten zufolge mindestens vier Seeleute ums Leben gekommen und drei schwer verletzt worden seien. Seeleute dürften nicht zur Zielscheibe werden, sagte er. Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen.
Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden. Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Dominguez wies auf den Angriff auf den Schlepper »Mussafah 2« in der Straße von Hormus am Freitag hin, bei dem Berichten zufolge mindestens vier Seeleute ums Leben gekommen und drei schwer verletzt worden seien. Seeleute dürften nicht zur Zielscheibe werden, sagte er. Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran kritisiert Einmischung Trumps in Khamenei-Nachfolge
Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat eine Einmischung von US-Präsident Donald Trump in die inneren Angelegenheiten Irans angeprangert und diese scharf verurteilt. Trumps Äußerungen zu einem neuen Obersten Führer Irans seien »ein klarer Verstoß gegen die Grundsätze der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten«, welche in der Uno-Charta verankert seien, sagte Iravani am Freitag vor Journalisten in New York.
Trump hatte zuvor die »bedingungslose Kapitulation« Irans gefordert und erklärt, der neue Oberste Führer müsse »akzeptabel« sein, nachdem Ajatollah Ali Khamenei am ersten Kriegstag getötet worden war. Trump sagte, er wolle bei der Ernennung eines Nachfolgers von Khamenei beteiligt sein. »Ich muss in die Ernennung eingebunden sein«, zitierte die Plattform Axios den US-Präsidenten am Donnerstag.
Trump hatte zuvor die »bedingungslose Kapitulation« Irans gefordert und erklärt, der neue Oberste Führer müsse »akzeptabel« sein, nachdem Ajatollah Ali Khamenei am ersten Kriegstag getötet worden war. Trump sagte, er wolle bei der Ernennung eines Nachfolgers von Khamenei beteiligt sein. »Ich muss in die Ernennung eingebunden sein«, zitierte die Plattform Axios den US-Präsidenten am Donnerstag.
Iravani erklärte: »Iran ist ein souveräner und unabhängiger Staat. Er akzeptiert keine Einmischung ausländischer Mächte in seine inneren Angelegenheiten und wird dies auch niemals akzeptieren.«
Die Wahl von Khameneis Nachfolger werde »streng nach unseren verfassungsrechtlichen Verfahren und ausschließlich nach dem Willen des iranischen Volkes ohne jegliche Einmischung aus dem Ausland erfolgen«, fügte der Uno-Botschafter hinzu.
Demonstrant mit Foto des getöteten Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei. Foto: Murtaja Lateef / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
USA: Mehr als 3000 Ziele in Iran angegriffen
Das US-Militär hat in Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.
In Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionswächter, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.
In den ersten sieben Tagen des Kriegs hätten sich die Angriffe der US-Streitkräfte neben der iranischen Marine unter anderem auf Hauptquartiere der iranischen Revolutionswächter (IRGC), auf iranische Flugabwehrsysteme und ballistische Raketen sowie auf Kommandozentren konzentriert, teilte Centcom mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Minister: »Schwerstes Bombardement« Irans steht bevor
US-Finanzminister Scott Bessent hat besonders heftige Angriffe auf Iran angekündigt. »Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden«, sagte er dem Sender Fox Business am Freitag (Ortszeit). Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den »größten Schaden« zufügen, sagte er. Die USA und Israel hatten ihre Angriffe auf Iran am vergangenen Samstag begonnen.
US-Präsident Donald Trump erklärte Anfang der Woche, dass bald noch heftigere Angriffe folgen sollten. »Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen«, sagte er dem Sender CNN am Montag. »Die große Welle kommt bald.«
Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe in Iran. Man habe eine »breite Welle« an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär in der Nacht mit.
Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe in Iran. Man habe eine »breite Welle« an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär in der Nacht mit.
US-Finanzminister Scott Bessent. Foto: Magnus Lejhall / TT News Agency / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Katar verkündet teilweise Wiederöffnung seines Luftraums
Nach der vollständigen Schließung seines Luftraums wegen des Irankriegs hat Katar eine teilweise Wiederöffnung verkündet. Der Flugverkehr über Katar könne über genau festgelegte Routen und in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen werden, erklärte die Flugaufsichtsbehörde am Freitagabend. Dazu gehöre zunächst eine begrenzte Zahl von Flügen zur Evakuierung gestrandeter Passagiere sowie Transportflüge.
Qatar Airways kündigte für Samstag Evakuierungsflüge nach Frankfurt am Main, London, Paris, Madrid und Rom an. Mitgenommen würden bevorzugt gestrandete Familien, ältere Menschen und solche mit dringendem medizinischen Behandlungsbedarf.
Ob in den kommenden Tagen weitere Flüge stattfinden könnten, hänge von der Sicherheitslage ab, erklärte die Flughafenverwaltung in Katar. Diese werde laufend überprüft. Tausende Reisende aus aller Welt sitzen derzeit in der Golfregion fest, weil der Flugbetrieb wegen des Irankriegs eingestellt wurde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Uno-Botschafter meldet 1332 getötete Zivilisten
Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben bislang mindestens 1332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagte der iranische Uno-Botschafter Amir Saeid Iravani vor Journalisten am Sitz der Vereinten Nationen in New York.
Iravani behauptete, die USA und Israel hätten gezielt zivile Infrastruktur angegriffen, während Iran militärische Ziele und keine Zivilisten ins Visier genommen habe. Iran greife auch nicht die Interessen von Nachbarstaaten an, so Iravani, und untersuche Vorwürfe, er habe nichtmilitärische Ziele attackiert. »Unsere erste Einschätzung deutet darauf hin, dass einige dieser Vorfälle auf Abfangmanöver oder Eingriffe des US-Verteidigungssystems zurückzuführen sein könnten.« Dadurch seien Raketen oder Drohnen möglicherweise von ihren eigentlichen militärischen Zielen abgelenkt worden.
Irans Uno-Botschafter Amir Saeid Iravani
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Hilfe für Iran herunter
Liefert Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten? Das Weiße Haus hat nun einen entsprechenden Bericht der »Washington Post« heruntergespielt. Eine solche Informationsweitergabe mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Freitag in Washington.
»Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu. Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.
Trump steht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. Er hatte den Kremlchef im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.
US-Flugzeugträger. Foto: Will Tyndall / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump drängt US-Rüstungsunternehmen zu deutlich höherer Produktion
Wegen des Irankriegs hat US-Präsident Donald Trump die Rüstungsindustrie zu einer deutlichen Steigerung ihrer Produktion gedrängt. Er schrieb am Freitag nach einem Treffen mit Branchenvertretern im Weißen Haus, die Konzerne hätten zugesagt, die Produktion hoch entwickelter Waffen zu vervierfachen. Welche Art von Waffen Trump damit meinte, ist unklar. Angaben der Rüstungsindustrie dazu lagen zunächst nicht vor.
An dem Treffen im Weißen Haus nahmen nach Angaben des Präsidenten die Chefs von sieben Rüstungskonzernen teil, darunter BAE Systems, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Irankrieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. Vertreter der US-Regierung hatten jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten.
Laut dem US-Sender NBC hatten Regierungsvertreter diese Woche in Gesprächen im Kongress angedeutet, Trump könne ein Gesetz aus dem Kalten Krieg nutzen (Defense Production Act), um die Waffenproduktion anzukurbeln. Offenbar setzt er nun zunächst auf freiwillige Schritte der Rüstungsindustrie.
Trump wiederholte zugleich in seinem Truthsocial-Post die zuvor geäußerte Behauptung, die USA verfügten über »praktisch unbegrenzte Vorräte an Mittel- und Obermittelklasse-Waffen«. Sie würden derzeit in Iran eingesetzt und kürzlich in Venezuela, wo US-Streitkräfte Anfang Januar den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen hatten.
An dem Treffen im Weißen Haus nahmen nach Angaben des Präsidenten die Chefs von sieben Rüstungskonzernen teil, darunter BAE Systems, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Irankrieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. Vertreter der US-Regierung hatten jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten.
Laut dem US-Sender NBC hatten Regierungsvertreter diese Woche in Gesprächen im Kongress angedeutet, Trump könne ein Gesetz aus dem Kalten Krieg nutzen (Defense Production Act), um die Waffenproduktion anzukurbeln. Offenbar setzt er nun zunächst auf freiwillige Schritte der Rüstungsindustrie.
Trump wiederholte zugleich in seinem Truthsocial-Post die zuvor geäußerte Behauptung, die USA verfügten über »praktisch unbegrenzte Vorräte an Mittel- und Obermittelklasse-Waffen«. Sie würden derzeit in Iran eingesetzt und kürzlich in Venezuela, wo US-Streitkräfte Anfang Januar den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen hatten.
Schon vor Beginn des Kriegs gegen Iran war die Nachfrage nach Rüstungsgütern massiv angestiegen, vor allem aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Auch im Gaza-Krieg und bei den vorherigen Angriffen auf Iran im vergangenen Jahr wurden massiv Waffen und Munition aus US-Produktion verbraucht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Putin spricht Irans Präsident Pezeshkian Solidarität aus
Vor dem Hintergrund des Irankriegs hat Kremlchef Wladimir Putin nach Angaben aus Moskau seinem Kollegen in Teheran, Massud Pezeshkian, Russlands Solidarität zugesichert. Putin habe bei dem Telefonat »nochmals sein tiefes Beileid ausgesprochen wegen der Ermordung des Obersten Führers der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, (...) sowie der vielen Opfer in der Zivilbevölkerung infolge der israelisch-amerikanischen Aggression gegen den Iran«, teilte der Pressedienst des Kremls mit.
Russland und der Iran haben im vergangenen Jahr eine »strategische Partnerschaft« geschlossen, die auch eine Zusammenarbeit bei Militär und Rüstung vorsieht. Der Vertrag enthält aber keine Verpflichtung zu einem Eingreifen, wenn eines der Länder attackiert wird. Moskau greift offiziell nicht in den aktuellen Konflikt ein, liefert Teheran aber Waffen. Für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte der Iran zuvor Drohnen und Raketen bereitgestellt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Uno-Blauhelmsoldaten bei Angriff auf Stützpunkt im Libanon verletzt
Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der Uno-Friedenstruppe im Süden des Libanon sind nach Angaben der ghanaischen Armee zwei Blauhelmsoldaten schwer verletzt worden. Die beiden Soldaten der Uno-Mission Unifil schwebten in Lebensgefahr, ein weiterer habe einen schweren Schock erlitten, erklärte die ghanaische Armee am Freitag. Der Stützpunkt in der Stadt Kawsah wurde demnach mit zwei Raketen beschossen. Ein Gebäude auf dem Stützpunkt brannte vollständig nieder.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun machte Israel für den Angriff verantwortlich. Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte den Vorfall »unverzeihlich«. Die Unifil fungiert seit Jahrzehnten als eine Art Puffer zwischen Israel und dem Süden des Libanon.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Baku wirft Teheran geplante Terroranschläge vor
Der Geheimdienst von Aserbaidschan hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Terroranschläge verhindert. Zur Destabilisierung der Lage seien Angriffe auf die Ölpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan, die Botschaft Israels in Aserbaidschan, eine Synagoge und einen hohen jüdischen Geistlichen im Land vorbereitet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Azertag unter Berufung auf eine Mitteilung des Geheimdienstes.
Demnach sollen iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land geschmuggelt haben, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionswächter verantwortlich.
Am Donnerstag berichtete Aserbaidschan über einen Drohnenangriff auf einen Flughafen. Der Staatschef in Baku, Ilham Alijew, sprach von einem Terrorangriff und versetzte die Streitkräfte seines Landes in Einsatzbereitschaft. Aserbaidschan beteiligt sich nicht an den Attacken gegen Iran.
Demnach sollen iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land geschmuggelt haben, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionswächter verantwortlich.
Am Donnerstag berichtete Aserbaidschan über einen Drohnenangriff auf einen Flughafen. Der Staatschef in Baku, Ilham Alijew, sprach von einem Terrorangriff und versetzte die Streitkräfte seines Landes in Einsatzbereitschaft. Aserbaidschan beteiligt sich nicht an den Attacken gegen Iran.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Botschaft: Iranische Milizen könnten Hotels im Irak angreifen
Die US-Botschaft im Irak warnt davor, dass iranische Terrormilizen bei Ausländern beliebte Hotels in der irakischen Region Kurdistan angreifen könnten. Amerikanische Bürger wurden dazu aufgerufen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der US-Botschaft im Irak hervorgeht. US-Bürger, die das Land nicht verlassen können, sollten sich »für längere Zeit an einem sicheren Ort aufhalten«.
Derzeit gibt es den Angaben nach keine kommerziellen Flüge aus dem Land. Der Irak könne über den Landweg nach Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und in Richtung Türkei verlassen werden. »Die meisten Landgrenzen sind geöffnet, können aber kurzfristig geschlossen werden«, hieß es weiter.
Die Kurden in Iran stehen derzeit unter besonderer Beobachtung. Spekuliert wird, dass die USA kurdische Milizen bewaffnen und diese als lokale Söldner nach Iran entsenden könnten. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es bislang nicht.
Nach irakischen Angaben kam es auch im Laufe des Tages wieder zu mehreren Drohnenangriffen auf verschiedene Ziele im Land. Zunächst war nicht klar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Es soll zu Angriffen in der Provinz Basra und auch auf einen Militärstützpunkt gekommen sein. Proiranische Milizen im Land haben zuletzt immer wieder Angriffe vor allem auf US-Interessen im Land für sich reklamiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel meldet Angriff auf Kommandozentrale der Revolutionswächter im Libanon
Israels Militär hat nach eigenen Angaben eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionswächter in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt seien auch drei Kommandozentralen der Schiitenmiliz angegriffen worden, hieß es weiter.
Im Laufe des Tages kam es zu mehreren Angriffen des israelischen Militärs südlich von Beirut, die Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Die Miliz hatte am Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern.
Israels Generalstabschef Eyal Zamir drohte der Hisbollah mit weiteren und intensiveren Angriffen. »Wir werden jede Gelegenheit nutzen, um die Hisbollah zu treffen, Fortschritte zu erzielen und die Bedrohung zu beseitigen«, sagte er nach einer Lageeinschätzung im Norden Israels. Die Hisbollah habe sich dazu entschieden, Iran beizuspringen, und zahle nun den Preis dafür.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mit Material der Agenturen







