Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Die israelischen Streitkräfte melden eine Attacke mit 80 Kampfflugzeugen. Fotos zeigen einen großen Brand auf dem Flughafen von Teheran. Iran spricht von acht Toten.
- Donald Trump verlangt die »bedingungslose Kapitulation«. Irans Präsident Masoud Pezeshkian weist die Forderung als »absurd« zurück.
- Der Flughafen von Dubai hat kurzzeitig den Betrieb eingestellt. Ein Augenzeuge berichtet von einer Explosion. Die Regierung teilt mit, die Flugabwehr habe ein Geschoss abgefangen und dementierte Gerüchte über einen Drohnenangriff, der auf Videos in den sozialen Medien zu sehen sein soll.
Mehr Hintergrund und Analyse
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Huthis erwägen offenbar, in Krieg einzusteigen
Die Iran nahestehende Huthi-Miliz hat sich bislang nicht am Krieg beteiligt. Das könnte sich aber ändern, berichtet eine »New York Times«-Reporterin im Jemen. Ein hochrangiger Vertreter der Gruppe erklärte demnach, man habe »den Finger am Abzug«: »Die Ausweitung des Konflikts auf andere Länder, darunter auch den Jemen, ist nur eine Frage der Zeit.« Die USA würden am Ende »der größte Verlierer« sein, drohte er.
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Iran meldet Schäden an Kliniken und Flughafen durch Israels Angriffe
Die iranischen Staatsmedien berichten nach den israelischen Luftangriffen von schweren Schäden im ganzen Land. Betroffen seien unter anderem zwei Krankenhäuser in der Provinz Chusestan im Südwesten des Landes. Laut Staatsfernsehen wurden das medizinische Zentrum Rasi in der Stadt Ahvas und das Imam-Ali-Krankenhaus in Andimeschk durch Druckwellen nach Explosionen erheblich beschädigt. Unabhängige Bestätigungen dafür gibt es bislang nicht.
Medienberichte zeigen Brände und große Schäden am Inlandsflughafen Mehrabad im Westen Teherans. Die Autobahn dorthin ist demnach blockiert. Auch Militäranlagen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.
Medienberichte zeigen Brände und große Schäden am Inlandsflughafen Mehrabad im Westen Teherans. Die Autobahn dorthin ist demnach blockiert. Auch Militäranlagen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.
Dass der Inlandsflughafen wegen des Kriegs nicht genutzt werden kann, zählt zu den Gründen, warum die Beisetzung des vor einer Woche getöteten Ali Khamenei verschoben wurde. Khamenei soll im Imam-Resa-Mausoleum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Der Schrein im Nordosten des Landes ist für Schiiten ein Heiligtum. Eine Autofahrt in das rund 900 Kilometer entfernte Maschhad dauert rund zehn Stunden. Allerdings sind die Routen bekannt, und Fahrzeuge könnten gezielt angegriffen werden.
Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
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Tourismus in Dubai und Demos in New York: Die Bilder
Im Libanon müssen zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen, sie übernachten im Freien. Touristen machen in den Golfstaaten trotz der Angriffe Urlaub. Und: Protest gegen eine Mahnwache für den getöteten Ali Khamenei.
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Qatar Airways will erste Maschinen nach Doha schicken
Am Sonntag sollen bestimmte Flugverbindungen in die katarische Hauptstadt Doha wiederaufgenommen werden. Maschinen von London, Paris, Madrid, Rom, Frankfurt und Bangkok können laut Qatar Airways am Flughafen landen. Die Luftfahrtbehörde habe für sie einen sicheren Flugkorridor bestätigt.
Zum Umstieg dürften die Verbindungen nicht genutzt werden: Sie seien nur für Passagiere mit Endziel Doha verfügbar, heißt es. Der reguläre Linienflugbetrieb bleibe vorerst weiter ausgesetzt. Am Sonntag um 9 Uhr (Ortszeit) wolle die Luftfahrtbehörde über den aktuellen Stand informieren.
Zum Umstieg dürften die Verbindungen nicht genutzt werden: Sie seien nur für Passagiere mit Endziel Doha verfügbar, heißt es. Der reguläre Linienflugbetrieb bleibe vorerst weiter ausgesetzt. Am Sonntag um 9 Uhr (Ortszeit) wolle die Luftfahrtbehörde über den aktuellen Stand informieren.
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Wie die Mineralölkonzerne mit dem Irankrieg Kasse machen
Die Preise an der Zapfsäule sind weit stärker gestiegen als die Ölpreise. Das zeigen Berechnungen, die dem SPIEGEL vorliegen. Experten werfen der Mineralölwirtschaft Abzocke vor. Mehr dazu lesen Sie hier.
Foto: Andy Bünning / IMAGO
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Iran: Mindestens acht Tote bei erneuten israelischen Angriffen
Bei den israelischen Angriffen auf Iran in der vergangenen Nacht sollen nach iranischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden sein. Das erklärte ein Mitarbeiter der Provinzregierung im zentraliranischen Isfahan.
Neben der Stadt Isfahan seien in der Provinz sieben weitere Städte angegriffen worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Mindestens 80 Gebäude seien schwer beschädigt worden. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Neben der Stadt Isfahan seien in der Provinz sieben weitere Städte angegriffen worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Mindestens 80 Gebäude seien schwer beschädigt worden. Die Zahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
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Iran will Öltanker unter Flagge Maltas angegriffen haben
Iran hat offenbar einen Tanker nahe der Straße von Hormus attackiert. Das berichten der Sender Al Jazeera und die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Revolutionswächter. Das Schiff mit dem Namen »Prima« sei mit einer Drohne angegriffen worden, weil es »wiederholte Warnungen (...) bezüglich des Verkehrsverbots und der Unsicherheit in der Straße von Hormus ignoriert hatte«, heißt es.
Laut der Tracking-Website MarineTraffic fährt die »Prima« unter maltesischer Flagge. Unklar ist, ob der Angriff das Schiff tatsächlich getroffen hat. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.
Laut der Tracking-Website MarineTraffic fährt die »Prima« unter maltesischer Flagge. Unklar ist, ob der Angriff das Schiff tatsächlich getroffen hat. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.
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Iran nennt Forderung nach Kapitulation »absurd«
Irans Präsident Masoud Pezeshkian nennt die Aufrufe des US-Präsidenten zur Kapitulation »absurd«. In einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft sagte er, »die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen.«
Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mit Iran mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine »bedingungslose Kapitulation« hinauslaufen.
Irans Präsident Masoud Pezeshkian am 21. Februar. Foto: Iran's Presidential website / WANA via Reuters
Pezeshkian rief außerdem seine Landsleute auf, alle internen Differenzen beiseitezulassen und geschlossen gegen äußere Bedrohungen aufzutreten. »Wenn wir Differenzen haben, ist es besser, sie untereinander zu lösen«, sagte er. Die iranische Bevölkerung ist gespalten: Ein Teil der Iraner unterstützt einen Sturz der politischen Führung und hofft, dass der Krieg diesen beschleunigt.
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Israel startet nächste Angriffswelle gegen Iran
Israel hat nach Angaben der Streitkräfte die nächste Attacke auf Iran begonnen. »Die IDF hat eine groß angelegte Angriffswelle auf die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran und Isfahan gestartet«, teilte das Militär bei Telegram mit.
Bereits in der Nacht hatte Israel die Hauptstadt Teheran erneut mit Angriffen überzogen. In Isfahan, rund 350 Kilometer südlich von Teheran, befinden sich ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt des iranischen Militärs sowie Anlagen, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung stehen.
Bereits in der Nacht hatte Israel die Hauptstadt Teheran erneut mit Angriffen überzogen. In Isfahan, rund 350 Kilometer südlich von Teheran, befinden sich ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt des iranischen Militärs sowie Anlagen, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung stehen.
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Offenbar Geschoss über Flughafen von Dubai abgefangen, Regierung dementiert Gerüchte über Drohnenangriff
Über dem Flughafen von Dubai hat die Flugabwehr offenbar ein Geschoss abgefangen. Ein Augenzeuge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer heftigen Explosion und einer Rauchwolke am Himmel. Dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zufolge attackierte Iran erneut den Golfstaat. Das war auch der Grund für den kurzzeitigen Flugstopp der Airline Emirates. Der Flughafen Dubai stellte derweil vorübergehend den Betrieb ein: »Alle Abläufe werden gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen durchgeführt.«
Auf dem Flugüberwachungsportal Flightradar24 war zu sehen, dass mehrere Flugzeuge sich über dem Flughafen von Dubai im Kreis bewegten und offenbar Warteschleifen flogen.
Die emiratische Regierung schreibt bei X von einem »geringfügigen Zwischenfall infolge herabfallender Trümmer nach einer Abfangaktion«, niemand sei verletzt worden. Videos in den sozialen Medien jedoch sollen zeigen, wie eine Drohne am Flughafen explodiert. Die Regierung teilt dazu mit, sie dementiere »in Onlinenetzwerken kursierende Informationen über Zwischenfälle am internationalen Flughafen von Dubai«.
Auf dem Flugüberwachungsportal Flightradar24 war zu sehen, dass mehrere Flugzeuge sich über dem Flughafen von Dubai im Kreis bewegten und offenbar Warteschleifen flogen.
Die emiratische Regierung schreibt bei X von einem »geringfügigen Zwischenfall infolge herabfallender Trümmer nach einer Abfangaktion«, niemand sei verletzt worden. Videos in den sozialen Medien jedoch sollen zeigen, wie eine Drohne am Flughafen explodiert. Die Regierung teilt dazu mit, sie dementiere »in Onlinenetzwerken kursierende Informationen über Zwischenfälle am internationalen Flughafen von Dubai«.
Foto: Raghed Waked / Reuters
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Emirates nimmt Flugbetrieb wieder auf
Der Flugstopp von und nach Dubai bei Emirates dauerte nur etwa eine halbe Stunde. »Emirates nimmt den Flugbetrieb wieder auf«, teilt die Airline jetzt mit. »Passagiere mit bestätigten Buchungen für die heutigen Nachmittagsflüge können sich zum Flughafen begeben. Dies gilt auch für Transitpassagiere in Dubai, sofern ihr Anschlussflug ebenfalls stattfindet.«
Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai ein
Am Freitag verkündete Dubais Fluggesellschaft Emirates noch, sie gehe davon aus, in den kommenden Tagen wieder 100 Prozent ihrer geplanten Flüge durchführen zu können. Ein Bruchteil der Flüge war zu diesem Zeitpunkt durch sichere Luftkorridore wieder aufgenommen worden. Nun klingt die Airline ganz anders: »Alle Flüge von und nach Dubai wurden bis auf Weiteres eingestellt«, teilt Emirates auf X mit: »Bitte gehen Sie nicht zum Flughafen.« Die genauen Gründe für die Entscheidung blieben zunächst unklar.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
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Irans Präsident: Künftig weniger Angriffe auf Nachbarländer
Der iranische Interimsrat hat offenbar beschlossen, Irans Nachbarländer nicht mehr von sich aus anzugreifen. Das sagte Präsident Masoud Pezeshkian laut iranischen Medien. Man werde nur noch zurückschlagen, wenn zuvor Angriffe von den entsprechenden Staaten ausgingen. Pezeshkian entschuldigte sich demnach auch für die Attacken der vergangenen Tage.
Wie glaubwürdig das ist, ist fraglich. Unklar ist bislang auch, ob Pezeshkian damit nur direkt an Iran grenzende Länder wie Aserbaidschan und die Türkei meint, oder auch Länder wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten auf der anderen Seite des Persischen Golfs.
Wie glaubwürdig das ist, ist fraglich. Unklar ist bislang auch, ob Pezeshkian damit nur direkt an Iran grenzende Länder wie Aserbaidschan und die Türkei meint, oder auch Länder wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten auf der anderen Seite des Persischen Golfs.
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Einwohnerin von Teheran: »Himmel komplett von Kampfjets übernommen«
Fatemeh (Name geändert), eine Einwohnerin Teherans, hat mir berichtet, wie sie die iranische Hauptstadt derzeit erlebt. Das Protokoll:
»Wenn man in Teheran ist, hat man das Gefühl, dass der Himmel komplett von Kampfjets übernommen wurde. Es scheint, als gäbe es keinerlei Einschränkungen für sie – sie kommen einfach, greifen an und verschwinden wieder. Man hört ständig Flugzeuggeräusche.
Gestern gab es viele Angriffe. Am Morgen waren sie sehr heftig. Die Angriffe fanden hauptsächlich im Süden und in der Innenstadt statt. Auch nachts gab es viele Angriffe, vorwiegend in der Umgebung von Mehrabad und angrenzenden Gebieten. Auch der Flughafen wurde angegriffen.
Im Moment ist es ruhig in der Stadt, obwohl es Samstagmorgen ist – normalerweise ein Arbeitstag. Aber hier und da sieht man doch Menschen, die unterwegs sind. Denn wir befinden uns am Ende des Jahres und Nowrus, das Neujahrsfest, steht vor der Tür. Viele Unternehmen müssen jetzt tatsächlich wieder den Betrieb aufnehmen, ihre Jahresabschlüsse erstellen und ihre Aufgaben zum Jahresende erledigen.
»Wenn man in Teheran ist, hat man das Gefühl, dass der Himmel komplett von Kampfjets übernommen wurde. Es scheint, als gäbe es keinerlei Einschränkungen für sie – sie kommen einfach, greifen an und verschwinden wieder. Man hört ständig Flugzeuggeräusche.
Gestern gab es viele Angriffe. Am Morgen waren sie sehr heftig. Die Angriffe fanden hauptsächlich im Süden und in der Innenstadt statt. Auch nachts gab es viele Angriffe, vorwiegend in der Umgebung von Mehrabad und angrenzenden Gebieten. Auch der Flughafen wurde angegriffen.
Im Moment ist es ruhig in der Stadt, obwohl es Samstagmorgen ist – normalerweise ein Arbeitstag. Aber hier und da sieht man doch Menschen, die unterwegs sind. Denn wir befinden uns am Ende des Jahres und Nowrus, das Neujahrsfest, steht vor der Tür. Viele Unternehmen müssen jetzt tatsächlich wieder den Betrieb aufnehmen, ihre Jahresabschlüsse erstellen und ihre Aufgaben zum Jahresende erledigen.
Feuer am Flughafen von Teheran. Foto: Atta Kenare / AFP
Außerdem habe ich von vielen meiner Freunde gehört, dass gestern – es war Freitag, unser freier Tag – viele Menschen nach Teheran zurückgekehrt sind. Sie waren müde, wussten nicht, wie lange sie noch fernbleiben sollten, und viele von ihnen hatten zu Hause und in ihrem Alltag Dinge zu erledigen.
Wenn ich mich heute in der Stadt bewege, habe ich das Gefühl, dass es etwas belebter ist als gestern und vorgestern.
Einige Menschen sind tatsächlich glücklich und glauben immer noch, dass die Angriffe nur militärische Ziele treffen und keine Zivilisten betreffen. Aber das sind in der Regel Menschen, die nicht in die Stadt gehen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie viel Zerstörung ein Angriff auf ein militärisches Ziel in der Umgebung anrichten kann – wie viele Wohngebäude dabei beschädigt werden.
Gestern Abend habe ich zum Beispiel jemanden sagen hören, dass Zivilisten nicht betroffen seien. Diese Bemerkung hat mich wirklich wütend gemacht, denn ich sehe, wie groß die Schäden tatsächlich sind.
Gleichzeitig gibt es auch Menschen, die zutiefst besorgt sind, weil sie nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Sie wissen nicht, ob das, was jetzt geschieht, gut oder schlecht ist. Gegenwärtig sind alle verwirrt.
Wenn ich mich heute in der Stadt bewege, habe ich das Gefühl, dass es etwas belebter ist als gestern und vorgestern.
Einige Menschen sind tatsächlich glücklich und glauben immer noch, dass die Angriffe nur militärische Ziele treffen und keine Zivilisten betreffen. Aber das sind in der Regel Menschen, die nicht in die Stadt gehen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie viel Zerstörung ein Angriff auf ein militärisches Ziel in der Umgebung anrichten kann – wie viele Wohngebäude dabei beschädigt werden.
Gestern Abend habe ich zum Beispiel jemanden sagen hören, dass Zivilisten nicht betroffen seien. Diese Bemerkung hat mich wirklich wütend gemacht, denn ich sehe, wie groß die Schäden tatsächlich sind.
Gleichzeitig gibt es auch Menschen, die zutiefst besorgt sind, weil sie nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Sie wissen nicht, ob das, was jetzt geschieht, gut oder schlecht ist. Gegenwärtig sind alle verwirrt.
Rauch steigt nach einer Explosion in Teheran auf. Foto: Wana News Agency
Die Darstellung, dass die USA Iran spalten wollen, war von Anfang an sehr präsent. Aber früher dachten die Menschen, dass die Islamische Republik das sagte, um die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. Jetzt jedoch werden die Nachrichten über einen möglichen Kriegseintritt bewaffneter kurdischer Gruppen immer zahlreicher. Deshalb sagen manche Menschen, dass sie Angst haben: »Was wird am Ende dieses Krieges passieren? Wird Iran geteilt werden?«
Ich weiß nicht, ob sich die Menschen wieder mehr hinter die Regierung stellen werden, je länger die Angriffe andauern. Ich denke, es ist noch zu früh, um diese Frage zu beantworten. Das hängt zum Beispiel davon ab, wer als Nachfolger an die Macht kommt. Und auch davon, wie müde die Menschen werden und wie lange sie diese Situation aushalten können.
Kürzlich ging ich zur Enghelab-Straße. Dort gab es eine Polizeistation, die während des jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffs angegriffen worden war. Eine meiner Freundinnen war während der »Woman, Life, Freedom«-Proteste in derselben Station inhaftiert worden, daher verband ich Erinnerungen mit diesem Ort.
Als ich das Gebäude sah, verspürte ich für einen Moment fast ein kleines Gefühl der Befriedigung und dachte: »Endlich ist dieses Gebäude verschwunden.« Aber als ich mich umdrehte, sah ich, wie viele Geschäfte und Häuser von ganz normalen Menschen direkt neben dieser Polizeistation standen – alle zerstört.
Ich hörte auch, dass in der Nacht des Angriffs dort Zivilisten ums Leben gekommen waren. Ich konnte mich nicht einmal für einen Moment darüber freuen, dass die Polizeistation verschwunden war, denn mein Herz schmerzte angesichts des Ausmaßes der Zerstörung um mich herum.«
Ich weiß nicht, ob sich die Menschen wieder mehr hinter die Regierung stellen werden, je länger die Angriffe andauern. Ich denke, es ist noch zu früh, um diese Frage zu beantworten. Das hängt zum Beispiel davon ab, wer als Nachfolger an die Macht kommt. Und auch davon, wie müde die Menschen werden und wie lange sie diese Situation aushalten können.
Kürzlich ging ich zur Enghelab-Straße. Dort gab es eine Polizeistation, die während des jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffs angegriffen worden war. Eine meiner Freundinnen war während der »Woman, Life, Freedom«-Proteste in derselben Station inhaftiert worden, daher verband ich Erinnerungen mit diesem Ort.
Als ich das Gebäude sah, verspürte ich für einen Moment fast ein kleines Gefühl der Befriedigung und dachte: »Endlich ist dieses Gebäude verschwunden.« Aber als ich mich umdrehte, sah ich, wie viele Geschäfte und Häuser von ganz normalen Menschen direkt neben dieser Polizeistation standen – alle zerstört.
Ich hörte auch, dass in der Nacht des Angriffs dort Zivilisten ums Leben gekommen waren. Ich konnte mich nicht einmal für einen Moment darüber freuen, dass die Polizeistation verschwunden war, denn mein Herz schmerzte angesichts des Ausmaßes der Zerstörung um mich herum.«
Rauch über Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
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NBC-Bericht: So stellt sich Trump die Zukunft Irans vor
Der US-Sender NBC berichtet, Donald Trump würde insgeheim doch über Bodentruppen in Iran nachdenken. Allerdings gehe es nicht um eine »groß angelegte Bodeninvasion«, sondern um ein »kleines Kontingent von US-Truppen, das für bestimmte strategische Zwecke eingesetzt werden soll«. Das sagten vier Insider dem Sender.
Demnach habe Trump mit Beratern und anderen Republikanern darüber gesprochen, wie es in Iran seiner Ansicht nach weitergehen soll: Das iranische Uran solle gesichert werden, zudem sollten die USA und das neue Regime bei der Ölförderung zusammenarbeiten. Es wäre ein ähnliches Szenario, wie Trump es auch in Venezuela durchgesetzt hat.
Demnach habe Trump mit Beratern und anderen Republikanern darüber gesprochen, wie es in Iran seiner Ansicht nach weitergehen soll: Das iranische Uran solle gesichert werden, zudem sollten die USA und das neue Regime bei der Ölförderung zusammenarbeiten. Es wäre ein ähnliches Szenario, wie Trump es auch in Venezuela durchgesetzt hat.
Das Weiße Haus kritisiert die Recherche scharf. Sie basiere »auf Annahmen aus anonymen Quellen, die nicht zum nationalen Sicherheitsteam des Präsidenten gehören und offensichtlich nicht in diese Diskussionen eingeweiht sind«, teilt Pressesprecherin Karoline Leavitt mit. Trump würde sich »klugerweise« alle Optionen offenhalten. »Jeder, der zu unterstellen versucht, er bevorzuge die eine oder andere Option, beweist damit, dass er keinen wirklichen Platz am Verhandlungstisch hat.«
Zuletzt hatte Trump den Einsatz von Bodentruppen als »Zeitverschwendung« bezeichnet. »Sie haben alles verloren«, sagte er mit Blick auf Iran. »Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.«
Zuletzt hatte Trump den Einsatz von Bodentruppen als »Zeitverschwendung« bezeichnet. »Sie haben alles verloren«, sagte er mit Blick auf Iran. »Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.«
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Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai ein
Am Freitag verkündete Dubais Fluggesellschaft Emirates noch, sie gehe davon aus, in den kommenden Tagen wieder 100 Prozent ihrer geplanten Flüge durchführen zu können. Ein Bruchteil der Flüge war zu diesem Zeitpunkt durch sichere Luftkorridore wieder aufgenommen worden. Nun klingt die Airline ganz anders: »Alle Flüge von und nach Dubai wurden bis auf Weiteres eingestellt«, teilt Emirates auf X mit: »Bitte gehen Sie nicht zum Flughafen.« Die genauen Gründe für die Entscheidung blieben zunächst unklar.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Sobald neue Informationen vorliegen, will Emirates seine Fluggäste darüber informieren. Kunden, die eine Reise zwischen dem 28. Februar und einschließlich 31. März gebucht haben, können laut Emirates auf einen alternativen Flug umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
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Arabische Liga trifft sich am Sonntag
Die Liga der Arabischen Staaten will am Sonntag zusammenkommen, um über »iranische Angriffe auf das Territorium mehrerer arabischer Länder« zu beraten. Medienberichten zufolge haben Kuwait, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Jordanien und Ägypten eine Dringlichkeitssitzung beantragt. Sie soll per Videocall stattfinden.
Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder aus Afrika und Asien. Sie soll die Beziehungen zwischen den Staaten stärken und deren Souveränität sichern.
Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder aus Afrika und Asien. Sie soll die Beziehungen zwischen den Staaten stärken und deren Souveränität sichern.
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Iran: Marine greift Israel und US-Stützpunkte in Emiraten und Kuwait an
Irans Marine hat nach Armeeangaben Israel und US-Militärstützpunkte in zwei Golfstaaten mit massiven Drohnenangriffen ins Visier genommen. Die Armee schreibt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einer Mitteilung von einer »massiven Welle von Drohnenangriffen«.
Unter den Zielen seien die US-Basis Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weiterer US-Stützpunkt in Kuwait gewesen. Zudem hätten sich die Drohnenangriffe gegen eine »strategische Einrichtung« in Israel gerichtet. Ob die Drohnen ihre Ziele getroffen haben oder abgefangen wurden, ist nicht bekannt.
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Israel fliegt Angriffe auf Teheran, Explosionen auf Flughafen
Israels Luftwaffe hat in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. »Mehr als 80 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben unter Anleitung des IDF-Nachrichtendienstes eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktureinrichtungen des iranischen Terrorregimes in Teheran und weiteren Gebieten im Zentrum Irans durchgeführt«, teilen die israelischen Streitkräfte mit. Ziele seien etwa die wichtigste Militäruniversität der Islamischen Revolutionswächter, ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit sowie eine unterirdische Infrastruktur zur Lagerung ballistischer Raketen gewesen.
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad. Augenzeugen sagten der »New York Times«, es sehe so aus, als stünden auch Flugzeuge in Brand. Am frühen Samstagmorgen seien die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen, dazu angehalten worden, ihre Fenster zu schließen und im Haus zu bleiben, berichtet die »New York Times« weiter. Der Grund seien offenbar giftige Dämpfe, die durch das Verbrennen von »Brennstoff und Öl« entstanden seien. Zu den Explosionen auf dem Flughafen äußerten sich die israelischen Streitkräfte bislang nicht. Fotos zeigen das Feuer auf dem Flughafen:
Nach Armeeangaben ist auch Israel am frühen Morgen erneut mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Wieder musste die Flugabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilt. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, heißt es. In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht.
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Medien: Kein Ersatz für fragliche Formel-1-Rennen
Im Fall einer Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien wird es von der Formel 1 laut einem Bericht des TV-Senders Sky Sports keinen Ersatz geben. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten sind die für den 12. und 19. April angesetzten Veranstaltungen fraglich.
»An erster Stelle steht für uns die Sicherheit aller Beteiligten, der Menschen und des Veranstalters selbst«, sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali dem TV-Sender Sky Sports F1 vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Australien. Man wolle noch keine Stellungnahme abgeben, »da sich die Lage entwickelt und wir noch Zeit haben, die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung wird gemeinsam getroffen«, sagte Domenicali.
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Pentagon »nicht besorgt« über mögliche Hilfe Russlands für Iran
Das Pentagon hat sich angesichts eines Medienberichts, wonach Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten liefert, unbesorgt gezeigt. Die USA seien »nicht besorgt« über den Bericht in der »Washington Post«, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) dem Sender CBS. Hegseth bestätigte den Bericht zwar nicht, sagte im Nachrichtenmagazin »60 Minutes« jedoch: »Wir verfolgen alles.«
»Unsere Kommandeure sind über alles informiert. Wir verfügen über die besten Geheimdienstinformationen der Welt. Wir wissen, wer mit wem spricht. Wir sind darüber nicht besorgt«, erklärte der Pentagonchef, der sich selbst »Kriegsminister« nennt.
Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Zuvor hatte bereits das Weiße Haus die Berichte heruntergespielt. Das mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Freitag. »Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu.
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Hilfe für Iran herunter
Liefert Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten? Das Weiße Haus hat nun einen entsprechenden Bericht der »Washington Post« heruntergespielt. Eine solche Informationsweitergabe mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Freitag in Washington.
»Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu. Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.
Trump steht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. Er hatte den Kremlchef im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.
US-Flugzeugträger. Foto: Will Tyndall / AFP
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Indien und Sri Lanka gewähren iranischen Kriegsschiffen Zuflucht
Indien hat einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens Medienberichten zufolge das Anlegen erlaubt. Die »IRIS Lavan« und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Beamte in Neu-Delhi. Die iranische Seite habe am 28. Februar, dem ersten Tag der israelisch-amerikanischen Angriffe in Iran, wegen technischer Probleme um Aufnahme gebeten. Einen Tag später habe Indien der Aufnahme zugestimmt.
Für die USA ist es im Irankrieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.
Einen Tag nach dem Angriff auf die Fregatte gestattete die sri-lankische Regierung einem anderen iranischen Kriegsschiff aus humanitären Gründen das Anlegen. Das Schiff »IRIS Bushehr« bat nach Angaben der Regierung um die Erlaubnis, in einem sri-lankischen Hafen ankern zu dürfen. Die 208 Besatzungsmitglieder wurden demnach in die Hauptstadt Colombo gebracht. Das Schiff hatte Medienberichten zufolge einen technischen Schaden.
Für die USA ist es im Irankrieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.
Einen Tag nach dem Angriff auf die Fregatte gestattete die sri-lankische Regierung einem anderen iranischen Kriegsschiff aus humanitären Gründen das Anlegen. Das Schiff »IRIS Bushehr« bat nach Angaben der Regierung um die Erlaubnis, in einem sri-lankischen Hafen ankern zu dürfen. Die 208 Besatzungsmitglieder wurden demnach in die Hauptstadt Colombo gebracht. Das Schiff hatte Medienberichten zufolge einen technischen Schaden.
Iranisches Kriegsschiff »IRIS Bushehr«. Foto: AFP
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Ischinger »negativ überrascht« von fehlendem US-Plan für Iran
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, vermisst eine Strategie der US-Regierung für den Irankrieg. »Negativ überrascht hat mich, dass die amerikanische Regierung weiterhin keinen halbwegs verlässlichen Plan kommunizieren kann, was das Ziel der Intervention in Iran ist«, sagte Ischinger dem Magazin »Stern«. »Das Schlimmste, was passieren kann, ist, wenn man ohne klaren Plan, der auch mit den Verbündeten geteilt wird, in solche Operationen hineinstolpert.«
Am ersten Tag der Operation habe US-Präsident Donald Trump den Begriff »Regime Change« in den Mund genommen. »Inzwischen hat Washington die Begründung für den Einsatz jedoch gewechselt, so wie manche das Hemd wechseln«, sagte Ischinger. Von »Regime Change« sei jetzt nicht mehr die Rede, »oder nur noch am Rande«.
Am ersten Tag der Operation habe US-Präsident Donald Trump den Begriff »Regime Change« in den Mund genommen. »Inzwischen hat Washington die Begründung für den Einsatz jedoch gewechselt, so wie manche das Hemd wechseln«, sagte Ischinger. Von »Regime Change« sei jetzt nicht mehr die Rede, »oder nur noch am Rande«.
Wolfgang Ischinger. Foto: Kay Nietfeld / dpa
Ischinger sieht durch den Irankrieg auch die westliche Unterstützung für die Ukraine in Gefahr. Deutschland müsse als europäische Führungsnation den USA sagen: »Wir müssen uns auf die Ukraine konzentrieren, und nicht auch noch Munitionsknappheiten für die Ukraine verstärken durch eine längere militärische Auseinandersetzung mit Iran«, betonte Ischinger.
Die Ukraine müsse für Europa die absolute Priorität haben. »Wir dürfen es unter keinen Umständen zulassen, dass die Ukraine in ihrem Freiheitskampf in Vergessenheit gerät, weil sich der Fokus verlagert.« Der Irankrieg lenke schon jetzt ab und reduziere die Fähigkeiten, Russland unter Druck zu setzen. »Er droht, die Friktionen im transatlantischen Verhältnis noch zu verstärken.«
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Saudi-Arabien: Eine Rakete und sechs Drohnen zerstört
Saudi-Arabien hat eigenen Angaben zufolge eine Rakete abgefangen, die auf einen Luftwaffenstützpunkt zielte, auf dem US-Soldaten stationiert sind. »Eine ballistische Rakete, die in Richtung des Luftwaffenstützpunkts Prince Sultan« südöstlich der Hauptstadt Riad abgefeuert worden war, sei »abgefangen und zerstört« worden, teilte das saudi-arabische Verteidigungsministerium am Samstag im Onlinedienst X mit.
Die amtliche Nachrichtenagentur des Landes berichtete von einem weiteren Vorfall, bei dem ein Drohnenangriff auf ein großes Ölfeld nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vereitelt worden sei. Sechs Drohnen seien bei einem versuchten Angriff auf das Schaiba-Ölfeld zerstört worden.
Der weltweit größte Ölexporteur Saudi-Arabien hatte bereits Anfang der Woche mindestens zwei Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes gemeldet. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen. Aramco betreibt auch das Ölfeld Schaiba.
Die amtliche Nachrichtenagentur des Landes berichtete von einem weiteren Vorfall, bei dem ein Drohnenangriff auf ein großes Ölfeld nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vereitelt worden sei. Sechs Drohnen seien bei einem versuchten Angriff auf das Schaiba-Ölfeld zerstört worden.
Der weltweit größte Ölexporteur Saudi-Arabien hatte bereits Anfang der Woche mindestens zwei Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Ras Tanura im Osten des Landes gemeldet. Auch sie wurden nach amtlichen Angaben abgefangen. Aramco betreibt auch das Ölfeld Schaiba.
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20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest
Wegen des Irankriegs müssen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen ausharren. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die »erhebliche psychische Belastung« hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.
Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden. Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Dominguez wies auf den Angriff auf den Schlepper »Mussafah 2« in der Straße von Hormus am Freitag hin, bei dem Berichten zufolge mindestens vier Seeleute ums Leben gekommen und drei schwer verletzt worden seien. Seeleute dürften nicht zur Zielscheibe werden, sagte er. Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen.
Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden. Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Dominguez wies auf den Angriff auf den Schlepper »Mussafah 2« in der Straße von Hormus am Freitag hin, bei dem Berichten zufolge mindestens vier Seeleute ums Leben gekommen und drei schwer verletzt worden seien. Seeleute dürften nicht zur Zielscheibe werden, sagte er. Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen.
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Iran kritisiert Einmischung Trumps in Khamenei-Nachfolge
Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat eine Einmischung von US-Präsident Donald Trump in die inneren Angelegenheiten Irans angeprangert und diese scharf verurteilt. Trumps Äußerungen zu einem neuen Obersten Führer Irans seien »ein klarer Verstoß gegen die Grundsätze der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten«, welche in der Uno-Charta verankert seien, sagte Iravani am Freitag vor Journalisten in New York.
Trump hatte zuvor die »bedingungslose Kapitulation« Irans gefordert und erklärt, der neue Oberste Führer müsse »akzeptabel« sein, nachdem Ajatollah Ali Khamenei am ersten Kriegstag getötet worden war. Trump sagte, er wolle bei der Ernennung eines Nachfolgers von Khamenei beteiligt sein. »Ich muss in die Ernennung eingebunden sein«, zitierte die Plattform Axios den US-Präsidenten am Donnerstag.
Trump hatte zuvor die »bedingungslose Kapitulation« Irans gefordert und erklärt, der neue Oberste Führer müsse »akzeptabel« sein, nachdem Ajatollah Ali Khamenei am ersten Kriegstag getötet worden war. Trump sagte, er wolle bei der Ernennung eines Nachfolgers von Khamenei beteiligt sein. »Ich muss in die Ernennung eingebunden sein«, zitierte die Plattform Axios den US-Präsidenten am Donnerstag.
Iravani erklärte: »Iran ist ein souveräner und unabhängiger Staat. Er akzeptiert keine Einmischung ausländischer Mächte in seine inneren Angelegenheiten und wird dies auch niemals akzeptieren.«
Die Wahl von Khameneis Nachfolger werde »streng nach unseren verfassungsrechtlichen Verfahren und ausschließlich nach dem Willen des iranischen Volkes ohne jegliche Einmischung aus dem Ausland erfolgen«, fügte der Uno-Botschafter hinzu.
Demonstrant mit Foto des getöteten Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei. Foto:Murtaja Lateef / AFP
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USA: Mehr als 3000 Ziele in Iran angegriffen
Das US-Militär hat in Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.
In Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionswächter, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.
In den ersten sieben Tagen des Kriegs hätten sich die Angriffe der US-Streitkräfte neben der iranischen Marine unter anderem auf Hauptquartiere der iranischen Revolutionswächter (IRGC), auf iranische Flugabwehrsysteme und ballistische Raketen sowie auf Kommandozentren konzentriert, teilte Centcom mit.
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US-Minister: »Schwerstes Bombardement« Irans steht bevor
US-Finanzminister Scott Bessent hat besonders heftige Angriffe auf Iran angekündigt. »Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden«, sagte er dem Sender Fox Business am Freitag (Ortszeit). Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den »größten Schaden« zufügen, sagte er. Die USA und Israel hatten ihre Angriffe auf Iran am vergangenen Samstag begonnen.
US-Präsident Donald Trump erklärte Anfang der Woche, dass bald noch heftigere Angriffe folgen sollten. »Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen«, sagte er dem Sender CNN am Montag. »Die große Welle kommt bald.«
Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe in Iran. Man habe eine »breite Welle« an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär in der Nacht mit.
Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe in Iran. Man habe eine »breite Welle« an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär in der Nacht mit.
US-Finanzminister Scott Bessent. Foto: Magnus Lejhall / TT News Agency / AP / dpa
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Katar verkündet teilweise Wiederöffnung seines Luftraums
Nach der vollständigen Schließung seines Luftraums wegen des Irankriegs hat Katar eine teilweise Wiederöffnung verkündet. Der Flugverkehr über Katar könne über genau festgelegte Routen und in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen werden, erklärte die Flugaufsichtsbehörde am Freitagabend. Dazu gehöre zunächst eine begrenzte Zahl von Flügen zur Evakuierung gestrandeter Passagiere sowie Transportflüge.
Qatar Airways kündigte für Samstag Evakuierungsflüge nach Frankfurt am Main, London, Paris, Madrid und Rom an. Mitgenommen würden bevorzugt gestrandete Familien, ältere Menschen und solche mit dringendem medizinischen Behandlungsbedarf.
Ob in den kommenden Tagen weitere Flüge stattfinden könnten, hänge von der Sicherheitslage ab, erklärte die Flughafenverwaltung in Katar. Diese werde laufend überprüft. Tausende Reisende aus aller Welt sitzen derzeit in der Golfregion fest, weil der Flugbetrieb wegen des Irankriegs eingestellt wurde.
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Irans Uno-Botschafter meldet 1332 getötete Zivilisten
Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben bislang mindestens 1332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagte der iranische Uno-Botschafter Amir Saeid Iravani vor Journalisten am Sitz der Vereinten Nationen in New York.
Iravani behauptete, die USA und Israel hätten gezielt zivile Infrastruktur angegriffen, während Iran militärische Ziele und keine Zivilisten ins Visier genommen habe. Iran greife auch nicht die Interessen von Nachbarstaaten an, so Iravani, und untersuche Vorwürfe, er habe nichtmilitärische Ziele attackiert. »Unsere erste Einschätzung deutet darauf hin, dass einige dieser Vorfälle auf Abfangmanöver oder Eingriffe des US-Verteidigungssystems zurückzuführen sein könnten.« Dadurch seien Raketen oder Drohnen möglicherweise von ihren eigentlichen militärischen Zielen abgelenkt worden.
Irans Uno-Botschafter Amir Saeid Iravani
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Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Hilfe für Iran herunter
Liefert Russland seinem Verbündeten Iran Informationen über US-Militärziele im Nahen Osten? Das Weiße Haus hat nun einen entsprechenden Bericht der »Washington Post« heruntergespielt. Eine solche Informationsweitergabe mache keinen Unterschied für den Militäreinsatz in Iran, denn die US-Armee werde die gegnerischen Kräfte in jedem Fall »vollständig vernichten«, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Freitag in Washington.
»Wir erreichen die militärischen Ziele dieser Operation, und das wird so weitergehen«, fügte Leavitt hinzu. Die »Washington Post« hatte berichtet, Russland habe Iran die Positionen von US-Militäranlagen übermittelt, darunter Schiffe und Flugzeuge. Das Blatt berief sich auf mit Geheimdiensterkenntnissen vertraute Quellen.
Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sterblichen Überreste der fünf Soldaten und einer Soldatin teil. Die Militärzeremonie findet auf einem Luftwaffenstützpunkt in Dover im US-Bundesstaat Delaware statt.
Trump steht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. Er hatte den Kremlchef im vergangenen August in Alaska auf einem roten Teppich empfangen. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergriff Trump wiederholt Putins Partei.
US-Flugzeugträger. Foto: Will Tyndall / AFP
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Trump drängt US-Rüstungsunternehmen zu deutlich höherer Produktion
Wegen des Irankriegs hat US-Präsident Donald Trump die Rüstungsindustrie zu einer deutlichen Steigerung ihrer Produktion gedrängt. Er schrieb am Freitag nach einem Treffen mit Branchenvertretern im Weißen Haus, die Konzerne hätten zugesagt, die Produktion hoch entwickelter Waffen zu vervierfachen. Welche Art von Waffen Trump damit meinte, ist unklar. Angaben der Rüstungsindustrie dazu lagen zunächst nicht vor.
An dem Treffen im Weißen Haus nahmen nach Angaben des Präsidenten die Chefs von sieben Rüstungskonzernen teil, darunter BAE Systems, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Irankrieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. Vertreter der US-Regierung hatten jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten.
Laut dem US-Sender NBC hatten Regierungsvertreter diese Woche in Gesprächen im Kongress angedeutet, Trump könne ein Gesetz aus dem Kalten Krieg nutzen (Defense Production Act), um die Waffenproduktion anzukurbeln. Offenbar setzt er nun zunächst auf freiwillige Schritte der Rüstungsindustrie.
Trump wiederholte zugleich in seinem Truthsocial-Post die zuvor geäußerte Behauptung, die USA verfügten über »praktisch unbegrenzte Vorräte an Mittel- und Obermittelklasse-Waffen«. Sie würden derzeit in Iran eingesetzt und kürzlich in Venezuela, wo US-Streitkräfte Anfang Januar den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen hatten.
An dem Treffen im Weißen Haus nahmen nach Angaben des Präsidenten die Chefs von sieben Rüstungskonzernen teil, darunter BAE Systems, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Irankrieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. Vertreter der US-Regierung hatten jüngst mehrfach betont, dass die USA keinen Mangel an Munition hätten.
Laut dem US-Sender NBC hatten Regierungsvertreter diese Woche in Gesprächen im Kongress angedeutet, Trump könne ein Gesetz aus dem Kalten Krieg nutzen (Defense Production Act), um die Waffenproduktion anzukurbeln. Offenbar setzt er nun zunächst auf freiwillige Schritte der Rüstungsindustrie.
Trump wiederholte zugleich in seinem Truthsocial-Post die zuvor geäußerte Behauptung, die USA verfügten über »praktisch unbegrenzte Vorräte an Mittel- und Obermittelklasse-Waffen«. Sie würden derzeit in Iran eingesetzt und kürzlich in Venezuela, wo US-Streitkräfte Anfang Januar den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen hatten.
Schon vor Beginn des Kriegs gegen Iran war die Nachfrage nach Rüstungsgütern massiv angestiegen, vor allem aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Auch im Gaza-Krieg und bei den vorherigen Angriffen auf Iran im vergangenen Jahr wurden massiv Waffen und Munition aus US-Produktion verbraucht.
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Putin spricht Irans Präsident Pezeshkian Solidarität aus
Vor dem Hintergrund des Irankriegs hat Kremlchef Wladimir Putin nach Angaben aus Moskau seinem Kollegen in Teheran, Massud Pezeshkian, Russlands Solidarität zugesichert. Putin habe bei dem Telefonat »nochmals sein tiefes Beileid ausgesprochen wegen der Ermordung des Obersten Führers der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, (...) sowie der vielen Opfer in der Zivilbevölkerung infolge der israelisch-amerikanischen Aggression gegen den Iran«, teilte der Pressedienst des Kremls mit.
Russland und der Iran haben im vergangenen Jahr eine »strategische Partnerschaft« geschlossen, die auch eine Zusammenarbeit bei Militär und Rüstung vorsieht. Der Vertrag enthält aber keine Verpflichtung zu einem Eingreifen, wenn eines der Länder attackiert wird. Moskau greift offiziell nicht in den aktuellen Konflikt ein, liefert Teheran aber Waffen. Für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte der Iran zuvor Drohnen und Raketen bereitgestellt.
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Uno-Blauhelmsoldaten bei Angriff auf Stützpunkt im Libanon verletzt
Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der Uno-Friedenstruppe im Süden des Libanon sind nach Angaben der ghanaischen Armee zwei Blauhelmsoldaten schwer verletzt worden. Die beiden Soldaten der Uno-Mission Unifil schwebten in Lebensgefahr, ein weiterer habe einen schweren Schock erlitten, erklärte die ghanaische Armee am Freitag. Der Stützpunkt in der Stadt Kawsah wurde demnach mit zwei Raketen beschossen. Ein Gebäude auf dem Stützpunkt brannte vollständig nieder.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun machte Israel für den Angriff verantwortlich. Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte den Vorfall »unverzeihlich«. Die Unifil fungiert seit Jahrzehnten als eine Art Puffer zwischen Israel und dem Süden des Libanon.
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Baku wirft Teheran geplante Terroranschläge vor
Der Geheimdienst von Aserbaidschan hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Terroranschläge verhindert. Zur Destabilisierung der Lage seien Angriffe auf die Ölpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan, die Botschaft Israels in Aserbaidschan, eine Synagoge und einen hohen jüdischen Geistlichen im Land vorbereitet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Azertag unter Berufung auf eine Mitteilung des Geheimdienstes.
Demnach sollen iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land geschmuggelt haben, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionswächter verantwortlich.
Am Donnerstag berichtete Aserbaidschan über einen Drohnenangriff auf einen Flughafen. Der Staatschef in Baku, Ilham Alijew, sprach von einem Terrorangriff und versetzte die Streitkräfte seines Landes in Einsatzbereitschaft. Aserbaidschan beteiligt sich nicht an den Attacken gegen Iran.
Demnach sollen iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land geschmuggelt haben, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionswächter verantwortlich.
Am Donnerstag berichtete Aserbaidschan über einen Drohnenangriff auf einen Flughafen. Der Staatschef in Baku, Ilham Alijew, sprach von einem Terrorangriff und versetzte die Streitkräfte seines Landes in Einsatzbereitschaft. Aserbaidschan beteiligt sich nicht an den Attacken gegen Iran.
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US-Botschaft: Iranische Milizen könnten Hotels im Irak angreifen
Die US-Botschaft im Irak warnt davor, dass iranische Terrormilizen bei Ausländern beliebte Hotels in der irakischen Region Kurdistan angreifen könnten. Amerikanische Bürger wurden dazu aufgerufen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der US-Botschaft im Irak hervorgeht. US-Bürger, die das Land nicht verlassen können, sollten sich »für längere Zeit an einem sicheren Ort aufhalten«.
Derzeit gibt es den Angaben nach keine kommerziellen Flüge aus dem Land. Der Irak könne über den Landweg nach Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und in Richtung Türkei verlassen werden. »Die meisten Landgrenzen sind geöffnet, können aber kurzfristig geschlossen werden«, hieß es weiter.
Die Kurden in Iran stehen derzeit unter besonderer Beobachtung. Spekuliert wird, dass die USA kurdische Milizen bewaffnen und diese als lokale Söldner nach Iran entsenden könnten. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es bislang nicht.
Nach irakischen Angaben kam es auch im Laufe des Tages wieder zu mehreren Drohnenangriffen auf verschiedene Ziele im Land. Zunächst war nicht klar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Es soll zu Angriffen in der Provinz Basra und auch auf einen Militärstützpunkt gekommen sein. Proiranische Milizen im Land haben zuletzt immer wieder Angriffe vor allem auf US-Interessen im Land für sich reklamiert.
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Israel meldet Angriff auf Kommandozentrale der Revolutionswächter im Libanon
Israels Militär hat nach eigenen Angaben eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionswächter in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt seien auch drei Kommandozentralen der Schiitenmiliz angegriffen worden, hieß es weiter.
Im Laufe des Tages kam es zu mehreren Angriffen des israelischen Militärs südlich von Beirut, die Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Die Miliz hatte am Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern.
Israels Generalstabschef Eyal Zamir drohte der Hisbollah mit weiteren und intensiveren Angriffen. »Wir werden jede Gelegenheit nutzen, um die Hisbollah zu treffen, Fortschritte zu erzielen und die Bedrohung zu beseitigen«, sagte er nach einer Lageeinschätzung im Norden Israels. Die Hisbollah habe sich dazu entschieden, Iran beizuspringen, und zahle nun den Preis dafür.
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