Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das US-Militär will seit Kriegsbeginn fast 2000 Ziele und 20 Schiffe attackiert haben, darunter ein iranisches Kriegsschiff, das vor der Küste Sri Lankas unterging. Die dortige Marine barg Dutzende tote Crewmitglieder
- Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, etwa in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo sich Militärstützpunkte der USA befinden
- Auch die proiranische Hisbollah-Miliz greift in die Kämpfe ein und attackiert Israel. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen und hat Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung aufgerufen, bevor es dort mit Bodentruppen vorgedrungen ist
- Deutschland werde sich nicht am Krieg in Nahost beteiligen, sagt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
- Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für in der Region gestrandete Deutsche an
- US-Präsident Donald Trump droht Spanien, das den USA die Nutzung seiner Militärbasen für den Irankrieg untersagt, mit der Einstellung von Handelsbeziehungen. Ministerpräsident Pedro Sánchez erneuerte seine scharfe Kritik am Angriff. Das Zerwürfnis sorgt auch für Spannungen unter den Europäern
- Die Nato hat eine iranische Rakete in Richtung des türkischen Luftraums abgefangen. Sie sollte offenbar Incirlik treffen, eine für die USA wichtige Luftwaffenbasis
Mehr Hintergrund und Analyse
- Folgen für Deutschland: Warum der Irankrieg für Merz zum echten Problem werden könnte
- Fünf Erkenntnisse aus dem Treffen mit Trump: Eigentlich wollte der Kanzler in Washington über Zölle, China und den Ukrainekrieg sprechen. Der US-israelische Militärschlag gegen Iran änderte alles
- Den USA gehen die Abfangraketen aus: Hilfe könnte ausgerechnet aus Europa kommen
- Warum es darauf ankommt, wie ein Herrscher stirbt: Die Art von Khameneis Tod könnte über die Zukunft Irans mitentscheiden
- So gnadenlos späht Irans Regime die eigene Bevölkerung aus: SPIEGEL-Recherchen gewähren Einblick in das System der Mullahs
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Anschlagsrisiko, neue Gefahren für die Bundeswehr, Futter für Populisten: Das sind die größten Risiken für Deutschland in der Irankrise
- Er soll retten, was vom Regime in Teheran übrig ist: Ali Larijani hat die Führung in Iran übernommen
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Israel meldet neue Raketen im Anflug
Die israelische Luftwaffe hat am Abend nach eigenen Angaben den Start weiterer Raketen aus Iran registriert. »Die Verteidigungssysteme arbeiten daran, die Bedrohung abzuwehren«, teilte die Teilstreitkraft mit. In den voraussichtlich betroffenen Gebieten seien Warnungen an Mobiltelefone gesendet worden.
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Leseempfehlung: Das Dilemma der Golfstaaten
Iranische Angriffe treffen Konsulate, US-Stützpunkte und Energieanlagen auf der Arabischen Halbinsel. Nun müssen die Golfmonarchien entscheiden, ob sie weiter abwarten – oder selbst zur Kriegspartei werden. Mehr dazu lesen Sie hier.
Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Niederlande bestellen iranischen Botschafter ein
Der niederländische Außenminister Tom Berendsen hat am Nachmittag den iranischen Botschafter einbestellt. Er wolle so »offiziell Protest gegen die anhaltenden iranischen Drohnen- und Raketenangriffe auf Länder am Golf und in der weiteren Region, darunter Zypern und die Türkei«, einlegen, teilte Berendsen mit.
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Vatikan warnt vor »Aushöhlung des Völkerrechts«
Ein hochrangiger Vertreter des Vatikans hat den Irankrieg und vor allem die von Israel und den Vereinigten Staaten geäußerte Grundlage dafür verurteilt. »Wenn Staaten das Recht auf einen Präventivkrieg zuerkannt würde, würde die ganze Welt in Flammen aufgehen«, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dem Nachrichtenportal des Vatikans. »Diese Aushöhlung des Völkerrechts ist wirklich besorgniserregend: Gerechtigkeit ist Gewalt gewichen.« Die Nummer zwei des Vatikans nach Papst Leo XIV. forderte, »Konflikte auf unblutige und gerechtere Weise zu lösen«. Dies solle mit den Wegen der »Diplomatie innerhalb multilateraler Gremien« geschehen.
Der aus den USA stammende Papst Leo hatte bereits am Sonntag mit Blick auf die massiven Angriffe ein Ende der Gewaltspirale im Nahen Osten gefordert. Parolins Äußerungen sind aber die erste umfassende Stellungnahme des Heiligen Stuhls seit Beginn des Kriegs.
Der aus den USA stammende Papst Leo hatte bereits am Sonntag mit Blick auf die massiven Angriffe ein Ende der Gewaltspirale im Nahen Osten gefordert. Parolins Äußerungen sind aber die erste umfassende Stellungnahme des Heiligen Stuhls seit Beginn des Kriegs.
Foto: SOPA Images / LightRocket via Getty Images
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Dax erholt sich etwas – Hoffnung auf Energiesicherheit
Der deutsche Leitindex Dax hat sich etwas von den heftigen Kursverlusten der vergangenen zwei Tage erholt. Wohl vor allem vage Hoffnungen auf eine militärische Sicherung der Straße von Hormus ließen die Anleger an der Börse innehalten. Zum Ende des Handelstags notierte der Dax 1,74 Prozent im Plus – bei rund 24.200 Punkten. Auch der MDax der mittelgroßen Börsentitel kletterte – und zwar um 1,87 Prozent. Eine gewisse Rolle dürften auch Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und Iran gespielt haben. Ein Bericht, der das nahelegte, wurde von Teheran inzwischen aber dementiert.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Wadephul betont Solidarität mit Spanien
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump an Spanien die Solidarität innerhalb der EU betont. Europa lasse sich nicht auseinanderdividieren, sagte Wadephul nach dem informellen Treffen des Ostseerats in Warschau. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. »Und wir lassen auch nicht zu, dass ein einzelner Mitgliedstaat wettbewerbsrechtlich oder beim Marktzugang bedroht wird.«
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Pentagon veröffentlicht Video von Torpedoangriff auf Kriegsschiff
Das US-Verteidigungsministerium, das sich selbst Kriegsministerium nennt, hat Bilder von dem U-Bootangriff auf die vor Sri Lanka versenkte IRIS Dena veröffentlicht. Die U.S. Navy hatte die leichte Fregatte Irans am Mittwoch in internationalen Gewässern mit mindestens einem Torpedo angegriffen und versenkt. Auf einem kurzen Clip im sozialen Netzwerk X ist ein Einschlag zu sehen; ein Foto zeigt, wie das Schiff sinkt. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sprach davon, dass es sich um die erste solche Attacke seines Landes seit dem Zweiten Weltkrieg gehandelt habe. Inzwischen sind mehr als 80 Todesopfer durch den Angriff bestätigt, viele werden noch vermisst.
Vom Pentagon veröffentlichte Aufnahme zum Angriff auf die »Iris Dena«. Foto: US Department of Defense/AFP
Behörden bestätigen mindestens 80 Tote nach Angriff auf Kriegsschiff vor Sri Lanka
Laut Sri Lankas Behörden hat die Marine des Landes mindestens 80 Leichen von dem iranischen Militärschiff geborgen, das vor dem Inselstaat versenkt wurde. Das Schiff war zuvor von einem U-Boot angegriffen worden. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte auf einer Pressekonferenz bestätigt, dass die USA das iranische Kriegsschiff mit einem Torpedo versenkt hatten.
Die Suche nach Vermissten gehe weiter, etliche Verletzte seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden, heißt es aus Sri Lanka.
Die Suche nach Vermissten gehe weiter, etliche Verletzte seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden, heißt es aus Sri Lanka.
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Von Nato abgefangene Rakete sollte offenbar Incirlik treffen
Iran hat offenbar versucht, die für die USA strategisch wichtige Luftwaffenbasis Incirlik in der Türkei mit einer ballistischen Rakete anzugreifen. Von Nato-Militärs hieß es, die am frühen Mittwochmorgen in Iran abgefeuerte Rakete sei von der integrierten Nato-Flugabwehr über dem Mittelmeer lokalisiert worden (mehr dazu lesen Sie weiter unten).
Als erstes habe eine spanische Patriot-Batterie, die zum Schutz vor Raketenangriffen in der Türkei stationiert ist, die Rakete mit ihrem hochsensiblen Radar-System entdeckt. Anhand der Flugbahn musste man davon ausgehen, dass sie auf Incirlik zielte. Kurz darauf wurde das Geschoss durch Abfangraketen des Typs S-3, die von einem amerikanischen Zerstörer im östlichen Mittelmeer abgefeuert worden waren, abgefangen und zerstört.
Dass Iran versucht, eine Militärbasis des Nato-Mitglieds Türkei ins Visier zu nehmen, auf der auch amerikanische Atomwaffen stationiert sind, stellt eine neue Eskalation dar. »Wir verurteilen, dass Iran die Türkei ins Visier nimmt«, sagte Nato-Sprecherin Allison Hart zu dem Vorfall. Sie betonte, die Nato stehe fest an der Seite aller Bündnispartner. Bisher gibt es allerdings keine Anzeichen, so mehrere Nato-Diplomaten, dass die Türkei wegen des Beschusses die Allianz alarmieren will.
Als erstes habe eine spanische Patriot-Batterie, die zum Schutz vor Raketenangriffen in der Türkei stationiert ist, die Rakete mit ihrem hochsensiblen Radar-System entdeckt. Anhand der Flugbahn musste man davon ausgehen, dass sie auf Incirlik zielte. Kurz darauf wurde das Geschoss durch Abfangraketen des Typs S-3, die von einem amerikanischen Zerstörer im östlichen Mittelmeer abgefeuert worden waren, abgefangen und zerstört.
Dass Iran versucht, eine Militärbasis des Nato-Mitglieds Türkei ins Visier zu nehmen, auf der auch amerikanische Atomwaffen stationiert sind, stellt eine neue Eskalation dar. »Wir verurteilen, dass Iran die Türkei ins Visier nimmt«, sagte Nato-Sprecherin Allison Hart zu dem Vorfall. Sie betonte, die Nato stehe fest an der Seite aller Bündnispartner. Bisher gibt es allerdings keine Anzeichen, so mehrere Nato-Diplomaten, dass die Türkei wegen des Beschusses die Allianz alarmieren will.
Türkei meldet Nato-Abwehr von ballistischer iranischer Rakete
Die Nato hat eine ballistische iranische Rakete abgefangen, die beinahe in türkischen Luftraum eingedrungen sein soll. Das meldeten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Verweis auf das türkische Verteidigungsministerium. Demnach sei die Rakete von Iran abgefeuert worden, habe zunächst irakischen und syrischen Luftraum durchflogen und sei auf dem Weg in Richtung Türkei gewesen. Nato-Luft- und Raketenabwehrsysteme hätten sie über dem östlichen Mittelmeer zerstört, teilte das Verteidigungsministerium demnach mit.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
Türkische Soldaten untersuchen ein Munitionsfragment, das bei der Abwehraktion zu Boden gestürzt sein soll. Foto: Demiroren News Agency / AFP
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Auswärtiges Amt verspricht Unterstützung für Staatsbürger in Golfregion
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, hat deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in der Golfregion Unterstützung zugesichert. In der Aktuellen Stunde im Bundestag sagte sie, Zehntausende harrten seit Samstag in der Region aus. »Viele haben Angst. Sie schlafen in Tiefgaragen. Sie hören Raketen ganz in der Nähe einschlagen. Für so viele ist der Urlaub zum Albtraum geworden.« Man tue alles, um sie zu unterstützen, und tue dies gemeinsam mit den Reiseveranstaltern. Mitarbeiter der Auslandsvertretungen in der ganzen Region arbeiteten rund um die Uhr daran, seien aber mancherorts selbst unter Beschuss.
Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes stehe in ständigem Austausch mit den Reiseveranstaltern und unterstütze sie dabei, ihre Gäste sicher nach Hause zu bringen. Ein erster Sonderflug sei an diesem Mittwoch nach Oman geflogen und werde mehr als 200 deutsche Staatsangehörige zurück nach Deutschland bringen, in erster Linie Kinder, Kranke und Schwangere. Außenminister Wadephul sei in täglichem Austausch mit seinen Amtskollegen in der Region. Es habe auch schon erste Flüge aus Abu Dhabi und Dubai nach Deutschland gegeben.
Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes stehe in ständigem Austausch mit den Reiseveranstaltern und unterstütze sie dabei, ihre Gäste sicher nach Hause zu bringen. Ein erster Sonderflug sei an diesem Mittwoch nach Oman geflogen und werde mehr als 200 deutsche Staatsangehörige zurück nach Deutschland bringen, in erster Linie Kinder, Kranke und Schwangere. Außenminister Wadephul sei in täglichem Austausch mit seinen Amtskollegen in der Region. Es habe auch schon erste Flüge aus Abu Dhabi und Dubai nach Deutschland gegeben.
Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Außenminister Wadephul kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge an
Die Bundesregierung will am Donnerstag und Freitag zwei weitere Charterflüge von Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt organisieren. Das teilte Außenminister Johann Wadephul der Nachrichtenagentur dpa zufolge am Rande eines Besuches in Warschau mit.
Am Donnerstag soll ein gechartertes Flugzeug demnach mehr als 200 Menschen nach Frankfurt bringen. Rund zwei Drittel von ihnen würden vom Auswärtigen Amt mit Bussen aus Dubai nach Maskat gebracht. Für Freitag ist laut Nachrichtenagentur dpa ein dritter Flug geplant, erneut mit mehr als 200 Passagieren.
Am Donnerstag soll ein gechartertes Flugzeug demnach mehr als 200 Menschen nach Frankfurt bringen. Rund zwei Drittel von ihnen würden vom Auswärtigen Amt mit Bussen aus Dubai nach Maskat gebracht. Für Freitag ist laut Nachrichtenagentur dpa ein dritter Flug geplant, erneut mit mehr als 200 Passagieren.
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Neuer Wirtschaftsweiser Felbermayr warnt vor langem Irankrieg
Der neue Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr hat vor den Auswirkungen eines lang andauernden Irankriegs gewarnt. »Bei einem länger anhaltenden Krieg sind die Folgen kaum auszumalen«, sagte Felbermayr dem »Handelsblatt«. »Wenn der Weltwirtschaft dauerhaft 20 Prozent der Kapazitäten bei Öl und Gas fehlen, wäre das heftig.« Das sei der schlimmstmögliche Fall, betonte Felbermayr – »aber ausgeschlossen ist der natürlich nicht«.
Vor allem die steigenden Energiepreise sieht Felbermayr als Gefahr: »Allein in der ersten Runde rechne ich mit einem Anstieg der Inflation von 0,5 Prozentpunkten.« Und die anschließenden Effekte würden schnell hinzukommen und noch viel stärker ausfallen, fuhr der Wirtschaftswissenschaftler fort. »Allein schon wegen der hohen Nervosität der Unternehmen und der Leute.«
Die derzeit diskutierten staatlichen Eingriffe in die Gestaltung der Spritpreise sieht Felbermayr kritisch. »Wer jetzt nach einem neuen Tankrabatt ruft, sorgt eher dafür, dass die Preise noch weiter steigen, weil die Unternehmen auf den staatlichen Eingriff spekulieren und weil die Forderung noch mehr Panik auslösen würde«, prognostizierte er. Es gelte: »Keine Panik an der Zapfsäule.«
Wirtschaftsforscher Felbermayr. Foto: Lorenz Mehrlich / SZ Photo / picture alliance
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Nouripour fordert schnelles Handeln der Bundesregierung
Omid Nouripour (Grüne) fordert im Bundestag »eine klare Stimme aus Deutschland«, die sich für die politischen Häftlinge im iranischen Evin-Gefängnis einsetzt. Es sei das Symbol der Unterdrückung in Iran. Er selbst habe als Kind vor den Mauern des Gefängnisses gestanden, als sein 17-jähriger Onkel hingerichtet wurde, weil er »die falschen Flyer« verteilt habe, so Nouripour.
Der Bundestagsvizepräsident fordert zudem europäischen Zusammenhalt und schnelles Handeln der Bundesregierung, um den Regimewechsel in Iran voranzutreiben und einen Flächenbrand in der Region zu verhindern. »Die Leute in Iran müssen sehen, dass ihre Schergen nicht ungestraft davonkommen. Auch das ist ein Zeichen von Gerechtigkeit«, sagt der Grünenpolitiker.
Die Menschen im Nahen Osten sehnten sich nach Frieden, so Nouripour weiter. »Frieden gibt es nur mit Gerechtigkeit. Gerechtigkeit gibt es nicht ohne Freiheit. Und Freiheit war der Slogan all dieser Wellen von Demonstrationen und Protesten der letzten Jahrzehnte in Iran, immer wieder getragen von mutigen Frauen in Iran.« Es sei überfällig, dass die Menschen in Iran zu dieser Freiheit kämen.
Der Bundestagsvizepräsident fordert zudem europäischen Zusammenhalt und schnelles Handeln der Bundesregierung, um den Regimewechsel in Iran voranzutreiben und einen Flächenbrand in der Region zu verhindern. »Die Leute in Iran müssen sehen, dass ihre Schergen nicht ungestraft davonkommen. Auch das ist ein Zeichen von Gerechtigkeit«, sagt der Grünenpolitiker.
Die Menschen im Nahen Osten sehnten sich nach Frieden, so Nouripour weiter. »Frieden gibt es nur mit Gerechtigkeit. Gerechtigkeit gibt es nicht ohne Freiheit. Und Freiheit war der Slogan all dieser Wellen von Demonstrationen und Protesten der letzten Jahrzehnte in Iran, immer wieder getragen von mutigen Frauen in Iran.« Es sei überfällig, dass die Menschen in Iran zu dieser Freiheit kämen.
Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa
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USA haben offenbar mehr als 20 iranische Kriegsschiffe attackiert
US-Streitkräfte haben seit Beginn des Irankriegs am Wochenende mehr als 20 iranische Schiffe angegriffen oder versenkt, teilte das US-Zentralkommando in einem Post auf X mit. Darunter soll auch ein Kriegsschiff der Soleimani-Klasse sein. Dabei handelt es sich um das wichtigste Überwasserkampfschiff der Marine der iranischen Revolutionswächter.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Türkei bestellt iranischen Botschafter ein
Die Türkei hat den iranischen Botschafter ins Außenministerium in Ankara einbestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf türkische Diplomatenkreise. Ankara wolle demnach Protest und Besorgnis über eine aus Iran in Richtung Türkei abgefeuerte Rakete übermitteln.
Die türkische Nachrichtenagentur Ihlas veröffentlichte zudem Videoaufnahmen, die zeigen sollen, wie Trümmer einer Nato-Abfangrakete in einer Gemeinde in der südtürkischen Provinz Hatay aus dem Wasser gezogen wurden.
Die türkische Nachrichtenagentur Ihlas veröffentlichte zudem Videoaufnahmen, die zeigen sollen, wie Trümmer einer Nato-Abfangrakete in einer Gemeinde in der südtürkischen Provinz Hatay aus dem Wasser gezogen wurden.
IHA, via Reuters
Türkei meldet Nato-Abwehr von ballistischer iranischer Rakete
Die Nato hat eine ballistische iranische Rakete abgefangen, die beinahe in türkischen Luftraum eingedrungen sein soll. Das meldeten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Verweis auf das türkische Verteidigungsministerium. Demnach sei die Rakete von Iran abgefeuert worden, habe zunächst irakischen und syrischen Luftraum durchflogen und sei auf dem Weg in Richtung Türkei gewesen. Nato-Luft- und Raketenabwehrsysteme hätten sie über dem östlichen Mittelmeer zerstört, teilte das Verteidigungsministerium demnach mit.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
Türkische Soldaten untersuchen ein Munitionsfragment, das bei der Abwehraktion zu Boden gestürzt sein soll. Foto: Demiroren News Agency / AFP
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Israelische Airlines nehmen Flüge nach Tel Aviv wieder auf
Israelische Fluggesellschaften wollen Flüge zum internationalen Flughafen Ben Gurion in der Nähe von Tel Aviv wieder aufnehmen: Israir gab bekannt, dass sie am Donnerstag fünf Flüge nach Ben Gurion von Rom, Berlin, Athen, Batumi und Rovaniemi in Lappland aus plant. Arkia will am Donnerstag einen Flug von Rom nach Tel Aviv durchführen, am Freitag fünf Flüge und am Freitag sechs Flüge von Athen und Larnaka.
Israel hatte seinen Luftraum unmittelbar nach Beginn des US-israelischen Militärschlags gegen Iran geschlossen. Ab heute soll er schrittweise wieder geöffnet werden. In der ersten Phase des Wiedereröffnungsplans ist nur ein Passagierflug pro Stunde zur Landung zugelassen. In einer zweiten Phase sollen dann zwei Passagierflüge pro Stunde abgefertigt werden. Wann diese Phase beginnt, ist jedoch unklar.
Israel hatte seinen Luftraum unmittelbar nach Beginn des US-israelischen Militärschlags gegen Iran geschlossen. Ab heute soll er schrittweise wieder geöffnet werden. In der ersten Phase des Wiedereröffnungsplans ist nur ein Passagierflug pro Stunde zur Landung zugelassen. In einer zweiten Phase sollen dann zwei Passagierflüge pro Stunde abgefertigt werden. Wann diese Phase beginnt, ist jedoch unklar.
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Pistorius schließt Bundeswehreinsatz in Nahost aus
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat ausgeschlossen, dass sich die Bundeswehr an den Schlägen gegen Iran beteiligt. »Deutschland ist nicht Kriegspartei, die Bundeswehr wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen«, sagte der SPD-Politiker bei einer Aussprache im Bundestag. In der Rede bemühte sich der Minister, den schwierigen politischen Spagat, den Kanzler Friedrich Merz derzeit versucht, zu begründen.
Pistorius betonte, dass militärische Alleingänge nie zu langfristiger Stabilität führten. Damit deutete er an, dass auch er Zweifel hat, ob die israelisch-amerikanischen Luftschläge völkerrechtskonform sind. Gleichsam, so der Minister, habe sich Iran jahrelang nicht an die internationalen Regeln gehalten, vielmehr habe er sich zu einer massiven Bedrohung entwickelt, »nicht nur für die Region, aber auch für uns hier in Europa«.
Pistorius betonte, dass militärische Alleingänge nie zu langfristiger Stabilität führten. Damit deutete er an, dass auch er Zweifel hat, ob die israelisch-amerikanischen Luftschläge völkerrechtskonform sind. Gleichsam, so der Minister, habe sich Iran jahrelang nicht an die internationalen Regeln gehalten, vielmehr habe er sich zu einer massiven Bedrohung entwickelt, »nicht nur für die Region, aber auch für uns hier in Europa«.
Foto: Daniel Vogl / dpa
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Hapag-Lloyd-Flottenchefin zweifelt an Trump-Geleitschutz für Schiffe
Die Flottenchefin von Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd, Silke Lehmköster, glaubt nicht an einen schnellen militärischen Schutz von Handelsschiffen zur Passage der Straße von Hormus. »Die Hoffnung ist groß, aber unsere Erwartung ist relativ gering«, sagte Lehmköster in einem Interview mit dem SPIEGEL. Momentan herrsche am Persischen Golf Krieg – »und die Marineschiffe sind mit anderen Dingen beschäftigt, anstatt uns Geleitschutz zu geben«.
Der von US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend in Aussicht gestellte Geleitschutz für Tanker sei außerdem nicht so einfach. »Schiffe bewegen sich, eine Eskorte müsste aber relativ nah am Handelsschiff bleiben«, sagte Lehmköster, die selbst Kapitänin ist. »Die Marineschiffe haben ja nur einen gewissen Radius, in dem sie einen überhaupt luftmäßig beschützen können«, sagte sie. Es bräuchte überall ein Marineschiff, wo auch nur ein Handelsschiff ist. »Wenn man das auf die Anzahl der Schiffe im Persischen Golf hochskaliert, merkt man schnell, dass das schwierig ist.«
Weil Iran die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus untersagt hat, stecken aktuell Hunderte Schiffe im Persischen Golf fest, darunter mehrere von Hapag-Lloyd. Trump hatte am Dienstagabend in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt: »Falls nötig, wird die US-Marine so schnell wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.«
Der Verband der deutschen Reeder (VDR) geht inzwischen davon aus, dass mindestens 30 Schiffe deutscher Reedereien im Persischen Golf eingeschlossen sind – und begrüßte trotz aller Hürden die Idee für eine Militäreskorte von Schiffen. Um ihnen »zeitnah die Ausfahrt aus dem Kriegsgebiet zu ermöglichen, ist ein Marine-Geleitschutz dringend notwendig«, teilte der VDR mit.
Der von US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend in Aussicht gestellte Geleitschutz für Tanker sei außerdem nicht so einfach. »Schiffe bewegen sich, eine Eskorte müsste aber relativ nah am Handelsschiff bleiben«, sagte Lehmköster, die selbst Kapitänin ist. »Die Marineschiffe haben ja nur einen gewissen Radius, in dem sie einen überhaupt luftmäßig beschützen können«, sagte sie. Es bräuchte überall ein Marineschiff, wo auch nur ein Handelsschiff ist. »Wenn man das auf die Anzahl der Schiffe im Persischen Golf hochskaliert, merkt man schnell, dass das schwierig ist.«
Weil Iran die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus untersagt hat, stecken aktuell Hunderte Schiffe im Persischen Golf fest, darunter mehrere von Hapag-Lloyd. Trump hatte am Dienstagabend in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt: »Falls nötig, wird die US-Marine so schnell wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.«
Der Verband der deutschen Reeder (VDR) geht inzwischen davon aus, dass mindestens 30 Schiffe deutscher Reedereien im Persischen Golf eingeschlossen sind – und begrüßte trotz aller Hürden die Idee für eine Militäreskorte von Schiffen. Um ihnen »zeitnah die Ausfahrt aus dem Kriegsgebiet zu ermöglichen, ist ein Marine-Geleitschutz dringend notwendig«, teilte der VDR mit.
Blick von der Brücke eines Hapag-Lloyd-Frachters: »Die Hoffnung ist groß, aber unsere Erwartung ist relativ gering«. Foto: Hapag Lloyd
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Frau eines Häftlings: Gefangene sitzen ohne Essen im Evin-Gefängnis in Teheran fest
Seit Beginn des Kriegs in Iran werden Gefangene im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran offenbar weitgehend sich selbst überlassen und nicht mehr mit Essen versorgt. Die Wärter seien geflohen und hätten den Häftlingen nur Brot da gelassen, sagte die Frau des iranisch-schwedischen Wissenschaftlers Ahmadreza Djalali, der in der Krankenstation der Haftanstalt festgehalten wird, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm.
Djalalis Frau Vida Mehrannia erklärte, sie habe am Dienstag »zwei Minuten« lang mit ihrem Mann telefonieren können. Er habe ihr in dem kurzen Gespräch gesagt, »dass sie kein Essen haben, dass die Lage wirklich schlimm ist und sie Angst davor haben, was passieren wird«, berichtete Mehrannia. Vor dem Gefängnis seien immer noch Wachen postiert, »aber im Gefängnis selbst haben sie die Tür abgeschlossen und sind gegangen«. Angesichts von Luftangriffen in der Umgebung der Haftanstalt seien viele Häftlinge »verzweifelt« und »sehr gestresst«.
Der 54-jährige Djalali war 2017 in Iran wegen Spionagevorwürfen zum Tode verurteilt worden. Schweden hatte dem Iraner nach seiner Inhaftierung die schwedische Staatsbürgerschaft verliehen. Nach einem Herzinfarkt wurde er im vergangenen Jahr in die Krankenstation des Gefängnisses verlegt. Mehr über die berüchtigte Einrichtung lesen Sie hier.
Djalalis Frau Vida Mehrannia erklärte, sie habe am Dienstag »zwei Minuten« lang mit ihrem Mann telefonieren können. Er habe ihr in dem kurzen Gespräch gesagt, »dass sie kein Essen haben, dass die Lage wirklich schlimm ist und sie Angst davor haben, was passieren wird«, berichtete Mehrannia. Vor dem Gefängnis seien immer noch Wachen postiert, »aber im Gefängnis selbst haben sie die Tür abgeschlossen und sind gegangen«. Angesichts von Luftangriffen in der Umgebung der Haftanstalt seien viele Häftlinge »verzweifelt« und »sehr gestresst«.
Der 54-jährige Djalali war 2017 in Iran wegen Spionagevorwürfen zum Tode verurteilt worden. Schweden hatte dem Iraner nach seiner Inhaftierung die schwedische Staatsbürgerschaft verliehen. Nach einem Herzinfarkt wurde er im vergangenen Jahr in die Krankenstation des Gefängnisses verlegt. Mehr über die berüchtigte Einrichtung lesen Sie hier.
Blick auf den Gefängniseingang im Oktober 2022. Foto: Majid Asgaripour/Reuters
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USA wollen Iraner getötet haben, der Anschlagspläne auf Trump hegte
Das US-Militär hat die Tötung eines iranischen Beamten bekannt gegeben. Der Mann soll an einem mutmaßlichen Komplott zur Ermordung von US-Präsident Donald Trump gearbeitet haben, teilte das Pentagon mit. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth lobte die Tötung des Mannes: »Der Anführer der Einheit, die versucht hat, Präsident Trump zu ermorden, wurde aufgespürt und getötet«, sagte Hegseth. »Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten, und Präsident Trump hat das letzte Wort gehabt.« Namentlich genannt wurde der Mann nicht. Bereits 2024 hatte das US-Justizministerium jedoch einen iranischen Mann im Zusammenhang mit angeblichen Anschlagsplänen auf Trump angeklagt. Damals hatte Trump seine zweite Amtszeit als US-Präsident noch nicht angetreten.
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US-Generalstabschef: Ändern Taktik in Iran
Nach seiner ersten Offensive gegen die Führung in Teheran will das US-Militär seine Taktik in Iran ändern. US-Generalstabschef Dan Caine sagte auf einer Pressekonferenz in Washington, man habe die Lufthoheit über die südliche Flanke der iranischen Küste erlangt. Nun würden US-Streitkräfte beginnen, mit Angriffen Ziele tiefer im iranischem Territorium zu treffen.
Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) wolle am vierten Tag seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive von großen, gezielten Angriffen mit Fernkampfwaffen zu Präzisionsschlägen wechseln, sagte Caine weiter. Dabei sollen auch sogenannte Hellfire-Raketen zum Einsatz kommen und das Tempo erhöht werden. Konkrete Angaben zum verbliebenen Munitionsvorrat verweigerte der Generalstabschef. »Wir verfügen über genügend Präzisionsmunition für die anstehende Aufgabe«, sagte er lediglich. Aus Gründen der operativen Sicherheit wolle er keine Mengen nennen.
Bislang verfolgt das US-Militär nach eigener Darstellung drei zentrale Ziele:
Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) wolle am vierten Tag seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive von großen, gezielten Angriffen mit Fernkampfwaffen zu Präzisionsschlägen wechseln, sagte Caine weiter. Dabei sollen auch sogenannte Hellfire-Raketen zum Einsatz kommen und das Tempo erhöht werden. Konkrete Angaben zum verbliebenen Munitionsvorrat verweigerte der Generalstabschef. »Wir verfügen über genügend Präzisionsmunition für die anstehende Aufgabe«, sagte er lediglich. Aus Gründen der operativen Sicherheit wolle er keine Mengen nennen.
Bislang verfolgt das US-Militär nach eigener Darstellung drei zentrale Ziele:
- das iranische Raketensystem zum Schutz der USA und ihrer Partner in der Region zerstören
- die iranischen Marine zerstören oder massiv schwächen
- den schnellen Wiederaufbau der militärischen Fähigkeiten Irans verhindern
Foto: Konstantin Toropin / AP / dpa
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Bericht: Iran signalisierte CIA Bereitschaft zu Verhandlungen
Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes sollen dem US-Geheimdienst CIA Bereitschaft zu Gesprächen über ein Ende des Krieges signalisiert haben. Das berichtet die »New York Times« unter Berufung auf »mit dem Vorgang betraute Beamte«. Demnach soll die iranische Seite bereits am Tag nach dem Erstschlag durch die USA und Israel auf die CIA zugegangen sein. Das Angebot sei über den Nachrichtendienst eines ungenannten Landes übermittelt worden, hieß es.
Allerdings seien US-Offizielle skeptisch, ob die US-Regierung oder Iran offiziell bereits zu entsprechenden Gesprächen bereit seien. Das iranische Geheimdienstministerium sieht in dem Bericht eine »Lüge und psychologische Kriegsführung«, berichtet die iranische halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium. Das Weiße Haus und die CIA reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Allerdings seien US-Offizielle skeptisch, ob die US-Regierung oder Iran offiziell bereits zu entsprechenden Gesprächen bereit seien. Das iranische Geheimdienstministerium sieht in dem Bericht eine »Lüge und psychologische Kriegsführung«, berichtet die iranische halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium. Das Weiße Haus und die CIA reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
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Behörden bestätigen mindestens 80 Tote nach Angriff auf Kriegsschiff vor Sri Lanka
Laut Sri Lankas Behörden hat die Marine des Landes mindestens 80 Leichen von dem iranischen Militärschiff geborgen, das vor dem Inselstaat versenkt wurde. Das Schiff war zuvor von einem U-Boot angegriffen worden. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte auf einer Pressekonferenz bestätigt, dass die USA das iranische Kriegsschiff mit einem Torpedo versenkt hatten.
Die Suche nach Vermissten gehe weiter, etliche Verletzte seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden, heißt es aus Sri Lanka.
Die Suche nach Vermissten gehe weiter, etliche Verletzte seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden, heißt es aus Sri Lanka.
Iranisches Schiff vor Sri Lanka angegriffen
Vor der Küste Sri Lankas wurde ein iranisches Militärschiff von einem U-Boot angegriffen. Mindestens 101 Menschen werden noch von dem sinkenden Schiff vermisst, heißt es laut der Nachrichtenagentur Reuters. Sri Lankas Behörden nennen noch keine Zahl an Vermissten, die Suchaktion laufe noch. 78 Personen seien verletzt worden. 32 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden.
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Kurzanalyse: Iranische Landeswährung wertet offenbar auf dem Schwarzmarkt auf
Auf Irans Schwarzmärkten hat sich der Kurs der Landeswährung Rial in den vergangenen Tagen offenbar auf niedrigem Niveau stabilisiert. Laut der Devisen-Plattform Bonbast mussten am Mittwochnachmittag gegen 15.20 Uhr MEZ für einen US-Dollar knapp 1,54 Millionen Rial bezahlt werden.
Am Samstag, kurz nach den ersten Militärschlägen Israels und der USA, hatten Händler laut Bonbast zwischenzeitlich fast 1,75 Millionen Rial pro Dollar verlangt. In dieser Woche hat der Rial jedoch nach und nach aufgewertet. Mittlerweile ist er sogar höher bewertet als in den Tagen vor dem Beginn des Krieges. Dies deutet darauf hin, dass sich die erste Panik im Land gelegt hat.
Am Samstag, kurz nach den ersten Militärschlägen Israels und der USA, hatten Händler laut Bonbast zwischenzeitlich fast 1,75 Millionen Rial pro Dollar verlangt. In dieser Woche hat der Rial jedoch nach und nach aufgewertet. Mittlerweile ist er sogar höher bewertet als in den Tagen vor dem Beginn des Krieges. Dies deutet darauf hin, dass sich die erste Panik im Land gelegt hat.
Straßenszene in Teheran mit Rauchwolke nach Militärschlag. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Iran hat seit Langem gravierende wirtschaftliche Probleme und infolge der internationalen Sanktionen keinen Zugang zum internationalen Finanzsystem. Der Rial ist in Iran nicht frei umtauschbar; daher haben sich schon vor vielen Jahren Schwarzmärkte gebildet. Die Währung fällt seit Jahren von einem Tief zum nächsten. Umso auffälliger ist, dass sie sich ausgerechnet in diesen Tagen wieder etwas stabilisiert.
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Leseempfehlung: Merz hat Europa im Stich gelassen
Die Verwerfungen zwischen USA und Spanien sorgen weiter für Unruhe – insbesondere die Rolle von Friedrich Merz in dem Konflikt. »Merz reiste nach Washington, um Donald Trump bei Laune zu halten. Zumindest das hat er geschafft. Erfolgreich war der Besuch trotzdem nicht. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit ließ der Kanzler Spanien, einen EU-Partner, im Stich. Es war ein beschämender Moment, der Merz noch lange nachhängen wird«, schreibt mein Kollege Steffen Lüdke dazu. Seinen Meinungstext lesen Sie hier.
Kanzler Merz und Präsident Trump: America first, EU second. Foto: Kay Nietfeld / dpa
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Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort »Verteidigungs- und Aufklärungssysteme« der iranischen Führung außer Gefecht gesetzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Diese hätten eine Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des iranischen Machtapparats zu schwächen.
Der Flughafen Mehrabad wird vor allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil und dient als Basis der Regierungsflotte.
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LNG-Lieferstopp: Katar erklärt »höhere Gewalt«
Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Irankrieg – mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte: Das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der »höheren Gewalt« (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten.
Katar ist einer der größten Produzenten von Flüssigerdgas und deckt ungefähr ein Fünftel des weltweiten Bedarfs. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas aus dem arabischen Land aber infolge des Irankriegs gestoppt. Unter »Force Majeure« wird ein von Außen kommendes, unvorhersehbares Ereignis verstanden, welches außerhalb der Kontrolle der Vertragsparteien liegt. Darunter können Krieg, Naturkatastrophen oder Pandemien fallen, die dazu führen, dass eine Leistung nur unzureichend oder gar nicht erfüllt werden kann.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Nato geht von absichtlichem Angriff auf Bündnisland aus
Die Nato geht davon aus, dass Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. »Wir verurteilen, dass Iran die Türkei ins Visier nimmt«, sagte Nato-Sprecherin Allison Hart.
Dass die Nato zur Konfliktpartei wird, gilt aber trotz des Raketenbeschusses der Türkei als äußerst unwahrscheinlich. Generalsekretär Mark Rutte hatte am Dienstag in einem Interview des ARD-Studios Brüssel zur Frage nach einer möglichen Bündnisbeteiligung an dem Krieg gesagt, es gebe absolut niemanden, der glaube, dass die Nato daran beteiligt werde.
Die Türkei verhält sich im Krieg gegen Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht.
Dass die Nato zur Konfliktpartei wird, gilt aber trotz des Raketenbeschusses der Türkei als äußerst unwahrscheinlich. Generalsekretär Mark Rutte hatte am Dienstag in einem Interview des ARD-Studios Brüssel zur Frage nach einer möglichen Bündnisbeteiligung an dem Krieg gesagt, es gebe absolut niemanden, der glaube, dass die Nato daran beteiligt werde.
Die Türkei verhält sich im Krieg gegen Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht.
Türkei meldet Nato-Abwehr von ballistischer iranischer Rakete
Die Nato hat eine ballistische iranische Rakete abgefangen, die beinahe in türkischen Luftraum eingedrungen sein soll. Das meldeten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Verweis auf das türkische Verteidigungsministerium. Demnach sei die Rakete von Iran abgefeuert worden, habe zunächst irakischen und syrischen Luftraum durchflogen und sei auf dem Weg in Richtung Türkei gewesen. Nato-Luft- und Raketenabwehrsysteme hätten sie über dem östlichen Mittelmeer zerstört, teilte das Verteidigungsministerium demnach mit.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
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Israelische Evakuierungsaufforderung – Zehntausende fliehen aus dem Südlibanon
Israels Armee (IDF) weitet ihre Angriffe auf immer mehr Gebiete aus. Auch der Südlibanon ist nun im Fokus, die IDF hat deswegen jüngst eine Evakuierungsaufforderung für die Gebiete südlich des Flusses Litani ausgegeben. Mehr als 58.000 Menschen sind dieser Anweisung nach Angaben libanesischer Behörden bereits nachgekommen. Das Gesundheitsministerium meldete derweil elf Tote bei israelischen Luftangriffen.
Rauch steigt auf über Khiam. Foto: Rabih Daher / AFP
Das betroffene Evakuierungsgebiet ist mehrere Hundert Quadratmeter groß. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete, israelische Truppen seien bereits in den etwa sechs Kilometer hinter der Grenze liegenden libanesischen Ort Khiam vorgerückt. Mehr dazu lesen Sie hier:
Israel rückt offenbar mit Bodentruppen in den Libanon ein
Israels Armee ist offenbar mit Bodentruppen in den Südlibanon eingerückt. Das meldeten libanesische Staatsmedien. Demnach sind israelische Truppen mehrere Kilometer weit auf libanesisches Gebiet vorgedrungen. Der etwa sechs Kilometer hinter der Grenze liegende Ort Khiam stehe unter »anhaltendem Artilleriebeschuss, während der israelische Feind in den Ort eingedrungen ist«, hieß es in den Berichten. Dem Sender Al-Manar zufolge sollen auch die Orte Marun al-Ras, Aita al-Schaab und Qaouzah aus der Luft und mit Artillerie beschossen worden sein.
Israelische Panzer manövrieren in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenze im Norden Israels. Foto: Ariel Schalit / AP / dpa
Zuvor hatte Israel bereits eine Evakuierungsanordnung für den Südlibanon ausgegeben. Menschen im betroffenen Gebiet sollten sich nördlich des Flusses Litani zurückziehen, hieß es darin. Mehr dazu lesen Sie hier:
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Bundeswehr hält Flugzeuge und Soldaten bereit
Wegen der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten hält die Bundeswehr in Deutschland sicherheitshalber Flugzeuge und Soldaten für eine mögliche militärische Mission zur Evakuierung von Diplomaten, Soldaten oder verletzten deutschen Staatsbürgern bereit. Nach SPIEGEL-Informationen wurden mehrere A400M-Transportflieger der Luftwaffe samt Crews und ein sogenannter Medevac-Airbus in Deutschland in erhöhte Bereitschaft versetzt.
Die Teilnahme des Medevac-Jets, in dem auch schwer verletzte Patienten im Flug behandelt werden, an einer Sanitätsübung in Litauen Ende der Woche, wurde wegen der Eventualplanung abgesagt. Ein Sprecher des Wehrressorts sagte, man stelle sicher, dass die Bundeswehr in Deutschland Mittel und Kräfte vorhalte, um bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten schnell reagieren zu können.
Im Nordirak ist eine niedrige zweistellige Zahl von Bundeswehrsoldaten stationiert, im Nachbarland Jordanien eine niedrige dreistellige Zahl. Die Lager, in denen die Deutschen sind, gerieten bereits am Wochenende ins Visier von iranischen Raketen und Drohnen. Bundeswehrsoldaten kamen nicht zu Schaden, viele von ihnen waren wegen der erwarteten iranischen Angriffe schon vor dem Wochenende in Unterkünfte außerhalb der Basis verlegt worden.
Die Teilnahme des Medevac-Jets, in dem auch schwer verletzte Patienten im Flug behandelt werden, an einer Sanitätsübung in Litauen Ende der Woche, wurde wegen der Eventualplanung abgesagt. Ein Sprecher des Wehrressorts sagte, man stelle sicher, dass die Bundeswehr in Deutschland Mittel und Kräfte vorhalte, um bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten schnell reagieren zu können.
Im Nordirak ist eine niedrige zweistellige Zahl von Bundeswehrsoldaten stationiert, im Nachbarland Jordanien eine niedrige dreistellige Zahl. Die Lager, in denen die Deutschen sind, gerieten bereits am Wochenende ins Visier von iranischen Raketen und Drohnen. Bundeswehrsoldaten kamen nicht zu Schaden, viele von ihnen waren wegen der erwarteten iranischen Angriffe schon vor dem Wochenende in Unterkünfte außerhalb der Basis verlegt worden.
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Macron sichert Spanien nach US-Drohung Solidarität zu
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Spanien nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump seiner Solidarität versichert. Macron habe dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez in einem Telefonat die »europäische Solidarität Frankreichs« ausgesprochen, hieß es aus Macrons Umfeld. Anlass sei die angedrohte wirtschaftliche Nötigung.
Trump hatte zuvor am Dienstag bei einem Pressetermin zum Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz im Weißen Haus gesagt: »Wir werden jeglichen Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.« Er begründete den Schritt damit, dass Spanien den USA untersagt habe, Militärstützpunkte für den Krieg gegen Iran zu nutzen. Die Regierung begründet ihr Vorgehen damit, dass der Krieg aus ihrer Sicht völkerrechtswidrig ist.
Trump hatte zuvor am Dienstag bei einem Pressetermin zum Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz im Weißen Haus gesagt: »Wir werden jeglichen Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.« Er begründete den Schritt damit, dass Spanien den USA untersagt habe, Militärstützpunkte für den Krieg gegen Iran zu nutzen. Die Regierung begründet ihr Vorgehen damit, dass der Krieg aus ihrer Sicht völkerrechtswidrig ist.
Sánchez (l.) und Macron. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
Auch Frankreich sah sich bereits scharfer Kritik von Trump ausgesetzt. Wegen seiner zögerlichen Haltung, dem von den USA ins Leben gerufenen Friedensrat für den Gazastreifen beizutreten, hatte Trump im Januar mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein und Champagner gedroht.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Europäische Länder starten Rettungsflüge
Polens Regierungschef Donald Tusk hat angekündigt, zunächst kranke und hilfsbedürftige Polen mit einem Evakuierungsflug aus dem Oman nach Hause zu bringen. Nach Angaben der Regierung in Warschau halten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 14.000 polnische Staatsbürger auf. Auch die Flotte der Regierungsflugzeuge stehe für eine größere Evakuierungsaktion bereit, so Tusk.
Frankreich bereitet Evakuierungsflüge aus Maskat, Ägypten und Abu Dhabi vor. Eine erste bulgarische Evakuierungsmaschine bringt nach Behördenangaben derzeit 180 Menschen aus Dubai nach Warna; weitere Flüge sind demnach geplant. Schweizer Medien zufolge befinden sich knapp 5000 Reisende im Nahen Osten. Die Schweiz plane keine eigene Rückholaktion, sondern spreche mit der Lufthansa-Tochter Swiss sowie Partnerstaaten wie Deutschland und Frankreich, um Mitfluggelegenheiten zu prüfen.
Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung soll Donnerstagmorgen landen
Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung soll nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet soll demnach um 1.55 Uhr Ortszeit in Maskat, der Hauptstadt Omans, starten. Laut Lufthansa ist die Landung am Frankfurter Flughafen gegen 5.45 Uhr geplant.
Für den Flug mit rund 280 Plätzen sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders vulnerable Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.
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US-Verteidigungsminister Hegseth: »Amerika gewinnt«
Die USA haben Donald Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge große Fortschritte im Irankrieg erzielt. »Unsere Luftabwehr und die unserer Verbündeten haben reichlich Spielraum. Wir können diesen Kampf problemlos so lange aufrechterhalten, wie es nötig ist«, sagte der republikanische Politiker. »Amerika gewinnt«, sagte Hegseth. »Entschlossen, vernichtend und ohne Gnade.«
Die zwei kraftvollsten Luftwaffen der Welt würden in wenigen Tagen die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum haben, so Hegseth weiter. Er drohte Iran mit »Tod und Zerstörung« aus der Luft, den ganzen Tag lang. Er kündigte weitere Luftschläge mit Präzisionsbomben an, von denen man große Vorräte habe. Iran dürfe und werde niemals über eine Atombombe verfügen, sagte Hegseth.
Auch die U.S. Navy hat nach Aussagen von Hegseth militärische Erfolge erzielt. Die iranische Marine sei versenkt, darunter auch ein Kriegsschiff in internationalen Gewässern. Laut Hegseth ist es das erste Mal seit dem Zweite Weltkrieg, dass ein feindliches Kriegsschiff mit einem Torpedo von einem U-Boot aus versenkt worden sei.
Die zwei kraftvollsten Luftwaffen der Welt würden in wenigen Tagen die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum haben, so Hegseth weiter. Er drohte Iran mit »Tod und Zerstörung« aus der Luft, den ganzen Tag lang. Er kündigte weitere Luftschläge mit Präzisionsbomben an, von denen man große Vorräte habe. Iran dürfe und werde niemals über eine Atombombe verfügen, sagte Hegseth.
Auch die U.S. Navy hat nach Aussagen von Hegseth militärische Erfolge erzielt. Die iranische Marine sei versenkt, darunter auch ein Kriegsschiff in internationalen Gewässern. Laut Hegseth ist es das erste Mal seit dem Zweite Weltkrieg, dass ein feindliches Kriegsschiff mit einem Torpedo von einem U-Boot aus versenkt worden sei.
Pete Hegseth mit Einstecktuch in US-Farben: »Ohne Gnade«. Foto: Konstantin Toropin/AP
Zugleich räumte Hegseth auch eigene Verluste ein. Er sprach von sechs getöteten US-Soldaten. Nach der kurzen Ansprache wurden vier der Namen vorgelesen, aber nicht wie zunächst berichtet alle sechs.
Die Marine des Inselstaats Sri Lanka wiederum gab bekannt, dass mehrere Leichen aus dem gesunkenen iranischen Kriegsschiff IRIS Dena geborgen wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf einen lokalen Fernsehsender bereits von 80 Toten. Zuvor hieß es aus Kreisen der Marine und des Verteidigungsministeriums von Sri Lanka, mehr als 100 Menschen würden vermisst.
Die Marine des Inselstaats Sri Lanka wiederum gab bekannt, dass mehrere Leichen aus dem gesunkenen iranischen Kriegsschiff IRIS Dena geborgen wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf einen lokalen Fernsehsender bereits von 80 Toten. Zuvor hieß es aus Kreisen der Marine und des Verteidigungsministeriums von Sri Lanka, mehr als 100 Menschen würden vermisst.
Iranisches Schiff vor Sri Lanka angegriffen
Vor der Küste Sri Lankas wurde ein iranisches Militärschiff von einem U-Boot angegriffen. Mindestens 101 Menschen werden noch von dem sinkenden Schiff vermisst, heißt es laut der Nachrichtenagentur Reuters. Sri Lankas Behörden nennen noch keine Zahl an Vermissten, die Suchaktion laufe noch. 78 Personen seien verletzt worden. 32 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden.
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Weiteres Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen
Erneut ist ein Frachtschiff in der Straße von Hormus attackiert worden. Das Schiff sei zwei Seemeilen nördlich von Oman von einem Geschoss oberhalb der Wasserlinie getroffen worden, teilte die britische Seehandelsbehörde UK Maritime Trade Operations (UKMTO) unter Berufung auf das Schiff mit. Die Crew gab demnach an, dass im Maschinenraum ein Brand ausgebrochen sei. Eine Gefahr für die Umwelt soll nicht bestehen.
Die UKMTO hat seit Kriegsbeginn bislang mindestens sechs Angriffe auf Handelsschiffe im oder vor dem Persischen Golf gemeldet – sowie zahlreiche weitere »verdächtige Aktivitäten«. Mindestens ein Seemann ist ums Leben gekommen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, für Öltanker in der Region Geleitschutz stellen zu wollen.
Die UKMTO hat seit Kriegsbeginn bislang mindestens sechs Angriffe auf Handelsschiffe im oder vor dem Persischen Golf gemeldet – sowie zahlreiche weitere »verdächtige Aktivitäten«. Mindestens ein Seemann ist ums Leben gekommen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, für Öltanker in der Region Geleitschutz stellen zu wollen.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Nato verurteilt Beschuss in Richtung Türkei
Nato-Sprecherin Allison Hart hat Irans Beschuss in Richtung des türkischen Luftraums verurteilt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Nato stehe fest an der Seite aller Verbündeten, einschließlich der Türkei. »Unsere Abschreckungs- und Verteidigungshaltung bleibt in allen Bereichen stark, auch wenn es um Luft- und Raketenabwehr geht.« Das türkische Außenministerium lege zudem Protest bei dem iranischen Außenministerium ein, berichtet Reuters mit Verweis auf Diplomatenkreise.
Türkei meldet Nato-Abwehr von ballistischer iranischer Rakete
Die Nato hat eine ballistische iranische Rakete abgefangen, die beinahe in türkischen Luftraum eingedrungen sein soll. Das meldeten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Verweis auf das türkische Verteidigungsministerium. Demnach sei die Rakete von Iran abgefeuert worden, habe zunächst irakischen und syrischen Luftraum durchflogen und sei auf dem Weg in Richtung Türkei gewesen. Nato-Luft- und Raketenabwehrsysteme hätten sie über dem östlichen Mittelmeer zerstört, teilte das Verteidigungsministerium demnach mit.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
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Iranische staatsnahe Stiftung meldet mehr als tausend Todesopfer
In Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen offenbar mindestens 1045 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige, berichteten iranische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen.
Die Organisation ist eine staatlich finanzierte Stiftung, die seit ihrer Gründung Familien von im Krieg getöteten Menschen sowie Kriegsversehrten finanzielle und institutionelle Unterstützung gewährt. Sie veröffentlicht in Kriegszeiten auch Daten über Opfer.
Eine Frau läuft in Teheran entlang einer zerstörten Polizeistation. Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

In Dubai häufen sich Privatjet-Anfragen
Seit Beginn des Irankriegs gebe es vermehrt Anfragen von Menschen, die Dubai mit gecharterten Privatjets verlassen wollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa mit Verweis auf die Anbieter Global Charter und Jet-VIP. Dabei hätten sich nicht nur die üblichen Kunden, sondern auch Geschäftsreisende und Familien gemeldet, so der Chef eines Anbieters gegenüber dpa.
Die Preise für solche Flüge seien deutlich höher als normalerweise. Grund dafür seien unter anderem Versicherungsbedingungen, aber auch längere Flugstrecken, um gewisse Lufträume zu vermeiden. Zudem sei die Nachfrage hoch, doch die Zahl der Jets und auch des Personals, das in dem Gebiet zu fliegen bereit ist, begrenzt. Genaue Preise nannten die Unternehmen laut dpa nicht.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: In Dubai schlagen Raketen ein – deutsche Influencer bewerben Kajal.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: In Dubai schlagen Raketen ein – deutsche Influencer bewerben Kajal.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Iran seit 100 Stunden offline
Laut dem Portal Netblocks.org, das Netzsperren systematisch erfasst, dauert der Internetausfall in Iran nun schon 100 Stunden an. »Die Messwerte zeigen, dass die Internetverbindung bei 1 % des normalen Niveaus stagniert, während der regionale Konflikt eskaliert«, schreibt NetBlocks auf X.
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Sichtbare Schäden an Atomanlagen, aber derzeit kein Strahlungsrisiko in Iran
Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan im Zentrum Irans sind nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde. Daher bestehe derzeit auch kein Strahlungsrisiko, teilte die IAEA auf X mit. Bereits am Dienstag bestätigte die Behörde, dass auch der Eingangsbereich der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans teilweise beschädigt sei. Rafael Grossi, Chef der IAEA, wiederholte auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern.
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Türkei meldet Nato-Abwehr von ballistischer iranischer Rakete
Die Nato hat eine ballistische iranische Rakete abgefangen, die beinahe in türkischen Luftraum eingedrungen sein soll. Das meldeten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Verweis auf das türkische Verteidigungsministerium. Demnach sei die Rakete von Iran abgefeuert worden, habe zunächst irakischen und syrischen Luftraum durchflogen und sei auf dem Weg in Richtung Türkei gewesen. Nato-Luft- und Raketenabwehrsysteme hätten sie über dem östlichen Mittelmeer zerstört, teilte das Verteidigungsministerium demnach mit.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
In einer Erklärung hieß es, es habe bei dem Vorfall keine Opfer oder Verletzten gegeben. Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf jegliche feindliche Handlungen gegen sie zu reagieren, und warnte die Konfliktparteien davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt eskalieren könnten.
Türkische Soldaten untersuchen ein Fragment, das bei der Abwehraktion zu Boden gestürzt sein soll. Foto: Demiroren News Agency / AFP
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Stimmen von der iranisch-türkischen Grenze: »Wir werden unter dem Daumen der Amerikaner zerquetscht werden«
Der Irankrieg könnte eine Fluchtwelle auslösen. Im Nachbarland Türkei dürfen sich Menschen mit iranischem Reisepass 90 Tage lang ohne Visum aufhalten. Während des Zwölftagekriegs im vergangenen Sommer strömten zahlreiche Iranerinnen und Iraner über den Grenzübergang Kapıköy in der ostanatolischen Provinz Van. Derzeit ist es dort ruhig, berichtet SPIEGEL-Mitarbeiterin Şebnem Arsu von vor Ort. Etwa 500 Grenzübergänge seien am Dienstag registriert worden, erfuhr sie von türkischen Grenzbeamten. Sie sprach an diesem Tag mit mehreren Personen auf der Durchreise.
Arman, 17 Jahre alt, war gemeinsam mit seinem Vater in Istanbul, als am Samstag der Krieg begann. Nun endet der Kurztrip, Vater und Sohn kehren zurück in ihr Heimatland. Arman sei wütend. »Viele Menschen sagen, dass die USA und Israel das iranische Volk befreien wollen, aber wir alle wissen, dass sie das Öl und die natürlichen Reichtümer Irans wollen«, sagt er. Er glaubt, Washington wolle in Iran ein Regime fördern, mit dem es verhandeln könne. »Amerika will einen Deal machen und einen neuen Obersten Führer für das iranische Volk wählen. Einen Führer, der bereit ist, ihnen zu geben, was sie wollen.«
Tarane, 26 Jahre alt, lebt bereits seit einigen Jahren in der Türkei, dort hat sie zuletzt ihre Familie für einen Besuch empfangen. Schwester und Mutter seien in dem letzten Flugzeug gewesen, das vor Kriegsbeginn Teheran verlassen habe – nur Minuten bevor am Samstag der Luftraum geschlossen worden sei. »Der Grund für diesen Angriff ist unser eigenes Regime«, sagt sie. Absurd sei jedoch, den Krieg damit zu rechtfertigen, dem iranischen Volk Frieden bringen zu wollen. Für Tarane ist das ein Vorwand. Die Ingenieurin habe ihren Angehörigen von der schnellen Rückreise abhalten wollen. Doch die Familie führe ein Unternehmen und wolle die 500 Mitarbeiter nicht im Stich lassen, sagt sie. »Dieses Mal geht es um das Überleben des fast 50 Jahre alten Regimes und seines Kreises von Nutznießern, also werden sie alles tun, um zu überleben«, sagt sie. »Die Menschen haben große Angst, dass sich eine Situation wie in Venezuela in Iran wiederholt.« Dennoch vertraue sie den USA und Israel mehr als dem iranischen Regime. »Das Regime hat vor einem Monat 40.000 seiner eigenen Bürger getötet.« Um sich erneut zu erheben, brauche die Bevölkerung Unterstützung.
Arman, 17 Jahre alt, war gemeinsam mit seinem Vater in Istanbul, als am Samstag der Krieg begann. Nun endet der Kurztrip, Vater und Sohn kehren zurück in ihr Heimatland. Arman sei wütend. »Viele Menschen sagen, dass die USA und Israel das iranische Volk befreien wollen, aber wir alle wissen, dass sie das Öl und die natürlichen Reichtümer Irans wollen«, sagt er. Er glaubt, Washington wolle in Iran ein Regime fördern, mit dem es verhandeln könne. »Amerika will einen Deal machen und einen neuen Obersten Führer für das iranische Volk wählen. Einen Führer, der bereit ist, ihnen zu geben, was sie wollen.«
Tarane, 26 Jahre alt, lebt bereits seit einigen Jahren in der Türkei, dort hat sie zuletzt ihre Familie für einen Besuch empfangen. Schwester und Mutter seien in dem letzten Flugzeug gewesen, das vor Kriegsbeginn Teheran verlassen habe – nur Minuten bevor am Samstag der Luftraum geschlossen worden sei. »Der Grund für diesen Angriff ist unser eigenes Regime«, sagt sie. Absurd sei jedoch, den Krieg damit zu rechtfertigen, dem iranischen Volk Frieden bringen zu wollen. Für Tarane ist das ein Vorwand. Die Ingenieurin habe ihren Angehörigen von der schnellen Rückreise abhalten wollen. Doch die Familie führe ein Unternehmen und wolle die 500 Mitarbeiter nicht im Stich lassen, sagt sie. »Dieses Mal geht es um das Überleben des fast 50 Jahre alten Regimes und seines Kreises von Nutznießern, also werden sie alles tun, um zu überleben«, sagt sie. »Die Menschen haben große Angst, dass sich eine Situation wie in Venezuela in Iran wiederholt.« Dennoch vertraue sie den USA und Israel mehr als dem iranischen Regime. »Das Regime hat vor einem Monat 40.000 seiner eigenen Bürger getötet.« Um sich erneut zu erheben, brauche die Bevölkerung Unterstützung.
Ali, ein Mann in den 60ern, ist aus der fast 300 Kilometer von der Grenze entfernten Stadt Urmia in die Türkei gereist. Auf dem Weg sei er nur knapp einem Luftangriff entgangen. »Israel hat zwei Autos direkt vor mir getroffen«, sagte er. »Die Autos sind zu Asche geworden. Gott hat uns gerettet.« Er fürchtet einen langen Krieg. »Dieses Regime hat 40.000 unschuldige Menschen getötet und alle Brücken zu seinem eigenen Volk abgebrochen«, sagte er. »Und jetzt werden die USA eine Marionettenregierung einsetzen, und wir werden unter dem Daumen der Amerikaner zerquetscht werden. Der Schah war auch nicht besser, sie sind alle korrupt.«
Laut SPIEGEL-Mitarbeiterin Arsu sind die Grenzübertritte am heutigen Mittwoch im Vergleich zu Wochenbeginn weniger. Von einem Zollbeamten hat sie erfahren, dass die iranische Seite die Bearbeitung von Ausreisen iranischer Staatsangehöriger vorerst eingestellt habe.
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Faktencheck: Manipulierte Satellitenbilder
Bereits am Samstag fand ein mittels künstlicher Intelligenz manipuliertes Satellitenbild starke Verbreitung in den sozialen Medien. Es soll ein amerikanisches Radar in Katar zeigen. Verbreitet wurde der Fake etwa vom offiziellen X-Account der iranischen Zeitung »Tehran Times«.
Bis heute ist der Post online, wurde mittlerweile fast eine Million Mal angesehen und das Bild verbreitet sich auch auf anderen Plattformen.
Der Vorher-Nachher-Vergleich soll extreme Schäden an Radar-Technik und umliegenden Gebäuden zeigen. Die Manipulation lässt sich an der teilweise veränderten Architektur der Gebäude erkennen. Die KI hat manche Gebäudeteile erfunden.
Eigentlich handelt es sich bei dem gezeigten Standort um einen – tatsächlich auch durch iranische Angriffe beschädigten – amerikanischen Marine-Stützpunkt in Manama, Bahrain.
Satellitenbilder von Kriegsgebieten ermöglichen Aufklärung von oben. Gerade daher räumen Militärexperten den Bildern oft einen hohen Stellenwert ein, um schwer zugängliche Krisenregionen schnell und unabhängig zu bewerten. Das Beispiel zeigt, dass diese Bilder, sobald sie verbreitet werden, auch nicht vor Fälschung sicher sind.
Satellitenbilder von Kriegsgebieten ermöglichen Aufklärung von oben. Gerade daher räumen Militärexperten den Bildern oft einen hohen Stellenwert ein, um schwer zugängliche Krisenregionen schnell und unabhängig zu bewerten. Das Beispiel zeigt, dass diese Bilder, sobald sie verbreitet werden, auch nicht vor Fälschung sicher sind.
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Spanien wirft Merz bei Nahost-Eskalation mangelnde Solidarität vor
US-Präsident Donald Trump ärgert sich über die mangelnde Unterstützung Spaniens für seinen Militärschlag gegen Iran. Während eines Treffens mit Friedrich Merz im Weißen Haus drohte er Madrid mit einem Handelsembargo. Dort zeigt man sich nun brüskiert über den mangelnden Beistand des deutschen Kanzlers. Mehr dazu lesen Sie hier.
Spaniens Außenminister Albares kann sich nicht vorstellen, dass Angela Merkel oder Olaf Scholz solche Äußerungen gemacht hätten. Foto: Daniel Gonzalez / EPA
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Carlotta Böttcher
Deutschlandressort

Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung soll Donnerstagmorgen landen
Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung soll nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet soll demnach um 1.55 Uhr Ortszeit in Maskat, der Hauptstadt Omans, starten. Laut Lufthansa ist die Landung am Frankfurter Flughafen gegen 5.45 Uhr geplant.
Für den Flug mit rund 280 Plätzen sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders vulnerable Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.
Flughafen Frankfurt erwartet mehrere Flüge aus Nahost
Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankriegs werden heute am Flughafen Frankfurt mehrere Flüge aus dem Nahen Osten erwartet. Man könne keine genauen Angaben machen und die Lage sei sehr volatil, sagte eine Sprecherin von Fraport, dem Flughafenbetreiber in Frankfurt am Main. Derzeit zeichne sich aber ab, dass einige Flugbereiche wieder geöffnet seien.
Aktuell stünden Bewegungen nach und von Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan, sagte die Sprecherin. So könnten den Angaben zufolge heute fünf Flugzeuge aus der Konfliktregion in Frankfurt landen. Allerdings: Ein Flug aus Dubai mit geplanter Ankunft am Morgen sei kurzfristig wieder annulliert worden, sagte die Sprecherin weiter.
Aktuell stünden Bewegungen nach und von Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan, sagte die Sprecherin. So könnten den Angaben zufolge heute fünf Flugzeuge aus der Konfliktregion in Frankfurt landen. Allerdings: Ein Flug aus Dubai mit geplanter Ankunft am Morgen sei kurzfristig wieder annulliert worden, sagte die Sprecherin weiter.
Ein Airbus A380 der Emirates-Airline am Montag im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen – als eine der ersten Maschinen aus Dubai nach Deutschland im Zuge des Kriegs. Foto: Florian Wiegand / dpa
Weiterhin definitiv nicht möglich sind demnach Flüge von und nach Tel Aviv und Doha. Bereits jeweils mehr als ein Dutzend ankommende und ausgehende Flüge in der Region sind heute storniert worden. Gestern Nachmittag landete erstmals wieder eine Maschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai in Frankfurt am Main. Am späten Abend kam ein weiterer Flieger am Flughafen München an.
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Trauerfeier für Khamenei wird verschoben
Die für heute Abend geplante Trauerfeier für das getötete geistliche Oberhaupt der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, wird verschoben. Das berichten staatliche iranische Medien. Ein neuer Termin werde später bekannt gegeben, heißt es weiter. Gründe für die Absage des Traueraktes an der Imam-Khomeini-Gebetsstätte wurden zunächst nicht mitgeteilt.
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Israel rückt offenbar mit Bodentruppen in den Libanon ein
Israels Armee ist offenbar mit Bodentruppen in den Südlibanon eingerückt. Das meldeten libanesische Staatsmedien. Demnach sind israelische Truppen mehrere Kilometer weit auf libanesisches Gebiet vorgedrungen. Der etwa sechs Kilometer hinter der Grenze liegende Ort Khiam stehe unter »anhaltendem Artilleriebeschuss, während der israelische Feind in den Ort eingedrungen ist«, hieß es in den Berichten. Dem Sender Al-Manar zufolge sollen auch die Orte Marun al-Ras, Aita al-Schaab und Qaouzah aus der Luft und mit Artillerie beschossen worden sein.
Israelische Panzer manövrieren in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenze im Norden Israels. Foto: Ariel Schalit / AP / dpa
Zuvor hatte Israel bereits eine Evakuierungsanordnung für den Südlibanon ausgegeben. Menschen im betroffenen Gebiet sollten sich nördlich des Flusses Litani zurückziehen, hieß es darin. Mehr dazu lesen Sie hier:
Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf
Die israelische Armee hat die Menschen im Süden des Libanons aufgefordert, ihr Zuhause sofort zu verlassen. In einem Post eines Armeesprechers auf X heißt es, es ergehe eine »dringende Warnung«. Grund für die Evakuierungsanordnung seien demnach »terroristische Aktivitäten der Hisbollah«, die Israel »gewaltsam« bekämpfen werde.
Die Betroffenen sollen sich den Anweisungen nach »unverzüglich nördlich des Litani-Flusses begeben. Jede Bewegung nach Süden könnte Ihr Leben gefährden!«, so der Sprecher.
Die Betroffenen sollen sich den Anweisungen nach »unverzüglich nördlich des Litani-Flusses begeben. Jede Bewegung nach Süden könnte Ihr Leben gefährden!«, so der Sprecher.
»Die israelischen Streitkräfte haben nicht die Absicht, Ihnen Schaden zuzufügen«, heißt es außerdem in dem Posting. »Zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen Sie Ihre Häuser unverzüglich verlassen. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Mitgliedern, -Einrichtungen oder -Waffen aufhält, begibt sich in Lebensgefahr. Jedes Haus, das von der Hisbollah zu militärischen Zwecken genutzt wird, kann Ziel eines Angriffs werden.«
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Demokraten kritisieren US-Regierung für »unnötigen Krieg«
»Es ist so viel schlimmer, als man gedacht hat«: Die US-Regierung informiert den Kongress über den Krieg gegen Iran, die Reaktionen der Demokraten sind gemischt. Auch aus Trumps eigener Partei kommen Bedenken. Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Chuck Schumer bei einer Pressekonferenz zum Irankrieg. Foto: Jim Watson / AFP
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Israel ruft Bewohner im Südlibanon zur Evakuierung auf
Die israelische Armee hat die Menschen im Süden des Libanons aufgefordert, ihr Zuhause sofort zu verlassen. In einem Post eines Armeesprechers auf X heißt es, es ergehe eine »dringende Warnung«. Grund für die Evakuierungsanordnung seien demnach »terroristische Aktivitäten der Hisbollah«, die Israel »gewaltsam« bekämpfen werde.
Die Betroffenen sollen sich den Anweisungen nach »unverzüglich nördlich des Litani-Flusses begeben. Jede Bewegung nach Süden könnte Ihr Leben gefährden!«, so der Sprecher.
Die Betroffenen sollen sich den Anweisungen nach »unverzüglich nördlich des Litani-Flusses begeben. Jede Bewegung nach Süden könnte Ihr Leben gefährden!«, so der Sprecher.
»Die israelischen Streitkräfte haben nicht die Absicht, Ihnen Schaden zuzufügen«, heißt es außerdem in dem Posting. »Zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen Sie Ihre Häuser unverzüglich verlassen. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Mitgliedern, -Einrichtungen oder -Waffen aufhält, begibt sich in Lebensgefahr. Jedes Haus, das von der Hisbollah zu militärischen Zwecken genutzt wird, kann Ziel eines Angriffs werden.«
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Irak meldet Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad
Die Angriffe weiten sich aus: In Bagdad ist eine Drohne am US-Militärstützpunkt eingeschlagen, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Der Stützpunkt befindet sich in der Nähe des Flughafens von Bagdad. Wer die Drohne abfeuerte, ist derzeit noch nicht bekannt.
Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
Der Irak teilt sich eine 1500 Kilometer lange Grenze mit Iran. Teheran hat großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland unter anderem durch die mächtigen, Iran-treuen Milizen dort. Beobachter fürchten neue Unruhen im Irak durch die Entwicklungen im Nachbarland.
Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
Der Irak teilt sich eine 1500 Kilometer lange Grenze mit Iran. Teheran hat großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland unter anderem durch die mächtigen, Iran-treuen Milizen dort. Beobachter fürchten neue Unruhen im Irak durch die Entwicklungen im Nachbarland.
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Leseempfehlung: Warum es darauf ankommt, wie ein Herrscher stirbt
Als der Krieg begann, saß Revolutionsführer Ali Khamenei ungerührt in seiner Residenz. Und starb. Die Art seines Todes könnte über die Zukunft Irans mitentscheiden, schreibt unser Kollege Christoph Reuter.
Khamenei-Plakat in Teheran: War die tödliche Ortswahl sein bewusstes Kalkül? Foto: AFP
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Iranisches Schiff vor Sri Lanka angegriffen
Vor der Küste Sri Lankas wurde ein iranisches Militärschiff von einem U-Boot angegriffen. Mindestens 101 Menschen werden noch von dem sinkenden Schiff vermisst, heißt es laut der Nachrichtenagentur Reuters. Sri Lankas Behörden nennen noch keine Zahl an Vermissten, die Suchaktion laufe noch. 78 Personen seien verletzt worden. 32 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden.
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Iran offenbar nicht bereit für Gespräche mit USA
Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Mohammad Mokhber sagte Berichten zufolge im Staatsfernsehen, dass Iran »kein Vertrauen in die Amerikaner« habe und dass es »keine Basis für jegliche Verhandlungen« mit den USA gebe. »Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen«, fügte er demnach hinzu.
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Flughafen Frankfurt erwartet mehrere Flüge aus Nahost
Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankriegs werden heute am Flughafen Frankfurt mehrere Flüge aus dem Nahen Osten erwartet. Man könne keine genauen Angaben machen und die Lage sei sehr volatil, sagte eine Sprecherin von Fraport, dem Flughafenbetreiber in Frankfurt am Main. Derzeit zeichne sich aber ab, dass einige Flugbereiche wieder geöffnet seien.
Aktuell stünden Bewegungen nach und von Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan, sagte die Sprecherin. So könnten den Angaben zufolge heute fünf Flugzeuge aus der Konfliktregion in Frankfurt landen. Allerdings: Ein Flug aus Dubai mit geplanter Ankunft am Morgen sei kurzfristig wieder annulliert worden, sagte die Sprecherin weiter.
Aktuell stünden Bewegungen nach und von Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan, sagte die Sprecherin. So könnten den Angaben zufolge heute fünf Flugzeuge aus der Konfliktregion in Frankfurt landen. Allerdings: Ein Flug aus Dubai mit geplanter Ankunft am Morgen sei kurzfristig wieder annulliert worden, sagte die Sprecherin weiter.
Ein Airbus A380 der Emirates-Airline am Montag im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen – als eine der ersten Maschinen aus Dubai nach Deutschland im Zuge des Kriegs. Foto: Florian Wiegand / dpa
Weiterhin definitiv nicht möglich sind demnach Flüge von und nach Tel Aviv und Doha. Bereits jeweils mehr als ein Dutzend ankommende und ausgehende Flüge in der Region sind heute storniert worden. Gestern Nachmittag landete erstmals wieder eine Maschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai in Frankfurt am Main. Am späten Abend kam ein weiterer Flieger am Flughafen München an.
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Wirtschaftsministerin Reiche sieht keine Knappheit bei Öl und Gas
Energie ist zwar teurer geworden. Doch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, dass es in Deutschland keine Knappheit an Öl und Gas gebe. Der Krieg in Nahost habe zwar zu Preisausschlägen geführt, es gebe aber kein Mengenproblem. »Die Lage bleibt volatil«, sagte die CDU-Politikerin in München.
Wirtschaftsministerin Reiche. Foto: Chris Emil Janssen / Chris Emil Janßen / IMAGO
Die Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch einzusetzen. Auch einer möglichen Neuauflage der Spritpreisbremse erteilte Reiche eine Absage. »Die steht nicht auf der Agenda.«
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Griechische Kampfjets fangen verdächtiges Objekt vor Zypern ab
Die Behörden in Zypern haben am Morgen kurzzeitig eine Flugsicherheitswarnung ausgegeben. Grund war ein »verdächtiges Objekt«, das Kurs auf Zypern nahm, meldeten die Nachrichtenagentur Reuters und die Zeitung »Cyprus Mail« übereinstimmend. Deshalb seien griechische Kampfflugzeuge aufgestiegen. Sie fingen demnach das Objekt ab.
Zuvor seien die Mitarbeiter der US-Botschaft in Nikosia vorsorglich in den Keller des Gebäudes gebracht worden, hieß es weiter bei »Cyprus Mail«. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis sagte, dass eine potenzielle Bedrohung jenseits der Insel identifiziert worden sei. Auf X schrieb er, dass man im Luftraum nahe dem Libanon »ein möglicherweise verdächtiges Objekt entdeckt« habe. »Vorsorglich wurden von den zuständigen Behörden alle geeigneten Maßnahmen ergriffen, um den Vorfall zu untersuchen und gegebenenfalls zu bearbeiten.«
Zuvor seien die Mitarbeiter der US-Botschaft in Nikosia vorsorglich in den Keller des Gebäudes gebracht worden, hieß es weiter bei »Cyprus Mail«. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis sagte, dass eine potenzielle Bedrohung jenseits der Insel identifiziert worden sei. Auf X schrieb er, dass man im Luftraum nahe dem Libanon »ein möglicherweise verdächtiges Objekt entdeckt« habe. »Vorsorglich wurden von den zuständigen Behörden alle geeigneten Maßnahmen ergriffen, um den Vorfall zu untersuchen und gegebenenfalls zu bearbeiten.«
Zwei Flugzeuge, die im Landeanflug auf Larnaka waren, wurden den Berichten zufolge umgeleitet.
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Brüssel gibt Spanien Rückendeckung
Spaniens Regierung will den USA nicht erlauben, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen Iran zu nutzen. US-Präsident Trump drohte Spanien dann am Dienstag deswegen mit einem kompletten Handelsstopp.
Die EU stellt sich nun hinter Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez. Brüssel werde »sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden« und stehe in »Solidarität« mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher mit. Die Kommission sei »im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik bereit zu handeln«.
Die EU stellt sich nun hinter Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez. Brüssel werde »sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden« und stehe in »Solidarität« mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher mit. Die Kommission sei »im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik bereit zu handeln«.
EU-Fahnen wehen vor dem Gebäude der Kommission. Foto: Helena Dolderer / dpa
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Analyse: Will Trump einen Bürgerkrieg in Iran anzetteln?
Worum geht es der Trump-Regierung in Iran? Um einen Machtwechsel? Um eine Neuordnung des Nahen Ostens? Außenminister Marco Rubio hat zuletzt zurückgerudert und behauptet, die USA wollten lediglich der Bedrohung durch das iranische Atom- und Raketenprogramm begegnen.
Dem steht nun eine Nachricht des US-Senders CNN gegenüber, wonach der US-Auslandsgeheimdienst CIA kurdische Kräfte in Iran und im Nordirak aufrüsten möchte. So soll offenkundig ein Volksaufstand »angezettelt« werden, berichtet CNN unter Berufung auf anonyme Quellen. »Wir glauben, wir haben jetzt eine große Chance«, zitiert CNN einen »hohen iranisch-kurdischen Offiziellen«.
Es wäre ein potenziell dramatischer Schritt. Iran hat mehr Einwohner als Irak und Afghanistan zusammen. Die ethnischen und konfessionellen Bruchlinien, die das Land durchziehen, reichen weit über dessen Grenzen hinaus, vom Golf bis Zentralasien, von Pakistan bis in die Türkei. Ein Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Gruppen in Iran könnte die gesamte Region destabilisieren.
US-Präsident Trump (beim Treffen mit Kanzler Merz am Montag). Foto: Jonathan Ernst / REUTERS
Jakob Müller
Hauptstadtbüro

CIA will offenbar kurdische Kräfte bewaffnen, um Aufstand in Iran zu entfachen
Die CIA arbeitet offenbar an der Bewaffnung kurdischer Kräfte, um einen Aufstand von Gegnern des islamischen Regimes zu unterstützen. Das berichtete der Sender CNN unter Berufung auf mehrere mit dem Plan vertraute Quellen.
Die Trump-Regierung führe aktive Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen und kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung militärischer Unterstützung, hieß es. Die iranisch-kurdischen Oppositionskräfte würden voraussichtlich in den kommenden Tagen an einer Bodenoperation im Westen Irans teilnehmen, wie ein Beamter CNN mitgeteilt haben soll.
Die Trump-Regierung führe aktive Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen und kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung militärischer Unterstützung, hieß es. Die iranisch-kurdischen Oppositionskräfte würden voraussichtlich in den kommenden Tagen an einer Bodenoperation im Westen Irans teilnehmen, wie ein Beamter CNN mitgeteilt haben soll.
Iranisch-kurdische bewaffnete Gruppen unterhalten Tausende Kämpfer entlang der irakisch-iranischen Grenze, hauptsächlich in der irakischen Region Kurdistan. Seit Beginn des Krieges haben mehrere Gruppen öffentliche Erklärungen abgegeben, in denen sie auf bevorstehende Aktionen hinweisen und iranische Militärangehörige zur Desertion auffordern.
Wie ein iranisch-kurdischer Beamter dem CNN mitteilte, werden Oppositionskräfte voraussichtlich in den kommenden Tagen eine Bodenoperation im Westen Irans starten. »Wir glauben, dass wir jetzt eine große Chance haben«, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass die Milizen mit Unterstützung aus den USA und Israel rechnen.
Wie ein iranisch-kurdischer Beamter dem CNN mitteilte, werden Oppositionskräfte voraussichtlich in den kommenden Tagen eine Bodenoperation im Westen Irans starten. »Wir glauben, dass wir jetzt eine große Chance haben«, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass die Milizen mit Unterstützung aus den USA und Israel rechnen.
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Dieselpreis klettert über 2-Euro-Marke
Teures Tanken: Der bundesweite Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen durch den Irankrieg auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet.
Der Preisanstieg bei Diesel und Benzin sorgt für laute Kritik an der Mineralölbranche – und lässt Politiker über ein Comeback der Spritpreisbremse nachdenken. Mehr darüber lesen Sie hier.
Der Preisanstieg bei Diesel und Benzin sorgt für laute Kritik an der Mineralölbranche – und lässt Politiker über ein Comeback der Spritpreisbremse nachdenken. Mehr darüber lesen Sie hier.
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Spanien erneuert Kritik an Iranangriff: »So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit«
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat seine Ablehnung des Angriffs der USA und Israels auf Iran bekräftigt. »So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit«, sagte Sánchez in einer Fernsehansprache. »Man kann nicht mit dem Schicksal von Millionen Menschen Russisches Roulette spielen«.
Sánchez hatte die Bombardierungen in Iran durch die USA und Israel zuvor bereits als rücksichtslos und illegal verurteilt. Er untersagte US-Flugzeugen die Nutzung von Marine- und Luftwaffenstützpunkten in Südspanien für die Offensive. Seine Regierung werde sich nicht »an etwas mitschuldig machen, das der Welt schadet und unsere Werte und Interessen widerspricht, nur aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen«, sagte Sánchez dazu nun.
Spanien verhalte sich »furchtbar«, sagte US-Präsident Trump am Dienstag bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). »Wir werden den gesamten Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.«
Sánchez hatte die Bombardierungen in Iran durch die USA und Israel zuvor bereits als rücksichtslos und illegal verurteilt. Er untersagte US-Flugzeugen die Nutzung von Marine- und Luftwaffenstützpunkten in Südspanien für die Offensive. Seine Regierung werde sich nicht »an etwas mitschuldig machen, das der Welt schadet und unsere Werte und Interessen widerspricht, nur aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen«, sagte Sánchez dazu nun.
Spanien verhalte sich »furchtbar«, sagte US-Präsident Trump am Dienstag bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). »Wir werden den gesamten Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.«
Spaniens Ministerpräsident Sánchez im Mai 2025. Foto: Fernando Sanchez / Europa Press / Getty Images
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Deutscher Aktienmarkt startet mit leichtem Plus
Nach kräftigen Verlusten an den Vortagen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Morgen zunächst stabilisiert. Der deutsche Leitindex Dax eröffnete ein halbes Prozent höher. Derzeit notiert er bei rund 23.861 Punkten, ein Plus von rund 0,3 Prozent.
Zuvor hatte der Irankrieg an den asiatischen Börsen für einen dramatischen Kursrutsch gesorgt. Der südkoreanische Leitindex Kospi gab um rund zwölf Prozent nach, zeitweise war der Handel wegen der starken Verluste unterbrochen worden. Börsianer erklärten den Kursrutsch auch mit Gewinnmitnahmen, nachdem der südkoreanische Index zuletzt stark zugelegt hatte.
Zuvor hatte der Irankrieg an den asiatischen Börsen für einen dramatischen Kursrutsch gesorgt. Der südkoreanische Leitindex Kospi gab um rund zwölf Prozent nach, zeitweise war der Handel wegen der starken Verluste unterbrochen worden. Börsianer erklärten den Kursrutsch auch mit Gewinnmitnahmen, nachdem der südkoreanische Index zuletzt stark zugelegt hatte.
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Israel greift Iran an, Iran und Libanon greifen Israel an
Israel hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle in Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag.
Auch in Israel dauerten derweil iranische Raketenangriffe an. In der Nacht und am Morgen heulten im Großraum Tel Aviv erneut die Warnsirenen. Vor wenigen Stunden sei eine 17. Welle mit mehr als 40 Raketen auf israelisch-amerikanische Ziele gefeuert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung der Revolutionswächter.
Auch aus dem Libanon flogen in der Nacht erneut Raketen auf den Norden Israels. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, teilte die Armee mit. Nach Angaben von Rettungskräften gab es zunächst keine Verletzten bei den neuen Angriffen auf Israel. Am Vortag waren nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom 45 Menschen bei Raketenangriffen verletzt worden.
Auch aus dem Libanon flogen in der Nacht erneut Raketen auf den Norden Israels. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, teilte die Armee mit. Nach Angaben von Rettungskräften gab es zunächst keine Verletzten bei den neuen Angriffen auf Israel. Am Vortag waren nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom 45 Menschen bei Raketenangriffen verletzt worden.
Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
Israel hat bei den massiven Angriffen nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien »Dutzende Stützpunkte« angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf der Plattform X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
Mitglieder der Basidsch-Kräfte marschieren während einer Militärparade im Januar 2025 in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe »eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte«, hieß es weiter. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe »auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen«, kündigte der Sprecher an.
Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe »auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen«, kündigte der Sprecher an.
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Miriam Khan
Nachrichtenressort
Israel greift laut libanesischen Angaben Hotel in Vorort von Beirut an
Bei einem Angriff auf ein Hotel in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind offenbar fünf Menschen verletzt worden sein, eine davon lebensgefährlich. Das sagte der Hotelbesitzer der Nachrichtenagentur dpa. Es handle sich bei dem Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. Der Libanon macht Israel für die Attacke verantwortlich. In dem Hotel hatten sich demnach Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen waren.
Libanesische Soldaten stehen vor dem beschädigten Hotel. Foto: Hussein Malla / AP / dpa
Einen Aufruf zur Evakuierung gab es, anders als bei anderen israelischen Angriffe im Libanon, vorher nicht. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff etwa ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah-Miliz gezielt getötet werden sollte. Das Hotel liegt aber nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.
Die russische Armee teilte mit, sie habe mit Angriffen auf die »Hisbollah-Infrastruktur» in Beirut begonnen. Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets am Morgen weiter die südlichen Vororte der Hauptstadt.
Die russische Armee teilte mit, sie habe mit Angriffen auf die »Hisbollah-Infrastruktur» in Beirut begonnen. Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets am Morgen weiter die südlichen Vororte der Hauptstadt.
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Übersicht: Wo derzeit angegriffen wird
Die Kampfhandlungen weiten sich aus – auch der Libanon wird immer stärker beschossen. Unsere Karte zeigt die aktuelle Situation in der Region:
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Frankreich will Bürger aus mehreren Staaten ausfliegen
Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hat mehrere Rückholflüge für französische Staatsbürger angekündigt. Geplant seien Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagte Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische Staatsbürger auf.
Frankreichs Außenminister Barrot in Bagdad im Februar. Foto: Ahmed Saad / REUTERS
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Jakob Müller
Hauptstadtbüro

Israel droht mit Tötung von Khameneis Nachfolger
Bevor dieser benannt ist, hat Israel bereits angekündigt, auch den Nachfolger des toten iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Khamenei ins Visier zu nehmen. Jeder Anführer, der in Iran ernannt werde, sei ein »ein eindeutiges Ziel für eine Eliminierung«, schrieb der israelische Verteidigungsminister Israel Katz auf der Plattform X.
Israelischer Verteidigungsminister Israel Katz (l.) mit Ministerpräsident Netanyahu (M.) und dem Generalstabschef Zamir (r.). Foto: Maayan Toaf/dpa
Es spiele dabei keine Rolle, »wie er heißt oder wo er sich versteckt«. Man werde sich weiterhin gemeinsam mit den USA dafür einsetzen, »die Fähigkeiten des Regimes zu zerschlagen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das iranische Volk es stürzt und ersetzt«. Als einer der möglichen Nachfolger Khameneis gilt sein Sohn Mojtaba.
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Innenminister Dobrindt sieht keine erhöhte Bedrohungslage
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht durch den Krieg in Iran keine erhöhte Bedrohungslage für Deutschland. Es gebe wie vor dem Krieg eine abstrakte Bedrohung, sagte der CSU-Politiker im ZDF-»Morgenmagazin«. Es gebe »keine konkreten Anschlagspäne, die wir kennen«.
Dobrindt verwies darauf, dass die Sicherheit für US-amerikanische, israelische und jüdische Einrichtungen in Deutschland erhöht worden sei. Seit dem Wochenende habe es zudem rund 60 Demonstrationen gegeben, die ruhig verlaufen seien. Die Behörden hätten im Blick, ob diese womöglich von Sympathisanten der iranischen Führung ausgespäht werden – sowie mögliche Gefährdungen aus dem Ausland und Bedrohungen im Cyberbereich. Es würden täglich Lagebilder erstellt.
Innenminister Dobrindt Ende Februar in Berlin. Foto: Jürgen Heinrich / IMAGO
»Die Lage kann sich aber jeden Tag natürlich verändern«, betonte Dobrindt. »Aber zum heutigen Tag sehen wir nichts, was eine zusätzliche neue Gefährdungslage für Deutschland bedeuten würde«, wiederholte der Minister. Auch sehe man derzeit keine zusätzlichen Fluchtbewegungen aus Iran in Richtung Deutschland.
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Ölpreis steigt weiter
Die Ölpreise haben ihren Höhenflug nach dem Beginn des Irankriegs fortgesetzt. Zwar hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass die US-Marine Tankschiffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus falls erforderlich eskortieren wird (mehr darüber lesen Sie hier). Doch das konnte den Anstieg nur zeitweise bremsen.
Im frühen Handel wurde Brent-Öl aus der Nordsee mit Lieferung im Mai bei 84,07 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das sind rund drei Prozent mehr als am Vorabend. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen Iran am Wochenende hat sich Brent-Öl um mittlerweile etwa 16 Prozent verteuert. Am Dienstag erreichte der Brent-Preis zeitweise den höchsten Stand seit Juli 2024.
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Staatsbegräbnis für Khamenei soll am Abend beginnen
Nach Angaben von Staatsmedien hält Iran ab Mittwochabend ein dreitägiges Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen getöteten Obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei ab. Gläubige könnten Khamenei ab 22 Uhr Ortszeit in der großen Imam-Khomeini-Moschee in Teheran die letzte Ehre erweisen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf eine Erklärung des Islamischen Koordinierungsrates für Entwicklung.
Der getötete Khamenei hier im März 2024. Foto: KHAMENEI.IR / AFP
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Asiatische Börsen brechen ein
Der Irankrieg sorgt an den Aktienmärkten weiter für Turbulenzen: Der südkoreanische Leitindex Kospi ist um rund zwölf Prozent gefallen. Wegen des starken Kurseinbruchs verhängte die Börse in Seoul sogar einen vorübergehenden Handelsstopp, der fünf Minuten dauerte.
Auch an der japanischen Börse ging es bergab. Der Leitindex Nikkei steht derzeit rund 3,6 Prozent im Minus. Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die größtenteils über die Straße von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Irankriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant.
Auch an der japanischen Börse ging es bergab. Der Leitindex Nikkei steht derzeit rund 3,6 Prozent im Minus. Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die größtenteils über die Straße von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Irankriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant.
Angestellte einer Bank in Seoul. Foto: Jeon Heon-Kyun / EPA
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Jakob Müller
Hauptstadtbüro

CIA will offenbar kurdische Kräfte bewaffnen, um Aufstand in Iran zu entfachen
Die CIA arbeitet offenbar an der Bewaffnung kurdischer Kräfte, um einen Aufstand von Gegnern des islamischen Regimes zu unterstützen. Das berichtete der Sender CNN unter Berufung auf mehrere mit dem Plan vertraute Quellen.
Die Trump-Regierung führe aktive Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen und kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung militärischer Unterstützung, hieß es. Die iranisch-kurdischen Oppositionskräfte würden voraussichtlich in den kommenden Tagen an einer Bodenoperation im Westen Irans teilnehmen, wie ein Beamter CNN mitgeteilt haben soll.
Die Trump-Regierung führe aktive Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen und kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung militärischer Unterstützung, hieß es. Die iranisch-kurdischen Oppositionskräfte würden voraussichtlich in den kommenden Tagen an einer Bodenoperation im Westen Irans teilnehmen, wie ein Beamter CNN mitgeteilt haben soll.
Iranisch-kurdische bewaffnete Gruppen unterhalten Tausende Kämpfer entlang der irakisch-iranischen Grenze, hauptsächlich in der irakischen Region Kurdistan. Seit Beginn des Krieges haben mehrere Gruppen öffentliche Erklärungen abgegeben, in denen sie auf bevorstehende Aktionen hinweisen und iranische Militärangehörige zur Desertion auffordern.
Wie ein iranisch-kurdischer Beamter dem CNN mitteilte, werden Oppositionskräfte voraussichtlich in den kommenden Tagen eine Bodenoperation im Westen Irans starten. »Wir glauben, dass wir jetzt eine große Chance haben«, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass die Milizen mit Unterstützung aus den USA und Israel rechnen.
Wie ein iranisch-kurdischer Beamter dem CNN mitteilte, werden Oppositionskräfte voraussichtlich in den kommenden Tagen eine Bodenoperation im Westen Irans starten. »Wir glauben, dass wir jetzt eine große Chance haben«, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass die Milizen mit Unterstützung aus den USA und Israel rechnen.
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Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen
Israel hat bei den massiven Angriffen nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien »Dutzende Stützpunkte« angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf der Plattform X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
Mitglieder der Basidsch-Kräfte marschieren während einer Militärparade im Januar 2025 in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe »eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte«, hieß es weiter. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe »auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen«, kündigte der Sprecher an.
Die Basidsch-Stützpunkte seien von der iranischen Führung dazu genutzt worden, ihre Stabilität zu sichern und die Kontrolle der verschiedenen Landesteile aufrechtzuerhalten. Israels Armee werde die Angriffe »auf die Infrastruktur des iranischen Systems weiter vertiefen«, kündigte der Sprecher an.
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Jakob Müller
Hauptstadtbüro

USA haben Iran laut Rubio nicht wegen Israel angegriffen
Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio wurde der Angriff auf Iran zum Schutz von Sicherheitsinteressen der USA gestartet – und nicht wegen des Agierens von Israel. Es sei nicht mehr darum gegangen, ob die USA angreifen, sondern nur noch um den Zeitpunkt, sagte Rubio, bevor er und weitere Vertreter der US-Regierung den Kongress über den Krieg mit Iran informierten.
US-Außenminister Rubio vor der Erklärung im Kongress. Foto: Kylie Cooper / Reuters
»So oder so musste es passieren«, das habe er bereits am Montag gesagt, seine Aussage sei aber nicht korrekt wiedergegeben worden. Rubio und hatte zuvor das Vorgehen Israels in den Fokus gerückt. »Wir wussten, dass dies einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte auslösen würde«, führte er aus. Die USA seien deshalb zu dem Schluss gekommen, dass sie mehr Verletzte und Tote hinnehmen müssten, wenn sie unter diesen Umständen nicht »präventiv« gegen Iran vorgegangen wären.
Nun betonte Rubio, die Entscheidung zum Krieg habe allein Präsident Donald Trump getroffen. »Seine Entscheidung lautete, dass es Iran nicht gestattet sein würde, sich hinter seinem Programm für ballistische Raketen zu verstecken.« Zudem dürfe Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen. Der parteilose Senator Angus King kritisierte Rubio für dessen Begründung. Für King habe es gewirkt, als habe Rubio in seiner früheren Aussage zur Rolle Israels »unabsichtlich die Wahrheit gesagt«.
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Irankrieg laut BDI keine unmittelbare Gefahr für Konjunktur
Die deutsche Industrie sieht wegen des Irankriegs vorerst keine unmittelbare Gefahr für die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Wolfgang Niedermark vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sagte, der Krieg habe die Weltmarktpreise für Rohöl und Gas bereits merklich erhöht. »Dies kann auch in Deutschland preiserhöhend wirken, wird die konjunkturelle Erholung in Deutschland und Europa jedoch voraussichtlich nicht gefährden.«
Nach Jahren der wirtschaftlichen Schwächephase wird in diesem Jahr in Deutschland ein leichtes Wirtschaftswachstum erwartet. Der BDI erwarte bei der Öl‑ und Gasversorgung keine unmittelbaren Engpässe in Europa. Auch aus Sicht von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gibt es kurzfristig keine Versorgungsprobleme in Deutschland.
Iran hat nach den Angriffen der USA und Israels den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf. »Eine langfristige Sperrung oder Beeinträchtigung dieses Seeweges hätte erhebliche Auswirkungen auf Lieferketten und Preise«, so Niedermark. Für die deutsche Industrie seien Erdgas und Strom zentral. Öl spiele als Produktionsfaktor eine vergleichsweise kleine Rolle und sei vor allem als Kraftstoff‑Vorprodukt relevant. »Die Verwundbarkeit liegt daher primär bei Energie‑ und Transportkosten, nicht bei der physischen Verfügbarkeit.«
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Syrien schickt zusätzliche Soldaten an libanesische Grenze
Syrien hat seine Grenze zum Libanon mit Raketeneinheiten und Tausenden Soldaten verstärkt. Dies geschehe zum Schutz und zur Kontrolle der Grenzen angesichts des eskalierenden regionalen Konflikts, erklärte das syrische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Entsandt wurden demnach Infanterieeinheiten, gepanzerte Fahrzeuge sowie Kurzstreckenraketenwerfer, betroffen waren die Grenzregionen im westlichen Homs und südlich von Tartus. Ein syrischer Offizier erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, Waffen- und Drogenschmuggel zu verhindern sowie die von Iran unterstützte libanesische Hisbollah und andere Kämpfer an der Infiltration Syriens zu hindern.
Die syrischen Militärs dementierten Pläne für eine Militäraktion gegen Nachbarländer. Ein syrischer Sicherheitsvertreter sagte jedoch, Damaskus sei bereit, »mit jeder Sicherheitsbedrohung für sich selbst oder seine Partner umzugehen«. Israel und die Hisbollah attackieren sich nach Ausbruch des Irankriegs wieder gegenseitig. Zehntausende Libanesen sind bereits vor israelischen Luftangriffen geflohen, viele davon in Richtung Syrien.
Menschen, die vor dem Kämpfen im Libanon geflohen sind, warten an einem Grenzübergang nach Syrien (3. März) . Foto: Ghaith Alsayed / AP
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Feiern in Zeiten des Kriegs
Trotz täglicher Raketenangriffe aus Iran begehen einige Israelis ausgelassen das jüdische Purimfest. In öffentlichen Bunkern werden regelrechte Purim-Partys gefeiert: Kinder verkleiden sich als Spiderman, Prinzessin oder Polizist und Erwachsene tanzen zu Musik. Beim Purimfest soll an die Rettung der jüdischen Gemeinschaft im antiken Persien erinnert werden. Eindrücke in Bildern:
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Elfjährige stirbt durch herabfallende Trümmer in Kuwait
In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium bei X mitteilte. Es machte keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten.
Zuletzt kam es aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Flugabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern. Am frühen Morgen etwa erklärte das Verteidigungsministerium, die Flugabwehr habe im kuwaitischen Luftraum feindliche Ziele abgeschossen. Dabei habe es aufgrund herabfallender Trümmer Schäden und Verletzte gegeben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.
Iran nimmt bei seinen Gegenangriffen unter anderem Länder in der Golfregion ins Visier, in denen es US-Militärstützpunkte gibt. Einen Überblick dazu finden Sie hier in Karten und Grafiken.
Zuletzt kam es aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Flugabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern. Am frühen Morgen etwa erklärte das Verteidigungsministerium, die Flugabwehr habe im kuwaitischen Luftraum feindliche Ziele abgeschossen. Dabei habe es aufgrund herabfallender Trümmer Schäden und Verletzte gegeben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.
Iran nimmt bei seinen Gegenangriffen unter anderem Länder in der Golfregion ins Visier, in denen es US-Militärstützpunkte gibt. Einen Überblick dazu finden Sie hier in Karten und Grafiken.
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Bericht über mehrere Todesopfer im Libanon
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein vierstöckiges Wohngebäude in der ostlibanesischen Stadt Baalbek sind mehrere Menschen getötet worden: Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Demnach arbeiten Einsatzkräfte derzeit daran, Familien aus den Trümmern des Gebäudes zu befreien.
Rauch über Baalbeck im Libanon nach einem israelischen Angriff (am Montag). Foto: Nidal Solh / AFP
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Iranische Rakete trifft US-Stützpunkt in Katar
Eine aus Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Doha bei X. Die Behörde machte keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete aus Iran sei von der Flugabwehr abgefangen worden.
Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha gilt als »Nervenzentrum« der US-Luftwaffe im Nahen Osten (mehr dazu hier). Der Stützpunkt wird auch von katarischen und britischen Streitkräften genutzt.
Iran hatte Udeid bereits im vergangenen Jahr als Vergeltungsschlag für das US-Bombardement iranischer Atomanlagen angegriffen. Die iranischen Streitkräfte erklärten auch am Samstag nach Beginn der US-israelischen Angriffe, sie hätten Raketen auf den Stützpunkt in Katar abgefeuert.
Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha gilt als »Nervenzentrum« der US-Luftwaffe im Nahen Osten (mehr dazu hier). Der Stützpunkt wird auch von katarischen und britischen Streitkräften genutzt.
Iran hatte Udeid bereits im vergangenen Jahr als Vergeltungsschlag für das US-Bombardement iranischer Atomanlagen angegriffen. Die iranischen Streitkräfte erklärten auch am Samstag nach Beginn der US-israelischen Angriffe, sie hätten Raketen auf den Stützpunkt in Katar abgefeuert.
Rauch über Doha nach iranischem Angriff – in der Richtung liegt der Militärstützpunkt Udeid (am 28. Februar). Foto: Mahmud Hams / AFP
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Pentagon veröffentlicht Namen von vier der sechs gefallenen US-Militärangehörigen
Es handelt sich demnach um:
- Captain Cody Khork, 35, aus Winter Haven, Florida
- Sergeant 1st Class Noah Tietjens, 42, aus Bellevue, Nebraska
- Sergeant Declan Coady, 20, aus West Des Moines, lowa
- Sergeant 1st Class Nicole Amor, 39, aus White Bear Lake, Minnesota
Alle vier gehörten einer Einheit an, die Lebensmittel, Treibstoff, Wasser und Munition, Transportausrüstung und Vorräte bereitstellt. Sie starben am Sonntag, als eine Drohne ihr Kommandozentrum in Kuwait traf. »Diese Männer und Frauen haben sich alle mutig freiwillig gemeldet, um unser Land zu verteidigen, und ihr Opfer wird niemals vergessen«, hieß es von der US-Armee. Die Identitäten der anderen zwei US-Todesopfer sind bisher nicht bekannt.
Das US-Militär hat diese Aufnahmen veröffentlicht (von links oben im Uhrzeigersinn): Khork, Tietjens, Coady, Amor. Foto: U.S. Army Reserve / Brent Newton Photography / Reuters
Iran hat seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf das Land am Samstag zahlreiche Raketen auf Israel und andere Länder der Region abgefeuert. Dabei starben in Israel elf Menschen, Dutzende weitere wurden verletzt.
In Iran wurden nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond rund 800 Menschen getötet.
In Iran wurden nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond rund 800 Menschen getötet.
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Kanadas Premier nennt Irankrieg »ein weiteres Beispiel für das Versagen der internationalen Ordnung«
Der kanadische Premierminister Mark Carney ist gerade zu Besuch im australischen Sydney. Dort ruft er nun zu einer Entschärfung des Irankriegs auf: »Kanada fordert eine rasche Deeskalation der Kampfhandlungen und ist bereit, bei dem Erreichen dieses Ziels zu helfen«, sagt er und nennt den Krieg »ein weiteres Beispiel für das Versagen der internationalen Ordnung«.
Es sei zwar bedauerlich, dass internationale Bemühungen nicht zu einer Entwaffnung Irans geführt hätten. Zugleich sagt Carney, dass »die USA und Israel gehandelt haben, ohne die Vereinten Nationen einzubeziehen oder sich mit ihren Verbündeten, einschließlich Kanada, abzustimmen«. Das Völkerrecht sei »für alle Kriegsteilnehmer bindend«.
Es sei zwar bedauerlich, dass internationale Bemühungen nicht zu einer Entwaffnung Irans geführt hätten. Zugleich sagt Carney, dass »die USA und Israel gehandelt haben, ohne die Vereinten Nationen einzubeziehen oder sich mit ihren Verbündeten, einschließlich Kanada, abzustimmen«. Das Völkerrecht sei »für alle Kriegsteilnehmer bindend«.
- Mehr Hintergründe hier: Wie sich Politiker zu den Angriffen auf Iran äußern – und was Völkerrechtler dazu sagen
Video: Reuters
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USA signalisieren Schutz für Tanker – Ölpreise steigen weniger schnell
US-Präsident Donald Trump will den von Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern – auch mit der eigenen Marine. »Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren«, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die Maßnahmen sollen eine mögliche Energiekrise wegen des Irankriegs verhindern.
Trumps Ankündigung dämpfte den Anstieg der Ölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent hatte am Dienstag zwischenzeitlich 85,54 US-Dollar gekostet – der höchste Stand seit Juli 2024. Später sank der Preis für diese Sorte auf 80,26 Dollar. Das waren 2,52 Dollar mehr als am Vortag und gut 7 Dollar mehr als zu Beginn des Irankriegs.
Tanker in der Straße von Hormus (Dezember 2018). Foto: Hamad I Mohammed / REUTERS
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USA: Bisher fast 2000 Ziele in Iran getroffen, 17 Schiffe zerstört
Die Vereinigten Staaten geben ein Update zu ihrer Militäroperation »Epic Fury«:
- Seit Beginn der Mission, also in weniger als hundert Stunden, habe man fast 2000 Ziele in Iran getroffen, sagt Brad Cooper, Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos (Centcom). »Wir schießen auf alles, was auf uns schießen könnte.«
- Außerdem seien 17 iranische Schiffe zerstört worden, darunter ein U-Boot. »Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs«, sagt Cooper in der Videobotschaft. »Und wir werden nicht stoppen.«
- Die Iraner hätten im Gegenzug mehr als 500 Raketen und mehr als 2000 Drohnen abgefeuert. Dabei habe das Regime wahllos Zivilisten ins Visier genommen.
Cooper erklärt in dem Video auch, dass die US-Streitkräfte gegen Iran neue Waffen einsetzten, darunter eine sogenannte Precision Strike Missile (PrSM). Diese Kurzstreckenrakete ist erst seit 2024 im Dienst der US-Armee. Auch militärische Einwegdrohnen kommen seinen Angaben zufolge zum Einsatz: Das US-Modell basiere auf einer iranischen Kamikazedrohne, sagt Cooper. »Wir haben sie in die USA geholt, verbessert, und schießen sie direkt wieder zu ihnen zurück.« Mehr dazu, welche Waffen die USA gegen Iran einsetzen, erfahren Sie hier.
In der Region seien nun mehr als 50.000 Soldaten, 200 Kampfflugzeuge, zwei Flugzeugträger und mehrere Bomber aus den USA im Einsatz, sagte Cooper. Weitere Einheiten seien auf dem Weg.
Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. In Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionswächter, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.
Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. In Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionswächter, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.
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Langstrecken-WM in Katar wird verschoben
Vom 26. bis zum 28. März hätte in Katar eigentlich die Langstrecken-Weltmeisterschaft starten sollen. Der Termin wurde jetzt allerdings verschoben: Die »Sicherheit der Teilnehmer, Mitarbeiter und Fans« habe »oberste Priorität«, hieß es zur Begründung von dem Motorsport-Weltverband Fia nach Rücksprache mit dem Katarischen Automobil- und Motorradverband (QMMF). Man beobachte weiter »die Entwicklungen in der Region, und unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen betroffen sind. Wir hoffen auf Ruhe, Sicherheit und eine Rückkehr zur Stabilität.«
Zu gegebener Zeit soll mitgeteilt werden, wann genau die Veranstaltung über 1812 Kilometer auf dem Lusail International Circuit nördlich der Hauptstadt Doha in der zweiten Saisonhälfte nachgeholt werden könne.
Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.
Die Langstrecken-WM startet nun mit dem eigentlichen zweiten Rennen, den sechs Stunden von Imola, vom 17. bis zum 19. April in der Emilia-Romagna. Am 7. November soll die Rennserie ihre Saison in Bahrain beschließen.
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Angebliche Spione der Revolutionswächter in Katar gefasst
Sicherheitsbehörden in Katar haben zehn angebliche Spione der iranischen Revolutionswächter festgenommen. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur QNA. Drei weitere sollten demnach Sabotageakte verüben und waren im Umgang mit Drohnen geschult. Sie hätten ihre Verbindung zu der iranischen Elitestreitmacht eingeräumt.
Im Zuge der US-israelischen Angriffe auf Iran sind auch Golfstaaten wie Katar ins Visier des iranischen Militärs geraten. Seit Samstag feuerte Iran nach Angaben der Regierung in Doha mehr als hundert ballistische Raketen sowie zahlreiche Drohnen auf Katar ab. Auch der internationale Flughafen in Doha, eines der wichtigsten Drehkreuze in der Region, war demnach Ziel der Angriffe. Die Regierung Katars warf der iranischen Führung vor, nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige zivile Infrastruktur zu attackieren.
Im Zuge der US-israelischen Angriffe auf Iran sind auch Golfstaaten wie Katar ins Visier des iranischen Militärs geraten. Seit Samstag feuerte Iran nach Angaben der Regierung in Doha mehr als hundert ballistische Raketen sowie zahlreiche Drohnen auf Katar ab. Auch der internationale Flughafen in Doha, eines der wichtigsten Drehkreuze in der Region, war demnach Ziel der Angriffe. Die Regierung Katars warf der iranischen Führung vor, nicht nur militärische Ziele, sondern auch lebenswichtige zivile Infrastruktur zu attackieren.
- Mehr Hintergründe hier: Die Golfstaaten standen für Luxus. Jetzt sind sie ein Angriffsziel
Raketen über Doha (am Dienstag). Foto: Mahmud Hams / AFP
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Leseempfehlung: Den USA und den Golfstaaten gehen die Abfangraketen aus
Besonders den Golfstaaten mangelt es an Abfangraketen, auch bei Amerikanern und Israelis werden sie knapp – und das vier Tage nach Kriegsbeginn. Offenbar wurden die Golfstaaten von der Vehemenz der iranischen Reaktion auf den Angriff der USA und Israels überrascht. Laut einem Bericht von »Bloomberg« hat Katar noch Patriot-Raketen für vier Tage übrig, in Bahrain dürfte die Lage in Anbetracht der ohnehin kleinen Luftverteidigung ähnlich schlecht stehen. Hilfe könnte ausgerechnet aus Europa kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Eine schwarze Rauchwolke steigt am 1. März 2026 aus einem Lagerhaus im Industriegebiet von Sharjah City in Dubai auf. Foto: Altaf Qadri / AP / dpa
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Israelische Armee: Unterirdische Atomanlage in Iran angegriffen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine unterirdische Atomanlage in Iran attackiert. Der israelische Militärgeheimdienst habe die Aktivitäten der Wissenschaftler weiter verfolgt und ihren neuen Standort lokalisiert, »sodass ein präziser Angriff auf die geheime unterirdische Anlage möglich war«, erklärte die israelische Armee am Dienstag. Sie veröffentlichte eine Karte, auf der die Anlage am östlichen Stadtrand von Teheran zu sehen ist.
An dem Standort habe »eine Gruppe von Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung einer Schlüsselkomponente für Atomwaffen« gearbeitet, hieß es weiter. Die Wissenschaftler hätten an dem unterirdischen Standort gearbeitet, nachdem Israel im Juni vergangenen Jahres im Zwölftagekrieg mehrere iranische Atomanlagen angegriffen hatte.
Damals hatten Israel mit den USA drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. US-Präsident Donald Trump zufolge wurden die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan in dem zwölf Tage dauernden Krieg vollständig zerstört, der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar. Die Angriffe im Juni erfolgten mit dem erklärten Ziel, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.
Damals hatten Israel mit den USA drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. US-Präsident Donald Trump zufolge wurden die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan in dem zwölf Tage dauernden Krieg vollständig zerstört, der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar. Die Angriffe im Juni erfolgten mit dem erklärten Ziel, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.
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Israel meldet massive iranische Angriffe – Explosionen in Jerusalem
Iran hat Israel binnen 30 Minuten erneut mit zwei massiven Angriffswellen überzogen. Wie die israelische Polizei erklärte, gingen am späten Dienstagabend Meldungen über herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv ein. Polizisten und Experten für Bombenentschärfung seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren. Nach Angaben von Rettungskräften wurde eine Frau von den Trümmerteilen leicht verletzt.
Wenige Minuten später meldete die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulten die Luftalarm-Sirenen. Reporter berichteten von anschließenden Explosionen in Jerusalem. Ein Journalist in Netanja nördlich von Tel Aviv sah Raketen am Nachthimmel.
Rakete des israelischen Iron Dome zur Luftabwehr (3. März). Foto: Atef Safadi / EPA
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Khamenei wird in schiitischem Heiligtum beigesetzt
Der getötete ehemalige Oberste Führer Irans, Ali Khamenei, soll nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars in einem schiitischen Heiligtum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Laut der Agentur, die den Revolutionswächtern nahesteht, soll Khameneis Beisetzung voraussichtlich hinter dem Schrein des achten schiitischen Imams Resa stattfinden. Das Mausoleum gilt als wichtigstes Heiligtum der Schiiten in Iran.
Zuvor ist laut Fars eine öffentliche Abschiedszeremonie in Teheran geplant. Details zum Ablauf und Zeitplan sollen später bekannt gegeben werden.
Maschhad, eine Millionenmetropole im Nordosten des Landes, ist die zweitgrößte Stadt in Iran. Khamenei war dort am 19. April 1939 geboren worden. Er starb bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar in Teheran. Einen Nachruf lesen Sie hier.
Maschhad, eine Millionenmetropole im Nordosten des Landes, ist die zweitgrößte Stadt in Iran. Khamenei war dort am 19. April 1939 geboren worden. Er starb bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar in Teheran. Einen Nachruf lesen Sie hier.
Ein Plakat in Teheran zeigt Khamenei. Foto: IMAGO/Fatemeh Bahrami
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Feuer nach »Drohnenvorfall« an US-Konsulat in Dubai
Das US-Konsulat in Dubai wurde von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen. Der US-Sender CNN konnte Videos verifizieren, die eine schwarze Rauchwolke zeigen, die über dem Konsulatsgebäude aufsteigt und aus großer Entfernung sichtbar ist. In einem Beitrag auf X gab das Medienbüro von Dubai später bekannt, dass das durch einen »Drohnenvorfall« verursachte Feuer gelöscht und niemand verletzt worden sei.
Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen. Die iranischen Angriffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauern auch am vierten Tag des Kriegs an. Insgesamt habe sich die Lage aber beruhigt, sagten Augenzeugen der Nachrichtenagentur dpa. Seit zwei Tagen habe es kaum Explosionen gegeben.
Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen. Die iranischen Angriffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauern auch am vierten Tag des Kriegs an. Insgesamt habe sich die Lage aber beruhigt, sagten Augenzeugen der Nachrichtenagentur dpa. Seit zwei Tagen habe es kaum Explosionen gegeben.
Bei den verschiedenen Explosionen in Dubai handle es sich um Einsätze zur Flugabwehr, teilte das Medienbüro mit. Die Behörden verfolgten die Lage genau und würden alle notwendigen Schritte unternehmen, um die öffentliche Ordnung sicherzustellen.
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Frankreich schickt Flugzeugträger ins Mittelmeer
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Flugzeugträger Charles de Gaulle, dessen Luftstreitkräfte und Marine-Eskorte damit beauftragt, aus der Ostsee ins Mittelmeer aufzubrechen, um die Verbündeten zu schützen. Eine entsprechende Verkündung veröffentlichte er unter anderem auf X.
»Angesichts dieser instabilen Lage und der Unsicherheiten der kommenden Tage habe ich angewiesen, dass der Flugzeugträger Charles de Gaulle in Richtung Mittelmeer in See stechen soll«, sagte er.
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Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Der Bundeskanzler ist zu Besuch in Washington, und in Deutschland kehren die ersten Urlauber aus Nahost zurück. Was am Dienstag noch geschah, lesen Sie hier im Newsblog.
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Mit Material der Agenturen








