Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Iranische Gegenschläge treffen auch Ziele in anderen Ländern. In Bahrain wurden zwei Hotels beschädigt, in Saudi-Arabien fing die Flugabwehr drei iranische Raketen ab, bevor sie einen US-Militärstützpunkt treffen konnten. Auch in Israel gab es nach elf Stunden wieder Luftalarm.
- Die proiranische Hisbollah-Miliz und Israel liefern sich Gefechte. Das israelische Militär forderte Einwohner in Beiruts Vororten auf, diese zu verlassen – und begann mit Angriffen auf die Vororte. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich droht mit Gazastreifen-Vergleich.
- Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad Airways haben am Freitag einen eingeschränkten Flugbetrieb zu wichtigen internationalen Zielen von Dubai und Abu Dhabi aus aufgenommen.
- Mehrere Evakuierungsflieger haben Reisende aus Nahost zurückgeholt. Auch die Lufthansa Group schickt ein erstes eigenes Flugzeug.
- Donald Trump hat den Einsatz von Bodentruppen ausgeschlossen und als »Zeitverschwendung« bezeichnet.
- Die USA verhandeln mit Südkorea über die Nutzung von Patriot-Systemen, die dort stationiert sind.
Mehr Hintergrund und Analyse
- So bedroht der Irankrieg die Ukraine: In der Golfregion werden jeden Tag Hunderte Patriot-Flugabwehrraketen verschossen. Sie fehlen an anderer Stelle.
- Der Beschuss der Schule von Minab: Dutzende Kinder sollen getötet worden sein. Was wir wissen und was nicht
- An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff: Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist
- Irans Regime erleidet hohe Verluste: So lange kann es militärisch noch durchhalten
- Folgen für Deutschland: Warum der Irankrieg für Merz zum echten Problem werden könnte
- Machtkampf der iranischen Führung: Der Ajatollah ist tot, sein Regime hat Justiz, Armee und große Teile der Wirtschaft des Landes fest im Griff. Kann die Mullah-Herrschaft wirklich zusammenbrechen?
- Das Dilemma der Golfstaaten: Iranische Angriffe treffen Konsulate, US-Stützpunkte und Energieanlagen auf der Arabischen Halbinsel. Nun müssen die Golfmonarchien entscheiden, ob sie weiter abwarten – oder selbst zur Kriegspartei werden
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
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Analyse: Ist ein Deal zwischen Irans Regime und Trump denkbar?
Eine Woche nach Kriegsbeginn ist nach wie vor unklar, was Trump eigentlich will in Iran. Seine jüngsten Äußerungen deuten darauf hin, dass es ihm weniger um einen umfassenden Machtwechsel in dem Land geht, wie Regimegegner hoffen – sondern eher um eine Lösung nach dem Vorbild Venezuelas. In Venezuela hatten die USA Diktator Nicolás Maduro entführt und durch eine Frau aus dem Apparat, Delcy Rodríguez, ausgetauscht. Mit Blick auf die Nachfolge des getöteten iranischen Staatsoberhaupts Ali Khamenei sagte Trump nun: »Ich muss an der Ernennung beteiligt sein, wie bei Delcy in Venezuela.«
Es ist eine bemerkenswerte Aussage, denn bislang gibt es wenige Anzeichen dafür, dass das iranische Regime bereit wäre, sich auf einen Deal mit den USA einzulassen. Stattdessen soll laut Medienberichten Khameneis Sohn Mojtaba die Nachfolge seines Vaters antreten, was eher auf Machtkonsolidierung der Hardliner hindeuten würde. Trump bezeichnete Mojtaba Khamenei als ein »Leichtgewicht« und eine »inakzeptable Wahl«.
Irans Außenminister Abbas Araghchi lehnte in einem Interview mit dem US-Sender NBC sowohl Verhandlungen als auch einen Waffenstillstand mit den USA und Israel kategorisch ab. Selbst ein möglicher Einsatz von US-Bodentruppen schrecke ihn angeblich nicht: »Wir warten auf sie.«
Es ist eine bemerkenswerte Aussage, denn bislang gibt es wenige Anzeichen dafür, dass das iranische Regime bereit wäre, sich auf einen Deal mit den USA einzulassen. Stattdessen soll laut Medienberichten Khameneis Sohn Mojtaba die Nachfolge seines Vaters antreten, was eher auf Machtkonsolidierung der Hardliner hindeuten würde. Trump bezeichnete Mojtaba Khamenei als ein »Leichtgewicht« und eine »inakzeptable Wahl«.
Irans Außenminister Abbas Araghchi lehnte in einem Interview mit dem US-Sender NBC sowohl Verhandlungen als auch einen Waffenstillstand mit den USA und Israel kategorisch ab. Selbst ein möglicher Einsatz von US-Bodentruppen schrecke ihn angeblich nicht: »Wir warten auf sie.«
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Katars Energieminister: Krieg ist Gefahr für die Weltwirtschaft
Bis die LNG-Exporte aus Katar wieder ihr übliches Niveau erreichen, wird es laut dem Energieminister des Landes noch lange dauern. Selbst wenn die Angriffe sofort enden würden, rechne man mit »Wochen bis Monaten«, sagte Saad al-Kaabi der »Financial Times«. Katars größte Anlage für Flüssigerdgas war von iranischen Drohnen getroffen worden.
Al-Kaabi warnte weiter, der Krieg in Nahost könne »die Weltwirtschaft zum Erliegen bringen«. Wenn es so weitergehe, würden alle Golfstaaten langfristig ihre Produktion von Öl und Gas einstellen. Das könnte den Ölpreis auf bis zu 150 US-Dollar pro Barrel steigen lassen.
Al-Kaabi warnte weiter, der Krieg in Nahost könne »die Weltwirtschaft zum Erliegen bringen«. Wenn es so weitergehe, würden alle Golfstaaten langfristig ihre Produktion von Öl und Gas einstellen. Das könnte den Ölpreis auf bis zu 150 US-Dollar pro Barrel steigen lassen.
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Netblocks: Internet in Iran weiterhin gesperrt
Die Bevölkerung in Iran ist am siebten Kriegstag weiterhin vom internationalen Internetzugang abgeschnitten. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks spricht von nur einem Prozent Konnektivität. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigen ebenfalls einen vollständigen Einbruch des Internetverkehrs.
Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats in Iran nutzt das Internet unterdessen weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte weiße SIM-Karten, die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.
Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats in Iran nutzt das Internet unterdessen weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte weiße SIM-Karten, die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.
Irans Internet unterliegt auch in Friedenszeiten strenger Zensur. Soziale Medien, bestimmte Websites und Apps sind gesperrt, viele Nutzer weichen auf VPN-Verbindungen aus. Diese sind jedoch oft langsam und unzuverlässig.
Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
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Stimme aus Iran: »Alles in der Umgebung wird beschädigt oder zerstört«
Shirin (Name geändert), Teheran: »Die letzte Nacht war extrem schlimm – die Explosionen hörten bis zum Morgen nicht auf. Die Bomben, die sie abwerfen, sind so schwer und mächtig, dass, selbst wenn nur eine Basidsch-Basis oder eine Polizeistation ins Visier genommen wird, die Auswirkungen viel größer sind. Die Explosionen sind so stark, dass sie die Häuser auf der anderen Straßenseite, die nahe gelegenen Geschäfte und sogar Gebäude in Nebenstraßen zerstören.
So werden auch viele Wohngebiete getroffen. Alles in der Umgebung wird beschädigt oder zerstört. Menschen sterben. Wenn eine Polizeistation angegriffen wird, wurde die Umgebung nicht vorher evakuiert, sodass sich immer Zivilisten in der Nähe aufhalten. Viele Geschäfte haben wegen der Angriffe geschlossen. Nowruz, unser Neujahrsfest, steht vor der Tür. Für Ladenbesitzer ist das normalerweise die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Viele Unternehmen arbeiten das ganze Jahr über auf diese Zeit hin. Aber jetzt gehen die Menschen nicht wirklich einkaufen oder überhaupt vor die Tür.
Teheran fühlt sich sehr leer an. Es ist wie an einem frühen Morgen am Wochenende – der Verkehr ist sehr gering. Normalerweise ist die Stadt überfüllt, aber jetzt fühlt sich alles ungewöhnlich ruhig an. Ich bin vorhin durch verschiedene Stadtteile gefahren, und manchmal habe ich in mehreren Minuten nur ein einziges geöffnetes Geschäft gesehen – einen Supermarkt, vielleicht ein Café. Die Menschen sind besorgt. Sie wissen nicht, was passieren wird und wie lange diese Situation noch andauern wird.
So werden auch viele Wohngebiete getroffen. Alles in der Umgebung wird beschädigt oder zerstört. Menschen sterben. Wenn eine Polizeistation angegriffen wird, wurde die Umgebung nicht vorher evakuiert, sodass sich immer Zivilisten in der Nähe aufhalten. Viele Geschäfte haben wegen der Angriffe geschlossen. Nowruz, unser Neujahrsfest, steht vor der Tür. Für Ladenbesitzer ist das normalerweise die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Viele Unternehmen arbeiten das ganze Jahr über auf diese Zeit hin. Aber jetzt gehen die Menschen nicht wirklich einkaufen oder überhaupt vor die Tür.
Teheran fühlt sich sehr leer an. Es ist wie an einem frühen Morgen am Wochenende – der Verkehr ist sehr gering. Normalerweise ist die Stadt überfüllt, aber jetzt fühlt sich alles ungewöhnlich ruhig an. Ich bin vorhin durch verschiedene Stadtteile gefahren, und manchmal habe ich in mehreren Minuten nur ein einziges geöffnetes Geschäft gesehen – einen Supermarkt, vielleicht ein Café. Die Menschen sind besorgt. Sie wissen nicht, was passieren wird und wie lange diese Situation noch andauern wird.
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Nach elf Stunden wieder Luftalarm in Israel
Etwa elf Stunden lang feuerte Iran israelischen Medien zufolge keine Rakete auf Israel. Nun haben die israelischen Streitkräfte wieder einen Luftalarm gemeldet. »Vor Kurzem hat die IDF Raketen identifiziert, die aus Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden«, schrieben die Streitkräfte um 9.12 Uhr bei Telegram. »Die Verteidigungssysteme sind in Betrieb, um die Bedrohung abzuwehren.«
Etwa 20 Minuten später meldeten die Streitkräfte, die Bevölkerung könne die Schutzräume wieder verlassen, solle sich aber weiterhin in der Nähe dieser aufhalten.
Etwa 20 Minuten später meldeten die Streitkräfte, die Bevölkerung könne die Schutzräume wieder verlassen, solle sich aber weiterhin in der Nähe dieser aufhalten.
Das israelische Luftabwehrsystem feuert, um Raketen während eines iranischen Angriffs über Tel Aviv abzufangen. Foto: Ohad Zwigenberg / AP / dpa
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Verzweiflung und Trauer: Bilder aus dem Krieg
USA, Israel und Iran setzen ihre Angriffe fort, zahlreiche Menschen sind auf der Flucht. In mehreren Ländern gibt es Proteste.
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Israelische Streitkräfte melden Abschuss von sechs iranischen Raketenwerfern
Die USA und Israel attackieren weiterhin Irans Raketensysteme. Die Luftwaffe habe am Donnerstag sechs iranische Raketenwerfer zerstört, von denen wenige Minuten später eigentlich Raketen Richtung Israel hätten abgefeuert werden sollen, melden die israelischen Streitkräfte. Außerdem habe man drei iranische Verteidigungssysteme zerstört. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
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Persischer Golf: Frankreich meldet 52 blockierte Schiffe
Iran blockiert die Straße von Hormus, die Meerenge, die aus dem Persischen Golf ins Arabische Meer und zu den Häfen der Welt führt. Frankreich meldet nun, dass 52 französische Schiffe im Persischen Golf feststecken würden. Weitere acht französische Schiffe lägen im Roten Meer und kämen nicht weiter, sagte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot dem Sender CNews/Europe 1. »Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Besatzungen, da sich an Bord einer Reihe dieser Schiffe französische Seeleute befinden«, sagte Tabarot.
Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Hier sehen Sie auf Karten, wie abhängig die Welt ist.
Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Hier sehen Sie auf Karten, wie abhängig die Welt ist.
Satellitenbild der Straße von Hormus (2011). Foto: The Visible Earth / Nasa / dpa
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Oliver Imhof
Auslandsressort

US-Militär: Weniger ballistische Raketen aus Iran
Nach Angaben des Zentralkommandos der Vereinigten Staaten haben die ballistischen Raketenangriffe aus Iran um 83 Prozent gegenüber dem Kriegsbeginn abgenommen. US-Amerikaner und Israel zielen weiterhin auf Lager und Abschussvorrichtungen der Waffen und wollen das Raketenprogramm so vernichten, bevor ihnen die Flugabwehr ausgeht. Experten gehen aber davon aus, dass Iran weiter einzelne Raketen abfeuern könnte.
Eine Analyse der Zahlen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt, dass das Land täglich nur noch um die zehn Raketen treffen. Am ersten Kriegstag waren es 183. Zahlreicher sind hingegen die Drohnen. Täglich sind es noch deutlich über 100, während es am ersten Tag über 500 waren. Die Drohnenabwehr gilt für die Golfstaaten als noch schwieriger als die Raketenabwehr.
Eine Analyse der Zahlen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt, dass das Land täglich nur noch um die zehn Raketen treffen. Am ersten Kriegstag waren es 183. Zahlreicher sind hingegen die Drohnen. Täglich sind es noch deutlich über 100, während es am ersten Tag über 500 waren. Die Drohnenabwehr gilt für die Golfstaaten als noch schwieriger als die Raketenabwehr.
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Lufthansa spürt hohe Nachfrage bei Direktflügen
Viele Menschen wollen oder müssen derzeit ohne Zwischenstopp nach Asien und Afrika fliegen. Es gebe eine steigende Nachfrage nach Direktflügen auf die beiden Kontinente, teilt die Lufthansa mit. Umstiege über die Drehkreuze arabischer Gesellschaften sind derzeit kaum möglich. Der Konzern prüft deshalb nach eigenen Angaben, die Zahl der Verbindungen nach Singapur, Indien, China oder Südafrika zu erhöhen. Europa müsse in der Lage sein, eigene Verbindungen zu den globalen Märkten aufrechtzuerhalten, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.
Foto: Malin Wunderlich / dpa
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US-Präsident Trump schließt Einsatz von Bodentruppen gegen Iran aus
Donald Trump will zum jetzigen Zeitpunkt keine Bodentruppen in Iran einsetzen. »Das wäre Zeitverschwendung«, sagte der US-Präsident dem Sender NBC in einem Telefoninterview. »Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.«
Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araghchi, wonach Teheran auf eine Bodenoffensive durch die USA oder Israel vorbereitet sei, bezeichnete Trump als »verschwendeten Kommentar«.
Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araghchi, wonach Teheran auf eine Bodenoffensive durch die USA oder Israel vorbereitet sei, bezeichnete Trump als »verschwendeten Kommentar«.
Streitkräfte der US-Marine laden Munition in ein Flugzeug. Foto: U.S. Navy / Reuters
Doch auch wenn die USA keine eigenen Bodentruppen entsenden wollen, steht ein Einsatz anderer Truppen im Raum. Einigen Berichten zufolge soll der US-Geheimdienst CIA schon vor Monaten damit begonnen haben, kurdische Gruppen in der Region für einen Kampf gegen Iran mit Waffen auszustatten. Offiziell weist das Weiße Haus diese Berichte zurück. Mehr dazu lesen Sie hier.
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Maersk setzt zwei Dienste über den Nahen Osten aus
Die Großreederei Maersk bedient wegen des Kriegs zwei ihrer Routen vorerst nicht mehr. Der FM1-Dienst, der den Fernen Osten mit dem Nahen Osten verbindet, und der ME11-Dienst, der den Nahen Osten mit Europa verbindet, würden vorübergehend eingestellt, heißt es in einer Erklärung.
»Diese Entscheidung wurde als Vorsichtsmaßnahme getroffen, um die Sicherheit unseres Personals und unserer Schiffe zu gewährleisten und gleichzeitig Betriebsstörungen in unserem gesamten Netzwerk so gering wie möglich zu halten«, teilt Maersk weiter mit.
»Diese Entscheidung wurde als Vorsichtsmaßnahme getroffen, um die Sicherheit unseres Personals und unserer Schiffe zu gewährleisten und gleichzeitig Betriebsstörungen in unserem gesamten Netzwerk so gering wie möglich zu halten«, teilt Maersk weiter mit.
Laut dem Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) sind die Kosten für den See- und Lufttransport zuletzt massiv angestiegen. »Durch die Blockade der Seeschifffahrt in der Hormus-Meerenge und die großflächige Sperrung des Luftraums über den Golfstaaten sind mehrere Verkehrskorridore lahmgelegt«, erklärt der Verband.
Für den Containertransport im Persischen Golf würden die Reedereien derzeit »Notfall-Konfliktzuschläge« von bis zu 4000 Dollar in Rechnung stellen. Der Suezkanal als Verbindung zum Mittelmeer werde gemieden, stattdessen nähmen viele Schiffe den langen Umweg über das Kap der Guten Hoffnung in Kauf.
Für den Containertransport im Persischen Golf würden die Reedereien derzeit »Notfall-Konfliktzuschläge« von bis zu 4000 Dollar in Rechnung stellen. Der Suezkanal als Verbindung zum Mittelmeer werde gemieden, stattdessen nähmen viele Schiffe den langen Umweg über das Kap der Guten Hoffnung in Kauf.
Foto: Angel Garcia / Bloomberg / Getty Images
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USA und Israel sollen mit Angriffen Tausende Wohnhäuser getroffen haben
Der Rote Halbmond in Iran wirft Israel und den USA vor, mit ihren Angriffen auch zivile Ziele im Land zu treffen. Bei den Attacken auf Iran seien mehr als 3600 zivile Einrichtungen beschädigt worden, darunter rund 3000 Wohnhäuser und 500 Geschäftszentren, schreibt die Hilfsorganisation bei Telegram. Außerdem seien 14 medizinische Zentren und neun Einrichtungen des Roten Halbmonds getroffen worden. Fünf Mitarbeiter des Roten Halbmonds seien bei Hilfseinsätzen verletzt worden. Unabhängig lassen sich diese Angaben derzeit nicht überprüfen.
»Bei den meisten Angriffszielen handelte es sich um dicht besiedelte Gebiete«, heißt es weiter. Die Hilfsorganisation behauptet, die USA und Israel würden mit Absicht zivile Einrichtungen angreifen.
»Bei den meisten Angriffszielen handelte es sich um dicht besiedelte Gebiete«, heißt es weiter. Die Hilfsorganisation behauptet, die USA und Israel würden mit Absicht zivile Einrichtungen angreifen.
Der Rote Halbmond im Einsatz an einem zerstörten Gebäude in Teheran. Foto: Iranian Red Crescent / IMAGO
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Nächtliche Luftangriffe im Libanon
Seit Donnerstagabend, 23 Uhr (Ortszeit), hat Israel mindestens elf Luftangriffe auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut durchgeführt. Drohnen kreisen weiterhin über der Stadt. Viele der Hunderttausenden Bewohner Südbeiruts flohen gestern nach israelischen Evakuierungsaufforderungen für ganze Viertel panisch aus ihren Wohnungen.
Es war der heftigste israelische Angriff seit dem Waffenstillstand Ende 2024, den Israel allerdings seit Abschluss regelmäßig verletzte. Mindestens drei Gebäude stürzten ein, Hunderte Vertriebene schliefen auf den Straßen der Innenstadt von Beirut. Im Südlibanon wächst unterdessen die Sorge, dass Israel einen noch schwereren Angriff vorbereiten könnte.
Es war der heftigste israelische Angriff seit dem Waffenstillstand Ende 2024, den Israel allerdings seit Abschluss regelmäßig verletzte. Mindestens drei Gebäude stürzten ein, Hunderte Vertriebene schliefen auf den Straßen der Innenstadt von Beirut. Im Südlibanon wächst unterdessen die Sorge, dass Israel einen noch schwereren Angriff vorbereiten könnte.
In der Nacht griffen israelische Streitkräfte Brital östlich von Baalbek in der nördlichen Bekaa-Ebene an und trafen ein Haus und dessen Garage. Dabei wurden Berichten zufolge eine Frau und ein Kind verletzt. Zudem bombardierten israelische Flugzeuge wohl mehrere Orte im Südlibanon, in den Gegenden um Nabatija, Sidon, Tyre und Mardschajun.
Die Hisbollah vermeldete über Nacht ihrerseits mehrere Angriffe auf Israel, etwa Raketen- und Artilleriebeschuss auf Stellungen israelischer Soldaten in Städten im Norden Israels. Zudem warnte die Gruppe die Bewohner Nordisraels, die innerhalb von fünf Kilometer Entfernung zur Grenze leben, ihre Häuser zu verlassen.
Die Hisbollah vermeldete über Nacht ihrerseits mehrere Angriffe auf Israel, etwa Raketen- und Artilleriebeschuss auf Stellungen israelischer Soldaten in Städten im Norden Israels. Zudem warnte die Gruppe die Bewohner Nordisraels, die innerhalb von fünf Kilometer Entfernung zur Grenze leben, ihre Häuser zu verlassen.
Foto: Fadel Itani / AFP
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Augenzeugin im Libanon schildert Panik auf den Straßen
Eine Augenzeugin aus Beirut berichtete mir am Donnerstagabend: »Die israelische Armee hat heute vor Angriffen in einem Großteil der südlichen Vororte Beiruts gewarnt. Es handelt sich um dicht besiedelte Gebiete mit Schulen, Krankenhäusern, Wohnanlagen und Geschäften – und mittendrin liegt mein Zuhause.
Menschen sind auf die Straßen gestürzt: Frauen, Kinder, Alte, Männer. Ich selbst war bei der Arbeit, als die Meldung kam. Meine Familie war zu Hause; sie flohen nur mit dem, was sie am Leib trugen, und versuchten zu entkommen, ohne zu wissen, wohin, genau wie so viele andere gerade in diesem Land. Ich saß im Büro fest, da ich mein Auto nicht dabeihatte. Ich fühlte mich wie gelähmt. Es war, als wären mir die Hände gebunden und meine Stimme in mir eingesperrt. Eine Freundin schlug schließlich vor, zu ihr zu kommen, da sie in einer Gegend lebt, die von den Israelis als ›sicher‹ markiert wurde. Ich fuhr mit ihrem Bruder auf einem Motorrad mit, überwältigt von Angst und Unruhe, die Tränen in den Augen.
Menschen sind auf die Straßen gestürzt: Frauen, Kinder, Alte, Männer. Ich selbst war bei der Arbeit, als die Meldung kam. Meine Familie war zu Hause; sie flohen nur mit dem, was sie am Leib trugen, und versuchten zu entkommen, ohne zu wissen, wohin, genau wie so viele andere gerade in diesem Land. Ich saß im Büro fest, da ich mein Auto nicht dabeihatte. Ich fühlte mich wie gelähmt. Es war, als wären mir die Hände gebunden und meine Stimme in mir eingesperrt. Eine Freundin schlug schließlich vor, zu ihr zu kommen, da sie in einer Gegend lebt, die von den Israelis als ›sicher‹ markiert wurde. Ich fuhr mit ihrem Bruder auf einem Motorrad mit, überwältigt von Angst und Unruhe, die Tränen in den Augen.
Video: privat / DER SPIEGEL
Auf dem Weg sah ich überall Menschen. Der Verkehr war fast völlig zum Erliegen gekommen, viele flohen in Richtung Meer. Als ich das Haus meiner Freundin erreichte, hatte ich so gut wie nichts bei mir: keine Kleidung, keine Unterwäsche zum Wechseln, kein Ladekabel, nicht einmal eine Zahnbürste. Während ich diese Zeilen tippe, bin ich weit weg von meiner Familie und meinem Freund; fast jede Minute telefoniere ich mit ihnen, um zu hören, wie es ihnen geht und was sie tun.
Wir im Libanon leben derzeit in ständiger Angst, geplagt von Ungewissheit und Wut. Gleichzeitig aber halten wir an unserer Widerstandskraft und Standhaftigkeit fest.«
Wir im Libanon leben derzeit in ständiger Angst, geplagt von Ungewissheit und Wut. Gleichzeitig aber halten wir an unserer Widerstandskraft und Standhaftigkeit fest.«
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USA verhandeln mit Südkorea über Nutzung von Patriot-Systemen
Südkorea erwägt offenbar, dass die US-Streitkräfte einige im Land stationierte Patriot-Flugabwehrsysteme gegen Iran einsetzen können. Außenminister Cho Hyun sagte im Parlament, man sei dazu in Gesprächen mit den USA. Einzelheiten nannte er nicht. In Südkorea sind rund 27.000 US-Soldaten stationiert.
Die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet unter Berufung auf Insider, dass bereits mehrere Patriot-Systeme an den US-Luftwaffenstützpunkt Osan im Nordwesten des Landes verlegt wurden. Dies könne allerdings auch mit einer Militärübung zusammenhängen, die am Montag beginnt, schreibt die Agentur.
Die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet unter Berufung auf Insider, dass bereits mehrere Patriot-Systeme an den US-Luftwaffenstützpunkt Osan im Nordwesten des Landes verlegt wurden. Dies könne allerdings auch mit einer Militärübung zusammenhängen, die am Montag beginnt, schreibt die Agentur.
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Unicef: Fast 200 tote Kinder gemeldet
Das Kinderhilfswerk Unicef berichtet von mindestens 192 getöteten Kindern seit dem Angriff am Wochenende. »Kinder beginnen keine Kriege, aber sie zahlen einen inakzeptabel hohen Preis dafür«, schreibt die Organisation auf X. Unter den Opfern seien ein Kind in Kuwait, drei in Israel, sieben im Libanon und 181 in Iran.
Unicef stützt sich auf Berichte aus den jeweiligen Ländern, offizielle Angaben gibt es bisher nicht. In Iran wurde am Samstag eine Schule in der Stadt Minab getroffen. Iranische Medien berichten, allein dort seien mindestens 168 Menschen gestorben, viele davon Kinder. Wie die Zahlen einzuordnen sind, lesen Sie hier.
Unicef stützt sich auf Berichte aus den jeweiligen Ländern, offizielle Angaben gibt es bisher nicht. In Iran wurde am Samstag eine Schule in der Stadt Minab getroffen. Iranische Medien berichten, allein dort seien mindestens 168 Menschen gestorben, viele davon Kinder. Wie die Zahlen einzuordnen sind, lesen Sie hier.
Beerdigung in Minab. Foto: Iranian Foreign Media Department / REUTERS
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Eurowings schickt eigenes Flugzeug zur Evakuierung nach Riad
Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet Naher Osten, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt.
An Bord kommen Gäste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die in Dubai und Umgebung vom US-israelischen Angriff auf Iran überrascht worden waren. Sie sollen mit Bussen zum Flughafen Riad gebracht werden.
Die Landung des Airbus A320 mit der Flugnummer EW6131 wird in Köln für Samstag um 0.30 Uhr erwartet. Es handelt sich um den ersten eigenen Evakuierungsflug der Lufthansa Group nach Deutschland. Die Airline war bislang als Dienstleister der Bundesregierung tätig.
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Iran: Raketen mit Streumunition auf Israel abgefeuert
Irans Luftstreitkräfte haben in zwei neuen Wellen Raketen auf Israel gefeuert. Dabei seien auch Gefechtsköpfe mit Streumunition zum Einsatz gekommen, berichtete der staatliche iranische Rundfunk. »Raketenregen auf dem Weg nach Tel Aviv«, betitelte der Rundfunk ein Video, das Leuchtspuren der sogenannten Clustermunition zeigen soll. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst. Auch israelische Medien berichten darüber.
Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Israels Armee hatte Iran bereits zuvor vorgeworfen, Streubomben auf Israel abgeschossen zu haben.
In der Küstenmetropole Tel Aviv waren laute Explosionsgeräusche zu hören. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Berichten zufolge gab es Schäden durch den Einschlag von Raketenteilen. Laut der israelischen Armee war die Raketenabwehr im Einsatz, um die Geschosse abzufangen.
Foto: Jamal Awad / REUTERSISRAEL
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Hisbollah-Miliz warnt Bewohner im Norden Israels
Die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat die Bewohner im Norden Israels zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Die Angriffe der israelischen Armee im Libanon würden »nicht ohne Reaktion bleiben«, drohte die Schiitenorganisation. Sie rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen innerhalb von fünf Kilometern von der Grenze entfernt zu räumen. Es war die erste Warnung der Miliz dieser Art seit Ausbruch des Irankriegs.
Israels Armee hatte zuvor ihrerseits die Bewohner mehrerer dicht besiedelter Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut aufgefordert, diese zu verlassen. Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Am Donnerstagabend begann Israels Armee dort mit Angriffen. Einwohner berichteten von Explosionen.
Die Hisbollah hatte in der Nacht zu Montag begonnen, als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Khamenei Raketen auf Israel zu schießen. Seitdem greift auch Israel an.
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Evakuierungsflug für Deutsche aus Saudi-Arabien geplant
Die Bundesregierung will bei ihrer Evakuierungsaktion für Deutsche aus der Golf-Region neben den Sonderflügen aus dem Oman auch einen Flug aus Saudi-Arabien anbieten. »Wir sind derzeit auch in den Planungen für einen vierten Sonderflug, dann aus Riad in Saudi-Arabien«, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstagabend in einem Onlinevideo. Geprüft werde auch, ob weitere Sonderflüge »notwendig sind und möglich sind«.
Im Zuge der Evakuierungsaktion war am Donnerstagmorgen eine erste Maschine aus Maskat in Oman in Frankfurt am Main gelandet. An Bord des Airbus A340 der Lufthansa waren laut Wadephul mehr als 250 Menschen.
Ein weiterer Sonderflug aus Maskat mit einer Airbus-Maschine der Fluggesellschaft Condor wurde am Freitagmorgen in Frankfurt erwartet. Dann soll es noch einen dritten Evakuierungsflug aus Maskat geben – und den vierten Sonderflug aus Saudi-Arabien.
Ausgeflogene müssten nach Konsulargesetz jeweils 500 Euro als Beteiligung zahlen. Um Informationen über die Flüge zu erhalten, müssten Betroffene sich in die Krisenvorsorgeliste »Elefand« des Auswärtigen Amts eintragen.
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Eingeschränkter Flugbetrieb startet in Dubai und Abu Dhabi
Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad Airways haben am Freitag einen eingeschränkten Flugbetrieb zu wichtigen internationalen Städten an ihren Drehkreuzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgenommen. Wegen des Irankriegs und der Bedrohung durch Raketenbeschuss war der Flugverkehr zunächst eingestellt worden.
Etihad gab am Freitag bekannt, den Flugbetrieb im Zeitraum vom 6. bis 19. März mit einem eingeschränkten Flugplan wieder zu starten. Die Flüge werden von und nach Abu Dhabi zu 25 Zielen, darunter London, Paris, Frankfurt, Delhi, New York und Toronto, angeboten.
Etihad gab am Freitag bekannt, den Flugbetrieb im Zeitraum vom 6. bis 19. März mit einem eingeschränkten Flugplan wieder zu starten. Die Flüge werden von und nach Abu Dhabi zu 25 Zielen, darunter London, Paris, Frankfurt, Delhi, New York und Toronto, angeboten.
Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
Emirates, die zweite nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Dubai, teilte am späten Donnerstag mit, dass sie bis auf Weiteres einen reduzierten Flugplan zu 82 Zielen, darunter London, Sydney, Singapur und New York, anbietet. Passagiere mit Transit in Dubai werden nur befördert, wenn ihr Anschlussflug planmäßig stattfindet.
Laut der Website Flightradar24 hatte sich das Passagieraufkommen am Flughafen Dubai, normalerweise der verkehrsreichste der Welt, bis Donnerstag im Vergleich zum Mittwoch fast verdoppelt, lag aber weiterhin nur bei etwa 25 Prozent des Normalniveaus.
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Auch Repräsentantenhaus gibt Trump im Irankrieg freie Hand
Nach dem US-Senat hat auch das Repräsentantenhaus in Washington gegen einen Versuch gestimmt, die Befugnisse von Präsident Donald Trump im Irankrieg zu beschneiden. Die entsprechende Resolution wurde am Donnerstag mit einer Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen in der Kongresskammer blockiert. Dabei stimmten auch einige Abgeordnete der oppositionellen Demokraten mit Trumps Republikanern.
Mit der Resolution sollte Trump untersagt werden, den Militäreinsatz gegen Iran ohne Beschluss des US-Kongresses fortzusetzen. Ein ähnlicher Text war bereits am Mittwoch im Senat gescheitert. Laut der US-Verfassung hat eigentlich der Kongress die Befugnis, Kriege zu erklären. US-Präsidenten beider Parteien haben sich seit dem Zweiten Weltkrieg aber immer wieder darüber hinweggesetzt.
Die Abstimmungen in Senat und Repräsentantenhaus galten als Stimmungstest für Trump, dessen Republikaner in beiden Kongresskammern eine knappe Mehrheit haben. Deutlich wurde nun, dass die Republikaner trotz vieler Bedenken hinsichtlich des Irankriegs weitestgehend nicht gewillt sind, sich gegen ihren Präsidenten zu stellen.
Die Abstimmungen in Senat und Repräsentantenhaus galten als Stimmungstest für Trump, dessen Republikaner in beiden Kongresskammern eine knappe Mehrheit haben. Deutlich wurde nun, dass die Republikaner trotz vieler Bedenken hinsichtlich des Irankriegs weitestgehend nicht gewillt sind, sich gegen ihren Präsidenten zu stellen.
US-Präsident Donald Trump. Foto: Jim Lo Scalzo / EPA
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Leseempfehlung: Wird Khameneis Sohn Irans neuer starker Mann?
Mojtaba Khamenei rückt überraschend ins Zentrum der Machtkämpfe um die Führung in Iran. Zwar fehlt dem Sohn des getöteten Führers die Qualifikation. Doch für Militär und die Businesselite ist er die beste Wahl. Den ganzen Text lesen Sie hier.
Ajatollah-Sohn Mojtaba Khamenei: Ein zweites Ich als Finanzjongleur
. Foto: NurPhoto / Getty Images
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Hotels in Bahrain bei iranischen Angriffen beschädigt
Bei iranischen Angriffen auf Bahrains Hauptstadt Manama sind nach Angaben des dortigen Innenministeriums zwei Hotels und ein Wohngebäude getroffen worden. Dabei sei »materieller Schaden« entstanden, es sei aber niemand ums Leben gekommen, erklärte das Innenministerium in der Nacht auf Freitag im Kurzbotschaftendienst X.
Angegriffen wurde auch ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien – jedoch offenbar ohne Erfolg. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit. Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.
Iran hatte seit Kriegsbeginn am Samstag eigenen Angaben zufolge mehr als 500 ballistische Raketen und Marschflugkörper abgefeuert. Nach Angaben des zuständigen US-Kommandeurs Admiral Brad Cooper feuert Iran mittlerweile auch deutlich weniger Raketen ab.
Angegriffen wurde auch ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien – jedoch offenbar ohne Erfolg. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit. Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.
Iran hatte seit Kriegsbeginn am Samstag eigenen Angaben zufolge mehr als 500 ballistische Raketen und Marschflugkörper abgefeuert. Nach Angaben des zuständigen US-Kommandeurs Admiral Brad Cooper feuert Iran mittlerweile auch deutlich weniger Raketen ab.
US-Oberbefehlshaber: Mehr als 30 iranische Schiffe versenkt
Die US-Streitkräfte haben seit Beginn des Irankriegs nach eigenen Angaben mehr als 30 Schiffe der iranischen Marine versenkt. »Wir sind jetzt bei mehr als 30 Schiffen«, sagte der Leiter des für den Nahen Osten zuständigen Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.
Erst vor wenigen Stunden sei ein iranischer Drohnen-Träger von der Größe eines Flugzeugträgers aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs getroffen worden, sagte Cooper. »Während wir sprechen, steht er in Flammen.«
Zugleich sei die Zahl iranischer Angriffe mit ballistischen Raketen seit dem ersten Kriegstag um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Admiral. »Drohnenangriffe sind seit Tag eins um 83 Prozent zurückgegangen.«
Ziel sei es nicht nur, ballistische Raketen Irans zu zerstören, sondern auch die Raketenindustrie des Landes, fügte Cooper hinzu. »Während wir zur nächsten Phase dieses Einsatzes übergehen, werden wir systematisch die iranischen Fähigkeiten für die Raketenproduktion für die Zukunft zerstören.«
Erst vor wenigen Stunden sei ein iranischer Drohnen-Träger von der Größe eines Flugzeugträgers aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs getroffen worden, sagte Cooper. »Während wir sprechen, steht er in Flammen.«
Zugleich sei die Zahl iranischer Angriffe mit ballistischen Raketen seit dem ersten Kriegstag um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Admiral. »Drohnenangriffe sind seit Tag eins um 83 Prozent zurückgegangen.«
Ziel sei es nicht nur, ballistische Raketen Irans zu zerstören, sondern auch die Raketenindustrie des Landes, fügte Cooper hinzu. »Während wir zur nächsten Phase dieses Einsatzes übergehen, werden wir systematisch die iranischen Fähigkeiten für die Raketenproduktion für die Zukunft zerstören.«
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Vereinigte Arabische Emirate erwägen Einfrieren iranischer Vermögenswerte
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erwägen laut einem Bericht des »Wall Street Journal«, iranische Vermögenswerte in Milliardenhöhe einzufrieren. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit den Gesprächen vertraute Personen.
Dieser Schritt könnte Teherans Zugang zu Devisen und zum Welthandel inmitten des militärischen Konflikts zwischen den USA und Israel einschränken. Konkret geht es laut dem Bericht um Vermögenswerte von in den Emiraten ansässigen Schattenfirmen, die zur Verschleierung von Handelsgeschäften genutzt werden.
Denkbar sei auch, gegen lokale Devisenwechselstuben vorzugehen, die für Geldtransfers außerhalb formeller Bankkanäle genutzt werden. Zudem erwägen die Entscheidungsträger der Vereinigten Arabischen Emirate laut dem Bericht auch die Beschlagnahmung iranischer Schiffe.
Dieser Schritt könnte Teherans Zugang zu Devisen und zum Welthandel inmitten des militärischen Konflikts zwischen den USA und Israel einschränken. Konkret geht es laut dem Bericht um Vermögenswerte von in den Emiraten ansässigen Schattenfirmen, die zur Verschleierung von Handelsgeschäften genutzt werden.
Denkbar sei auch, gegen lokale Devisenwechselstuben vorzugehen, die für Geldtransfers außerhalb formeller Bankkanäle genutzt werden. Zudem erwägen die Entscheidungsträger der Vereinigten Arabischen Emirate laut dem Bericht auch die Beschlagnahmung iranischer Schiffe.
Vereinigte Arabische Emirate: Die Skyline von Dubai. Foto: Fatima Shbair / AP / dpa
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Trump: Nach Iran ist Kuba »nur eine Frage der Zeit«
US-Präsident Donald Trump will sich nach eigener Aussage mit Kuba befassen, sobald der Konflikt in Iran beendet ist. Er wolle diesen Konflikt zuerst abschließen, sagte Trump bei einem Empfang des Fußballteams Inter Miami im Weißen Haus. Danach sei es »nur eine Frage der Zeit, bis Sie und viele großartige Menschen« nach Kuba zurückkehren könnten. Die Regierung in Havanna wolle unbedingt eine Einigung erzielen.
Eine Stellungnahme Kubas liegt zunächst nicht vor. Die USA haben nach dem von ihnen erzwungenen Machtwechsel in Venezuela die Öllieferungen des bisherigen Verbündeten an Kuba gestoppt und die Insel damit unter Druck gesetzt.
Trump hatte Ende Februar eine »freundliche Übernahme« des kommunistisch regierten Kubas ins Spiel gebracht. »Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts. Aber sie sprechen mit uns, und vielleicht werden wir eine freundliche Übernahme Kubas vornehmen«, sagte Trump damals vor Journalisten im Weißen Haus. Was genau er damit meinte, erklärte der US-Präsident nicht.
Eine Stellungnahme Kubas liegt zunächst nicht vor. Die USA haben nach dem von ihnen erzwungenen Machtwechsel in Venezuela die Öllieferungen des bisherigen Verbündeten an Kuba gestoppt und die Insel damit unter Druck gesetzt.
Trump hatte Ende Februar eine »freundliche Übernahme« des kommunistisch regierten Kubas ins Spiel gebracht. »Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts. Aber sie sprechen mit uns, und vielleicht werden wir eine freundliche Übernahme Kubas vornehmen«, sagte Trump damals vor Journalisten im Weißen Haus. Was genau er damit meinte, erklärte der US-Präsident nicht.
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Leseempfehlung: Irans Billigwaffen bringen die teuerste Flugabwehr der Welt an ihre Grenzen
Hunderte iranische Drohnen, millionenteure Abfangraketen, schrumpfende Vorräte: Im Krieg gegen Iran droht den USA ein ähnliches Dilemma wie der Ukraine im Kampf gegen Russland. Nun bietet Kyjiw Hilfe an – unter einer Bedingung. Den ganzen Text lesen Sie hier.
Patriot-Flugabwehrsystem in Abu Dhabi (Archivbild): Rakete rechtzeitig im Flug abschießen . Foto: Staff Sgt. Jao'Torey Johnson / U.S. Air Force / AP
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Israel: Tötung von Khamenei »im Einklang mit dem Völkerrecht«
Israel hat die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei als vereinbar mit dem Völkerrecht bezeichnet. Gemäß dem Völkerrecht könnten Kommandeure, »die während eines Krieges die Streitkräfte befehligen, legitime militärische Ziele darstellen«, erklärte der für die internationale Presse zuständige israelische Armeesprecher Nadav Shoshani am Donnerstag im Onlinedienst X.
Khamenei sei als Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte die »höchste militärische Autorität« in Iran gewesen. Er habe »den Einsatz von Gewalt gegen Israel« angeordnet sowie die Finanzierung und Bewaffnung der mit Iran verbündeten Milizen in der Region, unter ihnen die Hisbollah im Libanon und die Huthis im Jemen, überwacht.
Khamenei sei als Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte die »höchste militärische Autorität« in Iran gewesen. Er habe »den Einsatz von Gewalt gegen Israel« angeordnet sowie die Finanzierung und Bewaffnung der mit Iran verbündeten Milizen in der Region, unter ihnen die Hisbollah im Libanon und die Huthis im Jemen, überwacht.
Der Angriff auf Khamenei sei ausgeführt worden, als dieser »in Begleitung anderer hochrangiger iranischer Militärs war, die ebenfalls legitime militärische Ziele darstellten«, erklärte Shoshani. Laut iranischen Staatsmedien waren bei dem Angriff auch Khameneis Frau, einer ihrer Schwiegersöhne und zwei ihrer minderjährigen Enkelkinder getötet worden.
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Hegseth: »Wir haben keinen Mangel an Munition«
Im Krieg gegen Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. »Wir haben keinen Mangel an Munition«, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz. Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne »so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist«. Er trat damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die große Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen.
Die Regierung in Iran habe sich verkalkuliert, wenn sie davon ausgehe, dass Washington den Einsatz nicht langfristig durchhalten könne, sagte Hegseth an Teheran gewandt. »Das ist eine sehr üble Fehleinschätzung«.
Die Regierung in Iran habe sich verkalkuliert, wenn sie davon ausgehe, dass Washington den Einsatz nicht langfristig durchhalten könne, sagte Hegseth an Teheran gewandt. »Das ist eine sehr üble Fehleinschätzung«.
Abwehrsystem der US-Armee zum Abschuss von Raketen in Saudi-Arabien. Foto: ZUMA Press Wire / IMAGO
Nach Angaben des Chefs des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, haben US-Streitkräfte in den vergangenen 72 Stunden fast 200 Ziele tief in Iran angegriffen, darunter auch in der Nähe von Teheran. Erst in der vergangenen Stunde hätten Tarnkappenbomber vom Typ B-2 mehrere Dutzend bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) gegen tief verborgene Abschussanlagen für ballistische Raketen abgeworfen.
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US-Oberbefehlshaber: Mehr als 30 iranische Schiffe versenkt
Die US-Streitkräfte haben seit Beginn des Irankriegs nach eigenen Angaben mehr als 30 Schiffe der iranischen Marine versenkt. »Wir sind jetzt bei mehr als 30 Schiffen«, sagte der Leiter des für den Nahen Osten zuständigen Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.
Erst vor wenigen Stunden sei ein iranischer Drohnen-Träger von der Größe eines Flugzeugträgers aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs getroffen worden, sagte Cooper. »Während wir sprechen, steht er in Flammen.«
Erst vor wenigen Stunden sei ein iranischer Drohnen-Träger von der Größe eines Flugzeugträgers aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs getroffen worden, sagte Cooper. »Während wir sprechen, steht er in Flammen.«
Zugleich sei die Zahl iranischer Angriffe mit ballistischen Raketen seit dem ersten Kriegstag um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Admiral. »Drohnenangriffe sind seit Tag eins um 83 Prozent zurückgegangen.«
Ziel sei es nicht nur, ballistische Raketen Irans zu zerstören, sondern auch die Raketenindustrie des Landes, fügte Cooper hinzu. »Während wir zur nächsten Phase dieses Einsatzes übergehen, werden wir systematisch die iranischen Fähigkeiten für die Raketenproduktion für die Zukunft zerstören.«
Ziel sei es nicht nur, ballistische Raketen Irans zu zerstören, sondern auch die Raketenindustrie des Landes, fügte Cooper hinzu. »Während wir zur nächsten Phase dieses Einsatzes übergehen, werden wir systematisch die iranischen Fähigkeiten für die Raketenproduktion für die Zukunft zerstören.«
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Flughafen Abu Dhabi: Etihad Airways will ab Freitag erste Flüge starten
Die großen Flughäfen auf der Arabischen Halbinsel mussten wegen des Irankriegs ihren Betrieb einstellen. Tausende Touristen warten auf eine Möglichkeit, endlich weiterfliegen zu können.
Mit Etihad Airways hat nun eine der großen Airlines den Start erster Flüge von und nach Abu Dhabi angekündigt. Vom 6. bis 19. März soll es einen eingeschränkten Flugbetrieb zu wichtigen Destinationen wie Kairo, Delhi, London, Frankfurt, New York, Paris, Moskau, Toronto und Zürich geben, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Foto: Arno Burgi / dpa
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Israel greift erneut südliche Vororte Beiruts an
Die israelische Armee hat nach einem Evakuierungsaufruf Angriffe auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen. Nach Armeeangaben richteten sich die Attacken gegen die Infrastruktur der Hisbollah im Vorort Dahija. Libanesische Staatsmedien berichteten ebenfalls von Angriffen in den südlichen Vororten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Bereits seit Montag greift Israel Teile Dahijas an. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich hatte jüngst damit gedroht, dass die Vororte schon bald wie die großflächig zerstörte Stadt Chan Junis im Gazastreifen aussehen würden. Die israelische Armee forderte die Einwohner auf, die Gegend zu verlassen.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, dass seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon die Zahl der Todesopfer auf 123 gestiegen ist. 683 Menschen seien verletzt worden. Wie viele der Opfer Zivilisten sind, war demnach unklar.
Bereits seit Montag greift Israel Teile Dahijas an. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich hatte jüngst damit gedroht, dass die Vororte schon bald wie die großflächig zerstörte Stadt Chan Junis im Gazastreifen aussehen würden. Die israelische Armee forderte die Einwohner auf, die Gegend zu verlassen.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, dass seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon die Zahl der Todesopfer auf 123 gestiegen ist. 683 Menschen seien verletzt worden. Wie viele der Opfer Zivilisten sind, war demnach unklar.
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First Lady im Irak: »Lasst die Kurden in Ruhe«
Schanas Ibrahim Ahmed, die kurdische Ehefrau des irakischen Präsidenten Abdel Latif Raschid, hat sich mit klaren Worten gegen eine mögliche Offensive kurdischer Kämpfer in Iran ausgesprochen. »Lasst die Kurden in Ruhe. Wir sind keine Waffen zur Miete«, schrieb die Ehefrau von Präsident Abdel Latif Raschid.
Zur Begründung verwies Ahmed auf frühere Erfahrungen: Nach dem Zweiten Golfkrieg (1990 bis 1991) habe der damalige US-Präsident George H.W. Bush die Kurden zum Aufstand gegen Saddam Hussein aufgerufen – diese seien verlassen worden »als sich die Prioritäten änderten«. Zehntausende Menschen wurden während der Aufstände getötet.
Zur Begründung verwies Ahmed auf frühere Erfahrungen: Nach dem Zweiten Golfkrieg (1990 bis 1991) habe der damalige US-Präsident George H.W. Bush die Kurden zum Aufstand gegen Saddam Hussein aufgerufen – diese seien verlassen worden »als sich die Prioritäten änderten«. Zehntausende Menschen wurden während der Aufstände getötet.
Die irakische First Lady bezieht sich in ihrem Schreiben auf vermeintliche Pläne von US-Präsident Donald Trump, die iranischen Kurden im Irak für eine Bodenoffensive in Iran zu gewinnen. Trump telefonierte bereits mit mehreren Kurdenführern und soll einem Bericht der »Washington Post« zufolge auch umfassende Unterstützung durch US-Kampfflugzeuge angeboten haben. Ob tatsächlich eine Bodenoffensive bevorsteht, ist unklar.
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Israel sieht erhöhte Anschlagsgefahr für seine Bürger im Ausland
Israel warnt seine Bürgerinnen und Bürger wegen der angespannten Sicherheitslage in der Region vor Anschlägen im Ausland. Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe in Iran habe sich die Gefahr erhöht, die von Einzeltätern sowie von iranischen Behörden ausgehe, mahnte der Nationale Sicherheitsrat.
In den vergangenen Tagen seien demnach geplante Angriffe auf Israelis vereitelt worden. Details nannte das Gremium nicht. Tausende Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet.
Im Fokus stehen den Angaben zufolge israelische und jüdische Ziele weltweit – vor allem aber in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain, die Iran als Reaktion auf die israelisch-amerikanischen Angriffe attackiert. Israelis sollten bis auf Weiteres Flüge mit einem Umstieg in den VAE vermeiden. Zudem empfahl der Nationale Sicherheitsrat, im Ausland jüdische sowie israelische Symbole in der Öffentlichkeit nicht sichtbar zu tragen. Auch vom Besuch von Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen riet das Gremium ab.
In den vergangenen Tagen seien demnach geplante Angriffe auf Israelis vereitelt worden. Details nannte das Gremium nicht. Tausende Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet.
Im Fokus stehen den Angaben zufolge israelische und jüdische Ziele weltweit – vor allem aber in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain, die Iran als Reaktion auf die israelisch-amerikanischen Angriffe attackiert. Israelis sollten bis auf Weiteres Flüge mit einem Umstieg in den VAE vermeiden. Zudem empfahl der Nationale Sicherheitsrat, im Ausland jüdische sowie israelische Symbole in der Öffentlichkeit nicht sichtbar zu tragen. Auch vom Besuch von Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen riet das Gremium ab.
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Wadephul kündigt Sonderflug aus Riad an
Die Bundesregierung will nach drei Sonderflügen aus dem Oman auch aus der saudischen Hauptstadt Riad in der Nahostregion gestrandete Deutsche in die Heimat zurückbringen. Das kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf Instagram an.
Die Nachrichtenagentur dpa berichtet unter Verweis auf ein Papier des Auswärtigen Amts zur Information des Bundestageshttps://www.instagram.com/p/DVg7a4hjHFI/, der Flug solle aus Saudi-Arabien am Sonntagnachmittag mit einer gecharterten Maschine der Fluggesellschaft Sundair organisiert werden. Zur Vorbereitung der Ausreise sollten besonders verletzliche Deutsche wie Schwangere, Kranke oder Ältere auf dem Landweg aus dem Golfemirat Katar nach Riad gebracht werden.
Die Nachrichtenagentur dpa berichtet unter Verweis auf ein Papier des Auswärtigen Amts zur Information des Bundestageshttps://www.instagram.com/p/DVg7a4hjHFI/, der Flug solle aus Saudi-Arabien am Sonntagnachmittag mit einer gecharterten Maschine der Fluggesellschaft Sundair organisiert werden. Zur Vorbereitung der Ausreise sollten besonders verletzliche Deutsche wie Schwangere, Kranke oder Ältere auf dem Landweg aus dem Golfemirat Katar nach Riad gebracht werden.
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Ukrainische Unterstützung gegen Irans Drohnen? »Ich nehme jede Hilfe«, sagt Trump
Gibt es eine konkrete Anfrage der Vereinigten Staaten an die Ukraine, US-Truppen und Verbündeten bei der Abwehr iranischer Shahed-Drohnen zu helfen? Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte davon berichtet. Von Reuters gefragt, ob er Hilfe aus Kyjiw gegen die Drohnen aus Teheran annehmen würde, hat der US-Präsident mögliche entsprechende Pläne zumindest nicht dementiert. »Selbstverständlich – ich nehme jede Hilfe von jedem Land an«, sagte Donald Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur.
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Französischer Evakuierungsflug muss wegen Raketenbeschusses umkehren
Ein von der französischen Regierung gecharterter Air-France-Flug, der französische Staatsangehörige aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückbringen sollte, musste wegen Raketenbeschusses in dem Gebiet umkehren. Das erklärte der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot auf X.
»Diese Situation spiegelt die Instabilität in der Region und die Komplexität von Rückführungsoperationen wider«, fügte Tabarot hinzu. Die Rückkehr der Betroffenen könne »nur unter garantierten Sicherheitsbedingungen« erfolgen. Frankreich hatte am Mittwoch Rückführungsflüge aus dem Nahen Osten aufgenommen.
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USA setzen Betrieb in ihrer Botschaft in Kuwait aus
Die Vereinigten Staaten haben den Betrieb ihrer Botschaft in Kuwait-Stadt eingestellt. Das teilte das US-Außenministerium in einer Erklärung mit. Hintergrund sind iranische Vergeltungsangriffe auf Kuwait. Seit Kriegsbeginn hat Iran das mit den USA verbündete Golfland wiederholt mit Raketen und Drohnen angegriffen.
Nach einem iranischen Angriff steigen in der Nähe der US-Botschaft in Kuwait Rauchschwaden auf (Bild vom Montag). Foto: REUTERS
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USA und Israel greifen Iran weiter an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Auch die Hisbollah greift in die Kämpfe ein, Israels Militär fordert Einwohner in Beiruts Vororten auf, diese zu verlassen. Die Nato erhöht die Bedrohungsstufe für das militärische Hauptquartier und weitere Kommandoposten. Was am Donnerstag geschah, können Sie hier lesen. An dieser Stelle geht es mit den aktuellen Entwicklungen weiter.
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