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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Israel hat am Morgen nach eigenen Angaben eine »großflächige Angriffswelle« auf Teheran gestartet. Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, etwa in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo sich Militärstützpunkte der USA befinden.
- Auch die proiranische Hisbollah-Miliz greift in die Kämpfe ein und attackiert Israel. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen. Der Hisbollah-Chef erklärt: »Wir werden uns nicht ergeben.«
- Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien wollen Marineeinheiten Richtung Zypern senden. Auf der Insel war am Montag eine Basis der britischen Royal Air Force angegriffen worden.
- Mehrere Evakuierungsflieger haben Reisende aus Nahost zurückgeholt. Am Morgen landete das erste Flugzeug der Bundesregierung in Frankfurt am Main.
- Deutschland werde sich nicht am Krieg in Nahost beteiligen, sagt Verteidigungsminister Pistorius.
- Die Nato hat eine iranische Rakete in Richtung des türkischen Luftraums abgefangen. Sie sollte offenbar Incirlik treffen, eine für die USA wichtige Luftwaffenbasis. Iran bestreitet, eine Rakete auf das türkische Territorium abgefeuert zu haben.
Mehr Hintergrund und Analyse
- An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff: Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist
- Irans Regime erleidet hohe Verluste: So lange kann es militärisch noch durchhalten
- Folgen für Deutschland: Warum der Irankrieg für Merz zum echten Problem werden könnte
- Warum es darauf ankommt, wie ein Herrscher stirbt: Die Art von Khameneis Tod könnte über die Zukunft Irans mitentscheiden
- Das Dilemma der Golfstaaten: Iranische Angriffe treffen Konsulate, US-Stützpunkte und Energieanlagen auf der Arabischen Halbinsel. Nun müssen die Golfmonarchien entscheiden, ob sie weiter abwarten – oder selbst zur Kriegspartei werden
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Offenbar weiteres iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka
Nach dem tödlichen Angriff auf eine iranische Fregatte im Indischen Ozean befindet sich nach Angaben der Regierung Sri Lankas ein weiteres Schiff der iranischen Marine nahe der Insel. Das Kriegsschiff liege noch in der sogenannten Exklusiven Wirtschaftszone (EEZ) Sri Lankas, also außerhalb der territorialen Gewässer, sagte Kabinettssprecher Nalinda Jayatissa im Parlament. Die Regierung prüfe, wie sie auf die Situation reagieren solle, und bemühe sich um eine Lösung, um die regionale Sicherheit zu wahren. An Bord sollen rund 100 Menschen sein.
Nach einem Angriff auf die iranische Fregatte »IRIS Dena« waren laut Regierung mindestens 80 Besatzungsmitglieder tot geborgen worden. Mehrere galten als vermisst. Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde das Schiff von einem US-amerikanischen U-Boot mit einem Torpedo versenkt. Beide Schiffe sollen auf dem Rückweg in Iran gewesen sein, nachdem sie an einer Flottenschau in Indien teilgenommen hatten.
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Libanon: Zahl der Toten steigt auf 77
Seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah am Montag sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 77 Menschen getötet worden. 527 Menschen seien verletzt worden.
Wie viele der Opfer Zivilisten sind, war zunächst unklar. Zuvor hatte das Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass sieben Kinder getötet worden seien.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran hatte die Hisbollah erstmals seit mehr als einem Jahr Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert. Israel reagierte mit Luftangriffen auf den Süden Libanons sowie die südlichen Vororte von Beirut. Zehntausende Menschen haben seitdem ihre Wohnorte verlassen.
Foto: Wael Hamzeh / EPA
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Moskau: Teheran hat bisher nicht um militärische Unterstützung gebeten
Iran hat nach Angaben aus Moskau bislang keine militärische Unterstützung Russlands angefordert. Auf die Frage, ob Russland plane, Waffen an Iran zu liefern, sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow, dass es keine solche Anfrage seitens Teherans gegeben habe.
Moskau und Teheran sind enge Verbündete. Der Westen wirft Iran vor, Russland in seiner Offensive gegen die Ukraine mit Drohnen und Raketen zu unterstützen.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Offenbar Sicherheitsbedenken vor Beisetzung von Khamenei
Vor der Beisetzung des getöteten Religionsführers Ajatollah Ali Khamenei soll es in der iranischen Führung erhebliche Sicherheitsbedenken geben. Laut Medienberichten müsste bei den Trauerzeremonien die gesamte politische und militärische Elite erscheinen – darunter auch Mojtaba Khamenei, der als möglicher Nachfolger seines Vaters gilt.
Ein iranischer Journalist beschreibt das Risiko eines Luftangriffs drastisch: »Einerseits ist die Beisetzung mit der Teilnahme aller Verantwortlichen sowie der Medien und Millionen von Revolutionsanhängern ein Muss, andererseits wären die binnen Sekunden dann auch alle tot.«
Frauen richten in Teheran eine provisorische Gedenkstätte für Khamenei her. Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
Wegen der Sicherheitslage gibt es bislang offenbar keinen genauen Zeitplan für die Zeremonien. Khamenei, der bei einem israelischen Luftangriff getötet worden war, soll im Imam-Reza-Mausoleum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden. Der Schrein im Nordosten des Landes ist für Schiiten eine heilige Stätte. Zuvor soll es in der Hauptstadt Teheran eine große Trauerzeremonie geben.
Hinzu kommen laut Medienberichten auch logistische Probleme. Seit den Angriffen auf den Teheraner Binnenflughafen Mehrabad finden keine Flüge mehr statt. Mit dem Auto würde die fast 900 Kilometer lange Strecke von Teheran nach Maschhad rund zehn Stunden dauern. Allerdings sind die Routen bekannt und Fahrzeuge könnten gezielt angegriffen werden. Auch die Zugverbindungen im Land sind seit den Angriffen stark eingeschränkt.
Hinzu kommen laut Medienberichten auch logistische Probleme. Seit den Angriffen auf den Teheraner Binnenflughafen Mehrabad finden keine Flüge mehr statt. Mit dem Auto würde die fast 900 Kilometer lange Strecke von Teheran nach Maschhad rund zehn Stunden dauern. Allerdings sind die Routen bekannt und Fahrzeuge könnten gezielt angegriffen werden. Auch die Zugverbindungen im Land sind seit den Angriffen stark eingeschränkt.
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Wadephul blickt optimistisch auf Nahost-Ausreisen
Außenminister Johann Wadephul hat sich nach dem ersten von der Bundesregierung organisierten Evakuierungsflug aus der Nahostregion optimistisch zu steigenden Ausreisekapazitäten geäußert. Allein heute sollten aus Dubai und Abu Dhabi, wo sich der Großteil der deutschen Urlauber aktuell aufhalte, etwa 250 kommerzielle Flüge in alle Welt gehen, davon über 60 nach Europa und einige auch nach Deutschland.
»Wir arbeiten gemeinsam mit Hochdruck daran, Urlauberinnen und Urlauber sicher wieder zurück nach Hause zu ihren Freunden und Familien zu bringen«, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem moldauischen Kollegen Mihai Popsoi in Berlin.
»Ich bin sehr froh, dass heute der erste vom Auswärtigen Amt organisierte Flug aus Maskat mit mehr als 250 Personen sicher in Frankfurt am Main gelandet ist«, so Wadephul. Er betonte, dass es heute und morgen zwei weitere Flüge mit ähnlicher Kapazität aus Maskat im Oman geben werde. Dafür würden Transporte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman organisiert. Damit wolle man denjenigen helfen, »die unsere direkte Hilfe unbedingt benötigen.« Das Auswärtige Amt prüfe fortlaufend weitere Unterstützungsangebote.
»Wir arbeiten gemeinsam mit Hochdruck daran, Urlauberinnen und Urlauber sicher wieder zurück nach Hause zu ihren Freunden und Familien zu bringen«, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem moldauischen Kollegen Mihai Popsoi in Berlin.
»Ich bin sehr froh, dass heute der erste vom Auswärtigen Amt organisierte Flug aus Maskat mit mehr als 250 Personen sicher in Frankfurt am Main gelandet ist«, so Wadephul. Er betonte, dass es heute und morgen zwei weitere Flüge mit ähnlicher Kapazität aus Maskat im Oman geben werde. Dafür würden Transporte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman organisiert. Damit wolle man denjenigen helfen, »die unsere direkte Hilfe unbedingt benötigen.« Das Auswärtige Amt prüfe fortlaufend weitere Unterstützungsangebote.
Heute sollten zudem auch mehr als 500 Passagiere der beiden Kreuzfahrtschiffe des deutschen Anbieters TUI Cruises ausreisen, ergänzte er. Von TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« und »Mein Schiff 5« mit einer Kapazität für insgesamt gut 5000 Reisende wegen des Irankrieges in der Region fest.
Im Anschluss an das Treffen mit seinem moldauischen Kollegen wollte Wadephul an einer Schaltkonferenz der EU-Außenminister mit den Kollegen des Golf-Kooperationsrates über die Lage in der Region beraten. Der Minister lobte eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Fluggesellschaften und Reiseunternehmen zur Rückholung der in der Region gestrandeten mindestens rund 30.000 deutschen Touristen.
Im Anschluss an das Treffen mit seinem moldauischen Kollegen wollte Wadephul an einer Schaltkonferenz der EU-Außenminister mit den Kollegen des Golf-Kooperationsrates über die Lage in der Region beraten. Der Minister lobte eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Fluggesellschaften und Reiseunternehmen zur Rückholung der in der Region gestrandeten mindestens rund 30.000 deutschen Touristen.
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Der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung hat mehr als 250 Menschen aus dem Nahen Osten ausgeflogen. Nach der Landung am Frankfurter Flughafen berichten einige Passagiere, was sie erlebt haben – und wie sie es überhaupt bis zu dem Flug aus Oman geschafft haben.
REUTERS
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

US-Flieger dürfen französische Militärbasen im Nahen Osten nutzen
Vor dem Hintergrund des Irankriegs erlaubt Frankreich den USA vorerst die Nutzung seiner Militärstützpunkte in der vom Krieg betroffenen Region. Die Anwesenheit US-amerikanischer Flugzeuge auf französischen Stützpunkten sei »vorübergehend« genehmigt worden, teilte das französische Militär der Nachrichtenagentur AFP mit
»Im Rahmen unserer Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wurde die Präsenz ihrer Flugzeuge auf unseren Stützpunkten in der Region vorübergehend genehmigt«, erklärte ein Sprecher der Vereinigten Stabschefs und bestätigte damit einen Bericht des Fernsehsenders LCI. »Diese Flugzeuge tragen zum Schutz unserer Partner am Golf bei.«
Der größte französische Militärstützpunkt befindet sich in Abu Dhabi. Dort hatte eine iranische Drohne am vergangenen Wochenende Sachschaden angerichtet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte den Stützpunkt im vergangenen Dezember besucht.
»Im Rahmen unserer Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wurde die Präsenz ihrer Flugzeuge auf unseren Stützpunkten in der Region vorübergehend genehmigt«, erklärte ein Sprecher der Vereinigten Stabschefs und bestätigte damit einen Bericht des Fernsehsenders LCI. »Diese Flugzeuge tragen zum Schutz unserer Partner am Golf bei.«
Der größte französische Militärstützpunkt befindet sich in Abu Dhabi. Dort hatte eine iranische Drohne am vergangenen Wochenende Sachschaden angerichtet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte den Stützpunkt im vergangenen Dezember besucht.
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Spanien schickt Fregatte Richtung Zypern
Nach Großbritannien planen mehrere weitere europäische Länder, Kriegsschiffe Richtung Zypern zu schicken. Spanien wird laut spanischen Medienberichten die Fregatte »Christoph Kolumbus« entsenden, Frankreich demnach den Flugzeugträger »Charles de Gaulle«. Auch Italien hat angekündigt, Unterstützung senden zu wollen.
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
Entsendung von britischem Kriegsschiff nach Zypern verzögert sich
Großbritannien will sein Kriegsschiff »HMS Dragon« nach Zypern schicken, es wird derzeit aber noch aufgerüstet – und kann erst nächste Woche auslaufen. »Wir mussten die Waffensysteme austauschen, Schweißarbeiten abschließen, das Schiff einsatzbereit machen und es so schnell wie möglich seebereit machen«, sagte Verteidigungsminister Al Carns dem Sender Sky News.
»HMS Dragon« am Mittwoch in der Hafenstadt Portsmouth. Foto: Andrew Matthews / PA Wire / dpa
Premierminister Keir Starmer hatte die Entsendung des Kriegsschiffs nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern bekannt gegeben. Starmer erklärte am Dienstag, die »HMS Dragon« und mehrere Hubschrauber würden für »Defensiveinsätze« zur Insel geschickt. Er habe mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides gesprochen und ihn über die Entsendung informiert.
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
Zwei weitere Drohnen wurden laut der zyprischen Regierung abgefangen. Aus zyprischen Regierungskreisen hieß es, die Drohnen seien vermutlich aus dem nahen Libanon von der proiranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
Zwei weitere Drohnen wurden laut der zyprischen Regierung abgefangen. Aus zyprischen Regierungskreisen hieß es, die Drohnen seien vermutlich aus dem nahen Libanon von der proiranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.
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Kurdischer Präsident im Irak: keine militärische Eskalation
Angesichts von Spekulationen über eine Beteiligung kurdischer Milizen aus dem Irak hat der Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak, Nechirvan Barzani, seinen Willen zum Frieden betont.
»Die Kurdistan-Region wird stets ein Grundpfeiler des Friedens bleiben und sich nicht auf Konflikte oder militärische Eskalationen einlassen, die das Leben und die Sicherheit unserer Bevölkerung gefährden«, hieß es in einer Erklärung Barzanis.
US-Präsident Donald Trump soll laut US-Medienberichten erwägen, die irakischen Kurden und oppositionelle Gruppen in Iran bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der rund 1500 Kilometer langen Grenze zum Iran stationiert und teilweise auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit in Iran.
»Die Kurdistan-Region wird stets ein Grundpfeiler des Friedens bleiben und sich nicht auf Konflikte oder militärische Eskalationen einlassen, die das Leben und die Sicherheit unserer Bevölkerung gefährden«, hieß es in einer Erklärung Barzanis.
US-Präsident Donald Trump soll laut US-Medienberichten erwägen, die irakischen Kurden und oppositionelle Gruppen in Iran bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der rund 1500 Kilometer langen Grenze zum Iran stationiert und teilweise auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit in Iran.
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Asien-Cup: Iranische Fußballerinnen salutieren und singen ihre Hymne
Noch am Montag hatte das iranische Fußballteam der Frauen bei einem Länderspiel gegen Gastgeber Australien während der Hymne kollektiv geschwiegen. Bei ihrer zweiten Asien-Cup-Partie sah das nun anders aus. Die Unsicherheit der iranischen Fußballerinnen war allerdings spürbar. In dieser Meldung lesen Sie mehr.
Iranische Fußballerinnen vor dem Spiel gegen Australien. Foto: Dave Hunt / EPA
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Israel und die USA fliegen schwere Angriffe auf Irans unterirdische Raketenstädte
Noch im Februar hat Iran erstmals die neue ballistische Rakete »Chorramschahr‑4« in einer unterirdischen Anlage der Revolutionswächter stationiert. Das berichtete die der Eliteeinheit nahestehende Nachrichtenagentur Fars.
Die neuen und leistungsstarken Raketen sollten ein wirksamer Bestandteil der Offensivdoktrin des Landes werden. Ihre Reichweite beträgt rund 2000 Kilometer, die Nutzlast mehr als eine Tonne Sprengstoff. Die Stationierung der neuen Raketen sollte die Fähigkeit zu massiven Erst- oder Vergeltungsschlägen demonstrieren.
Fars meldete zudem die Einweihung einer neuen unterirdischen »Raketenstadt« in der Raumfahrtzentrale der Revolutionswächter. Genau auf die haben es aktuell die Luftstreitkräfte der Israelis und die Marine der USA abgesehen.
Die neuen und leistungsstarken Raketen sollten ein wirksamer Bestandteil der Offensivdoktrin des Landes werden. Ihre Reichweite beträgt rund 2000 Kilometer, die Nutzlast mehr als eine Tonne Sprengstoff. Die Stationierung der neuen Raketen sollte die Fähigkeit zu massiven Erst- oder Vergeltungsschlägen demonstrieren.
Fars meldete zudem die Einweihung einer neuen unterirdischen »Raketenstadt« in der Raumfahrtzentrale der Revolutionswächter. Genau auf die haben es aktuell die Luftstreitkräfte der Israelis und die Marine der USA abgesehen.
Foto: IRAN'S REVOLUTIONARY GUARDS WEBSITE / AFP
Wie das »Wall Street Journal«« berichtet, hat die Allianz allein bis Mittwoch 86 Prozent der Raketenabschussrampen zerstört. Demnach befinden sich fast alle der Dutzenden Raketenbasen unter der Erde, Gebäude, Straßen und Eingänge sind jedoch oberirdisch gelegen. Das Pentagon und der israelische Militärgeheimdienst Aman haben die Stützpunkte wohl seit Jahren ausspioniert. Aktuell sollen sich die USA auf Basen im Süden Irans fokussieren, wohingegen israelische Kampfflugzeuge vor allem im Norden der Islamischen Republik zuschlagen.
Während Israel die iranischen Waffenbestände vernichtet, hat die Regierung von Premier Netanyahu die heimische Rüstungsindustrie angewiesen, die Produktion hochzufahren; das Verteidigungsministerium erklärte, das gelte sowohl für offensive als auch für defensive Waffensysteme. Zu den wichtigsten Raketenabwehrsystemen, deren Produktion beschleunigt werden solle, gehörten Arrow 3 und Barak MX von Israel Aerospace Industries sowie Schleuder Davids von Rafael.
Die Produktionssteigerung erfolge parallel zu Lieferverpflichtungen für ausländische Streitkräfte, von denen viele ihre Beschaffungen angesichts eines globalen Wettrüstens und wachsender geopolitischer Spannungen beschleunigten, schrieb das Blatt ferner.
Während Israel die iranischen Waffenbestände vernichtet, hat die Regierung von Premier Netanyahu die heimische Rüstungsindustrie angewiesen, die Produktion hochzufahren; das Verteidigungsministerium erklärte, das gelte sowohl für offensive als auch für defensive Waffensysteme. Zu den wichtigsten Raketenabwehrsystemen, deren Produktion beschleunigt werden solle, gehörten Arrow 3 und Barak MX von Israel Aerospace Industries sowie Schleuder Davids von Rafael.
Die Produktionssteigerung erfolge parallel zu Lieferverpflichtungen für ausländische Streitkräfte, von denen viele ihre Beschaffungen angesichts eines globalen Wettrüstens und wachsender geopolitischer Spannungen beschleunigten, schrieb das Blatt ferner.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Reisende müssen für Evakuierungsflüge bezahlen
Wer mit einem der Rückholflüge der Bundesregierung zurückkommt, wird dafür im Nachhinein wohl zur Kasse gebeten. Für die Ausreiseunterstützung werde, wie im Konsulargesetz vorgesehen, ein Kostenbeitrag erhoben, heißt es vom Auswärtigen Amt. Die Beteiligung entspreche etwa dem Äquivalent eines Economy-Linienflugs.
Das sei auch bei Rückholaktionen während der Coronapandemie so gehandhabt worden, sagt Reiserechtsexpertin Karolina Wojtal der Nachrichtenagentur dpa. »Will ich das nicht zahlen, bin ich weiter auf Veranstalter und Airline angewiesen«, sagt sie.
Das sei auch bei Rückholaktionen während der Coronapandemie so gehandhabt worden, sagt Reiserechtsexpertin Karolina Wojtal der Nachrichtenagentur dpa. »Will ich das nicht zahlen, bin ich weiter auf Veranstalter und Airline angewiesen«, sagt sie.
Der Hintergrund: Bei Pauschalreisenden sind die Veranstalter in der Pflicht, Rückflüge zu organisieren – damit wurde auch schon begonnen. Bei individuell gebuchten Flügen ist es so, dass die Airline bei Flugstreichungen in der Regel kostenfrei Ersatzflüge anbieten muss.
Das Geld für die Evakuierungsflüge der Regierung könne man sich auch nicht von der Airline oder dem Veranstalter zurückholen, sagt Wojtal. Sie verweist auf eine vergleichbare Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu damaligen Corona-Rückholflügen, bei denen sich Flugreisende das Geld nicht zurückholen konnten.
Wenn europäische Fluggastrechte greifen, ist eine Airline zur schnellstmöglichen Ersatzbeförderung verpflichtet und muss dafür im Zweifel auch Flüge anderer Airlines in Betracht ziehen. Aber: »Das gilt der Entscheidung zufolge nur für kommerzielle Flüge.« Evakuierungsflüge sind aber keine kommerziellen Flüge.
Das Geld für die Evakuierungsflüge der Regierung könne man sich auch nicht von der Airline oder dem Veranstalter zurückholen, sagt Wojtal. Sie verweist auf eine vergleichbare Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu damaligen Corona-Rückholflügen, bei denen sich Flugreisende das Geld nicht zurückholen konnten.
Wenn europäische Fluggastrechte greifen, ist eine Airline zur schnellstmöglichen Ersatzbeförderung verpflichtet und muss dafür im Zweifel auch Flüge anderer Airlines in Betracht ziehen. Aber: »Das gilt der Entscheidung zufolge nur für kommerzielle Flüge.« Evakuierungsflüge sind aber keine kommerziellen Flüge.
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Israel gibt Zerstörung von Hisbollahzelle bekannt
Israels Armee will bei einem nächtlichen Drohnenangriff mehrere Mitglieder der Hisbollah-Miliz im Südlibanon getötet haben.
Demnach wurden die Mitglieder einer Zelle der Hisbollah identifiziert, als sie ein Gebäude der Kommandozentrale betraten. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin laut Armee das Gebäude an und tötete die Männer.
Demnach wurden die Mitglieder einer Zelle der Hisbollah identifiziert, als sie ein Gebäude der Kommandozentrale betraten. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin laut Armee das Gebäude an und tötete die Männer.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Hochzeit im Bunker in Tel Aviv
Trotz des Krieges gegen Iran geht das Leben in Israel weiter: In einem Luftschutzraum in Tel Aviv hat ein Paar geheiratet. Die Braut trägt Weiß, der Bräutigam Anzug; die Gäste sind festlich gekleidet. Sie küssen sich, feiern – alles ganz normal, wäre da nicht die Location. Statt oberirdisch zu feiern, tanzen sie in der Tiefgarage des Dizengoff-Zentrums in der israelischen Großstadt. Ursprünglich sollte die Hochzeit in Petah Tikva stattfinden, wurde aber aufgrund des Krieges abgesagt. Daraufhin verlegten Freunde und Familie die Feier in den Bunker.
Die Bilder der Feier gingen viral. Auch sonst war es keine ganz normale Hochzeit: Der israelische Sender Rashet 13 war offenbar auch eingeladen, in mehreren Videos ist das Mikrofon des Senders zu sehen.
Die Bilder der Feier gingen viral. Auch sonst war es keine ganz normale Hochzeit: Der israelische Sender Rashet 13 war offenbar auch eingeladen, in mehreren Videos ist das Mikrofon des Senders zu sehen.
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Kanada will Kriegsbeteiligung nicht ausschließen
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat einer Beteiligung seines Landes keine kategorische Absage erteilt. Man könne eine Beteiligung nicht ausschließen, sagte Carney am Donnerstag bei einem Besuch in der australischen Hauptstadt Canberra. Die Frage sei aber »hypothetisch«.
»Wir werden an der Seite unserer Verbündeten stehen«, sagte Carney bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem australischen Premier Anthony Albanese. Außerdem werde Kanada »immer Kanadier verteidigen«.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Südkorea untersagt Bürgern Reisen nach Iran
Das Außenministerium in Südkorea hat eine neue Reisewarnung Stufe vier für Iran ausgerufen. Damit gilt de facto ein Reiseverbot. Die Änderung soll um 18.00 Uhr Ortszeit in Kraft treten. Für Iran galt seit Juni des vergangenen Jahres eine Reisewarnung der Stufe drei, mit der von allen Reisen abgeraten wurde.
Mit dieser Maßnahme wird das gesamte Staatsgebiet Irans zur Reiseverbotszone erklärt. Wer ohne Ausnahmegenehmigung nach Iran reist oder sich dort aufhält, muss mit Strafen rechnen. Das Außenministerium forderte Staatsangehörige, die eine Reise in die Region planen, dringend auf, ihre Reisen zu stornieren. Diejenigen, die sich derzeit in der Region aufhalten, wurden zur Evakuierung aufgefordert.
Mit dieser Maßnahme wird das gesamte Staatsgebiet Irans zur Reiseverbotszone erklärt. Wer ohne Ausnahmegenehmigung nach Iran reist oder sich dort aufhält, muss mit Strafen rechnen. Das Außenministerium forderte Staatsangehörige, die eine Reise in die Region planen, dringend auf, ihre Reisen zu stornieren. Diejenigen, die sich derzeit in der Region aufhalten, wurden zur Evakuierung aufgefordert.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Aserbaidschan wurde von Drohnen aus Iran getroffen
Auf dem Gelände des Flughafens in der aserbaidschanischen Region Nachitschewan sind Drohnen aus Richtung Iran eingeschlagen. Wie das Außenministerium von Aserbaidschan mitteilt, traf eine Drohne das Terminalgebäude des Flughafens, eine weitere Drohne landete in der Nähe eines Schulgebäudes im Dorf Schekarabad.
Laut dem Außenministerium wurden zwei Zivilisten bei dem Vorfall verletzt. Aserbaidschan verurteilte den Angriff und verlangte eine Erklärung von Iran. Der iranische Botschafter wurde einbestellt. Solche Angriffe dürften sich nicht wiederholen, heißt es in der Mitteilung. Baku behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die Exklave Nachitschewan ist vom Kernland Aserbaidschans im Südkaukasus abgeschnitten – das Gebiet ist von Armenien, Iran und der Türkei umgeben. Der internationale Flughafen liegt etwa zehn Kilometer von der iranischen Grenze entfernt.
Laut dem Außenministerium wurden zwei Zivilisten bei dem Vorfall verletzt. Aserbaidschan verurteilte den Angriff und verlangte eine Erklärung von Iran. Der iranische Botschafter wurde einbestellt. Solche Angriffe dürften sich nicht wiederholen, heißt es in der Mitteilung. Baku behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die Exklave Nachitschewan ist vom Kernland Aserbaidschans im Südkaukasus abgeschnitten – das Gebiet ist von Armenien, Iran und der Türkei umgeben. Der internationale Flughafen liegt etwa zehn Kilometer von der iranischen Grenze entfernt.
Screenshot von einem Video, das den Einschlag am Flughafen zeigt. Foto: Social Media via Reuters
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Leseempfehlung: Warum die CIA die iranischen Kurden zum bewaffneten Aufstand bewegen will
Die USA und Israel wollen Irans Exilkurden aufrüsten. Das Ziel: Sie sollen in ihrer Heimat kämpfen. Die Erfolgsaussichten sind höchst unklar. Auch weil viele sich womöglich gar nicht einmischen wollen. Den ganzen Text lesen Sie hier.
Zwei Kämpfer der iranisch-kurdischen Exilpartei KDPI am Checkpoint vor ihrer Basis im nordirakischen Koj Sandschak: »Wir glauben, wir haben jetzt eine große Chance.« . Foto: Rashid Yahya / AP
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Israel stellt Öffnung des Luftraums für Sonntag in Aussicht
Israels Verkehrsministerin Miri Regev hat angekündigt, dass Israel sich auf eine Öffnung des Luftraums für Auslandsflüge vorbereitet. »Nach Bewertung der Lage haben wir beschlossen, den Luftraum ab Sonntag für Auslandsflüge zu öffnen, vorbehaltlich der Sicherheitslage«, sagt Regev laut israelischen Medien. Im Laufe des Tages werde es weitere Informationen geben.
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USA sichern Israel Beistand »bis zum Ende« zu
Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Israel aufgefordert, im Krieg gegen Iran durchzuhalten. Im Telefonat mit Israels Verteidigungsminister Israel Katz habe Hegseth erklärt: »Macht weiter bis zum Ende – wir sind bei euch.«
Katz habe Hegseth zudem für die umfangreiche Unterstützung der USA bei der Verteidigung der israelischen Bürger gegen die iranische Raketenbedrohung gedankt.
Wie lange es noch bis »zum Ende« dauern wird, ist unklar. Während seiner Pressekonferenz im Pentagon gab Hegseth keinen definitiven Zeitplan für die US-Operationen bekannt. »Man kann von vier Wochen sprechen, aber es könnten auch sechs sein. Es könnten acht sein. Es könnten drei sein«, sagte Hegseth. »Letztlich bestimmen wir das Tempo und den Rhythmus. Der Feind ist aus dem Gleichgewicht geraten, und wir werden dafür sorgen, dass er es bleibt.«
Katz habe Hegseth zudem für die umfangreiche Unterstützung der USA bei der Verteidigung der israelischen Bürger gegen die iranische Raketenbedrohung gedankt.
Wie lange es noch bis »zum Ende« dauern wird, ist unklar. Während seiner Pressekonferenz im Pentagon gab Hegseth keinen definitiven Zeitplan für die US-Operationen bekannt. »Man kann von vier Wochen sprechen, aber es könnten auch sechs sein. Es könnten acht sein. Es könnten drei sein«, sagte Hegseth. »Letztlich bestimmen wir das Tempo und den Rhythmus. Der Feind ist aus dem Gleichgewicht geraten, und wir werden dafür sorgen, dass er es bleibt.«
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Meloni will Flugabwehr der Golfstaaten unterstützen
Die italienische Premierministerin Georgia Meloni will den Golfstaaten im Irankrieg helfen. »Wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland beabsichtigt auch Italien, den Golfstaaten Hilfe zu leisten, insbesondere im Bereich der Verteidigung und vor allem der Luftverteidigung«, sagte Meloni dem italienischen Radiosender RTL 102.5.
Meloni betonte, »dass wir uns nicht im Krieg befinden und auch keinen Krieg wollen«. Trotzdem wolle Italien helfen, »nicht nur, weil es sich um befreundete Nationen handelt, sondern vor allem, weil Zehntausende Italiener in der Region leben und dort rund 2000 italienische Soldaten stationiert sind – Menschen, die wir schützen wollen und müssen«, sagte sie.
Meloni betonte, »dass wir uns nicht im Krieg befinden und auch keinen Krieg wollen«. Trotzdem wolle Italien helfen, »nicht nur, weil es sich um befreundete Nationen handelt, sondern vor allem, weil Zehntausende Italiener in der Region leben und dort rund 2000 italienische Soldaten stationiert sind – Menschen, die wir schützen wollen und müssen«, sagte sie.
Foto: Remo Casilli / REUTERS
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Iran will US-Tanker mit Rakete getroffen haben
Der vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf attackierte Tanker soll laut iranischen Staatsmedien den USA angehören. Demnach ist das Schiff von einer iranischen Rakete getroffen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Der US-Tanker soll laut dem Bericht »in Flammen stehen«. Vonseiten der USA gab es zunächst keinen Kommentar.
Explosion an Tanker im Persischen Golf gemeldet
Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf ist es zu einer Explosion an einem Tanker gekommen. Der Kapitän habe eine große Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO).
Das Schiff liegt rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker. Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus, hieß es. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.
Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen am Samstag beinahe zum Erliegen gebracht.
Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen am Samstag beinahe zum Erliegen gebracht.
- Mehr Hintergründe hier: An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff
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Erste Rückholflieger in Israel gelandet
Auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv sind erste Flüge mit israelischen Rückkehrern gelandet. Die israelischen Fluggesellschaften El Al und Israir teilten mit, eine Kampagne zur Rückführung ihrer Fluggäste in ihre Heimat habe damit begonnen. Ein Pilot von El Al sprach von einem »bewegenden Moment für uns alle«.
El Al teilte mit, in den kommenden Tagen seien weitere Flüge geplant. Nach Beginn des Kriegs am Samstag hatte Israel zunächst seinen Luftraum für zivile Flugzeuge gesperrt. Die Rückführungsaktion für Reisende, die im Ausland gestrandet waren, gilt allerdings zunächst nur für israelische Fluggesellschaften und deren Kunden. Die Zahl der Flüge, die in Tel Aviv landen können, soll zunächst beschränkt bleiben, solange Raketenangriffe aus Iran und dem Libanon auf die Küstenmetropole andauern.
Israir bietet ihren Kunden etwa Rückflüge aus verschiedenen europäischen Städten nach Tel Aviv an, darunter Rom, Berlin und Athen. Eine weitere Möglichkeit sind Flüge über den ägyptischen Grenzort Taba, von dem aus israelische Reisende dann mit Bussen nach Tel Aviv gebracht werden. Nach Medienberichten waren mit Kriegsbeginn rund 100.000 Israelis im Ausland gestrandet.
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Ella Knigge
Nachrichtenressort

Australien sendet Militärflieger in den Nahen Osten
Zwei Flieger des Militärs sollen australische Staatsbürger aus der Region evakuieren. Es wurden ein Schwertransportflugzeug und eine Treibstofftransportmaschine entsandt, erklärten Regierungsbeamte der Nachrichtenagentur AFP. Australierinnen und Australier sollten sich jedoch vorrangig um kommerzielle Flüge für eine Heimreise bemühen.
Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte im Parlament, dass »militärische Mittel« in die Region entsandt worden seien. »Ich danke den Australiern, die sich in eine gefährliche Situation begeben, um ihren Landsleuten zu helfen«, fügte Albanese hinzu.
Offiziellen Angaben zufolge befinden sich 115.000 australische Staatsbürger in der Region. Etwa 200 Australier kamen am Mittwochabend mit einem Emirates-Flug aus Dubai an, es sollen drei weitere kommerzielle Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Richtung Australien starten.
Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte im Parlament, dass »militärische Mittel« in die Region entsandt worden seien. »Ich danke den Australiern, die sich in eine gefährliche Situation begeben, um ihren Landsleuten zu helfen«, fügte Albanese hinzu.
Offiziellen Angaben zufolge befinden sich 115.000 australische Staatsbürger in der Region. Etwa 200 Australier kamen am Mittwochabend mit einem Emirates-Flug aus Dubai an, es sollen drei weitere kommerzielle Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Richtung Australien starten.
Umarmungen am Flughafen in Sydney. Foto: George Chan / EPA
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Iran bestreitet Angriff auf türkisches Territorium
Die iranischen Streitkräfte versichern, keine Raketen auf das Territorium der Türkei abgefeuert zu haben. Das geht aus einer Erklärung hervor, die am Donnerstag von staatlichen Medien verbreitet wurde. Darin gibt Iran an, die Souveränität der Türkei zu respektieren.
Das türkische Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass eine ballistische Rakete, die aus Iran in Richtung türkischer Luftraum abgefeuert worden war, von Nato-Luft- und Raketenabwehrsystemen über dem östlichen Mittelmeer abgefangen worden sei. Zuvor soll die iranische Rakete Syrien und den Irak passiert haben.
Die Regierung in Ankara bestellte daraufhin den iranischen Botschafter ein. Die Nato verurteilte den Angriff auf ein Partnerland und betonte, das Militärbündnis stehe fest an der Seite seiner Alliierten.
Das türkische Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass eine ballistische Rakete, die aus Iran in Richtung türkischer Luftraum abgefeuert worden war, von Nato-Luft- und Raketenabwehrsystemen über dem östlichen Mittelmeer abgefangen worden sei. Zuvor soll die iranische Rakete Syrien und den Irak passiert haben.
Die Regierung in Ankara bestellte daraufhin den iranischen Botschafter ein. Die Nato verurteilte den Angriff auf ein Partnerland und betonte, das Militärbündnis stehe fest an der Seite seiner Alliierten.
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Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet
Um 7.39 Uhr ist am Frankfurter Flughafen der erste Evakuierungsjet der Bundesregierung angekommen. Das geht aus Daten der Flugdienstleister Flightradar24 und Flightaware hervor. Die Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 war in der Nacht aus Omans Hauptstadt Maskat gestartet.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-israelischen-Angriffs auf Iran in der Golfregion gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, also etwa Schwangere, Kranke oder Kinder.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-israelischen-Angriffs auf Iran in der Golfregion gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, also etwa Schwangere, Kranke oder Kinder.
LH345 gelandet: Evakuierungsflug der Bundesregierung . Foto: Hannes P. Albert / dpa
Wiedersehen am Flughafen in Frankfurt. Foto: Hannes P. Albert/dpa
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»Bitter bereuen«: Iranischer Außenminister verurteilt US-Angriff auf Kriegsschiff
Der iranische Außenminister, Abbas Araghchi, erklärte am Donnerstag, dass die USA »den Präzedenzfall, den sie geschaffen haben, bitter bereuen werden«, nachdem ein US-U-Boot vor der Küste Sri Lankas eine iranische Fregatte versenkt hatte.
Die Äußerung von Abbas Araghchi ist die erste offizielle Stellungnahme der iranischen Regierung zum Untergang der IRIS »Dena« im Indischen Ozean.
Araghchi erklärte auf der Plattform X: »Die USA haben 2000 Meilen vor der iranischen Küste eine Gräueltat auf See begangen.« Demnach sei die Fregatte »Dena«, »ein Gast der indischen Marine mit fast 130 Seeleuten an Bord«, »ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern angegriffen« worden.
Die Äußerung von Abbas Araghchi ist die erste offizielle Stellungnahme der iranischen Regierung zum Untergang der IRIS »Dena« im Indischen Ozean.
Araghchi erklärte auf der Plattform X: »Die USA haben 2000 Meilen vor der iranischen Küste eine Gräueltat auf See begangen.« Demnach sei die Fregatte »Dena«, »ein Gast der indischen Marine mit fast 130 Seeleuten an Bord«, »ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern angegriffen« worden.
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Israel startet »großflächige Angriffswelle« auf Teheran
Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben die iranische Hauptstadt Teheran an. Die israelische Armee »hat gerade eine groß angelegte Angriffswelle auf die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in ganz Teheran begonnen«, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung.
Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim Explosionen in Teheran gemeldet. Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.
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Börsen in Japan und Südkorea erholen sich deutlich
Nach den Einbrüchen infolge des Kriegs im Nahen Osten verzeichnen die Börsenkurse in Japan und Südkorea erstmals eine merkliche Besserung. Der japanische Nikkei-Index schaffte bis zehn Uhr (Ortszeit) ein Plus von über vier Prozent, der südkoreanische Leitindex KOSPI stieg sogar um knapp zwölf Prozent. Die Markterholung wird von Beobachtern unter anderem mit dem sich stabilisierenden Ölpreis erklärt.
Die Börsen in Tokio und Seoul können damit einen Teil der Verluste von Beginn der Woche wieder kompensieren. Wegen des sich ausweitenden Irankriegs kam es zu massiven Verkäufen, der KOSPI erlitt am Mittwoch mit Minus zwölf Prozent den stärksten Kurseinbruch in der Geschichte des Leitindexes.
Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die größtenteils über die Straße von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Kriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant. Zudem sind die Preise für Rohöl seit Kriegsbeginn deutlich gestiegen.
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Iran setzt Angriffe auf Israel fort – Explosionen in Teheran
Auch in der Nacht auf Donnerstag hat Iran Israel weiter angegriffen. Die israelischen Streitkräfte alarmierten wegen iranischer Raketenangriffe in weniger als zwei Stunden dreimal die Bevölkerung. In Jerusalem waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Rettungsdienste erklärten, es lägen keine Berichte über Verletzte vor.
In der iranischen Hauptstadt Teheran waren derweil Explosionen zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.
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Linkspartei verlangt »sichere Fluchtwege« aus Iran nach Deutschland
Die Linkspartei hat einen Abschiebestopp in Iran sowie »sichere und legale Fluchtwege« aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland gefordert. »Schutzsuchende müssen deutsche Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten aufsuchen können«, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Clara Bünger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Dort sollen sie unkompliziert humanitäre Visa für eine sichere Einreise erhalten.«
Dafür müsse die Bundesregierung die Aufnahme nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes wieder ermöglichen. Die Koalition von Union und SPD hatte die humanitären Aufnahmeprogramme gestoppt.
Linkenpolitikerin Clara Bünger. Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur
»Viele Menschen im Iran werden sich und ihre Familien jetzt zu Recht in Sicherheit bringen wollen«, sagte Bünger. »Das Regime der Islamischen Republik unterdrückt die Bevölkerung massiv.« Zudem gefährde der »völkerrechtswidrige Angriff« auf das Land noch mehr Menschenleben.
»Die hochgerüsteten Grenzen der Europäischen Union werden allerdings dazu führen, dass für viele Schutzsuchende die Flucht tödlich endet«, sagte die Abgeordnete. »Wir als Linke fordern deshalb sichere und legale Fluchtwege.«
»Die hochgerüsteten Grenzen der Europäischen Union werden allerdings dazu führen, dass für viele Schutzsuchende die Flucht tödlich endet«, sagte die Abgeordnete. »Wir als Linke fordern deshalb sichere und legale Fluchtwege.«
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Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen »anti-iranischer Separatisten« zu sehen sein sollen.
Irakische Kurden inspizieren Schäden nach einem Angriff in Irbil, Irak (am 4. März). Foto: Salar Salim / AP
US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Irak gesprochen habe.
Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch in Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.
Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch in Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.
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IOM-Chefin warnt vor Migrationskrise – EU-Kommissar rechnet nicht mit Fluchtbewegung aus Iran
Der Irankrieg eskaliert weiter, und auch diese Frage stellt sich: Kommt es zu einer massenhaften Migration aus dem Land? Die Chefin der Uno-Organisation für Migration (IOM) Europa warnt tatsächlich vor einer Migrationskrise, die sich binnen Tagen entwickeln könnte. »Schauen Sie sich das Beispiel der Ukraine an, wo innerhalb weniger Tage Millionen von Menschen die Grenze überquert haben«, sagte Amy Pope im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.
Entscheidend sei, ob der Irankonflikt andauere, sich ausweite und dabei auch zivile Infrastruktur getroffen werde. »Das sind einige der Auslöser, von denen wir erwarten, dass sie zu mehr Migrationsbewegungen führen werden«, sagte sie und rät, sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. »Es ist unglaublich wichtig, mit der Ausarbeitung von Notfallplänen zu beginnen.« Zunächst müsse geplant werden, welche Unterstützung Nachbarländer wie die Türkei bei den Aufnahmen von ersten Flüchtlingen bräuchten.
EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sagte der »Bild«-Zeitung mit Blick auf Gespräche mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan: »Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei.« Beide Seiten seien interessiert, diese Kooperation beizubehalten und sogar noch zu intensivieren, so Brunner.
Er hatte bereits am Montag gesagt, es würden noch keine größeren Bewegungen an den Außengrenzen Irans beobachtet. Am Mittwoch erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF-»Morgenmagazin«, man sehe derzeit keine zusätzlichen Fluchtbewegungen aus Iran in Richtung Deutschland.
EU-Migrationskommissar Magnus Brunner sagte der »Bild«-Zeitung mit Blick auf Gespräche mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan: »Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei.« Beide Seiten seien interessiert, diese Kooperation beizubehalten und sogar noch zu intensivieren, so Brunner.
Er hatte bereits am Montag gesagt, es würden noch keine größeren Bewegungen an den Außengrenzen Irans beobachtet. Am Mittwoch erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF-»Morgenmagazin«, man sehe derzeit keine zusätzlichen Fluchtbewegungen aus Iran in Richtung Deutschland.
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Israel bescheinigt sich »historische Erfolge«, Trump vergibt 15 Punkte
Vor sechs Tagen haben die USA und Israel den Krieg gegen Iran vom Zaun gebrochen. Noch immer ist nicht klar, welche Ziele denn nun mit den großflächigen Militärschlägen genau erreicht werden sollen. Aber immerhin gibt man sich in beiden Ländern demonstrativ sicher, dass man auf einem guten Weg dahin ist.
Die israelische Regierung hat nach eigenen Angaben bereits »historische Erfolge« im Krieg gegen Iran erzielt. »Israel und die USA haben gemeinsam historische Erfolge erzielt, um unsere Bürger und die zivilisierte Welt zu schützen«, sagte Regierungssprecherin Schosch Bedrosian in der Nacht auf Donnerstag in einem Internetvideo.
Donald Trump bei einem Termin im Weißen Haus. Foto: Andrew Caballero-Reynolds / AFP
Die US-israelischen Luftangriffe seien notwendig gewesen, weil Iran sein Atomprogramm in »neuen unterirdischen Bunkern« wieder aufgebaut habe, sagte die Sprecherin. Außerdem habe es Anzeichen dafür gegeben, dass Iran »Israel und amerikanische Truppen im Nahen Osten« habe angreifen wollen.
Auch US-Präsident Donald Trump zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Krieges – was kaum überraschen dürfte. »Es läuft gut an der Kriegsfront, um es zurückhaltend auszudrücken«, sagte Trump bei einem Treffen mit Technologieunternehmern im Weißen Haus. Trump weiter: »Jemand hat gesagt: ›Auf einer Skala bis 10, wie viele Punkte würden Sie geben?‹ Ich habe gesagt: ›Etwa 15‹.«
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Kartellamt soll Preissprünge an deutschen Tankstellen überprüfen
Diesel kostet vielerorts mehr als zwei Euro, Super kaum weniger: Nach Ausbruch des Irankriegs schnellen die Spritpreise nach oben. Wirtschaftsministerin Reiche lässt das nun auf Abzocke durchleuchten. Mehr dazu erfahren Sie jetzt in dieser Meldung.
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Entsendung von britischem Kriegsschiff nach Zypern verzögert sich
Großbritannien will sein Kriegsschiff HMS »Dragon« nach Zypern schicken, es wird derzeit aber noch aufgerüstet – und kann erst nächste Woche auslaufen. »Wir mussten die Waffensysteme austauschen, Schweißarbeiten abschließen, das Schiff einsatzbereit machen und es so schnell wie möglich seebereit machen«, sagte Verteidigungsminister Al Carns dem Sender Sky News.
»HMS Dragon« am Mittwoch in der Hafenstadt Portsmouth. Foto: Andrew Matthews / PA Wire / dpa
Premierminister Keir Starmer hatte die Entsendung des Kriegsschiffs nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern bekannt gegeben. Starmer erklärte am Dienstag, die HMS »Dragon« und mehrere Hubschrauber würden für »Defensiveinsätze« zur Insel geschickt. Er habe mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides gesprochen und ihn über die Entsendung informiert.
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
Zwei weitere Drohnen wurden laut der zyprischen Regierung abgefangen. Aus zyprischen Regierungskreisen hieß es, die Drohnen seien vermutlich aus dem nahen Libanon von der proiranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.
In der Nacht zu Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden (mehr dazu hier).
Zwei weitere Drohnen wurden laut der zyprischen Regierung abgefangen. Aus zyprischen Regierungskreisen hieß es, die Drohnen seien vermutlich aus dem nahen Libanon von der proiranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.
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Explosion an Tanker im Persischen Golf gemeldet
Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf ist es zu einer Explosion an einem Tanker gekommen. Der Kapitän habe eine große Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO).
Das Schiff liegt rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker. Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus, hieß es. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.
Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen am Samstag beinahe zum Erliegen gebracht.
Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen am Samstag beinahe zum Erliegen gebracht.
- Mehr Hintergründe hier: An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff
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Katar evakuiert Menschen in Nähe von US-Botschaft in Doha
Es sei eine »vorübergehende Vorsichtsmaßnahme«: Das Innenministerium von Katar fordert die Bewohnerinnen und Bewohner in der Nähe der US-Botschaft in Doha dazu auf, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen. »Im Rahmen der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen wurden ihnen geeignete Unterkünfte zur Verfügung gestellt«, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.
Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran überschlagen sich die Gegenangriffe auf der Arabischen Halbinsel: Das US-Konsulat in Dubai steht in Flammen, die US-Botschaft in Riad wird von zwei Drohnen getroffen, genauso wie die staatliche Ölanlage in Ras Tanura. In Katar gerät die Anlage des staatlichen Energiekonzerns QatarEnergy ins Visier der Angriffe, außerdem der US-Militärstützpunkt Udeid. Mehr dazu, vor welchen Entscheidungen die Golfmonarchien nun stehen, erfahren Sie hier.
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Israelische Luftwaffe greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an
Israel hat erneut einen Luftangriff auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen. Die israelischen Streitkräfte erklärten in der Nacht auf Donnerstag, »Infrastruktur« der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in Beirut attackiert zu haben. Bilder von AFPTV zeigten Rauch über dem Süden von Beirut, einer Hochburg der Hisbollah. Zuvor hatte die israelische Armee die Bevölkerung aufgerufen, das Gebiet zu verlassen.
Nach eigenen Angaben zerstörten die israelischen Streitkräfte mehrere Raketenabschussrampen und eine Drohnenfabrik der Hisbollah im Süden des Landes nahe der Grenze zu Israel. Die Angaben des Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Der Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon war im Zuge des US-israelischen Kriegs gegen Iran wieder eskaliert.
Rauchwolken über dem Süden von Beirut. Foto: Hassan Ammar / AP / dpa
Zudem erklärte Saudi-Arabien in der Nacht auf Donnerstag, drei Marschflugkörper abgefangen zu haben. Die Marschflugkörper seien nahe der Stadt Al-Chardsch zerstört worden, erklärte das Verteidigungsministerium des Landes.
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CNN: Iranische Kampfflugzeuge waren »zwei Minuten« davon entfernt, US-Luftwaffenstützpunkt in Katar anzugreifen
Am Montagmorgen waren zwei iranische Kampfflugzeuge auf dem Weg, den US-Militärstützpunkt Udeid sowie die Industrieansiedlung Ras Laffan in Katar anzugreifen. Und sie kamen ihrem Ziel offenbar sehr nahe: Wie der US-Sender CNN berichtet, waren sie nur zwei Minuten von Udeid entfernt, bevor sie von katarischen Flugzeugen abgeschossen wurden. Der Sender beruft sich dabei auf die Angaben von zwei Personen, die mit dem Vorfall vertraut seien.
Die iranischen Kampfflieger seien in den Hoheitsgewässern Katars abgestürzt. Der Sprecher des katarischen Außenministeriums erklärte am Dienstag bei einer Pressekonferenz, dass derzeit nach den Besatzungen gesucht werde.
Die iranischen Kampfflieger seien in den Hoheitsgewässern Katars abgestürzt. Der Sprecher des katarischen Außenministeriums erklärte am Dienstag bei einer Pressekonferenz, dass derzeit nach den Besatzungen gesucht werde.
Laut CNN war es das erste Mal seit der Tötung von Irans Oberstem Führer Ali Khamenei, dass Iran bemannte Flugzeuge gegen ein Nachbarland eingesetzt hat – und das erste Mal, dass die katarische Luftwaffe in einen Luftkampf verwickelt war.
Erst gestern hatte Katar iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat sondern nur auf »US-Interessen in Katar« gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran »kategorisch zurückgewiesen«, teilte das Außenministerium in Doha mit.
Erst gestern hatte Katar iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat sondern nur auf »US-Interessen in Katar« gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran »kategorisch zurückgewiesen«, teilte das Außenministerium in Doha mit.
Nach katarischer Darstellung trafen iranische Geschosse zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha. Al Thani sprach von einem »eklatanten Verstoß« gegen die Souveränität des Staates Katar und gegen das Völkerrecht. Er forderte ein sofortiges Ende der Angriffe auf Staaten der Region, die sich aus dem Konflikt heraushalten wollten. Katar setze weiterhin auf Dialog und Diplomatie – werde jedoch jede Verletzung seiner Souveränität, Sicherheit oder territorialen Integrität beantworten. Mehr über das Dilemma der Golfstaaten im Irankrieg erfahren Sie hier.
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Erster deutscher Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet
In Omans Hauptstadt Maskat ist der erste Evakuierungsjet der Bundesregierung im aktuellen Nahostkonflikt gestartet. Das geht aus Daten des Flugdienstleisters Flightradar24 hervor: Die Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 wird laut aktuellem Plan gegen 7.45 Uhr am Frankfurter Flughafen erwartet.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-israelischen-Angriffs auf Iran in der Golfregion gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, also etwa Schwangere, Kranke oder Kinder. Mehr zum seltsamen Krisenmanagement von Wadephul erfahren Sie hier.
An Bord des Fluges LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren infolge des US-israelischen-Angriffs auf Iran in der Golfregion gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, also etwa Schwangere, Kranke oder Kinder. Mehr zum seltsamen Krisenmanagement von Wadephul erfahren Sie hier.
Ein Airbus A340-300 der Lufthansa (im März 2020). Foto: Arne Dedert / dpa
Die genaue Zahl der heimgeholten Reisenden ist noch unklar. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze, es müssen aber auch die Crew des Hinflugs sowie weiteres Personal mitgenommen werden. Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.
Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht. Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.
Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht. Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.
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US-Demokraten scheitern mit Plan, Trumps Kriegsbefugnisse einzuschränken
Die US-Demokraten im Senat wollten erreichen, dass Präsident Donald Trump sich für künftige US-Militäraktionen gegen Iran die Zustimmung des Kongresses einholen muss. Mit diesem Vorhaben sind sie nun gescheitert: Die sogenannte Kriegsbefugnisresolution (War Powers Resolution) wurde in der Kongresskammer mit der Mehrheit von Trumps Republikanern abgelehnt. 53 Senatoren stimmten gegen die Resolution, 47 Senatoren dafür.
Bei beiden Parteien gab es jeweils einen Abweichler, der sich der Gegenseite anschloss: bei den Demokraten Senator John Fetterman und bei den Republikanern Senator Rand Paul. Eingebracht worden war der Text vom Demokraten Tim Kaine und dem Republikaner Paul, der Militärinterventionen grundsätzlich skeptisch sieht.
Die Abstimmung galt als Stimmungstest für Trump, dessen Republikaner in beiden Kongresskammern eine knappe Mehrheit haben. Am Donnerstag soll im US-Repräsentantenhaus über eine ähnliche Resolution abgestimmt werden. Der Ausgang hat aber angesichts des Scheiterns der Resolution im Senat nur noch symbolische Bedeutung.
Die Abstimmung galt als Stimmungstest für Trump, dessen Republikaner in beiden Kongresskammern eine knappe Mehrheit haben. Am Donnerstag soll im US-Repräsentantenhaus über eine ähnliche Resolution abgestimmt werden. Der Ausgang hat aber angesichts des Scheiterns der Resolution im Senat nur noch symbolische Bedeutung.
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USA planen derzeit keinen Einsatz von Bodentruppen in Iran, sagt Trumps Sprecherin
Ein Einsatz von US-Bodentruppen in Iran ist nach Angaben des Weißen Hauses derzeit nicht geplant. »Sie sind derzeit nicht Teil des Plans für diese Operation«, sagte Donald Trumps Sprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz. Zugleich wollte sie eine solche Option grundsätzlich nicht ausschließen. Man werde dem Präsidenten als Oberbefehlshaber »keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen«.
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US-Außenminister hält Angriffe auf Türkei für inakzeptabel
Nach dem Abfeuern einer Rakete aus Iran auf die Türkei haben die USA dem Nato-Partner ihre Unterstützung zugesichert. US-Außenminister Marco Rubio habe seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan mitgeteilt, dass Angriffe auf das Hoheitsgebiet der Türkei inakzeptabel seien, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit.
Mit dem Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei sorgte Iran für Empörung und eine weitere Eskalation des Nahostkonflikts. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem in der türkischen Grenzregion abgefangen worden. Ein Teil der Abwehrrakete fiel in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche, es gab keine Verletzten. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Mit dem Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei sorgte Iran für Empörung und eine weitere Eskalation des Nahostkonflikts. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem in der türkischen Grenzregion abgefangen worden. Ein Teil der Abwehrrakete fiel in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche, es gab keine Verletzten. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Türkische Soldaten in Hatay bei Trümmerteil der Abwehrrakete. Foto: Demiroren News Agency / AFP
Die Türkei verhält sich im Krieg gegen Iran eigentlich neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. In der Türkei sind aber auch US-Soldaten stationiert. Der wichtigste Nato-Luftwaffenstützpunkt im Land ist in Incirlik in der südtürkischen Provinz Adana. Nach US-Angaben sind dort rund 1500 Militärangehörige stationiert. Der Stützpunkt gilt als wichtiges Militärdrehkreuz in der Region.
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Portugal: USA dürfen Militärbasis Lajes unter »bestimmten Bedingungen« nutzen
Die portugiesische Regierung erlaubt den USA, den Militärstützpunkt Lajes auf der Azoreninsel Terceira für Einsätze im Krieg gegen Iran zu nutzen. Ministerpräsident Luís Montenegro sagte jedoch im Parlament, die Erlaubnis gelte nur unter »bestimmten Bedingungen«. Demnach müssten die Einsätze »defensiv«, »notwendig und verhältnismäßig« sowie »ausschließlich gegen militärische Ziele« gerichtet sein. »Diese drei Bedingungen stehen im Einklang mit dem Völkerrecht«, betonte Montenegro.
Zuvor hatten portugiesische Behörden eingeräumt, dass die USA ihre Nutzung der Basis in den Wochen vor Kriegsbeginn intensiviert hatten. Diese Einsätze seien auf Grundlage einer allgemein gehaltenen, jährlich erneuerten Genehmigung erfolgt.
Militärstützpunkt Lajes auf der Insel Terceira. Foto: Antonio Araujo / EPA. Foto: Antonio Araujo / EPA
Der Stützpunkt Lajes gilt wegen seiner Lage mitten im Atlantik als strategisch wichtig. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs nutzten ihn die Alliierten. Ein Abkommen, das die Nutzung durch die USA regelt, wurde 1951 unterzeichnet.
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Leseempfehlung: An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff
Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist. Mehr dazu lesen Sie hier.
[M] DER SPIEGEL, Foto: Giuseppe Cacace / AFP
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US-Regierung dementiert Berichte über Bewaffnung von Kurden
Will die US-Regierung kurdische Gruppen im Irankrieg bewaffnen? Das Weiße Haus hat entsprechende Berichte zurückgewiesen. Die Behauptung, US-Präsident Donald Trump habe derlei Plänen zugestimmt, sei falsch, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt in Washington. Richtig sei, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Irak gesprochen habe.
Trump soll Berichten zufolge mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen haben. Laut dem »Wall Street Journal« soll Trump erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Einem CNN-Bericht zufolge arbeitet der US-Geheimdienst CIA daran, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Die US-Regierung sei dazu in Gesprächen sowohl mit der iranischen Opposition als auch mit Kurdenvertretern im Irak, berichtete der US-Sender unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
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Hisbollah-Chef: »Wir werden uns nicht ergeben«
In seiner ersten Ansprache seit der jüngsten Eskalation hat Hisbollah-Chef Naim Kassim die Kampfbereitschaft seiner Organisation betont. »Wir werden uns dem Feind nicht ergeben«, sagte er in der im Fernsehen übertragenen Rede, und sprach von »Konfrontation und Widerstand bis an die äußersten Grenzen«.
Kassim sagte, Israel sei eine »existenzielle Bedrohung« für die Hisbollah, den Libanon und die gesamte Region. »Was Israel getan hat, war keine Reaktion auf einen Raketenbeschuss, sondern vielmehr ein vorsätzlich geplanter Akt der Aggression«, sagte er weiter. Es sei die Pflicht der Hisbollah, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den gefährlichen Kurs fortgesetzter israelischer Aggression zu stoppen.
Kassim sagte, Israel sei eine »existenzielle Bedrohung« für die Hisbollah, den Libanon und die gesamte Region. »Was Israel getan hat, war keine Reaktion auf einen Raketenbeschuss, sondern vielmehr ein vorsätzlich geplanter Akt der Aggression«, sagte er weiter. Es sei die Pflicht der Hisbollah, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den gefährlichen Kurs fortgesetzter israelischer Aggression zu stoppen.
Rauch über dem Süden Beiruts nach einem israelischen Luftangriff. Foto: Marwan Naamani / dpa
Ein israelischer Armeesprecher erklärte wiederum am Abend, die Hisbollah habe sich für einen Krieg mit Israel entschieden. Seinen Angaben zufolge hat der Iran die Miliz massiv unter Druck gesetzt, in den Konflikt einzugreifen. Die Hisbollah stelle iranische Interessen über das Wohl der libanesischen Zivilbevölkerung, sagte der Sprecher.
Die durch den Krieg mit Israel 2024 stark geschwächte Hisbollah hatte in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel abgefeuert. Seitdem greift das israelische Militär wieder im größeren Umfang im Libanon an. Auch die Hisbollah schießt weiter Raketen auf israelische Ziele. Wie die Hisbollah in Israels Falle getappt ist, lesen Sie hier.
Die durch den Krieg mit Israel 2024 stark geschwächte Hisbollah hatte in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel abgefeuert. Seitdem greift das israelische Militär wieder im größeren Umfang im Libanon an. Auch die Hisbollah schießt weiter Raketen auf israelische Ziele. Wie die Hisbollah in Israels Falle getappt ist, lesen Sie hier.
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Die Vereinigten Staaten und Israel greifen weiter Ziele in Iran an. Ein US-U-Boot versenkt ein iranisches Kriegsschiff im Indischen Ozean. Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Und ein Streit zwischen den USA und Spanien wegen einer Militärkooperation geht in die nächste Runde. Was am Mittwoch noch geschah, lesen Sie hier nach. Hier geht es mit den aktuellen Entwicklungen weiter.
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