Wichtige Updates
Sortierung
Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen. Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, unter anderem in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs.
- In Paphos, Zypern, ist der Flughafen evakuiert worden. Auf dem Radar sei ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden, meldete unter anderem das staatliche Fernsehen.
- In Kuwait sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehrere US-Kampfjets im friendly fire abgestürzt. Die Besatzung hat überlebt.
- An einer Ölraffinerie in Saudi-Arabien ist nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Aus Vorsichtsgründen wurde die Anlage vorläufig heruntergefahren.
- In der Nacht zu Montag hat die proiranische Hisbollah-Miliz in die Kämpfe eingegriffen und Israel attackiert. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen im gesamten Libanon.
- US-Präsident Trump hat in einem Interview seinen Zeitplan für die Angriffe gegen Iran genannt: »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird.«
Mehr Hintergrund und Analyse
- Warum gerade jetzt? Donald Trump hat wochenlang damit gedroht, Iran anzugreifen. Vier Gründe könnten den Ausschlag für diesen Zeitpunkt gegeben haben
- Der Kanzler als Zuschauer: Mitten im Krieg reist Friedrich Merz nach Washington zu einem Treffen mit Donald Trump. Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten
- Das droht jetzt in Iran: Ajatollah Ali Khamenei ist getötet worden. Wie geht es jetzt mit dem Regime weiter? Vier Szenarien sind denkbar
- Zum Tod von Ali Khamenei: Er führte sein Regime in den Abgrund und setzte die Zukunft seines Landes aufs Spiel. Wer war dieser Mann?
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht: Hier mehr zu den möglichen Kriegszielen von Israels Premier Netanyahu
- Die Golfstaaten standen für Luxus. Jetzt sind sie ein Angriffsziel: Erstmals trifft ein iranischer Vergeltungsschlag nicht nur US-Stützpunkte, sondern die glänzenden Aushängeschilder der Golfmonarchien: Flughäfen, Hotels, Hochhäuser. Wie werden die Araber darauf reagieren?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel bestätigt Tötung von Hisbollah-Geheimdienstchef
Das israelische Militär (IDF) hat die Tötung von Hussein Makled, dem Chef des Geheimdienstchefs der Hisbollah-Miliz, bekannt gegeben. Makled sei am Sonntag in Beirut »eliminiert« worden, hieß es in einer Mitteilung der IDF.
Die Tötung sei Teil eines groß angelegten Angriffs auf mehrere Orte im Libanon gewesen. Die Attacken seien von der israelischen Luftwaffe und der Marine ausgeführt worden und hätten auf »Dutzende von Kommandozentren der Hisbollah und des iranischen Terrorregimes« sowie ein Waffenlager abgezielt.
Die Tötung sei Teil eines groß angelegten Angriffs auf mehrere Orte im Libanon gewesen. Die Attacken seien von der israelischen Luftwaffe und der Marine ausgeführt worden und hätten auf »Dutzende von Kommandozentren der Hisbollah und des iranischen Terrorregimes« sowie ein Waffenlager abgezielt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Mit Seeminen und Raketen gegen den Welthandel
Wie verletzlich der Welthandel ist, zeigt sich aktuell an der Straße von Hormus. Die Meerenge ist ein zentraler Knotenpunkt im internationalen Waren- und Energietransport. Unter anderem mit Seeminen, Anti-Schiffsraketen und Drohnen kann der Iran diesen Seeweg schließen und so massiven wirtschaftlichen Druck ausüben. Wie genau das funktionieren kann, welche Rolle dabei die Revolutionsgarden spielen und warum der Iran de facto zwei Seestreitkräfte besitzt, hat Oliver Imhof hier aufgeschrieben: So könnte Iran die Straße von Hormus schließen.
Ein Tanker im Februar in der Strße von Hormus, umkreist von iranischen Militärschiffen. Foto: Sepah News / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
Der Irankrieg hat auch Folgen für Schiffe und Besatzungen deutscher Reedereien: Laut dem Verband Deutscher Reeder (VDR) befinden sich derzeit mindestens rund 25 Schiffe von sieben deutschen Reedereien in den Golfgewässern. Darunter seien auch zwei Kreuzfahrtschiffe mit zusammen etwa 7000 Passagieren. Die Schiffe könnten die Straße von Hormus aus Sicherheitsgründen derzeit nicht verlassen, teilte der Verband mit.
Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormus. »Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen«, so der VDR. Von dem Konflikt sind dem Verband zufolge noch mehr Schiffe deutscher Reedereien in der Großregion betroffen, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer. Deutsche Schiffe und Seeleute seien nach aktueller Kenntnislage nicht angegriffen worden. Die Lage sei aber »sehr volatil«.
Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormus. »Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen«, so der VDR. Von dem Konflikt sind dem Verband zufolge noch mehr Schiffe deutscher Reedereien in der Großregion betroffen, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer. Deutsche Schiffe und Seeleute seien nach aktueller Kenntnislage nicht angegriffen worden. Die Lage sei aber »sehr volatil«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kurzanalyse: USA und Israel droht Mangel bei Abfangraketen
Teheran hat nach dem zwölftägigen Krieg im vergangenen Jahr seine Raketendoktrin geändert. Statt großer Salven verschießt Iran nun anscheinend kleinere Mengen an Raketen auf einmal, aber in größerer Schlagzahl. Das Ziel ist offenbar, die gegnerische Flugabwehr zu strapazieren. So verschießt Iran anscheinend zuerst seine am wenigsten wertvollen Munitionen, um mit vergleichsweise geringen Kosten die Abfangraketen der Gegenseite zu reduzieren.
»Sie sind sich bewusst, dass Abfangraketen wie Thaad, Arrow und David’s Sling außerordentlich teuer sind und es Jahre dauert, bis sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen«, sagte Robert Campbell, ehemaliger Spezialist für die Luftwaffe im britischen Militär, der »Financial Times«. »Sie scheinen ältere Flüssigtreibstoffraketen auf Israel und die Golfstaaten abzufeuern, um die Abfangraketenbestände zu dezimieren und sich die neueren Feststoffraketen für spätere Angriffe aufzuheben.« Allerdings funktioniere diese Taktik nur, wenn die iranischen Abschussvorrichtungen lange genug überleben.
Die genaue Größe des Bestands an Luftabwehr-Abfangraketen der USA ist geheim. Aber wiederholte Konflikte im Nahen Osten haben die Bestände in der Region reduziert. »Die Vorräte könnten sehr schnell aufgebraucht werde«, sagte Kelly Grieco, Senior Fellow beim Thinktank Stimson Center dem »Wall Street Journal«. »Wir verbrauchen sie schneller, als wir sie ersetzen können.«
Auch Israel hat Bedenken hinsichtlich seiner Munitionsvorräte. Laut dem »Wall Street Journal« ist der Vorrat an Arrow-3-Luftabwehrraketen nach wie vor gering. Jonathan Conricus, ehemaliger Sprecher der israelischen Streitkräfte und Senior Fellow bei der Foundation for Defense of Democracies, sagt: »Letztlich kommt es auf die Zahlen an. Wie viele Abfangraketen haben wir im Vergleich den Abschussvorrichtungen, die Iran einsetzen kann?«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lufthansa meidet Luftraum im Nahen Osten weitgehend
Die Lufthansa zieht Konsequenzen aus dem Irankrieg. Bis einschließlich 8. März werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und dem Irak nicht von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte der Konzern mit. Auch Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam in Saudi-Arabien und Iran seien von dieser Vorsichtsmaßnahme betroffen. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschließlich 4. März nicht genutzt. Flüge zu Zielen im Nahen Osten hat die größte deutsche Airline weitgehend aus ihrem Programm genommen. Mehr über die Folgen des Irankrieges für Flugreisende können Sie hier nachlesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Katar: Iran muss Preis für Angriffe zahlen
Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed al-Ansari, hat sich bei CNN zu den iranischen Angriffen auf sein Land geäußert. Diese dürften »nicht unbeantwortet bleiben«, sagt er, »für diesen Angriff auf unser Volk muss ein Preis gezahlt werden«. Ansari verwies darauf, dass in Katar viele ausländische Arbeitskräfte lebten, Menschen aus rund 140 Nationen. Man habe sie nun aufgerufen, ins Homeoffice zu gehen und zu Hause zu bleiben.
Auf die Frage, wie lange Katar die Angriffe abwehren könne, antwortet der Sprecher: »Wir sind bereit, unser Land so lange zu verteidigen, wie es nötig ist.« Katar behalte sich »das Recht auf Vergeltung« im Einklang mit dem Völkerrecht vor.
Auf die Frage, wie lange Katar die Angriffe abwehren könne, antwortet der Sprecher: »Wir sind bereit, unser Land so lange zu verteidigen, wie es nötig ist.« Katar behalte sich »das Recht auf Vergeltung« im Einklang mit dem Völkerrecht vor.
Die Außenminister der Golfstaaten haben sich gestern in einer Sondersitzung des Golfkooperationsrats virtuell zusammengeschaltet, um über die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf mehrere Mitgliedstaaten zu beraten. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten sie die Attacken als »schwere Verletzung« ihrer Souveränität, erklärten die Sicherheit des Golfraums für »unteilbar« – und behielten sich »alle nötigen Schritte« bis hin zu einer Antwort im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Flughafen auf Zypern evakuiert – Griechenland schickt Militärunterstützung
Übereinstimmenden Berichten zufolge wurde der Flughafen in Paphos, Zypern evakuiert, nachdem ein verdächtiger Gegenstand auf dem Radar entdeckt worden war. Das meldete unter anderem das zyprische staatliche Fernsehen. Der Flughafen Paphos an der Westküste der Insel ist etwa 60 Kilometer von der Basis Akrotiri der britischen Luftwaffe entfernt, die in der Nacht von einer unbemannten Drohne getroffen worden war.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias gab Medienberichten zufolge bekannt, dass nach einer Sitzung des Regierungsrats für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) die Fregatte »Kimon« und eine zweite Fregatte, die mit dem Drohnenabwehrsystem »Kentauros« ausgestattet ist, ins östliche Mittelmeer entsandt werden. Der Einsatz umfasst demnach auch zwei F-16-Kampfflugzeuge, um die Luftverteidigungsfähigkeiten der Republik zu stärken. Dendias bestätigte, dass Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis in direktem Kontakt mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulides stehe.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias gab Medienberichten zufolge bekannt, dass nach einer Sitzung des Regierungsrats für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) die Fregatte »Kimon« und eine zweite Fregatte, die mit dem Drohnenabwehrsystem »Kentauros« ausgestattet ist, ins östliche Mittelmeer entsandt werden. Der Einsatz umfasst demnach auch zwei F-16-Kampfflugzeuge, um die Luftverteidigungsfähigkeiten der Republik zu stärken. Dendias bestätigte, dass Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis in direktem Kontakt mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulides stehe.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Libanon will militärische Aktionen der Hisbollah verbieten
Der Libanon wird nach Worten von Ministerpräsident Nawaf Salam militärische Aktivitäten der Hisbollah verbieten. Die schiitische Gruppe ist ein großer Machtfaktor in dem Land. Zuvor hat Israel erklärt, Stellungen der Miliz angegriffen zu haben. Damit habe die israelische Armee auf Raketen- und Drohnenangriffe der mit Iran verbündeten Gruppe reagiert, die in der Nacht zum Montag eingesetzt hatten. Allerdings ist fraglich, was das angekündigte Verbot wert ist. Traditionell war der libanesische Staat gegenüber der Hisbollah bisher aber vergleichsweise machtlos.
Libanons Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam hatten die Raketenangriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium verurteilt. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen.
Libanons Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam hatten die Raketenangriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium verurteilt. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israelisches Militär fliegt neue Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben in den Mittagsstunden einen neuen Angriff auf Ziele im Iran gestartet. Der Angriff im »im Herzen von Teheran« ziele auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilte das Militär mit. Dabei stütze man sich auf Geheimdienstinformationen.
Augenzeugen in Teheran bestätigten schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Die Angriffe sollen sich in der Nähe des Parlaments ereignet haben. Auch im Norden der Millionenmetropole mit ihren rund 15 Millionen Einwohnern wurden Raketeneinschläge beobachtet.
Zerstörung in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundeswehr plant keine Evakuierungsflüge
Tausende Deutsche, die in der Krisenregion rund um Iran gestrandet sind, können derzeit nicht auf Evakuierungsflüge der Bundeswehr hoffen. Ein Sprecher von Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, für die Rückreise der Deutschen zum Beispiel aus Dubai oder anderen Golf-Emiraten seien nun erst mal die Reiseveranstalter und die zivilen Airlines zuständig, in der Region gebe es eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. »Die Bundeswehr ist hier nur das letzte Mittel der Wahl«, so der Sprecher.
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Außenministeriums.
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Außenministeriums.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Jets im friendly fire abgeschossen
Drei US-Militärflugzeuge wurden nach Angaben des U.S. Central Command am frühen Morgen versehentlich über Kuwait abgeschossen. »Während aktiver Kampfhandlungen – darunter Angriffe durch iranische Flugzeuge, ballistische Raketen und Drohnen – wurden die Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe versehentlich von der kuwaitischen Flugabwehr abgeschossen«, heißt es in der Mitteilung.
Alle sechs Besatzungsmitglieder hätten sich mit dem Schleudersitz retten können, seien geborgen worden und befänden sich in stabilem Zustand, heißt es weiter. »Kuwait hat diesen Vorfall bestätigt, und wir sind dankbar für die Bemühungen der kuwaitischen Streitkräfte und ihre Unterstützung bei dieser laufenden Operation.«
Person am Fallschirm in Kuwait: Diese Aufnahme soll nach dem Abschuss von US-Jets entstanden sein. Foto: Social Media / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Donald Trumps gefährliche Schwäche
Vordergründig geht es dem US-Präsidenten beim Krieg gegen Iran um Bedrohung und Regimewechsel. Sein wahres Motiv ist dunkler, schreibt meine Kollegin Nicola Abé.
Lesen Sie hier den SPIEGEL-Leitartikel.
Lesen Sie hier den SPIEGEL-Leitartikel.
Foto: Mark Schiefelbein / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Öltanker vor der Küste Omans angegriffen
Vor der Küste Omans ist ein Öltanker von einem mutmaßlich iranischen Drohnenboot angegriffen worden. Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilte die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit. Die etwa 20-köpfige Besatzung sei mithilfe eines Handelsschiffs in der Nähe evakuiert worden.
Der etwa 220 Meter lange Öltanker »MKD VYOM« fährt unter der Flagge der Marschallinseln. Nach Informationen von Schiffs-Ortungsdiensten war er auf dem Weg zur Küste Saudi-Arabiens. Nach omanischen Angaben hat der Tanker rund 60.000 Tonnen geladen, was einer üblichen Umrechnung zufolge etwa 430.000 Barrel Öl entsprechen würde.
Der etwa 220 Meter lange Öltanker »MKD VYOM« fährt unter der Flagge der Marschallinseln. Nach Informationen von Schiffs-Ortungsdiensten war er auf dem Weg zur Küste Saudi-Arabiens. Nach omanischen Angaben hat der Tanker rund 60.000 Tonnen geladen, was einer üblichen Umrechnung zufolge etwa 430.000 Barrel Öl entsprechen würde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundeswehr will in Iran nicht selbst angreifen
Die Bundesregierung hat eine Teilnahme an den amerikanisch-israelischen Luftschlägen gegen Iran kategorisch ausgeschlossen. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte, mögliche Operationen der Bundeswehr beträfen ausschließlich »den Selbstschutz der dort stationierten Soldaten«. Gemeint sind die deutschen Kontingente im Nordirak und in Jordanien. Dort, so Kornelius, würden deutsche Soldaten »das Recht zur Selbstverteidigung« wahrnehmen, mehr sei nicht geplant.
Seit Sonntag gibt es Spekulationen, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Operation von Israel und der USA militärisch unterstützen könnten. Für die beiden anderen Partner schloss Kornelius dies nicht aus. Die entsprechende Erklärung der drei Länder interpretiere »jeder Partner für sich selbst«. Großbritannien beispielsweise unterstützt von Katar aus die Abwehr von iranischen Drohnen, welche auf die dortigen Militärbasen abgefeuert werden.
Seit Sonntag gibt es Spekulationen, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Operation von Israel und der USA militärisch unterstützen könnten. Für die beiden anderen Partner schloss Kornelius dies nicht aus. Die entsprechende Erklärung der drei Länder interpretiere »jeder Partner für sich selbst«. Großbritannien beispielsweise unterstützt von Katar aus die Abwehr von iranischen Drohnen, welche auf die dortigen Militärbasen abgefeuert werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wie bewerten Sie die Haltung Deutschlands angesichts des Krieges in Nahost?
Das diskutieren Leserinnen und Leser heute bei SPIEGEL-Debatte. Hier können Sie mitdebattieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vereinigte Arabische Emirate sollen 541 Drohnen abgeschossen haben
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenseite »The National News« sollen die Vereinigten Arabischen Emirate bis Sonntag 541 Drohnen, 165 ballistische Raketen und zwei Marschflugkörper abgefangen haben. Das Flugabwehrsystem Thaad sei »eines der fortschrittlichsten der Welt«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israelischer Botschafter: Racheakte in Deutschland möglich
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sieht eine »weiterhin hohe abstrakte Gefährdung« für Einrichtungen in Deutschland, die Israel und den USA nahestehen. Dazu zählten diplomatische Vertretungen oder militärische Standorte, teilte die Behörde am Montag mit. Gleichzeitig müsse angenommen werden, dass auch jüdische Einrichtungen wie Schulen oder Synagogen »als Angriffsziele für etwaige Vergeltungsmaßnahmen infrage kommen«.
Auch Israels Botschafter Ron Prosor schließt Racheakte der iranischen Führung auf deutschem Boden nicht aus. »Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich«, sagte er. Man müsse sich »gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen«.
Prosor bedankte sich bei Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) dafür, dass dieser die Sicherheitsvorkehrungen an jüdischen Einrichtungen, Schulen, Synagogen und an der israelischen Botschaft verstärkt hatte. »Ich glaube, dass die Bundesregierung das tut, um jüdisches Leben und Einrichtungen zu schützen. Und ich glaube, dass es wichtig ist.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Militär verkündet Tod von iranischen Geheimdienstmitarbeitern
Das israelische Militär hat eine Erklärung herausgegeben, in der es heißt, dass »hochrangige Mitglieder des iranischen Geheimdienstministeriums, der wichtigsten Geheimdienstbehörde des iranischen Terrorregimes, ins Visier genommen und eliminiert« wurden.
Unter den Toten sollen demnach Sayed Yahya Hamidi, stellvertretender Geheimdienstminister für Israel-Angelegenheiten, und Jalal Pour Hossein, Leiter der Spionageabteilung im Geheimdienstministerium, sein. Wann, wo und wie sie getötet worden sein sollen, ist nicht bekannt.
Unter den Toten sollen demnach Sayed Yahya Hamidi, stellvertretender Geheimdienstminister für Israel-Angelegenheiten, und Jalal Pour Hossein, Leiter der Spionageabteilung im Geheimdienstministerium, sein. Wann, wo und wie sie getötet worden sein sollen, ist nicht bekannt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Der Zuschauer aus Deutschland
Mitten im Krieg will der Kanzler den US-Präsidenten in Washington treffen. Friedrich Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten, schreiben meine Kollegen Severin Weiland und Matthias Gebauer.
Lesen Sie hier mehr.
Lesen Sie hier mehr.
Foto: Filip Singer / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Demonstrationen, Angriffe, Gedenken: Eindrücke aus der Region in Bildern
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iranischer Diplomat: Atomanlage angegriffen
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf Iran ist nach Angaben eines hochrangigen iranischen Diplomaten die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden. Laut Reza Najafi, Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), erfolgte die Attacke am Sonntag.
Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Einrichtungen des iranischen Atomprogramms bombardiert und schwer beschädigt – darunter auch Natans, wo eine Anlage zur Anreicherung von Uran steht. Die Technologie kann zur Herstellung von Reaktorbrennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden. Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.
Kurz zuvor hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Sondersitzung des IAEA- Gouverneursrats berichtet, dass es im Zuge der jüngsten israelischen und US-amerikanischen Angriffe keine Anzeichen auf Treffer oder Schäden an Atomanlagen Irans gebe.
Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Einrichtungen des iranischen Atomprogramms bombardiert und schwer beschädigt – darunter auch Natans, wo eine Anlage zur Anreicherung von Uran steht. Die Technologie kann zur Herstellung von Reaktorbrennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden. Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.
Kurz zuvor hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Sondersitzung des IAEA- Gouverneursrats berichtet, dass es im Zuge der jüngsten israelischen und US-amerikanischen Angriffe keine Anzeichen auf Treffer oder Schäden an Atomanlagen Irans gebe.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel will sich »alle Optionen« offenhalten
Israels Militär hat nach Angaben eines Sprechers seine Präsenz an der Grenze zum Libanon verstärkt. Unmittelbare Pläne für eine Bodeninvasion gebe es aber nicht, sagte Oberstleutnant Nadav Shoshani: »Wir haben unsere Präsenz auf libanesischem Boden nicht ausgeweitet.«
Zuvor hatte Brigadegeneral Effie Defrin, ein weiterer Sprecher der Streitkräfte, auf die Frage nach einer möglichen Bodenoffensive gesagt: »Alle Optionen stehen zur Debatte.« Es seien rund 100.000 Reservisten und andere Kräfte mobilisiert worden, die für »alle Eventualitäten, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff«, bereitstünden. »Der Krieg wird so lange dauern, wie er dauern wird.«
Zuvor hatte Brigadegeneral Effie Defrin, ein weiterer Sprecher der Streitkräfte, auf die Frage nach einer möglichen Bodenoffensive gesagt: »Alle Optionen stehen zur Debatte.« Es seien rund 100.000 Reservisten und andere Kräfte mobilisiert worden, die für »alle Eventualitäten, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff«, bereitstünden. »Der Krieg wird so lange dauern, wie er dauern wird.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
IAEA warnt vor erhöhtem nuklearen Sicherheitsrisiko
Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor dem Risiko eines Atomunfalls. »Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschließen – einschließlich der Evakuierung von Gebieten, die so groß sind wie oder größer als Großstädte«, warnte er in einer Sondersitzung der Organisation.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen wurden, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. »Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen«, sagte er.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen wurden, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. »Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen«, sagte er.
Foto: Max Slovencik / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roter Halbmond: Mehr als 550 Tote in Iran
Bei den Angriffen Israels und der USA sind in Iran nach Angaben der humanitären Organisation Roter Halbmond mindestens 555 Menschen getötet worden. Landesweit seien mehr als 100.000 Rettungskräfte im Einsatz, heißt es in einer Mitteilung. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
Offizielle Angaben zu den Todesopfern gibt es noch nicht. Der Rote Halbmond ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Offizielle Angaben zu den Todesopfern gibt es noch nicht. Der Rote Halbmond ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vergleichsweise ruhige Nacht in Tel Aviv
Die zweite Kriegsnacht in Tel Aviv war ruhig. Kein Alarm bis gegen sieben Uhr morgens. Im Schutzraum gab es trotzdem noch einzelne Anzeichen von Müdigkeit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Preise für Sprit und Erdgas steigen
Die Eskalation im Nahen Osten treibt wie erwartet auch die Preise an deutschen Tankstellen. Bisher fällt der Ausschlag aber vergleichsweise gering aus, wie Zahlen des ADAC zeigen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen. Diesel verteuerte sich um 1,3 Cent. Aussagen zum Montag sind angesichts der im Tagesverlauf stark schwankenden Spritpreise bisher noch kaum aussagekräftig.
Der bisherige Anstieg bei den Spritpreisen fiel dabei deutlich schwächer aus als bei Rohöl oder Heizöl, die jeweils deutlich zulegten. Dazu könnte beigetragen haben, dass der Spritpreis zuletzt im Vergleich zu Ölpreis und Dollarkurs bereits verhältnismäßig hoch war. Dennoch sei zu befürchten, dass die Preise noch weiter steigen würden, sagte ein Sprecher.
Der bisherige Anstieg bei den Spritpreisen fiel dabei deutlich schwächer aus als bei Rohöl oder Heizöl, die jeweils deutlich zulegten. Dazu könnte beigetragen haben, dass der Spritpreis zuletzt im Vergleich zu Ölpreis und Dollarkurs bereits verhältnismäßig hoch war. Dennoch sei zu befürchten, dass die Preise noch weiter steigen würden, sagte ein Sprecher.
Einen starken Anstieg verzeichnete zum Handelsauftakt am Montag der Preis für Erdgas. Zum Handelsauftakt sprang die Notierung für den richtungweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh). Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.
Öl wird deutlich teurer
Es kam wie erwartet: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent – und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
- Alles, was Sie über das Nadelöhr des Ölhandels wissen müssen, finden Sie hier.
- Und wie der Angriff auf Iran die Gas- und Spritpreise bewegt, erklären wir Ihnen hier.
Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten Satellitenaufnahme. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Aktienmärkte unter Druck
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge machen sich am deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt bemerkbar. Der Grund: die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen. An der Börse in Paris fielen die Kurse um 2,36 Prozent. In London lag der Index FTSE dagegen zunächst nur 0,93 Prozent im Minus. Auch der japanische Leitindex Nikkei schloss am Montag mit 1,3 Punkten im Minus. Japan ist als rohstoffarmes Land von Energieimporten besonders abhängig.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kuwait meldet mehrere abgestürzte US-Jets
Laut dem Verteidigungsministerium Kuwait sind »mehrere« US-Kampfflugzeuge im Land abgestürzt, alle Besatzungsmitglieder sollen überlebt haben. Zu den genauen Absturzursachen gab es bisher keine Informationen.
Bereits vor dieser Meldung kursierten in sozialen Medien mehrere Videos, die den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ F-15 oder F/A-18 in der Nähe eines US-Luftwaffenstützpunkts zeigen sollten. Am Heck der Maschine schien den Bildern zufolge ein Feuer ausgebrochen zu sein. Auf weiteren Videos war zu sehen, wie sich zwei Menschen rechtzeitig aus der fallenden Maschine befreiten. Maschinen der genannten Typen werden auch von Kuwaits Streitkräften geflogen.
Bereits vor dieser Meldung kursierten in sozialen Medien mehrere Videos, die den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ F-15 oder F/A-18 in der Nähe eines US-Luftwaffenstützpunkts zeigen sollten. Am Heck der Maschine schien den Bildern zufolge ein Feuer ausgebrochen zu sein. Auf weiteren Videos war zu sehen, wie sich zwei Menschen rechtzeitig aus der fallenden Maschine befreiten. Maschinen der genannten Typen werden auch von Kuwaits Streitkräften geflogen.
Foto: Social Media / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Angriff auf saudi-arabischen Ölkonzern – Raffinerie heruntergefahren
An der Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco im saudi-arabischen Ras Tanura ist nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff ein »kleines, isoliertes Feuer« ausgebrochen. Inzwischen sei es unter Kontrolle, berichtet Tala Ramadan, Journalistin der Nachrichtenagentur Reuters, unter Berufung auf weitere Quellen. Aramco – offiziell Saudi Arabian Oil Company – ist der staatlich dominierte Öl‑ und Gaskonzern Saudi-Arabiens und fungiert als nationale Ölgesellschaft des Königreichs. Aus Vorsichtgründen hat der Konzern die Anlage vorläufig heruntergefahren; die Lage gilt den Angaben zufolge als stabil.
Ras Tanura ist eines der zentralen Energiedrehkreuze des Landes: Die dortige Aramco‑Raffinerie gehört zu den größten der Region, der angeschlossene Hafen gilt als einer der wichtigsten Ölexportterminals weltweit. Entsprechend ist der Standort systemrelevant für die globale Energieversorgung.
Ras Tanura ist eines der zentralen Energiedrehkreuze des Landes: Die dortige Aramco‑Raffinerie gehört zu den größten der Region, der angeschlossene Hafen gilt als einer der wichtigsten Ölexportterminals weltweit. Entsprechend ist der Standort systemrelevant für die globale Energieversorgung.
Foto: UGC / Reuters
Für Saudi‑Arabien weckt der Vorfall vermutlich Erinnerungen an 2019, als Huthi‑Milizen mit Drohnen und Raketen zentrale Aramco‑Anlagen wie Abqaiq und Khurais trafen und zeitweise große Teile der saudi-arabischen Ölproduktion lahmlegten. Schon damals empfand sich Riad von seinem wichtigsten Sicherheitsgaranten, den USA, enttäuscht, weil Washington trotz massiver Schäden und klarer Schuldzuweisungen an Iran militärisch nicht reagierte. Das hat in der Führung in Riad ein tief sitzendes Misstrauen hinterlassen – und verstärkt heute den Wunsch, sich im Ernstfall auch ohne amerikanische Rückendeckung behaupten zu können.
Falls Iran Ölanlagen im großen Stil angreifen würde, wäre das eine massive Eskalation des Konflikts. Denn damit träfe Teheran direkt die Lebensader der Golfmonarchien.
Falls Iran Ölanlagen im großen Stil angreifen würde, wäre das eine massive Eskalation des Konflikts. Denn damit träfe Teheran direkt die Lebensader der Golfmonarchien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: Wie lange halten die USA den Krieg gegen Iran durch?
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in den dritten Tag, und noch immer hat sich US-Präsident Donald Trump außerhalb von Videobotschaften und sporadischen Interviews nicht umfassend öffentlich dazu geäußert. Auch von seinen wichtigsten Regierungsmitgliedern, von Vizepräsident JD Vance oder Verteidigungsminister Pete Hegseth, ist so gut wie nichts zu dem Krieg zu hören.
Dabei werden die Fragen lauter. Trump hat einen kurzen Einsatz versprochen, inzwischen spricht er allerdings bereits von vier Wochen. Und es scheint fraglich, ob es damit tatsächlich getan ist. Zwar haben die USA und Israel Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei und etliche weitere hochrangige Regimevertreter getötet, doch im Moment deutet wenig darauf hin, dass das Regime in Teheran schnell kollabiert.
Dabei werden die Fragen lauter. Trump hat einen kurzen Einsatz versprochen, inzwischen spricht er allerdings bereits von vier Wochen. Und es scheint fraglich, ob es damit tatsächlich getan ist. Zwar haben die USA und Israel Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei und etliche weitere hochrangige Regimevertreter getötet, doch im Moment deutet wenig darauf hin, dass das Regime in Teheran schnell kollabiert.
Im Gegenteil versucht die Führung in Teheran gerade, den Preis für den Krieg hochzutreiben, unter anderem, indem sie Verbündete der USA, etwa die Vereinigten Arabischen Emirate oder Kuwait, attackiert. Auch im Inneren wächst der Druck auf Trump. Laut Umfragen lehnt eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner den Einsatz ab. Ein weiterer, langer US-Krieg im Nahen Osten wäre für die Regierung wohl kaum durchzuhalten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Libanon meldet mindestens 31 Tote bei israelischen Angriffen
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden durch die israelischen Angriffe in der Nacht 31 Menschen getötet und 149 verletzt. Nach Raketenbeschuss durch die Hisbollah und ersten israelischen Gegenangriffen noch in der Nacht warnte die israelische Armee am Montagmorgen, dass sie ihre Angriffe im Libanon gegen die Hisbollah ausweiten wolle und die Kämpfe viele Tage andauern könnten.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam verurteilten die Raketenangriffe der libanesischen Miliz auf israelisches Territorium. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen. Traditionell war der libanesische Staat gegenüber der Hisbollah bisher aber vergleichsweise machtlos.
Foto: Wael Hamzeh / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Großbritannien will Bürger evakuieren
Großbritannien bereitet sich auf die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Nahen Osten vor. Schätzungsweise 300.000 Briten leben in der Region, sagte Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Mehr als 100.000 hätten ihre Anwesenheit registriert. Die Regierung prüfe jetzt verschiedene Lösungen, etwa eine Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen.
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hatte am Sonntag gesagt, man könne in der Region Gestrandete nicht ausfliegen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen.«
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hatte am Sonntag gesagt, man könne in der Region Gestrandete nicht ausfliegen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Analyse: Letztes Zucken der Hisbollah?
Am Sonntag hatte die Partei-Miliz Hisbollah »aus Loyalität zum Großen Anführer und als Unterstützung für die Islamische Republik Iran« in den südlichen Vororten Beiruts eine Demonstration abgehalten. Die Stimmung dort sei eher von Trauer und Niedergeschlagenheit als von Kampfeslust geprägt gewesen, sagt ein Besucher. In der Nacht auf Montag griff die Islamistengruppe dann doch Israel an. »Als Rache für das Blut des Obersten Führers der Muslime Ali Khamenei« habe man »eine Salve Präzisionsraketen und einen Schwarm Drohnen« auf das Nachbarland geschickt, hieß es in einer Erklärung der »Partei Gottes«.
Israel konnte den Angriff offenbar vollumfänglich abwehren. Am Morgen war die Vergeltung in Gang: Israelische Jets attackierten Ziele in vielen Teilen des Nachbarlands, besonders in den südlichen Vororten der Hauptstadt, Hochburg und Herzkammer der Hisbollah. Israels Armeechef Eyal Zamir erklärte, seine Truppe sei »auf viele lange Tage des Kampfes vorbereitet«.
Israel konnte den Angriff offenbar vollumfänglich abwehren. Am Morgen war die Vergeltung in Gang: Israelische Jets attackierten Ziele in vielen Teilen des Nachbarlands, besonders in den südlichen Vororten der Hauptstadt, Hochburg und Herzkammer der Hisbollah. Israels Armeechef Eyal Zamir erklärte, seine Truppe sei »auf viele lange Tage des Kampfes vorbereitet«.
Pro-iranische Hisbollah-Anhänger bei einer Kundgebung zum Tod Ali Khameneis. Foto: Marwan Naamani / dpa
Tatsächlich ist die Hisbollah längst keine ernsthafte Gefahr mehr für den jüdischen Staat: Israel hat die Miliz nach dem 7. Oktober 2023, als sie das Land ohne Anlass angegriffen hatte, regelrecht kleingemacht. Tausende Kämpfer und Kader getötet, die Führungsriege, allen voran Lichtgestalt Hassan Nasrallah, eliminiert, das einst sagenumwobene Raketenarsenal auf ein Minimum reduziert. Auch nach dem Waffenstillstand im Oktober 2024 konnte Israel nach Gutdünken im Nachbarland attackieren, schaltete dort weiter Kommandeure und Waffenlager aus, hält weiter einen Streifen Land an der Grenze besetzt.
Nun bekommt die israelische Armee den Anlass, die Reste der Hisbollah zu beseitigen. Aus dem Juwel in der Krone Irans, der iranischen »Achse des Widerstands«, ist eine Gruppe geworden, die Mühe hat, ihre eigenen Leute zu ernähren. Viele Schiiten wünschen sich Wiederaufbau statt Kampf, Wohlstand statt Waffen.
Auch die meisten anderen Libanesen, Christen, Sunniten wie Drusen, sind längst kriegsmüde. Libanons Präsident Joseph Aoun schrieb über den Hisbollah-Raketenbeschuss auf X, dass dies die Bemühungen der libanesischen Regierung untergrabe, »den Libanon von den gefährlichen militärischen Auseinandersetzungen in der Region fernzuhalten«. Die Nutzung des Landes als Plattform für Kriege, »die nichts mit uns zu tun haben, wird unser Heimatland erneut Gefahren aussetzen«. Dabei sei der Libanon immer noch damit beschäftigt, »die Wunden zu heilen«, die durch die letzte Eskalation zwischen der Hisbollah und Israel entstanden waren.
Die Menschen im Land hatten es geradezu genossen, während des Zwölftagekriegs zwischen Israel und Iran im vergangenen Juni zuschauen zu können. Sie wollen unter keinen Umständen nun erneut in einen Konflikt hineingezogen werden. Der Angriff der Hisbollah wird die Stellung der Gruppe im Land weiter untergraben. Offenbar konnte sie sich nach der Tötung Khameneis nicht dagegen wehren, zumindest symbolisch Vergeltung zu üben. Doch es könnte ihr letztes Zucken sein: Israel wird nun alles daransetzen, der Gruppe militärisch den Garaus zu machen; auch politisch dürfte die Hisbollah aus diesem Krieg nochmals deutlich geschwächt hervorgehen.
Nun bekommt die israelische Armee den Anlass, die Reste der Hisbollah zu beseitigen. Aus dem Juwel in der Krone Irans, der iranischen »Achse des Widerstands«, ist eine Gruppe geworden, die Mühe hat, ihre eigenen Leute zu ernähren. Viele Schiiten wünschen sich Wiederaufbau statt Kampf, Wohlstand statt Waffen.
Auch die meisten anderen Libanesen, Christen, Sunniten wie Drusen, sind längst kriegsmüde. Libanons Präsident Joseph Aoun schrieb über den Hisbollah-Raketenbeschuss auf X, dass dies die Bemühungen der libanesischen Regierung untergrabe, »den Libanon von den gefährlichen militärischen Auseinandersetzungen in der Region fernzuhalten«. Die Nutzung des Landes als Plattform für Kriege, »die nichts mit uns zu tun haben, wird unser Heimatland erneut Gefahren aussetzen«. Dabei sei der Libanon immer noch damit beschäftigt, »die Wunden zu heilen«, die durch die letzte Eskalation zwischen der Hisbollah und Israel entstanden waren.
Die Menschen im Land hatten es geradezu genossen, während des Zwölftagekriegs zwischen Israel und Iran im vergangenen Juni zuschauen zu können. Sie wollen unter keinen Umständen nun erneut in einen Konflikt hineingezogen werden. Der Angriff der Hisbollah wird die Stellung der Gruppe im Land weiter untergraben. Offenbar konnte sie sich nach der Tötung Khameneis nicht dagegen wehren, zumindest symbolisch Vergeltung zu üben. Doch es könnte ihr letztes Zucken sein: Israel wird nun alles daransetzen, der Gruppe militärisch den Garaus zu machen; auch politisch dürfte die Hisbollah aus diesem Krieg nochmals deutlich geschwächt hervorgehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran meldet Angriff auf Klinik
Die Angriffe Israels und der USA haben in der Hauptstadt Teheran eine Klinik beschädigt. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei bereits am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.
Laut dem staatlichen Rundfunk seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, darunter zwei weitere Krankenhäuser in Teheran. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz des humanitären Völkerrechts. Als zivile Einrichtungen dürfen sie nicht angegriffen werden.
Foto: UGC / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Warum Trump sich gerade jetzt zum Schlag gegen Iran entschied
Nach Wochen der Drohungen und Diplomatie greifen die USA das Regime in Teheran an. Vier Gründe könnten den Ausschlag für diesen Zeitpunkt gegeben haben, schreibt meine Kollegin Britta Kollenbroich.
Lesen Sie hier mehr.
Lesen Sie hier mehr.
Foto: Elizabeth Frantz / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rauch nahe der US-Botschaft in Kuwait
Augenzeugen schildern mehreren Medien zufolge, dass in der Nachbarschaft um die US-amerikanische Botschaft in Kuwait Rauch aufsteigt. Demnach seien Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz. Die Botschaft hatte US-Bürger zuvor vor weiteren Angriffen gewarnt. Sie sollten sich in ihrem eigenen Zuhause in Sicherheit bringen – auf der niedrigsten Etage und möglichst weit weg von Fenstern.
Foto: AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Zypern bestätigt Drohnenangriff auf britischen Luftwaffenstützpunkt
Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag Behörden zufolge von einer Drohne getroffen worden. Der Angriff habe begrenzten Schaden verursacht, aber keine Verletzten gefordert, teilten die zyprischen Behörden und das britische Verteidigungsministerium mit.
Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern (am 12. Januar 2024). Foto: Sgt Lee Goddard / UK Ministry of Defence / AP / dpa
Der Stützpunkt der britischen Royal Air Force erstreckt sich über eine weitläufige, quadratische Halbinsel an der Südspitze Zyperns. Großbritannien besitzt die Hoheitsrechte über zwei Militärbasen auf der östlichen Mittelmeerinsel, die Mitglied der Europäischen Union (EU) ist.
Am Morgen betonte Präsident Nikos Christodoulides, dass sich Zypern nicht an Militäreinsätzen beteiligen werde. »Ich möchte klarstellen: Unser Land beteiligt sich in keiner Weise an militärischen Operationen und hat auch nicht die Absicht, sich daran zu beteiligen«, erklärt Christodoulides in einer Stellungnahme.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
SPD warnt vor Massenflucht aus Iran
Die SPD im Bundestag hat angesichts der Eskalation im Nahen Osten davor gewarnt, dass viele Menschen nach Deutschland und Europa fliehen werden. »Jeder Nahostkrieg in der Geschichte hat große Fluchtbewegungen mit sich gebracht, Irak, Syrien, Libyen«, sagte der außenpolitischer Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, dem »Stern«. »Wir versuchen gerade, Migration nach Europa neu zu ordnen. Das wird jetzt schwerer.«
Es könne »Millionen von Menschen« geben, die nach Europa fliehen, sagte Ahmetovic. »Sind wir bereit für einen neuen ›Wir schaffen das‹-Moment? Ich glaube nicht«, fügte er hinzu.
Es sei gut, dass Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, der das Land an den Abgrund geführt habe, Geschichte ist, so der SPD-Politiker. »Aber bei aller Euphorie müssen wir auch die Gefahren im Blick behalten.« Was nach Khamenei komme, sei völlig unklar. »Ein Vielvölkerstaat mit 90 Millionen Menschen hat jetzt das Potenzial für einen Bürgerkrieg, die Region könnte in einen Flächenbrand geraten«, warnte Ahmetovic. Das hätte direkte Folgen für Deutschland und Europa.
Trump wolle mit dem Krieg auch China treffen, das Land zu einem Deal zwingen, sagte der SPD-Politiker. China sei der größte Abnehmer für Erdöl aus Iran. Davor habe Washington bereits den venezolanischen Öl-Markt für Peking verschlossen. »Wenn der Konflikt zwischen den USA und China sich nun weiter zuspitzt, werden wir das auch spüren«, warnte Ahmetovic. »Dass China handelspolitisch und in Wirtschaftsfragen mächtig ist und zuschlagen kann, haben wir zuletzt immer wieder gesehen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran lehnt Verhandlungen mit USA ab
Es sind deutliche Worte: Man werde nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln, erklärt Irans Sicherheitsratschef Ali Larijani kurz und knapp bei X. Der enge Vertraute des getöteten Ali Khamenei reagiert damit auf einen Bericht, wonach das Regime darum bemüht sei, die Verhandlungen mit den USA wieder aufzunehmen. In einem weiteren Post warf Larijani dem US-Präsidenten vor, die Region ins Chaos gestürzt zu haben.
Donald Trump hatte am Sonntagmorgen in einem Interview mit »The Atlantic« gesagt, dass die Führung in Teheran mit ihm sprechen wolle: »Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das früher tun sollen.« Das »Wall Street Journal« hatte berichtet, Larijani wolle die Atomgespräche wieder aufnehmen.
Donald Trump hatte am Sonntagmorgen in einem Interview mit »The Atlantic« gesagt, dass die Führung in Teheran mit ihm sprechen wolle: »Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das früher tun sollen.« Das »Wall Street Journal« hatte berichtet, Larijani wolle die Atomgespräche wieder aufnehmen.
Ali Larijani (im September 2025). Foto: Mohamed Azakir / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Militärstützpunkt auf Zypern
Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist Berichten zufolge in der Nacht von einer mutmaßlichen Drohne getroffen worden. Bei dem Vorfall auf dem Stützpunkt in der Nähe der Hafenstadt Limassol wurde niemand verletzt, wie unter anderem der Sender Sky News und die Nachrichtenagentur PA berichten. Sie berufen sich dabei auf Angaben aus dem britischen Verteidigungsministerium.
»Die Basis hat reagiert, um unsere Leute zu verteidigen«, hieß es demnach von der Behörde. Eine Bestätigung aus Zypern gibt es bisher nicht. Unklar ist zudem, wer die Drohne abgefeuert hatte.
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen Iran. Verteidigungsminister John Healey zufolge schießen britische Flugzeuge Drohnen und Raketen ab, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
»Die Basis hat reagiert, um unsere Leute zu verteidigen«, hieß es demnach von der Behörde. Eine Bestätigung aus Zypern gibt es bisher nicht. Unklar ist zudem, wer die Drohne abgefeuert hatte.
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen Iran. Verteidigungsminister John Healey zufolge schießen britische Flugzeuge Drohnen und Raketen ab, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel hat auf einen Angriff der Hisbollah reagiert – und greift nun seinerseits Ziele im Libanon an. Das israelische Militär rief Bewohnerinnen und Bewohner im Süden des Nachbarlandes zur Flucht auf. Die Bilder:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel meldet Angriff auf ranghohe Hisbollah-Mitglieder in Beirut
Die israelische Armee bombardiert weiterhin Ziele im nördlichen Nachbarland Libanon. Dabei hat sie eigenen Angaben zufolge in der Hauptstadt Beirut auch ranghohe Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz angegriffen. Ein weiterer wichtiger »Hisbollah-Terrorist« sei zudem im Süden des Libanon getroffen worden. »Die Hisbollah hat über Nacht eine Offensive gegen Israel gestartet und trägt die volle Verantwortung für jede Eskalation«, erklärte Israels Generalstabschef Eyal Zamir.
Eine Sprecherin der israelischen Armee forderte zudem die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 50 Orten im Südlibanon zur Flucht auf: Die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen, erklärte sie auf X. Die Menschen in den Orten sollten sich in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von Häusern entfernt. Solche Fluchtaufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin.
Eine Sprecherin der israelischen Armee forderte zudem die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 50 Orten im Südlibanon zur Flucht auf: Die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen, erklärte sie auf X. Die Menschen in den Orten sollten sich in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von Häusern entfernt. Solche Fluchtaufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin.
Israel und die Hisbollah-Miliz hatten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander geführt. Dann trat eine Waffenruhe in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus. Die Schiitenmiliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab. Beide Seiten werfen einander Verstöße gegen das Abkommen vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel bombardiert nach Hisbollah-Angriff Ziele im Libanon
Die israelische Armee attackiert derzeit das nördliche Nachbarland Libanon: Man habe damit begonnen, Stellungen der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im gesamten Libanon anzugreifen, teilte die Armee in der Nacht mit. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut.
Die israelischen Attacken sind eine Reaktion auf einen Angriff der Hisbollah: Die Miliz hatte nur kurz zuvor einen Raketenangriff auf Israel für sich reklamiert. Sie bezeichnete den Angriff als Vergeltungsmaßnahme für die Tötung Ali Khameneis. Die proiranische Hisbollah-Miliz hatte sich nach der Tötung von Irans Oberstem Führer solidarisch mit Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch offengelassen. Das hat sich nun geändert: Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die Schiitenmiliz Israel mit Raketen angegriffen hat.
Israel erklärte, man werde gegen die Entscheidung der Hisbollah, sich an den iranischen Gegenangriffen zu beteiligen, vorgehen und nicht zulassen, dass die Miliz eine Bedrohung für den Staat Israel darstellt.
Die israelischen Attacken sind eine Reaktion auf einen Angriff der Hisbollah: Die Miliz hatte nur kurz zuvor einen Raketenangriff auf Israel für sich reklamiert. Sie bezeichnete den Angriff als Vergeltungsmaßnahme für die Tötung Ali Khameneis. Die proiranische Hisbollah-Miliz hatte sich nach der Tötung von Irans Oberstem Führer solidarisch mit Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch offengelassen. Das hat sich nun geändert: Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die Schiitenmiliz Israel mit Raketen angegriffen hat.
Israel erklärte, man werde gegen die Entscheidung der Hisbollah, sich an den iranischen Gegenangriffen zu beteiligen, vorgehen und nicht zulassen, dass die Miliz eine Bedrohung für den Staat Israel darstellt.
- Die Hisbollah ist der wichtigste militärische Verbündete Irans. Die libanesische Expertin Hanin Ghaddar hat schon Mitte Januar im SPIEGEL-Interview erklärt, warum das Ende der Miliz nahen könnte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain – ein Toter, zwei Verletzte
Über Bahrain hat die Flugabwehr eine Rakete abgefangen. Trümmerteile davon stürzten auf ein Schiff – und lösten einen Brand aus. Bei dem Zwischenfall kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf bei X mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden demnach schwer verletzt. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht.
Iran greift im Rahmen seiner Gegenangriffe US-Verbündete und amerikanische Stellungen in der Region an. Bahrain ist unter anderem der Hauptsitz der US-Marine im Nahen Osten. Dort ist die sogenannte Fünfte Flotte der Marine beheimatet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
US-Militär setzt gegen Iran Tarnkappenbomber ein
Bisher gab es nur Medienberichte dazu, inzwischen hat das US-Militär es bestätigt: Bei den Angriffen auf iranische Ziele kommen auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 zum Einsatz. Sie griffen mit gut 900 Kilogramm schweren Bomben Irans besonders gut geschützte Einrichtungen für ballistische Raketen an, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) bei X mitteilte: »Kein Land sollte jemals Amerikas Entschlossenheit bezweifeln.«
Tarnkappenbomber über Missouri (im Juni 2025). Foto: David Smith / AP / dpa
Nur das US-Militär verfügt über die Tarnkappenbomber. Die Flugzeuge mit einer Reichweite von bis zu 9600 Kilometern sind regulär auf einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Missouri stationiert. Bei einem Einsatz über größere Distanzen müssen sie in der Luft betankt werden. Sie hatten im vergangenen Jahr bei US-Angriffen auf Teherans Atomanlagen massive bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57 auf unterirdische Ziele in Iran abgeworfen.
- Mehr über das extrem teure Kampfflugzeug – und wie es sich vor Feinden verbirgt – erfahren Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel meldet neue Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Luftwaffe setzt ihre Attacken gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt fort. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das »iranische Terrorregime im Herzen von Teheran« begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht mit. Weitere Details wurden nicht genannt.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Explosion in Teheran (am Sonntag). Foto: Uncredited / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Preise für Gold und Silber steigen
In den ersten Handelsminuten hat sich Gold deutlich verteuert: Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete im frühen Handel bis zu 5393 US-Dollar – und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Der Goldpreis nähert sich damit langsam wieder dem Rekordhoch von fast 5600 Dollar Ende Januar. Auch der Preis für Silber zog kräftig an: Eine Feinunze kostete im frühen Handel 95,74 US-Dollar, ein Plus von 2,1 Prozent.
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Öl wird deutlich teurer
Es kam wie erwartet: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent – und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
- Alles, was Sie über das Nadelöhr des Ölhandels wissen müssen, finden Sie hier.
- Und wie der Angriff auf Iran die Gas- und Spritpreise bewegt, erklären wir Ihnen hier.
Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten Satellitenaufnahme. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Armee meldet Angriff aus dem Libanon
In mehreren Gebieten im Norden Israels heulen die Sirenen, wie das Militär des Landes mitteilt: Man sei aus dem nördlichen Nachbarland Libanon beschossen worden. Um welche Geschosse genau es sich handelt – und von wo und von wem sie gestartet wurden – ist bisher nicht bekannt.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
- Mehr dazu, wie die Miliz zu Irans mächtigstem Außenposten wurde, erfahren Sie in diesem Video.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vereinigte Arabische Emirate: 152 iranische Raketen und 506 Drohnen abgewehrt
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat nach eigenen Angaben inzwischen 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen aus Iran abgewehrt. Das erklärte das Verteidigungsministerium bei X. Zudem seien 35 Drohnen abgestürzt, 13 Raketen seien ins Wasser gefallen. Zwei Marschflugkörper wurden den Angaben zufolge abgefangen und zerstört.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump in Videobotschaft: Angriffe werden fortgesetzt, bis alle Kriegsziele erreicht sind
US-Präsident Donald Trump hat sich mit einer sechs Minuten langen Videoansprache zu Wort gemeldet. »Die Kampfhandlungen werden derzeit mit voller Kraft fortgesetzt und werden so lange andauern, bis alle unsere Ziele erfüllt sind«, sagte er dabei. Ein Iran mit weitreichenden Raketen und Atomwaffen stelle eine ernsthafte Bedrohung für jeden Amerikaner dar, so Trump. »Wir können nicht zulassen, dass eine Nation, die terroristische Armeen aufstellt, solche Waffen besitzt.«
Trump rief die Revolutionswächter in Iran erneut dazu auf, die Waffen niederzulegen. Zudem appellierte er an alle »iranischen Patrioten«, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Land wieder an sich zu reißen. Es sei nun an ihnen, sagte Trump. »Aber wir werden da sein, um zu helfen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wadephul hofft immer noch auf Abkommen mit Teheraner Führung
Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt noch immer an die Möglichkeit eines Abkommens mit dem iranischen Regime. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten an einer Verhandlungslösung gearbeitet, sagt Wadephul in der ARD-Sendung »Caren Miosga«. Jedoch: »Das ist bisher nicht erfolgreich gewesen«, räumt Wadephul ein und fügt hinzu: »Ich hoffe immer noch, dass das gelingen kann, dass das iranische Regime versteht, dass es auf die Nuklearwaffe verzichten muss, auf ballistische Raketen.«
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Starmer: USA dürfen UK-Militärstützpunkte nutzen
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat eine Videobotschaft auf X veröffentlicht. Darin kündigte er an, dass Großbritannien den USA erlauben werde, von britischen Militärstützpunkten Verteidigungsmaßnahmen auszuführen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Für Israel existiert die Führungsspitze der »Achse des Terrors« nicht mehr
Israel hat nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 einen Feldzug gegen die Hamas, die Hisbollah, die Huthis und Irans Führungselite begonnen. Nun meldet die Armee Vollzug – mit einer beispiellosen Liste gezielter Tötungen.
Getöteter Ali Khamenei. Foto: Khamenei.ir / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Deutschland droht Iran mit »notwendigen Maßnahmen«
Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die Gruppe der sogenannten E3, haben am Abend eine gemeinsame Erklärung zur Eskalation in Nahost veröffentlicht. Darin bekennen sich die drei Staaten dazu, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
In der Erklärung heißt es, etwas sperrig formuliert, weiter: »Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit Irans, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.« Dazu werde man auch mit den USA und den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten. Iran habe diesen Schritt mit seinen »wahllosen und unverhältnismäßigen« Raketenangriffen notwendig gemacht, so die E3 weiter.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mindestens sechs Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Jerusalem
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump: Vier-Wochen-Plan für Angriffe gegen Iran
US-Präsident Donald Trump hat der britischen Boulevardzeitung »Daily Mail« in einem Telefoninterview gesagt, dass die drei während des Militärschlags gegen Iran getöteten US-Soldaten noch nicht identifiziert seien. »Das sind großartige Menschen«, sagte Trump. »Wir rechnen leider damit, dass so etwas passieren kann. Es könnte immer wieder passieren.«
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
US-Navy-Angehörige bereiten auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford die Operation »Epischer Zorn« vor. Foto: U.S. Navy / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Liebe Leserinnen und Leser,
der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mit Material der Agenturen







