Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen
- Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, unter anderem in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs
- US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt, er wolle die Militäroperation nach dem Prinzip »America First« fertigstellen. Einen Zeitrahmen wollte er nicht nennen – anders als Trump, der die Angriffe in einem Interview auf »etwa vier Wochen« angesetzt hatte. Derweil legt der US-Präsident nach: Die große Welle der Angriffe komme erst noch. Er nannte Irans Atomprogramm als Grund für die Angriffe
- Die Bundesregierung will, anders als zunächst angekündigt, nun doch gestrandete Touristen ausfliegen – allerdings nur vulnerable Gruppen, etwa Kranke, Kinder oder Schwangere
- In Kuwait sind mehrere US-Kampfjets im friendly fire abgestürzt. Die Besatzung hat überlebt
- Die proiranische Hisbollah-Miliz greift in die Kämpfe ein und attackiert Israel. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen im Libanon
- Nato-Generalsekretär Mark Rutte fordert die europäischen Alliierten auf, die USA und Israel im Irankrieg zu unterstützen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigt an, das Atomarsenal aufzustocken
Mehr Hintergrund und Analyse
- Warum gerade jetzt? Donald Trump hat wochenlang damit gedroht, Iran anzugreifen. Vier Gründe könnten den Ausschlag für diesen Zeitpunkt gegeben haben
- Anschlagsrisiko, neue Gefahren für die Bundeswehr, Futter für Populisten: Das sind die größten Risiken für Deutschland in der Irankrise.
- Zum Tod von Ali Khamenei: Er führte sein Regime in den Abgrund und setzte die Zukunft seines Landes aufs Spiel. Wer war dieser Mann?
- Das droht jetzt in Iran: Ajatollah Ali Khamenei ist getötet worden. Wie geht es jetzt mit dem Regime weiter? Vier Szenarien sind denkbar
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht: Hier mehr zu den möglichen Kriegszielen von Israels Premier Netanyahu
- Die Golfstaaten standen für Luxus. Jetzt sind sie ein Angriffsziel: Erstmals trifft ein iranischer Vergeltungsschlag nicht nur US-Stützpunkte, sondern die glänzenden Aushängeschilder der Golfmonarchien: Flughäfen, Hotels, Hochhäuser. Wie werden die Araber darauf reagieren?
- Der Kanzler als Zuschauer: Mitten im Krieg reist Friedrich Merz nach Washington zu einem Treffen mit Donald Trump. Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten
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Jakob Hallmann
Newsdesk

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Montag geht zu Ende – und damit auch dieser Liveblog. Wir berichten selbstverständlich weiter über die Eskalation in Nahost: aus unserem Hamburger Newsroom und den Büros unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten weltweit. Hier geht es zum nächsten Liveblog.
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Jakob Hallmann
Newsdesk

Zahl getöteter US-Einsatzkräfte steigt auf sechs
Streitkräfte der USA haben eigenen Angaben zufolge die Überreste zweier vermisster Soldaten aus einer Einrichtung geborgen, die während der ersten Angriffe Irans in der Region getroffen worden sei. Das teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. Damit sind nun seit Beginn des Militäreinsatzes gegen Iran insgesamt sechs US-Einsatzkräfte ums Leben gekommen.
Wie das US-Kommando weiter mitteilte, dauern die Kämpfe in der Region an. Die Identität der Gefallenen werde nach der Benachrichtigung der Angehörigen noch 24 Stunden lang zurückgehalten.
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Jakob Hallmann
Newsdesk

Weltkulturerbe in Teheran offenbar bei US-israelischen Angriffen beschädigt
Der Golestan-Palast in Teheran ist iranischen Medienberichten zufolge bei einem Angriff auf den Arag-Platz am Sonntagabend von Druckwellen getroffen worden. Fenster, Türen und Spiegel seien beschädigt worden. Das meldeten die Nachrichtenagenturen Isna und Mehr am Montag.
Die Unesco äußerte ihre »Besorgnis über den Schutz der Kulturerbestätten angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten«. Weiter erklärte die Organisation, sie habe »allen betroffenen Parteien die geografischen Koordinaten der Stätten auf der Welterbeliste sowie der Stätten von nationaler Bedeutung mitgeteilt, um mögliche Schäden zu vermeiden«.
Die Unesco äußerte ihre »Besorgnis über den Schutz der Kulturerbestätten angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten«. Weiter erklärte die Organisation, sie habe »allen betroffenen Parteien die geografischen Koordinaten der Stätten auf der Welterbeliste sowie der Stätten von nationaler Bedeutung mitgeteilt, um mögliche Schäden zu vermeiden«.
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US-Militär: Iran hat keine Schiffe mehr im Golf von Oman
Die iranische Führung hat nach Angaben des US-Militärs keine Schiffe mehr im Golf von Oman. Vor zwei Tagen seien es noch elf Schiffe gewesen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando im Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.
»Das iranische Regime hat jahrzehntelang die internationale Schifffahrt im Golf von Oman schikaniert und angegriffen. Diese Zeiten sind vorbei«, hieß es dort. US-Streitkräfte würden die Freiheit der Seeschifffahrt weiterhin verteidigen.
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die Zerstörung der iranischen Marine als eines ihrer Kriegsziele benannt.
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die Zerstörung der iranischen Marine als eines ihrer Kriegsziele benannt.
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Irankrieg unter US-Amerikanern womöglich wenig populär
Die »Washington Post« hat in einer Blitzumfrage am Sonntag etwa Tausend US-Amerikaner befragt, wie sie zu den von Donald Trump angeordneten Angriffen auf Iran stehen. Demnach lehnen 52 Prozent der Befragten die Angriffe ab, während 39 Prozent diese befürworten.
Außerdem gehen offenbar die Wahrnehmungen zu Trumps Agenda auseinander. Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass die US-Regierung ihre Ziele nicht klar kommuniziert habe.
Gespalten sind die Befragten angesichts der Frage, ob der Angriff zur »langfristigen Sicherheit« der USA beitragen werde. Ebenso unentschlossen zeigt sich das Bild hinsichtlich der Auswirkungen auf die Iranerinnen und Iraner.
Außerdem gehen offenbar die Wahrnehmungen zu Trumps Agenda auseinander. Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass die US-Regierung ihre Ziele nicht klar kommuniziert habe.
Gespalten sind die Befragten angesichts der Frage, ob der Angriff zur »langfristigen Sicherheit« der USA beitragen werde. Ebenso unentschlossen zeigt sich das Bild hinsichtlich der Auswirkungen auf die Iranerinnen und Iraner.
Ein Mann arbeitet in Teheran inmitten von Trümmern einer Polizeistation. Foto: Majid Asgaripour / WANA / REUTERS
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Kuwaits Armee meldet Todesopfer
Das Militär des Golfstaats Kuwait hat das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region gemeldet. Ein Marinesoldat sei heute im Dienst bei einem »Militäreinsatz« ums Leben gekommen, teilte der Generalstabschef der kuwaitischen Armee mit. Details dazu, wo und wie genau der Soldat ums Leben kam, wurden nicht genannt.
Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen in Iran greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an, darunter zivile Ziele und auch Stützpunkte des US-Militärs. In Kuwait kam es bereits zu mehreren Angriffen, bei denen mindestens ein Mensch getötet und Dutzende weitere verletzt wurden. Am Montagmorgen stürzten in Kuwait mehrere US-Militärflugzeuge durch sogenanntes »friendly fire«, also versehentlichen Beschuss, ab. Die Besatzungen der Jets überlebten.
Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen in Iran greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an, darunter zivile Ziele und auch Stützpunkte des US-Militärs. In Kuwait kam es bereits zu mehreren Angriffen, bei denen mindestens ein Mensch getötet und Dutzende weitere verletzt wurden. Am Montagmorgen stürzten in Kuwait mehrere US-Militärflugzeuge durch sogenanntes »friendly fire«, also versehentlichen Beschuss, ab. Die Besatzungen der Jets überlebten.
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Warnung von ehemaligem US-Regierungsbeamten: »Anleitung zu einem Blutbad«
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in den vierten Tag und US-Präsident Donald Trump schraubt zumindest die Rhetorik immer weiter hoch. »Das US-Militär mache Iran schon jetzt ›fertig‹ – aber die ›große Welle‹ stehe noch bevor, sagte er dem Sender CNN. »Wir prügeln den Dreck aus ihnen raus.«
Zugleich ist nach wie vor unklar, was genau Trumps Kriegsziel ist und wie er es erreichen will. Die Regierung in Washington macht dazu unterschiedliche Angaben, zuletzt wollte Trump selbst den Einsatz von Bodentruppen nicht mehr ausschließen.
Daniel Benjamin, der Präsident der American Academy in Berlin, sieht Parallelen zum Irakkrieg der Bush-Regierung. »Der Angriff auf Iran ist ein schicksalhafter Schritt, und es ist sehr schwer, darauf zu vertrauen, dass das gut ausgehen wird. Tatsächlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie es schlecht ausgehen könnte. Trump scheint kein Gespür für die grundlegende Unvorhersehbarkeit von Kriegen zu haben.«
Benjamin hat unter anderem für die Clinton- und Obama-Regierung zu außen- und sicherheitspolitischen Themen gearbeitet. Er hält einen raschen Machtwechsel in Iran für unwahrscheinlich. »Hier wird viel mit magischem Denken gearbeitet. Die Revolutionswächter, die Basij und alle anderen Anhänger des Regimes sind bis an die Zähne bewaffnet. Sie haben gezeigt, dass sie bereit sind, Iraner zu töten. Die Gegner des Regimes sind unorganisiert und unbewaffnet. Vielleicht geschieht ja ein Wunder, aber im Moment sieht es eher nach der Anleitung zu einem Blutbad aus.«
Daniel Benjamin 2021 in Berlin. Foto: Gerald Matzka / Getty Images
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Iranische Revolutionswächter bekennen sich zu Angriff auf Tanker
Die iranischen Revolutionswächter haben nach eigenen Angaben einen Öltanker in der Straße von Hormus angegriffen. »Der Tanker ›Athe Nova‹, einer von amerikanischen Verbündeten in der Straße von Hormus, brennt weiterhin, nachdem er von zwei Drohnen getroffen wurde«, erklärten die Revolutionswächter. Laut iranischen Medienberichten wurde das Schiff, das unter der Flagge von Honduras fährt, von zwei Drohnen getroffen.
Die iranischen Revolutionswächter hatten am Samstag nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran die Sperrung der Meerenge verkündet, die als Nadelöhr für den globalen Schiffsverkehr gilt.
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Leseempfehlung: Was der Name »Epic Fury« über Trumps Sicht auf den Krieg verrät
»Killer«, »Rolling Thunder«, »Desert Storm«: Mit dem martialischen Namen für seinen Angriff auf Iran setzt Donald Trump eine fragwürdige Tradition der US-Militärgeschichte fort. So mancher Begriff wurde zum PR-Debakel. Lesen Sie hier die Analyse unseres Kollegen Martin Pfaffenzeller.
Foto: Mohsen Ganji / AP / dpa
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EU kündigt Energie-Krisenstab an
Der Irankrieg hat für einen deutlichen Anstieg der Energiepreise gesorgt. Zur Vorbereitung auf mögliche Notlagen hat die Europäische Kommission nun einen Energie-Krisenstab mit den Mitgliedstaaten einberufen. Das teilte die EU-Kommission von Ursula von der Leyen nach einer Sondersitzung in Brüssel mit. Der Krisenstab könnte mögliche Reaktionen auf rasant steigende Öl-, Sprit- und Gaspreise planen.
Zudem intensiviert die EU nach eigenen Angaben die Beobachtung von Risiken durch Verkehrsunterbrechungen, insbesondere rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer. Mit Fluggesellschaften, Reedereien und nationalen Behörden soll es eine verstärkte Koordinierung geben.
Zudem intensiviert die EU nach eigenen Angaben die Beobachtung von Risiken durch Verkehrsunterbrechungen, insbesondere rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer. Mit Fluggesellschaften, Reedereien und nationalen Behörden soll es eine verstärkte Koordinierung geben.
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Video-Empfehlung: SPIEGEL-Shortcut zum Irankrieg
»Die Frage ist jetzt: Wer kann länger durchhalten?«: Donald Trump stellt Irans Bevölkerung einen Regimewechsel in Aussicht, er beschwört eine historische Chance. Doch das Mullah-System gibt bislang nicht nach – und macht Israel und die USA mit seinen Gegenangriffen nervös. Sehen Sie hier das Shortcut-Video mit unseren Kollegen Maximilian Popp und Maximilian Sepp.
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Weitere Angriffe durch Israel im Libanon
Das israelische Militär hat erneut in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Mindestens sechs Einschläge waren über Beirut zu hören, wie Reporterinnen der Nachrichtenagentur dpa meldeten. Nach ersten Berichten lokaler Medien wurde ein Gebäude in direkter Nähe des proiranischen Fernsehsenders Al-Majadin getroffen. In der Gegend befindet sich auch die iranische Botschaft.
Die israelische Armee teilte mit, auf ein weiteres hochrangiges Mitglied der Hisbollah gezielt zu haben. Das Militär erklärte darüber hinaus, auch im Südlibanon mehr als 70 Einrichtungen der Hisbollah angegriffen zu haben. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht. Auch zu Opferzahlen im Libanon gab es zunächst keine offiziellen Angaben.
Die israelische Armee teilte mit, auf ein weiteres hochrangiges Mitglied der Hisbollah gezielt zu haben. Das Militär erklärte darüber hinaus, auch im Südlibanon mehr als 70 Einrichtungen der Hisbollah angegriffen zu haben. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht. Auch zu Opferzahlen im Libanon gab es zunächst keine offiziellen Angaben.
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Nato-Chef Rutte fordert Unterstützung für USA und Israel
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die europäischen Alliierten aufgefordert, die USA und Israel im Irankrieg zu unterstützen. Das Vorgehen gegen Iran sei auch für die Sicherheit in Europa entscheidend, sagte Rutte in einem Interview des ARD-Studios Brüssel. »Das bedeutet: Wo immer wir helfen können, müssen wir helfen.«
Rutte erläuterte, dass die Verbündeten das Geschehen auch ohne direkte Beteiligung an den Militäroperationen durch Logistik und Zugang unterstützen könnten. Entsprechende Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in diese Richtung halte er für außerordentlich wichtig, sagte Rutte.
Der Nato-Chef machte zudem klar, dass er die Angriffe auf Iran uneingeschränkt gutheißt. »Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun«, sagte er und verwies auf die Militärschläge gegen das iranische Atom- und Raketenprogramm sowie die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Khamenei.
Rutte erläuterte, dass die Verbündeten das Geschehen auch ohne direkte Beteiligung an den Militäroperationen durch Logistik und Zugang unterstützen könnten. Entsprechende Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in diese Richtung halte er für außerordentlich wichtig, sagte Rutte.
Der Nato-Chef machte zudem klar, dass er die Angriffe auf Iran uneingeschränkt gutheißt. »Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun«, sagte er und verwies auf die Militärschläge gegen das iranische Atom- und Raketenprogramm sowie die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Khamenei.
Foto: Michael Probst / AP
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Dax schließt mit Minus
Der Irankrieg hat den deutschen Aktienmarkt heute spürbar belastet. Der Leitindex Dax ging mit 24.638 Punkten aus dem Handel, das entspricht einem Minus von rund 2,56 Prozent. Vor allem Aktien der Reise- und Touristikbranche standen unter Druck – so ging es für die Lufthansa-Aktie etwa um rund 5 Prozent abwärts. Mehr über die Folgen des Konflikts für Anlegerinnen und Anleger können Sie hier nachlesen.
Handelssaal in Frankfurt am Main: Der Dax und internationale Börsenindizes geben leicht nach. Foto: Andreas Arnold / dpa / picture alliance
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Trump nennt Irans Atomprogramm als Grund für Angriffe
US-Präsident Donald Trump soll im East Room des Weißen Hauses Ehrenmedaillen an Veteranen, die in Vietnam und Afghanistan gekämpft haben, verleihen. Doch dort spricht er zunächst über die Angriffe auf Iran.
Iran habe die Warnungen der USA ignoriert, weiter am Atomprogramm zu arbeiten. »Sie hätten bald Waffen gehabt, die die USA erreicht hätten«, so Trump. Das sei für die USA inakzeptabel. Daher würden weitere Angriffe ausgeführt. Ziel sei es, das iranische Atomprogramm zu zerstören.
Berichte von US-Geheimdienste widersprechen den Aussagen. Sie gehen davon aus, dass es Jahre gedauert hätte, bis Iran Atomwaffen von der Reichweite entwickelt habe.
Trump dankt den bisher vier gefallenen US-Soldaten und wiederholt den Zeitrahmen von vier Wochen für die US-Angriffe auf Iran.
Dann schweift er ab und spricht über den neuen Ballsaal im Weißen Haus und geht zur danach zur Ehrung für die Veteranen über.
Iran habe die Warnungen der USA ignoriert, weiter am Atomprogramm zu arbeiten. »Sie hätten bald Waffen gehabt, die die USA erreicht hätten«, so Trump. Das sei für die USA inakzeptabel. Daher würden weitere Angriffe ausgeführt. Ziel sei es, das iranische Atomprogramm zu zerstören.
Berichte von US-Geheimdienste widersprechen den Aussagen. Sie gehen davon aus, dass es Jahre gedauert hätte, bis Iran Atomwaffen von der Reichweite entwickelt habe.
Trump dankt den bisher vier gefallenen US-Soldaten und wiederholt den Zeitrahmen von vier Wochen für die US-Angriffe auf Iran.
Dann schweift er ab und spricht über den neuen Ballsaal im Weißen Haus und geht zur danach zur Ehrung für die Veteranen über.
Foto: SAUL LOEB / AFP
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Leseempfehlung: Russland könnte zum Gewinner des Irankriegs werden
Wenn das Regime in Teheran fällt, verliert Russland einen seiner wichtigsten Verbündeten. Trotzdem machen in Moskau auch Jubelmeldungen die Runde. Die Hoffnung: steigende Einnahmen. Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Benjamin Bidder.
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Auftritt Ende Februar in Moskau. Foto: Pavel Bednyakov / EPA
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Trump schließt Bodentruppen in Iran nicht aus
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte bei einer Pressekonferenz, es solle keine US-Soldaten auf iranischem Boden geben; wenig später sagte er allerdings beim selben Statement, keine Option werde in diesem Krieg ausgeschlossen. Nun hat sich US-Präsident Donald Präsident Trump zu der Frage geäußert. Der »New York Post« sagte Trump: »Ich habe keine Angst vor Bodentruppen – jeder Präsident sagt: ›Es wird keine Bodentruppen geben.‹ Ich sage das nicht.« Und weiter: »Ich sage: ›Wahrscheinlich brauchen wir sie nicht‹.« Ausschließen wolle er den Einsatz von Bodentruppen jedoch nicht, »falls es nötig wird«.
Zu CNN sagte Trump über die Angriffe gegen Iran: »Wir haben noch nicht einmal angefangen, ihnen richtig einzuheizen, die große Welle ist noch gar nicht gekommen. Die große Welle kommt bald.«
Zu CNN sagte Trump über die Angriffe gegen Iran: »Wir haben noch nicht einmal angefangen, ihnen richtig einzuheizen, die große Welle ist noch gar nicht gekommen. Die große Welle kommt bald.«
Foto: Mark Schiefelbein / AP / dpa
Hegseth widerspricht sich selbst – und Trump
Bei Nachfragen zu seiner Pressekonferenz widerspricht US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sowohl sich selbst als auch Präsident Trump. Kurz nachdem Hegseth sagte, es werde keine US-Soldaten auf iranischem Boden geben, sagt er, keine Option würde in diesem Krieg ausgeschlossen werden: »Wir kämpfen, um zu gewinnen.«
US-Präsident Trump hatte am Sonntag zur britischen »Daily Mail« gesagt, dass die Operation auf vier Wochen ausgelegt sei. Hegseth sagte nun, er würde nie ein Zeitfenster nennen – rudert dann aber zurück und sagt, Trump habe natürlich jedes Recht, dies zu tun.
US-Präsident Trump hatte am Sonntag zur britischen »Daily Mail« gesagt, dass die Operation auf vier Wochen ausgelegt sei. Hegseth sagte nun, er würde nie ein Zeitfenster nennen – rudert dann aber zurück und sagt, Trump habe natürlich jedes Recht, dies zu tun.
Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP
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Starmer kontert Trumps Kritik und verteidigt britische Zurückhaltung
Der britische Premierminister Keir Starmer hat nach der deutlichen Kritik von US-Präsident Donald Trump sein Vorgehen im Iran-Konflikt verteidigt. Er halte weiter an seiner Entscheidung fest, die ersten gemeinsamen Angriffe der USA und Israels gegen Iran nicht unterstützt zu haben, so Starmer.
Bei dem Streit geht es um die Nutzung des britischen Stützpunktes Diego Garcia im Indischen Ozean. Der Nutzung dieser Militärbasis für Angriffe auf Iran hatte Starmer zunächst eine Absage erteilt. Grund dafür war offenbar die Berufung auf das Völkerrecht. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung von Stützpunkten – allerdings in begrenztem Umfang und nur für Schläge gegen Raketen-Anlagen.
Bei dem Streit geht es um die Nutzung des britischen Stützpunktes Diego Garcia im Indischen Ozean. Der Nutzung dieser Militärbasis für Angriffe auf Iran hatte Starmer zunächst eine Absage erteilt. Grund dafür war offenbar die Berufung auf das Völkerrecht. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung von Stützpunkten – allerdings in begrenztem Umfang und nur für Schläge gegen Raketen-Anlagen.
»Präsident Trump hat seine Ablehnung gegenüber unserer Entscheidung zum Ausdruck gebracht, uns nicht an den ersten Angriffen zu beteiligen«, sagte Starmer, nachdem Trump ihn dafür kritisiert hatte, dass er »zu lange« gebraucht habe, um den USA die Nutzung von Luftwaffenstützpunkten zu gestatten. »Aber es ist meine Pflicht, zu beurteilen, was im nationalen Interesse Großbritanniens liegt. Das habe ich getan, und dazu stehe ich.«
Starmer äußerte Zweifel, dass Luftschläge ohne Bodentruppen reichen, um die iranische Führungsebene zu beseitigen. »Diese Regierung glaubt nicht an einen Regimewechsel aus der Luft«, sagte er. Militärische Aktionen bräuchten eine legale Basis und einen durchdachten Plan sowie erreichbare Ziele. Deshalb habe er die Entscheidung getroffen, sich nicht am Angriff der USA und Israels zu beteiligen.
Starmer äußerte Zweifel, dass Luftschläge ohne Bodentruppen reichen, um die iranische Führungsebene zu beseitigen. »Diese Regierung glaubt nicht an einen Regimewechsel aus der Luft«, sagte er. Militärische Aktionen bräuchten eine legale Basis und einen durchdachten Plan sowie erreichbare Ziele. Deshalb habe er die Entscheidung getroffen, sich nicht am Angriff der USA und Israels zu beteiligen.
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Katar: Luftwaffe hat iranische Jets abgeschossen
Katars Luftwaffe hat Angaben des katarischen Verteidigungsministeriums zufolge zwei iranische Militärflugzeuge abgeschossen.
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Finanzminister Klingbeil: »Beobachten Risiken für die Märkte genau«
Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat angekündgit, die Risiken für Märkte, Handel und Wirtschaft wegen des Kriegs im Nahen Osten eng zu verfolgen. »Wir beobachten die Risiken für die internationalen Finanzmärkte, für Handel und Wirtschaft sehr genau«, sagte Klingbeil dem SPIEGEL. »Wir stehen dazu in permanentem Kontakt mit unseren europäischen Partnern und den Finanzinstitutionen.«
Klingbeil mahnte eine schnelle Rückkehr zu ernsthaften Verhandlungen an, mit dem Ziel einer dauerhaften Abkehr Irans von seinem Nuklear- und Raketenprogramm sowie von seiner destabilisierenden Rolle in der Region. »Es geht jetzt darum, einen Flächenbrand durch die maßlosen Vergeltungsschläge des iranischen Regimes zu verhindern. Die Zivilbevölkerung in der gesamten Region muss geschützt werden.«
Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Foto: Andreas Gora / IMAGO
Für den Fall eines Zusammenbruchs des iranischen Regimes verlangte Klingbeil, dass die Menschen in Iran frei über eine neue Regierung entscheiden können. »Für uns ist klar: Das iranische Volk hat das Recht, über seine Zukunft selbst zu bestimmen, wenn die Terrorherrschaft des Mullah-Regimes zu Ende geht.«
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Emirates will erste Passagiere aus Dubai ausfliegen
Die Fluggesellschaft Emirates kündigt nach der tagelangen Schließung des Internationalen Flughafens von Dubai an, wieder den Betrieb aufzunehmen.
»Emirates wird ab dem Abend des 2. März eine begrenzte Anzahl von Flügen aufnehmen«, teilte die Fluglinie mit. »Wir berücksichtigen vorrangig Kunden mit früheren Buchungen. Diejenigen, die auf diese begrenzten Flüge umgebucht wurden, werden direkt von Emirates kontaktiert. Bitte begeben Sie sich nicht zum Flughafen, es sei denn, Sie wurden benachrichtigt. Alle anderen Flüge bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt.«
Zurzeit sind zehntausende Passagiere von Emirates und anderen Golf-Airlines wie Etihad oder Qatar Airways wegen der Sperrung von Lufträumen und Schließung mehrerer Flughäfen an den Drehkreuzen Dubai, Abu Dhabi oder Doha gestrandet. Unter ihnen sind auch zahlreiche Umsteigepassagiere, die auf den Routen von Europa nach Asien oder Afrika unterwegs waren. Am Samstag hatte es Einschläge in den Flughäfen von Abu Dhabi und Dubai (DXB) gegeben; dabei war in Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen.
»Emirates wird ab dem Abend des 2. März eine begrenzte Anzahl von Flügen aufnehmen«, teilte die Fluglinie mit. »Wir berücksichtigen vorrangig Kunden mit früheren Buchungen. Diejenigen, die auf diese begrenzten Flüge umgebucht wurden, werden direkt von Emirates kontaktiert. Bitte begeben Sie sich nicht zum Flughafen, es sei denn, Sie wurden benachrichtigt. Alle anderen Flüge bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt.«
Zurzeit sind zehntausende Passagiere von Emirates und anderen Golf-Airlines wie Etihad oder Qatar Airways wegen der Sperrung von Lufträumen und Schließung mehrerer Flughäfen an den Drehkreuzen Dubai, Abu Dhabi oder Doha gestrandet. Unter ihnen sind auch zahlreiche Umsteigepassagiere, die auf den Routen von Europa nach Asien oder Afrika unterwegs waren. Am Samstag hatte es Einschläge in den Flughäfen von Abu Dhabi und Dubai (DXB) gegeben; dabei war in Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen.
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Leseempfehlung: Vielleicht tut Donald Trump dieses Mal genau das Richtige
Viele Experten und Journalisten kritisieren die Angriffe auf das Regime in Teheran und arbeiten sich an den fragwürdigen Motiven des US-Präsidenten ab. Dabei gibt es Gründe, sich mit den Iranerinnen und Iranern zu freuen, findet meine Kollegin Katrin Elger. Ihren Kommentar lesen Sie hier.
Jubelnde Exiliraner in Berlin: Mutig gegen den Unrechtsstaat . Foto: Nadja Wohlleben / REUTERS
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Revolutionsgardist neuer Interims-Verteidigungsminister
Ein General der iranischen Revolutionsgarden, Madschid Ebnelresa, ist zum Interims-Verteidigungsminister ernannt worden, nachdem der bisherige Minister bei US-israelischen Angriffen getötet worden war. Ebnelresa übernehme das Amt auf Anordnung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, erklärte ein Sprecher des Präsidenten bei X.
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Italien evakuiert Staatsbürger via Chartermaschinen aus Nahost
Deutschland plant vorerst keine größeren Rückholaktionen für in Nahost gestrandete Deutsche – außer, sie sind Teil von besonders vulnerablen Gruppen (mehr dazu lesen Sie unten). Italien dagegen hat bereits mit der Evakuierung von Staatsangehörigen begonnen: Ein Charterflug mit 127 Italienern an Bord startete von der omanischen Hauptstadt Maskat in Richtung Heimat, wie das Außenministerium in Rom mitteilte. Die Menschen saßen demnach im Oman fest oder waren zuvor mit Unterstützung der italienischen Behörden aus Dubai dorthin gebracht worden.
Dem Außenministerium in Rom zufolge arbeiten Botschaften und Konsulate in der Golfregion daran, weitere Landsleute zu noch erreichbaren Flughäfen zu bringen. Nach Angaben von Minister Antonio Tajani halten sich Zehntausende Italiener – ob als Urlauber oder in den Ländern ansässig – derzeit in der Golfregion auf. Bis zu einer Ausreise sollten sie sich in Sicherheit bringen. Gleichzeitig habe sein Land Hilfsgesuche von Golfstaaten erhalten, die in den Konflikt zwischen Iran auf der einen und Israel und USA auf der anderen Seite hineingeraten seien, sagte Tajani. Bei den Anfragen habe es sich um Bitten um Unterstützung im Bereich von Hilfsgüter- und Versorgungslogistik gehandelt. Verteidigungsminister Guido Crosetto sagte, die Staaten hätten auch um italienische Luftverteidigungssysteme gebeten.
Dem Außenministerium in Rom zufolge arbeiten Botschaften und Konsulate in der Golfregion daran, weitere Landsleute zu noch erreichbaren Flughäfen zu bringen. Nach Angaben von Minister Antonio Tajani halten sich Zehntausende Italiener – ob als Urlauber oder in den Ländern ansässig – derzeit in der Golfregion auf. Bis zu einer Ausreise sollten sie sich in Sicherheit bringen. Gleichzeitig habe sein Land Hilfsgesuche von Golfstaaten erhalten, die in den Konflikt zwischen Iran auf der einen und Israel und USA auf der anderen Seite hineingeraten seien, sagte Tajani. Bei den Anfragen habe es sich um Bitten um Unterstützung im Bereich von Hilfsgüter- und Versorgungslogistik gehandelt. Verteidigungsminister Guido Crosetto sagte, die Staaten hätten auch um italienische Luftverteidigungssysteme gebeten.
Wadephul will vulnerable Deutsche »auf Steuerzahlerkosten« evakuieren
Außenminister Johann Wadephul hat sich am Montagmittag zur Lage der deutschen Staatsangehörigen geäußert, die wegen des Krieges gegen Iran im Nahen Osten festhängen. Er habe am Vormittag eine Sitzung des Krisenstabs geleitet, an der auch Verteidigungsminister Boris Pistorius teilgenommen habe, berichtete der CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz im Auswärtigen Amt.
»Die Sicherheit unserer Staatsangehörigen hat für uns oberste Priorität«, sagte Wadephul und versprach eine »Rund-um-die Uhr-Unterstützung«. Zentrales Problem sei, dass in vielen Ländern der Luftraum gesperrt sei, daher müssten Grenzübertritte auf dem Landweg organisiert werden. Der Außenminister sagte, er habe Teams zur Krisenunterstützung nach Maskat, Doha und Dubai entsendet, um auszuloten, ob Deutsche von dort ausgeflogen werden können.
»Die Sicherheit unserer Staatsangehörigen hat für uns oberste Priorität«, sagte Wadephul und versprach eine »Rund-um-die Uhr-Unterstützung«. Zentrales Problem sei, dass in vielen Ländern der Luftraum gesperrt sei, daher müssten Grenzübertritte auf dem Landweg organisiert werden. Der Außenminister sagte, er habe Teams zur Krisenunterstützung nach Maskat, Doha und Dubai entsendet, um auszuloten, ob Deutsche von dort ausgeflogen werden können.
Außenminister Wadephul am Montagmittag im Auswärtigen Amt. Christoph Schult/DER SPIEGEL
Wadephul kündigte an, »auf Steuerzahlerkosten« Maschinen der Luftfahrtindustrie zu chartern, um besonders vulnerable Gruppen auszufliegen. Das sind üblicherweise Kranke, Kinder, Alte und Schwangere. Er habe dazu zuvor unter anderem mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr telefoniert, sagte der Außenminister. Zudem stehe er mit den Amtskollegen der betroffenen Länder in Kontakt. Wadephul sagte, die Bundesregierung würde auch auf die Bundeswehr zurückgreifen, sollten die Bemühungen der Reiseveranstalter nicht ausreichen.
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Trump zu Angriffen auf Iran: »Die große Welle kommt bald«
Laut dem Sender CNN hat Moderator Jake Tapper kurz mit US-Präsident Trump gesprochen. Tapper zufoge findet Trump die Angriffe gegen Iran wenig überraschend mehr als gelungen: »Wir machen sie fertig. Ich finde, es läuft sehr gut.« Weiter soll Trump gesagt haben: »Wir haben noch nicht einmal angefangen, ihnen richtig einzuheizen, die große Welle ist noch gar nicht gekommen. Die große Welle kommt bald.«
Nach Angaben des Weißen Hauses ist gegen 17 Uhr deutscher Zeit ein öffentliches Statement Trumps zum Irankrieg geplant.
Nach Angaben des Weißen Hauses ist gegen 17 Uhr deutscher Zeit ein öffentliches Statement Trumps zum Irankrieg geplant.
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Macron kündigt Aufstockung von Atomarsenal an
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in einer Ansprache angekündigt, Frankreichs Atomarsenal das erste Mal seit Jahrzehnten aufzustocken. Weiter sagt er: »Ich habe angeordnet, die Anzahl der Sprengköpfe in unserem Arsenal zu erhöhen. Wir werden in Zukunft keine Angaben zur Anzahl machen.«
Die Maßnahme war länger geplant, aber Macron bezog sich in seiner Rede offenbar auch auf die Situation in Iran. »Wir erleben derzeit eine Zeit geopolitischer Umbrüche, die mit Risiken behaftet ist«, sagte er und fügte hinzu, dass eine »Verhärtung« des französischen Abschreckungsmodells erforderlich sei. Die französische Strategie ergänze die der Nato und sei mit den USA und Großbritannien abgesprochen. Einige europäische Partner seien bereit, über gemeinsame nukleare Übungen, auch mit Deutschland, in den Austausch zu gehen, so Macron.
Die Maßnahme war länger geplant, aber Macron bezog sich in seiner Rede offenbar auch auf die Situation in Iran. »Wir erleben derzeit eine Zeit geopolitischer Umbrüche, die mit Risiken behaftet ist«, sagte er und fügte hinzu, dass eine »Verhärtung« des französischen Abschreckungsmodells erforderlich sei. Die französische Strategie ergänze die der Nato und sei mit den USA und Großbritannien abgesprochen. Einige europäische Partner seien bereit, über gemeinsame nukleare Übungen, auch mit Deutschland, in den Austausch zu gehen, so Macron.
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China sichert Iran politische Unterstützung zu
Chinas Außenminister Wang Yi hat Iran die politische Unterstützung Pekings zugesichert. In einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi sagte Wang laut dem chinesischen Staatssender CCTV, China schätze »die traditionelle Freundschaft« zwischen beiden Ländern. Peking unterstütze Iran »bei der Verteidigung seiner Souveränität, Sicherheit, territorialen Integrität und nationalen Würde« sowie »beim Schutz seiner legitimen Rechte und Interessen«.
Dem Sender zufolge sagte Wang, er habe die USA und Israel aufgefordert, »unverzüglich die Militäreinsätze zu beenden, eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden und zu verhindern, dass der Konflikt sich auf die ganze Nahostregion ausbreitet«.
Explosion in Teheran. Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
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Trump »sehr enttäuscht« von britischem Premier Starmer
Aus Sicht von Donald Trump hat Großbritannien die US-Nutzung britischer Stützpunkte für Angriffe auf Iran zu spät erlaubt. Er sei »sehr enttäuscht« gewesen, dass der britische Premierminister Keir Starmer dem zunächst eine Absage erteilt habe, sagte Trump laut der Zeitung »The Telegraph«.
Britische Medien hatten berichtet, dass Großbritannien den USA erst verweigert hatte, von britischen Stützpunkten Angriffe durchzuführen – unter Berufung auf das Völkerrecht. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung in begrenztem Umfang für Schläge gegen Raketenanlagen. An offensiven Luftschlägen habe sich das Vereinigte Königreich nicht beteiligt und werde dies auch künftig nicht tun, sagte der Premier in einer Videobotschaft.
Britische Medien hatten berichtet, dass Großbritannien den USA erst verweigert hatte, von britischen Stützpunkten Angriffe durchzuführen – unter Berufung auf das Völkerrecht. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung in begrenztem Umfang für Schläge gegen Raketenanlagen. An offensiven Luftschlägen habe sich das Vereinigte Königreich nicht beteiligt und werde dies auch künftig nicht tun, sagte der Premier in einer Videobotschaft.
Keir Starmer in London am 28.02.2026 . Foto: Jonathan Brady / AP
Aus Sicht Trumps hatte es »viel zu lange gedauert«, bis Starmer seine Meinung geändert habe. Er kritisierte laut »Telegraph«, dass er die Diego-Garcia-Basis im Indischen Ozean nicht für erste Angriffe gegen das iranische Militär und die iranische Führung habe nutzen dürfen. »So etwas ist zwischen unseren Ländern wahrscheinlich noch nie vorgekommen«, sagte Trump demnach.
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Condor setzt mehrere Verbindungen in Nahen Osten aus
Nach der Lufthansa streicht auch die Fluggesellschaft Condor mehrere Verbindungen aus ihrem Programm. Flüge zwischen Berlin sowie Stuttgart und Dubai würden bis einschließlich 5. März ausgesetzt, teilte die Airline mit. Verbindungen von und nach Sulaimanija (Irak) fänden bis einschließlich 3. März 2026 nicht statt.
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Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus: »Keinerlei Rechtfertigung« für Angriffe
Nach der Hegseth-Pressekonferenz im Pentagon und Trumps spärlichen Äußerungen gibt es erste politische Stimmen aus der Opposition. Die Trump-Regierung habe »keinerlei Rechtfertigung« für ihre Angriffe auf Iran geliefert, sagte der Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, zu CNN.
Er werde »weiterhin nach Informationen suchen, die darauf hindeuten, dass es Geheimdienstinformationen gab, wonach Iran bereit war, die Vereinigten Staaten anzugreifen«, sagte Jeffries. »Bislang wurde nichts vorgelegt, was die bisherigen Maßnahmen rechtfertigen würde.« Diese Informationen sei Trump dem amerikanischen Volk schuldig.
Er werde »weiterhin nach Informationen suchen, die darauf hindeuten, dass es Geheimdienstinformationen gab, wonach Iran bereit war, die Vereinigten Staaten anzugreifen«, sagte Jeffries. »Bislang wurde nichts vorgelegt, was die bisherigen Maßnahmen rechtfertigen würde.« Diese Informationen sei Trump dem amerikanischen Volk schuldig.
Foto: Nathan Posner / IMAGO
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Analyse: Warum ist die Hisbollah in den Krieg eingetreten?
Die Hisbollah hat heute Nacht Israel angegriffen, obwohl die Miliz vom letzten Krieg noch stark geschwächt ist. Laut der Hisbollah-Expertin Hanin Ghaddar lag die Entscheidung allerdings nicht bei der proiranischen Miliz. »Innerhalb der Hisbollah gab es viel Uneinigkeit über diese Entscheidung. Viele wollten dies nicht, wollten bewahren, was sie noch hatten, und auch ihre Anhängerschaft nicht verlieren. Aber wir wissen, dass die iranischen Revolutionswächter seit etwa einem Jahr die Hisbollah direkter lenken. Sie haben diese Entscheidung nun getroffen, nicht die Hisbollah.«
Teheran scheine nun aber beschlossen zu haben, dass die Hisbollah für diesen Moment geschaffen wurde und daher nun auch aktiv sein müsse. »Die Revolutionswächter setzen heute fast alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, um sich zu verteidigen und zu zeigen, dass sie immer noch mächtig sind. Sie befinden sich in einer Phase der Machtdemonstration. Und die Hisbollah ist dafür eines ihrer wichtigsten Instrumente. Sie wollen sehen, ob diese Art der Machtdemonstration die Amerikaner und Israelis dazu bringen kann, wieder Verhandlungen aufzunehmen, damit das Regime überleben kann.«
Teheran scheine nun aber beschlossen zu haben, dass die Hisbollah für diesen Moment geschaffen wurde und daher nun auch aktiv sein müsse. »Die Revolutionswächter setzen heute fast alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, um sich zu verteidigen und zu zeigen, dass sie immer noch mächtig sind. Sie befinden sich in einer Phase der Machtdemonstration. Und die Hisbollah ist dafür eines ihrer wichtigsten Instrumente. Sie wollen sehen, ob diese Art der Machtdemonstration die Amerikaner und Israelis dazu bringen kann, wieder Verhandlungen aufzunehmen, damit das Regime überleben kann.«
Trotz der israelischen Angriffe verfüge die Hisbollah immer noch über viele kleine Raketen und auch Mittelstreckenraketen sowie viele Drohnen. »Sie haben zunächst nur wenige Raketen abgefeuert. Sie könnten versuchen wollen, die Verteidigungsfähigkeiten der Israelis zu testen und dann entscheiden, was genau sie einsetzen werden. Wenn sie das tatsächlich noch tun können, denn Israel wird im Grunde alles zerstören, was sie haben.«
Nicht lange nach dem Angriff der Hisbollah auf Israel hat die libanesische Regierung beschlossen, die militärischen und sicherheitsrelevanten Aktivitäten der Hisbollah zu verbieten. Die libanesischen Streitkräfte haben somit Befehl erhalten, die Hisbollah zu entwaffnen. Ghaddar ist allerdings skeptisch, ob das auch umgesetzt werden wird. »Ich bezweifle, dass sie dies mitten im Krieg tun werden. Ich bezweifle auch, dass die Hisbollah dies zulassen wird. Es handelt sich also nur um eine symbolische Erklärung, und die libanesischen Streitkräfte werden den Krieg wahrscheinlich als Vorwand nutzen, um den Befehl nicht umzusetzen.«
Nicht lange nach dem Angriff der Hisbollah auf Israel hat die libanesische Regierung beschlossen, die militärischen und sicherheitsrelevanten Aktivitäten der Hisbollah zu verbieten. Die libanesischen Streitkräfte haben somit Befehl erhalten, die Hisbollah zu entwaffnen. Ghaddar ist allerdings skeptisch, ob das auch umgesetzt werden wird. »Ich bezweifle, dass sie dies mitten im Krieg tun werden. Ich bezweifle auch, dass die Hisbollah dies zulassen wird. Es handelt sich also nur um eine symbolische Erklärung, und die libanesischen Streitkräfte werden den Krieg wahrscheinlich als Vorwand nutzen, um den Befehl nicht umzusetzen.«
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Israel: Haben über 600 iranische Stellungen angegriffen
Seit Beginn des Angriffs gegen Iran am Samstag hat die israelische Luftwaffe nach Angaben eines Militärsprechers mehr als 600 Stellungen in dem verfeindeten Land angegriffen. Darunter seien mehr als 20 Ziele iranischer Militärführer, über 150 Boden-Boden-Raketen und über 200 iranische Luftverteidigungssysteme, hieß es in einer Mitteilung. Im Libanon seien bisher mehr als 30 Hisbollah-Ziele angegriffen worden.
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Hegseth widerspricht sich selbst – und Trump
Bei Nachfragen zu seiner Pressekonferenz widerspricht US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sowohl sich selbst als auch Präsident Trump. Kurz nachdem Hegseth sagte, es werde keine US-Soldaten auf iranischem Boden geben, sagt er, keine Option würde in diesem Krieg ausgeschlossen werden: »Wir kämpfen, um zu gewinnen.«
US-Präsident Trump hatte am Sonntag zur britischen »Daily Mail« gesagt, dass die Operation auf vier Wochen ausgelegt sei. Hegseth sagte nun, er würde nie ein Zeitfenster nennen – rudert dann aber zurück und sagt, Trump habe natürlich jedes Recht, dies zu tun.
US-Präsident Trump hatte am Sonntag zur britischen »Daily Mail« gesagt, dass die Operation auf vier Wochen ausgelegt sei. Hegseth sagte nun, er würde nie ein Zeitfenster nennen – rudert dann aber zurück und sagt, Trump habe natürlich jedes Recht, dies zu tun.
Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP
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Europäischer Erdgas-Preis steigt um fast 50 Prozent
Ein Produktionsstillstand für Flüssigerdgas in Katar hat den europäischen Gaspreis am Montagmittag weiter in die Höhe getrieben. An der Börse in Amsterdam zog der Preis für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung im Mai auf 45,32 Euro je Megawattstunde (MWh) an. Das sind etwa 44 Prozent mehr als am Freitag.
Bereits am Morgen hatte die Furcht vor Versorgungsengpässen den Gaspreis bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh) nach oben schnellen lassen. Am Mittag stiegen die Preise weiter, nachdem der katarische Energieriese Qatar Energy einen Produktionsstopp für Flüssigerdgas (LNG) und verwandte Produkte verkündet hatte. Hintergrund ist ein Angriff auf die Anlagen des Konzerns in der Industriezone Ras Laffan und im Industriegebiet Mesaieed.
Bereits am Morgen hatte die Furcht vor Versorgungsengpässen den Gaspreis bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh) nach oben schnellen lassen. Am Mittag stiegen die Preise weiter, nachdem der katarische Energieriese Qatar Energy einen Produktionsstopp für Flüssigerdgas (LNG) und verwandte Produkte verkündet hatte. Hintergrund ist ein Angriff auf die Anlagen des Konzerns in der Industriezone Ras Laffan und im Industriegebiet Mesaieed.
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Luftwaffengeneral: Mehr US-Opfer erwartet
Nach Hegseth spricht Luftwaffengeneral Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Generalstabschefs im Pentagon. Präsident Trump habe am Freitagnachmittag US-Zeit grünes Licht für die Mission gegeben, so Caine. Caine sagt weiter, dass es Zeit brauchen werde, um die militärischen Ziele in Iran zu erreichen, und dass mit weiteren Opfern auf der US-Seite zu rechnen sei. Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten auch nach einer massiven militärischen Aufrüstung weiterhin zusätzliche Truppen in den Nahen Osten entsenden würden.
Caine sagt, die USA hätten den Luftraum über Iran unter Kontrolle.
Caine sagt, die USA hätten den Luftraum über Iran unter Kontrolle.
Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP
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Wadephul will vulnerable Deutsche »auf Steuerzahlerkosten« evakuieren
Außenminister Johann Wadephul hat sich am Montagmittag zur Lage der deutschen Staatsangehörigen geäußert, die wegen des Krieges gegen Iran im Nahen Osten festhängen. Er habe am Vormittag eine Sitzung des Krisenstabs geleitet, an der auch Verteidigungsminister Boris Pistorius teilgenommen habe, berichtete der CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz im Auswärtigen Amt.
»Die Sicherheit unserer Staatsangehörigen hat für uns oberste Priorität«, sagte Wadephul und versprach eine »Rund-um-die Uhr-Unterstützung«. Zentrales Problem sei, dass in vielen Ländern der Luftraum gesperrt sei, daher müssten Grenzübertritte auf dem Landweg organisiert werden. Der Außenminister sagte, er habe Teams zur Krisenunterstützung nach Maskat, Doha und Dubai entsendet, um auszuloten, ob Deutsche von dort ausgeflogen werden können.
»Die Sicherheit unserer Staatsangehörigen hat für uns oberste Priorität«, sagte Wadephul und versprach eine »Rund-um-die Uhr-Unterstützung«. Zentrales Problem sei, dass in vielen Ländern der Luftraum gesperrt sei, daher müssten Grenzübertritte auf dem Landweg organisiert werden. Der Außenminister sagte, er habe Teams zur Krisenunterstützung nach Maskat, Doha und Dubai entsendet, um auszuloten, ob Deutsche von dort ausgeflogen werden können.
Außenminister Wadephul am Montagmittag im Auswärtigen Amt. Christoph Schult/DER SPIEGEL
Wadephul kündigte an, »auf Steuerzahlerkosten« Maschinen der Luftfahrtindustrie zu chartern, um besonders vulnerable Gruppen auszufliegen. Das sind üblicherweise Kranke, Kinder, Alte und Schwangere. Er habe dazu zuvor unter anderem mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr telefoniert, sagte der Außenminister. Zudem stehe er mit den Amtskollegen der betroffenen Länder in Kontakt. Wadephul sagte, die Bundesregierung würde auch auf die Bundeswehr zurückgreifen, sollten die Bemühungen der Reiseveranstalter nicht ausreichen.
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Hegseth: Kein »endloser Krieg«
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt in einer Pressekonferenz, dass Militäroperationen gegen Iran nicht zu einem »endlosen Krieg« führen würden. Das Ziel bestehe darin, Irans Raketen und Marine und Sicherheitsinfrastrukturen Teherans zu zerstören. »Dies ist kein sogenannter ›Regimewechselkrieg‹, aber das Regime hat sich tatsächlich geändert, und die Welt ist dadurch besser dran«, sagt Hegseth weiter.
»Wir schlagen präzise, überwältigend und ohne Reue zu«, sagt Hegseth im Pentagon. »Wir haben diesen Krieg nicht gestartet, aber unter Präsident Trump beenden wir ihn.« Die Operation würde nach dem Prinzip »America First« fertiggestellt, so Hegseth.
»Wir schlagen präzise, überwältigend und ohne Reue zu«, sagt Hegseth im Pentagon. »Wir haben diesen Krieg nicht gestartet, aber unter Präsident Trump beenden wir ihn.« Die Operation würde nach dem Prinzip »America First« fertiggestellt, so Hegseth.
Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP
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Iranische Staatsmedien: Auch Khameneis Ehefrau tot
Mansoureh Khojasteh, die Ehefrau des am Samstag bei dem US-israelischen Militärschlag auf Iran getöteten Obersten Führers Ali Khamenei, ist ebenfalls tot. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf iranische Staatsmedien. Khojasteh soll den Angriff auf ihre Familie zunächst überlebt haben, sei nun jedoch an ihren Verletzungen gestorben.
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Israel öffnet Flughafen wieder
Der israelische Flughafen Ben Gurion in der Nähe von Tel Aviv soll heute Abend für zivile Flüge in einem »äußerst eingeschränkten Umfang« wieder geöffnet werden. Das teilte
die Flughafenbehörde mit. Der Luftraum Israels werde entsprechend wieder freigegeben.
Ab Dienstag sollen die Flugoperationen dann »je nach Sicherheitslage schrittweise ausgeweitet« werden, hieß es weiter. Es werde erwartet, dass zunächst nur israelische Airlines Flüge durchführen werden. Zu Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran am Samstag war der israelische Luftraum geschlossen worden.
die Flughafenbehörde mit. Der Luftraum Israels werde entsprechend wieder freigegeben.
Ab Dienstag sollen die Flugoperationen dann »je nach Sicherheitslage schrittweise ausgeweitet« werden, hieß es weiter. Es werde erwartet, dass zunächst nur israelische Airlines Flüge durchführen werden. Zu Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran am Samstag war der israelische Luftraum geschlossen worden.
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Spanien untersagt Nutzung von Stützpunkten für Iran-Angriff
Spanien untersagt die Nutzung seiner Militärflugplätze für die US-israelischen Angriffe auf Iran. Gleichzeitig verließen Daten der Flugtracking-Website FlightRadar24 zufolge 15 US-Flugzeuge die Stützpunkte Rota und Moron in Südspanien. Mindestens sieben der Maschinen seien auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland gelandet.
»Spanische Stützpunkte werden nicht für diesen Einsatz genutzt«, sagt Außenminister Jose Manuel Albares dem Sender Telecinco. Madrid werde keine Handlungen zulassen, die nicht im Einklang mit der Uno-Charta stünden. Großbritannien hatte, anders als Spanien, die Nutzung seiner Basen nach anfänglichem Zögern genehmigt.
»Spanische Stützpunkte werden nicht für diesen Einsatz genutzt«, sagt Außenminister Jose Manuel Albares dem Sender Telecinco. Madrid werde keine Handlungen zulassen, die nicht im Einklang mit der Uno-Charta stünden. Großbritannien hatte, anders als Spanien, die Nutzung seiner Basen nach anfänglichem Zögern genehmigt.
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Weiterer US-Soldat gestorben
Bei der Militäroperation Israels und der USA sind bislang drei Angehörige der US-Streitkräfte ums Leben gekommen. Nun gab das US-Militär in einer Erklärung bekannt, dass ein vierter Soldat gestorben sei – und zwar an den Folgen schwerer Verletzungen, die er sich bei den ersten Angriffen gegen Iran zugezogen hatte.
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Angriffe auf Raffinerien und Kraftwerke – Irans neue Eskalationsstufe?
Katars Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, das Land sei von zwei iranischen Drohnen angegriffen worden. Eine habe auf einen Wassertank eines Kraftwerks in Mesaieed abgezielt, einer bedeutenden Industriestadt im Süden Katars; die andere auf eine Energieanlage von QatarEnergy in der Industriestadt Ras Laffan. Verletzte gab es den Behörden zufolge nicht. Ras Laffan ist das Herz von Katars Gaswirtschaft: In der von QatarEnergy verwalteten Industriestadt werden große Teile des Gases aus dem North Field zu Flüssigerdgas (LNG) und Gas‑zu‑Flüssig‑Produkten verarbeitet und für den Export verschifft. Der Hafen gilt als eines der wichtigsten LNG‑Drehkreuze weltweit. Von hier aus bedient Katar mit vergleichsweise billigem und verlässlich verfügbarem Gas sowohl Europa als auch Asien.
Es ist bereits der zweite Vorfall an diesem Tag, der die wirtschaftliche Lebensader der Golfstaaten trifft: Am Morgen war die saudische Ölanlage Ras Tanura angegriffen worden – auch wenn die Nachrichtenagentur AP und der Sender Al Jazeera sich unter Berufung auf das saudische Verteidigungsministerium darauf beschränken, von Trümmerteilen und zwei abgefangenen Drohnen zu sprechen. Videoaufnahmen, deren Authentizität der SPIEGEL überprüfen konnte, lassen jedoch ein anderes Bild erkennen: Dichte, schwarze Rauchwolken steigen auf, mehrere Flammenzungen schlagen aus der Anlage.
Die entscheidende Frage lautet nun: Ist damit die zweite Eskalationsstufe erreicht? In Teheran weiß man sehr genau, dass der Angriff auf die Energieinfrastruktur der Golfmonarchien den größtmöglichen Druck aufbaut. Offenkundig setzt die iranische Führung darauf, den Leidensdruck so weit zu erhöhen, dass die Golfstaaten US-Präsident Trump in seinem Privatanwesen in Mar‑a‑Lago die Tür einrennen. Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – etwa durch Huthi‑Raketen – haben sich in der Vergangenheit tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Eine weitere solche Erfahrung wollen die Golfmonarchien um jeden Preis vermeiden. Die Frage ist nur, ob sie dazu noch in der Lage sind.
Es ist bereits der zweite Vorfall an diesem Tag, der die wirtschaftliche Lebensader der Golfstaaten trifft: Am Morgen war die saudische Ölanlage Ras Tanura angegriffen worden – auch wenn die Nachrichtenagentur AP und der Sender Al Jazeera sich unter Berufung auf das saudische Verteidigungsministerium darauf beschränken, von Trümmerteilen und zwei abgefangenen Drohnen zu sprechen. Videoaufnahmen, deren Authentizität der SPIEGEL überprüfen konnte, lassen jedoch ein anderes Bild erkennen: Dichte, schwarze Rauchwolken steigen auf, mehrere Flammenzungen schlagen aus der Anlage.
Die entscheidende Frage lautet nun: Ist damit die zweite Eskalationsstufe erreicht? In Teheran weiß man sehr genau, dass der Angriff auf die Energieinfrastruktur der Golfmonarchien den größtmöglichen Druck aufbaut. Offenkundig setzt die iranische Führung darauf, den Leidensdruck so weit zu erhöhen, dass die Golfstaaten US-Präsident Trump in seinem Privatanwesen in Mar‑a‑Lago die Tür einrennen. Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – etwa durch Huthi‑Raketen – haben sich in der Vergangenheit tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Eine weitere solche Erfahrung wollen die Golfmonarchien um jeden Preis vermeiden. Die Frage ist nur, ob sie dazu noch in der Lage sind.
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Wirtschaftsministerin Reiche erwartet Preisaufschläge durch Irankrieg
Die Lage in Nahost bringt aus Sicht von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche neue Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft. Preisaufschläge auf den Märkten seien bereits sichtbar, sagte die CDU-Politikerin. Die weitere Entwicklung hänge davon ab, wie lange der Konflikt anhalte und ob wichtige Förderanlagen oder Transportwege betroffen seien.
Ökonomen warnen vor allem wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus vor möglichen Folgen für Europas Wirtschaft. »Der Nahostkrieg könnte den Brent-Ölpreis wegen der Schließung der Straße von Hormus in Richtung 100 US-Dollar steigen lassen«, sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Sollte der Ölpreis dann auch mehrere Monate auf diesem hohen Niveau bleiben, »würde das die Inflation im Euroraum rechnerisch um mehr als einen Prozentpunkt erhöhen und das Wirtschaftswachstum um einige Zehntel Prozentpunkte senken.« Am Montagmittag lag der Brent-Ölpreis bei rund 79 Dollar.
Ökonomen warnen vor allem wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus vor möglichen Folgen für Europas Wirtschaft. »Der Nahostkrieg könnte den Brent-Ölpreis wegen der Schließung der Straße von Hormus in Richtung 100 US-Dollar steigen lassen«, sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Sollte der Ölpreis dann auch mehrere Monate auf diesem hohen Niveau bleiben, »würde das die Inflation im Euroraum rechnerisch um mehr als einen Prozentpunkt erhöhen und das Wirtschaftswachstum um einige Zehntel Prozentpunkte senken.« Am Montagmittag lag der Brent-Ölpreis bei rund 79 Dollar.
Katherina Reiche in Brüssel am 26.02.2026
. Juliane Sonntag / BMWE / IMAGO
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Geplante Angriffe: Israels Militär ruft Menschen im Libanon auf, sich in Sicherheit zu bringen
Das israelische Militär (IDF) hat für Anwohner in der Nähe mehrerer Gebäude im Libanon eine Evakuierungsanweisung ausgegeben. Israels Armee werde »bald Infrastrukturen der Vereinigung Al-Qard Al-Hasan, die mit der Hisbollah-Terrororganisation verbunden ist, im gesamten Libanon angreifen«, hieß es in einer IDF-Mitteilung.
Dazu teilten die IDF mehrere Karten mit Evakuierungszonen. »Wir fordern die Bewohner auf, deren Gebäude rot markiert sind, sofort zu evakuieren und sich mindestens 300 Meter von diesen Gebäuden zu entfernen.« Und: »In der Nähe der markierten Gebäude zu bleiben, gefährdet Ihr Leben. Bitte evakuieren Sie sofort.«
Dazu teilten die IDF mehrere Karten mit Evakuierungszonen. »Wir fordern die Bewohner auf, deren Gebäude rot markiert sind, sofort zu evakuieren und sich mindestens 300 Meter von diesen Gebäuden zu entfernen.« Und: »In der Nähe der markierten Gebäude zu bleiben, gefährdet Ihr Leben. Bitte evakuieren Sie sofort.«
Al-Qard Al-Hasan, so die IDF weiter, sei für einen bedeutenden Teil der Finanzierung der Hisbollah-Terrororganisation verantwortlich. Sie unterstütze die Organisation bei ihren terroristischen Aktivitäten, einschließlich der Beschaffung von Munition, dem Erwerb von Waffenlagerstätten, dem Bau von Startplätzen, der Finanzierung der Gehälter von Terroristen und der Durchführung verschiedener terroristischer Aktivitäten.
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Israel bestätigt Tötung von Hisbollah-Geheimdienstchef
Das israelische Militär (IDF) hat die Tötung von Hussein Makled, dem Chef des Geheimdienstchefs der Hisbollah-Miliz, bekannt gegeben. Makled sei am Sonntag in Beirut »eliminiert« worden, hieß es in einer Mitteilung der IDF.
Die Tötung sei Teil eines groß angelegten Angriffs auf mehrere Orte im Libanon gewesen. Die Attacken seien von der israelischen Luftwaffe und der Marine ausgeführt worden und hätten auf »Dutzende von Kommandozentren der Hisbollah und des iranischen Terrorregimes« sowie ein Waffenlager abgezielt.
Die Tötung sei Teil eines groß angelegten Angriffs auf mehrere Orte im Libanon gewesen. Die Attacken seien von der israelischen Luftwaffe und der Marine ausgeführt worden und hätten auf »Dutzende von Kommandozentren der Hisbollah und des iranischen Terrorregimes« sowie ein Waffenlager abgezielt.
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Leseempfehlung: Mit Seeminen und Raketen gegen den Welthandel
Wie verletzlich der Welthandel ist, zeigt sich aktuell an der Straße von Hormus. Die Meerenge ist ein zentraler Knotenpunkt im internationalen Waren- und Energietransport. Unter anderem mit Seeminen, Anti-Schiffsraketen und Drohnen kann der Iran diesen Seeweg schließen und so massiven wirtschaftlichen Druck ausüben. Wie genau das funktionieren kann, welche Rolle dabei die Revolutionsgarden spielen und warum der Iran de facto zwei Seestreitkräfte besitzt, hat Oliver Imhof hier aufgeschrieben: So könnte Iran die Straße von Hormus schließen.
Ein Tanker im Februar in der Strße von Hormus, umkreist von iranischen Militärschiffen. Foto: Sepah News / AFP
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Lufthansa überführt Maschine nach München
In den Stunden nach dem Ausbruch des Krieges wurden eine Reihe von Großflughäfen im Nahen Osten geschlossen, darunter auch die Drehkreuze von Dubai und Abu Dhabi. Zurecht, wie die Einschläge in diesen Flughäfen am Samstag zeigten. In Abu Dhabi starb sogar eine Person. Eine Lufthansa-Maschine ist nun doch in der Luft: Flug LH9851 ist auf dem Weg nach München, wie Daten des Portals Flightradar24 zeigen. Laut Lufthansa sind keine Passagiere an Bord, nur Piloten. Der Flug dient dazu, das Flugzeug zurück nach Deutschland zu bringen, für andere Einsätze.
Die Airbus A-380 mit dem Kennzeichen D-AIMK verließ Abu Dhabi laut Flightradar24 am Montag um 13:21 Uhr Ortszeit (10:21 Uhr MEZ). Die Maschine flog sofort in Richtung Oman, drehte dann schnell nach Westen und steuerte durch den saudi-arabischen Luftraum in Richtung Rotes Meer. Mittlerweile ist die Maschine nicht mehr über der arabischen Halbinsel. Sie soll gegen 18:15 Uhr MEZ in München eintreffen.
»Eine Passagierbeförderung ist geprüft worden«, sei aber leider nicht möglich, heißt es in der Mitteilung der Fluggesellschaft. Für die Mitnahme von Fluggästen wäre aus Sicherheitsgründen eine mindestens 17-köpfige Kabinencrew erforderlich gewesen, die nicht zur Verfügung gestanden habe und wegen der massiven Einschränkungen auch nicht habe eingeflogen werden können.
»Eine Passagierbeförderung ist geprüft worden«, sei aber leider nicht möglich, heißt es in der Mitteilung der Fluggesellschaft. Für die Mitnahme von Fluggästen wäre aus Sicherheitsgründen eine mindestens 17-köpfige Kabinencrew erforderlich gewesen, die nicht zur Verfügung gestanden habe und wegen der massiven Einschränkungen auch nicht habe eingeflogen werden können.
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Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
Der Irankrieg hat auch Folgen für Schiffe und Besatzungen deutscher Reedereien: Laut dem Verband Deutscher Reeder (VDR) befinden sich derzeit mindestens rund 25 Schiffe von sieben deutschen Reedereien in den Golfgewässern. Darunter seien auch zwei Kreuzfahrtschiffe mit zusammen etwa 7000 Passagieren. Die Schiffe könnten die Straße von Hormus aus Sicherheitsgründen derzeit nicht verlassen, teilte der Verband mit.
Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormus. »Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen«, so der VDR. Von dem Konflikt sind dem Verband zufolge noch mehr Schiffe deutscher Reedereien in der Großregion betroffen, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer. Deutsche Schiffe und Seeleute seien nach aktueller Kenntnislage nicht angegriffen worden. Die Lage sei aber »sehr volatil«.
Zwar bestehe bislang keine physische Blockade der Straße von Hormus. »Es liegen jedoch Warnungen und Funksprüche iranischer Stellen vor, wonach Schiffe aufgefordert werden, die Passage nicht zu nutzen«, so der VDR. Von dem Konflikt sind dem Verband zufolge noch mehr Schiffe deutscher Reedereien in der Großregion betroffen, etwa im Arabischen Meer und im Roten Meer. Deutsche Schiffe und Seeleute seien nach aktueller Kenntnislage nicht angegriffen worden. Die Lage sei aber »sehr volatil«.
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Kurzanalyse: USA und Israel droht Mangel bei Abfangraketen
Teheran hat nach dem zwölftägigen Krieg im vergangenen Jahr seine Raketendoktrin geändert. Statt großer Salven verschießt Iran nun anscheinend kleinere Mengen an Raketen auf einmal, aber in größerer Schlagzahl. Das Ziel ist offenbar, die gegnerische Flugabwehr zu strapazieren. So verschießt Iran anscheinend zuerst seine am wenigsten wertvollen Munitionen, um mit vergleichsweise geringen Kosten die Abfangraketen der Gegenseite zu reduzieren.
»Sie sind sich bewusst, dass Abfangraketen wie Thaad, Arrow und David’s Sling außerordentlich teuer sind und es Jahre dauert, bis sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen«, sagte Robert Campbell, ehemaliger Spezialist für die Luftwaffe im britischen Militär, der »Financial Times«. »Sie scheinen ältere Flüssigtreibstoffraketen auf Israel und die Golfstaaten abzufeuern, um die Abfangraketenbestände zu dezimieren und sich die neueren Feststoffraketen für spätere Angriffe aufzuheben.« Allerdings funktioniere diese Taktik nur, wenn die iranischen Abschussvorrichtungen lange genug überleben.
Die genaue Größe des Bestands an Luftabwehr-Abfangraketen der USA ist geheim. Aber wiederholte Konflikte im Nahen Osten haben die Bestände in der Region reduziert. »Die Vorräte könnten sehr schnell aufgebraucht werde«, sagte Kelly Grieco, Senior Fellow beim Thinktank Stimson Center dem »Wall Street Journal«. »Wir verbrauchen sie schneller, als wir sie ersetzen können.«
Auch Israel hat Bedenken hinsichtlich seiner Munitionsvorräte. Laut dem »Wall Street Journal« ist der Vorrat an Arrow-3-Luftabwehrraketen nach wie vor gering. Jonathan Conricus, ehemaliger Sprecher der israelischen Streitkräfte und Senior Fellow bei der Foundation for Defense of Democracies, sagt: »Letztlich kommt es auf die Zahlen an. Wie viele Abfangraketen haben wir im Vergleich den Abschussvorrichtungen, die Iran einsetzen kann?«
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Lufthansa meidet Luftraum im Nahen Osten weitgehend
Die Lufthansa zieht Konsequenzen aus dem Irankrieg. Bis einschließlich 8. März werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und dem Irak nicht von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte der Konzern mit. Auch Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam in Saudi-Arabien und Iran seien von dieser Vorsichtsmaßnahme betroffen. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschließlich 4. März nicht genutzt. Flüge zu Zielen im Nahen Osten hat die größte deutsche Airline weitgehend aus ihrem Programm genommen. Mehr über die Folgen des Irankrieges für Flugreisende können Sie hier nachlesen.
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Katar: Iran muss Preis für Angriffe zahlen
Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed al-Ansari, hat sich bei CNN zu den iranischen Angriffen auf sein Land geäußert. Diese dürften »nicht unbeantwortet bleiben«, sagt er, »für diesen Angriff auf unser Volk muss ein Preis gezahlt werden«. Ansari verwies darauf, dass in Katar viele ausländische Arbeitskräfte lebten, Menschen aus rund 140 Nationen. Man habe sie nun aufgerufen, ins Homeoffice zu gehen und zu Hause zu bleiben.
Auf die Frage, wie lange Katar die Angriffe abwehren könne, antwortet der Sprecher: »Wir sind bereit, unser Land so lange zu verteidigen, wie es nötig ist.« Katar behalte sich »das Recht auf Vergeltung« im Einklang mit dem Völkerrecht vor.
Auf die Frage, wie lange Katar die Angriffe abwehren könne, antwortet der Sprecher: »Wir sind bereit, unser Land so lange zu verteidigen, wie es nötig ist.« Katar behalte sich »das Recht auf Vergeltung« im Einklang mit dem Völkerrecht vor.
Die Außenminister der Golfstaaten haben sich gestern in einer Sondersitzung des Golfkooperationsrats virtuell zusammengeschaltet, um über die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf mehrere Mitgliedstaaten zu beraten. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten sie die Attacken als »schwere Verletzung« ihrer Souveränität, erklärten die Sicherheit des Golfraums für »unteilbar« – und behielten sich »alle nötigen Schritte« bis hin zu einer Antwort im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts vor.
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Flughafen auf Zypern evakuiert – Griechenland schickt Militärunterstützung
Übereinstimmenden Berichten zufolge wurde der Flughafen in Paphos, Zypern evakuiert, nachdem ein verdächtiger Gegenstand auf dem Radar entdeckt worden war. Das meldete unter anderem das zyprische staatliche Fernsehen. Der Flughafen Paphos an der Westküste der Insel ist etwa 60 Kilometer von der Basis Akrotiri der britischen Luftwaffe entfernt, die in der Nacht von einer unbemannten Drohne getroffen worden war.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias gab Medienberichten zufolge bekannt, dass nach einer Sitzung des Regierungsrats für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) die Fregatte »Kimon« und eine zweite Fregatte, die mit dem Drohnenabwehrsystem »Kentauros« ausgestattet ist, ins östliche Mittelmeer entsandt werden. Der Einsatz umfasst demnach auch zwei F-16-Kampfflugzeuge, um die Luftverteidigungsfähigkeiten der Republik zu stärken. Dendias bestätigte, dass Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis in direktem Kontakt mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulides stehe.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias gab Medienberichten zufolge bekannt, dass nach einer Sitzung des Regierungsrats für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) die Fregatte »Kimon« und eine zweite Fregatte, die mit dem Drohnenabwehrsystem »Kentauros« ausgestattet ist, ins östliche Mittelmeer entsandt werden. Der Einsatz umfasst demnach auch zwei F-16-Kampfflugzeuge, um die Luftverteidigungsfähigkeiten der Republik zu stärken. Dendias bestätigte, dass Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis in direktem Kontakt mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulides stehe.
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Libanon will militärische Aktionen der Hisbollah verbieten
Der Libanon wird nach Worten von Ministerpräsident Nawaf Salam militärische Aktivitäten der Hisbollah verbieten. Die schiitische Gruppe ist ein großer Machtfaktor in dem Land. Zuvor hat Israel erklärt, Stellungen der Miliz angegriffen zu haben. Damit habe die israelische Armee auf Raketen- und Drohnenangriffe der mit Iran verbündeten Gruppe reagiert, die in der Nacht zum Montag eingesetzt hatten. Allerdings ist fraglich, was das angekündigte Verbot wert ist. Traditionell war der libanesische Staat gegenüber der Hisbollah bisher aber vergleichsweise machtlos.
Libanons Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam hatten die Raketenangriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium verurteilt. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen.
Libanons Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam hatten die Raketenangriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium verurteilt. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen.
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Israelisches Militär fliegt neue Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben in den Mittagsstunden einen neuen Angriff auf Ziele im Iran gestartet. Der Angriff im »im Herzen von Teheran« ziele auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilte das Militär mit. Dabei stütze man sich auf Geheimdienstinformationen.
Augenzeugen in Teheran bestätigten schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Die Angriffe sollen sich in der Nähe des Parlaments ereignet haben. Auch im Norden der Millionenmetropole mit ihren rund 15 Millionen Einwohnern wurden Raketeneinschläge beobachtet.
Zerstörung in Teheran. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
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Bundeswehr plant keine Evakuierungsflüge
Tausende Deutsche, die in der Krisenregion rund um Iran gestrandet sind, können derzeit nicht auf Evakuierungsflüge der Bundeswehr hoffen. Ein Sprecher von Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, für die Rückreise der Deutschen zum Beispiel aus Dubai oder anderen Golf-Emiraten seien nun erst mal die Reiseveranstalter und die zivilen Airlines zuständig, in der Region gebe es eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. »Die Bundeswehr ist hier nur das letzte Mittel der Wahl«, so der Sprecher.
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Außenministeriums.
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass eine mittlere fünfstellige Zahl deutscher Touristen in der Golfregion gestrandet ist. In etwa 30.000 könne eine verlässliche Größe sein, sagt ein Sprecher des Außenministeriums.
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US-Jets im friendly fire abgeschossen
Drei US-Militärflugzeuge wurden nach Angaben des U.S. Central Command am frühen Morgen versehentlich über Kuwait abgeschossen. »Während aktiver Kampfhandlungen – darunter Angriffe durch iranische Flugzeuge, ballistische Raketen und Drohnen – wurden die Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe versehentlich von der kuwaitischen Flugabwehr abgeschossen«, heißt es in der Mitteilung.
Alle sechs Besatzungsmitglieder hätten sich mit dem Schleudersitz retten können, seien geborgen worden und befänden sich in stabilem Zustand, heißt es weiter. »Kuwait hat diesen Vorfall bestätigt, und wir sind dankbar für die Bemühungen der kuwaitischen Streitkräfte und ihre Unterstützung bei dieser laufenden Operation.«
Person am Fallschirm in Kuwait: Diese Aufnahme soll nach dem Abschuss von US-Jets entstanden sein. Foto: Social Media / REUTERS
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Leseempfehlung: Donald Trumps gefährliche Schwäche
Vordergründig geht es dem US-Präsidenten beim Krieg gegen Iran um Bedrohung und Regimewechsel. Sein wahres Motiv ist dunkler, schreibt meine Kollegin Nicola Abé.
Lesen Sie hier den SPIEGEL-Leitartikel.
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Foto: Mark Schiefelbein / AP
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Öltanker vor der Küste Omans angegriffen
Vor der Küste Omans ist ein Öltanker von einem mutmaßlich iranischen Drohnenboot angegriffen worden. Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilte die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit. Die etwa 20-köpfige Besatzung sei mithilfe eines Handelsschiffs in der Nähe evakuiert worden.
Der etwa 220 Meter lange Öltanker »MKD VYOM« fährt unter der Flagge der Marschallinseln. Nach Informationen von Schiffs-Ortungsdiensten war er auf dem Weg zur Küste Saudi-Arabiens. Nach omanischen Angaben hat der Tanker rund 60.000 Tonnen geladen, was einer üblichen Umrechnung zufolge etwa 430.000 Barrel Öl entsprechen würde.
Der etwa 220 Meter lange Öltanker »MKD VYOM« fährt unter der Flagge der Marschallinseln. Nach Informationen von Schiffs-Ortungsdiensten war er auf dem Weg zur Küste Saudi-Arabiens. Nach omanischen Angaben hat der Tanker rund 60.000 Tonnen geladen, was einer üblichen Umrechnung zufolge etwa 430.000 Barrel Öl entsprechen würde.
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Bundeswehr will in Iran nicht selbst angreifen
Die Bundesregierung hat eine Teilnahme an den amerikanisch-israelischen Luftschlägen gegen Iran kategorisch ausgeschlossen. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte, mögliche Operationen der Bundeswehr beträfen ausschließlich »den Selbstschutz der dort stationierten Soldaten«. Gemeint sind die deutschen Kontingente im Nordirak und in Jordanien. Dort, so Kornelius, würden deutsche Soldaten »das Recht zur Selbstverteidigung« wahrnehmen, mehr sei nicht geplant.
Seit Sonntag gibt es Spekulationen, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Operation von Israel und der USA militärisch unterstützen könnten. Für die beiden anderen Partner schloss Kornelius dies nicht aus. Die entsprechende Erklärung der drei Länder interpretiere »jeder Partner für sich selbst«. Großbritannien beispielsweise unterstützt von Katar aus die Abwehr von iranischen Drohnen, welche auf die dortigen Militärbasen abgefeuert werden.
Seit Sonntag gibt es Spekulationen, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Operation von Israel und der USA militärisch unterstützen könnten. Für die beiden anderen Partner schloss Kornelius dies nicht aus. Die entsprechende Erklärung der drei Länder interpretiere »jeder Partner für sich selbst«. Großbritannien beispielsweise unterstützt von Katar aus die Abwehr von iranischen Drohnen, welche auf die dortigen Militärbasen abgefeuert werden.
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Wie bewerten Sie die Haltung Deutschlands angesichts des Krieges in Nahost?
Das diskutieren Leserinnen und Leser heute bei SPIEGEL-Debatte. Hier können Sie mitdebattieren.
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Vereinigte Arabische Emirate sollen 541 Drohnen abgeschossen haben
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenseite »The National News« sollen die Vereinigten Arabischen Emirate bis Sonntag 541 Drohnen, 165 ballistische Raketen und zwei Marschflugkörper abgefangen haben. Das Flugabwehrsystem Thaad sei »eines der fortschrittlichsten der Welt«.
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Israelischer Botschafter: Racheakte in Deutschland möglich
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sieht eine »weiterhin hohe abstrakte Gefährdung« für Einrichtungen in Deutschland, die Israel und den USA nahestehen. Dazu zählten diplomatische Vertretungen oder militärische Standorte, teilte die Behörde am Montag mit. Gleichzeitig müsse angenommen werden, dass auch jüdische Einrichtungen wie Schulen oder Synagogen »als Angriffsziele für etwaige Vergeltungsmaßnahmen infrage kommen«.
Auch Israels Botschafter Ron Prosor schließt Racheakte der iranischen Führung auf deutschem Boden nicht aus. »Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich«, sagte er. Man müsse sich »gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen«.
Prosor bedankte sich bei Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) dafür, dass dieser die Sicherheitsvorkehrungen an jüdischen Einrichtungen, Schulen, Synagogen und an der israelischen Botschaft verstärkt hatte. »Ich glaube, dass die Bundesregierung das tut, um jüdisches Leben und Einrichtungen zu schützen. Und ich glaube, dass es wichtig ist.«
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Israels Militär verkündet Tod von iranischen Geheimdienstmitarbeitern
Das israelische Militär hat eine Erklärung herausgegeben, in der es heißt, dass »hochrangige Mitglieder des iranischen Geheimdienstministeriums, der wichtigsten Geheimdienstbehörde des iranischen Terrorregimes, ins Visier genommen und eliminiert« wurden.
Unter den Toten sollen demnach Sayed Yahya Hamidi, stellvertretender Geheimdienstminister für Israel-Angelegenheiten, und Jalal Pour Hossein, Leiter der Spionageabteilung im Geheimdienstministerium, sein. Wann, wo und wie sie getötet worden sein sollen, ist nicht bekannt.
Unter den Toten sollen demnach Sayed Yahya Hamidi, stellvertretender Geheimdienstminister für Israel-Angelegenheiten, und Jalal Pour Hossein, Leiter der Spionageabteilung im Geheimdienstministerium, sein. Wann, wo und wie sie getötet worden sein sollen, ist nicht bekannt.
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Leseempfehlung: Der Zuschauer aus Deutschland
Mitten im Krieg will der Kanzler den US-Präsidenten in Washington treffen. Friedrich Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten, schreiben meine Kollegen Severin Weiland und Matthias Gebauer.
Lesen Sie hier mehr.
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Foto: Filip Singer / EPA
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Demonstrationen, Angriffe, Gedenken: Eindrücke aus der Region in Bildern
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Iranischer Diplomat: Atomanlage angegriffen
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf Iran ist nach Angaben eines hochrangigen iranischen Diplomaten die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden. Laut Reza Najafi, Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), erfolgte die Attacke am Sonntag.
Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Einrichtungen des iranischen Atomprogramms bombardiert und schwer beschädigt – darunter auch Natans, wo eine Anlage zur Anreicherung von Uran steht. Die Technologie kann zur Herstellung von Reaktorbrennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden. Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.
Kurz zuvor hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Sondersitzung des IAEA- Gouverneursrats berichtet, dass es im Zuge der jüngsten israelischen und US-amerikanischen Angriffe keine Anzeichen auf Treffer oder Schäden an Atomanlagen Irans gebe.
Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Einrichtungen des iranischen Atomprogramms bombardiert und schwer beschädigt – darunter auch Natans, wo eine Anlage zur Anreicherung von Uran steht. Die Technologie kann zur Herstellung von Reaktorbrennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden. Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.
Kurz zuvor hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Sondersitzung des IAEA- Gouverneursrats berichtet, dass es im Zuge der jüngsten israelischen und US-amerikanischen Angriffe keine Anzeichen auf Treffer oder Schäden an Atomanlagen Irans gebe.
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Israel will sich »alle Optionen« offenhalten
Israels Militär hat nach Angaben eines Sprechers seine Präsenz an der Grenze zum Libanon verstärkt. Unmittelbare Pläne für eine Bodeninvasion gebe es aber nicht, sagte Oberstleutnant Nadav Shoshani: »Wir haben unsere Präsenz auf libanesischem Boden nicht ausgeweitet.«
Zuvor hatte Brigadegeneral Effie Defrin, ein weiterer Sprecher der Streitkräfte, auf die Frage nach einer möglichen Bodenoffensive gesagt: »Alle Optionen stehen zur Debatte.« Es seien rund 100.000 Reservisten und andere Kräfte mobilisiert worden, die für »alle Eventualitäten, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff«, bereitstünden. »Der Krieg wird so lange dauern, wie er dauern wird.«
Zuvor hatte Brigadegeneral Effie Defrin, ein weiterer Sprecher der Streitkräfte, auf die Frage nach einer möglichen Bodenoffensive gesagt: »Alle Optionen stehen zur Debatte.« Es seien rund 100.000 Reservisten und andere Kräfte mobilisiert worden, die für »alle Eventualitäten, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff«, bereitstünden. »Der Krieg wird so lange dauern, wie er dauern wird.«
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IAEA warnt vor erhöhtem nuklearen Sicherheitsrisiko
Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor dem Risiko eines Atomunfalls. »Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschließen – einschließlich der Evakuierung von Gebieten, die so groß sind wie oder größer als Großstädte«, warnte er in einer Sondersitzung der Organisation.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen wurden, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. »Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen«, sagte er.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf Iran gebe es bislang keine Hinweise, dass iranische Atomanlagen beschädigt oder getroffen worden seien, so Grossi. Er warnte jedoch vor einem erhöhten nuklearen Sicherheitsrisiko in der Region, auch weil mittlerweile eine Reihe anderer Länder angegriffen wurden, die ebenfalls Nuklearanlagen haben. »Wir fordern deshalb äußerste Zurückhaltung bei allen militärischen Operationen«, sagte er.
Foto: Max Slovencik / EPA
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Roter Halbmond: Mehr als 550 Tote in Iran
Bei den Angriffen Israels und der USA sind in Iran nach Angaben der humanitären Organisation Roter Halbmond mindestens 555 Menschen getötet worden. Landesweit seien mehr als 100.000 Rettungskräfte im Einsatz, heißt es in einer Mitteilung. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
Offizielle Angaben zu den Todesopfern gibt es noch nicht. Der Rote Halbmond ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Offizielle Angaben zu den Todesopfern gibt es noch nicht. Der Rote Halbmond ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
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Vergleichsweise ruhige Nacht in Tel Aviv
Die zweite Kriegsnacht in Tel Aviv war ruhig. Kein Alarm bis gegen sieben Uhr morgens. Im Schutzraum gab es trotzdem noch einzelne Anzeichen von Müdigkeit.
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Preise für Sprit und Erdgas steigen
Die Eskalation im Nahen Osten treibt wie erwartet auch die Preise an deutschen Tankstellen. Bisher fällt der Ausschlag aber vergleichsweise gering aus, wie Zahlen des ADAC zeigen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen. Diesel verteuerte sich um 1,3 Cent. Aussagen zum Montag sind angesichts der im Tagesverlauf stark schwankenden Spritpreise bisher noch kaum aussagekräftig.
Der bisherige Anstieg bei den Spritpreisen fiel dabei deutlich schwächer aus als bei Rohöl oder Heizöl, die jeweils deutlich zulegten. Dazu könnte beigetragen haben, dass der Spritpreis zuletzt im Vergleich zu Ölpreis und Dollarkurs bereits verhältnismäßig hoch war. Dennoch sei zu befürchten, dass die Preise noch weiter steigen würden, sagte ein Sprecher.
Der bisherige Anstieg bei den Spritpreisen fiel dabei deutlich schwächer aus als bei Rohöl oder Heizöl, die jeweils deutlich zulegten. Dazu könnte beigetragen haben, dass der Spritpreis zuletzt im Vergleich zu Ölpreis und Dollarkurs bereits verhältnismäßig hoch war. Dennoch sei zu befürchten, dass die Preise noch weiter steigen würden, sagte ein Sprecher.
Einen starken Anstieg verzeichnete zum Handelsauftakt am Montag der Preis für Erdgas. Zum Handelsauftakt sprang die Notierung für den richtungweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh). Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.
Öl wird deutlich teurer
Es kam wie erwartet: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent – und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
- Alles, was Sie über das Nadelöhr des Ölhandels wissen müssen, finden Sie hier.
- Und wie der Angriff auf Iran die Gas- und Spritpreise bewegt, erklären wir Ihnen hier.
Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten Satellitenaufnahme. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
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Aktienmärkte unter Druck
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge machen sich am deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt bemerkbar. Der Grund: die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen. An der Börse in Paris fielen die Kurse um 2,36 Prozent. In London lag der Index FTSE dagegen zunächst nur 0,93 Prozent im Minus. Auch der japanische Leitindex Nikkei schloss am Montag mit 1,3 Punkten im Minus. Japan ist als rohstoffarmes Land von Energieimporten besonders abhängig.
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Kuwait meldet mehrere abgestürzte US-Jets
Laut dem Verteidigungsministerium Kuwait sind »mehrere« US-Kampfflugzeuge im Land abgestürzt, alle Besatzungsmitglieder sollen überlebt haben. Zu den genauen Absturzursachen gab es bisher keine Informationen.
Bereits vor dieser Meldung kursierten in sozialen Medien mehrere Videos, die den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ F-15 oder F/A-18 in der Nähe eines US-Luftwaffenstützpunkts zeigen sollten. Am Heck der Maschine schien den Bildern zufolge ein Feuer ausgebrochen zu sein. Auf weiteren Videos war zu sehen, wie sich zwei Menschen rechtzeitig aus der fallenden Maschine befreiten. Maschinen der genannten Typen werden auch von Kuwaits Streitkräften geflogen.
Bereits vor dieser Meldung kursierten in sozialen Medien mehrere Videos, die den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ F-15 oder F/A-18 in der Nähe eines US-Luftwaffenstützpunkts zeigen sollten. Am Heck der Maschine schien den Bildern zufolge ein Feuer ausgebrochen zu sein. Auf weiteren Videos war zu sehen, wie sich zwei Menschen rechtzeitig aus der fallenden Maschine befreiten. Maschinen der genannten Typen werden auch von Kuwaits Streitkräften geflogen.
Foto: Social Media / REUTERS
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Angriff auf saudi-arabischen Ölkonzern – Raffinerie heruntergefahren
An der Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco im saudi-arabischen Ras Tanura ist nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff ein »kleines, isoliertes Feuer« ausgebrochen. Inzwischen sei es unter Kontrolle, berichtet Tala Ramadan, Journalistin der Nachrichtenagentur Reuters, unter Berufung auf weitere Quellen. Aramco – offiziell Saudi Arabian Oil Company – ist der staatlich dominierte Öl‑ und Gaskonzern Saudi-Arabiens und fungiert als nationale Ölgesellschaft des Königreichs. Aus Vorsichtgründen hat der Konzern die Anlage vorläufig heruntergefahren; die Lage gilt den Angaben zufolge als stabil.
Ras Tanura ist eines der zentralen Energiedrehkreuze des Landes: Die dortige Aramco‑Raffinerie gehört zu den größten der Region, der angeschlossene Hafen gilt als einer der wichtigsten Ölexportterminals weltweit. Entsprechend ist der Standort systemrelevant für die globale Energieversorgung.
Ras Tanura ist eines der zentralen Energiedrehkreuze des Landes: Die dortige Aramco‑Raffinerie gehört zu den größten der Region, der angeschlossene Hafen gilt als einer der wichtigsten Ölexportterminals weltweit. Entsprechend ist der Standort systemrelevant für die globale Energieversorgung.
Foto: UGC / Reuters
Für Saudi‑Arabien weckt der Vorfall vermutlich Erinnerungen an 2019, als Huthi‑Milizen mit Drohnen und Raketen zentrale Aramco‑Anlagen wie Abqaiq und Khurais trafen und zeitweise große Teile der saudi-arabischen Ölproduktion lahmlegten. Schon damals empfand sich Riad von seinem wichtigsten Sicherheitsgaranten, den USA, enttäuscht, weil Washington trotz massiver Schäden und klarer Schuldzuweisungen an Iran militärisch nicht reagierte. Das hat in der Führung in Riad ein tief sitzendes Misstrauen hinterlassen – und verstärkt heute den Wunsch, sich im Ernstfall auch ohne amerikanische Rückendeckung behaupten zu können.
Falls Iran Ölanlagen im großen Stil angreifen würde, wäre das eine massive Eskalation des Konflikts. Denn damit träfe Teheran direkt die Lebensader der Golfmonarchien.
Falls Iran Ölanlagen im großen Stil angreifen würde, wäre das eine massive Eskalation des Konflikts. Denn damit träfe Teheran direkt die Lebensader der Golfmonarchien.
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Analyse: Wie lange halten die USA den Krieg gegen Iran durch?
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in den dritten Tag, und noch immer hat sich US-Präsident Donald Trump außerhalb von Videobotschaften und sporadischen Interviews nicht umfassend öffentlich dazu geäußert. Auch von seinen wichtigsten Regierungsmitgliedern, von Vizepräsident JD Vance oder Verteidigungsminister Pete Hegseth, ist so gut wie nichts zu dem Krieg zu hören.
Dabei werden die Fragen lauter. Trump hat einen kurzen Einsatz versprochen, inzwischen spricht er allerdings bereits von vier Wochen. Und es scheint fraglich, ob es damit tatsächlich getan ist. Zwar haben die USA und Israel Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei und etliche weitere hochrangige Regimevertreter getötet, doch im Moment deutet wenig darauf hin, dass das Regime in Teheran schnell kollabiert.
Dabei werden die Fragen lauter. Trump hat einen kurzen Einsatz versprochen, inzwischen spricht er allerdings bereits von vier Wochen. Und es scheint fraglich, ob es damit tatsächlich getan ist. Zwar haben die USA und Israel Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei und etliche weitere hochrangige Regimevertreter getötet, doch im Moment deutet wenig darauf hin, dass das Regime in Teheran schnell kollabiert.
Im Gegenteil versucht die Führung in Teheran gerade, den Preis für den Krieg hochzutreiben, unter anderem, indem sie Verbündete der USA, etwa die Vereinigten Arabischen Emirate oder Kuwait, attackiert. Auch im Inneren wächst der Druck auf Trump. Laut Umfragen lehnt eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner den Einsatz ab. Ein weiterer, langer US-Krieg im Nahen Osten wäre für die Regierung wohl kaum durchzuhalten.
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Libanon meldet mindestens 31 Tote bei israelischen Angriffen
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden durch die israelischen Angriffe in der Nacht 31 Menschen getötet und 149 verletzt. Nach Raketenbeschuss durch die Hisbollah und ersten israelischen Gegenangriffen noch in der Nacht warnte die israelische Armee am Montagmorgen, dass sie ihre Angriffe im Libanon gegen die Hisbollah ausweiten wolle und die Kämpfe viele Tage andauern könnten.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam verurteilten die Raketenangriffe der libanesischen Miliz auf israelisches Territorium. Der libanesische Justizminister Adel Nassar forderte, die Sicherheitskräfte anzuweisen, die Verantwortlichen für die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf Israel festzunehmen. Traditionell war der libanesische Staat gegenüber der Hisbollah bisher aber vergleichsweise machtlos.
Foto: Wael Hamzeh / EPA
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Großbritannien will Bürger evakuieren
Großbritannien bereitet sich auf die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Nahen Osten vor. Schätzungsweise 300.000 Briten leben in der Region, sagte Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Mehr als 100.000 hätten ihre Anwesenheit registriert. Die Regierung prüfe jetzt verschiedene Lösungen, etwa eine Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen.
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hatte am Sonntag gesagt, man könne in der Region Gestrandete nicht ausfliegen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen.«
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hatte am Sonntag gesagt, man könne in der Region Gestrandete nicht ausfliegen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen.«
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Analyse: Letztes Zucken der Hisbollah?
Am Sonntag hatte die Partei-Miliz Hisbollah »aus Loyalität zum Großen Anführer und als Unterstützung für die Islamische Republik Iran« in den südlichen Vororten Beiruts eine Demonstration abgehalten. Die Stimmung dort sei eher von Trauer und Niedergeschlagenheit als von Kampfeslust geprägt gewesen, sagt ein Besucher. In der Nacht auf Montag griff die Islamistengruppe dann doch Israel an. »Als Rache für das Blut des Obersten Führers der Muslime Ali Khamenei« habe man »eine Salve Präzisionsraketen und einen Schwarm Drohnen« auf das Nachbarland geschickt, hieß es in einer Erklärung der »Partei Gottes«.
Israel konnte den Angriff offenbar vollumfänglich abwehren. Am Morgen war die Vergeltung in Gang: Israelische Jets attackierten Ziele in vielen Teilen des Nachbarlands, besonders in den südlichen Vororten der Hauptstadt, Hochburg und Herzkammer der Hisbollah. Israels Armeechef Eyal Zamir erklärte, seine Truppe sei »auf viele lange Tage des Kampfes vorbereitet«.
Israel konnte den Angriff offenbar vollumfänglich abwehren. Am Morgen war die Vergeltung in Gang: Israelische Jets attackierten Ziele in vielen Teilen des Nachbarlands, besonders in den südlichen Vororten der Hauptstadt, Hochburg und Herzkammer der Hisbollah. Israels Armeechef Eyal Zamir erklärte, seine Truppe sei »auf viele lange Tage des Kampfes vorbereitet«.
Pro-iranische Hisbollah-Anhänger bei einer Kundgebung zum Tod Ali Khameneis. Foto: Marwan Naamani / dpa
Tatsächlich ist die Hisbollah längst keine ernsthafte Gefahr mehr für den jüdischen Staat: Israel hat die Miliz nach dem 7. Oktober 2023, als sie das Land ohne Anlass angegriffen hatte, regelrecht kleingemacht. Tausende Kämpfer und Kader getötet, die Führungsriege, allen voran Lichtgestalt Hassan Nasrallah, eliminiert, das einst sagenumwobene Raketenarsenal auf ein Minimum reduziert. Auch nach dem Waffenstillstand im Oktober 2024 konnte Israel nach Gutdünken im Nachbarland attackieren, schaltete dort weiter Kommandeure und Waffenlager aus, hält weiter einen Streifen Land an der Grenze besetzt.
Nun bekommt die israelische Armee den Anlass, die Reste der Hisbollah zu beseitigen. Aus dem Juwel in der Krone Irans, der iranischen »Achse des Widerstands«, ist eine Gruppe geworden, die Mühe hat, ihre eigenen Leute zu ernähren. Viele Schiiten wünschen sich Wiederaufbau statt Kampf, Wohlstand statt Waffen.
Auch die meisten anderen Libanesen, Christen, Sunniten wie Drusen, sind längst kriegsmüde. Libanons Präsident Joseph Aoun schrieb über den Hisbollah-Raketenbeschuss auf X, dass dies die Bemühungen der libanesischen Regierung untergrabe, »den Libanon von den gefährlichen militärischen Auseinandersetzungen in der Region fernzuhalten«. Die Nutzung des Landes als Plattform für Kriege, »die nichts mit uns zu tun haben, wird unser Heimatland erneut Gefahren aussetzen«. Dabei sei der Libanon immer noch damit beschäftigt, »die Wunden zu heilen«, die durch die letzte Eskalation zwischen der Hisbollah und Israel entstanden waren.
Die Menschen im Land hatten es geradezu genossen, während des Zwölftagekriegs zwischen Israel und Iran im vergangenen Juni zuschauen zu können. Sie wollen unter keinen Umständen nun erneut in einen Konflikt hineingezogen werden. Der Angriff der Hisbollah wird die Stellung der Gruppe im Land weiter untergraben. Offenbar konnte sie sich nach der Tötung Khameneis nicht dagegen wehren, zumindest symbolisch Vergeltung zu üben. Doch es könnte ihr letztes Zucken sein: Israel wird nun alles daransetzen, der Gruppe militärisch den Garaus zu machen; auch politisch dürfte die Hisbollah aus diesem Krieg nochmals deutlich geschwächt hervorgehen.
Nun bekommt die israelische Armee den Anlass, die Reste der Hisbollah zu beseitigen. Aus dem Juwel in der Krone Irans, der iranischen »Achse des Widerstands«, ist eine Gruppe geworden, die Mühe hat, ihre eigenen Leute zu ernähren. Viele Schiiten wünschen sich Wiederaufbau statt Kampf, Wohlstand statt Waffen.
Auch die meisten anderen Libanesen, Christen, Sunniten wie Drusen, sind längst kriegsmüde. Libanons Präsident Joseph Aoun schrieb über den Hisbollah-Raketenbeschuss auf X, dass dies die Bemühungen der libanesischen Regierung untergrabe, »den Libanon von den gefährlichen militärischen Auseinandersetzungen in der Region fernzuhalten«. Die Nutzung des Landes als Plattform für Kriege, »die nichts mit uns zu tun haben, wird unser Heimatland erneut Gefahren aussetzen«. Dabei sei der Libanon immer noch damit beschäftigt, »die Wunden zu heilen«, die durch die letzte Eskalation zwischen der Hisbollah und Israel entstanden waren.
Die Menschen im Land hatten es geradezu genossen, während des Zwölftagekriegs zwischen Israel und Iran im vergangenen Juni zuschauen zu können. Sie wollen unter keinen Umständen nun erneut in einen Konflikt hineingezogen werden. Der Angriff der Hisbollah wird die Stellung der Gruppe im Land weiter untergraben. Offenbar konnte sie sich nach der Tötung Khameneis nicht dagegen wehren, zumindest symbolisch Vergeltung zu üben. Doch es könnte ihr letztes Zucken sein: Israel wird nun alles daransetzen, der Gruppe militärisch den Garaus zu machen; auch politisch dürfte die Hisbollah aus diesem Krieg nochmals deutlich geschwächt hervorgehen.
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Iran meldet Angriff auf Klinik
Die Angriffe Israels und der USA haben in der Hauptstadt Teheran eine Klinik beschädigt. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei bereits am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.
Laut dem staatlichen Rundfunk seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, darunter zwei weitere Krankenhäuser in Teheran. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz des humanitären Völkerrechts. Als zivile Einrichtungen dürfen sie nicht angegriffen werden.
Foto: UGC / AFP
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Leseempfehlung: Warum Trump sich gerade jetzt zum Schlag gegen Iran entschied
Nach Wochen der Drohungen und Diplomatie greifen die USA das Regime in Teheran an. Vier Gründe könnten den Ausschlag für diesen Zeitpunkt gegeben haben, schreibt meine Kollegin Britta Kollenbroich.
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Foto: Elizabeth Frantz / REUTERS
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Rauch nahe der US-Botschaft in Kuwait
Augenzeugen schildern mehreren Medien zufolge, dass in der Nachbarschaft um die US-amerikanische Botschaft in Kuwait Rauch aufsteigt. Demnach seien Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz. Die Botschaft hatte US-Bürger zuvor vor weiteren Angriffen gewarnt. Sie sollten sich in ihrem eigenen Zuhause in Sicherheit bringen – auf der niedrigsten Etage und möglichst weit weg von Fenstern.
Foto: AFP
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Zypern bestätigt Drohnenangriff auf britischen Luftwaffenstützpunkt
Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag Behörden zufolge von einer Drohne getroffen worden. Der Angriff habe begrenzten Schaden verursacht, aber keine Verletzten gefordert, teilten die zyprischen Behörden und das britische Verteidigungsministerium mit.
Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern (am 12. Januar 2024). Foto: Sgt Lee Goddard / UK Ministry of Defence / AP / dpa
Der Stützpunkt der britischen Royal Air Force erstreckt sich über eine weitläufige, quadratische Halbinsel an der Südspitze Zyperns. Großbritannien besitzt die Hoheitsrechte über zwei Militärbasen auf der östlichen Mittelmeerinsel, die Mitglied der Europäischen Union (EU) ist.
Am Morgen betonte Präsident Nikos Christodoulides, dass sich Zypern nicht an Militäreinsätzen beteiligen werde. »Ich möchte klarstellen: Unser Land beteiligt sich in keiner Weise an militärischen Operationen und hat auch nicht die Absicht, sich daran zu beteiligen«, erklärt Christodoulides in einer Stellungnahme.
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SPD warnt vor Massenflucht aus Iran
Die SPD im Bundestag hat angesichts der Eskalation im Nahen Osten davor gewarnt, dass viele Menschen nach Deutschland und Europa fliehen werden. »Jeder Nahostkrieg in der Geschichte hat große Fluchtbewegungen mit sich gebracht, Irak, Syrien, Libyen«, sagte der außenpolitischer Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, dem »Stern«. »Wir versuchen gerade, Migration nach Europa neu zu ordnen. Das wird jetzt schwerer.«
Es könne »Millionen von Menschen« geben, die nach Europa fliehen, sagte Ahmetovic. »Sind wir bereit für einen neuen ›Wir schaffen das‹-Moment? Ich glaube nicht«, fügte er hinzu.
Es sei gut, dass Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, der das Land an den Abgrund geführt habe, Geschichte ist, so der SPD-Politiker. »Aber bei aller Euphorie müssen wir auch die Gefahren im Blick behalten.« Was nach Khamenei komme, sei völlig unklar. »Ein Vielvölkerstaat mit 90 Millionen Menschen hat jetzt das Potenzial für einen Bürgerkrieg, die Region könnte in einen Flächenbrand geraten«, warnte Ahmetovic. Das hätte direkte Folgen für Deutschland und Europa.
Trump wolle mit dem Krieg auch China treffen, das Land zu einem Deal zwingen, sagte der SPD-Politiker. China sei der größte Abnehmer für Erdöl aus Iran. Davor habe Washington bereits den venezolanischen Öl-Markt für Peking verschlossen. »Wenn der Konflikt zwischen den USA und China sich nun weiter zuspitzt, werden wir das auch spüren«, warnte Ahmetovic. »Dass China handelspolitisch und in Wirtschaftsfragen mächtig ist und zuschlagen kann, haben wir zuletzt immer wieder gesehen.«
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Iran lehnt Verhandlungen mit USA ab
Es sind deutliche Worte: Man werde nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln, erklärt Irans Sicherheitsratschef Ali Larijani kurz und knapp bei X. Der enge Vertraute des getöteten Ali Khamenei reagiert damit auf einen Bericht, wonach das Regime darum bemüht sei, die Verhandlungen mit den USA wieder aufzunehmen. In einem weiteren Post warf Larijani dem US-Präsidenten vor, die Region ins Chaos gestürzt zu haben.
Donald Trump hatte am Sonntagmorgen in einem Interview mit »The Atlantic« gesagt, dass die Führung in Teheran mit ihm sprechen wolle: »Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das früher tun sollen.« Das »Wall Street Journal« hatte berichtet, Larijani wolle die Atomgespräche wieder aufnehmen.
Donald Trump hatte am Sonntagmorgen in einem Interview mit »The Atlantic« gesagt, dass die Führung in Teheran mit ihm sprechen wolle: »Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das früher tun sollen.« Das »Wall Street Journal« hatte berichtet, Larijani wolle die Atomgespräche wieder aufnehmen.
Ali Larijani (im September 2025). Foto: Mohamed Azakir / REUTERS
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Mutmaßlicher Drohnenangriff auf Militärstützpunkt auf Zypern
Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist Berichten zufolge in der Nacht von einer mutmaßlichen Drohne getroffen worden. Bei dem Vorfall auf dem Stützpunkt in der Nähe der Hafenstadt Limassol wurde niemand verletzt, wie unter anderem der Sender Sky News und die Nachrichtenagentur PA berichten. Sie berufen sich dabei auf Angaben aus dem britischen Verteidigungsministerium.
»Die Basis hat reagiert, um unsere Leute zu verteidigen«, hieß es demnach von der Behörde. Eine Bestätigung aus Zypern gibt es bisher nicht. Unklar ist zudem, wer die Drohne abgefeuert hatte.
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen Iran. Verteidigungsminister John Healey zufolge schießen britische Flugzeuge Drohnen und Raketen ab, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
»Die Basis hat reagiert, um unsere Leute zu verteidigen«, hieß es demnach von der Behörde. Eine Bestätigung aus Zypern gibt es bisher nicht. Unklar ist zudem, wer die Drohne abgefeuert hatte.
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz gegen Iran. Verteidigungsminister John Healey zufolge schießen britische Flugzeuge Drohnen und Raketen ab, wenn sie diese sehen. Die Einheiten starten demnach unter anderem in Bahrain und auf Zypern.
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Israel hat auf einen Angriff der Hisbollah reagiert – und greift nun seinerseits Ziele im Libanon an. Das israelische Militär rief Bewohnerinnen und Bewohner im Süden des Nachbarlandes zur Flucht auf. Die Bilder:
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Israel meldet Angriff auf ranghohe Hisbollah-Mitglieder in Beirut
Die israelische Armee bombardiert weiterhin Ziele im nördlichen Nachbarland Libanon. Dabei hat sie eigenen Angaben zufolge in der Hauptstadt Beirut auch ranghohe Mitglieder der proiranischen Hisbollah-Miliz angegriffen. Ein weiterer wichtiger »Hisbollah-Terrorist« sei zudem im Süden des Libanon getroffen worden. »Die Hisbollah hat über Nacht eine Offensive gegen Israel gestartet und trägt die volle Verantwortung für jede Eskalation«, erklärte Israels Generalstabschef Eyal Zamir.
Eine Sprecherin der israelischen Armee forderte zudem die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 50 Orten im Südlibanon zur Flucht auf: Die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen, erklärte sie auf X. Die Menschen in den Orten sollten sich in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von Häusern entfernt. Solche Fluchtaufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin.
Eine Sprecherin der israelischen Armee forderte zudem die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 50 Orten im Südlibanon zur Flucht auf: Die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen, erklärte sie auf X. Die Menschen in den Orten sollten sich in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von Häusern entfernt. Solche Fluchtaufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin.
Israel und die Hisbollah-Miliz hatten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander geführt. Dann trat eine Waffenruhe in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus. Die Schiitenmiliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab. Beide Seiten werfen einander Verstöße gegen das Abkommen vor.
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Israel bombardiert nach Hisbollah-Angriff Ziele im Libanon
Die israelische Armee attackiert derzeit das nördliche Nachbarland Libanon: Man habe damit begonnen, Stellungen der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im gesamten Libanon anzugreifen, teilte die Armee in der Nacht mit. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut.
Die israelischen Attacken sind eine Reaktion auf einen Angriff der Hisbollah: Die Miliz hatte nur kurz zuvor einen Raketenangriff auf Israel für sich reklamiert. Sie bezeichnete den Angriff als Vergeltungsmaßnahme für die Tötung Ali Khameneis. Die proiranische Hisbollah-Miliz hatte sich nach der Tötung von Irans Oberstem Führer solidarisch mit Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch offengelassen. Das hat sich nun geändert: Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die Schiitenmiliz Israel mit Raketen angegriffen hat.
Israel erklärte, man werde gegen die Entscheidung der Hisbollah, sich an den iranischen Gegenangriffen zu beteiligen, vorgehen und nicht zulassen, dass die Miliz eine Bedrohung für den Staat Israel darstellt.
Die israelischen Attacken sind eine Reaktion auf einen Angriff der Hisbollah: Die Miliz hatte nur kurz zuvor einen Raketenangriff auf Israel für sich reklamiert. Sie bezeichnete den Angriff als Vergeltungsmaßnahme für die Tötung Ali Khameneis. Die proiranische Hisbollah-Miliz hatte sich nach der Tötung von Irans Oberstem Führer solidarisch mit Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch offengelassen. Das hat sich nun geändert: Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die Schiitenmiliz Israel mit Raketen angegriffen hat.
Israel erklärte, man werde gegen die Entscheidung der Hisbollah, sich an den iranischen Gegenangriffen zu beteiligen, vorgehen und nicht zulassen, dass die Miliz eine Bedrohung für den Staat Israel darstellt.
- Die Hisbollah ist der wichtigste militärische Verbündete Irans. Die libanesische Expertin Hanin Ghaddar hat schon Mitte Januar im SPIEGEL-Interview erklärt, warum das Ende der Miliz nahen könnte.
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Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain – ein Toter, zwei Verletzte
Über Bahrain hat die Flugabwehr eine Rakete abgefangen. Trümmerteile davon stürzten auf ein Schiff – und lösten einen Brand aus. Bei dem Zwischenfall kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf bei X mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden demnach schwer verletzt. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht.
Iran greift im Rahmen seiner Gegenangriffe US-Verbündete und amerikanische Stellungen in der Region an. Bahrain ist unter anderem der Hauptsitz der US-Marine im Nahen Osten. Dort ist die sogenannte Fünfte Flotte der Marine beheimatet.
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US-Militär setzt gegen Iran Tarnkappenbomber ein
Bisher gab es nur Medienberichte dazu, inzwischen hat das US-Militär es bestätigt: Bei den Angriffen auf iranische Ziele kommen auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 zum Einsatz. Sie griffen mit gut 900 Kilogramm schweren Bomben Irans besonders gut geschützte Einrichtungen für ballistische Raketen an, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) bei X mitteilte: »Kein Land sollte jemals Amerikas Entschlossenheit bezweifeln.«
Tarnkappenbomber über Missouri (im Juni 2025). Foto: David Smith / AP / dpa
Nur das US-Militär verfügt über die Tarnkappenbomber. Die Flugzeuge mit einer Reichweite von bis zu 9600 Kilometern sind regulär auf einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Missouri stationiert. Bei einem Einsatz über größere Distanzen müssen sie in der Luft betankt werden. Sie hatten im vergangenen Jahr bei US-Angriffen auf Teherans Atomanlagen massive bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57 auf unterirdische Ziele in Iran abgeworfen.
- Mehr über das extrem teure Kampfflugzeug – und wie es sich vor Feinden verbirgt – erfahren Sie hier.
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Israel meldet neue Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Luftwaffe setzt ihre Attacken gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt fort. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das »iranische Terrorregime im Herzen von Teheran« begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht mit. Weitere Details wurden nicht genannt.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Explosion in Teheran (am Sonntag). Foto: Uncredited / AP / dpa
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Preise für Gold und Silber steigen
In den ersten Handelsminuten hat sich Gold deutlich verteuert: Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete im frühen Handel bis zu 5393 US-Dollar – und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Der Goldpreis nähert sich damit langsam wieder dem Rekordhoch von fast 5600 Dollar Ende Januar. Auch der Preis für Silber zog kräftig an: Eine Feinunze kostete im frühen Handel 95,74 US-Dollar, ein Plus von 2,1 Prozent.
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
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Öl wird deutlich teurer
Es kam wie erwartet: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent – und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
- Alles, was Sie über das Nadelöhr des Ölhandels wissen müssen, finden Sie hier.
- Und wie der Angriff auf Iran die Gas- und Spritpreise bewegt, erklären wir Ihnen hier.
Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten Satellitenaufnahme. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
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Israels Armee meldet Angriff aus dem Libanon
In mehreren Gebieten im Norden Israels heulen die Sirenen, wie das Militär des Landes mitteilt: Man sei aus dem nördlichen Nachbarland Libanon beschossen worden. Um welche Geschosse genau es sich handelt – und von wo und von wem sie gestartet wurden – ist bisher nicht bekannt.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
- Mehr dazu, wie die Miliz zu Irans mächtigstem Außenposten wurde, erfahren Sie in diesem Video.
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Vereinigte Arabische Emirate: 152 iranische Raketen und 506 Drohnen abgewehrt
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat nach eigenen Angaben inzwischen 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen aus Iran abgewehrt. Das erklärte das Verteidigungsministerium bei X. Zudem seien 35 Drohnen abgestürzt, 13 Raketen seien ins Wasser gefallen. Zwei Marschflugkörper wurden den Angaben zufolge abgefangen und zerstört.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
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Trump in Videobotschaft: Angriffe werden fortgesetzt, bis alle Kriegsziele erreicht sind
US-Präsident Donald Trump hat sich mit einer sechs Minuten langen Videoansprache zu Wort gemeldet. »Die Kampfhandlungen werden derzeit mit voller Kraft fortgesetzt und werden so lange andauern, bis alle unsere Ziele erfüllt sind«, sagte er dabei. Ein Iran mit weitreichenden Raketen und Atomwaffen stelle eine ernsthafte Bedrohung für jeden Amerikaner dar, so Trump. »Wir können nicht zulassen, dass eine Nation, die terroristische Armeen aufstellt, solche Waffen besitzt.«
Trump rief die Revolutionswächter in Iran erneut dazu auf, die Waffen niederzulegen. Zudem appellierte er an alle »iranischen Patrioten«, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Land wieder an sich zu reißen. Es sei nun an ihnen, sagte Trump. »Aber wir werden da sein, um zu helfen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
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Wadephul hofft immer noch auf Abkommen mit Teheraner Führung
Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt noch immer an die Möglichkeit eines Abkommens mit dem iranischen Regime. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten an einer Verhandlungslösung gearbeitet, sagt Wadephul in der ARD-Sendung »Caren Miosga«. Jedoch: »Das ist bisher nicht erfolgreich gewesen«, räumt Wadephul ein und fügt hinzu: »Ich hoffe immer noch, dass das gelingen kann, dass das iranische Regime versteht, dass es auf die Nuklearwaffe verzichten muss, auf ballistische Raketen.«
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
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Starmer: USA dürfen UK-Militärstützpunkte nutzen
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat eine Videobotschaft auf X veröffentlicht. Darin kündigte er an, dass Großbritannien den USA erlauben werde, von britischen Militärstützpunkten Verteidigungsmaßnahmen auszuführen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
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Für Israel existiert die Führungsspitze der »Achse des Terrors« nicht mehr
Israel hat nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 einen Feldzug gegen die Hamas, die Hisbollah, die Huthis und Irans Führungselite begonnen. Nun meldet die Armee Vollzug – mit einer beispiellosen Liste gezielter Tötungen.
Getöteter Ali Khamenei. Foto: Khamenei.ir / AFP
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Deutschland droht Iran mit »notwendigen Maßnahmen«
Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die Gruppe der sogenannten E3, haben am Abend eine gemeinsame Erklärung zur Eskalation in Nahost veröffentlicht. Darin bekennen sich die drei Staaten dazu, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
In der Erklärung heißt es, etwas sperrig formuliert, weiter: »Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit Irans, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.« Dazu werde man auch mit den USA und den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten. Iran habe diesen Schritt mit seinen »wahllosen und unverhältnismäßigen« Raketenangriffen notwendig gemacht, so die E3 weiter.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
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Mindestens sechs Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Jerusalem
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
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Trump: Vier-Wochen-Plan für Angriffe gegen Iran
US-Präsident Donald Trump hat der britischen Boulevardzeitung »Daily Mail« in einem Telefoninterview gesagt, dass die drei während des Militärschlags gegen Iran getöteten US-Soldaten noch nicht identifiziert seien. »Das sind großartige Menschen«, sagte Trump. »Wir rechnen leider damit, dass so etwas passieren kann. Es könnte immer wieder passieren.«
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
US-Navy-Angehörige bereiten auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford die Operation »Epischer Zorn« vor. Foto: U.S. Navy / REUTERS
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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